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  • Große Mächte in kleinen Formaten

    Große Mächte in kleinen Formaten

    02:44 -19:00
    01-02-18-21-02-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
    Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
    Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

  • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    15:00 -19:00
    01-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

    geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

    Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

    in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

     

    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

     

    Der Eintritt ist frei.

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

     

     

  • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    15:00 -19:00
    01-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
    Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
    Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
    Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

    Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

  • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    19:00 -17:00
    01-02-18-28-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

    Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

    In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

     Der Eintritt ist frei.

     

    Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

  • Drei Männer im Schnee

    Drei Männer im Schnee

    20:00 -22:00
    01-02-18

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

  • Weitere Veranstaltungen
    • Große Mächte in kleinen Formaten
      Große Mächte in kleinen Formaten
      02:44 -19:00
      01-02-18-21-02-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
      Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
      Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

    • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      15:00 -19:00
      01-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

      geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

      Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

      in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

       

      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

       

      Der Eintritt ist frei.

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

       

       

    • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      15:00 -19:00
      01-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
      Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
      Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
      Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

      Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

    • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      19:00 -17:00
      01-02-18-28-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

      Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

      In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

       Der Eintritt ist frei.

       

      Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

    • Drei Männer im Schnee
      Drei Männer im Schnee
      20:00 -22:00
      01-02-18
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

      Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

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  • Große Mächte in kleinen Formaten

    Große Mächte in kleinen Formaten

    02:44 -19:00
    02-02-18-21-02-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
    Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
    Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

  • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    15:00 -19:00
    02-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

    geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

    Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

    in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

     

    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

     

    Der Eintritt ist frei.

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

     

     

  • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    15:00 -19:00
    02-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
    Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
    Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
    Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

    Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

  • orangeroom Vol. 1

    orangeroom Vol. 1

    19:00 -23:00
    02-02-18

    Worringer Str. 94, 40210 Düsseldorf, Germany

    Worringer Str. 94, 40210 Düsseldorf, Germany

    ***THANK GOD IT’S FRIDAY***

    +++Lina Maly / FINN / VYEN+++

    Für alle Konzertliebhaber, Musikentdecker und Festivalgänger. Mal alles in einem und das ganz entspannt!

    orangerooms Kick-off Veranstaltung startet am 02.02.2018 mit VYEN, FINN und Lina Maly im Hotel Friends! Wir bringen euch in den Genuss handgemachter Musik in entspannter Atmosphäre.

    Im #hotelfriends ist Wohlfühlen garantiert. Das lässige und einzigartige Sourrounding sorgt für ein Konzerterlebnis der besonderen Art. Schnappt euch ein, zwei Bierchen an der Bar und fühlt euch ganz wie Zuhause.

    Einlass: 19.00 Uhr

    Beginn: 20.00 Uhr

    Eintritt: VVK 13€, AK 15€

    Tickets: https://www.eventbrite.de/e/orangeroom-vol-1-tickets-41396060732?aff=efbeventtix

    – analog & echt –

    Lina Maly

    „Lina Maly singt mal leise und melancholisch, dann wieder pointiert und nachdrücklich, manchmal lieblich gehaucht, an anderer Stelle fast eher gesprochen als gesungen, kurz gesagt: sie erschafft ihre ganz eigene, faszinierende Klangwelt.“

    -Warner Music Germany

    FINN

    Ganz nach seinem Motto „Entschleunigt, offen und ehrlich“ genießen wir den Abend mit FINN, der mit deutschen Texten ein Stück Berlin nach Düsseldorf bringt.

    VYEN

    Wir freuen uns auf den Indie-Pop Künstler VYEN. Seine ehrlichen und persönlichen Texte sorgen für Gänsehautmomente.

    Kommt zu orangeroom und verbringt einen gemütlichen Abend mit Freunden und großartiger live Musik!

  • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    19:00 -17:00
    02-02-18-28-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

    Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

    In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

     Der Eintritt ist frei.

     

    Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

  • Drei Männer im Schnee

    Drei Männer im Schnee

    20:00 -22:00
    02-02-18

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

  • Weitere Veranstaltungen
    • Große Mächte in kleinen Formaten
      Große Mächte in kleinen Formaten
      02:44 -19:00
      02-02-18-21-02-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
      Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
      Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

    • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      15:00 -19:00
      02-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

      geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

      Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

      in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

       

      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

       

      Der Eintritt ist frei.

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

       

       

    • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      15:00 -19:00
      02-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
      Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
      Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
      Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

      Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

    • orangeroom Vol. 1
      orangeroom Vol. 1
      19:00 -23:00
      02-02-18
      Worringer Str. 94, 40210 Düsseldorf, Germany
      Worringer Str. 94, 40210 Düsseldorf, Germany

      ***THANK GOD IT’S FRIDAY***

      +++Lina Maly / FINN / VYEN+++

      Für alle Konzertliebhaber, Musikentdecker und Festivalgänger. Mal alles in einem und das ganz entspannt!

      orangerooms Kick-off Veranstaltung startet am 02.02.2018 mit VYEN, FINN und Lina Maly im Hotel Friends! Wir bringen euch in den Genuss handgemachter Musik in entspannter Atmosphäre.

      Im #hotelfriends ist Wohlfühlen garantiert. Das lässige und einzigartige Sourrounding sorgt für ein Konzerterlebnis der besonderen Art. Schnappt euch ein, zwei Bierchen an der Bar und fühlt euch ganz wie Zuhause.

      Einlass: 19.00 Uhr

      Beginn: 20.00 Uhr

      Eintritt: VVK 13€, AK 15€

      Tickets: https://www.eventbrite.de/e/orangeroom-vol-1-tickets-41396060732?aff=efbeventtix

      – analog & echt –

      Lina Maly

      „Lina Maly singt mal leise und melancholisch, dann wieder pointiert und nachdrücklich, manchmal lieblich gehaucht, an anderer Stelle fast eher gesprochen als gesungen, kurz gesagt: sie erschafft ihre ganz eigene, faszinierende Klangwelt.“

      -Warner Music Germany

      FINN

      Ganz nach seinem Motto „Entschleunigt, offen und ehrlich“ genießen wir den Abend mit FINN, der mit deutschen Texten ein Stück Berlin nach Düsseldorf bringt.

      VYEN

      Wir freuen uns auf den Indie-Pop Künstler VYEN. Seine ehrlichen und persönlichen Texte sorgen für Gänsehautmomente.

      Kommt zu orangeroom und verbringt einen gemütlichen Abend mit Freunden und großartiger live Musik!

    • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      19:00 -17:00
      02-02-18-28-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

      Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

      In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

       Der Eintritt ist frei.

       

      Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

    • Drei Männer im Schnee
      Drei Männer im Schnee
      20:00 -22:00
      02-02-18
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

      Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

3
  • Große Mächte in kleinen Formaten

    Große Mächte in kleinen Formaten

    02:44 -19:00
    03-02-18-21-02-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
    Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
    Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

  • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    15:00 -19:00
    03-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

    geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

    Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

    in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

     

    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

     

    Der Eintritt ist frei.

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

     

     

  • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    15:00 -19:00
    03-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
    Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
    Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
    Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

    Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

  • Drei Männer im Schnee

    Drei Männer im Schnee

    17:00 -19:00
    03-02-18

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

  • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    19:00 -17:00
    03-02-18-28-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

    Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

    In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

     Der Eintritt ist frei.

     

    Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

  • Drei Männer im Schnee

    Drei Männer im Schnee

    20:00 -22:00
    03-02-18

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

  • Weitere Veranstaltungen
    • Große Mächte in kleinen Formaten
      Große Mächte in kleinen Formaten
      02:44 -19:00
      03-02-18-21-02-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
      Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
      Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

    • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      15:00 -19:00
      03-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

      geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

      Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

      in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

       

      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

       

      Der Eintritt ist frei.

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

       

       

    • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      15:00 -19:00
      03-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
      Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
      Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
      Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

      Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

    • Drei Männer im Schnee
      Drei Männer im Schnee
      17:00 -19:00
      03-02-18
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

      Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

    • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      19:00 -17:00
      03-02-18-28-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

      Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

      In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

       Der Eintritt ist frei.

       

      Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

    • Drei Männer im Schnee
      Drei Männer im Schnee
      20:00 -22:00
      03-02-18
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

      Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

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  • Große Mächte in kleinen Formaten

    Große Mächte in kleinen Formaten

    02:44 -19:00
    04-02-18-21-02-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
    Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
    Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

  • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    15:00 -19:00
    04-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

    geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

    Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

    in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

     

    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

     

    Der Eintritt ist frei.

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

     

     

  • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    15:00 -19:00
    04-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
    Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
    Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
    Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

    Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

  • Drei Männer im Schnee

    Drei Männer im Schnee

    18:00 -20:00
    04-02-18

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

  • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    19:00 -17:00
    04-02-18-28-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

    Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

    In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

     Der Eintritt ist frei.

     

    Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

  • Weitere Veranstaltungen
    • Große Mächte in kleinen Formaten
      Große Mächte in kleinen Formaten
      02:44 -19:00
      04-02-18-21-02-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
      Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
      Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

    • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      15:00 -19:00
      04-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

      geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

      Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

      in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

       

      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

       

      Der Eintritt ist frei.

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

       

       

    • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      15:00 -19:00
      04-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
      Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
      Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
      Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

      Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

    • Drei Männer im Schnee
      Drei Männer im Schnee
      18:00 -20:00
      04-02-18
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

      Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

    • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      19:00 -17:00
      04-02-18-28-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

      Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

      In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

       Der Eintritt ist frei.

