Vorträge & Lesungen

An dieser Stelle findet Ihr regelmäßig Livestreams unterschiedlichster Vorträge und Lesungen live aus der Oststraße 118. Vergangene Beiträge findet Ihr weiter unten.

NÄCHSTER STREAM

13.08.20
20:15 Uhr

/// Leo Litz liest “Berliner Wochenend”
/// Roman

Leo Litz, ein Sankt Petersburger, der sein 1999 hier lebt und sich selbst als „Weltbürger“, der ständig zwischen den Welten reist, bezeichnet, liest aus seinem neuen Buch, der Novelle „Berliner Wochenend“. Darin beschreibt er die Reise von drei jungen Männern ins Berlin der Gegenwart. Während der Reise kommt es zu politischen Diskussionen und Spannungen, die später fast in einer Katastrophe enden. Die Konfrontation zwischen „Es war damals, wir leben aber jetzt und haben mit der Vergangenheit nichts zu tun“ und „Heute sind wir klüger geworden und würden einiges anders machen als damals“ ist der Kern dieser fiktiven Geschichte.

Frühere Sendungen

  • Unser Dialog mit der Politik

    D-Mitte führt Gespräche mit den Vertretern der politischen Parteien in unserem Stadtbezirk. Zum zweiten Mal war die CDU-Fraktion bei uns in der Park-Kultur zu Gast, vertreten durch Frau Sabine Schmidt, stellvertretende Bürgermeisterin, Ratsfrau und im Fraktionsvorstand der CDU. Es gab reichlich Diskussionsstoff, der ausgiebig, teilweise sehr ins Detail gehend, erörtert wurde. So haben wir unsere Ansichten für praktikable formale Regelungen bei der Schaffung von Zwischennutzungen vorgetragen. Über den Stand der Veränderung der Bismarckstraße haben wir informiert, das Chaos des dortigen Autoverkehrs geschildert.

    Die Kritik der Anwohner über die neuerlichen Pläne der Bahnhofsbebauung und dem Abholzen der dortigen Bäume wiedergegeben. Ausführlich haben wir die Situation Drogen, Dealer und Prostitution am U-Bahnhof Oststraße und am Worringer Platz aufgezeigt, an der sich in den letzten drei Jahren nichts geändert hat. Letztlich wurde unser Raumbedarf besprochen. Denn unsere Zwischennutzung ist begrenzt; irgendwann in den nächsten zwei Jahren müssen wir in anderen Räumen unterkommen.

    Zu den ersten zwei Themen gab es in den wesentlichen Punkten übereinstimmende Ansichten, so dass wir bei Frau Schmidt sicherlich die politische Unterstützung erwarten dürfen. Auch die Bahnhofspläne sind, so Sabine Schmidt, noch nicht „durchgewunken“. Über die Drogensituation sollten weitere Überlegungen angestellt werden. Bei der Suche nach neuen Räumen für die Park-Kultur wird die CDU-Fraktion uns behilflich sein.

    Dieser Dialog zeigte deutlich, dass ein ständiger Informationsaustausch zwischen unseren Bezirksvertretern und den Anwohnern und Geschäftsleuten notwendig ist. Dazu wird D-Mitte weiter einladen und gegebenenfalls auch moderieren.     

    Unsere Probleme im Viertel zeigen sich in diesen Bildern:

  • (kein Titel)

    Brigitte Lamberts “El Gustario de Mallorca” /// Krimi

    El Gustario de Mallorca: die Krimireihe. Sven Ruge, Düsseldorfer Gastrokritiker, liebt die Insel und die mallorquinische Küche. Auf der Suche nach den schönsten Flecken und ausgezeichneten Restaurants gerät er immer wieder in spannende Kriminalfälle, die in der Gegenwart spielen und ihre Wurzeln in der Vergangenheit haben.

    Aus und vorbei, dachte Sven, bevor er das Bewusstsein verlor. Dabei lief alles so gut. Als Gastrokritiker ist er auf Mallorca angekommen und er unterstützt seinen Freund Manuel bei der Führung von dessen Restaurants. Zufällig lernt er in den Markthallen von Santa Catalina die Schweizerin Sara Füssli kennen und verliebt sich in sie. Sven ist im Glück, denn sie erwidert seine Zuneigung. Gemeinsam erkunden sie die schönsten Orte der Insel und genießen die mallorquinische Küche…

  • Schulabschluss nachholen an der VHS

    Es gibt noch freie Plätze: Angebot umfasst ein- bis zweijährige Lehrgänge mit internen Abschlussprüfungen/ Start am 20. August


    Für die neuen Schulabschlusslehrgänge an der Volkshochschule Düsseldorf werden noch Anmeldungen entgegengenommen. Nicht mehr schulpflichtige Interessierte können hier den Schulabschluss nach Klasse 9 oder 10 und den Mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife) nachholen. Der Unterricht startet am Donnerstag, 20. August.

    Der Unterricht beginnt eine Woche nach Ende der Sommerferien, am Donnerstag, 20. August, und wird unter Beachtung der gültigen Hygiene- und Infektionsstandards des Landes NRW durchgeführt.

    Das Angebot der VHS umfasst ein- bis zweijährige Lehrgänge mit internen Abschlussprüfungen. Der Unterricht findet am Vormittag von 9 bis 14 Uhr oder abends von 17.20 bis 22.10 Uhr am neuen Standort in Golzheim, Georg-Glock-Straße 15, statt. Die Teilnehmenden haben hier die Chance, ihre Startposition bei der Vergabe von Ausbildungs- oder Arbeitsplätzen durch ein gutes Abschlusszeugnis zu verbessern.

    In ergänzenden Einstiegskursen werden die Teilnehmenden, die Unterstützung in Deutsch, Mathematik und Englisch benötigen, auf die nachfolgenden Lehrgänge vorbereitet. Zudem wird Geflüchteten oder Migranten mit Förderbedarf im Bereich Deutsch als Fremdsprache ein spezieller Schulabschlusslehrgang angeboten. Hier werden die grundlegenden sprachlichen Fertigkeiten für die mündliche und schriftliche Kommunikation vermittelt. Voraussetzung für die Teilnahme sind bereits vorhandene Deutschkenntnisse auf der Stufe B1.

    Für tagsüber Berufstätige oder Auszubildende starten neue Lehrgänge im Abendbereich, die jeweils von montags bis donnerstags durchgeführt werden. Wer über einen PC mit Internet-Anschluss verfügt, kann zudem einen Online-Kurs zur Fachoberschulreife per Lernplattform als Blended-Learning-Lehrgang belegen.

    Es gibt noch freie Plätze in einigen Lehrgängen: Die Anmeldung ist zurzeit nur per E-Mail unter vhs-schulabschluesse@duesseldorf.de möglich. Folgende Unterlagen sind beizufügen: Lebenslauf, ein Lichtbild, das letzte Zeugnis und eine Ausweiskopie.

    Nähere Informationen unter Telefon 0211-8992430 und unter www.duesseldorf.de/vhs

    Redaktion: Wotschke, Annemarie

  • Napoleon in Düsseldorf – Zeitreise mit Aquarellmalerei

    Eintrittsfreier Sonntag: Angebot für junge und erwachsene Besucherinnen und Besucher


    Das Stadtmuseum, Berger Allee 2, lädt am Sonntag, 9. August, von 15 bis 18 Uhr zu einer spannenden und kindgerechten Zeitreise im Rahmen einer Präsentation zum Thema “Napoleon in Düsseldorf” ein.



    Napoleons Einzug in Düsseldorf im Nov. 1811

    Im November 1811 machte der französische Kaiser Napoleon in Düsseldorf Station – und die Stadt stand Kopf. Doch wer war dieser Napoleon überhaupt, und warum stellte sein Besuch hier etwas so Besonderes dar? Diese Fragen wird Historikerin Elena Zehnpfennig im Ibach-Saal des Stadtmuseums beantworten.

    Im Anschluss steht noch eine kreative Runde im Atelier auf dem Programm, dort werden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Napoleons Ehrenpforte und Aquarell-Malerei beschäftigen. Erfahrene und unerfahrene, kleine wie große Künstlerinnen und Künstler sind herzlich willkommen.

    Treffpunkt ist um 15 Uhr das Foyer des Stadtmuseums. Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung nicht erforderlich.

    Hinweis:
    Aufgrund der Corona-Pandemie gelten auch im Stadtmuseums besondere Hygieneregeln zum Schutze aller. Der Familiensonntag findet daher mit begrenzter Teilnehmerzahl im Ibach-Saal des Stadtmuseums statt. Alle Teilnehmenden werden gebeten, den Abstand von 1,5 Metern einzuhalten und einen Mund-Nasenschutz zu tragen. Weitere Informationen gibt es vor Ort oder auf Nachfrage per E-Mail an: svenja.wilken@duesseldorf.de

    Redaktion: Wotschke, Annemarie

  • I8M/20 Fotokunst Düsseldorf

    Vom 14. August bis zum 6. September stellen 13 Fotografen/Innen in  der Park-Kultur aus.  

    Die Ausstellung beginnt am Freitag, den 14.8. um 19 Uhr mir einer Vernissage. Für die musikalische Begleitung sorgt die Band „from major to minor“. Der Eintritt ist frei.

    Hier die Fotografen/Innen:

    Kristine Tusiashvili

    Yvette Jacob

    Chrisa Ralli

    Sebastian Freitag

    Stefan Esser

    Christian Stops

    Detlef Odenhausen

    Wilfred Neuse

    Beatriz Huélamo

    May Atashkar

    Hendrik Lohmann

    Chris Göttert

    Nick Esser

  • Ferienprogramm “Zucker und Salz”

    Das Stadtmuseum, Berger Allee 2, lädt am Freitag, 7. August, 12 bis 16 Uhr, zu dem Ferienprogramm “Zucker und Salz” ein. Das Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche ab sieben Jahren. Es gibt noch freie Plätze.

    Süße Bonbons und salzige Pommes Frittes – sie gehören heute zum alltäglichen Leben. In früheren Zeiten war das allerdings nicht so. Zucker und Salz waren oft so wertvoll, dass sie als Geschenk der Götter oder Weißes Gold bezeichnet wurden. Gemeinsam mit dem Kunsthistoriker Björn Mismahl wird geklärt, wie lange das nun schon her ist und warum sie heute zu den Alltagsgütern gehören. Gemeinsam öffnen die Teilnehmenden Fenster in längst vergangene Zeiten und erkunden, wie kreativ man heute auch außerhalb der Küche mit Zucker und Salz werden kann.

    Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich via E-Mail an cornelia.hantschke@duesseldorf.de. Der Kostenbeitrag liegt bei zehn Euro pro Kind, zahlbar vor Veranstaltungsbeginn an der Museumskasse. Jedes Kind sollte ein Lunchpaket mitbringen.

    Hinweis: Aufgrund der Pandemie gelten besondere Hygiene- und Abstandsregeln zum Schutze aller. Daher wird das Angebot im Ibach-Saal des Stadtmuseums und draußen an der frischen Luft umgesetzt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und alle Teilnehmenden werden gebeten, den Abstand von 1,5 Metern einzuhalten sowie einen Mund- und Nasenschutz zu tragen. PDF TXTZurück

  • Bon appétit 胃口好 Buen provecho Приятного аппетита 食欲をそそる

    So schmeckt Europa. Kulinarisches Europa: Europe Direct Informationszentrum Düsseldorf sucht tatkräftige Unterstützung für Kochvideos

    Leider können wir aus unserem Viertel nur sehr bedingt an dieser Kochaktion teilnehmen. Denn, die Stadt ruft auf:“ Düsseldorf ist bunt, vielfältig, europäisch und vor allem lecker. Um das zu beweisen, dreht das Europe Direct Informationszentrum Düsseldorf Kochvideos mit Düsseldorferinnen und Düsseldorfern, die ihre Wurzeln in den europäischen Mitgliedsstaaten haben. Zur Umsetzung werden Europäerinnen und Europäer gesucht, die in der Landeshauptstadt leben und ein landestypisches Rezept ihrer Heimatküche präsentieren möchten.“ Bei uns im Viertel ist die größte Internationalität Düseldorfs zu verzeichnen; Menschen aus über 100 Nationen leben hier. Die Küche ist jedoch größtenteils asiatisch geprägt. Wir werden diese Tatsache berücksichtigen und demnächst mit einer Aktion „So schmeckt die Welt„uns beteiligen.

    Trotzdem: Wer Interesse hat, am europäischen Online-Projekt “So schmeckt Europa” teilzunehmen, kann sich unter Angabe des Namens und des EU-Mitgliedsstaates, der repräsentiert wird, unter europe-direct@duesseldorf.de melden. Die Dreharbeiten starten voraussichtlich Ende August 2020. Weitere Angaben erhalten die Bewerberinnen und Bewerber per E-Mail. Fragen werden auch telefonisch unter 0211-8990000 beantwortet.

    Hier eine kleine Auswahl der internationalen Küche in unserem Viertel. Alles auf 1,2 qkm, wo 15.000 Menschen aus über 100 Nationen zusammen wohnen und zusätzlich 25.000 Beschäftigte täglich sich aufhalten. Die Fotos stammen aus den zahlreichen Restaurants. Alles wird auch in den Privathaushalten gekocht.

  • (kein Titel)

    Jörg Marenski “Rheindämon” /// Krimi

    örg Marenski schreibt seit 13 Jahren und veröffentlicht seit 2010 die „Düssel-Krimis“. Morgen liest er aus dem 9. Band der Reihe mit dem Titel „Rheindämon“. Keine Sorge, auch für Quereinsteiger und „Ersttäter“ wird es eine spannende Lesung, denn der Autor wird zunächst einen kurzen Überblick zu den Protagonisten und der Entwicklung der Reihe geben. Szenekenner sortieren den Schreibstil unter „hard-boiled“ ein, denn die Handlung der Romane ist teilweise sehr authentisch und spielt mit menschlichen Abgründen.

    Kommissar Oberle leidet zunehmend unter seinen Alpträumen, die ihn seit seinem Koma verfolgen. Schlechteste Voraussetzungen, denn er und sein Freund Josef Schmitz werden in einen Fall hineingezogen, dessen Reichweite sich kaum abschätzen lässt. Scheinbar grundlos werden in Alltagssituationen drei Menschen getötet bzw. schwer verletzt. Die Täter fallen nach der Tat in eine Art Schockstarre, für die sich keine Erklärung findet.

  • (kein Titel)

    The Buggs /// Rock’n Roll

    The Buggs bringen mit britisch geprägter Popmusik aus dem Herzen NRWs frischen Wind in die Szene.

    Die Liebe zu den Beatles, zur Mod-Kultur und zum Rock´n´Roll brachte die sechs Düsseldorfer zusammen. Den Kern bildet die heilige Dreieinigkeit aus Gitarre, Schlagzeug und Bass. Dazu schreien Orgel, Trompete, Saxophon und Sänger Karsten die frohe Botschaft des Northern Soul heraus. That’s entertainment! Seit 2016 verwandeln The Buggs in ihrer aktuellen Besetzung Konzertbühnen in Epizentren des Pop. Nach Auftritten mit The Computers, The Undertones sowie Long Tall Shorty begleiteten sie The Spitfires auf ihrer Deutschland-Tour. Im September 2017 tourten The Buggs durch Teile Chinas. Nominiert für den popNRW-Preis als „Bester Newcomer” tourte die Bands 2018 als Headliner durch Südfrankreich und Nordspanien.
    www.thebuggs.de

  • (kein Titel)

    Las Corjonas /// Experimental

    Spezielle Situationen bedürfen spezielle Maßnahmen und so gründete aus zeitaktuellem Anlass Michael Mike Jansen & Shahri Bakri die Band Las Corjonas.
    In stetig wechselnder Musikerkonstellation – ganz ihrem Motto getreu Erwartungen zu brechen – präsentieren sich die zwei dieses Mal in Zusammenarbeit mit Jürgen Krause von „rhein“, Josua Dunst, percussioniert sein Klang-Krach-Geschirr, und Riad Nassar, berühmt berüchtigt für seine klangwelligen visuals. Was der Zuschauer erwarten darf? Am besten nichts, denn Mike & Shahri verbinden Musik und Literatur auf ihre ganz eigene Weise.

  • Der PKW-Verkehr muss geändert werden
    Die neuen Außenterrassen laden ein. Überall in der Bismarckstraße

    Wer in diesen Tagen durch die Bismarckstraße bummelt wird eine belebte, von gastronomischen Terrassen geprägte, fast mediterrane Meile entdecken. Die Bismarckstrasse hat ihren Charakter verändert; zum Positiven. Dies soll so bleiben! Auch nach der Corona-Krise. Denn unabhängig von dieser Krise wird jetzt eine zwischen Anwohnern, Geschäften und der Stadt vereinbarte Verschönerung durchgeführt. D-Mitte hat diesen Prozess begleitet und moderiert. Zusätzliche Außenterrassen kommen noch auf der gegenüberliegenden Straßenseite hinzu, zum Beispiel bei der Taverne Rhodos. Nun ist aber die Stadt gefordert, die Verkehrsführung rasch der neuen Situation anzupassen. PKW-Verkehr in beide Richtungen geht einfach nicht! Auch ist die Bismarckstraße als Fahrradstraße ausgewiesen, in der Verkehrsführung auf diese Funktion aber noch nicht angepasst. Wird dies nun geändert, hat Düsseldorf in der Tat eine neue internationale Ausgehmeile.

    Fahrradstrasse????

    PKW-Gegenverkehr in der Bismarckstraße??? Unmöglich!!

  • (kein Titel)

    Siegfried, der Drachentöter /// Geschichte

    Siegfried, der Drachentöter, ist der wohl bekannteste Held der nordischen Sagen. Sein Name, „der Wächter des Sieges“, und seine Taten sind exemplarisch für das Schicksal des Helden, als einem Feind der Kräfte der Finsternis und des Chaos.Siegfried besiegt den Drachen und erobert den mit einem Todesfluch belegten Schatz der Nibelungen. Obwohl ihm die Weissagungen ein schlimmes irdisches Schicksal prophezeien, lässt er sich in seinem Tun davon nicht beirren, sondern beschreitet furchtlos den Weg des Helden.An seinem Beispiel sollten sich andere Herzen entflammen.Eine Geschichte voller Symbolik und Tiefgang, die aufgrund ihres zeitlosen Charakters nichts an ihrer Aktualität eingebüßt hat.

  • “Kikaku” macht zu. Und “Roberts” auch. Ein Paukenschlag.

    von Dieter Jäger

    Dieter Jäger ist Zeitzeuge und Mitbegründer der Düsseldorfer Geschichtswerkstatt

    Eine Epoche geht zu Ende. Die Alten danken ab. Kikaku prägte das Japanviertel, Roberts war der Höhepunkt schlechthin.

    Die Japaner kamen 1950 mit Mitsubischi.Der ” Schreibtisch des Ruhrgebiets” zog sie an, in der Mitte Westeuropas. Alles begann mit Säbelgerassel im “Daitokai”, Hunsrückenstraße. Wir saßen am Boden, eingequetscht, Stäbchen in der Hand. Über uns gefährliche Messerspiele der japanischen Köche.

    Als Tamms 1960 die winzige Immermannstr zu einer vierspurigen Baumallee machte, übernahmen die Japaner diese Straße am Hauptbahnhof, so, wie sie später Straßen in der Nähe des Flughafens suchten. Ihr Hotel Nikko mit “Benkai” wurde Hauptquartier. Berühmt wurde es, als der Bösewicht Schimanski im Film “die Katze” hier vom Dach stürzt. In der kleinen parallelen Klosterstraße saßen ihre Restaurants. Und immer war Kikaku hier, das älteste und beste. An dem Ort, an dem über hundert Jahre die Eleven der Urschulen Humboldt und Scholl schwitzten und der Gashersteller Sinzig Teere und Öle verbrannte, stank es so sehr, dass die Lehrer um acht Uhr früh die Straßenmitte bevorzugten, um nicht auch noch den Gestank der Bettenlüftung einatmen zu müssen. Aber genau hier sitzt 100 Jahre später Kikaku und seine Nachbarn: Naniwa, Yabase, Hyuga. Es wird ihn gekränkt haben, als der Nachbar Nagaya 2011 den Stern bekam und damit Deutschlands einziger sterngekrönter Japaner wurde. “Yoshi” daneben (Kreuzstraße), ebenfalls von Nagaya, bekam den zweiten. Die Klosterstraße wurde neben Kikaku mit den Falkenhorsts (U das Restaurant und Nenio) zu einem kleinen Wunderland der Gourmets. Langsam gewöhnten wir uns neben Sushi und Tempura an neue wundersame Namen: Nigiri, Dashi, Sashimi, Wir übten so lange, bis sie uns wie latte machiato über die Zunge gingen.

    Ein langer Weg von den Fresswellen nach dem Krieg bis heute: Im “Fischl”, Blumenstraße, wurden wir zum ersten Mal satt. Nasigoreng hieß das erste fremde Wort, beim Chinesen in der Tonhallen- oder Grabenstraße. Die Italiener entdeckten wir bei Sansone Schlosstraße. Jedes neue Ferienland brachte eine neue Welle mit: die Jugos, die Griechen, die Türken, die Spanier (erst, als sie die Tapas einsetzten). Bis Japan kamen wir nicht.

    Adieu Robert! Man muss das wie Robäär aussprechen, dann ist es richtig traurig und französisch. Robäär war für uns der Höhepunkt schlechthin. Er pfiff auf die Sterne des Reifenhändlers, so wie wir es auch taten. Er war der einzige richtige Franzose: ungemütlich eng, Spiegel an der Wand, Papiertischdecken mit der Rechnung drauf. Die Küche, auf kleinen Schreibmaschine Seiten präsentiert, war genial. Hülsmann nahm, wie die Japaner es mit dem hässlichen Bahnhofsviertel getan hatten, das hässliche Hafenviertel, als es noch keinen Medienhype gab.

