Flucht bleibt noch lange ein Thema

Was haben volle Flüchtlingsboote vor Europas Küsten mit der Geschichte von Sklavenhandel und Rassismus zu tun? Darüber spricht der Fachpromotor für Flucht, Migration und Entwicklung Serge Palasie in einer Online-Veranstaltung der Zentralbibliothek mit dem dort zugeschalteten Publikum. Der Termin ist am 16. März um 18:00. Die Teilnahme ist kostenlos auf und außerhalb von Facebook.

Afrakanische Sklaven auf einem europäisches Sklavenschiff

Der Vortrag schlägt einen weiten Bogen von den aktuellen Flucht-Bewegungen bis zur Geschichte Europas und Afrikas der letzten 500 Jahre. Man kann die Gegenwart kaum verstehen, wenn man die Geschichte nicht kennt. Dieser Vortrag trägt dazu bei, den oft oberflächlichen Diskussionen mehr Tiefe zu verleihen. Flucht bleibt noch lange ein Thema entwicklungspolitischer Aufklärungsarbeit.

Hier ist der Link für die online Veranstaltung über Windows Teams (eine Anmeldung oder Registrierung ist nicht erforderlich): https://tinyurl.com/sepaoz321.

Diese Veranstaltung ist in Kooperation mit Geschäftsstelle für Nachhaltigkeit.

Biografie Serge Palasie
Serge Palasie ist Afrikanist und gehörte 2008 zu den Gründungsmitgliedern der African Students Association (ASA) an der Kölner Universität. Heute arbeitet er als Promotor der Fachstelle für Migration & Entwicklung NRW. Er hat Texte über „Migration in und über Westafrika“ sowie „die Rolle der afrikanischen Diaspora in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit“ publiziert und ist Kurator der Ausstellung Schwarz ist der Ozean zur „Geschichte und Gegenwart von (Zwangs-)Migration und Flucht“, die im Rahmen der Filmreihe African Diaspora Cinema in der Kölner Zentralbibliothek gezeigt wird. Er hat auch das Begleitheft zur Ausstellung verfasst, das Antworten gibt auf die Frage: „Was haben volle Flüchtlingsboote vor Europas Küsten mit der Geschichte von Sklavenhandel und Kolonialismus zu tun?“
Kontakt: Eine Welt Netz NRW e. V. (Postadresse für alle Büros in Münster)
Achtermannstraße 10-12 48143 Münster Tel.: 02 51 / 28 46 69 0
Es lohnt sich, hier mal reinzuschauen
Zur Vorbereitung auf das Publikumsgespräch sind folgende Artikel sinnvoll:

Der europäische Sklavenhandel aus dem Magazin „Der Halbmond über Europa“ des Verlages Bayard Media GmbH & Co. KG

Internationaler Tag der Erinnerung an Sklavenhandel und dessen Abschaffung, von der Bundeszentrale für politische Bildung.

Die Schweiz, der Sklavenhandel und die KOVI, aus der neuen Zürcher Zeitung, NZZ

Was der transatlantische Sklavenhandel mit der Schweiz und dem Aufstieg Westeuropas zu tun hat

Und die Videos von Serge Palasie hier und hier

Die Ausstellung „Schwarz ist der Ozean“

Seeräuberei und Sklavenhandel im Roten Meer: Ansicht. Einbringen eines Räuberschiffes durch die Engländer.

Diese Ausstellung über Flucht, Migration und Entwicklung zeigt, warum die Menschen aus ihrer Heimat fliehen. Fragen werden gestellt, Was hat das mit einer fortschreitenden Globalisierung zu tun, die auch durch einen stetig wachsenden Personen- und Warenverkehr sowie einen nie dagewesenen Informationsfluss gekennzeichnet ist? Wer profitiert zurzeit davon und wer nicht? Welche Rolle spielen globale Verflechtungen in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht dabei? Was hat all dies mit einem halben Jahrtausend transatlantischer Geschichte zu tun? Anhand von Artikeln, Interviews, Info- und Bildungsmaterialien sowie Veranstaltungshinweisen wollen wir dazu beitragen, das vielschichtige Thema aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten.

In der Park-Kultur kümmert sich der Verein “Handwerk für Afrika” um Ausbildung und mittelständische Wirtschaft. Mehr über den verein hier.

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