Schreibwerkstatt für alle: zweiter Fachtag für Autor*innen zum kreativen Schreiben mit Kindern und Jugendlichen

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15-09-21 09:45 - 15-09-21 16:30

Das Projekt SchreibLand NRW fördert seit 2015 Schreibwerkstätten für Kinder und Jugendliche und macht solche Angebote NRW-weit sichtbar. Der 2. Fachtag lädt ein zu Erfahrungsaustausch und Fortbildung rund um das Thema „Schreibwerkstatt für alle". Wie werden Digitalwerkstätten spannend? Wie gehen wir mit heterogenen Schreibgruppen um? Und wie sensibilisieren wir uns und Kinder/Jugendliche für ein gerechteres Rollenverständnis? Teilnehmen können Autor*innen, die in NRW leben und/oder arbeiten und die als Workshopleiter*innen für Kinder und Jugendliche tätig sind oder tätig werden möchten. Dazu laden wir Sie herzlich ein!

Das Programm und das Anmeldeformular finden Sie hier: https://gstoo.de/fachtag_schreiblandnrw

Tagesprogramm:

A​b 9.45 Uhr: Check-In 10.30 - 12.40 Uhr: Workshop 1: Digitale Schreibwerkstätten (Daniela Rieß, Dozentin der Universität Kassel, Dichterin, Coach) / Workshop 2: Heterogene Schreibgruppen (Sascha Pranschke,  Dozent der Akademie der Kulturellen Bildung, Schriftsteller) / Workshop 3: Gendergerechte Schreibwerkstätten (Dr. Nadine Seidel, Junior-Prof. der Universität zu Köln) 12.45 - 14.00 Uhr: Mittagspause mit gemeinsamen Mittagessen (in zwei Gruppen: 12.45 - 13.15 Uhr & 13.30 - 14.00 Uhr) 14.00 - 16.10 Uhr: 2. Durchführung der Workshops 1,2 und 3 (siehe oben) mit Kaffeepause 16.10-16.30 Uhr: Schlussgespräch & Aktuelles zum Projekt SchreibLand NRW, parallel in allen drei Workshops Aus drei parallellaufenden Workshops, die vormittags & nachmittags angeboten werden, können alle Teilnehmer*innen zwei auswählen. Die Themen und Workshopleiter*innen stellen wir Ihnen hier vor:

Workshop 1: Voll vernetzt und in Kontakt. Digitale Schreibwerkstätten und Textfeedback (mit Daniela Rieß)

​Wie gestalten wir kollaboratives Arbeiten in digitalen Schreibwerkstätten über Distanzen hinweg? Wie regen wir kreative Schreibprozesse und die methodische Arbeit an Texten an? Mit welchen Textformatien, Erzählweisen etc. funktioniert die Textplanung in der digitalen Schreibumgebung (Schreibplanarbeit)? Diese Fragen beantwortet der Workshop und die Dozentin gibt abschließend Einblicke in die besondere Form hirnfreundlich ressourcenbasierter Textgespräche (auf Basis systemischer Theorien und Praxen). Daniela Rieß ist Dozentin für Sprachdidaktik an der Universität Kassel mit Schwerpunkt im Bereich Schreiben, u.a. digitales Schreiben, Schreibberatung und Textgespräche, Literarisches Lernen mit digitalen Medien, und Coach. Darüber hinaus ist sie Dichterin. 2011 erschien ihr Lyrikband "gegen Rotampeltage".

Workshop 2: Der Unterschied macht den Unterschied. Heterogene Schreibgruppen (mit Sascha Pranschke)

"Schreibwerkstatt für alle" bedeutet, mit allem, was die Teilnehmenden mitbringen, umzugehen: mit ihrer Begeisterung genauso wie mit ihrer Skepsis; mit unterschiedlichen sozialen Milieus, kulturellen Hintergründen und  Bildungsniveaus; mit Vorurteilen und Ängsten, Talenten und Schwächen. In diesem Workshop diskutieren wir Strategien zum Umgang mit den Herausforderungen heterogener Schreibgruppen und erkennen Chancen für eine kreative Zusammenarbeit, die vond er Unterschiedlichkeit der Teilnehmenden lebt. Sascha Pranschke ist Schriftsteller, Literaturpädagoge, Dipl.-Kulturwissenschaftler und Leiter des Fachbereichs Literatur und Sprache an der Akademie der Kulturellen Bildung. Zuletzt erschien sein Roman "Am Ende der Welt liegt Duisburg am Meer" (2018).