    Die Brückenstraße führte seit 1870 zur Brücke, sonst gab es da nichts. Ja, einen kleinen Weg noch am Ufer (die Ufer-später Stromstraße), da war seit 1890 die fauchende Eisenbahn am Verbrecherhaus “Schneidmühl” vorbeigefahren. Wir wohnten in den 70igern in der Stromstraße mit weitem Vorgarten, aber in Wirklichkeit war der Vorgarten nur der Hinterhof der alten Brückenstraße, nur dort gab es Häuser. Nebenan servierte 1978 die busige Nana in der “Nana” den besten Kaffee. Sie hatte als erste die Palme im Zimmer. Man musste sich entscheiden: Palme hieß bester französischer Kaffee, aber kein Kuchen, zum Kuchen musste man zu den Pelztanten auf der Kö, dafür gab es dort nur elenden deutschen säuerlichen Kaffee im Kännchen.

    Als 1997 die Medien kamen, wurde alles hip oder shabby chic. Die Düsseldorfer lieben so was: Direkt neben dem Sozialbau und der abgewrackten Tankstelle in der Lippestraße das Highlight OGehry, die ungesunden fetten Pommes im “Curry”, gerne mit Gold umrahmt, und besonders toll: mitten in der Mülldeponie das schwarz angestrichene “Minol” mit den schwarzen Manga Mädchen. Jetzt war es vorbei mit dem Zirkus “Pomp and Ducks” in der Speditionsstraße, mit den Jazztumulten sonntags bei Maaßen, vorbei mit dem alten Zollhaus und seinen Ausstellungen, vorbei auch die Show der “Sieben Sinne” im Ruinenbau der Spinnerei Bockmöhl, wo wir zum Schluss den Berührsinn erforschten:  blindfolded die Arme in einen tiefen Schlauch: waren es feuchte Frösche oder zarte Brustspitzen?

    Hülsmann liebte das alles, die alte und die neue Hafenzeit.

    Ich liebte ein paar Häuser weiter die “Hafenbar” mit der Roten Laterne und dachte an die Kinderzeit zurück, als ich Seemann werden wollte. Ich sang all die Schnulzen der 50iger vom alten Seemann” kann nachts nicht schlafen” bis “nimm mich mit, Kapitän, auf die Reise”. Ich war Seemann, ich war Kapitän, vor mir zwar nur ein erbärmlicher, nach Öl stinkender Hafen, aber für mich war dieser kleine Hafen das große Meer.

  • Vorschau auf diese Woche, 14. bis 16. Juli – im Livestream

    Dienstag, 14. Juli 20:15 LAS CORJONAS https://dmitte.de/konzerte-im-livestream/

    Spezielle Situationen bedürfen spezielle Maßnahmen und so gründete aus zeitaktuellem
    Anlass Michael Mike Jansen & Shahri Bakri die Band Las Corjonas. In stetig wechselnder Musikerkonstellation – ganz ihrem Motto getreu Erwartungen zu brechen – präsentieren sich die zwei dieses Mal in Zusammenarbeit mit Jürgen Krause von „rhein“, Josua Dunst, percussioniert sein Klang-Krach-Geschirr, und Riad Nassar, berühmt berüchtigt für seine klangwelligen visuals. Was der Zuschauer erwarten darf? Am besten nichts, denn Mike & Shahri verbinden Musik und Literatur auf ihre ganz eigene Weise.

    Mittwoch, 15 Juli 20:15 The Buggs https://dmitte.de/vortraege-livestream/

    The Buggs bringen mit britisch geprägter Popmusik aus dem Herzen NRWs frischen Wind in die Szene. Die Liebe zu den Beatles, zur Mod-Kultur und zum Rock´n´Roll brachte die sechs Düsseldorfer zusammen. Den Kern bildet die heilige Dreieinigkeit aus Gitarre, Schlagzeug und Bass. Dazu schreien Orgel, Trompete, Saxophon und Sänger Karsten die frohe Botschaft des Northern Soul heraus. That’s entertainment! Seit 2016 verwandeln The Buggs in ihrer aktuellen Besetzung Konzertbühnen in Epizentren des Pop. Nach Auftritten mit The Computers, The Undertones sowie Long Tall Shorty begleiteten sie The Spitfires auf ihrer Deutschland-Tour. Im September 2017 tourten The Buggs durch Teile Chinas. Nominiert für den popNRW-Preis als „Bester Newcomer” tourte die Bands 2018 als Headliner durch Südfrankreich und Nordspanien

    Donnerstag, 16. Juli 20:15 Völkel & Niggemeier lesen https://dmitte.de/vortraege-livestream/

    Zwische laut und leise. Völkel & Niggemeier lesen, spielen und singen aus ihren verschiedenen Programmen.“

  • (kein Titel)

    Tozzkat /// Punk, Rock

    Zu unserem 41. Konzert gab sich die neu aus bekannten Namen gebildete Formation Tozzkat ein punkrockiges Stelldichein: Junior Toscanelli am Mikrofon und der Gitarre, UFO Walte am Bass; Vom Ritchie von den Toten Hosen an den Drums und Thomas Schneider von Fehlfarben an der Gitarre. Ein fulminantes Feuerwerk aus deutschen und englischen Songs mitten aus der Düsseldorfer Mitte. Grandios!

  • Die Bismarckstraße wird aufgeputzt.

    Die Restaurants auf der Bismarckstraße verlegen ihre Außenterrassen auf die Parkstreifen. So sieht es das Konzept vor, über das wir berichtet haben.  Von der Oststraße über die Charlottenstraße bis zur Karlstraße sind diese neuen Terrassen bereits auf der Nordseite errichtet.

    Für die gegenüberliegende Straßenseite waren für dieses Jahr zwar noch keine Terrassen vorgesehen. Die Corona-Krise schaffte aber unkonventionelle Möglichkeiten. Denn die Anwohner und Geschäftsleute von der nördlichen Straßenseite hatten in einem Brief an den Oberbürgermeister vorgeschlagen, auf den Seitenstreifen zwischen Charlotten- und Oststraße Außenterrassen zu installieren. Zurzeit ist dieser Platz ständig von verbotswidrig parkenden Fahrzeugen beschlagnahmt. Der Oberbürgermeister Thomas Geisel ging unbürokratisch darauf ein. Bis Oktober können die Gastronomen hier ihre Terrassen einrichten. Bestimmte Auflagen müssen eingehalten werden. Die Anträge sind beim Ordnungsamt einzureichen. Lageplan und das Scheiben des Oberbürgermeisters Thomas Geisel können hier eingesehen werden.

    Wen alle Gastronomen mitmachen, wird die Stadt einsehen, dass der Abschnitt zwischen Charlottenstraße und Oststraße für den Autoverkehr gesperrt oder zumindest als Einbahnstraße ausgewiesen werden muss. Es wäre ein in der Krise geborenes Experiment, dessen Erfahrungen für die Zukunft verwertet werden können. Wir werden mit den zuständigen Ämtern darüber sprechen!

    Als Letztes sollte die Bismarckstraße endlich als ausgewiesene Fahrradstraße so hergerichtet werden, dass Fahrradfahrer hier gefahrlos radeln können. Zurzeit ist dies wegen des hohen Autoverkehrs schlichtweg unmöglich. Seit Jahren wird von den Anwohnern und Geschäftsleuten auf diesen misslichen Zustand hingewiesen.

  • (kein Titel)

    Völkel & Niggemeier

    Zwischen laut und leise. Völkel & Niggemeier lesen, spielen und singen aus ihren verschiedenen Programmen.

  • (kein Titel)

    Ralf Buchholz “Düsselmord” /// Krimi

    Eine Leiche an den Ufern der Düssel im Neanderthal stellt das erfolgreiche Ermittlerteam Struwe und Fehrmann vor eine fast unlösbare Aufgabe…

  • (kein Titel)

    From Major To Minor /// Indie, Folk, Pop

    Aus einer klassischen jugendlichen Rockband, die mit Hang zum Indie- und Brit-Pop in der Provinz schon eine Ausnahme zu allgegenwärtigen Metalbands darstellte, entstand 2007 das Solo From Major To Minor auf dem Land am nördlichen Niederrhein. Dass Songs nur Herz, Seele und manchmal nur Witz brauchten, aber nicht unbedingt Virtuosität, machten Vorbilder wie die New Yorker Moldy Peaches vor. Geprägt haben die ersten musikalischen Erfahrungen: Die Beatles und Bob Dylan, aber auch eigenen Entdeckungen: Death Cab For Cutie, Eels und Nada Surf.
    frommajortominor.de

  • (kein Titel)

    Roads & Shoes /// Folk, Pop, Rock

    Roads & Shoes, das sind Gitarristin Johanna Eicker und Cellistin Linda Laukamp. Seit 2013 machen sie gemeinsame Sache und leben mit ihrem Projekt den Traum sich musikalisch ohne Kompromisse verwirklichen zu können. Ihre Songs sind mal zart, mal aufbrausend aber immer eingängige Geschichten, die es verstehen sowohl das Cafe an der Ecke zu verzaubern als auch große Hallen zu füllen.
    roadsandshoes.de

  • (kein Titel)

    Mythen, Helden & Legenden /// Geschichte

    Die Mythen und Legenden der Antike und Vorzeit zeugen von einer verblüffend tiefen Erkenntnis der Naturgesetze und einer allumfassenden, zeitlosen Weisheit. Allerdings bedienen sich einer seltsamen symbolischen Sprache. Nur wer diese zu entschlüsseln weiß, erlangt Einblick in die Geheimnisse der menschlichen Seele und ihr Schicksal.
    Jedes Volk, jede Kultur und jede Tradition, hat ihre eigenen Mythen und Legenden, ihre eigenen Helden und Götter. Die geisteswissenschaftliche Erforschung hat aber gezeigt, dass es deutliche Parallelen und gemeinsame archetypische Symbole in diesen Überlieferungen gibt. Zufall?

  • (kein Titel)

    Duo Ségotal /// Tango, Klezmer, Filmmusik

    Die LokomotiveDas Duo Segotal ist zuerst einmal eine grosse Freundschaft. Die Wege von Ségolène de Beaufond aus Versailles und Tal Botvinik aus Jerusalem trafen sich in Köln. Dort haben die zwei jungen Musiker an der Hochschule für Musik und Tanz ihr Masterstudium abgeschlossen, unter anderem mit Schwerpunkt in Kammermusik. Die beiden Wahlkölner spielen mittlerweile seit vielen Jahren Europaweit Konzerte als Duo.
    In der originellen Kombination von Violine und Gitarre haben die zwei Freunde eine große und gleichzeitig schöne Herausforderung gefunden. Sie arbeiten und forschen leidenschaftlich an Originalen und Arrangements für diese Besetzung. Ihr Repertoire reicht vom 17. Jahrhundert über Tango, Klezmer, Filmmusik bis hin zu Neuer Musik. Im Mittelpunkt stehen dabei immer Neugier, Vertrauen, Fantasie und vor allem der Spaß am Zusammenspiel.
    https://www.facebook.com/duosegotal/

  • Vorschau auf diese Woche, 7. – 11. Juli – im Livestream

    Dienstag, 7. Juli 20:15 Roads & Shoes https://dmitte.de/konzerte-im-livestream/

    Gitarristin Johanna Eicker und Cellistin Linda Laukamp sind Getriebene. Jeweils international in vielen Projekten unterwegs, haben sie viele Straßen und Flughäfen gesehen und begriffen, dass gutes Schuhwerk bei einem solchen Arbeitspensum unerlässlich ist. Sie nennen sich  Roads&Shoes. Seit 2013 machen sie gemeinsame Sache und leben mit ihrem Projekt den Traum sich musikalisch ohne Kompromisse verwirklichen zu können. Ihre Songs sind mal zart, mal aufbrausend aber immer eingängige Geschichten, die es verstehen sowohl das Cafe an der Ecke zu verzaubern als auch große Hallen zu füllen. 

    Mittwoch, 8. Juli 20:15 From Major to Minor https://dmitte.de/vortraege-livestream/

    Aus einer klassischen jugendlichen Rockband, die mit Hang zum Indie- und Brit-Pop in der Provinz schon eine Ausnahme zu allgegenwärtigen Metalbands darstellte, entstand 2007 das Solo From Major To Minor auf dem Land am nördlichen Niederrhein. Dass Songs nur Herz, Seele und manchmal nur Witz brauchten, aber nicht unbedingt Virtuosität, machten Vorbilder wie die New Yorker Moldy Peaches vor. Geprägt haben die ersten musikalischen Erfahrungen: Die Beatles und Bob Dylan, aber auch eigenen Entdeckungen: Death Cab For Cutie, Eels und Nada Surf.

    Donnerstag, 9. Juli 20:15 Düsselmord https://dmitte.de/vortraege-livestream/

    Eine Leiche an den Ufern der Düssel im Neanderthal stellt das erfolgreiche Ermittlerteam Struwe und Fehrmann vor eine fast unlösbare Aufgabe…

    Samstag, 11. Juli 20:15 Tozzkat https://dmitte.de/konzerte-im-livestream/

    Besetzung: Junior Toscanelli. : vocals, guitar; UFO Walter: bass; Vom Ritchie: drums; Thoas Schneider: guitar;

    Die Corona-Krise hat für die Park-Kultur und Düsseldorfs kreative Szene einen Kollateral-Nutzen: Die Reisebeschränkungen führten dazu, dass vier international bekannte Düsseldorfer Musiker sich zurzeit in Düsseldorf aufhalten müssen. Die „Toten Hosen“ haben ihre Tournee abgesagt, Vom Ritchie, ihr Drummer, ist also in Düsseldorf, genauso wie Ufo, der nicht in die USA fliegen kann. Und Thomas Schneider, in der Musikszene bekannt (unter andren Fehlfarben und Cryssis) ist auch in Düsseldorf. So hat Junior Toscanelli eine Formation zusammengestellt, die ausschließlich Eigenkompositionen von ihm spielt.

    Setlist:

    Galaxy rock

    fuck fuck fuck

    Illusion girl

    Düsseldorf

    Berlin

    je ne cede jamais

    devoted

    Eddie

    Loverful

    Mdme Ringer

    Schnick Schnack boy

    Ostende

    all songs (Toscanelli/Toscanelli)

    Genre: Rock

  • (kein Titel)

    Lokomotive Lohausen /// Rhythm & Blues, 60s

    Die Lokomotive ist jetzt im dritten Jahr unter Volldampf in Sachen R n´B, Rockabilly, Jazz und der einen oder anderen Pop-Perle unterwegs.
    Frank Appenroth(Vox, Gitarre) und Sven Winterpagt (Kontrabass) haben schon seit den 1980ern ihren musikalischen Fingerabdruck in diversen Düsseldorfer Formationen hinterlassen. Seid 2017 als dynamisches Duo unterwegs hat das Projekt mit Schlagzeuger Thomas Zimmermann jüngst die ideale Ergänzung gefunden, um die heilige Mission des Swing unters Volk zu bringen. Ob unplugged im Hinterhof oder auf großen Bühnen: die Mischung aus intim–rauchigem Jazz, stampfendem Jumpblues und messerscharfem Rockabilly macht Spaß und Laune auf mehr. Es wird gekonnt gecovert, wobei wir uns auch als Schatzsucher sehen, die längst vergessene Songperlen wieder zum leuchten bringen.
    Lokomotive Lohausen hat einen unverwechselbaren Sound, Kompromisse werden hier keine gemacht: diese Band sollte man unbedingt live erleben!
    https://www.facebook.com/LOKLOHAU/

  • Vorschau auf diese Woche, 29. Juni bis 3. Juli – im Livestream

    Mittwoch, 1. Juli 20:15 Lokomotive Lohausen https://dmitte.de/konzerte-im-livestream/

    Die Lokomotive ist jetzt im dritten Jahr unter Volldampf in Sachen R n´B, Rockabilly, Jazz und der einen oder anderen Pop-Perle unterwegs. Frank Appenroth(Vox, Gitarre) und Sven Winterpagt (Kontrabass) haben schon seit den 1980ern ihren musikalischen Fingerabdruck in diversen Düsseldorfer Formationen hinterlassen. Seid 2017 als dynamisches Duo unterwegs hat das Projekt mit Schlagzeuger Thomas Zimmermann jüngst die ideale Ergänzung gefunden, um die heilige Mission des Swing unters Volk zu bringen. Ob unplugged im Hinterhof oder auf großen Bühnen: die Mischung aus intim–rauchigem Jazz, stampfendem Jumpblues und messerscharfem Rockabilly macht Spaß und Laune auf mehr. Es wird gekonnt gecovert, wobei wir uns auch als Schatzsucher sehen, die längst vergessene Songperlen wieder zum leuchten bringen. Lokomotive Lohausen hat einen unverwechselbaren Sound, Kompromisse werden hier keine gemacht: diese Band sollte man unbedingt live erleben!

    Donnerstag, 2. Juli 20:15 Helden, Mythen und legenden- Vortrag https://dmitte.de/vortraege-livestream/

    Die Mythen und Legenden der Antike und Vorzeit zeugen von einer verblüffend tiefen Erkenntnis der Naturgesetze und einer allumfassenden, zeitlosen Weisheit. Allerdings bedienen sich einer seltsamen symbolischen Sprache. Nur wer diese zu entschlüsseln weiß, erlangt Einblick in die Geheimnisse der menschlichen Seele und ihr Schicksal. Jedes Volk, jede Kultur und jede Tradition, hat ihre eigenen Mythen und Legenden, ihre eigenen Helden und Götter. Die geisteswissenschaftliche Erforschung hat aber gezeigt, dass es deutliche Parallelen und gemeinsame archetypische Symbole in diesen Überlieferungen gibt. Zufall? Im Gegenteil: diese Fakten können unseren Blick für eine allumfassende „Primordiale Tradition“ schärfen, für eine gemeinsame Quelle der Weisheit, aus der alle Völker der Menschheit ganz offensichtlich geschöpft haben. Diese Tatsachen bedenkend verstehen wir, wie C.G. Jung Anfang des letzten Jahrhunderts das kollektive Bewusstsein der Menschheit entdecken konnte. In jeder Tradition finden sich gleichzeitig besondere Perlen der Weisheit; jede ist einzigartig in ihrem Ausdruck, in der historischen Funktion, die sie für die Entwicklung der gesamten Menschheit ausübt, und in dem Weg, den sie aufzeigt, um ins Paradies zu gelangen, ins Elysium, an die Tafel der Götter. Es ist der Weg des Helden, der in jedem von uns darauf wartet, erweckt zu werden, und die Mythen und Legenden erzählen uns in ihrer symbolischen Sprache, wie das passieren kann. Mit der Erschaffung der Welt beginnen die 4 berühmten Zeitalter, von denen Hesiod erzählt: das Zeitalter des Goldes, des Silbers und der Bronze. Erst in der letzten Periode, auch genannt das „Eiserne“ oder „Schwarze Zeitalter“, sollte das rebellische Menschengeschlecht sein Schicksal schließlich in die eigene Hand nehmen. Mit dem Fortschreiten der Zeit kommt es zu einem langsamen Niedergang der ursprünglichen Weisheit, der initiatischen Würde, der Gerechtigkeit und der Liebe, die im Anfang den Menschen mit seinem Schöpfer verband. Inmitten dieser fortschreitenden Dekadenz wagten einige kühne Helden den Wiederaufstieg und die Rückkehr zu ihrem Ursprung. Es war die Geburtsstunde der Mythen und Legenden. Sie ließen die Idee der Wiederherstellung des verlorenen Reiches wiederaufleben und entfachten in der Menschheit die Kraft und den Glauben, für ein Ideal zu kämpfen und die Welt zu überwinden.

    Freitag, 3. Juli 20:15 Duo SegoTal https://dmitte.de/konzerte-im-livestream/

    Das Duo Segotalist ist zuerst eine große Freundschaft. Die Wege von Ségolène de Beaufond aus Versailles und Tal Botvinik aus Jerusalem trafen sich in Köln. Dort haben die zwei jungen Musiker an der Hochschule für Musik und Tanz ihr Masterstudium abgeschlossen, unter anderem mit Schwerpunkt in Kammermusik. Die beiden spielen mittlerweile seit vielen Jahren Europaweit Konzerte als Duo. In der originellen Kombination von Violine und Gitarre haben die zwei Freunde eine große und gleichzeitig schöne Herausforderung gefunden. Sie arbeiten und forschen leidenschaftlich an Originalen und Arrangements für diese Besetzung. Ihr Repertoire reicht vom XVII. Jahrhundert über Tango, Klezmer, Filmmusik bis hin zu Neuer Musik. Im Mittelpunkt stehen dabei immer Neugier, Vertrauen, Fantasie und vor allem der Spaß am Zusammenspiel.

  • (kein Titel)

    BIM BAM Project /// Multi Genre

    Das BIM BAM Project wurde 2017 vom Düsseldorfer Percussionisten und Performer Christian „PingPong“ Marwitz ins Leben gerufen. Mit dabei sind Luke Boltwalker, Bass / Sebastian Kokott, Guitar / La Coco, Percussion. BIM BAM machen grooveorientierte Musik, in der sich Afro, Rock, Funk und Reggae mischen. Die Band unterhaelt mit einigen, neuinterpretierten Covern vor allem mit eigenen Stuecken in Deutsch und Englisch. Neben vielseitiger Gitarren- und Bass-Arbeit praegen abwechslungsreiche Percussion (Afro, Latin, Brasil) und der freche Gesangsstil von „PingPong“ den funorientierten Sound von BAM BAM. Es darf getanzt werden…auch online!
    https://www.facebook.com/BIMBAM.BAND

  • (kein Titel)

    The Straightouttahearts /// 60s

    The Straightouttahearts, das sind Birgit am Schlagzeug und Patrick an der Gitarre und Gesang.
    Sie spielen mit viel Energie und wie der Name schon sagt straight out the hearts den typischen boom chicka boom Sound der Sixtees, wie Johnny Cash, Carl Perkins und Eddie Cochran. Seit 2 Jahren proben sie im Kultur-Bunker Düsseldorf. Sie begeisterten die Zuschauer bereits beim Metro Marathon auf der Kö, Rock am Bach in Düsseldorf Wersten und Kneipen und Straßenfesten.