       

      Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

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  • Große Mächte in kleinen Formaten

    Große Mächte in kleinen Formaten

    02:44 -19:00
    05-02-18-21-02-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
    Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
    Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

  • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    15:00 -19:00
    05-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

    geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

    Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

    in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

     

    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

     

    Der Eintritt ist frei.

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

     

     

  • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    15:00 -19:00
    05-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
    Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
    Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
    Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

    Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

  • Writers‘ Room: Deutschland lesen und (be)schreiben

    Writers‘ Room: Deutschland lesen und (be)schreiben

    17:00 -18:30
    05-02-18

    Bertha von Suttner Pl. 1, 40227 Düsseldorf, 德国

    Bertha von Suttner Pl. 1, 40227 Düsseldorf, 德国

    Im Januar geht es auch weiter mit dem „Writers‘ Room“, dem interkulturellen AutorInnentreff – allerdings mit neuem Konzept: Am 22. Januar beginnt in Zusammenarbeit und in der Volkshochschule am Bertha-von-Suttner-Platz ein Kurs, der sich an nach Deutschland gekommene Schreibende (AutorInnen, JournalistInnen, BloggerInnen) richtet, aber auch an Menschen, die einfach nur ganz praktisch in die deutsche Kultur, Politik und deutsche Sprache eintauchen möchten: Gemeinsam lesen und diskutieren wir journalistische, essayistische und literarische Texte und erweitern nebenbei den Wortschatz und klären grammatische Fragen). Eigene Texte der KursteilnehmerInnen können ebenso Inhalt des Kurses sein: Das genaue Programm wird gemeinsam mit den TeilnehmerInnen nach deren Interessen und Bedürfnissen festgelegt. Zu einigen Terminen werden ExpertInnen (JournalistInnen, SchriftstellerInnen, NetzwerkerInnen) aus dem Bereich Journalismus/ Literatur eingeladen, die einen Einblick geben in ihr jeweiliges Betätigungsfeld und für Fragen zur Verfügung stehen. Das Sprachniveau sollte B1/B2 entsprechen.
    Ist der Kurs auch für nach Deutschland Geflüchtete konzipiert, so sind die Treffen, die immer montags von 17.00 – 18.30 Uhr (mit Ausnahme der Ferien) stattfinden, offen für alle, die an Begegnungen interessiert sind und/oder ihre eigenen Erfahrungen als Schreibende in Deutschland teilen möchten.   
    Maren Jungclaus vom Literaturbüro NRW leitet den Kurs, die gerne Fragen beantwortet und Anregungen entgegennimmt: 0211-8284590, maren.jungclaus@literaturbuero-nrw.de

    montags 17.00 – 18.30 Uhr (mit Ausnahme der Schulferien/ Feiertage etc.)  entgeltfrei
    Anmeldung: wolfgang.cziesla@duesseldorf.de
    In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Düsseldorf und mit freundlicher Unterstützung der BB Bank.

  • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    19:00 -17:00
    05-02-18-28-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

    Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

    In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

     Der Eintritt ist frei.

     

    Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

  • Weitere Veranstaltungen
    • Große Mächte in kleinen Formaten
      Große Mächte in kleinen Formaten
      02:44 -19:00
      05-02-18-21-02-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
      Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
      Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

    • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      15:00 -19:00
      05-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

      geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

      Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

      in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

       

      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

       

      Der Eintritt ist frei.

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

       

       

    • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      15:00 -19:00
      05-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
      Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
      Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
      Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

      Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

    • Writers‘ Room: Deutschland lesen und (be)schreiben
      Writers‘ Room: Deutschland lesen und (be)schreiben
      17:00 -18:30
      05-02-18
      Bertha von Suttner Pl. 1, 40227 Düsseldorf, 德国
      Bertha von Suttner Pl. 1, 40227 Düsseldorf, 德国

      Im Januar geht es auch weiter mit dem „Writers‘ Room“, dem interkulturellen AutorInnentreff – allerdings mit neuem Konzept: Am 22. Januar beginnt in Zusammenarbeit und in der Volkshochschule am Bertha-von-Suttner-Platz ein Kurs, der sich an nach Deutschland gekommene Schreibende (AutorInnen, JournalistInnen, BloggerInnen) richtet, aber auch an Menschen, die einfach nur ganz praktisch in die deutsche Kultur, Politik und deutsche Sprache eintauchen möchten: Gemeinsam lesen und diskutieren wir journalistische, essayistische und literarische Texte und erweitern nebenbei den Wortschatz und klären grammatische Fragen). Eigene Texte der KursteilnehmerInnen können ebenso Inhalt des Kurses sein: Das genaue Programm wird gemeinsam mit den TeilnehmerInnen nach deren Interessen und Bedürfnissen festgelegt. Zu einigen Terminen werden ExpertInnen (JournalistInnen, SchriftstellerInnen, NetzwerkerInnen) aus dem Bereich Journalismus/ Literatur eingeladen, die einen Einblick geben in ihr jeweiliges Betätigungsfeld und für Fragen zur Verfügung stehen. Das Sprachniveau sollte B1/B2 entsprechen.
      Ist der Kurs auch für nach Deutschland Geflüchtete konzipiert, so sind die Treffen, die immer montags von 17.00 – 18.30 Uhr (mit Ausnahme der Ferien) stattfinden, offen für alle, die an Begegnungen interessiert sind und/oder ihre eigenen Erfahrungen als Schreibende in Deutschland teilen möchten.   
      Maren Jungclaus vom Literaturbüro NRW leitet den Kurs, die gerne Fragen beantwortet und Anregungen entgegennimmt: 0211-8284590, maren.jungclaus@literaturbuero-nrw.de

      montags 17.00 – 18.30 Uhr (mit Ausnahme der Schulferien/ Feiertage etc.)  entgeltfrei
      Anmeldung: wolfgang.cziesla@duesseldorf.de
      In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Düsseldorf und mit freundlicher Unterstützung der BB Bank.

    • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      19:00 -17:00
      05-02-18-28-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

      Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

      In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

       Der Eintritt ist frei.

       

      Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

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  • Große Mächte in kleinen Formaten

    Große Mächte in kleinen Formaten

    02:44 -19:00
    06-02-18-21-02-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
    Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
    Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

  • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    15:00 -19:00
    06-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

    geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

    Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

    in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

     

    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

     

    Der Eintritt ist frei.

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

     

     

  • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    15:00 -19:00
    06-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
    Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
    Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
    Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

    Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

  • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    19:00 -17:00
    06-02-18-28-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

    Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

    In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

     Der Eintritt ist frei.

     

    Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

  • Drei Männer im Schnee

    Drei Männer im Schnee

    20:00 -22:00
    06-02-18

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

  • Weitere Veranstaltungen
    • Große Mächte in kleinen Formaten
      Große Mächte in kleinen Formaten
      02:44 -19:00
      06-02-18-21-02-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
      Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
      Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

    • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      15:00 -19:00
      06-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

      geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

      Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

      in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

       

      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

       

      Der Eintritt ist frei.

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

       

       

    • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      15:00 -19:00
      06-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
      Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
      Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
      Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

      Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

    • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      19:00 -17:00
      06-02-18-28-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

      Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

      In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

       Der Eintritt ist frei.

       

      Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

    • Drei Männer im Schnee
      Drei Männer im Schnee
      20:00 -22:00
      06-02-18
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

      Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

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  • Große Mächte in kleinen Formaten

    Große Mächte in kleinen Formaten

    02:44 -19:00
    07-02-18-21-02-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
    Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
    Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

  • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    15:00 -19:00
    07-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

    geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

    Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

    in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

     

    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

     

    Der Eintritt ist frei.

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

     

     

  • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    15:00 -19:00
    07-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
    Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
    Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
    Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

    Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

  • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    19:00 -17:00
    07-02-18-28-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

    Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

    In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

     Der Eintritt ist frei.

     

    Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

  • Drei Männer im Schnee

    Drei Männer im Schnee

    20:00 -22:00
    07-02-18

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

  • Weitere Veranstaltungen
    • Große Mächte in kleinen Formaten
      Große Mächte in kleinen Formaten
      02:44 -19:00
      07-02-18-21-02-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
      Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
      Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

    • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      15:00 -19:00
      07-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

      geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

      Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

      in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

       

      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

       

      Der Eintritt ist frei.

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

       

       

    • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      15:00 -19:00
      07-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
      Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
      Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
      Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

      Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

    • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      19:00 -17:00
      07-02-18-28-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

      Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

      In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

       Der Eintritt ist frei.

       

      Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

    • Drei Männer im Schnee
      Drei Männer im Schnee
      20:00 -22:00
      07-02-18
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

      Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

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  • Große Mächte in kleinen Formaten

    Große Mächte in kleinen Formaten

    02:44 -19:00
    08-02-18-21-02-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
    Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
    Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

  • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    15:00 -19:00
    08-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

    geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

    Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

    in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

     

    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

     

    Der Eintritt ist frei.

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

     

     

  • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    15:00 -19:00
    08-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
    Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
    Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
    Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

    Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

  • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    19:00 -17:00
    08-02-18-28-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

    Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

    In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

     Der Eintritt ist frei.

