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Im KAP 1 gibt es eine Jugendbibliothek

In der neuen Zentralbibliothek im KAP1 wird es erstmals eine eigene Jugendbibliothek geben: Auf 200 Quadratmetern ist für die Jugendlichen ein Raum zum Wohlfühlen entstanden. Die Schwerpunkte liegen auf Gaming, Veranstaltungsarbeit und Community-Building. An der Präsentation der neuen Fläche am Mittwoch, 13. Oktober, nahmen Stephan Schwering, Leiter der Zentralbibliothek, und Medienpädagogin Svenja Kersting teil.

(V. r.) Chiara Kügler und Michael Emmerich konnten die ersten Möbelstücke, die sich bereits in der Jugendbibliothek befinden, vorab schon einmal testen © Landeshauptstadt Düsseldorf/Ingo Lammert

Die Jugendbibliothek wird direkt neben der neuen Kinderbibliothek zu finden sein. Die Einrichtung haben die Jugendlichen selbst bestimmt – in einer Befragung haben sie sich vorab gewünscht, dass die Regale an den Wänden verteilt werden und höher sind, als in der Kinderbibliothek. Auch der Wunsch nach bequemen Sitzmöglichkeiten wurde erfüllt: Sitzplätze mit Sofa, ein Stehtisch mit Barhockern und Sitzstufen laden zum Entspannen ein.

Die Jugendbibliothek bietet attraktive Präsentationsmöglichkeiten und eine ausgesuchte Sammlung an Jugend- und Hörbüchern ab 13 Jahren – Angebot, Ausstattung und Atmosphäre richten sich gezielt an die Jugendlichen und ihren Bedürfnissen in der Freizeit. In den beiden Schülercentern direkt in der Nachbarschaft in der Kinderbibliothek (bis einschließlich Klasse 8) und vor der Jugendbibliothek (ab Klasse 9) gibt es zudem zahlreiche Lern- und Abiturhilfen für alle.

Die Einrichtung haben die Jugendlichen selbst bestimmt – in einer Befragung haben sie sich vorab unter anderem bequemen Sitzmöglichkeiten gewünscht © Landeshauptstadt Düsseldorf/Ingo Lammert

Fokus auf Gaming, Veranstaltungsarbeit und Community-Building
Zukünftige Zielgruppen der neuen Jugendbibliothek sollen sowohl die verschiedenen Einrichtungen der Jugendarbeit als auch die Gaming- und Cosplay-Communities werden: Gemeinsame Aktionen und offene Gaming-Angebote auf unterschiedlichen Konsolen sowie das Live-Streaming von Spiele-Events legen einen besonders starken Fokus auf den Gamingbereich. Zudem werden regelmäßige Treffen zum Testen und Bewerten neuer Spiele angestrebt und zahlreiche vielfältige Workshops zu den Themen Gaming, Coding und Programmieren angeboten. Auch regelmäßige Veranstaltungen zum Thema Virtual Reality sind geplant.

Darüber hinaus sollen die Jugendlichen mit einem eigenen TikTok-Kanal erreicht werden und so eine eigene jugendliche Bibliothekscommunity aufbauen. Über den Account, der ab sofort besucht werden kann, können analoge und digitale Angebote für Jugendliche effektiv verbunden werden.

Ein Video zu diesem Thema finden Sie im Laufe des Tages auf YouTube unter:
www.youtube.com/stadtduesseldorf

Redaktion: Marie Hirsch

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