Unsere Stadtbücherei stillt auch im Lockdown die Leselust

Der Lockdown bremst nicht die Leselust. Im Gegenteil, er macht hungrig. Unsere Stadtbücherei sorgt für Publikationen aller Genres, Print und Online. Die Zentralbibliothek am Bertha-von-Suttner-Patz ist zwar aufgrund der Corona-Regeln für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Ausleihe geht aber trotzdem weiter.

Nur etwas anders als gewohnt: ausgeliehene Medien können in der Zentralbibliothek an den Rückgabeautomaten im Foyer zurückgeben und nach vorheriger Bestellung auch Medien abgeholt werden. Dies ist in den Zeiten montags bis freitags von 10 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr möglich. Für maximal fünf Medienbestellungen gibt es drei Möglichkeiten:

online über den Katalog

unter der Telefonnummern 0211-8994399 und 0211-8994397

oder per E-Mail stbvormerkungen@duesseldorf.de 

In dem demnächst umgebauten KAP1 zieht die Stadtbibliothek ein. In den Veranstaltungen werden die Besucher jetzt schon mal darauf eingestimmt

Was passiert aber mit den ausgeliehenen Medien, die eigentlich schon längst zurückgegeben hätten werden müssen? Diese muss man nicht zurückgeben; sie werden automatisch bis zum 31. März 2021 verlängert, so dass keine Versäumnisentgelte anfallen. Auch ablaufende Bibliothekskarten behalten ihre Gültigkeit bis zum Ende des Lockdowns.  

Auch die Veranstaltungen der Stadtbücherei fallen nicht aus, sie werden nunmehr online präsentiert. Mit dem Projekt KAP1-Labor für Begegnung und Experiment haben die Stadtbüchereien einen experimentellen Freiraum für die Entwicklung gemeinsamer Kunst-, Kultur- und Bildungsprojekte geschaffen, um konzeptionell auf die Arbeit im neuen Gebäude am Konrad-Adenauer-Platz 1 (KAP1) vorzubereiten. Es soll die Umwandlung von Information in Wissen befeuern, helfen, das globale Informationsangebot in einen lokalen Kontext einzuordnen und eine ideale Umgebung für lebenslanges Lernen und kulturelle Entwicklung bieten

Bis zum März steht die „Solidarität“ als Überschrift über dem vielfältigen Veranstaltungs-, Kommunikations- und Informationsangebot in der Zentralbibliothek. Wie kann man in Düsseldorf solidarisch sein? Was bedeutet Solidarität in Krisenzeiten und was hat das Thema mit einem selbst zu tun? Rund um diese Frage eröffnen die geplanten Termine Möglichkeiten zur Anregung und Reflektion. 

Corona-bedingt kann es zu Änderungen im Programm kommen. Interessierte können sich über die aktuelle Situation auf der Homepage und in den sozialen Netzwerken der Stadtbüchereien

Januar:

+ Das Straßenmagazin fiftyfity informiert über sein Housing First Projekt.

+ Der Soziologe Dr. Ulf Tranow, Heinrich-Heine-Universität, erläutert in einem Impulsvortrag

die verschiedenen Dimensionen des Begriffs Solidarität und lädt zur Diskussion ein.

+ Preisgekrönte Poetry Slammer*innen präsentieren eine Spoken Word Show zum Thema

Solidarität.

+ „Solidarisch sein als Lernprozess“- Im Workshop stellt die Solidarische Landwirtschaft

Düsseldorf ihr Konzept vor, beantwortet Fragen und hilft spielerisch Solidarität

untereinander zu erproben.

Februar:

+ Der Ernährungsrat Düsseldorf präsentiert unter dem Titel “Kaufst Du noch, oder erntest Du

schon?”- Projekte und Initiativen rund ums Selber-Gärtnern.

März:

+ In Kooperation mit der Frauenberatungsstelle und den Düsseldorfer Frauenhäusern wird die

literarische Darstellung einer fiktiven Frauenbiographie mit Gewalterfahrung vorgestellt,

ergänzt durch Informationen zu möglichen Interventionen und Hilfsangeboten.

+ „Haltung zeigen! Argumentieren gegen antifeministische Äußerungen“

Ein Workshop über antifeministische Gesellschaftsbilder und die Möglichkeiten, darauf zu

Alle Termine und Informationen unter: https://www.duesseldorf.de/stadtbuechereien

reagieren.

Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich unter: zblive@duesseldorf.de Es gelten die Abstands- und Hygieneregeln nach der aktuellen Coronaschutzverordnung. (Annette Krohn, Veranstaltungsmanagement der Zentralbibliothek)

Corona-bedingt kann es zu Änderungen im Programm kommen. Interessierte können sich über die aktuelle Situation auf der Homepage und in den sozialen Netzwerken der Stadtbüchereien

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