     

    Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

  • Drei Männer im Schnee

    Drei Männer im Schnee

    20:00 -22:00
    08-02-18

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

  • Weitere Veranstaltungen
    • Große Mächte in kleinen Formaten
      Große Mächte in kleinen Formaten
      02:44 -19:00
      08-02-18-21-02-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
      Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
      Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

    • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      15:00 -19:00
      08-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

      geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

      Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

      in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

       

      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

       

      Der Eintritt ist frei.

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

       

       

    • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      15:00 -19:00
      08-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
      Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
      Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
      Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

      Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

    • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      19:00 -17:00
      08-02-18-28-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

      Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

      In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

       Der Eintritt ist frei.

       

      Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

    • Drei Männer im Schnee
      Drei Männer im Schnee
      20:00 -22:00
      08-02-18
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

      Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

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  • Große Mächte in kleinen Formaten

    Große Mächte in kleinen Formaten

    02:44 -19:00
    09-02-18-21-02-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
    Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
    Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

  • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    15:00 -19:00
    09-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

    geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

    Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

    in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

     

    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

     

    Der Eintritt ist frei.

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

     

     

  • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    15:00 -19:00
    09-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
    Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
    Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
    Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

    Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

  • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    19:00 -17:00
    09-02-18-28-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

    Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

    In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

     Der Eintritt ist frei.

     

    Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

  • Drei Männer im Schnee

    Drei Männer im Schnee

    20:00 -22:00
    09-02-18

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

  • Weitere Veranstaltungen
    • Große Mächte in kleinen Formaten
      Große Mächte in kleinen Formaten
      02:44 -19:00
      09-02-18-21-02-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
      Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
      Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

    • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      15:00 -19:00
      09-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

      geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

      Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

      in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

       

      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

       

      Der Eintritt ist frei.

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

       

       

    • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      15:00 -19:00
      09-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
      Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
      Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
      Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

      Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

    • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      19:00 -17:00
      09-02-18-28-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

      Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

      In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

       Der Eintritt ist frei.

       

      Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

    • Drei Männer im Schnee
      Drei Männer im Schnee
      20:00 -22:00
      09-02-18
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

      Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

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  • Große Mächte in kleinen Formaten

    Große Mächte in kleinen Formaten

    02:44 -19:00
    10-02-18-21-02-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
    Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
    Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

  • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    15:00 -19:00
    10-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

    geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

    Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

    in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

     

    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

     

    Der Eintritt ist frei.

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

     

     

  • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    15:00 -19:00
    10-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
    Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
    Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
    Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

    Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

  • Drei Männer im Schnee

    Drei Männer im Schnee

    17:00 -19:00
    10-02-18

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

  • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    19:00 -17:00
    10-02-18-28-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

    Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

    In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

     Der Eintritt ist frei.

     

    Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

  • Weitere Veranstaltungen
    • Große Mächte in kleinen Formaten
      Große Mächte in kleinen Formaten
      02:44 -19:00
      10-02-18-21-02-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
      Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
      Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

    • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      15:00 -19:00
      10-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

      geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

      Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

      in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

       

      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

       

      Der Eintritt ist frei.

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

       

       

    • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      15:00 -19:00
      10-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
      Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
      Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
      Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

      Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

    • Drei Männer im Schnee
      Drei Männer im Schnee
      17:00 -19:00
      10-02-18
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

      Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

    • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      19:00 -17:00
      10-02-18-28-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

      Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

      In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

       Der Eintritt ist frei.

       

      Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

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  • Große Mächte in kleinen Formaten

    Große Mächte in kleinen Formaten

    02:44 -19:00
    11-02-18-21-02-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
    Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
    Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

  • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    15:00 -19:00
    11-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

    geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

    Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

    in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

     

    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

     

    Der Eintritt ist frei.

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

     

     

  • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    15:00 -19:00
    11-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
    Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
    Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
    Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

    Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

  • Drei Männer im Schnee

    Drei Männer im Schnee

    18:00 -20:00
    11-02-18

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

  • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    19:00 -17:00
    11-02-18-28-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

    Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

    In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

     Der Eintritt ist frei.

     

    Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

  • Weitere Veranstaltungen
    • Große Mächte in kleinen Formaten
      Große Mächte in kleinen Formaten
      02:44 -19:00
      11-02-18-21-02-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
      Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
      Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

    • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      15:00 -19:00
      11-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

      geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

      Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

      in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

       

      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

       

      Der Eintritt ist frei.

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

       

       

    • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      15:00 -19:00
      11-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
      Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
      Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
      Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

      Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

    • Drei Männer im Schnee
      Drei Männer im Schnee
      18:00 -20:00
      11-02-18
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

      Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

    • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      19:00 -17:00
      11-02-18-28-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

      Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

      In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

       Der Eintritt ist frei.

       

      Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

12
  • Große Mächte in kleinen Formaten

    Große Mächte in kleinen Formaten

    02:44 -19:00
    12-02-18-21-02-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
    Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
    Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

  • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    15:00 -19:00
    12-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

    geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

    Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

    in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

     

    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

     

    Der Eintritt ist frei.

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

     

     

  • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    15:00 -19:00
    12-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
    Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
    Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
    Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

    Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

  • Writers‘ Room: Deutschland lesen und (be)schreiben

    Writers‘ Room: Deutschland lesen und (be)schreiben

    17:00 -18:30
    12-02-18

    Bertha von Suttner Pl. 1, 40227 Düsseldorf, 德国

    Bertha von Suttner Pl. 1, 40227 Düsseldorf, 德国

    Im Januar geht es auch weiter mit dem „Writers‘ Room“, dem interkulturellen AutorInnentreff – allerdings mit neuem Konzept: Am 22. Januar beginnt in Zusammenarbeit und in der Volkshochschule am Bertha-von-Suttner-Platz ein Kurs, der sich an nach Deutschland gekommene Schreibende (AutorInnen, JournalistInnen, BloggerInnen) richtet, aber auch an Menschen, die einfach nur ganz praktisch in die deutsche Kultur, Politik und deutsche Sprache eintauchen möchten: Gemeinsam lesen und diskutieren wir journalistische, essayistische und literarische Texte und erweitern nebenbei den Wortschatz und klären grammatische Fragen). Eigene Texte der KursteilnehmerInnen können ebenso Inhalt des Kurses sein: Das genaue Programm wird gemeinsam mit den TeilnehmerInnen nach deren Interessen und Bedürfnissen festgelegt. Zu einigen Terminen werden ExpertInnen (JournalistInnen, SchriftstellerInnen, NetzwerkerInnen) aus dem Bereich Journalismus/ Literatur eingeladen, die einen Einblick geben in ihr jeweiliges Betätigungsfeld und für Fragen zur Verfügung stehen. Das Sprachniveau sollte B1/B2 entsprechen.
    Ist der Kurs auch für nach Deutschland Geflüchtete konzipiert, so sind die Treffen, die immer montags von 17.00 – 18.30 Uhr (mit Ausnahme der Ferien) stattfinden, offen für alle, die an Begegnungen interessiert sind und/oder ihre eigenen Erfahrungen als Schreibende in Deutschland teilen möchten.   
    Maren Jungclaus vom Literaturbüro NRW leitet den Kurs, die gerne Fragen beantwortet und Anregungen entgegennimmt: 0211-8284590, maren.jungclaus@literaturbuero-nrw.de

    montags 17.00 – 18.30 Uhr (mit Ausnahme der Schulferien/ Feiertage etc.)  entgeltfrei
    Anmeldung: wolfgang.cziesla@duesseldorf.de
    In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Düsseldorf und mit freundlicher Unterstützung der BB Bank.

  • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    19:00 -17:00
    12-02-18-28-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

    Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

    In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

     Der Eintritt ist frei.

     

    Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

  • Weitere Veranstaltungen
    • Große Mächte in kleinen Formaten
      Große Mächte in kleinen Formaten
      02:44 -19:00
      12-02-18-21-02-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
      Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
      Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

    • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      15:00 -19:00
      12-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

      geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

      Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

      in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

       

      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

       

      Der Eintritt ist frei.

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

       

       

    • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      15:00 -19:00
      12-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
      Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
      Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
      Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

      Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

    • Writers‘ Room: Deutschland lesen und (be)schreiben
      Writers‘ Room: Deutschland lesen und (be)schreiben
      17:00 -18:30
      12-02-18
      Bertha von Suttner Pl. 1, 40227 Düsseldorf, 德国
      Bertha von Suttner Pl. 1, 40227 Düsseldorf, 德国

      Im Januar geht es auch weiter mit dem „Writers‘ Room“, dem interkulturellen AutorInnentreff – allerdings mit neuem Konzept: Am 22. Januar beginnt in Zusammenarbeit und in der Volkshochschule am Bertha-von-Suttner-Platz ein Kurs, der sich an nach Deutschland gekommene Schreibende (AutorInnen, JournalistInnen, BloggerInnen) richtet, aber auch an Menschen, die einfach nur ganz praktisch in die deutsche Kultur, Politik und deutsche Sprache eintauchen möchten: Gemeinsam lesen und diskutieren wir journalistische, essayistische und literarische Texte und erweitern nebenbei den Wortschatz und klären grammatische Fragen). Eigene Texte der KursteilnehmerInnen können ebenso Inhalt des Kurses sein: Das genaue Programm wird gemeinsam mit den TeilnehmerInnen nach deren Interessen und Bedürfnissen festgelegt. Zu einigen Terminen werden ExpertInnen (JournalistInnen, SchriftstellerInnen, NetzwerkerInnen) aus dem Bereich Journalismus/ Literatur eingeladen, die einen Einblick geben in ihr jeweiliges Betätigungsfeld und für Fragen zur Verfügung stehen. Das Sprachniveau sollte B1/B2 entsprechen.
      Ist der Kurs auch für nach Deutschland Geflüchtete konzipiert, so sind die Treffen, die immer montags von 17.00 – 18.30 Uhr (mit Ausnahme der Ferien) stattfinden, offen für alle, die an Begegnungen interessiert sind und/oder ihre eigenen Erfahrungen als Schreibende in Deutschland teilen möchten.   
      Maren Jungclaus vom Literaturbüro NRW leitet den Kurs, die gerne Fragen beantwortet und Anregungen entgegennimmt: 0211-8284590, maren.jungclaus@literaturbuero-nrw.de

      montags 17.00 – 18.30 Uhr (mit Ausnahme der Schulferien/ Feiertage etc.)  entgeltfrei
      Anmeldung: wolfgang.cziesla@duesseldorf.de
      In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Düsseldorf und mit freundlicher Unterstützung der BB Bank.

    • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      19:00 -17:00
      12-02-18-28-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

      Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

      In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

       Der Eintritt ist frei.

       

      Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

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  • Große Mächte in kleinen Formaten

    Große Mächte in kleinen Formaten

    02:44 -19:00
    13-02-18-21-02-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
    Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
    Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

  • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    15:00 -19:00
    13-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

    geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

    Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

    in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

     

    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

     

    Der Eintritt ist frei.

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

     

     

  • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    15:00 -19:00
    13-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
    Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
    Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
    Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

    Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

  • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    19:00 -17:00
    13-02-18-28-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

    Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

    In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

     Der Eintritt ist frei.

     

    Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

  • Drei Männer im Schnee

    Drei Männer im Schnee

    20:00 -22:00
    13-02-18

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

  • Weitere Veranstaltungen
    • Große Mächte in kleinen Formaten
      Große Mächte in kleinen Formaten
      02:44 -19:00
      13-02-18-21-02-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
      Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
      Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

    • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      15:00 -19:00
      13-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

      geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

      Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

      in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

       

      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

       

      Der Eintritt ist frei.

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

       

       

    • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      15:00 -19:00
      13-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
      Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
      Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
      Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

      Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

    • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      19:00 -17:00
      13-02-18-28-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

      Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

      In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

       Der Eintritt ist frei.

       

      Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

    • Drei Männer im Schnee
      Drei Männer im Schnee
      20:00 -22:00
      13-02-18
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

      Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

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  • Große Mächte in kleinen Formaten

    Große Mächte in kleinen Formaten

    02:44 -19:00
    14-02-18-21-02-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
    Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
    Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

  • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    15:00 -19:00
    14-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

    geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

    Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

    in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

     

    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

     

    Der Eintritt ist frei.

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

     

     

  • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    15:00 -19:00
    14-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
    Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
    Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
    Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

    Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

  • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    19:00 -17:00
    14-02-18-28-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

    Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

    In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

     Der Eintritt ist frei.

     

    Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

  • Drei Männer im Schnee

    Drei Männer im Schnee

    20:00 -22:00
    14-02-18

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

  • Weitere Veranstaltungen
    • Große Mächte in kleinen Formaten
      Große Mächte in kleinen Formaten
      02:44 -19:00
      14-02-18-21-02-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
      Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
      Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

    • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      15:00 -19:00
      14-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

      geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

      Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

      in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

       

      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

       

      Der Eintritt ist frei.

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

       

       

    • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      15:00 -19:00
      14-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
      Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
      Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
      Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

      Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

    • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      19:00 -17:00
      14-02-18-28-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

      Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

      In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

       Der Eintritt ist frei.

       

      Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

    • Drei Männer im Schnee
      Drei Männer im Schnee
      20:00 -22:00
      14-02-18
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

      Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

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  • Große Mächte in kleinen Formaten

    Große Mächte in kleinen Formaten

    02:44 -19:00
    15-02-18-21-02-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
    Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
    Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

  • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    15:00 -19:00
    15-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

    geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

    Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

    in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

     

    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

     

    Der Eintritt ist frei.

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

     

     

  • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    15:00 -19:00
    15-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
    Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
    Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
    Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

    Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

  • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    19:00 -17:00
    15-02-18-28-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

    Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

    In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

     Der Eintritt ist frei.

     

    Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

  • Drei Männer im Schnee

    Drei Männer im Schnee

    20:00 -22:00
    15-02-18

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

  • Weitere Veranstaltungen
    • Große Mächte in kleinen Formaten
      Große Mächte in kleinen Formaten
      02:44 -19:00
      15-02-18-21-02-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
      Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
      Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

    • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      15:00 -19:00
      15-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

      geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

      Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

      in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

       

      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

       

      Der Eintritt ist frei.

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

       

       

    • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      15:00 -19:00
      15-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
      Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
      Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
      Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

      Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

    • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      19:00 -17:00
      15-02-18-28-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

      Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

      In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

       Der Eintritt ist frei.

       

      Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

    • Drei Männer im Schnee
      Drei Männer im Schnee
      20:00 -22:00
      15-02-18
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

      Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

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  • Große Mächte in kleinen Formaten

    Große Mächte in kleinen Formaten

    02:44 -19:00
    16-02-18-21-02-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
    Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
    Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

  • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    15:00 -19:00
    16-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

    geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

    Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

    in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

     

    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

     

    Der Eintritt ist frei.

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

     

     

  • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    15:00 -19:00
    16-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
    Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
    Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
    Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

    Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

  • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    19:00 -17:00
    16-02-18-28-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

    Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

    In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

     Der Eintritt ist frei.

     

    Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

  • Drei Männer im Schnee

    Drei Männer im Schnee

    20:00 -22:00
    16-02-18

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

  • Weitere Veranstaltungen
    • Große Mächte in kleinen Formaten
      Große Mächte in kleinen Formaten
      02:44 -19:00
      16-02-18-21-02-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
      Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
      Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

    • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      15:00 -19:00
      16-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

      geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

      Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

      in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

       

      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

       

      Der Eintritt ist frei.

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

       

       

    • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      15:00 -19:00
      16-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
      Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
      Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
      Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

      Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

    • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      19:00 -17:00
      16-02-18-28-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

      Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

      In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

       Der Eintritt ist frei.

       

      Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

    • Drei Männer im Schnee
      Drei Männer im Schnee
      20:00 -22:00
      16-02-18
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

      Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

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  • Große Mächte in kleinen Formaten

    Große Mächte in kleinen Formaten

    02:44 -19:00
    17-02-18-21-02-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
    Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
    Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

  • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    15:00 -19:00
    17-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

    geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

    Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

    in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

     

    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

     

    Der Eintritt ist frei.

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

     

     

  • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    15:00 -19:00
    17-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
    Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
    Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
    Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

    Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

  • Drei Männer im Schnee

    Drei Männer im Schnee

    17:00 -19:00
    17-02-18

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

  • Gourmet-Walk: Chinesisches Neujahr

    Gourmet-Walk: Chinesisches Neujahr

    18:00 -20:00
    17-02-18

    Haben Sie sich jemals gefragt, warum jedes Jahr im Februar die Chinesen so bienenfleißig werden? Aber … sind Chinesen nicht IMMER fleißig??? Um diese Zeit kommen die Familien zusammen, um nach dem traditionellen Chinesischen Mond-Sonnen-Kalender den Jahreswechsel zu feiern. Sie beten für ein erfolgreiches neues Jahr und stärken ihre familiäre Zusammengehörigkeit. Dieses jährlich wiederkehrende Fest dauert 15 (!) Tage und wird von Essen und Tradition bestimmt.

    Entdecken und erleben Sie mit Sue, meiner guten chinesischen Freundin, und mir gemeinsam die spannenden Traditionen, Bräuche, Mythologien und unsere persönlichen Erfahrungen während dieses alljährlichen Festes. Finden sie heraus, was das Jahr des Hundes für Sie bereithält.

    Wir besuchen mit Ihnen chinesische Geschäfte und Restaurants in Düsseldorf und werden ein authentisches chinesisches Neujahrsessen genießen, speziell für Maites Asian Cuisine konzipiert. Am Beispiel dieser opulenten Mahlzeit erfahren Sie viel über die verschiedenen Köstlichkeiten und ihre Bedeutung im chinesischen Neujahr. Jeder Teilnehmer bekommt ein Neujahrsgeschenk!

    
Deutschsprachig
.
    Samstag, Feb 17, 2018 um 18:00 Uhr.
    Treffpunkt: Immermannstrasse, Ecke Karlstraße, Düsseldorf.
    Teilnehmerminimum: 8, Maximum 12 Teilnehmer.
    68,00 € alles inklusive.

  • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    19:00 -17:00
    17-02-18-28-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

    Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

    In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

     Der Eintritt ist frei.

     

    Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

  • Drei Männer im Schnee

    Drei Männer im Schnee

    20:00 -22:00
    17-02-18

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

  • Weitere Veranstaltungen
    • Große Mächte in kleinen Formaten
      Große Mächte in kleinen Formaten
      02:44 -19:00
      17-02-18-21-02-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
      Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
      Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

    • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      15:00 -19:00
      17-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

      geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

      Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

      in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

       

      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

       

      Der Eintritt ist frei.