  • (kein Titel)

    Lukoshko /// Jazz, Rock

    Lukoshko bedeutet Bastkorb. Man spaziert irgendwo im Wald und sammelt darin alles Essbare, das man finden kann. Zuhause kocht man daraus dann eine Suppe. Weil die Bandleaderin aus der Ukraine stammt, wird es in diesem Fall ein Borsch. Genau auf diese Art und Weise hat die Band Jazz, Rock, Alternative, Pop und freie Impro gesammelt, geschnitten, alles in einen Topf geworfen und schön köcheln lassen. Das Ergebnis tut nicht nur der Seel gut, sondern auch dem Körper. Und bitte nicht vergessen – richtiger Borsch schmeckt nach zwei Tagen am besten.
    www.tamaralukasheva.de

  • (kein Titel)

    Stefanie Hohn “Am Ende der Stille” /// Mystery

    Eigentlich sollte Lena glücklich sein. Sie studiert in ihrer Lieblingsstadt Berlin und verliebt ist sie auch. Aber da ist dieses dunkle Geheimnis, das sie seit Jahren mit sich herumschleppt. Wem könnte sie auch erzählen, dass sie als Teenager im Wald in der Nähe ihres Elternhauses über eine Leiche gestolpert ist, die aussah wie sie selbst? Als ihre Großmutter stirbt und Lena das längst vergessene Medaillon wieder in die Hände fällt, das ihr die alte Dame damals am Tag vor dem schrecklichen Fund im Wald geschenkt hatte, muss Lena sich ihren Erinnerungen stellen. Mit dem Medaillon drängt sich eine Vergangenheit in Lenas Leben, die sich als weit lebendiger herausstellt, als ihr lieb ist …

  • (kein Titel)

    Jan Michaelis “Mordbrücke” /// Krimi

    Jan Michaelis liest aus seinem historischen Kriminalroman “Mordbrücke”. Er spielt in den 50er Jahren in Düsseldorf in Bilk, Golzheim, Pempelfort, in der Altstadt und im Grafenberger Forst.
    Spannende Verfolgungsjagden im Polizeiporsche. Tollkühne Schießereien in der Kunstakademie. Raffinierte Morde. Ein Ermittler, der hinschmeißt. Eine Frau, die ihn liebt und in die Ermittlung einsteigt. Hochzeit in St. Andreas und Beerdigung auf dem Nordfriedhof inklusive. Und dazwischen der Alltag des Wäschewaschens ohne Waschvollautomat. Ein Sittengemälde mit Pageturnereffekt.

  • (kein Titel)

    Hervidero /// Latin, Raggae, Funk Rock

    Hervidero wurde 2017 in Düsseldorf gegründet. Ein Brodeln aus Latin-, Reggae und Funk-Rock. Eine imaginäre Spielfläche, die auf Reisen geht und im Balkan und Orient vorbeikommt. Archaisch, roh, improvisiert und hispanophil. 2019 wurde das Album „Camino“ aufgenommen.
    https://soundcloud.com/hervidero

  • Vorschau auf diese Woche, 22. bis 27. Juni

    Ausstellungen

    Schachmatt – Unsere Erde am Limit.

    Die ernsten Themen der abgeholzten Wälder, der vergifteten Erden oder Plastik verseuchten Meere werden von den Künstlern Amos Plaut und Gabriele Weide mit gestalterischem Feingefühl und hintergründigem Humor interpretiert. Gabriele Weide bereiste die Küstenlinien Europas und verarbeitete Fundstücke in Ihren Bildern, welche sie dann „Return to Sender“ oder „Souvenier einer Welle“ nennt.  Gabriele Weide geboren in Essen, Ausstellungstätigkeit national, international seit 2007,
    ihr Atelier befindet sich in D-Flingern, Birkenstr. 65 im Hof.  Amos Plaut beschäftigt sich mit den Erden dieser Welt und entwickelte ein Schachbrett aus
    Rheinkieseln. Sein vor Monaten entworfener „Colour ball“ erinnert heute stark an den Corona Virus. Amos Plaut geboren in Israel, Ausstellungstätigkeit seit 1986, Interessierte finden sein Atelier seit 1989 im Lierenfelder Atelierhaus Lierenfelderstr. 39.

    Livestream mit Kooperativ-Mitte, 22. Bis 27. Juni 2020:

    Montag   21: Night of Light MAMI NOVA Project https://dmitte.de/konzerte-im-livestream/

    Die Corona-Krise hat zu einem fast völligen Niedergang der Veranstaltungabranche geführt. Damit ist auch unser kulturelles Leben so gut wie verschwunden.. Deshalb gibt es einen flammenden Appell: Alle Unternehmen aus der Veranstaltungswirtschaft in ganz Deutschland strahlen in der Nacht vom 22. auf den 23.06.2020 bundesweit ihre Gebäude mit roter Beleuchtung an, um auf die dramatische Situation in der Veranstaltungswirtschaft aufmerksam zu machen. D-Mitte beteiligt sich an dieser Aktion. Diese Aktion wird viele Menschen erreichen, sie werden auf die Existenz bedrohende Lage der Veranstaltungsbranche hingewiesen. Aber wie diese sich genau auswirkt, wissen sie nicht.  Wir wollen zu diesem Zeitpunkt unsere Nutzer ausführlich über die Situation informieren. Was liegt näher, als fachkundige Persönlichkeiten aus der Veranstaltungsbranche sprechen zu lassen?

    Mittwoch  20:15 Lukoshko  https://dmitte.de/konzerte-im-livestream/

    Lukoshko bedeutet Bastkorb. Man spaziert irgendwo im Wald und sammelt darin alles Essbare, das man finden kann. Zuhause kocht man daraus dann eine Suppe. Weil die Bandleaderin aus der Ukraine stammt, wird es in diesem Fall ein Borsch. Genau auf diese Art und Weise hat die Band Jazz, Rock, Alternative, Pop und freie Impro gesammelt, geschnitten, alles in einen Topf geworfen und schön köcheln lassen. Das Ergebnis tut nicht nur der Seel gut, sondern auch dem Körper. Und bitte nicht vergessen – richtiger Borsch schmeckt nach zwei Tagen am besten.

    Donnertsag 20:15 Stefanie Hohn – Lesung – https://dmitte.de/vortraege-livestream/

    Eigentlich sollte Lena glücklich sein. Sie studiert in ihrer Lieblingsstadt Berlin und verliebt ist sie auch. Aber da ist dieses dunkle Geheimnis, das sie seit Jahren mit sich herumschleppt. Wem könnte sie auch erzählen, dass sie als Teenager im Wald in der Nähe ihres Elternhauses über eine Leiche gestolpert ist, die aussah wie sie selbst? Als ihre Großmutter stirbt und Lena das längst vergessene Medaillon wieder in die Hände fällt, das ihr die alte Dame damals am Tag vor dem schrecklichen Fund im Wald geschenkt hatte, muss Lena sich ihren Erinnerungen stellen. Mit dem Medaillon drängt sich eine Vergangenheit in Lenas Leben, die sich als weit lebendiger herausstellt, als ihr lieb ist …

    Freitag  20:15 The Straightouttahearts  https://dmitte.de/konzerte-im-livestream/

    The Straightouttahearts das sind Birgit am Schlagzeug und Patrick an der Gitarre und Gesang. Sie spielen mit viel Energie und wie der Name schon sagt straight out the hearts den typischen boom chicka boom Sound der Sixtees, wie Johnny Cash,  Carl Perkins und Eddie Cochran. Seit 2 Jahren proben sie im Kultur-Bunker Düsseldorf. Sie begeisterten die Zuschauer bereits beim Metro Marathon auf der Kö, Rock am Bach in Düsseldorf Wersten und Kneipen und Straßenfesten. Der Livestream in der Park-Kultur wird für sie und hoffentlich auch für die Zuschauer ein ganz besonderes Ereignis.

    Samstag 20:15  BIM BAM PROJECT https://dmitte.de/konzerte-im-livestream/

    Das BIM BAM PROJECT wurde 2017 vom Duesseldorfer Percussionisten und Performer Christian „PingPong“ Marwitz ins Leben gerufen. Mit dabei sind Luke Boltwalker, bass / Sebastian Kokott, guitar / La Coco, percussion. BIM BAM machen grooveorientierte Musik, in der sich Afro, Rock, Funk und Reggae mischen. Die Band unterhaelt mit einigen, neuinterpretierten Covern vor allem mit eigenen Stuecken in Deutsch und Englisch. Neben vielseitiger Gitarren- und Bass-Arbeit praegen abwechslungsreiche Percussion (Afro, Latin, Brasil) und der freche Gesangsstil von „PingPong“ den funorientierten Sound von BAM BAM. Es darf getanzt werden…auch online !

  • Die PSD-Bank sprang ein.

    Spendenaktion erst abgesagt. PSD-Bank sprang ein.  PSD Bank Rhein-Ruhr ermöglicht abgesagte Spendenaktion zugunsten des gutenachtbusses Düsseldorf

    Bei der Charity-Aktion am 16. Juni hat August-Wilhelm Albert, Vorstand der PSD Bank Rhein-Ruhr, einen Scheck von 5.000 Euro an den Düsseldorfer gutenachtbus überreicht. Die Spende war zunächst von Künstler Jörn Weigel initiiert. Hierbei sollte sein neuestes Gemälde, unterschrieben von den Fortuna-Legenden, zugunsten der Initiative versteigert werden. Aufgrund der Corona-Pandemie und den Kontaktbeschränkungen war seine geplante Veranstaltung in diesem Rahmen nicht mehr möglich. Die PSD Bank Rhein-Ruhr hat sich aber bereit erklärt, die Aktion zu retten und selbst die Spende an den gutenachtbus zu übernehmen.

    „Gerade in Krisenzeiten läuft vieles nicht so wie geplant, das wissen wir aus eigener Erfahrung bei unseren PSD-Veranstaltungen“, so August-Wilhelm Albert. „Aber als regionale Genossenschaftsbank geht es uns darum, zusammen mit unseren Partnern Wege zu finden, dass vor allem dort, wo das Geld und die Hilfe am dringendsten benötigt wird, auch wirklich ankommt. Daher freue ich mich sehr, dass auch wir von der PSD Bank Rhein-Ruhr heute unseren Beitrag dazu leisten konnten.“

    Den Scheck nahm Daniel Stumpe von Vision:teilen, Träger der Initiative gutenachtbus Düsseldorf, unter Berücksichtigung aller hygienischen Maßnahmen und Kontaktbeschränkungen in den Räumen der PSD Bank Rhein-Ruhr entgegen. Der „gutenachtbus“ Düsseldorf, der bereits seit 2011 als mobiles Ess- und Sprechzimmer für Arme und Obdachlose nachts auf der Straße unterwegs ist, wird die Spende nun dafür einsetzen, gerade auch während der Corona-Pandemie noch stärker aufzuklären und zu unterstützen 

    https://gutenachtbus.org/der-bus/
  • (kein Titel)

    Josito And The Kids /// Global Pop

    “Josito and the Kids” ist eine internationale Band, die mit akustischen Gitarren und Cajon tanzbare Latino-Musik performt. Mit Mitgliedern aus Venezuela, Spanien, El Salvador und Indien ist der Mix von Rhythmen garantiert. Voller Energie kommen die heißesten Reggaeton-Beats und Latin-Versionen von aktuellen Pop-Liedern. Von Maluma bis Ed Sheeran und von Daddy Yankee bis Shawn Mendez ist einfach alles dabei, was zum Tanzen animiert. Die spanischen, englischen und portugiesischen Sprachen sind vertreten und mit 2 Vokalisten ist etwas für jeden dabei. Cristina, Josito, Abhi und Diego freuen sich schon!
    www.jositoandthekids.com

  • (kein Titel)

    MAMI NOVA Project /// Salonmusik

    MAMI NOVA project wurde von den aus Sankt Petersburg stammenden Schwestern Malika und Dariya Maminova gegründet. In ihrer gemeinsamen Arbeit spezialisieren sie sich auf musikalisch-performative Komplettprogramme, in denen sie verschiedene Genres und Stile kombinieren und diverse andere künstlerische Felder, wie Videokunst, Lyrik und bildende Kunst hinzuziehen. Die Musikerinnen in ihren Programmen sowohl Neukompositionen als auch klassische Adaptionen und Instrumentaltheater.
    mami-nova.com

  • Vorschau auf diese Woche, 15. Bis 21. Juni 2020:

    Livestream

    Livestream mit Kooperativ-Mitte, 15. Bis 21. Juni 2020:

    Di 20:15 MAMI NOVA Project https://dmitte.de/konzerte-im-livestream/

    Dieses Projekt wurde von den aus Sankt Petersburg stammenden Schwestern Malika und Dariya Maminova gegründet. In ihrer gemeinsamen Arbeit spezialisieren sie sich auf musikalisch-performative Komplettprogramme, in denen sie verschiedene Genres und Stile kombinieren und diverse andere künstlerische Felder, wie Videokunst, Lyrik und bildende Kunst hinzuziehen. Die Musikerinnen in ihren Programmen sowohl Neukompositionen als auch klassische Adaptionen und Instrumentaltheater.

    Mi 20:15 Lesung mit Jan Michaelis https://dmitte.de/konzerte-im-livestream/

    Jan Michaelis liest aus seinem historischen Kriminalroman “Mordbrücke”.Spannende Verfolgungsjagden im Polizeiporsche. Tollkühne Schießereien in der Kunstakademie. Raffinierte Morde. Ein Ermittler, der hinschmeißt. Eine Frau, die ihn liebt und in die Ermittlung einsteigt. Hochzeit in St. Andreas und Beerdigung auf dem Nordfriedhof inklusive. Und dazwischen der Alltag des Wäschewaschens ohne Waschvollautomat. Ein Sittengemälde mit Pageturnereffekt

    Do  20:15 Josito and the Kids” https://dmitte.de/konzerte-im-livestream/

    Josito and the Kids” ist eine internationale Band, die mit akustischen Gitarren und Cajon tanzbare Latino-Musik performt. Mit Mitgliedern aus Venezuela, Spanien, El Salvador und Indien ist der Mix von Rhythmen garantiert. Voller Energie kommen die heißesten Reggaeton-Beats und Latin-Versionen von aktuellen Pop-Liedern. Von Maluma bis Ed Sheeran und von Daddy Yankee bis Shawn Mendez ist einfach alles dabei, was zum Tanzen animiert. Die spanischen, englischen und portugiesischen Sprachen sind vertreten und mit 2 Vokalisten ist etwas für jeden dabei. Cristina, Josito, Abhi und Diego freuen sich schon!

    Fr 20:15 Das Duo Segotal https://dmitte.de/konzerte-im-livestream/

    Processed with VSCO with c8 preset

    Das Duo Segotal ist zuerst eine grosse Freundschaft. Die Wege von Ségolène de Beaufond aus Versailles und Tal Botvinik aus Jerusalem trafen sich in Köln. Dort haben die zwei jungen Musiker an der Hochschule für Musik und Tanz ihr Masterstudium abgeschlossen, unter anderem mit Schwerpunkt in Kammermusik. Die beiden Wahlkölner spielen mittlerweile seit vielen Jahren Europaweit Konzerte als Duo. In der originellen Kombination von Violine und Gitarre haben die zwei Freunde eine große und gleichzeitig schöne Herausforderung gefunden. Sie arbeiten und forschen leidenschaftlich an Originalen und Arrangements für diese Besetzung. Ihr Repertoire reicht vom XVII. Jahrhundert über Tango, Klezmer, Filmmusik bis hin zu Neuer Musik. Im Mittelpunkt stehen dabei immer Neugier, Vertrauen, Fantasie und vor allem der Spaß am Zusammenspiel.

    Sa 20:15 Hervidero https://dmitte.de/konzerte-im-livestream/

    Hervidero wurde 2017 in Düsseldorf gründet. Ein brodeln aus Latin-, Reggae und Funk-Rock. Eine imaginäre Spielfläche, die auf Reisen geht und im Balkan und Orient vorbeikommt. Archaisch, roh, improvisiert und hispanophil. 2019 wurde das Album „Camino“ aufgenommen. Archaisch, roh, improvisiert und hispanophil. 2019 wurde das Album „Camino“ aufgenommen.

    Ausstellungen

    Schachmatt – Unsere Erde am Limit.

    Die ernsten Themen der abgeholzten Wälder, der vergifteten Erden oder Plastik verseuchten Meere werden von den Künstlern Amos Plaut und Gabriele Weide mit gestalterischem Feingefühl und hintergründigem Humor interpretiert. Gabriele Weide bereiste die Küstenlinien Europas und verarbeitete Fundstücke in Ihren Bildern, welche sie dann „Return to Sender“ oder „Souvenier einer Welle“ nennt.  Gabriele Weide geboren in Essen, Ausstellungstätigkeit national, international seit 2007,
    ihr Atelier befindet sich in D-Flingern, Birkenstr. 65 im Hof.  Amos Plaut beschäftigt sich mit den Erden dieser Welt und entwickelte ein Schachbrett aus
    Rheinkieseln. Sein vor Monaten entworfener „Colour ball“ erinnert heute stark an den Corona Virus. Amos Plaut geboren in Israel, Ausstellungstätigkeit seit 1986, Interessierte finden sein Atelier seit 1989 im Lierenfelder Atelierhaus Lierenfelderstr. 39.

  • (kein Titel)

    Betrayers Of Babylon /// Mashup

    Mit purer Energie, unglaublicher Spielfreude, Optimismus und einer Schippe Ironie liefern die Betrayers of Babylon das Gegenmittel zur Volkskrankheit der schlechten Laune. Songs über Dinge, denen wohl noch nie ein Lied gewidmet wurde, ein Bekenntnis zur Weltoffenheit in Musik und Text,dazu experimentierfreudige Mashups: Offbeats als Hauptwirkstoff, mit allem gepanscht, was den Glückshormon-Spiegel noch so tanzen lässt. Fertig ist das musikalische Antidepressivum.
    www.betrayers-of-babylon.de

  • Spiel, Sport und Spaß in der Stadt

    5.000 Plätze für Kinder und Jugendliche/Anmeldungen online ab 18 Uhr am 15. Juni möglich

    Stadtdirektor und Jugenddezernent Burkhard Hintzsche (r.) stellte mit Jugendamtsleiter Johannes Horn (Mitte vorn) und Vertretern des Jugendamtes, der freien Träger und Jugendverbände das neue Düsselferienprogramm vor
    © Landeshauptstadt Düsseldorf/Ingo Lammert

    Die Düsseldorfer Kinder und Jugendlichen können sich freuen. Auch in der Corona-Krise haben das Jugendamt, die freien Träger und Jugendverbände im Rahmen der “Düsselferien” in den Sommerferien wieder ein spannendes Programm organisiert. Das Spektrum ist vielseitig und für jeden ist etwas dabei. 5.000 Plätze für Kinder im Alter von 6 bis 18 Jahren stehen stadtweit zur Verfügung, davon bis zu 300 für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen.

    Das “neue” Düsselferienkonzept umfasst in diesem Jahr ausschließlich innerstädtische Angebote. Sport und Bewegung, Kunst und Medien sind ebenso Programmbestandteile wie die Möglichkeit, Abenteuer zu erleben und selbst kreativ zu werden. Zum ersten Mal wird es in diesem Jahr ein Online-Anmeldeverfahren geben.

    Stadtdirektor Burkhard Hintzsche mit Leon (8) und Niklas (11) auf dem Abenteuerspielplatz Eller, einer der Orte, an denen die diesjährigen Düsselferien stattfinden
    © Landeshauptstadt Düsseldorf/Ingo Lammert

    Stadtdirektor Burkhard Hintzsche: “Nachdem lange nicht klar war, ob und in welcher Form wir in den Ferien Freizeitangebote für Düsseldorfer Kinder und Jugendliche machen können, freut es mich jetzt umso mehr, dass es uns – gemeinsam mit den Jugendverbänden – gelungen ist, ein abwechslungsreiches und dennoch den weiterhin geltenden Corona-Schutzmaßnahmen entsprechendes Angebot zusammenzustellen. Nach der langen Zeit des Verzichts auf soziale Kontakte hat insbesondere der Nachwuchs in unserer Gesellschaft das Bedürfnis nach Austausch mit Gleichaltrigen und Freunden. Hier setzen wir mit den Düsselferien an und präsentieren eine Angebotspalette, die für jede Altersgruppe etwas beinhaltet und hoffentlich ein Stück Normalität, Spiel und Spaß in den Alltag der Zielgruppe zurückbringt.”

    Für das Online-Anmeldeverfahren hat der Jugendring seine Datenbank um ein Anmeldemodul und eine Online-Bezahlmöglichkeit erweitert. Die Teilnahmekosten betragen 35 Euro pro Woche und Kind, 17 Euro pro Woche und Kind für Inhaberinnen und Inhaber eines Düsselpasses. Anmeldungen sind ab Montag, 15. Juni, ab 18 Uhr, nur online unter www.duesselferien.info möglich. Unter diesem Link ist zudem eine Übersicht aller Angebote zu finden.

    Der Abenteuerspielplatz Eller, einer der Orte, an denen in diesem Jahr die Düsselferien stattfinden
    © Landeshauptstadt Düsseldorf/Ingo Lammert

    Das Programm wird ergänzt um zehn “Highlights”, die die Kinder und Jugendlichen zusätzlich nutzen können. Das evangelische Jugendreferat stellt beispielsweise in der Christuskirche eine Parcouranlage zur Verfügung, auf der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter Anleitung balancieren, klettern und springen können. Der Sportactionbus bietet verschiedene sportlich orientierte Workshops (Bogenschießen und Dirtbiken), und auf allen vier Abenteuerspielplätzen werden erlebnispädagogische Angebote für die Düsselferienkinder umgesetzt. In der ersten Ferienhälfte veranstaltet das Akki im Südpark einwöchige Werkstatt-Angebote mit festen Gruppen zwischen 8 und 14 Jahren jeweils mit einem speziellen Schwerpunkt wie Holz, Seifenkisten, Film, Gesang oder “Zirkus und Wildnis”.

