Ausstellung: Niemals geht man so ganz

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Eine Ausstellung zum gedenken an Karl hewinz Rummeny. In der Park-Kultur, Oststraße 118 vom 1. April bis 15. April.

Ralf Buchholz hat diese Ausstellung zu Ehren von Karl-Heinz Rummeny organisiert. Über zwanzig Künstlerinnen und Künstler beteiligen sich in der Park-Kultur. Carl Friedrich Schröer hat im „Eiskellerberg“ unter dem Titel „Charly Rummeny – Er lebte für die Kunst“ einen großartigen Nachruf verfasst. Hier einige Auszüge.
„Das sagt sich so leicht: Er lebte für die Kunst. Karl Heinz Rummeny, 1956 in Bad Lippspringe geboren, den alle Welt Charly nannte, lebte für die Kunst, er lebte durch die Kunst und durch sie hindurch. Ob als Künstler, Kunsthistoriker, Kunsthändler (bei Artax) oder Ausstellungsleiter, alles nahm er als Kunst wahr und wandelte dieses große Alles in Kunst um, wie es sich unmittelbar seinem Leben mitteilte und sich mit seinem Leben „zufällig“ verband. Aber leicht nahm er das alles nicht.
Das PARKHAUS wurde zu einem Freiraum für internationale junge und jüngst Positionen. Aus dem Off überstrahlte dieser Nebenschauplatz ohne eigenen Etat den traditionsreichen, traditionsvergessenen Künstlerverein Malkasten um ein Vielfaches. Das wurde ihm zum Verhängnis. Die Künstler des Vereins ließen das smarte, völlig einzigartige PARKHAUS tatsächlich abreißen und durch einen teuren, klotzigen Neubauriegel ersetzen. Schlichte Renovierung, zeitgemäßes nachhaltiges Bauen? Fehlanzeige. Alte Bäume fielen.
Dieser überaus bescheidene, gewissenhafte, von inneren Kämpfen keineswegs verschonte, bestens vernetzte, humorvolle, ungemein hilfsbereite, der Kunst dienende Künstler hat, kurz vor Toresschluss, die 180. Ausstellung im Parkhaus sich selbst und seiner Kunst „some early works and a new one“ gewidmet. Da durfte man staunen.
Charly Rummeny ist freiwillig aus dem Leben geschieden, das für ihn ohne Kunst unvorstellbar unerträglich war. Goodby Charly.
Den vollständigen Text dieses Nachrufes sowie ein Gespräch mit Karl-Heinz Rummeny lesen Sie hier: https://eiskellerberg.tv/er-lebte-fur-die-kunst/

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