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

       

       

    • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      15:00 -19:00
      17-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
      Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
      Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
      Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

      Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

    • Drei Männer im Schnee
      Drei Männer im Schnee
      17:00 -19:00
      17-02-18
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

      Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

    • Gourmet-Walk: Chinesisches Neujahr
      Gourmet-Walk: Chinesisches Neujahr
      18:00 -20:00
      17-02-18

      Haben Sie sich jemals gefragt, warum jedes Jahr im Februar die Chinesen so bienenfleißig werden? Aber … sind Chinesen nicht IMMER fleißig??? Um diese Zeit kommen die Familien zusammen, um nach dem traditionellen Chinesischen Mond-Sonnen-Kalender den Jahreswechsel zu feiern. Sie beten für ein erfolgreiches neues Jahr und stärken ihre familiäre Zusammengehörigkeit. Dieses jährlich wiederkehrende Fest dauert 15 (!) Tage und wird von Essen und Tradition bestimmt.

      Entdecken und erleben Sie mit Sue, meiner guten chinesischen Freundin, und mir gemeinsam die spannenden Traditionen, Bräuche, Mythologien und unsere persönlichen Erfahrungen während dieses alljährlichen Festes. Finden sie heraus, was das Jahr des Hundes für Sie bereithält.

      Wir besuchen mit Ihnen chinesische Geschäfte und Restaurants in Düsseldorf und werden ein authentisches chinesisches Neujahrsessen genießen, speziell für Maites Asian Cuisine konzipiert. Am Beispiel dieser opulenten Mahlzeit erfahren Sie viel über die verschiedenen Köstlichkeiten und ihre Bedeutung im chinesischen Neujahr. Jeder Teilnehmer bekommt ein Neujahrsgeschenk!

      
Deutschsprachig
.
      Samstag, Feb 17, 2018 um 18:00 Uhr.
      Treffpunkt: Immermannstrasse, Ecke Karlstraße, Düsseldorf.
      Teilnehmerminimum: 8, Maximum 12 Teilnehmer.
      68,00 € alles inklusive.

    • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      19:00 -17:00
      17-02-18-28-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

      Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

      In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

       Der Eintritt ist frei.

       

      Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

    • Drei Männer im Schnee
      Drei Männer im Schnee
      20:00 -22:00
      17-02-18
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

      Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

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  • Große Mächte in kleinen Formaten

    Große Mächte in kleinen Formaten

    02:44 -19:00
    18-02-18-21-02-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
    Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
    Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

  • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    15:00 -19:00
    18-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

    geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

    Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

    in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

     

    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

     

    Der Eintritt ist frei.

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

     

     

  • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    15:00 -19:00
    18-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
    Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
    Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
    Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

    Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

  • Drei Männer im Schnee

    Drei Männer im Schnee

    18:00 -20:00
    18-02-18

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

  • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    19:00 -17:00
    18-02-18-28-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

    Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

    In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

     Der Eintritt ist frei.

     

    Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

  • Weitere Veranstaltungen
    • Große Mächte in kleinen Formaten
      Große Mächte in kleinen Formaten
      02:44 -19:00
      18-02-18-21-02-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
      Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
      Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

    • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      15:00 -19:00
      18-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

      geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

      Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

      in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

       

      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

       

      Der Eintritt ist frei.

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

       

       

    • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      15:00 -19:00
      18-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
      Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
      Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
      Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

      Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

    • Drei Männer im Schnee
      Drei Männer im Schnee
      18:00 -20:00
      18-02-18
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

      Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

    • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      19:00 -17:00
      18-02-18-28-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

      Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

      In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

       Der Eintritt ist frei.

       

      Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

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  • Große Mächte in kleinen Formaten

    Große Mächte in kleinen Formaten

    02:44 -19:00
    19-02-18-21-02-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
    Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
    Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

  • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    15:00 -19:00
    19-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

    geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

    Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

    in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

     

    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

     

    Der Eintritt ist frei.

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

     

     

  • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    15:00 -19:00
    19-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
    Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
    Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
    Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

    Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

  • Writers‘ Room: Deutschland lesen und (be)schreiben

    Writers‘ Room: Deutschland lesen und (be)schreiben

    17:00 -18:30
    19-02-18

    Bertha von Suttner Pl. 1, 40227 Düsseldorf, 德国

    Bertha von Suttner Pl. 1, 40227 Düsseldorf, 德国

    Im Januar geht es auch weiter mit dem „Writers‘ Room“, dem interkulturellen AutorInnentreff – allerdings mit neuem Konzept: Am 22. Januar beginnt in Zusammenarbeit und in der Volkshochschule am Bertha-von-Suttner-Platz ein Kurs, der sich an nach Deutschland gekommene Schreibende (AutorInnen, JournalistInnen, BloggerInnen) richtet, aber auch an Menschen, die einfach nur ganz praktisch in die deutsche Kultur, Politik und deutsche Sprache eintauchen möchten: Gemeinsam lesen und diskutieren wir journalistische, essayistische und literarische Texte und erweitern nebenbei den Wortschatz und klären grammatische Fragen). Eigene Texte der KursteilnehmerInnen können ebenso Inhalt des Kurses sein: Das genaue Programm wird gemeinsam mit den TeilnehmerInnen nach deren Interessen und Bedürfnissen festgelegt. Zu einigen Terminen werden ExpertInnen (JournalistInnen, SchriftstellerInnen, NetzwerkerInnen) aus dem Bereich Journalismus/ Literatur eingeladen, die einen Einblick geben in ihr jeweiliges Betätigungsfeld und für Fragen zur Verfügung stehen. Das Sprachniveau sollte B1/B2 entsprechen.
    Ist der Kurs auch für nach Deutschland Geflüchtete konzipiert, so sind die Treffen, die immer montags von 17.00 – 18.30 Uhr (mit Ausnahme der Ferien) stattfinden, offen für alle, die an Begegnungen interessiert sind und/oder ihre eigenen Erfahrungen als Schreibende in Deutschland teilen möchten.   
    Maren Jungclaus vom Literaturbüro NRW leitet den Kurs, die gerne Fragen beantwortet und Anregungen entgegennimmt: 0211-8284590, maren.jungclaus@literaturbuero-nrw.de

    montags 17.00 – 18.30 Uhr (mit Ausnahme der Schulferien/ Feiertage etc.)  entgeltfrei
    Anmeldung: wolfgang.cziesla@duesseldorf.de
    In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Düsseldorf und mit freundlicher Unterstützung der BB Bank.

  • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    19:00 -17:00
    19-02-18-28-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

    Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

    In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

     Der Eintritt ist frei.

     

    Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

  • Ritter, Reime und Romanzen

    Ritter, Reime und Romanzen

    20:00 -22:00
    19-02-18

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Ein Heinz Erhardt Abend

     

    „Alles im Leben geht natürlich zu. Nur meine Hose geht natürlich nicht zu.“ Kaum einer verstand sich so auf das selbstironische Spiel mit der deutschen Sprache wie Heinz Erhardt. Das Komikeridol der Wirtschaftswunderzeit war nie verletzend. Sein Humor blieb immer menschenfreundlich, und wenn er mal schwarze Töne anschlug, geschah das mit einem Augenzwinkern.

    Der Schauspieler und Kulturjournalist Stefan Keim bringt den 1979 verstorbenen Erhardt zurück ins Bühnenleben. In „Ritter, Reime und Romanzen“ sind die berühmten Klassikerparodien wie Goethes „König Erl“ oder Schillers „Apfelschuss“ ebenso zu hören wie lockere, wortwitzige Plaudereien. Sogar eine ganze Oper, Heinz Erhardts Version der „Carmen“, bleibt dem Publikum nicht vorenthalten. Keim verwandelt sich stimmlich und optisch in Heinz Erhardt und singt auch einige der bekanntesten Chansons wie „Fräulein Mabel“ und „Das Lehn-Lied“.

    Doch es gibt auch verborgene Seiten Heinz Erhardts zu entdecken. Zweimal tritt Stefan Keim aus der Rolle heraus, erzählt aus dem Leben des Komikers und rezitiert einige seiner ernsthaften Gedichte. Erhardt hatte auch eine schwermütige Seite, traute sich aber nie, diese Texte öffentlich vorzutragen. Er befürchtete, dass sein Image als Spaßmacher leiden würde. Doch gerade in der Kombination der melancholischen und komischen Gedichte liegt die besondere Faszination Erhardts.

  • Weitere Veranstaltungen
    • Große Mächte in kleinen Formaten
      Große Mächte in kleinen Formaten
      02:44 -19:00
      19-02-18-21-02-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
      Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
      Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

    • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      15:00 -19:00
      19-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

      geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

      Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

      in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

       

      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

       

      Der Eintritt ist frei.