    Angebote für Kinder mit Beeinträchtigungen
    Für Kinder mit Beeinträchtigungen werden besondere Platzkapazitäten in den inklusiven Düsselferien vorgehalten und ermöglichen es, pro Gruppe ein Kind beziehungsweise Jugendlichen mit Beeinträchtigungen aufzunehmen.

    Schild mit der Aufschrift ‘Bitte Abstand halten’ auf dem Abenteuerspielplatz Eller
    © Landeshauptstadt Düsseldorf/Ingo Lammert

    Für Kinder und Jugendliche, deren Krankheitsbild eine Teilnahme an den inklusiven Angeboten nicht zulässt, werden besondere Angebote wie beispielsweise pädagogisch begleitete Spaziergänge angeboten. Hierbei handelt es sich um ein Zusammensein in Kleingruppen an attraktiven Orten im Freien in Düsseldorf. Im Rahmen dieses Angebots sollenie Teilnehmenden täglich zwei bis drei Stunden Spaß, Freude und Abwechslung erleben und die Eltern entlastet werden. Um lange Wege und Fahrzeiten zu vermeiden, gibt es Treffpunkte im Norden, Süden, Osten und Westen der Stadt. Die Gruppengröße umfasst maximal fünf Teilnehmende, deren Betreuung durch bis zu sechs Betreuer gewährleistet wird. Die Teilnahmekosten für die pädagogisch begleiteten Spaziergänge sind für Kinder und Familien kostenfrei und werden durch den Armutsfonds finanziert. Die Kosten für den Einsatz der benötigten Integrationshelfer und Betreuer werden zu je einem Drittel durch Mittel der Inklusionspauschale, dem Amt für Soziales sowie dem Jugendamt getragen.

    Redaktion: Annemarie Wotschke

  • (kein Titel)

    Cold Soup Trio /// Jazz

    Simon Flock, Jonas Handlögten und Lukas Krahn gründeten vor 2 Jahren das Cold Soup Trio, um am Wettbewerb „JugendJazzt“ teilzunehmen.
    Im vergangenen Sommer nahmen sie ihre EP „On The Way“ mit drei eigenen, sowie Stücken von Chick Corea, Martin Sasse und Marc Antoine auf. Nun freuen sie sich darauf, nach Corona wieder „auf die Straße gehen“ zu können und ein paar Konzerte zu spielen. Nach dem Stream beim Kooperativ Mitte spielen sie beim Livestream des Newcomerfestivals, welches das Zakk gemeinsam mit dem Akki e.V. veranstaltet.

  • (kein Titel)

    Operetten Potpourri /// Operette

    Operette einmal etwas anders. Bei der Gründung im Jahr 1997 haben die Künstler sich vorgenommen, Operette einmal ganz anders zu präsentieren. An Stelle der üblichen Inszenierung eines kompletten Werkes haben sie die Highlights der bekanntesten und beliebtesten Operetten ausgewählt, die sie halbszenisch, d.h. in den jeweils zum gesungenen Titel passenden Originalkostümen auf die Bühne bringen. Arien und Duette bekommen durch entsprechende Darstellung Leben und werden nicht völlig von der Handlung isoliert. Mit diesem Konzept reisen sie durch weite Teile der Bundesrepublik und des benachbarten Auslandes. Besonderer Beliebtheit erfreut sich das Ensemble in Schleswig Holstein, wo sie entlang der Lübecker – und der Kieler Bucht ein großes Publikum haben. Ähnlich verhält es sich in Ostfriesland, wo sie auch seit zehn Jahren große Erfolge erzielen konnten. Noch Anfang des Jahres 2020 hatten sie einige sehr schöne Konzerte, bis Anfang März plötzlich alles zu Ende schien.
    www.orpheus-theater.de

  • (kein Titel)

    Die Grobe LiederWurst /// Punk

    Mit der rohen Energie des Punk zelebriert Die Grobe LiederWurst aus Düsseldorf Musik, wie Psychopharmaka, ganz nah am Wahnsinn. Die Deutschen Texte sind eine Liebeserklärung an alle Freaks, die Verlierer, die Kaputten, die die anders sind oder einfach einen an der Klatsche haben… an alle, die sich angesprochen fühlen: Willkommen im Club! Erfolgreich verlieren, schöner scheitern, lustvoll versagen… Wir erzählen die Geschichten, die niemand erleben will!
    Die Grobe LiederWurst sind Andy Riviera – Gesang, Stromgitarren und Beate Beatnicks – Schlagzeug.
    www.diegrobeliederwurst.de

  • (kein Titel)

    Robert Carl Blank & Chris Drave /// Folk, Soul, Blues

    Mal sanft mit einem Schuß Melancholie, mal treibend stürmisch bewegt sich der Songwriter in den Gewässern des Folk, Soul und Blues. Robert ist einziges lebendes Road-movie, der in seinen Liedern seine Erfahrung wiedergibt und das Freiheitsgefühl mit jeder Pore ausstrahlt. Mr. Blank ist der Prototyp der neuen Generation von Songwritern, die ein aufregendes, spannendes und freies Leben führen und ihre Erfahrungen teilen wollen. Als kongenialen Partner brachte Robert an dem Abend Chris Drave an der Violine mit. Lachen und Tränen bei Kerzenlicht garantiert.
    www.robertcarlblank.de

  • (kein Titel)

    stringNbase /// Chillout, Electro

    Mit seinem neuen Live-Programm zu dem im Sommer 2020 erscheinenden Album “Music for beaches” beweist der Hamburger Violinist & Produzent Chris Drave, daß Chill-Out und Electro weit mehr sein kann als nur langweilige Fahrstuhl- oder stumpfe Tanzmusik.
    Die Songs von stringNbase zeichnen sich durch sphärische Flächen und filligrane Live-Electro-Kompositionen aus. Von minimal bis tanzbar, immer getragen von Loops und Beats, minimalistischen Vocals und natürlich den Melodien der elektrischen Violine, untermalt von dezenten Visuals.
    www.stringnbase.net

  • (kein Titel)

    MaMi & Der Dritte Mann /// E-Jazz

    Max Hoffs und Mike Jansen machen schon seit 30 bis 40 Jahren Musik zusammen. Sie haben immer noch einen dritten Mann dabei, einmal eine Frau, ein anderes Mal ist einen Trommler mit der Snare auf dem Rücken, der mit dem Fahrrad aus Krefeld angeradelt kam. Seitdem sind MaMi und der dritte Mann immer wieder in ganz Düsseldorf und halb Köln mit immer einem neuen dritten Mann oder Frau aufgetreten. Diesmal ist Rastu dabei. Es ist aber nicht auszuschließen, daß noch mehr dritte Männer oder Frauen mitmachen.
    Die Band behauptet von sich, daß man sie auch als Abbruchunternehmen buchen kann. Die live gespielte Musik bezeichnen sie als E-Jazz, es wird viel mit elektronischen Instrumenten aber auch mit analogen Instrumenten, Vocals etc. gearbeitet. Da sie niemals ein Konzert zweimal machen, gibt es eine unübersichtliche Zahl von CD´S und DVD´s, die sie selber vertreiben. Ihre musikalische Devise ist dabei: “entscheidend ist, was am Ende dabei rauskommt”.

  • (kein Titel)

    Mighty Zero /// Acoustic Grunge

    Mighty Zero ist eine Band mit internationalem Background aus Düsseldorf und ganz eigener Vorstellung von akustischer Rockmusik.
    Ihre Musik ist ein Mix aus Unplugged und dem raueren Sound des 90er Alternative Rock. Mighty Zero bilden zur Zeit ein Duo und spielen Gitarre und Bass. Neben ihren eignen Songs gibt es hier und da auch gerne mal ein Cover ihrer Lieblingsbands, wie Soundgarden oder den Meat Puppets.

  • Wann wird die Bismarckstraße schöner??

    Die Bismarckstraße soll schöner werden. Seit Jahren wird dieses plakative Motto in die Welt gesetzt. Mal wird die Straße mediterran, dann eine Flaniermeile oder es werden viele Bäume gepflanzt. Geschehen ist allerdings bis jetzt so gut wie nichts.

    Wunschdenken? So könnte ein Teilstück aussehen. Wenigstens im Sommer

    Die Verschönerung der Bismarckstraße gehört zum Programm EKISO. Unter diesem Kürzel sollen einige Straßen im Viertel mit einem übergreifenden Gestaltungskonzept umgebaut werden. Der vorliegende Entwurf sieht vor, dass auf der Bismarckstraße in den Sommermonaten PKW-Stellplätze durch Gehwegverbreiterungen, Aufenthalts-, Fahrradabstell- und Terrassenflächen ersetzt werden. Zwischen den Bäumen wird nur eine Terrassenfläche für die Gastronomen zugelassen. Zusätzlich soll es Flächen geben, die nichtkommerziell genutzt werden, für Radständer, Sitzmöglichkeiten und Bepflanzungen. Die Freiflächen können mit privaten Pflanzenkübeln abgegrenzt werden, die eigenverantwortlich gepflegt werden.

    Die Parkstreifen (PKWs im Hintergrund)werden im Sommer durch Außenterrassen ersetzt

    Hierfür muss die Straße, besonders im Abschnitt zwischen Charlottenstraße und Oststraße umgebaut werden. Bis es so weit ist, in einem Übergangszeitraum, soll das Konzept mit den erweiterten Terrassenflächen getestet werden. Dies, um sich ein erstes Bild über die Gestaltung zu verschaffen sowie das Engagement der Anwohner und der Gastronomen zu prüfen. Die zusätzlichen Terrassenflächen können von den Gastronomen beantragt werden, das Ordnungsamt wird dies genehmigen.

    Dies war der Stand Anfang 2019. Auf Einladung von D-Mitte gab es mehrere Treffen zwischen Ordnungsamt, Amt für Verkehrsmanagement und den betroffenen Gastronomen. In diesen Gesprächen in der Park-Kultur und bei den Ortsbegehungen hat sich ein großes Interesse und die Bereitschaft gezeigt, dieses Konzept umzusetzen. Es stellte sich aber auch heraus, dass die Südseite (ungerade Hausnummern) sich im Übergangszeitraum benachteiligt sah: sie haben in dieser Zeit keinen Platz für Außenterrassen.

    Die Freiflächen können mit privaten Pflanzenkübeln abgegrenzt werden

    Diese Gespräche zogen sich allerdings bis April hin. Einige Gastronomen beantragten dann die neuen Flächen, die meisten jedoch nicht. Leider ließen die Genehmigungen für die wenigen Restaurant-Antragsteller bis Ende Juli auf sich warten. Für zwei Monate wollten die Gastronomen die Investitionen für den Umbau der Terrassen nicht tätigen. So gab es im Jahr 2019 kein Experiment zur Neugestaltung.

    Im Januar 2020 lud D-Mitte die städtischen Ämter und die Gastronomen nochmals ein, um nun für das Jahr 2020 das Experiment zu realisieren. Zwischen den Gastronomen und den Ämtern wurde nochmals konkret die Situation und detailliert der mögliche Aufbau der Außenterrassen besprochen. Es herrschte Einigkeit. Sämtliche Gastronomen stimmten zu. Der Eindruck herrschte, dass diese Maßnahmen nunmehr realisiert werden.

    Dann kam Corona mit den stark einschränkenden Regelungen für die Gastronomie. Dies führte verständlicherweise bei den Gastronomen zur Verunsicherung. Keiner wusste, wie geht es weiter, wann werden die Verbote aufgehoben. Die Neugestaltung wurde von den Gastronomen unterschiedlich geplant und gehandhabt. Einige hatten den Plan fertig in der Schublade und warteten lediglich auf den Startschuss, andere verharren der Dinge. Das Gesamtbild ist uneinheitlich. Aber gerade jetzt ist die Gelegenheit für ein Umsetzung gegeben. Das Wetter spielt auch mit.

    Anstatt der PKWs Außenterrassen! Ruhig die Straße zur Einbahnstraße ändern oder sperren.

    Vielleicht macht die Corona-Krise auch unkonventionelle Ideen möglich . Die Anwohner und Geschäftsleute mit den ungeraden Hausnummern haben in einem Brief an den Oberbürgermeister vorgeschlagen, auf den Seitenstreifen zwischen Charlotten- und Oststraße Außenterrassen zu installieren. Zurzeit ist dieser Platz ständig von verbotswidrig parkenden Fahrzeugen beschlagnahmt. Da geben sich entspannende Restaurantbesucher – im großen Abstand – doch ein schöneres Bild ab!! Auch wenn dieser Teil der Straße mal gesperrt werden müsste. Es wäre ein in der Krise geborenes Experiment, dessen Erfahrungen für die Zukunft verwertet werden könnte. 

  • Neues Nudelglück im Tenora Tagh Uigur

    Unser Viertel ist um eine chinesische Regionalküche reicher. Das Restaurant Uigur in der Oststraße 120 stellt uns die Küche aus der größten chinesischen Provinz Xinjiang vor. Die Tradition des ursprünglich aus Zentralasien stammenden Türkvolk der Uiguren reicht bis auf das 7. Jahrhundert zurück. Nicht nur für kulturelle Vielfalt in Religion, Kunst oder Musik hat das gesorgt, sondern auch für eine vielseitige Küche. Sie ist eine Mischung aus indischer, chinesischer und nomadischer Kochkunst. Sie unterscheidet sich in Details von einer Oase zur anderen. Mancherorts isst man gern sehr scharf, anderswo nicht. Doch einige Gerichte gibt es, die man überall kennt und die alle Uiguren lieben. Diese können Sie im Uguir kennenlernen. Die Hauptzutaten sind Weizenmehl, Lamm-, Rind-, und Hühnerfleisch und Gemüse. Die Geschmacksrichtung ist eine erfrischende Mischung von sauer und scharf.

    Schon bei der Begrüßung wird einem schnell klar, dass hier mit Herzblut gekocht und bedient wird. Super authentische, uigurische Küche ohne den gewohnten Schnickschnack modischer Trendwörter, bodenständige aber geschmacklich sehr vielfältige Speisekarte, die auch für den vegetarischen Gaumen einiges bereithält und ein außerordentlich freundliches und schnelles Personal.

    Die Einrichtung ist schlicht und setzt auf eigens für das Lokal hergerichtete Holzmöbel. Die Lampen geben ein seichtes Licht und kontrastieren mit den schlichten Stühlen und Tischen. Hinzu kommen ein paar uigurische Accessoires und ein Wandgemälde. Fans von durchgestylten Restaurants mögen hier nicht am richtigen Ort sein, dafür aber die Gäste, die gerne gut essen.

    Auf der Karte des Uigur stehen viele Spezialitäten mit Fleisch sowie mit Gemüse und natürlich mit Nudeln, den sogenannten Leghmen.  Die namensgebenden Nudeln werden nicht aus einem Teigfladen herausgeschnitten, sondern es werden vielmehr aus einem Teigstück Nudeln handgezogen. Legmen gibt es im Uigur geschnitten oder ungeschnitten, gekocht und/oder gebraten. So heißt das Hauptgericht schlicht Legmen. Dies gibt es mit zarten Lammfleisch – es können aber auch Hühner- oder Rindfleisch gewählt werden – und Zwiebeln, Bohnen, Paprika und Sellerie (alles einwandfrei gegart); aber immer sind die handgezogenen Nudeln die Hauptzutat.

    Sehr lecker sind die gebackenen hausgemachten Teigtaschen mit würziger Fleischfüllung –auch vegetarisch erhältlich; sie sind saftig, die salzig-saure Sauce dazu schmeckt wunderbar nach Zentralasien.

    Die weitere Auswahl ist reichhaltig. Von unterschiedlichen Salaten – mit Fleisch, Gemüse, Nudeln – über Vorspeisen und Suppen zu den Fleischgerichten fällt dem Besucher, der zum ersten Mal kommt, die Wahl etwas schwer. Aber die freundliche deutschsprachige Bedienung berät den Gast fachkundig.

    Alles ist handgemacht und hebt sich wohltuend von der vorgefertigten Küche ab. Die Kostproben der uigurischen Küche weisen zudem ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis auf. Zumal es an der Qualität der verwendeten Produkte nicht das Geringste zu beanstanden gibt. Die Köche haben einen feinen Gaumen, denn die Gerichte sind perfekt abgeschmeckt.

    Kurzum: wer wissen will, wie man in Xinjiang isst und wer neue Abenteuer in Sachen Essen erleben möchte, ist hier genau richtig und wird mit Sicherheit wiederkommen

    Die Ideengeber und Inhaber des Uigur sind Frau Osman und Herr Yakup aus Xinjiang. Beide leben seit 18 Jahren in Deutschland. Bis zum letzten Jahr in München. Dort betrieben sie für sechs Jahre ein gleichnamiges Restaurant. Denn München war der deutsche Sammelpunkt der Uiguren. Dies ändert sich nun allmählich. Nordrhein-Westfalen und hier besonders Düsseldorf hat sich zu der Region entwickelt, in die es die Chinesen, auch die Uiguren zieht. Ein Umzug nach Düsseldorf war also für die beiden Inhaber angesagt.

    Von den beiden ist Herr Yakup der Koch. Frau Osman dagegen hat keinen gastronomischen Beruf erlernt. Sie studierte Rechnungswesen und Buchhaltung. Diese Kombination wird den beiden sicherlich helfen, sich in Düsseldorf als angesagte Küche zu etablieren.

    Tenora Tagh Uigur,  Oststr. 120,  Telefon 0211 15846329, mobil 0176 2842 6744 Haltestelle Rheinbahn: Oststrasse – dort den Ausgang entgegen der Fahrtrichtung – auf der linken Seite hochgehen, dann ca. 150 Meter auf der anderen Straßenseite.

    Öffnungszeiten: Täglich von 11:30 bis 15:00 Uhr und 17:00 bis 22:00 Uhr, auch außer Haus Lieferung

  • (kein Titel)

    Ricardo Marinello & Andreas Schönberg /// Oper, Musical

    Der Tenor Andreas Schönberg studierte Gesang und spielte 1992 im Musical „Hello, Dolly!“. Seit 1998 ist er Mitglied des Opernchors an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg. Neben mehreren mehreren Live-, Rundfunk- und Fernsehauftritten sowie bei zahlreichen Live-Auftritten veröffentlichte er mehrere CD-Alben.
    Der Düsseldorfer Ricardo Marinello gewann 2007 in der RTL-Show „Das Supertalent“. Er wurde über Nacht zum bekanntesten Tenorsänger Deutschlands. Anschließend war er in vielen Hauptrollen bekannter Opern wie „Die Zauberflöte“ zu sehen. Ihre gemeinsame Hymne mit dem Kinderchor Deutsche Oper am Rhein ist eine Liebeserklärung der beiden Tenöre an Düsseldorf.

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    Dariya Maminova /// dariyasongs

    #dariyasongs ist das Projekt der russischen Komponistin und Pianistin Dariya Maminova, in dem sie ihre eigenen Lieder selbst interpretiert. Mit diesem Projekt versucht Dariya die Frage zu beantworten: wie fühlt es sich an, Komponistin und Interpretin gleichzeitig zu sein? In ihren Songs verwendet sie die Gedichte von Klassikern. Es gibt Lieder auf Englisch und Russisch mit den Texten von Byron, Joyse, Hardy, Allingham, Daniil Charms.

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    Ndame4Flow /// Hip Hop, Dancehall

    Ndame4flow: ein Artist aus Senegel, der schon über 10 Jahren Musik macht. Er ist ein Künstler durch und durch und zeigt dies auch mit seinen farbenfrohen Bildern. Er hat schon in einigen Ländern gelebt und konnte dort viele Erfahrungen sammeln. Diese Einflüsse prägen auch seine Musik, einem Mix aus der englischen, französischen und anderen verschiedenen afrikanischen Sprachen. Er bedient sich auch aus vielen Musikstilen und erschafft aus HipHop, Dancehall, Drum’n’Bass und anderen Genres neue Kreationen. Damit begeistert er die Menschen auf der Straße und allen um sich herum.

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    Lilian-Maria & Rolf Springer /// Jazz, Pop, Grunge

    Cocktail der extremen Barmusik: Starke Stimme, virtuoses Gitarrenspiel, pure Show! Das Duo interpretiert in einer rasanten mitreißend frechen Show, Jazz Balladen, Pop ,Grunge Stücke und Eigenkompositionen auf unterhaltsame Weise. Hier treffen sich z.b. Shirley Bassey, Joy Divsion, Tom Waits, Stooges, altes Liedgut und Eigenkompositionen zu einem Cocktail der extremen Barmusik. Lilian-Maria besticht mit Ihrer eigenwilligen
    Bühnenpräsenz und Stimme, begleitet durch den virtuosen und charmanten Gitarristen Rolf Springer. Musik pur, Gänsehaut und eine Spur Erotik sind bei diesen Konzerten garantiert.

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    Tromboneon /// Jazz, Tango, Musette

    Wie der Name schon sagt, eine Allianz aus Posaune und Akkordeon. Posaune: Hardy Döhrn, Akkordeon: Peter Rübsam. Musik aus dem Bermudadreieck von Jazz, Tango und Musette. Beide Musiker sind auch aktive bildende Künstler und haben jahrelange gemeinsame Spielerfahrung im legendären Kaisertrio, wo Peter Rübsam noch eine Vielzahl anderer Instrumente spielt. Hardy Döhrn ist u.a. Mitbegründer der Konzertserie Sounds of Jazz in der Johanneskirche und seit langer Zeit mit der Düsseldorfer Jazz-Szene verbunden. Auf dieser Basis hat sich die Musik von TROMBONEON entwickelt. Das Repertoire besteht überwiegend aus eigenen Titeln. Energie, spontane Durchbrüche der Spielfreude und Emotionalität sind die Quellen ihrer Performance. Handgemachte akustische Musik ohne Verfalldatum nach dem Motto: „Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.“

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    The Tinktones /// Singer Songwriter, Indiefolk

    The Tinktones ist eine Düsseldorfer Band gegründet 2011 von Katinka Fabian, Sängerin und Komponistin etlicher Bands und Projekten.
    Ihre Lieder klingen nach Singer Songwriter, Balladen, Indiefolk, Pop oder auch nach Chanson. Sie legt wert darauf ihren Stil immer wieder zu verändern, um im Zuhörer Neugierde zu erwecken. Auch singt sie in verschiedenen Sprachen, und eröffnet somit neue Welten. Ihre Band, unterstützt unter anderem mit Kontrabass und Accordeon, begleiten sie und ihre Lieder, mal sanft, mal laut. Doch der Schwerpunkt liegt in den zweistimmigen Gesängen, die sich wie ein roter Faden durch das Programm ziehen, und für harmonische Leichtigkeit sorgen.