Workshop 3: Vielfalt mit Sternchen. Gendergerechte Schreibwerkstätten (mit Nadine Seidel)​

In diesem Workshop nehmen wir ein Spannungsverhältnis in den Blick, das aufgrund seiner gesellschaftlichen Brisanz viel mediale Aufmerksamkeit genießt: Wir stellen die Frage nach (literarischen) Identifikationsangeboten für Jungen und Mädchen, die aber keine diskriminierenden geschlechtertypologischen Vorstellungen fördern oder festlegen sollen. Wir betrachten die Darstellung von Vielfalt in der Kinder- und Jugendliteratur, die unterschiedliche (sexuelle) Identitäten und Familienmodelle inkludiert, ohne sie als abnorm darzustellen. Jun.-Prof. Dr. phil. Nadine Seidel lehrt und forscht an der Universität zu Köln. Ihre Schwerpunkte sind Kinder-/Jugendmedien und ihre Didaktik, gender- bzw. diversitätsorientierte Literaturwissenschaft, Erzähltheorie, Intermedialität und Medienverbunddidaktiv.

​Kosten:

Teilnahmebetrag (inkl. Verpflegung bei Präsenzveranstaltung): 20 €

Anmeldung:

Bitte wählen Sie bei der Anmeldung einen Workshop vormittags, einen Workshop nachmittags und eine bevorzugte Mittagessen-Zeit aus. Mit dem Absenden des Anmeldeformulars erklären Sie Ihren verbindlichen Teilnahmewunsch. Ein Anspruch auf Teilnahme entsteht dadurch noch nicht, sondern erst nach manueller Bestätigung durch die Veranstalter. Dann entsteht die Verpflichtung zur Zahlung von 20 € Teilnahmegebühr; nähere Informationen zur Zahlung erhalten Sie mit der Bestätigungsmail. Bitte beachten Sie, dass Ihre Anmeldung und die Zahlungsverpflichtung bestehen bleiben, auch wenn die Veranstaltung aufgrund geltender Coronaschutzrichtlinien nicht in Präsenz stattfinden kann. Die Veranstaltung findet dann digital statt (das Mittagessen entfällt). Wir bitten um Verständnis dafür, dass im Falle einer Absage Ihrerseits keine Erstattung möglich ist. Mit Ihrer Anmeldung erklären Sie sich damit einverstanden, dass die von Ihnen angegebenen personenbezogenen Daten zur Teilnehmer*innenverwaltung im Rahmen des Fachtags von den Veranstaltern gespeichert werden. Sobald der Zweck entfällt, werden Ihre Daten ordnungsgemäß gelöscht. Kontakt: Literaturbüro NRW
Ansprechpartner/in: Heike Funcke (Literaturbüro NRW) 0177 91 66 55 2 Anrufen heike.funcke@literaturbuero-nrw.de Schreiben

Impressum Datenschutzinformation

In Zusammenarbeit mit der Akademie der Kulturellen Bildung (gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie dem Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen) im Rahmen von SchreibLand NRW – einer Initiative des Literaturbüros NRW und des Verbandes der Bibliotheken NRW (gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen).

Related upcoming events

  • 27-09-21 19:00 - 27-09-21 21:00

    Die Hörbuchhandlung Romeike und die Stadtbüchereien Düsseldorf laden Sie herzlich zur letzten live Ausgabe des Buch-Talks Ddorf in der Zentralbibliothek am Bertha-von-Suttner-Platz 1 ein. In echter Baustellenatmosphäre geben Ute Romeike und Annette Krohn gemeinsam mit weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtbüchereien zwischen leeren Regalen fünfminütige Buchtipps ab. Egal ob Sie Krimifan sind, eher in preisgekrönter Literatur versinken, Liebesromane mögen, oder am liebsten spannende Sachbücher lesen - kommen Sie vorbei und stellen gerne auch ein Buch vor, das Sie zuletzt wirklich bewegt hat! Oder Sie lassen sich inspirieren zu neuer Lektüre und hören einfach zu! Wenn Sie selbst gerne einen Buchtipp abgeben möchten, geben Sie dies bitte bei der Anmeldung zur Veranstaltung mit an!

