Jetzt sind wir gefragt!!!

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Der Angriffskrieg Putins mit dem Überfall auf die Ukraine ist entsetzlich. Hunderttausende Menschen sind mit ihren Familien auf der Flucht, innerhalb der Ukraine und ins Ausland. Viele werden nach Deutschland kommen, auch zu uns nach Düsseldorf. Die Stadt bereitet sich darauf vor.  Annemarie Wotschke vom Presseamt der Stadt berichtet unten darüber. Aber nicht nur die Stadt, auch wir als Privatpersonen können helfen, dazu beizutragen, dass die ukrainischen Flüchtlinge bei uns willkommen sind. Es gibt zum Beispiel viele formale bürokratische Maßnahmen zu erledigen.

Wollt Ihr mitmachen, wendet Euch an folgende Adressen:

https://www.fluechtlinge-willkommen-in-duesseldorf.de/   Heinz-Schmöle-Straße 7  40227 Düsseldorf Telefon: +49 (0)157 83517520 (Lion),
+49 (0)157 53625975 (Hannah), +49 (0)152-28647123 (Sarah, Welcome Point 03) E-Mail: [email protected] Im Moment erweitert sich unsere Zielgruppe. Wir brauchen dringend weitere Dolmetscher:innen für ukrainisch und russisch! Bitte Mail an: [email protected] Das WelcomeCenter bereitet ach gerade vor, wir beraten jetzt schon einige Fälle.

https://jgd.de/ Jüdische Gemeinde Düsseldorf Tel.: 0211 46 912 245 und  0211 46 912 233 (Mo – FR) und 0211 46 912 245 (So) Bitte alle, die aus der Ukraine kommen beim ukrainischen Konsulat, oder in der jüdischen Gemeinde melden. Man hat sich organisiert und es gibt Hilfe in allen Notlagen. Bei Frau Rosow melden

RAin Natalia Thoma, stammt aus Ukraine und wird sich für ihre Landsleute in Aufenthaltsanfragen, Flüchtlingsstatus und Asyl ( wie es die Zeit erweisen wird ) einarbeiten. Direkt erreichbar unter  017621605214

Wer Angehörige in der Ukraine hat oder allgemein helfen will, hat viele Möglichkeiten. Dieser Überblick stellt die wichtigsten digitalen Tools und Plattformen vor.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf bereitet sich auf die Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine vor.

von Annemarie Wotschke

Im Zusammenhang mit der Situation in der Ukraine bereitet sich die Landeshauptstadt Düsseldorf auf steigende Flüchtlingszahlen aus der Ukraine vor.

Vor dem Hintergrund ausgelasteter Unterbringungskapazitäten in den bestehenden kommunalen Flüchtlingsunterkünften werden kurzfristig zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten für Geflüchtete unter Anmietung externer Objekte wie zum Beispiel Hotels erfolgen.

Am heutigen Freitag (25. Februar) fand zudem ein kurzfristiger Austausch mit der Liga Wohlfahrt zur potentiellen Aufnahmesituation statt. Auch die Liga Wohlfahrt prüft aktuell alle zur Verfügung stehenden Unterbringungsmöglichkeiten in ihrem Portfolio. Die Landeshauptstadt Düsseldorf und die Liga Wohlfahrt bleiben im engen Austausch zur weiteren Entwicklung der Krisensituation in der Ukraine.

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: “Wir beobachten die Situation in der Ukraine weiterhin mit großer Besorgnis. Mit den Erfahrungen aus 2015 bleiben wir jedoch weiterhin optimistisch, dass Düsseldorf auch den Menschen, die aus der Ukraine zu uns kommen, helfen kann und sind bereit, auch über das zugewiesene Kontingent hinaus Menschen aus der Ukraine bei uns aufzunehmen.“

Stefan Fischer vom DRK-Düsseldorf, Sprecher der Liga Wohlfahrt Düsseldorf: „Jetzt ist es entscheidend, sich rasch auf eine geordnete Aufnahme vorzubereiten, natürlich auch in der Landeshauptstadt Düsseldorf. Die sechs Düsseldorfer Wohlfahrtsverbände und ihre angeschlossenen Mitgliedsverbände stehen zur Zusammenarbeit mit Stadt und Land bereit.“

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