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    Taz Chernill /// Polyphonic Popcore

    Taz Chernill ist eine nicht alltägliche Musik, die sich jedweden Versuchs einer Kategorisierung entzogen hat. Die beiden Musiker haben draufgängerisch Werke von Mussorgsky, Schostakowitsch oder Prokofiew mit Folklore und aktueller Popmusik gekreuzt. Entstanden ist ein flirrender Kreativkosmos, der seine Energie aus analogen wie digitalen Quellen zugleich bezieht. Mit forsch-scharfen Brüchen ebenso wie mit poetisch-lyrischer Homogenität werden die Graustufen zwischen den Extremen sichtbar, wenn Chernyshova blitzschnell zwischen mädchenhafter Sopran- und verruchtrauchiger Altstimme changiert: schrill, sehnsuchtsvoll, abgründig.

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    Mira Sonnenberg, Gilmohr & Dear Mr. Cölsmann
    /// Progressive & Melodic House & Techno

    Nach dem Konzert ist vor der DJ Session. Nachdem der Konzert-Stream von Eddy Schulz Revue passiert und besprochen war, gaben sich die Kooperativ Mitte DJs Mira Sonnenberg, Gilmohr und Dear Mr. Coelsmann ein Stelldichein bis spät in die Mittwochnacht.

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    A Journey Through German Music Culture /// Classic, Pop

    Von Bach bis Nena. Am Freitag den 22.5 nahmen Euch Vasyl Humnytsky (Pianist) und Sarah Bouwers (Sopranistin) mit auf eine Tour durch die deutsche Musikgeschichte! Das Duo hätte dieses Jahr mehrere Shows auf Flusskreuzfahrtschiffen vor mehreren hunderten amerikanischen Gästen an Bord gespielt. Am Freitag spielen sie für Euch die auf english konzipierte Show die durch die deutsche Musikkultur von Bach bis Nena führt. 

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    M. AZ /// Afro, Pop, Crossover

    Die Sängerin Rosy Amaze tritt unter ihren Künstlernamen M.AZ auf. Sie tourte als Sängerin in fast allen europäischen Ländern und den USA. Ihre Genres sind Pop, Afro aber hauptsächlich crossover. Düsseldorf ist für die gebürtige Togolesin zur Heimat geworden. Seit zwanzig Jahren fühlt sie sich auch als waschechte Düsseldorferin, auch wenn sie als Sängerin auswärts bekannter ist. Neben der Musik engagiert sie sich in sozialen, künstlerischen Projekten.

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    Eddy Schulz /// Pop

    Der Liedermacher Eddy Schulz singt über Hirngespinste, Beziehungen und andere Katastrophen des Lebens. Mit einer ordentlichen Portion Wortwitz und Selbstironie beleuchtet er die Tücken des Alltags im eingängigen Popgewandt. Ein unterhaltsamer Abend mit Songs aus den Sandgetriebe-Programmen „Hitnesswahn“ und „Rein oder nicht rein“, sowie ganz frischem Repertoire. Begleitet wird er dabei von Tim Steiner an der Gitarre und Hanno Kerstan an der Cajon.

  • (kein Titel)

    Woodstock & More /// Hippie Music

    Woodstock, das legendäre Open-Air-Musikfestival 1969 gilt als Höhe- und gleichzeitig Endpunkt der im Mainstream angekommenen Hippiebewegung in den USA. Der Düsseldorfer Wolf Wiedemann, der 1967 als Steppke von 12 Jahren für 25 D-Mark eine gebrauchte Bassgitarre kaufte, war zwei Jahre später von John Mayall und Jimi Hendrix begeistert. Am 8. Juni 2019 spielte er in der Park-Kultur unter dem Titel „Woodstock & More“ zum fünfzigjährigen Jubiläum Woodstocks. Ein Programm mit bekannten und unbekannten Songs des legendären Festivals und anderen Songs aus dieser Zeit.

  • (kein Titel)

    Mira Sonnenberg
    /// Tech- & Progressive House, Melodic Techno

    Mira, eine Düsseldorfer DJane aus Düsseldorf Eller ist in fast allen Clubs zu Hause. Sie spielt von Tech House über Melodic Techno bis Progressive House fast alle Genres der elektronischen Musik.

  • (kein Titel)

    Gentle Bandits /// 70s & 80s

    Es spielen gestandene Musiker mit jahrelanger Live-Erfahrung und Spaß an der Musik, die Ihre Lieblingssongs aus den 70ern und 80ern nicht einfach nur vom Barhocker runterspielen, sondern dem jeweiligen Zeitgeist auch die nötige Portion Leben einhauchen.
    Alle Songs wurden für die jeweilige Besetzung neu arrangiert, ohne dabei ihren Wiedererkennungswert zu verlieren. Außerdem lädt die Musik der Band das Publikum zum Mitmachen, Mitsingen oder Tanzen ein.

  • (kein Titel)

    You Are Art /// Musical, Pop, Chanson

    Amani El Sadek und Matthias Koglin sind ein Gesangs-Duo aus NRW. Als eingespieltes Team gestalten die beiden verschiedene Events und Hochzeiten musikalisch. Ob Musical, Pop oder Chanson: Mit ihrer Leidenschaft und ihrem Spaß an der Musik, erwecken sie Begeisterung in jedem Herzen. Neben ihrem Studium, sind die Allrounder außerdem auch in Theaterstücken und Musicals in und um Düsseldorf zu sehen.

  • Wir trauern um unseren Mitstreiter und Freund Günter Eckloff

    Wer in die Park-Kultur kam, wurde zunächst von Günter begrüßt, er war immer da. Nicht nur im zeitlichen und örtlichen Sinne. Er kümmerte sich um die praktischen Dinge, zum Beispiel um pünktliche Öffnungszeiten und genügend Getränke für alle Altersgruppen. Vor allem aber war er immer offen für all die Menschen, die zu uns kommen.  Für ihre Ideen, ihren Vorstellungen und auch Vorurteilen. Auf ihre Probleme und Sorgen – bei Künstlern leider gar nicht selten – gab er einfühlsam Ratschläge, konnte aber streng an die Eigenverantwortung jedes Ratsuchenden appellieren. So hat er manch Verzagtem geholfen, Mut zu fassen – um sich selbst zu helfen. Dies erreichte er nett und freundlich, ohne sein Gegenüber zu verletzen oder anzugreifen. Auch war Günter ein bedächtiger und toleranter Zuhörer. So wurde Günter zur guten Seele der Park-Kultur, bei unseren kreativen Nutzern der Park-Kultur und deren Besuchern geschätzt. Und die Park-Kultur wurde auch für ihn nicht bloß ein zweites, sondern sein eigentliches Zuhause; nach einem wechselvollen Leben.

    Die Zeichnung ist von Nikolai Goldmann

    Günter wurde kurz vor Kriegsende 1944 in Hindenburg Schlesien geboren. Die Flucht führte ihn mit Mutter und Geschwistern nach Herne. Doch nach Schulzeit und Lehre zog es ihn nach Norddeutschland, wo er zuerst landwirtschaftliche Maschinen verkaufte, dann aber seine wahre Berufung fand:  In einer Heilpraktiker Schule, für die er die Gewinnung und Betreuung der Kunden übernahm. Schon bald machte er sich selbständig, gründete und leitete eigene Schulen in Norddeutschland und später auch in Düsseldorf. Günter wurde zum erfolgreichen mittelständischen Unternehmer, der weit nach Erreichen der Altersgrenze zwar seine Schule schloss, sich aber nie als Rentner betrachtete. Er trat unserem Verein bei, unsere Ziele waren ihm nicht nur Theorie, er erfüllte sie mit Leben; half aber auch mit eigenen Finanzen aus, um begonnene Projekte nicht scheitern zu lassen. Günter hinterlässt nun eine große Lücke. Die Beisetzung ist jetzt in der Corona-Zeit im engsten Kreis. Eine Trauerfeier wird später in der Park-Kultur stattfinden. So wie Günter sie gewünscht hat, mit Musik, Performance, Kunst und guter Unterhaltung.

  • (kein Titel)

    Gilmohr, Dear Mr. Cölsmann & Florian Casper
    /// Progressive & Melodic House & Techno

    Es geht doch nichts über eine spontane Samstagsabend-Session unter Freunden. Roland aka Gilmohr ist endlich zu unserem Team gestoßen und bereichert uns nicht nur mit seinem tollen Sound, sondern auch mit unendlich vielen Ideen und technischem Know-How, das er nicht zuletzt bei seinen berühmtberüchtigten Taramtamtam-Parties sammeln konnte.

  • (kein Titel)

    Savoir Vivre /// Chansons

    Noémi Schröder und Klaus Klaas sind ein unwiderstehliches Duo, das mit ihrer Musik französischen Lebensgenuss versprüht.
    Die Sängerin Noémi Schröder bezaubert mit ihrer natürlichen Art, ihrem schauspielerischen Können und vor Allem mit ihrer mal zart zerbrechlichen, mal kraftvollen Stimme, die aus dem Herzen kommt und ins Herz geht.
    Klaus Klaas begleitet sie stilecht auf dem Piano, aber ebenso selbstverständlich swingt er bei bekannten Chansons wie „La mer“ von Charles Trenet oder „Les Feuilles Mortes“ von Joseph Kosma und heizt mit Beats und Bass von seinem Keyboard mit „Avenir“ von Louane und Chansons von ZAZ und Patricia Kaas zum Tanzen ein.
    Das Repertoire des Duos deckt von Edith Piaf über Joe Dassin bis zu ZAZ oder Louane das gesamte Spektrum französischer Musik stilecht ab. So klingt die französische Lebensart! „Savoir Vivre“ eben!
    www.savoirvivre.info

  • (kein Titel)

    Palazzo & Friends /// Rock, Pop

    Palazzo & Friends sind ein Akustik-Duo/-Trio aus Düsseldorf. Die Jungs spielen Rock- und Pop-Klassiker aus sechzig Jahren Musikgeschichte.
    Egal ob Oldies von The Beatles, Rolling Stones oder Bob Dylan, moderne Klassiker wie Oasis, Eurythmics, Guns’N’Roses und Pink Floyd, oder neue Stars wie The Lumineers, Rihanna oder Kings Of Leon: Enrico hat sie alle dabei. Heraus kommt stets ein bunter Abend, der Musikfans begeistert. Für jede Gelegenheit ist Enrico mit der passenden Formation am Start!

  • (kein Titel)

    The Happy Gangstas /// Ska, Polka

    The Happy Gangstas wurde 2008 als Trio gegründet. Mit der Zeit hat sich die Band vergrößert und gilt als DIE Party-Band aus Düsseldorf. Die selbstgemachten Songs sind geistreich und aktuell. Es geht um die Liebe, das Geld und das Glück. Alles was die Menschheit bewegt. Also steht hier kein Tanzbein still. Mit viel Ska, Polka, Latin Jazz, Pop, Funk und deutschen Texten geht es mit den Happy Gangstas richtig zur Sache. Herzerwärmende Solos und mitreißende Texte sind die Asse im Ärmel. Mit Hut und Spaß vermitteln Sie Glück & Lebensfreude.

  • (kein Titel)

    Stephanie Comfort /// Gospel

    Die Gospel Solo Künstlerin Stephanie Comfort aus Liberia singt seit Ihrer Kindheit und stellt Ihr Talent für den guten Zweck zur Verfügung. Sie leitet den Chor “Düsseldorf Gospel Singers“ (DGS) vom Pro Charity und Musik e.V.:
    “Pro Charity und Musik e.V. hilft neue Kraft zu schöpfen. Musik ist Rhythmus, Musik ist Klang und eine Inspiration. Sie schafft Zugang zu unserer Seele, wo der Sprache der Zugang verwehrt bleibt. Musik ist Therapie im Takt.”
    www.procharityundmusik.de

  • (kein Titel)

    Lech Kucharski /// Piano

    Der Pianist Lech Kucharski aus Polen hat bereits für Maxima gespielt und auch Chris De Burgh. Er war oft mit einem Kurorchester unterwegs, hat dabei mehrfach in Düsselorf gespielt und irgendwann ist er hier hängen geblieben. So spielt er seit mehr als 20 Jahre als Pianist im Steigenberger Hotel, die RP berichtet oft über ihn.

  • (kein Titel)

    DJ DeDe
    /// Down Tempo Oriental & Turkish House

    Kooperativ Mitte DJ Team goes east! Der ehemalige Hip Hop-, RnB- und Dancehall- DJ DeDe kredenzt Euch seine Interpretation von House Music. Mit Down Tempo Oriental & Turkish House lässt er seine türkischen Wurzeln sprechen und versüßt Euch den Feierabend beim Home Office After Work.

  • (kein Titel)

    Nikolay Kasakov & Frederik Raumann /// Jazz

    Nikolay Kasakov, internationaler Künstler, Saxophonist aus Düsseldorf, deckt mit seinem Ensemble  ein breiteres Musikspektrum ab. Ob sanfte Jazz oder klassische Musik mit angenehmen, weichen Klang oder groovige Funk, Pop und Soul Musik mit Band. www.universalsax.de.
    Frederik Raumann wuchs in Erftstadt auf und lernte dort das klassische Klavierspiel. Sein Interesse an Musikproduktion zog ihn nach Düsseldorf zum Ton und Bild Studium mit Hauptfach Jazzklavier. 2015  lud Nikolay ihn als Keyboarder zu einer Konzertreihe im Yardbirdclub ein. Seitdem spielten die beiden Musiker jährlich gemeinsame Konzerte mit verschiedenen Besetzungen und Stilrichtungen. Nun wollen sie es erstmalig im reduzierten Duo-Format probieren mit Jazz-Eigenkompositionen, Smooth-Jazz- und klassischen Stücken.

  • (kein Titel)

    Dear Mr. Cölsmann & Florian Casper
    /// Progressive & Melodic House & Techno

    Feinste, erwachsene Tanzmusik von Progressive House bis Progressive Techno. Dear Mr. Cölsmann ist bekannt für seine genialen, langen Übergänge und Sets, in die er auch schon mal Hans Zimmer oder Jazz einflechtet. Florian Casper, Eisenwaren Artist und Gründer des Non Profit Labels Treehuggr Music präsentiert seinen treibenden Sound, den man von seinen Gigs in fast allen Düsseldorfer Clubs, aber auch im Berliner KitKatClub kennt.

  • (kein Titel)

    Heavy Gummi /// Global Pop

    Mit der Energie des Punk verbindet die Band Spielspaß und exotische Rhythmen. Ob Reggae oder Ska, Blues oder Country, Cumbia oder Polka: Hier ist kein Musikstil sicher und keine Sprache fremd. Die Musik der Welt zuhause unter dem Dach rheinischer Lebensfreude – das sind Heavy Gummi!
    Mit einer kantigen Energie und einer kuriosen, teilweise selbst gebauten Instrumentierung wie Speißbüttbass, Waschbrett, Tres, Gitarre, Bluesharp, Schlagzeug, Perkussion und einem Bläsersatz (Trompete-Posaune/Altsaxophon/Tenorsaxophon) rocken Heavy Gummi erfolgreich die Straßen, Kneipen und Bühnen im In- und Ausland.

  • (kein Titel)

    Words Beyond Borders /// Hip Hop

    Die Hip Hop Crew „Words Beyond Borders“ besteht größtenteils aus unbegleiteten, jugendlichen Flüchtlingen zwischen 18 und 23 Jahren. Nach Ihrem Kennenlernen auf einem Hiphop-Workshop haben sie sich zu erfahrenen, selbstbewussten, jungen Künstlern entwickelt, die sich hier in der Gesellschaft integriert und willkommen fühlen, auf verschiedenen Bühnen auftreten und in Ihrer Muttersprache und in Deutsch rappen. Nach Ihrem Auftritt beim Sender „WDRforyou“ in der Reihe „JAMforyou“ haben sie kürzlich Ihre erste EP „2020“ veröffentlicht, die das Kooperativ Mitte am Mittwoch vorstellt.

  • (kein Titel)

    Nau Trio /// Jazz

    Im NAU Trio kommen drei junge Musiker zusammen, die alle einen unterschiedlichen musikalischen Hintergrund haben. Der Pianist Enrique Gomide stammt aus Brasilien, der Bassist Jean Luc Cammas kommt aus Chile und der holländische Schlagzeuger Antoine Duijkers steht in der Trommeltradition Westafrikas.
    Auf dem Debüt Album des Trios “In The Ocean“ kommen alle diese Einflüsse zum Tragen. Moderner europäischer Jazz mit Samba und Partido Alto Einflüssen aus Brasilien, Latin Wurzeln aus Chile und afrikanische Rhythmen, die der Schlagzeuger einbringt. Aber auch Pianist Gomide bringt von seinem Mosambique Aufenthalt Musik von dort mit, die in das Trio einfließt.

  • Leere Stühle und eine Peking-Ente to fly…
    dav

    Die Corona-Krise hat auch unser Viertel lahmgelegt. Nur wenige Geschäfte sind geöffnet. Vor allem alle gastronomischen Betriebe sind geschlossen; das Herzstück unseres internationalen Viertels steht still. Über 1000 Gastronomen in Düsseldorf haben protestiert. Sie stellten 400 leere Stühle vor das Rathaus.  Die un­be­setz­ten Stüh­le wa­ren Sym­bo­le für die ak­tu­ell lee­ren Plät­ze in den Re­stau­rants und Bistros, die zurzeit ge­schlos­sen blei­ben müs­sen. Die Wir­te for­dern des­halb von der Po­li­tik ei­nen kla­ren Fahr­plan, wie und vor al­lem wann ih­re Be­trie­be wie­der öff­nen dür­fen.

    Im Viertel stellte das China-Restaurant Dao Pavillon in der Friedrich-Ebert-Straße 31 leere Stühle vor die Tür. Inhaber Juelong Jiang erzählte „die La­ge für die Gas­tro­no­men wer­de im­mer bedrohlicher, die laufenden Kosten ohne Einnahmen fressen uns auf“. Aber am wichtigsten, so fuhr Jiang fort „wir brauchen jetzt zuverlässige und planbare Aussagen von der Politik“. Damit meint Herr Jiang nicht nur das Datum der Wiedereröffnung, sondern ein nachvollziehbares Konzept, wie der Betrieb der Gastronomie dann realisiert werden soll. Zwar verweist der Name seines Restaurants auf den Taoismus und dessen Aufforderung, dem Leben gelassen zu begegnen und der Hektik des Alltags zu entkommen; aber in der jetzigen Situation kann er dies nicht realisieren. Er möchte mit seinen fachlich versierten Köchen möglichst bald seine Gäste wieder mit den Spezialitäten der Kanton- und der Szechuanküche beglücken. Und zwar in dem Ambiente seiner Räumlichkeiten, die mit geschmackvollem chinesischem Mobiliar eingerichtet sind. Zurzeit kann er nur einen außer-Haus-Verkauf anbieten. Die Peking-Ente to fly

  • (kein Titel)

    Der Untergang der Templer – der Sieg des Imperiums

  • (kein Titel)
    Florian Casper Visual Test

    Florian Casper /// Visuals Test

    Im Rahmen des Kooperativs D-Mitte werden wir DJing und VJing miteinander kombinieren, um den DJs eine weitere Ausdrucksmöglichkeit zur Verfügung zu stellen und Musik auch in Echtzeit sichtbar zu machen.
    Dies war ein erster, experimenteller Test der interaktiven Steuermöglichkeiten.

  • Kooperativ Mitte – Dear Mr. Cölsmann Stream Test
    Kooperativ D-Mitte - Jörg Cölsmann Stream Test
  • „Kunstgedanken“ Eine Ausstellung

    Die Ausstellung von zwanzig Düsseldorfer Künstlern/Innen ist vom 13. bis 28. März. Die Vernissage ist am 13.3. ab 19 Uhr mit der Band french blue.

    Bereits zum vierten Mal kommen Künstlerinnen und Künstler in der Park-Kultur zusammen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Jetzt sind es rund zwanzig Kreative.  Die einen haben eine abgeschlossene Kunstausbildung, die anderen sind über Umwege also Autodidakten zur Kunst gekommen. Auch von der Auswahl der Werke erwartet den Betrachter eine breite Palette der bildenden Kunst. Schon in der Vergangenheit hat sich dieses Format bewährt und viele Kunstinteressiert in die Räumlichkeiten Der Park-Kultur an der Oststraße gelockt. Mehr hierzu demnächst, in einigen Tagen.

  • Bauvoranfragen Oststraße 118 und 119 genehmigt

    Die Bauvoranfragen für die Oststraße 118 und 119 wurden in der Bezirksvertretung am Freitag, 28.2., mit großer Mehrheit beschlossen. Die Amtsleiterin der Bauaufsicht, Frau Wodarz erläuterte und begründete die Bauvoranfragen. Auf dem Grundstück Oststraße 118 werden ein zur Straße gelegenes 7 stöckiges Wohnhaus und drei Wohnhäuser im Innenhof mit insgesamt 37 Wohnungen gebaut, wie in der Anfrage beschrieben. Für das Projekt müssen drei Bäume gefällt werden. Dafür werde ein Ausgleich geschaffen werden, der vom Gartenamt festgelegt werde. In der Diskussion wurde von den Vertretern der Linkspartei angeführt, dass sie dieser Vorlage nicht zustimmen können, da diese Eigentumswohnungen an den Bedürfnissen für bezahlbaren Wohnraum vorbeigehen. Bezirksbürgermeisterin Spillner fragte, ob ein Kulturraum bei den Planungen berücksichtigt sei. Denn die jetzt dort angesiedelte „Park-Kultur“ habe sich dort als wichtiger Hotspot für das Viertel erwiesen. Frau Wodarz erklärte, dass sie hierüber keine Informationen habe. Bei der Abstimmung wurde die Anfrage bei zwei Gegenstimmen angenommen.