    Der Eintritt ist frei; Begrenztes Kartenkontingent! Eintritt NUR unter Beachtung der Hygieneregeln und nach Voranmeldung wegen besonderer Coronabedingungen: zblive@duesseldorf.de

    Zentralbibliothek, Bertha-von-Suttner-Platz 1, 1. Etage Fensterfront

  • 29-09-21 10:00 - 29-09-21 17:00

      Foto (c): Havin al-Sindy

    Es gibt noch einige Restplätze:

    Teilnahmegebühr: 90,- €
    Leitung: Karosh Taha
    Anmeldung mit einer Arbeitsprobe (5 Seiten), die im Hinblick auf die Figurenkonzeption aussagekräftig ist und gegebenenfalls handwerklich mögliche Schwierigkeiten darstellt.
    maren.jungclaus@literaturbuero-nrw.de

    Figuren sind die wichtigste Zutat einer Erzählung - Aber wie „erweckt“ man Figuren „zum Leben“, „haucht“ ihnen „Leben ein“ - wie schafft man es aus einer Idee, einem Konzept, einem Typ, einem Stereotyp einen „echten“ Menschen zu gestalten?
    In diesem Workshop werden anhand der eigenen Texte verschiedene Ansätze erprobt, eine Figur überzeugend agieren zu lassen, ohne dass sie langweilt, unglaubwürdig wird oder zu einem Klischee verkommt. 
    Karosh Taha veröffentlichte 2018 im DuMont Buchverlag ihren Debütroman „Beschreibung einer Krabbenwanderung", 2020 erschien ihr zweiter Roman „Im Bauch der Königin". 
    Das Schreiben hat sie nicht in Leipzig oder Hildesheim gelernt, sondern von Zadie Smith, von Sandra Cisneros, Max Frisch und Toni Morrison.

  • 29-09-21 18:00 - 29-09-21 20:00

    Germanistin und Kulturanthropologin Dorothee Köhler gibt in ihrem Format #stadtschreiben wertvolle Schreibimpulse, deren Ergebnisse in der Gruppe ausgetauscht werden können. Sie ist zertifizierte Leiterin für Literarische Werkstätten, Poesie- und Bibliotherapie. Einfach Schreibsachen einpacken, vorbeikommen und mitmachen!

    Vorkenntnisse sind nicht nötig. Das Format #stadtschreiben gehört zu ihrem Projekt www.wandernundschreiben.de

    Eintritt ist frei; Begrenztes Kartenkontingent! Eintritt NUR unter Beachtung der Hygieneregeln und nach Voranmeldung wegen besonderer Coronabedingungen. 

    Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich unter 0171 5842897 oder per Mail an willkommen@wandernundschreiben.de
    Zentralbibliothek, 1. Etage

  • 29-09-21 18:00 - 29-09-21 20:00

    Eintritt: 3 Euro pro Person an der Abendkasse – Anmeldung erforderlich!

    Andrea Nickel-Schwäbisch widmet sich in ihrem Buch dem Thema Geld aus biblischer und soziologischer Perspektive. In einem ersten Teil beschreibt sie auf spannende und fundierte Art, wie Geld entstanden ist und heute "funktioniert". Anhand ausgewählter Bibelstellen fragt sie dann in einem zweiten Teil danach, welche Rolle Geld in der Beziehung zwischen Gott und Menschen spielt und weckt das Bewusstsein dafür, das Geld schon immer auch eine spirituelle Komponente hatte.

    Entstanden ist ein tiefgründiges und kluges Buch mit überraschenden Einblicken in die Wechselbeziehung von Geld, Gesellschaft und Religion.

    Referentin: Prof. Dr. Andrea Nickel-Schwäbisch, geb. 1964, studierte Evangelische Theologie und Philosophie und lehrt an der Evangelischen Hoch- schule Nürnberg Systematische Theologie, Philosophie und Ethik.