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

       

       

    • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      15:00 -19:00
      19-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
      Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
      Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
      Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

      Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

    • Writers‘ Room: Deutschland lesen und (be)schreiben
      Writers‘ Room: Deutschland lesen und (be)schreiben
      17:00 -18:30
      19-02-18
      Bertha von Suttner Pl. 1, 40227 Düsseldorf, 德国
      Bertha von Suttner Pl. 1, 40227 Düsseldorf, 德国

      Im Januar geht es auch weiter mit dem „Writers‘ Room“, dem interkulturellen AutorInnentreff – allerdings mit neuem Konzept: Am 22. Januar beginnt in Zusammenarbeit und in der Volkshochschule am Bertha-von-Suttner-Platz ein Kurs, der sich an nach Deutschland gekommene Schreibende (AutorInnen, JournalistInnen, BloggerInnen) richtet, aber auch an Menschen, die einfach nur ganz praktisch in die deutsche Kultur, Politik und deutsche Sprache eintauchen möchten: Gemeinsam lesen und diskutieren wir journalistische, essayistische und literarische Texte und erweitern nebenbei den Wortschatz und klären grammatische Fragen). Eigene Texte der KursteilnehmerInnen können ebenso Inhalt des Kurses sein: Das genaue Programm wird gemeinsam mit den TeilnehmerInnen nach deren Interessen und Bedürfnissen festgelegt. Zu einigen Terminen werden ExpertInnen (JournalistInnen, SchriftstellerInnen, NetzwerkerInnen) aus dem Bereich Journalismus/ Literatur eingeladen, die einen Einblick geben in ihr jeweiliges Betätigungsfeld und für Fragen zur Verfügung stehen. Das Sprachniveau sollte B1/B2 entsprechen.
      Ist der Kurs auch für nach Deutschland Geflüchtete konzipiert, so sind die Treffen, die immer montags von 17.00 – 18.30 Uhr (mit Ausnahme der Ferien) stattfinden, offen für alle, die an Begegnungen interessiert sind und/oder ihre eigenen Erfahrungen als Schreibende in Deutschland teilen möchten.   
      Maren Jungclaus vom Literaturbüro NRW leitet den Kurs, die gerne Fragen beantwortet und Anregungen entgegennimmt: 0211-8284590, maren.jungclaus@literaturbuero-nrw.de

      montags 17.00 – 18.30 Uhr (mit Ausnahme der Schulferien/ Feiertage etc.)  entgeltfrei
      Anmeldung: wolfgang.cziesla@duesseldorf.de
      In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Düsseldorf und mit freundlicher Unterstützung der BB Bank.

    • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      19:00 -17:00
      19-02-18-28-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

      Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

      In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

       Der Eintritt ist frei.

       

      Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

    • Ritter, Reime und Romanzen
      Ritter, Reime und Romanzen
      20:00 -22:00
      19-02-18
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

      Ein Heinz Erhardt Abend

       

      „Alles im Leben geht natürlich zu. Nur meine Hose geht natürlich nicht zu.“ Kaum einer verstand sich so auf das selbstironische Spiel mit der deutschen Sprache wie Heinz Erhardt. Das Komikeridol der Wirtschaftswunderzeit war nie verletzend. Sein Humor blieb immer menschenfreundlich, und wenn er mal schwarze Töne anschlug, geschah das mit einem Augenzwinkern.

      Der Schauspieler und Kulturjournalist Stefan Keim bringt den 1979 verstorbenen Erhardt zurück ins Bühnenleben. In „Ritter, Reime und Romanzen“ sind die berühmten Klassikerparodien wie Goethes „König Erl“ oder Schillers „Apfelschuss“ ebenso zu hören wie lockere, wortwitzige Plaudereien. Sogar eine ganze Oper, Heinz Erhardts Version der „Carmen“, bleibt dem Publikum nicht vorenthalten. Keim verwandelt sich stimmlich und optisch in Heinz Erhardt und singt auch einige der bekanntesten Chansons wie „Fräulein Mabel“ und „Das Lehn-Lied“.

      Doch es gibt auch verborgene Seiten Heinz Erhardts zu entdecken. Zweimal tritt Stefan Keim aus der Rolle heraus, erzählt aus dem Leben des Komikers und rezitiert einige seiner ernsthaften Gedichte. Erhardt hatte auch eine schwermütige Seite, traute sich aber nie, diese Texte öffentlich vorzutragen. Er befürchtete, dass sein Image als Spaßmacher leiden würde. Doch gerade in der Kombination der melancholischen und komischen Gedichte liegt die besondere Faszination Erhardts.

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  • Große Mächte in kleinen Formaten

    Große Mächte in kleinen Formaten

    02:44 -19:00
    20-02-18-21-02-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
    Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
    Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

  • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    15:00 -19:00
    20-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

    geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

    Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

    in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

     

    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

     

    Der Eintritt ist frei.

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

     

     

  • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    15:00 -19:00
    20-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
    Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
    Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
    Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

    Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

  • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    19:00 -17:00
    20-02-18-28-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

    Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

    In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

     Der Eintritt ist frei.

     

    Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

  • Drei Männer im Schnee

    Drei Männer im Schnee

    20:00 -22:00
    20-02-18

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

  • Weitere Veranstaltungen
    • Große Mächte in kleinen Formaten
      Große Mächte in kleinen Formaten
      02:44 -19:00
      20-02-18-21-02-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
      Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
      Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

    • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      15:00 -19:00
      20-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

      geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

      Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

      in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

       

      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

       

      Der Eintritt ist frei.

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

       

       

    • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      15:00 -19:00
      20-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
      Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
      Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
      Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

      Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

    • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      19:00 -17:00
      20-02-18-28-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

      Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

      In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

       Der Eintritt ist frei.

       

      Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

    • Drei Männer im Schnee
      Drei Männer im Schnee
      20:00 -22:00
      20-02-18
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

      Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

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  • Große Mächte in kleinen Formaten

    Große Mächte in kleinen Formaten

    02:44 -19:00
    21-02-18-21-02-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
    Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
    Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

  • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    15:00 -19:00
    21-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

    geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

    Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

    in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

     

    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

     

    Der Eintritt ist frei.

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

     

     

  • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    15:00 -19:00
    21-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
    Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
    Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
    Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

    Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

  • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    19:00 -17:00
    21-02-18-28-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

    Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

    In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

     Der Eintritt ist frei.

     

    Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

  • Drei Männer im Schnee

    Drei Männer im Schnee

    20:00 -22:00
    21-02-18

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

  • Weitere Veranstaltungen
    • Große Mächte in kleinen Formaten
      Große Mächte in kleinen Formaten
      02:44 -19:00
      21-02-18-21-02-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Briefmarkenmotive 1945–1957: Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung
      Teil 3 der Ausstellung (vor der Bibliothek) zeigt Briefmarken der Französischen Besatzungszone 1945/46 bis 1949.
      Laufzeit der Ausstellung: 10.01. bis 21.02.

    • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      15:00 -19:00
      21-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

      geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

      Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

      in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

       

      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

       

      Der Eintritt ist frei.

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

       

       

    • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      15:00 -19:00
      21-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
      Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
      Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
      Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

      Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

    • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      19:00 -17:00
      21-02-18-28-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

      Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

      In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

       Der Eintritt ist frei.

       

      Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

    • Drei Männer im Schnee
      Drei Männer im Schnee
      20:00 -22:00
      21-02-18
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

      Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

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  • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    15:00 -19:00
    22-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

    geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

    Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

    in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

     

    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

     

    Der Eintritt ist frei.

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

     

     

  • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    15:00 -19:00
    22-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
    Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
    Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
    Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

    Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

  • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    19:00 -17:00
    22-02-18-28-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

    Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

    In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

     Der Eintritt ist frei.

     

    Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

  • Drei Männer im Schnee

    Drei Männer im Schnee

    20:00 -22:00
    22-02-18

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

  • Weitere Veranstaltungen
    • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      15:00 -19:00
      22-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

      geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

      Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

      in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

       

      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

       

      Der Eintritt ist frei.

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

       

       

    • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      15:00 -19:00
      22-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
      Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
      Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
      Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

      Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

    • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      19:00 -17:00
      22-02-18-28-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

      Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

      In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

       Der Eintritt ist frei.

       

      Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

    • Drei Männer im Schnee
      Drei Männer im Schnee
      20:00 -22:00
      22-02-18
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

      Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

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  • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    15:00 -19:00
    23-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

    geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

    Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

    in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

     

    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

     

    Der Eintritt ist frei.

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

     

     

  • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    15:00 -19:00
    23-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
    Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
    Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
    Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

    Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

  • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    19:00 -17:00
    23-02-18-28-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

    Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

    In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

     Der Eintritt ist frei.

     

    Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

  • Drei Männer im Schnee

    Drei Männer im Schnee

    20:00 -22:00
    23-02-18

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

  • Weitere Veranstaltungen
    • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      15:00 -19:00
      23-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

      geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

      Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

      in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

       

      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

       

      Der Eintritt ist frei.

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

       

       

    • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      15:00 -19:00
      23-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
      Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
      Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
      Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

      Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

    • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      19:00 -17:00
      23-02-18-28-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

      Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

      In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

       Der Eintritt ist frei.

       

      Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

    • Drei Männer im Schnee
      Drei Männer im Schnee
      20:00 -22:00
      23-02-18
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

      Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

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  • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    15:00 -19:00
    24-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

    geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

    Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

    in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

     

    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

     

    Der Eintritt ist frei.

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

     

     

  • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    15:00 -19:00
    24-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
    Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
    Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
    Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

    Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

  • Drei Männer im Schnee

    Drei Männer im Schnee

    17:00 -19:00
    24-02-18

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

  • Gourmet-Walk: Chinese New Year

    Gourmet-Walk: Chinese New Year

    18:00 -20:00
    24-02-18

    Have you ever wondered why, every year, at around February, the Chinese community seem to be so busy like bees? Hmmmm…aren’t Chinese ALWAYS busy??? It is the time for families to gather together to celebrate the turn of the traditional lunisolar Chinese calendar, to pray for a prosperous new year and to strengthen family ties – this annual celebration is a 15-day event, dominated by food and tradition.

    Join Sue, my very good Chinese friend and me, as we share with you the fascinating traditions, practices, mythologies and our personal experiences that take place during this annual event. Find out what the Year of The Dog has in store for you.

