Die neue Vortragsreihe zur „Erweckung zur Unendlichkeit“

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Dieses Jahr hat die Vortragsreihe von Dr. Volker Kiel die „Erweckung zur Uendlichkeit“ zum Thema. Eine allgemeine Einführung beginnt am Montag, den 31. Januar um 20:30 in der Park-Kultur, Oststraße 118, Titel „die Instrumente des Bewusstseins“.

Allgemeine Einführung zu „Erweckung zur Unendlichkeit“

Der Mensch sehnt sich innerlich danach „ewig“ zu leben, aber natürlich in einem Zustand des Bewusstseins, der die zeitlose Idee von „Sein-Bewusstsein-Glückseligkeit“ erlebt. Niemand möchte in der Ewigkeit leiden, sich langweilen oder weiterhin den Wechselfällen des Schicksals ausgeliefert sein.

Die Unendlichkeit muss – einer einfachen Logik folgend – also ein Zustand sein, in dem sich das Bewusstsein auf einer anderen Ebene des Seins entfalten kann, losgelöst von der dualen Dialektik des Seins, eine Daseinsebene, in der es eine ewig währende, unerschütterliche Basis und Stütze erfährt.

Um dies zu erreichen muss – dieser einfachen Logik weiter folgend – das Bewusstsein eine andere Qualität annehmen, es müßte lernen, in einer anderen Dimension „zu erwachen“, dort „ewig bewusst zu sein“, und damit Eigenschaften annehmen, derer das normale Bewusstsein des Menschen nicht fähig ist.

die Instrumente des Bewusstseins

Um die Qualität des eigenen Bewusstseins wirksam verändern zu können, sollte man zunächst einmal dessen verschiedene Elemente kennen, um sie als Instrumente des Bewusstseins auch effektiv einsetzen zu können. 

Abstrakte Begriffe wie „Aufmerksamkeit“, „Verstand“, „Geist“, „Wille“ oder „Gefühl“, „Instinkt“, „Intuition“ und „Ego“ sind nicht einfach zu verstehen. Noch weniger haben wir gelernt, sie bestimmten inneren Vorgängen zuordnen, weil wir die unsichtbare und okkulte Physiologie des Menschen -wenn überhaupt- nur vage kennen.

Eine Analogie auf der physischen Ebene wird uns das klar machen:

Man stelle sich einen eingeschlafenen oder schwer verletzten Arm vor.

Wie will man den Arm bewegen, wenn man zwar weiß, dass er existiert, ihn aber kaum fühlt und nicht wüsste, wie man ihn ansteuern und benutzen kann? 

Nun, auf der physischen Ebene sehen wir den Arm und das macht uns die Arbeit leichter. Wir haben den Arm außerdem ein Leben lang benutzt und können alle möglichen Bewegungen passiv -und schrittweise immer aktiver- durchführen, weil wir genau wissen, was wir tun. Zudem sehen wir genau, was wir tun, und können den Arm und die mit ihm verbundene Hand schrittweise stimulieren und trainieren, bis die Verletzung auskuriert ist und der Arm sich wieder normal bewegt.

Wenn es uns -in Analogie weitergedacht- auf der unsichtbaren Ebene unseres Bewusstsein gelänge, zunächst eine ganz klarere Vorstellung von den inneren Prozessen und ihrer Funktion zu haben, dann könnten wir anfangen, unsere „inneren Bewegungen“ besser wahrzunehmen, sie studieren und lernen, sie bewusster auszuführen. 

Wenn wir wissen, was im Bewusstsein bei jedem einzelnen Gedanken und jeder kreativen Vorstellung abläuft, wenn wir begreifen, wie wir den mächtigen Arm des Willens am effektivsten ansetzen können und wie wir einen bewussten Gedankenstrom erzeugen, dann können wir anfangen, daraus einen beträchtlichen Nutzen für unsere geistige Entwicklung zu ziehen.

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