    • Eine Veranstaltung von Katholische Kirche in Düsseldorf und VHS Düsseldorf
  • 30-09-21 10:00 - 30-09-21 17:00

      Foto (c): Havin al-Sindy

    Es gibt noch einige Restplätze:

    Teilnahmegebühr: 90,- €
    Leitung: Karosh Taha
    Anmeldung mit einer Arbeitsprobe (5 Seiten), die im Hinblick auf die Figurenkonzeption aussagekräftig ist und gegebenenfalls handwerklich mögliche Schwierigkeiten darstellt.
    maren.jungclaus@literaturbuero-nrw.de

    Figuren sind die wichtigste Zutat einer Erzählung - Aber wie „erweckt“ man Figuren „zum Leben“, „haucht“ ihnen „Leben ein“ - wie schafft man es aus einer Idee, einem Konzept, einem Typ, einem Stereotyp einen „echten“ Menschen zu gestalten?
    In diesem Workshop werden anhand der eigenen Texte verschiedene Ansätze erprobt, eine Figur überzeugend agieren zu lassen, ohne dass sie langweilt, unglaubwürdig wird oder zu einem Klischee verkommt. 
    Karosh Taha veröffentlichte 2018 im DuMont Buchverlag ihren Debütroman „Beschreibung einer Krabbenwanderung", 2020 erschien ihr zweiter Roman „Im Bauch der Königin". 
    Das Schreiben hat sie nicht in Leipzig oder Hildesheim gelernt, sondern von Zadie Smith, von Sandra Cisneros, Max Frisch und Toni Morrison.

  • 30-09-21 19:00 - 30-09-21 21:00

    Eintritt: 5 €/3 € erm. – Anmeldung erforderlich

    Zahlreiche talentierte Schriftsteller*innen mit Fluchtgeschichte nutzen das Schreiben als bedeutsames Werkzeug, um ihre eigene Geschichte niederzuschreiben und das System der alten und neuen Heimat zu beschreiben und auch zu kritisieren.

    Im Jahr 2021 möchten wir die arabisch-deutsche Literatur-Welt als Plattform für Schriftstellerinnen mit Fluchterfahrung organisieren. Diese Plattform soll der Förderung von Schriftstellerinnen und dem interkulturellen Dialog dienen. Außerdem ermutigt diese Plattform Menschen mit Fluchterfahrung, ihre eigenen Geschichten zu erzählen.

    Wir beabsichtigen, an zwei Abenden Autorinnen, einen TV Content Creator und politische Karikaturistinnen einzuladen, die aus ihren Arbeiten lesen und interviewt werden.

    Dazu sollen die arabischen Texte ins Deutsche übersetzt werden, damit sie für alle verständlich werden. Dies könnte durch eine Simultan-Übersetzung mit Hilfe von Headsets umgesetzt werden. Somit können diese Abende sich ausdrücklich an ein Publikum mit und ohne Fluchtgeschichte richten.

    Das ganze Programm wird von einem*r Moderatorin begleitet, der*die die Interviews mit den Gästen führen wird.

    Hakaya/Geschichten #4, werden wir voraussichtlich im Oktober 2021 durchführen und dazu den syrischen TV Content-Creator Bisher Najjar einladen. Der Abend wird musikalisch begleitet.

    • Eine Veranstaltung von Schu Fi Ma Fi Kollektiv und zakk Düsseldorf
  • 03-10-21 11:00 - 03-10-21 13:00

    GEDICHTE VON DEUTSCH-JÜDISCHEN AUTORINNEN AUS 250 JAHREN, GELESEN VON IRIS BERBEN

    Eintritt: 17 €  

    Karten ausschließlich über die Düsseldorfer Volksbühne: www.kulturamrhein.com

      Bild (c): Harald Hoffmann

    Seit 1.700 Jahren leben jüdische Menschen in diesem Teil der Welt, der sich erst viel später Deutschland nannte. Unter dem Motto „1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ finden bundesweit Veranstaltungen statt, um die jüdische Kultur sichtbar wie erlebbar zu machen, um Begegnungen zu schaffen.