    Das gegenüberliegende Grundstück Oststraße 119 wird gemäß Anfrage mit einem Wohnhaus, das an die Straße anschließt, und mehreren Gebäuden, welche sich um zwei Innenhöfe gruppieren bebaut. Das Vorderhaus ist ein Wohnhaus mit zwei Ladengeschäften im Erdgeschoss. Die Gebäude in den Innenhöfen sind für Büros vorgesehen; außerdem für einen Fahrradladen mit Werkstatt. Von den erforderlichen 18 Stellplätzen müssen 12 Stellplätze abgelöst werden, da diese nicht auf dem bebauten Grundstück eingeplant werden können. 42 Fahrradstellpätze werden eingeplant.

  • Park Culture is a project for our creative protoganists

    There are fourteen thousand people originating from over a hundred nations residing in our most central of the districts of Düsseldorf. Addi-tionally around thirty thousand employees have their workplaces here. Sixty percent of our total population are from abroad or have their roots in another country. Year for year we also experience a rotation of about a third of our local residents. For these reasons and more the mainte-nance of a healthy neighbourly coexistence is more than necessary, it is essential. The sad alternatives we wish to avoid? The prospect of in-creasing anonymity, encapsulation and fragmentation.

    On these premises we wish to present the potential our district has to offer. The creative protagonists, the clubs, the tradesmen and the va-ried international community members are offered a stage to present their culture and ideas, get to know one another to exchange concepts and plans.

    Park-Kultur: Exhibitions:
    This location offers a platform for the creative activists and artists, from near and afar. This should also express and promote the cosmopolitan aspects of everyday life in Düsseldorf-Central.

    Park-Kultur: Iran exibition
    Park-Kultur: Workshops:
    The residents and clubs have a location available for booking to follow their individual projects and needs.

    Park-Kultur: Presentations and readings:
    These premises are also available for individual groups or institutions. Readings taking place here can be coordinated with our local office of literature, town library or local schools.
    Park-Kultur: Information exchange:
    Institutions, companies and various organised groups can also present information events here.
    Park-Kultur: Relaxation and social encounters:
    Residents, students and employees can meet here for conversation and the exchange of ideas and opinions.

    In short: The ‘Park Culture’ aims to be a representation of the varied cultures found in our part of Düsseldorf. The latest town motto ‘Freedom at your fingertips’ is represented here on a daily basis.

  • Park-Kultur: das Ende naht?

    Die Bauvoranfrage für die Oststraße 118 wird gestellt

    Hier stellen wir die Pläne der Bauvoranfrage Oststraße 118 vor. Zwar mit ein bisschen Wehmut, aber für Düsseldorfs weitere Entwicklung begrüßen wir diese Wohnbebauung.

    Die Planung orientiert sich an die vorhandene Umgebung in der Oststraße. Mit dem Bau des Wohnhauses wird die vorhandene Blockrandbebauung in der Straße fortgeführt. Die Wohngebäude im Innenbereich entstehen in geschlossener sowie offener Bauweise, vergleichbar zu den angrenzenden Innenhofgebäuden.

    Das jetzige Gebäude an der Straße wird durch ein neues 24,5 Meter hohes Wohngebäude ersetzt. Damit wird die Straßenflucht in der Oststraße einheitlich geschlossen. Im Innenhof- jetzt ist dort ein zum Parkhaus gehöriger Parkplatz – entstehen drei Wohngebäude mit einer Höhe bis zu 8,90 Meter, die an die Nachbarhäuser angrenzen.

    Im Innenhof entstehen gärtnerisch gestaltete Freiflächen mit einem Kinderspielplatz, die Dächer der Innenhofgebäude werden intensiv begrünt. Hiermit soll eine Aufwertung des Mikroklimas bewirkt werden. Darüber hinaus wird durch die geplanten Spielflächen im Innenhof ein kinderfreundliches Wohnen realisiert.

    Eine Tiefgarage ist über eine Rampe zu erreichen. Diese Rampe dient gleichzeitig auch als Zufahrt in das Parkhaus Charlottenstraße und ersetzt hiermit die jetzt ebenerdige Zufahrt.

    Die Konsequenz – zum jetzigen Zeitpunkt der Planung  – ist natürlich: Die Park-Kultur wird hier schließen. Zwar realisieren wir seit gut zwei Jahren hier ständig Ausstellungen, Live-Musik, Workshops, Vorträge und weitere Veranstaltungen. Auch ist unsere „Park-Kultur“ ein beliebter Treffpunkt für die Kreativen Düsseldorfs, den Anwohnern und Geschäftsleuten des Viertels geworden.

    Aber es war immer klar vereinbart, dass diese Lokation eine Zwischennutzung ist; irgendwann wird es eine neue Bebauung geben und wir müssen uns eine andre Spielstätte suchen. Insofern klagen wir nicht, dass es irgendwann in naher Zukunft mit der Park-Kultur hier ein Ende hat.

    Unsere Lage zeigt aber verständlich die Situation der kulturellen Szene in Düsseldorf auf: kulturelle Räumlichkeiten gibt es zu wenig, die wenigen privaten Initiativen werden aufgrund von Bebauungen weniger und die Stadt hat kein zusammenhängendes Konzept, dieser Entwicklung entgegenzuwirken. So werden zum Beispiel seit über zwanzig Jahren oftmals Zwischennutzungen nicht- oder nur mit absurden Auflagen, die offenbar gar nicht notwendig sind – genehmigt und mit diesen Negativbescheiden neue, zwar zeitlich befristete, Zwischennutzungen verhindert. Oder bei Neubauplänen, diese für die Stadtentwicklung durchaus sinnvoll, werden Kulturräume einfach gestrichen. Den betroffenen Betreibern wird schlicht mitgeteilt, sie müssen zu einem bestimmten Termin ausziehen. Warum werden in diese Planungen die Kulturräume nicht von vornherein miteinbezogen? Die öffentliche Diskussion über dieses Thema sollte nunmehr aktiviert werden. Wir werden uns daran beteiligen und an anderer Stelle berichten.

    Aber wir werden uns neue Räumlichkeiten suchen, wieder als Zwischennutzung?  Oder gibt es noch die Möglichkeit in die Planungen miteinbezogen zu werden? In den Stadtbezirken 1 und 3 scheint bei den politisch Verantwortlichen, insbesondere den Bürgermeister/In Marina Spillner und Marko Siegesmund – aber auch bei den Parteien selbst – ein Umdenken stattzufinden, das hoffen läßt. Und letztlich werden wir auch mit der Entwicklungsgesellschaft sprechen.

  • Ein volles Programm

    Unsere Bezirksvertretung tagt am Freitag, 28.2. ab 14 Uhr im Sitzungssaal 1 des Rathauses. Jeder Bürger ist herzlich eingeladen. In 51 Tagesordnungspunkten werden Beschlüsse gefasst, die den Stadtbezirk 1, also auch unser Viertel betreffen.

    Vier Themen betreffen unser Viertel direkt: Die Bauvoranfragen für die Oststraße 118 (hier ist die Park-Kultur zu Hause) und 119 – mehr hier -, eine Anfrage zur Botschaft am Worringerplatz 4 sowie ein Antrag für einen Sonnenschutz am Spielplatz Klosterstraße.
    Themen sind also neben Bauvoranfragen, die „Leerstände“ im Stadtbezirk, der Verkehr, die Abfallbeseitigung und einige weitere Problemsituationen. Es wird also viele, manchmal auch lange Diskussionen geben. Ob alle Punkte in der Sitzung am Freitag behandelt und auch beschlossen werden können ist fraglich.

    Leerstände

    Es fällt auf, das Problem „Leerstand“ wird nunmehr von der Politik angegangen. Das ist erfreulich. Allerdings wird diese Problemlage nicht grundsätzlich behandelt. Denn allein in unserem Viertel gibt es rund dreißig Leerstände- siehe hier – . Zehn von diesen Leerständen könnten als Zwischennutzungen umgewandelt werden, weitere zehn könnten so hergerichtet werden, dass zu mindestens ihr äußeres Aussehen zu einem schöneren Straßenbild beiträgt. Und gegen die restlichen Leerstände kann die Stadt durchaus ordnungsrechtlich vorgehen.

    Auf der Tagesordnung am Freitag stehen zwei Anfragen – hier und hier – zu Leerständen im Stadtbezirk 1, aber keiner von den rund dreißig Leerständen in unserem Viertel ist darunter, und die Anfrage – nachträglich!!!- zu dem „Nicht- ordnungsrechtlichen – Vorgehen der Stadt“ am Worringer Platz 4. Zwar ist in einer Anfrage auch erkannt, den Verkauf städtischer Immobilien genau zu verfolgen. Es fehlt aber ein politisches Gesamtkonzept für kulturelle Räume und immobilienwirtschaftliche Planungen. Das 2016 ins Leben gerufene Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft (KomKuK) – hier ,besonders Frage 2 – hat bislang diese Aufgabe anscheinend nicht erfüllen können.

    Es kann und darf nicht sein, dass der kulturellen Szene immer mehr Räume genommen werden, aber keine neuen hinzukommen. Die politischen Parteien, die Wirtschaftsförderung und das Kulturamt sind gefordert, zusammen mit der Kreativwirtschaft und Fachleuten – zum Beispiel dem Rat der Künste – einen politisch-kulturellen-immobilienwirtschaftlichen Orientierungsrahmen zu erarbeiten. Zum Beispiel sind bei den Bauvoranfragen Oststraße 118 und 119 keine Kulturräume vorgesehen. Den privaten Entwicklungsgesellschaften kann kein Vorwurf gemacht werden. Sie halten sich an die gesetzlichen Bestimmungen und nutzen diese auch betriebswirtschaftlich optimal aus. Niemand von der Stadt hat mit ihnen die Problematik Kulturräume besprochen. Es gibt halt Verordnungen zu Stellplätzen für Autos, deren Anzahl – politisch gewollt – drastisch reduziert werden soll, aber keine Verordnung für Kulturräume, die – politisch gewollt – geschaffen werden sollen.

    Abfallbeseitigung und Verkehr

    Positiv sind die Anfragen zur Abfallbeseitigung. Hier gibt es einiges zu verbessern, vor allem in unserem Viertel, das leider nicht auf der Tagesordnung steht. Dabei sind wir im Vergleich zu allen anderen Stadteilen zusätzlich noch das Durchgangsrevier für alle, die zu Fuß vom Hauptbahnhof in die Innenstadt wollen. Und das jeden Tag, und an bestimmten Events wie den Japantag verhunderttausendfachen sich die Durchgangspassanten.

    Auch bezüglich des Verkehrs erscheint unser Viertel nicht weiter bei den Politikern. Als ob in der Oststraße, am Worringer Platz und der Graf-Adolf-Straße alles reibungslos läuft.

    Zusammenfassend: Wir üben keine Kritik an der Tagesordnung der Sitzung am Freitag. Es können auf einer Sitzung nicht alle Probleme des Stadtbezirks, auch nicht die unseres Viertels behandelt werden. Der Stadtbezirk ist großräumig, von der Carlstadt bis Golzheim – wir sind nur ein kleiner Teil davon. Aber es fällt doch auf – vor allem, wenn die Tagesordnungen der vorhergehenden Sitzungen herangezogen werden – dass brennende Situationen und missliche Tatbestände in unserem Viertel offenbar bei der Politik gar nicht vorkommen. Dies liegt allerdings nicht nur an den politisch Verantwortlichen. Es fehlt auch an der Initiative der Anwohner. Wir möchten diesen als Anlaufstelle und Helfer für unser Viertel dienen und mit den politisch Verantwortlichen darüber sprechen, wie unsere Viertel, deren Anwohner und Geschäftsleute sich mehr in die gesellschaftlichen Vorgänge einbringen können.

    Dabei müssen wir auch die Aktivitäten der ISGs – zum Beispiel hier – aufarbeiten. Die damaligen Entscheidungen der Stadt im Rahmen des EKISO-Programms , die teilweise konträr zu den Willen der Bürger standen, führten zu Frustration, politischer Abstinenz und einem gehörigen Vertrauensverlust in die Politik.

    Dies alles in einem 1,3 qkm großen Viertel mit 14.000 Bewohnern und fast 30.000 Beschäftigten an Arbeitstagen. 65 % aller Mitbürger sind Ausländer aus über 130 Nationen oder haben entsprechende Wurzeln. Letztlich ist eine jährliche Fluktuation der Anwohner von gut einem Drittel zu verzeichnen.

  • Bücher mit Tiefgang bei Bücher Ober

    Wer aus der U-Bahn Haltestelle Oststraße geht, kommt an einem fast unweigerlich nicht vorbei: der Buchhandlung von Hartmut Ober. Unzählige Bücher zieren die Buchhandlung rund um die Schaufenster. Ein Blick nach innen verspricht eine gute Auswahl und viel Leidenschaft für Bücher.

    Als Hartmut Ober neben dem Studium in einer Buchhandlung jobbte, wusste er noch nicht, was ihn erwartet. Vor 22 Jahren bot sein Chef ihm einen seiner Geschäfte zum Verkauf an – und er sagte zu. Ein Jahr später folgte bereits die Erweiterung in das benachbarte Ladenlokal.

    Hartmut Ober

    „Mir ist es enorm wichtig, dass die Bücher, die ich verkaufe, die Käufer weiterbringen. Egal, ob durch Unterhaltung oder Informationen, aber ich möchte den Mehrwert mitverkaufen“, sagt Ober. „Meine Bücher sollen in die Tiefe gehen.“ Die 16.000 Bücher in seiner Buchhandlung hat er deshalb sehr gewissenhaft ausgewählt.

    Bücher Ober ist der einzige Buchladen in Düsseldorf, der Bücher der Büchergilde – eine Buchgemeinschaft für bibliophile Menschen – verkauft. Doch nicht nur das allein ist sein Alleinstellungsmerkmal. Auch die große Auswahl an preisreduzierten Büchern zeichnet die Buchhandlung aus. „Was die meisten Leute aber gar nicht wissen ist, dass wir wirklich jedes erdenkliche Buch besorgen können. Selbst, wenn die großen Buchhandlungen diese nicht anbieten. Und wir liefern sogar unsere Bücher aus.“

     Durch die Nähe zum Hauptbahnhof ist die Buchhandlung für Laufkundschaft prädestiniert. „Wir haben aber im gleichen Maße schon immer Stammkunden. Das macht mich sehr glücklich“, erzählt er. Der Standort an der Oststraße schätzt Ober sehr. „Nachbarschaft ist mir enorm wichtig. Ich finde es toll, wenn man seine Nachbarn und die umliegenden Geschäfte kennt und ein gutes Verhältnis hat. Das gefällt mir sehr gut und weiß ich sehr zu schätzen“, sagt er begeistert. Deshalb bedauert er die Anonymität, die im Laufe der Jahre in den Stadtteil mit eingezogen ist. Und immer, wenn er erzählt hat er eine Referenz zu einem Buch, das er einmal gelesen hat, zur Hand. Mittlerweile hat er jedoch nicht mehr so viel Zeit fürs Lesen wie früher. „Ich lese nicht mehr so viel wie ich wahrscheinlich sollte“, sagt er und lacht. Im Schnitt komme er etwa auf drei bis fünf Bücher pro Monat.

    „Als Buchhändler muss man einen Spagat schaffen: Zum einen sind Bücher ein Kulturgut, zum anderen sind sie Verkaufsgegenstände, von denen man leben muss“, erklärt Ober die Herausforderung, zwischen großen Ketten und Onlinegeschäften eine inhabergeführte Buchhandlung zu führen. Weiter sagt er: „In einer kleinen Buchhandlung wie meiner kann ich viel mehr für die Kunden da sein. Ich kann Inhalte und Bücher kuratieren und suche das Sortiment danach aus, was gut ist – nicht danach, was Trend ist.“ Gerade dadurch, dass er keinen Trends folgen muss, bleibt die Qualität seiner Auswahl gleich hoch und der kulturelle Aspekt des Buches findet eine deutlich stärkere Betonung.

    bty

    Ober spürt dennoch den Puls der Zeit: Als er vor einiger Zeit den Trend in der Musikindustrie bemerkte, dass Selfpublishing immer beliebter wird, wollte er in der Buchindustrie diese Entwicklung begleiten und gleichzeitig Autoren eine Chance geben. Er veranstaltete deshalb regelmäßig Lesungen mit Autoren, die ihre Bücher im Selbstverlag veröffentlichten. In Zukunft plant er nun eine andere Veranstaltungsreihe.

    Bei all seiner Liebe für die Bücher und den Beruf als Buchhändler sagt er aber auch offen: „Eine Buchhandlung zu betreiben ist hartes Brot.“ Gleichzeitig macht es ihn sehr stolz, auch nach 22 Jahren noch in seinem eigenen Laden zu stehen. Für die Zukunft wünscht er sich, dass nicht nur seine Stammkunden Bücher bei ihm bestellen, sondern auch Firmen aus der Nachbarschaft.

  • Fotos, Düsseldorf wie es einmal war!

    Das Stadtarchiv gibt einen Bildband zum Leben und Werk des Düsseldorfer Fotografen Julius Söhn heraus. Der Titel des Buches ist ” Augenblicke des Wandels. – frühe Straßenfotografie in Düsseldorf ” Die größte und auch thematisch umfangreichste Fotosammlung zur Düsseldorfer Stadtgeschichte befindet sich im besitz des Stadtarchives. Das älteste Foto wurde um 1850 aufgenommen, die jüngsten Aufnahmen stammen aus den vergangenen Wochen.

    Die beiden Herausgeberinnen des Bildbandes: Julius Söhn, v.l. : Andrea Trudewind, Julia Lederle-Wintgens

    Neben der Stammsammlung verwahrt das Stadtarchiv Sammlungen und Nachlässe bedeutender Düsseldorfer Fotografen. Sie schenken einzigartige Einblicke in die Vergangenheit Düsseldorfs. Der Nachlass des Fotografen Julius Söhn (1868 – 1943) befindet sich seit 1975 im Stadtarchiv Düsseldorf und besteht aus circa 3.200 Aufnahmen. Sein Sohn Oskar, der ebenso wie sein Bruder Julius junior im Fotografiegeschäft tätig war, hatte den wohlgehüteten Schatz dem Archiv angeboten.

    Viele Aufnahmen von Julius Söhn sind heute – nicht zuletzt auch, weil das Stadtarchiv sie zur Verfügung stellt – in Düsseldorf sehr bekannt. Wer jedoch der Mann war, der sie aufnahm, ist in Vergessenheit geraten. Es war daher an der Zeit, das Leben des Julius Söhn und besonders die unbekannteren Aspekte seines Werkes zu durchleuchten.

    Am Worringer Platz um 1910
    © Stadtarchiv/Julius Söhn

    Der nun vom Stadtarchiv herausgegebene Bildband “Augenblicke des Wandels. Julius Söhn – frühe Straßenfotografie in Düsseldorf (1890- 1937)” würdigt den Fotografen und präsentiert rund 160 Aufnahmen und ein aus sechs Aufnahmen zusammengesetztes Panoramabild Düsseldorfs. Er setzt dabei den Schwerpunkt auf Söhns bislang wenig beachtete Rolle als Wegbereiter der Düsseldorfer Straßenfotografie. Neben zahlreichen bis dato weniger oder gar nicht bekannten Aufnahmen bietet der Band in begleitenden Aufsätzen auch erstmals eine bisher fehlende Auseinandersetzung mit der Person und dem Werk Julius Söhns.


    Die Schadowstraße im Jahr 1912. Links die alte Tonhalle

    Der Fotograf Julius Söhn
    Als 21-Jähriger war Julius Söhn 1890 erstmals nach Düsseldorf gekommen und blieb der Stadt, die sein Lieblingsmotiv wurde, treu, bis er dort im Alter von knapp 85 Jahren verstarb. Wie viele seiner Kollegen und Kolleginnen begann er seine berufliche Laufbahn als Porträtfotograf, der das gewünschte Bildnis zwar schneller als ein Maler, jedoch mit aufwändiger Apparatur in drapierter Kunstkulisse mit langer Belichtungszeit herstellte. Doch bald entwickelte sich die junge Technik weiter und erlaubte dem Fotografen – und zunehmend auch seinem Sujet – eine größere Mobilität. So wurde es möglich, dass die Fotografie das Augenblicksgeschehen zu dokumentieren vermochte. Zeitgenossen nannten Julius Söhn bereits den “Geschichtsschreiber mit der Kamera”. Er soll völlig in seinem Beruf aufgegangen sein, und zum großen Glück für seine Wahlheimat Düsseldorf streifte er stetig durch die Stadt, immer bemüht, besondere Ereignisse ebenso wie das Alltägliche zu dokumentieren. Neben dem einzigartigen historischen Wert der Sammlung ist auch die künstlerische Qualität der Bilder hoch einzustufen.

    Das Buch
    Julia Lederle-Wintgens und Andrea Trudewind: “Augenblicke des Wandels. Julius Söhn – frühe Straßenfotografie in Düsseldorf (1890- 1937)”
    Herausgeber: Stadtarchiv Düsseldorf [Veröffentlichungen aus dem Stadtarchiv Düsseldorf 27]; Essen (Klartext-Verlag) 2020
    ISBN 978-3-8375-2242-6, 176 Seiten, 158 Fotos, Panorama Beilage, Kosten 19,90 Euro.

    Text: Valentina Meissner

  • Wie sicher leben wir hier?

    “Aufenthaltsqualität und Sicherheit im Bahnhofsviertel” heißt eine Ausstellung, die vom 31.03.-20.04. zu sehen ist. Ein Team der Uni Wuppertal widmete sich diesem Thema und wird die wissenschaftlichen Ergebnisse am 8. April vorstellen. Auch weitere Veranstaltungen zu aktuellen Themen in unserem Viertel wird es geben.