    We will be taking you to Düsseldorf’s Chinese shops and restaurants and will be having an authentic Chinese New Year’s meal specially created for Maite’s Asian Cuisine in a very traditional Chinese restaurant. In this opulent meal, we will discover the meaning of the various viands and its significance in the Chinese New Year. Each participant gets a special Chinese New Year’s present to take home!

    English Speakers Group.
    Saturday,Feb 24 2018, 18:00.
    Meeting point: Immermannstrasse corner Karlstraße, Düsseldorf.
    Minimum: 8, Maximum 12 Participants.

    68,00 All-Inclusive.

  • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    19:00 -17:00
    24-02-18-28-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

    Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

    In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

     Der Eintritt ist frei.

     

    Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

  • Drei Männer im Schnee

    Drei Männer im Schnee

    20:00 -22:00
    24-02-18

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

  • Weitere Veranstaltungen
    • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      15:00 -19:00
      24-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

      geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

      Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

      in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

       

      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

       

      Der Eintritt ist frei.

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

       

       

    • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      15:00 -19:00
      24-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
      Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
      Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
      Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

      Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

    • Drei Männer im Schnee
      Drei Männer im Schnee
      17:00 -19:00
      24-02-18
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

      Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

    • Gourmet-Walk: Chinese New Year
      Gourmet-Walk: Chinese New Year
      18:00 -20:00
      24-02-18

      Have you ever wondered why, every year, at around February, the Chinese community seem to be so busy like bees? Hmmmm…aren’t Chinese ALWAYS busy??? It is the time for families to gather together to celebrate the turn of the traditional lunisolar Chinese calendar, to pray for a prosperous new year and to strengthen family ties – this annual celebration is a 15-day event, dominated by food and tradition.

      Join Sue, my very good Chinese friend and me, as we share with you the fascinating traditions, practices, mythologies and our personal experiences that take place during this annual event. Find out what the Year of The Dog has in store for you.

      We will be taking you to Düsseldorf’s Chinese shops and restaurants and will be having an authentic Chinese New Year’s meal specially created for Maite’s Asian Cuisine in a very traditional Chinese restaurant. In this opulent meal, we will discover the meaning of the various viands and its significance in the Chinese New Year. Each participant gets a special Chinese New Year’s present to take home!

      English Speakers Group.
      Saturday,Feb 24 2018, 18:00.
      Meeting point: Immermannstrasse corner Karlstraße, Düsseldorf.
      Minimum: 8, Maximum 12 Participants.

      68,00 All-Inclusive.

    • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      19:00 -17:00
      24-02-18-28-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

      Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

      In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

       Der Eintritt ist frei.

       

      Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

    • Drei Männer im Schnee
      Drei Männer im Schnee
      20:00 -22:00
      24-02-18
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

      Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

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  • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    15:00 -19:00
    25-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

    geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

    Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

    in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

     

    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

     

    Der Eintritt ist frei.

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

     

     

  • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    15:00 -19:00
    25-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
    Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
    Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
    Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

    Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

  • Drei Männer im Schnee

    Drei Männer im Schnee

    18:00 -20:00
    25-02-18

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

  • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    19:00 -17:00
    25-02-18-28-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

    Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

    In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

     Der Eintritt ist frei.

     

    Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

  • Weitere Veranstaltungen
    • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      15:00 -19:00
      25-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

      geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

      Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

      in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

       

      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

       

      Der Eintritt ist frei.

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

       

       

    • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      15:00 -19:00
      25-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
      Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
      Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
      Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

      Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

    • Drei Männer im Schnee
      Drei Männer im Schnee
      18:00 -20:00
      25-02-18
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

      Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

    • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      19:00 -17:00
      25-02-18-28-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

      Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

      In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

       Der Eintritt ist frei.

       

      Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

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  • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    15:00 -19:00
    26-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

    geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

    Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

    in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

     

    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

     

    Der Eintritt ist frei.

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

     

     

  • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    15:00 -19:00
    26-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
    Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
    Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
    Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

    Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

  • Writers‘ Room: Deutschland lesen und (be)schreiben

    Writers‘ Room: Deutschland lesen und (be)schreiben

    17:00 -18:30
    26-02-18

    Bertha von Suttner Pl. 1, 40227 Düsseldorf, 德国

    Bertha von Suttner Pl. 1, 40227 Düsseldorf, 德国

    Im Januar geht es auch weiter mit dem „Writers‘ Room“, dem interkulturellen AutorInnentreff – allerdings mit neuem Konzept: Am 22. Januar beginnt in Zusammenarbeit und in der Volkshochschule am Bertha-von-Suttner-Platz ein Kurs, der sich an nach Deutschland gekommene Schreibende (AutorInnen, JournalistInnen, BloggerInnen) richtet, aber auch an Menschen, die einfach nur ganz praktisch in die deutsche Kultur, Politik und deutsche Sprache eintauchen möchten: Gemeinsam lesen und diskutieren wir journalistische, essayistische und literarische Texte und erweitern nebenbei den Wortschatz und klären grammatische Fragen). Eigene Texte der KursteilnehmerInnen können ebenso Inhalt des Kurses sein: Das genaue Programm wird gemeinsam mit den TeilnehmerInnen nach deren Interessen und Bedürfnissen festgelegt. Zu einigen Terminen werden ExpertInnen (JournalistInnen, SchriftstellerInnen, NetzwerkerInnen) aus dem Bereich Journalismus/ Literatur eingeladen, die einen Einblick geben in ihr jeweiliges Betätigungsfeld und für Fragen zur Verfügung stehen. Das Sprachniveau sollte B1/B2 entsprechen.
    Ist der Kurs auch für nach Deutschland Geflüchtete konzipiert, so sind die Treffen, die immer montags von 17.00 – 18.30 Uhr (mit Ausnahme der Ferien) stattfinden, offen für alle, die an Begegnungen interessiert sind und/oder ihre eigenen Erfahrungen als Schreibende in Deutschland teilen möchten.   
    Maren Jungclaus vom Literaturbüro NRW leitet den Kurs, die gerne Fragen beantwortet und Anregungen entgegennimmt: 0211-8284590, maren.jungclaus@literaturbuero-nrw.de

    montags 17.00 – 18.30 Uhr (mit Ausnahme der Schulferien/ Feiertage etc.)  entgeltfrei
    Anmeldung: wolfgang.cziesla@duesseldorf.de
    In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Düsseldorf und mit freundlicher Unterstützung der BB Bank.

  • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    19:00 -17:00
    26-02-18-28-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

    Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

    In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

     Der Eintritt ist frei.

     

    Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

  • Weitere Veranstaltungen
    • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      15:00 -19:00
      26-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

      geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

      Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

      in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

       

      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

       

      Der Eintritt ist frei.

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

       

       

    • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      15:00 -19:00
      26-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
      Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
      Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
      Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

      Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

    • Writers‘ Room: Deutschland lesen und (be)schreiben
      Writers‘ Room: Deutschland lesen und (be)schreiben
      17:00 -18:30
      26-02-18
      Bertha von Suttner Pl. 1, 40227 Düsseldorf, 德国
      Bertha von Suttner Pl. 1, 40227 Düsseldorf, 德国

      Im Januar geht es auch weiter mit dem „Writers‘ Room“, dem interkulturellen AutorInnentreff – allerdings mit neuem Konzept: Am 22. Januar beginnt in Zusammenarbeit und in der Volkshochschule am Bertha-von-Suttner-Platz ein Kurs, der sich an nach Deutschland gekommene Schreibende (AutorInnen, JournalistInnen, BloggerInnen) richtet, aber auch an Menschen, die einfach nur ganz praktisch in die deutsche Kultur, Politik und deutsche Sprache eintauchen möchten: Gemeinsam lesen und diskutieren wir journalistische, essayistische und literarische Texte und erweitern nebenbei den Wortschatz und klären grammatische Fragen). Eigene Texte der KursteilnehmerInnen können ebenso Inhalt des Kurses sein: Das genaue Programm wird gemeinsam mit den TeilnehmerInnen nach deren Interessen und Bedürfnissen festgelegt. Zu einigen Terminen werden ExpertInnen (JournalistInnen, SchriftstellerInnen, NetzwerkerInnen) aus dem Bereich Journalismus/ Literatur eingeladen, die einen Einblick geben in ihr jeweiliges Betätigungsfeld und für Fragen zur Verfügung stehen. Das Sprachniveau sollte B1/B2 entsprechen.
      Ist der Kurs auch für nach Deutschland Geflüchtete konzipiert, so sind die Treffen, die immer montags von 17.00 – 18.30 Uhr (mit Ausnahme der Ferien) stattfinden, offen für alle, die an Begegnungen interessiert sind und/oder ihre eigenen Erfahrungen als Schreibende in Deutschland teilen möchten.   
      Maren Jungclaus vom Literaturbüro NRW leitet den Kurs, die gerne Fragen beantwortet und Anregungen entgegennimmt: 0211-8284590, maren.jungclaus@literaturbuero-nrw.de

      montags 17.00 – 18.30 Uhr (mit Ausnahme der Schulferien/ Feiertage etc.)  entgeltfrei
      Anmeldung: wolfgang.cziesla@duesseldorf.de
      In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Düsseldorf und mit freundlicher Unterstützung der BB Bank.

    • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      19:00 -17:00
      26-02-18-28-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

      Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

      In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

       Der Eintritt ist frei.

       

      Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

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  • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    15:00 -19:00
    27-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

    geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

    Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

    in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

     

    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

     

    Der Eintritt ist frei.