    Die Unterführung der Kölner Straße am Worringer Platz ist sicherlich keine optimale Fußgängerverbindung

    Das Düsseldorfer Bahnhofsviertel verändert sein Gesicht. In kaum einem anderen Stadtteil verbinden sich neue Bauvorhaben und funktionale Umnutzungen mit freiräumlichen Aufwertungen zu einer Dynamik, deren zukünftige Entwicklung nicht nur einen massiven Wandel in der gestalterischen Erscheinung des Viertels, sondern auch für seine Bewohnerinnen und Bewohner bedeuten wird. Zugleich gilt das Bahnhofsviertel seit jeher als ein Ort, an dem sich soziale Problemlagen konzentrieren und besonders sichtbar werden. Obdachlose, Suchtkranke und Prostituierte prägen das Erscheinungsbild des Stadtteils ebenso wie eine erhöhte Rate der registrierten Straßen- und Drogenkriminalität. Inwieweit lassen sich in diesem Umfeld qualitätsvolle und sichere öffentliche Räume realisieren? Was bedeutet der Zuzug besser situierter Bevölkerungsschichten für die marginalisierten Gruppen und die Bestandsbevölkerung im Bahnhofsviertel? Wie lassen sich die örtlichen Beziehungen im gesamten Quartier steigern, ohne dabei die spezifischen Charakteristika dieses besonderen Stadtraums preiszugeben?

    Es macht sicherlich keinen Spaß, durch diese Unterführung der Ellerstraße als Fußgänger zu gehen.

    Diesen Fragen widmet sich das Forschungsprojekt „Sicherheit im Bahnhofsviertel (SiBa)“, das die Entwicklungen im Düsseldorfer Bahnhofsviertel seit mehr als zwei Jahren wissenschaftlich begleitet und im Hinblick auf die Sicherheitswahrnehmungen und -erwartungen der unterschiedlichen Raumnutzerinnen und -nutzer untersucht. Im Wintersemester 2019/20 kooperierte das Projekt SiBa mit dem Lehrstuhl Städtebau an der Bergischen Universität Wuppertal. Bachelor- und Masterstudierende analysierten in diesem Zusammenhang die urbane Entwicklung des Bahnhofsviertels und entwarfen städtebauliche Strategien, deren kreative Ergebnisse im Rahmen einer temporären Ausstellung vom 31.03. bis 20.04. gezeigt werden. Begleitend findet am 08. April 2020 eine öffentliche Präsentation der Ergebnisse statt, in der erste Ergebnisse des SiBa-Projekts und die Entwürfe der Studierenden vorgestellt werden.

    Der Bahnhofsvorplatz soll verändert werden. Es gab einen Wettbewerb, auch Sieger. Bis jetzt geschieht noch nichts. Wie werden die rund dreißig Linien der Rheinbahn integriert?

    Kontakt: Dr. Tim Lukas Bergische Universität Wuppertal lukas@uni-wuppertal.de

  • Eric aus Nashville

    Der Gitarrist Eric Joseph Koslosky aus Nashville, Jahrgang 1986, gehört zu den Gründungsmitgliedern von ”Juke Skywalker“, – https://de-de.facebook.com/JukeSkywalker/ – einer instrumentellen Band, die auf elektrische Weise Einflüsse aus Funk, Rock sowie Jazz zusammenbringt. Eric spielt seiner Schulzeit Gitarre und Trompete, schrieb während der Studienzeit Songs und wurde 2009 im Victor Wooten’s Bass / Nature Camp aufgenommen. Dies bedeutete ein intensives Zusammentreffen mit den besten Lehrern und Schülern aus aller Welt. 

    Im gleichen Jahr brachte Eric als Mitglied der ”Deep Fried 5“ sein erstes Album heraus. Kurz darauf tourte die Band durch den gesamten Süd-Osten der USA.  

    Seine erste internationale berufliche Reise unternahm er 2018, als Steve Savage (Singer-Songwriter und Produzent) Eric einlud, ihm bei den Studioaufnamen seines neuen Albums ”If You Love Someone“ in Düsseldorf, Deutschland, musikalisch zu unterstützen.  

    Inzwischen hat der Musiker sieben Länder in Europa besucht. 

    Eric spielt in der Park-Kultur Jazz, Blues der Südstaaten und eigene Songs. 

  • Noemí Morocho Trio

    Zur Einführung der Ausstellung „Künstler der Casa“ aus Nicaragua interpretieren Nicolas Bollman aus Deutschland (Percussion), Lucía Cano Ortiz aus Kolumbien (Flöte) und Noemí Morocho aus Ecuador (Klavier/Guitarre, Gesang), Lieder, welche dem Volk Nicaraguas gewidmet sind. Sie interpretieren auch Lieder von Luis E. Mejía Godoy, einem der wichtigsten Liedermacher der sandinistischen Revolutionsperiode. Besonders möchten sie an den 9jährigen Luis Alfonso Velázquez erinnern, der als Kämpfer gegen die Somoza- Diktatur ermordet wurde. 

    Nicolas Bollman, Percussion,  

    Lucía Cano Ortiz aus Kolumbien, Flöte 

    Noemí Morocho aus Ecuador, Klavier/Guitarre, Gesang 

  • 11minuteslate

     Eine Zeitreise in eine unkonventionelle musikalische Welt – das kann man erwarten bei einem Konzert von 11minuteslate. Jede Komposition dieser Arnheimer Mädchen ist ein kleines Universum für sich. Sie nehmen dich mit auf eine Reise durch verschiedene Zeitzonen: Im einen Augenblick sitzt du an der Bar eines verrauchten Bluescafés geradewegs aus den 20er Jahren und einen Augenblick später findest du dich mitgroovend in einem energiegeladenen Woodstock-Jamm wieder.

    Bei manchen Stücken landest du plötzlich in der Zukunft durch unentdeckte Klänge in Form von überraschenden Rapsodies. Außerdem kann man auch ausgefeiltem Singer-Songwriter-Spiel begegnen. Diese Übergänge blitzen so schnell vorbei, dass du mir nichts, dir nichts ein Lichtjahr weitergereist bist.

    Pianistin Annika Schima und Sängerin Esther van Maanen ergänzen ihre Klangpalette gerne mit Instrumenten wie z.B. Gitarre, Melodika und Percussion. Zu unvorhergesehenen Zeitpunkten holt Annika sogar ihr Bariton Horn zum Vorschein, welches sie bei ihrem Opa auf dem Dachboden fand.

    Seit 2011 machen Annika und Esther zusammen Musik. Das war noch bevor sie ihre Studien am Conservatorium in Arnheim begonnen.

    Nachdem sie in den vergangenen Jahren auf zahlreichen Bühnen in den Niederlanden gespielt haben und ihre erste EP aufgenommen haben, haben sie sich im vergangenen Sommer auf die Reise gemacht, um ihr Debüt in Deutschland zu spielen. Die gelungene Niederlande-Deutschland-Tour im Sommer 2019 endete in Luxor Live in Arnhem als Vorgruppe ihres Lieblingsmusikers Ben Caplan.

    Momentan arbeiten sie in vollen Zügen an ihrer zweiten EP, die im nächsten Frühjahr erscheinen wird. Nach dem Release-Konzert werden sie jedoch nicht lange still sitzen, denn sie werden ihre Koffer inklusive brandneuer EP erneut packen, um niederländische und deutsche Bühnen zu erobern.

    Hörbeispiele

    1. https://soundcloud.com/11minuteslate/counting-carpet-flowers

    2. https://www.youtube.com/watch?v=S1-GqXG_8Uk

  • Die Kunst-Stiftung der Sparkasse vergibt Stipendien

    Der Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen und die Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf vergeben seit 1994 jährlich drei Reisestipendien an herausragende Studierende der Kunstakademie Düsseldorf. Die Stipendien sind mit insgesamt 6.000 EUR durch die Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf dotiert und sollen – deshalb bewusst nicht projektgebunden – die Studierenden in den Stand versetzen, ihre künstlerische Entwicklung im Rahmen einer individuell zu bestimmenden Reise erfolgreich voranzutreiben.
    Die Vergabe der Reisestipendien findet in dieser Konstellation bereits im 26. Jahr statt und zeugt von einem nachhaltigen Interesse und Engagement des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf und der Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf für die Kunstakademie Düsseldorf und ihre Studierenden.
    In diesem Jahr entschied sich die Jury – mit Eva Birkenstock und Gesa Hüwe vom Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen sowie Stefan G. Drzisga und Katharina Grote von der Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf – für zwei Künstler*innen und eine Klassenpräsentation, die allesamt außerordentliche Beiträge auf dem diesjährigen Rundgang der Kunstakademie Düsseldorf zeigen:
     Alexander Basil (Klasse Prof. Tomma Abts)
     Rebekka Benzenberg (Klasse Prof. Franka Hörnschemeyer)
     Klasse Dominique Gonzalez-Foerster

  • PSD Bank wird immer digitaler

    Im Jahrespressegespräch der Bank wurden die vorläufigen Zahlen für 2019 bekant gegeben. Die Bank verbucht mit ihren 224 Mitarbeitern rund 4.500 Neukunden, erzielte nach vorläufigem Stand eine Bilanzsumme von 3,84 Mrd. Euro und das Ergebnis vor Steuern wird bei ca. 27 Mio. Euro liegen (Vorjahr 24,2 Mio. Euro). Die Genossenschaftsbank setzt auf den Ausbau ihrer digitalen Angebote. So erreichte der erst vor einigen Monaten auf den Markt eingeführte digitale Immobilienassistentin PIA hohe Zugriffszahlen und wird dieses Jahr darüber hinaus noch weiter optimiert.

    PSD Vorstand August-Wilhelm Albert und Dr. Stephan Schmitz_Jahrespressekonferenz

    Die Bankvorstände August-Wilhelm Albert und Dr. Stephan Schmitz gaben das vorläufige Ergebnis für das Geschäftsjahr 2019 bekannt gegeben. Neben den guten Zahlen gab die Bank auch einen Ausblick auf ihr neues Online-Tool „PIA“ sowie weitere digitale Services.
    Die PSD Bank Rhein-Ruhr befindet sich weiterhin auf einem soliden und kontinuierlichen Wachstumskurs: Die Bilanzsumme ist nach vorliegenden vorläufigen Zahlen von 3,71 Mrd. Euro in 2018 auf zirka 3,84 Mrd. Euro in 2019 gestiegen. Das Ergebnis vor Steuern wird bei ca. 27 Mio. Euro liegen (Vorjahr 2018: 24,2 Mio. Euro). Einer der wichtigen Geschäftstreiber waren dabei die Kundenkredite, die von 3,051 Mrd. Euro in 2018 auf 3,115 Mrd. Euro in 2019 zugelegt haben. Unterstrichen wird diese Zahl vom Zusagevolumen der Kredite. Dieses ist bei Baufinanzierungen um von 361 Mio. Euro in 2018 auf 378 Mio. Euro in 2019 gestiegen. Bei den Privatkrediten dagegen konnte durch ein geringeres Neugeschäft nicht ganz das hohe Niveau des Vorjahres gehalten werden (2019: 112,5 Mio. Euro). Während die bilanzwirksamen Kundeneinlagen mit ca. 2,68 Mrd € nahezu auf dem Vorjahresniveau liegen, ist das betreute Kundenvermögen um 1,6 % von ca. 3,26 Mrd.€ auf ca. 3,31 Mrd. € gestiegen. Rund 4.500 Neukunden konnten im letzten Jahr gewonnen werden. Damit betreute die PSD Bank Rhein-Ruhr 2019 insgesamt fast 156.000 Kunden. 2019 hat sich also das gute und solide Wachstum der PSD Bank Rhein-Ruhr weiter fortgesetzt.

    Soziale Projekte werden auch weiterhin gefördert
    Neben ihrem Kerngeschäft beteiligte sich die PSD Bank Rhein-Ruhr auch 2019 wieder an einer Vielzahl sozialer, sportlicher und kultureller Projekte in der Region. „Der Genossenschaftsgedanke unserer Bank bedeutet konkret, dass wir die Region stärken, tolle Projekte und Veranstaltungen
    umfassend unterstützen sowie soziales Engagement aktiv fördern“, so Dr. Stephan Schmitz.

    PSD Vorstand Dr. Stephan Schmitz und August-Wilhelm Albert mit der neuen digitalen Immobilienassistentin PIA_Jahrespressekonferenz

    Nach nur fünf Monaten zeigt PIA erste Erfolgszahlen
    Ein neuartiges und frei zugängliches Online-Tool, welches die PSD Bank Rhein-Ruhr vor fünf Monaten auf den Markt brachte, heißt „PIA“ und steht für „Persönliche Immobilien Assistentin“. PIA richtet sich sowohl an alle zukünftigen als auch aktuellen Immobilienbesitzer und unterstützt sie bei allen wichtigen Fragen rund um den Kauf, Bau und die Modernisierung einer Immobilie.
    Konkret bietet PIA umfangreiche Checklisten, Infos und Schnellchecks mit sofortigem Ergebnis sowie detaillierte Bewertungen und Expertisen. Ein besonderer Bestanteil von PIA ist zudem die digitale Baufinanzierungsstrecke. Diese leitet Interessierte unverbindlich und Schritt für Schritt zu einem konkreten und individuellen Finanzierungsangebot. PIA inklusive der digitalen Baufinanzierungsstrecke stehen online allen Interessierten kostenlos zur Verfügung.
    Dass PIA viel Anklang in der Bevölkerung findet, zeigen auch die Zahlen: Innerhalb von nur fünf Monaten hat das Online-Tool bereits über 35.000 Interessierte durch ihre Immobilienfragen geführt und dahingehen unterstützt.
    PIA wird auch weiterhin von großer Relevanz sein
    „Doch so toll und hilfreich dieses umfangreiche Tool ist, wir von der PSD Bank Rhein-Ruhr wollen mehr“, so August-Wilhelm Albert. „Wir wollen, dass PIA DIE Initial-Plattform für die Themen Bauen und Wohnen wird.“ Dementsprechend werde die PSD Bank das Leistungsspektrum von PIA erweitern und die Nutzeroberfläche optimieren, um so ein besonderes Nutzererlebnis mit PIA bieten zu können. Geplant sei zudem, PIA auch anderen PSD Banken und Genossenschaftsbanken anzubieten.
    Neben PIA wird sich die PSD Bank Rhein-Ruhr dieses Jahr zudem verstärkt auf ihre weiteren digitalen Services fokussieren, um noch besser als beratende Direktbank in der Region präsent zu sein. Auch die aktuellen Trends der Bankenszene wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Niedrigzins wurden von der Bank erkannt und spielen eine Rolle bei der diesjährigen Positionierung der Genossenschaftsbank

  • 55.000 € für Vereine

    Düsseldorfer Bankenvereinigung spendet 55.400 € an gemeinnützige Organisationen Die Düsseldorfer Bankenvereinigung hat 55.400 € an 19 gemeinnützige Organisationen gespendet. Jedes der Institutionen engagiert sich in unterschiedlicher Weise im sozialen Bereich: Hilfe für benachteiligte Kinder, ältere Menschen, Kranke oder Wohnungslose. Am 3. Februar 2020 lud die Bankenvereinigung die Vertreter der Organisationen zur offiziellen Spendenübergabe in die Hauptstelle der Stadtsparkasse Düsseldorf ein.
    Die Bankenvereinigung will die vielfältigen Engagements in Düsseldorf widerspiegeln und wählt daher bewusst auch kleine und junge Projekte aus, die wenig Öffentlichkeitsarbeit leisten können. Besonders diese Projekte sollen gefördert und in der Öffentlichkeit verankert werden, um sie bei ihren Interessensgruppen bekannter zu machen. Die Vereinigung unterstreicht mit dem Fokus auf Einrichtungen in Düsseldorf ihre Verbundenheit zum Standort.

    Karin-Brigitte Göbel, Präsidentin der Düsseldorfer Bankenvereinigung und Vorstandsvorsitzende der Stadtsparkasse Düsseldorf, betonte die Bedeutung des vielfältigen Engagements in Düsseldorf: „Durch die Bankenvereinigung haben wir jedes Jahr die Möglichkeit, die Menschen in der Region auf eine vielfältige Weise in einem breitgefächerten Umfang zu unterstützen. Die Vereine, Organisationen und Institutionen sind überall in der Stadt tätig, sodass viele gesellschaftliche Bereiche davon profitieren können und so die Lebensqualität für viele erheblich gesteigert werden kann.“
    Die Vertreter der geförderten Vereine haben bei der Spendenübergabe die Gelegenheit genutzt, ihre Arbeit und die Verwendung der Spende vorzustellen. In diesem Jahr werden die finanziellen Mittel zum Beispiel verwendet, um sozial-benachteiligte Grundschulkinder gesundheitlich zu fördern, Bildungs- und Betreuungsarbeit für alle Generationen anzubieten oder Obdachlosen regulären Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Die Düsseldorfer Bankenvereinigung ist ein säulenübergreifender Zusammenschluss von 25 privaten, öffentlich-rechtlichen und genossenschaftlichen Banken und Kreditinstituten aus der Region Düsseldorf. Die Bankenvereinigung dient zum einen der Kommunikation der Mitglieder untereinander über die unterschiedlichen Verbandsgrenzen hinweg am Bankplatz Düsseldorf. Zum anderen unterstützt sie soziale und karitative Projekte in der Region.

  • KAP1 ist die Stadtbücherei

    Die Stadtbücherei bekommt nicht nur ein neues Gebäude. Sie erfindet sich auch neu. Nicht nur werden Bücher ausgeliehen, sondern hier wird jetzt gelernt und experimentiert. Und das schon im neuen, jetzt noch im Umbau befindende alten Postgebäude, das KAP1. „Kap1-Labor für Begegnung und Experiment“ heißt die reihe, zu der die Zentralbibliothek einlädt. Damit möchte die Stadtbüchereie die Arbeit im neuen Gebäude am Konrad-Adenauer-Platz 1 (KAP1) inhaltlich vorbereiten und einen konsequenten Schritt in Richtung ihrer Etablierung als idealer Lernort in Düsseldorf gehen. Dieser soll als Plattform für Wissenstausch funktionieren in einem eigens dafür umgestalteten Bereich der Zentralbibliothek, dem „Kap1-Labor“. Von Februar bis April werden dort rund 40 Workshops, Impulsvorträge, Beratungsangebote, Lesungen und Filmvorführungen mit der Unterstützung von 14 Kooperationspartnern zum Thema Nachhaltigkeit angeboten. Den Düsseldorfer*innen bieten sich vielfältige Möglichkeiten zu erfahren, wie man nachhaltiger leben kann. Das Projekt möchte die Neugier der Besucher*innen wecken und zum gemeinsamen Lernen und Kennenlernen animieren. Informationen und digitales Programm des KAP1-Labors unter: kap1labor@duesseldorf.de

  • Künstler der Casa

    Die Ausstellung “Künstler der Casa” ist vom 14. Februar -Vernissage ab 19 Uhr – bis zum 7. März in der Park-Kultur zu besichtigen.

    Karin Dörre, Vorstandsmitglied im BBK Düsseldorf hat zusammen mit dem Verein Pan y Arte e.V. diese Ausstellung zusammengestellt. Die Stiftung Casa de los Tres Mundos ist eine Kultur- und Entwicklungsinstitution zur Förderung von Kulturprojekten mit sozialem Schwerpunkt in Nicaragua und Mittelamerika. Die Werke von vier Künstlern/Innen werden ausgestellt.

    Oscar Acuña beschreibt in seinem Werk „Caja de la memoria“ seine persönlichen Erinnerungen und wie er sie verarbeitet. Er zeigt einen Film über eine Holzkiste aus dem nicaraguanischen Bürgerkrieg und nimmt damit Bezug auf die Folgen der Kolonialisierung des amerikanischen Kontinents, die Alexander von Humboldt scharf kritisierte. Die Kiste hatte ihm sein Vater aus dem Krieg mitgebracht, als er noch ein kleiner Junge war. Sein Vater nutzte die Kiste für Munition. Oscar erzählt, dass er die Kiste öffnet, wenn er sich erinnern möchte – und sie dann wieder schliesst, wenn es genug ist. Es ist ein scheinbar unpolitischer Film über menschenfeindliche Zustände, die aus der Sicht eines Kindes eine eigene Bedeutung erhalten.

    Oscar Rivas beschäftigt sich aus anderer Perspektive mit den Folgen der Kolonialisierung. Er stellt mit seinen Fotografien einen Zusammenhang her zwischen Herkunft und Gesundheit eines Menschen. Seine auf die eigene Haut gemalten und fotografierten Landkarten sehen aus wie Hautveränderungen und Muttermale. Es ist eine sehr abstrakte, abgeleitete Sichtweise auf die Folgen von Ausbeutung und Armut. Wer zum Beispiel die unermesslich großen Obstplantagen internationaler Multikonzernen in Mittelamerika gesehen hat, kann sich vorstellen, was die dort eingesetzten Fungizide und Pestizide mit den Menschen machen.

    Noel Omar Saavedra beschäftigt sich in seinen großformatigen Kohle-Zeichnungen mit der Entwicklung von Pflanzen unter ungünstigen Bedingungen und zeigt ihre Energie im Kampf um lebenswerte Bedingungen. Somit stellt er ähnliche Studien an wie seinerzeit Humboldt. Möchte Noel Mut machen mit seinen Werken? Uns mitteilen, nicht so schnell aufzugeben? Das herauszufinden überlässt er dem Betrachter.

    Alicia Zamora erstellt Drucke mit Linolschnitt und Holzschnitt. Sie nimmt Bezug auf ihre indigenen Wurzeln, verwendet Symbole der Schamanen, der Mayas und Azteken und resümiert den Untergang dieser einstmals Hochkulturen heute als Abklatsch der Symbole auf Tassen und T-Shirts in den Touristik-Malls der Flughäfen. Sie stellt Betrachtungen an über die aktuelle Situation der indigenen Völker und lässt ihre Kultur und den Mythos der alten Überlieferungen in ihren Werken aufleben.