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

     

     

  • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    15:00 -19:00
    27-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
    Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
    Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
    Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

    Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

  • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    19:00 -17:00
    27-02-18-28-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

    Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

    In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

     Der Eintritt ist frei.

     

    Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

  • Josef Sudek. Entstehung und historischer Kontext der Fotoserie

    Josef Sudek. Entstehung und historischer Kontext der Fotoserie

    19:00 -21:00
    27-02-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Vortrag von Ph.D. Mariana Kubištová (in deutscher Sprache)

    Mariana Kubištová (geb. 1981) absolvierte ein Studium der Kunstgeschichte an der Prager Karls-Universität und promovierte über Architekturgeschichte. Seit 2010 ist sie als

    Kuratorin im Kunstgewerbemuseum in Prag für die Design-Sammlung tätig. Von 2011 bis 2012 leitete Mariana Kubištová das Forschungsprojekt »Josef Sudek als Fotograf

    der Zwischenkriegsarchitektur«.

     

    Eintritt frei

    Begleitprogramm zur Ausstellung „Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945“  

     

     

  • Die Mausefalle

    Die Mausefalle

    20:00 -22:00
    27-02-18

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Das wohl bekannteste Kriminalstück der britischen Autorin Agatha Christie. Es wird in London seit über 60 Jahren ununterbrochen aufgeführt.

    In einer kleinen Pension sind fünf Hotelgäste, die beiden Betreiber der Pension und ein Polizist eingeschneit und von der Außenwelt abgeschnitten. Sie sitzten in der Falle, der „Mausefalle“ denn einer von ihnen ist ein Mörder. Es beginnt ein spannendes Katz und Maus Spiel. Jeder ist verdächtig, jeder könnte es gewesen sein. Doch wer war es?

    Wir versprechen einen spannenden Theaterabend, den sie so schnell nicht vergessen werden.

    Tauchen sie ein in die spannende Atmosphäre à la Agatha Christie. Tappen sie in die Mausefalle.

    Nach dem herausragenden Erfolg der „Mausefalle“ in der vergangenen Spielzeit, ist die Produktion noch einmal für kurze Zeit an der Komödie zu sehen.

  • Weitere Veranstaltungen
    • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      15:00 -19:00
      27-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

      geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

      Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

      in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

       

      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

       

      Der Eintritt ist frei.

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

       

       

    • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“
      15:00 -19:00
      27-02-18-29-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
      Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
      Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
      Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
      Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
      Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

      Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

    • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945
      19:00 -17:00
      27-02-18-28-03-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

      Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

      In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

       Der Eintritt ist frei.

       

      Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

      Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

      Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

      Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

      Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

      Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

    • Josef Sudek. Entstehung und historischer Kontext der Fotoserie
      Josef Sudek. Entstehung und historischer Kontext der Fotoserie
      19:00 -21:00
      27-02-18
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
      Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

      Vortrag von Ph.D. Mariana Kubištová (in deutscher Sprache)

      Mariana Kubištová (geb. 1981) absolvierte ein Studium der Kunstgeschichte an der Prager Karls-Universität und promovierte über Architekturgeschichte. Seit 2010 ist sie als

      Kuratorin im Kunstgewerbemuseum in Prag für die Design-Sammlung tätig. Von 2011 bis 2012 leitete Mariana Kubištová das Forschungsprojekt »Josef Sudek als Fotograf

      der Zwischenkriegsarchitektur«.

       

      Eintritt frei

      Begleitprogramm zur Ausstellung „Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945“  

       

       

    • Die Mausefalle
      Die Mausefalle
      20:00 -22:00
      27-02-18
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland
      Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

      Das wohl bekannteste Kriminalstück der britischen Autorin Agatha Christie. Es wird in London seit über 60 Jahren ununterbrochen aufgeführt.

      In einer kleinen Pension sind fünf Hotelgäste, die beiden Betreiber der Pension und ein Polizist eingeschneit und von der Außenwelt abgeschnitten. Sie sitzten in der Falle, der „Mausefalle“ denn einer von ihnen ist ein Mörder. Es beginnt ein spannendes Katz und Maus Spiel. Jeder ist verdächtig, jeder könnte es gewesen sein. Doch wer war es?

      Wir versprechen einen spannenden Theaterabend, den sie so schnell nicht vergessen werden.

      Tauchen sie ein in die spannende Atmosphäre à la Agatha Christie. Tappen sie in die Mausefalle.

      Nach dem herausragenden Erfolg der „Mausefalle“ in der vergangenen Spielzeit, ist die Produktion noch einmal für kurze Zeit an der Komödie zu sehen.

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  • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938

    15:00 -19:00
    28-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Vernissage am Mo, 22.01.2018 um 15.00 Uhr im Foyer vor dem Eichendorff-Saal im GHH Düsseldorf

    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er-Jahren. Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen)

    geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not.

    Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek

    in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.

     

    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über »Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924«. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die »Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung« mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

     

    Der Eintritt ist frei.

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

     

     

  • „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    „Politische Karikaturen von Josef Čapek. 1933–1938“

    15:00 -19:00
    28-02-18-29-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Ausstellungseröffnung Mo, 22.01. – 15.00 Uhr
    Einführungsvortrag von Dr. Ulrich Grochtmann (Hagen), Vorsitzender der „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“
    Die Wanderausstellung zeigt politische Karikaturen des tschechischen Malers und Schriftstellers Josef Čapek aus den späten 1930er Jahren.
    Josef Čapek, 1887 in Hronov (Nordböhmen) geboren, vermittelt in seinen Karikaturen auf eine ironische, gesellschaftskritische Weise seine Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Not. Für sein Engagement für den Frieden und gegen den Nationalsozialismus wird Josef Čapek 1939 im Zuchthaus Pankrác/Prag inhaftiert. Von dort führt sein Leidensweg über die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald nach Sachsenhausen und schließlich nach einem weiteren Transport am 25. Februar 1945 nach
    Bergen-Belsen. Dort stirbt Josef Čapek in den ersten Apriltagen an Typhus. Čapeks Karikaturen bleiben als Warnung vor Krieg und Terror aktuell.
    Der Initiator der Ausstellung, Dr. Ulrich Grochtmann, geb. 1943 in Datteln, studierte Osteuropäische Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Köln. Nach mehreren Studienaufenthalten in Prag promovierte er über „Anarchosyndikalismus, Bolschewismus und Proletkult in der Tschechoslowakei 1918-1924“. Grochtmann begründete im Jahre 1983 die „Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung“ mit, die seit Ende 1991 ihren Sitz in Hagen hat.

    Laufzeit der Ausstellung: 22.01. bis 29.03.2018

  • Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    Josef Sudek. Topographie der Trümmer. Prag 1945

    19:00 -17:00
    28-02-18-28-03-18

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany

    Der tschechischer Fotograf Josef Sudek (1896–1976) spazierte 1945 mit seiner Großformatkamera aus Holz durch das historische Stadtzentrum Prags und dokumentierte die Trümmer, die der Zweite Weltkrieg dort hinterlassen hatte – vor allem Kunstwerke und Denkmäler. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Sudeks Bilder bringen die Fragmente des bombardierten Emmausklosters zum Vorschein und zeigen Einwohner Prags, die ungläubig die ausgebrannten Torsi jahrhundertealter Denkmäler betrachten, vor allem das Altstädter Rathaus, dessen neugotischer Teil nach dem Krieg abgerissen werden musste. Einige Aufnahmen tragen die Spannung des Grauens in sich, das in einer merkwürdig surrealen Schönheit daherkommt, andere sind melancholisch monumental. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien werden nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in neu angefertigten Vergrößerungen ausgestellt. Damit begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

    Kuratoren: Katarína Mašterová, Mariana Kubištová und Vojtěch Lahoda

    In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf und Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik

     Der Eintritt ist frei.

     

    Vernissage: Mi, 24.01.2018 um 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung in Anwesenheit der Kuratoren

    Öffnungszeiten der Ausstellungen:            

    Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr

    Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr

    Fr                        10.00 – 14.00 Uhr

    Sa auf Anfrage; Sonn- und feiertags geschlossen

  • Die Mausefalle

    Die Mausefalle

    20:00 -22:00
    28-02-18

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Steinstraße 23, 40210 Düsseldorf, Deutschland

    Das wohl bekannteste Kriminalstück der britischen Autorin Agatha Christie. Es wird in London seit über 60 Jahren ununterbrochen aufgeführt.

    In einer kleinen Pension sind fünf Hotelgäste, die beiden Betreiber der Pension und ein Polizist eingeschneit und von der Außenwelt abgeschnitten. Sie sitzten in der Falle, der „Mausefalle“ denn einer von ihnen ist ein Mörder. Es beginnt ein spannendes Katz und Maus Spiel. Jeder ist verdächtig, jeder könnte es gewesen sein. Doch wer war es?

    Wir versprechen einen spannenden Theaterabend, den sie so schnell nicht vergessen werden.

    Tauchen sie ein in die spannende Atmosphäre à la Agatha Christie. Tappen sie in die Mausefalle.

    Nach dem herausragenden Erfolg der „Mausefalle“ in der vergangenen Spielzeit, ist die Produktion noch einmal für kurze Zeit an der Komödie zu sehen.

  • Weitere Veranstaltungen
    • Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938
      Politische Karikaturen von Josef Čapek 1933–1938