  • Erste Kindermuseumsnacht in Düsseldorf

    Aktion findet erstmals am 31. Januar von 18 bis 22 Uhr statt/Kinder von fünf bis zwölf Jahren können dann acht städtische Museen mit ihren Eltern erkunden


    Am Freitag, 31. Januar, findet die erste Kindermuseumsnacht in Düsseldorf statt. Kinder von 5 bis 12 Jahren können an diesem Tag acht städtische Museen außerhalb der normalen Öffnungszeiten mit ihren Eltern erkunden. Von 18 bis 22 Uhr warten zahlreiche Aktionen auf die jungen Besucherinnen und Besucher – von Taschenlampenführungen über Workshops bis hin zu Lesungen. Folgende Museen nehmen an der Kindermuseumsnacht teil: Filmmuseum, Goethe-Museum, Heinrich-Heine-Institut, Hetjens-Museum, Mahn- und Gedenkstätte, SchifffahrtMuseum, Stadtmuseum und Theatermuseum.

    Stellten das Programm der Kindermuseumsnacht vor: (v. l.) Karin Woyke vom Filmmuseum, Anne Blankenberg vom Theatermuseum, Kulturdezernent Hans-Georg Lohe und Anna Schlieck von der Mahn- und Gedenkstätte

    “Ab durch Zeit und Raum”
    Die Kindernacht ist in die Familienaktion “Ab durch Zeit und Raum” eingebettet, die Familien zu kostenlosen Aktionen in die beteiligten Häuser einlud. Am Freitag, 31. Januar, können die Kinder nun quasi in “Lichtgeschwindigkeit” an einem Abend durch die unterschiedlichen Zeiten reisen, wie zum Beispiel in den Alltag von Heinrich Heine, Goethes magische Welten kennenlernen oder Düsseldorfer Kinder in den 1930er-Jahren begleiten. Dafür müssen sie sich nur von Planet zu Planet, also von Museum zu Museum, bewegen. Ergänzt wird die spannende Reise durch eine die Institute verbindende intergalaktische Schatzsuche: Bei den in allen Häusern fortlaufend stattfindenden Taschenlampenführungen können die Teilnehmer sich auf die Suche nach Stickern der Museumsplaneten machen und so allmähliche ihre Schatzkarte, die Teil des Programmflyers ist, vervollständigen. Im Mittelpunkt des abendlichen Programms aber stehen die zahlreichen Mitmachaktionen, die fast durchgehend angeboten werden. Ergänzt wird das Programm durch die Schauspieler Bernhard Schmidt-Hackenberg und Jonathan Schimmer, die im Stundenrhythmus als Sternenwanderer einmal auf allen Planeten Station machen und Lesungen aus unterschiedlichen Texten zum Besten geben.

    Mit drei Stempeln kostenlos zur Kindermuseumsnacht
    Wer bereits bei der Familienaktion “Ab durch Zeit und Raum” mitgemacht hat, hat einen besonderen Vorteil: An sieben Sonntagen im Oktober und November hatten die acht Museen an den eintrittsfreien Sonntagen zu besonderen Angeboten für Familien mit Kindern eingeladen. Die Kinder konnten dabei bereits einen Weltraumreisepass erhalten und bei jedem Besuch eines der Museen einen Stempel ergattern. Wer drei Stempel oder mehr gesammelt hat, darf nun mit seiner Familie kostenfrei an der Kindermuseumsnacht teilnehmen. Für alle, die noch keine Stempel haben, aber an der Kindermuseumsnacht teilnehmen wollen, sind Familientickets für fünf Euro an den Kassen aller teilnehmenden Museen ab sofort, aber auch am Abend selbst, erhältlich. Diese ermöglicht den Besuch von zwei Erwachsenen und drei Kindern. ArtCard Inhaber erhalten selbstverständlich auch freien Eintritt.

    Das Programm im Einzelnen

    Filmmuseum: Teil eines Space-Zeichentrickfilms sein
    Nur mit Taschenlampen ausgerüstet, müssen im Filmmuseum, Schulstraße 4, kostbare Schattenspielfiguren, riesige Mondscheintransparente und ein verschollener Film gefunden werden. Im Studio 3 können die jungen Gäste Teil eines Space-Zeichentrickfilms werden, sich unsichtbar machen oder in einem echten Filmset stehen. Um 18 Uhr liest der Sternenwanderer Bernhard Schmidt-Hackenberg aus “Petterson & Findus”.

    Goethe-Museum: Das Schloss ist “zaubertoll”
    Am Goethe-Museum, Jacobistraße 2, landen kleine und große Besucherinnen und Besucher in magischen Welten. Kinder gestalten in einem Workshop selbst “zaubertolle” Bücher, während sie auch – immer den leuchtenden Geistern nach – mit Taschenlampen auf Schatzsuche gehen oder mit Popcorn in der Hand verfolgen können, wie Mickey Mouse den Zauberlehrling spielt. Die Lesung um 18.30 Uhr dreht sich um das Hexeneinmaleins und die Walpurgisnacht. Außerdem lassen sich Schattenriss-Selfies machen, für die sich die Kinder auch als Hexen oder Zauberer verkleiden können.


    (Archivbild) Am Goethe-Museum, Jacobistraße 2, landen kleine und große Besucherinnen und Besucher bei der Kindermuseumsnacht in magischen Welten. Kinder können unter anderem in einem Workshop selbst “zaubertolle” Bücher gestalten

    Heinrich-Heine-Institut: Auf Abenteuerfahrt mit Heine
    Das Heinrich-Heine-Institut, Bilker Straße 12-14, rückt nicht nur den namensgebenden Dichter, sondern auch die geniale Musikerin Clara Schumann in den Mittelpunkt des Programms. Frederike Möller spielt auf dem wohl kleinsten Klavier der Welt, Schreibfedern und Laternen werden gestaltet und der geheimnisvolle Loreley-Code kann bei einer Museumsrallye entschlüsselt werden. Um 21 Uhr liest der Sternwanderer etwas über Heine für große und kleine Besucher.

    Hetjens-Museum: Willkommen auf dem Planeten Hetjens, willkommen in der wunderbaren Welt der Keramik
    Im Hetjens-Museum, Schulstraße 4, sind die wahren Geheimnisse und Schätze im Keller versteckt: ausgerüstet mit Taschenlampen können die jungen Besucherinnen und Besucher dort auf die Suche gehen und so das Geheimnis des “weißen Goldes” lüften. An Stationen mitten in der Sammlung – inmitten von Schalen, Schüsseln, Tassen und Tellern –  können Groß und Klein Perlenketten, Expeditionshüte und weitere Reiseandenken basteln. Um 19 Uhr lädt der Sternwanderer Bernhard Schmidt-Hackenberg in die Sonderausstellung “Märchenhaftes Meissen” ein, um dort aus “Alice im Wunderland” zu lesen.

    Mahn- und Gedenkstätte: Auf zur Erkundungsmission in die Mahn- und Gedenkstätte
    Kinder ab acht Jahren können in der Mahn- und Gedenkstätte, Mühlenstraße 29, auf “Erkundungsmission” gehen: auf den Spuren zweier junger Düsseldorfer der 1930er Jahre erfahren sie von ihren abenteuerlichen Reisen und Erlebnissen. Gemeinsam mit Freunden, ohne Eltern, aber mit großem Rucksack und viel Mut im Gepäck führten sie ihre Reisen sogar bis zum Polarkreis! Hinweise finden Missionsteilnehmerinnen und -teilnehmer auf “TONIES”, die sich in der gesamten Ausstellung versteckt haben. Alle Kinder ab 5 Jahren können für ihre Reise durch die Museumsgalaxie eine Reisetasche mit Stoffmalfarben bemalen. Von Erlebnissen des jungen Herbert in seiner Heimatstadt Düsseldorf erfahren die Besucherinnen und Besucher in der Lesung des Sternwanderers Jonathan Schimmer um 20.30 Uhr.

    SchifffahrtMuseum: Nachts sind alle Schiffe grau…
    Mutige können an einer Führung im SchifffahrtMuseum, Burgplatz 30, durch die beiden unteren Gewölbe des Schlossturms teilnehmen. Im Dunklen, nur im Schein der Taschenlampe, erfährt man dabei von Hochwasserkatastrophen, versunkenen Schiffen und Zollburgen am Rhein. Wer sich lieber praktisch betätigen möchte, kann bei einem Workshop bunte Schlüsselanhänger aus alten Schifferknoten basteln. Um die Geheimnisse des Rheins und der Schifffahrt in der Nacht dreht sich die Schatzsuche durch den Schlossturm. Gegen 21.30 Uhr liest der Sternenwanderer Jonathan Schimmer vom Jungen Schauspielhaus Geschichten vom Rhein vor.


    (Archivbild) Auch das SchifffahrtMuseum kann bei der Kindermuseumsnacht entdeckt werden

    Stadtmuseum: Fantastische Zeitreise mit allen Sinnen
    Im Stadtmuseum, Berger Allee 2, erwartet die Gäste eine Zeitreise mit allen Sinnen: Von Kostproben aus dem Mittelalter über eine intergalaktische Raumstation, in der Kinder Buttons kreieren können, bis zu Lesungen aus Büchern der Gegenwart. Besonderes Highlight sind elegante Herren aus dem 19. Jahrhundert, die die Gäste auf ungewöhnliche Führungen in Form von Taschenlampenzeitreisen mitnehmen. In der Lesung um 20 Uhr dreht sich alles um spannende Ereignisse aus vergangenen Jahrhunderten.

    Theatermuseum: Bühne frei für allerlei wunderliche Wesen
    Im Theatermuseum, Jägerhofstraße 1, stehen ein Sockenpuppenworkshop, bei dem die Teilnehmer ihre eigenen Handpuppen basteln können und eine Verkleidungsaktion auf der Studiobühne unter Anleitung einer Theaterpädagogin im Zentrum des Angebots. Die Puppenspielerin Martina Burkandt gibt den kleinen Weltraumreisenden außerdem Einblicke in ihre Arbeit und zeigt, wie man überhaupt mit Handpuppen spielt und was dabei wichtig ist. Um 19.30 Uhr erzählt Jonathan Schimmer von den wilden Kerlen. Text: Meissner, Valentina

    Weitere Informationen zum Programm unter: www.musenkuss-duesseldorf.de/anbieter/kindermuseumsnacht

  • Beratungsangebote für Migranten

    Der Sozialpsychiatrische Dienst stellt sich vor. Es gibt einen Workshop zur “Interkulturellen Erziehung”

    Im Januar finden gleich zwei Veranstaltungen in den Räumen des Atriums, Beratungsstelle für Migranten am Bertha-von-Suttner-Platz 1-3 statt. Am Montag, 27. Januar, stellt sich von 17.30 bis 19 Uhr der Sozialpsychiatrische Dienst (SpDi) vor. Am Mittwoch, 29. Januar, von 10 bis 13 Uhr folgt der Workshop “Interkulturelle Erziehung”. Damit knüpft das Atrium an ein sehr erfolgreiches Jahr 2019 an. Im vergangenen Jahr gab es Veranstaltungen zu den unterschiedlichsten psychischen und sozialen Themen und vor allem aber konnte vielen Menschen mit konkreten Informationen geholfen werden. “Ich freue mich sehr über den Erfolg in dieser kurzen Zeit. Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind und wie wichtig die Arbeit des Atriums ist”, sagt der Beigeordnete für Gesundheit, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke. Bei der Vorstellung des Sozialpsychiatrischen Dienstes (SpDi) werden die Aufgaben und Möglichkeiten des Dienstes erläutert. Außerdem bietet der Informationsabend den Besuchern die Möglichkeit, den Mitarbeitern Fragen zu stellen. Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Betroffene, als auch an Fachkräfte mit Beratungsaufgaben, Ärzte und Betreuer. Andreas Czarnecki und Rosita Schmidt vom Sozialpsychiatrischen Dienst der Landeshauptstadt Düsseldorf stehen Rede und Antwort. Ein Dolmetscher wird auch vor Ort sein. Eine Übersetzung in arabischer Sprache ist möglich.

    Der Workshop “Interkulturelle Erziehung” in Kooperation mit dem Psychosozialen Zentrum für Flüchtlinge (PSZ) richtet sich vor allem an Eltern, die eine interkulturelle Erziehung ihrer Kinder anstreben, sprich, die ihre eigene Identität bewahren und sich gleichzeitig in die Gesellschaft in Deutschland integrieren möchten. Auch jugendliche Flüchtlinge und Migranten sowie andere Interessierte sind herzlich willkommen. Der Workshop soll unter anderem Eltern dabei unterstützen, ihre Kinder zu ermutigen, Offenheit gegenüber dem Leben in Deutschland zu zeigen ohne ihre Identität zu vergessen.

    Darüber hinaus stehen Kollegen der Sozialpädiatrie des Gesundheitsamtes im Rahmen einer offenen Sprechstunde für Fragen zur Verfügung. Die Veranstaltung ist in arabischer Sprache und wird ins Deutsche übersetzt. Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Voranmeldung möglich. Das Atrium ist in erster Linie eine Kontakt- und Beratungsstelle für psychisch belastete Migranten und lädt zum Besuch einer Vielzahl von Angeboten ein. Entstanden ist diese Kontakt- und Beratungsstelle durch eine Kooperation zwischen dem Gesundheitsamt, dem Amt für Migration und Integration, dem Kulturamt sowie den Sozialpsychiatrischen Zentren der Wohlfahrtsverbände. Monatliche Fachvorträge sind ein fester Bestandteil des Wochenprogramms im Atrium. Dieses und weitere Angebot sollen Menschen in der Bewältigung ihres Alltags unterstützen und ihre Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft fördern. Weitere Informationen zum Wochenprogramm finden Sie auch im Internet unter www.duesseldorf.de/atrium.

  • Geburtstagsfete am 2. Februar ab 15 Uhr

    Wir feiern Geburtstag und gleichzeitig ist die Finissage der Ausstellung Sex|Tett.

    Am 2. Februar 2018 schlugen wir mit der Ausstellung „Alles Japan“ auf. In unserer ersten Ausstellung zeigten elf japanische Künstler/Innen ihre Exponate. Danach folgte Ausstellung auf Ausstellung, immer standen Düsseldorfer oder international Kreative im Mittelpunkt, insgesamt über 250 sind es bis jetzt in der 25. Ausstellung „Sex|Tett. Im Dialog mit D-Mitte“.

    Und dann die Live-Musik, Musiker, Sänger/Innen, über 50 mal spielten, sangen, trällerten, mal laut mal leise – nur viermal kamen Polizei und Ordnungsamt – und begeisterten die Zuhörer. Es war alles dabei: Oper, Klassik, Rock, Rap, Elektronik, die Instrumente Flöte, Piano – hier stehen zwei zum Spielen bereit, dank sei unseren Sponsoren Klavierhaus Schröder und Anne und Arne Lorenzen – Gitarren der verschiedensten Bauart, Schlagzeug und viele andere Musikinstrumente.

    Hier Bilder von Veranstaltungen

    In Wokshops wird vieles geübt und vorgeführt, ob Vorlesen für japanische, Bastelkurs für chinesischer Kinder, Gitarristentreffen oder das Üben Gehörloser, die sich auf den Wettbewerb Gehörlosen-Slam vorbereiten, unsere Räume stehen allen bereit, die ansonsten keinen Ort finden. Mit den Anwohnern und Geschäftsleuten versuchen wir unser Viertels ein wenig zu verschönern. Im Augenblick bearbeiten wir gemeinsam die Bismarckstraße.

    Aber wir sind nur eine Zwischennutzung, die irgendwann in nächster Zeit beendet werden muss. Wir spielen und stellen aus „von der Hand in den Mund“, da gibt es keine langfristige Planung. Und vor allem gibt es keine öffentliche Förderung. Wir können nicht am 31. Oktober eines Jahres Fördermittel für den Mai oder November des nächste Jahres beantragen, wir wissen ja nicht, ob es uns dann überhaupt noch gibt. Deshalb brauchen wir private Spenden und Sponsoren. Das sind die Ernst-Pönsgen-Stiftung, die Stadtsparkasse Düsseldorf, die PSD-Bank, die Rheinland Stiftung, die Bezirksvertretung 1, die Sprachschule Study On, die Geschäfte Schlösser, Schlüter, Laux und andere und die vielen Privatpersonen mit ihren Beiträgen. Sie alle haben uns geholfen. Herzlichen Dank! Und da wir unsere Räume selber mit eigenen Mitteln und Manpower herrichten müssen, sind wir der Firma Sundermann & Palm GmbH dankbar, die uns die Materialien, ob Farbe oder Fußboden, sponsert.
    Aber – wie heißt es immer? last but not least- besonders ist Frau Farmont zu erwähnen, die uns diese schöne Lokation zur Verfügung stellt. Wir glauben, die Dame weiß gar nicht wie vielen Düsseldorfern und internationalen Menschen sie geholfen und dabei unser Viertel etwas verschönert hat. Frau Farmont, vielen herzlichen Dank für diese zwei Jahre!

    Abweichend von unseren Gewohnheiten: Für diese Geburtstagsfeier ist eine Anmeldung erforderlich. Ein kurzes Telefonat 9367 9960, Zusage auf facebook in der Veranstatung oder Mail info@d-mitte.de reicht vollkommen aus. Bitte auf facebook erkennbar schrieben, dass jemand teilnimmt – z.B. “ich nehme teil”-, ein Wink oder Daumen reicht leider nicht!

  • Frank Michaelis

    Ausbildung als Schriftsetzer, Studium Grafik & Design, Fachhochschule Düsseldorf Freie Malerei, Kunstakademie, Düsseldorf
    Arbeitet als Live-Musiker mit diversen Düsseldorfer Jazz-Bands. Realisiert Auftragsarbeiten in Hörspiel und Theaterkomposition, sowie Performances. Sein Interesse gilt auch fachübergreifenden Bereichen wie Tanz, Literatur. Geräuschinstallation, Stummfilmvertonungen, wie auch MALEREI & FOTOgraphie. – Stipendium in Ein Hod (Israel) – Theater-Festival-Einladungen im In- und Ausland: u.a. Lettland, Türkei, Süd-Korea, Dänemark, Canada, Spanien, Polen, England, Frankreich, Österreich, Armenien, Herzegovina – –Förderpreis für Musik der Stadt Düsseldorf und Hungertuchpreis für MusikDiverse Ausstellungen mit Malerei & Fotografie in ebenso diversen Läden, meist kombiniert mit eigener Performance Musik.

  • Sex|Tett – eine Komposition der Unterschiede

    Hier kommt zusammen, was einzeln nicht zusammengehört. Und doch: die Ausstellung als Ganzes ergibt eine Einheit. Sechs Düsseldorfer Künstler/Innen unterschiedlichsten Genres und Nationalität stellen aus.

    Schon vor dem Eingang der Park-Kultur fällt der Blick durch die übergroßen Fensterscheiben auf die Farben ausstrahlenden Aquarelle von Amos Plaut, ein Israeli, der seit über Jahren in Düsseldorf lebt. Das handgeschöpfte Büttenpapier aus dem Himalaya mit seinen Eigenheiten hat den Schaffensprozess lebendig gehalten und zeugt von der puren Lust am Spiel mit Farben und Formen. Der Künstler selbst umschreibt seine Bilder mit „frischem Wind“ und erklärt „sie signalisieren die Sehnsucht nach freiem Denken und fröhlichen Leben. Denn frei von Bezugnahme auf sozialpolitische Themen lasse ich meine Phantasie laufen, folge meiner Intuition, ohne das Bild planen zu wollen“.

    Neben den Bildern von Amos hängt die Fotografie eines jungen Paares, ein Doppelportrait im Stile der heutigen Zeit. Die Düsseldorfer Fotografin und Schriftstellerin Ulrike Reinker bearbeitet die Themen Migration und Wohnsituationen mit ihrer Kamera. Im Mittelpunkt jeweils die Menschen, ihre Familien und Gruppen. Ein einführender Text erklärt das Entstehen der Bilder.

    Der Saxophonist und Maler Frank Michaelis, ein Bilcker-Junge, zeigt dem besucher seine vier Affen, welche im jahre 1986 entstanden. Dies sind die ältesten Exponate der Ausstellung

    Patricia Morocho aus Quito in Ecuador präsentiert, was sie als gelernte industrielle Technikerin in Design und Dekoration ausweist: Masken, welche die unterschiedlichen Motive bei ihrer Entstehung ausdrücken. Außerdem zeigt Patricia vier Radierungen

    Bei Gabriele Weide, an der Folkwang-Schule ausgebildet und in viele Länder gereist, bemerkt der Besucher/Inn den „internationalen Horizont“ der Künstlerin. Ihre Bilder sind Momentaufnahmen unserer Welt in unterschiedlichen Lebensräumen. Dies sowohl über als auch unter Wasser. Besonders „unter Wasser“ interpretiert sie die dortigen Umweltveränderungen künstlerisch. So tauchen die Ausweitung der Wüsten, Wassermangel und das Vermüllen der Meere in ihren Bildern – diese im Spannungsfeld zwischen Figuration und Abstraktion – in den verschiedensten Formen auf.

    Der Holländer Norman de Leeuw, von Haus aus Informatiker und SAP Aktivist, hat das Thema „Frau“ oder „Weiblichkeit“ in seinem einzigartigen Stil künstlerisch bearbeitet.

    Gemeinsam ist allen Künstlern/Innen die Verbundenheit mit der Konzeption der Park-Kultur. Jeweils auf ihrem Arbeitsgebiet werden und wollen sie sich an Workshops und anderen Veranstaltungen beteiligen.

    +

    Auf der Vernissage am 10. Januar standen oder saßen die Künstler/Innen im Mittelpunkt der Besucher. Noemi Morocho spielte und sang lateinamerikanische Lieder. Wieder einmal ergab die Mischung aus Musik und Malerei einen unterhaltsamen, aber vor allem informativen Abend.  

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