    Am Nationalfeiertag liest Iris Berben eine Auswahl aus der Anthologie „Ist es Freude? Ist es Schmerz“. In dieser von dem Historiker Herbert Schmidt zusammengestellten Gedichtsammlung werden in eindringlicher Weise Lebensbilder jüdischen Lebens in Deutschland gezeichnet und auch besonders bedrückende Erfahrungen rassistischer Verfolgung geschildert. Sie lädt zum Gedenken ein und eröffnet Zukunft. Die Lesung wird musikalisch begleitet von dem Akkordeonisten Roman Yusipey.

    Moderation: Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW

    In Zusammenarbeit mit der Düsseldorfer Volksbühne

    Mit freundlicher Unterstützung des Vereins „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ und des Kulturamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf

    Karten ausschließlich über die Düsseldorfer Volksbühne: www.kulturamrhein.com

  • 27-10-21 18:00 - 27-10-21 20:00

                                 

    Vortrag von Prof. Dr.  Karl-Heinz Pohl

    Emeritus der Universität Trier

    Konfuzius-Institut Düsseldorf, Graf-Adolf-Str. 63, 40210 Düsseldorf

    Präsenzveranstaltung – kostenlos

    Obwohl der Konfuzianismus möglicherweise ein der am meisten missverstandenen geistigen Traditionen der Welt darstellt, lässt er sich als reiche Denkschule einer spezifisch chinesischen Ethik und Weisheit – jedoch auch mit universalen Inhalten – verstehen. Seinen Kern bilden: Selbstkultivierung und harmonischer und verantwortungsvoller Umgang der Menschen miteinander – zum Zwecke eines geordneten Gemeinwesens und gemeinsamen Guten. So gesehen lohnt sich auch für uns angesichts globaler Krisen und Konflikte gerade heute eine nähere Beschäftigung mit dem Konfuzianismus.

    Der Konfuzianismus wirkt in China nach wie vor prägend auf das Menschenbild und das Persönlichkeitsideal, die Vorstellungen von Staat und Familie, von Harmonie und Bildung. Der Vortrag von Professor Pohl zeigt diese Grundzüge des Konfuzianismus auf und betrachtet auch seine politischen und spirituellen Seiten. So auch die Synthese, die er heute – als konfuzianisierter Kommunismus – im politischen System Chinas erreicht hat. Inwieweit China heute noch konfuzianisch ist bzw. eine Renaissance erlebt, ist dabei eine Frage, die durchaus kontrovers beantwortet werden kann.

    Professor Emeritus Karl-Heinz Pohl (卜松山) wurde 1945 in Saarlouis geboren. Er studierte Sinologie, Japanologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Hamburg, Bonn und Toronto (Kanada). 1982 Ph.D. in East Asian Studies an der Universität Toronto. Von 1987 - 1992 war er Professor für chinesische Literatur und Geistesgeschichte an der Universität Tübingen, von 1992 - 2012 Professor für Sinologie an der Universität Trier. Prof. Dr. Pohl hat sich über Jahrzehnte mit der chinesischen Geistesgeschichte, Ethik und Ästhetik des modernen und vormodernen China, der modernen und klassischen chinesischen Literatur sowie mit interkultureller Kommunikation und Dialog zwischen China und dem Westen beschäftigt.

    Weitere Infos unter: www.konfuzius-duesseldorf.de oder www.gdcf-duesseldorf.de

    Eine Veranstaltung des Konfuzius-Instituts Düsseldorf in Kooperation mit der Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Freundschaft (GDCF) Düsseldorf e.V.

     

  • 28-10-21 19:30 - 28-10-21 21:00

    Die Staatsform der VR ist ein Einparteiensystem, doch die formal marxistische Partei, die den Kommunismus noch im Namen trägt und nach außen ebenso absolutistisch wie undurchsichtig agiert, herrscht über ein hyperkapitalistisches Treibhaus.

    Autoritär geführt, aber nicht rückschrittlich, sondern mit einer klaren und zielstrebigen Zukunftsstrategie, wirkt das Land oft wie ein eigener Kosmos. Die Langzeitplanung hat als Ziel den Wiederaufstieg Chinas zur führenden Wirtschaftsmacht der Welt.

    Unter der Herrschaft von Staatspräsident und Parteichef Xi Jinping wurde in den letzten drei Jahren die Kontrolle des Internets verschärft, das Soziale Kreditsystem probeweise eingeführt, eine beispiellose Antikorruptionskampagne initiiert und die Moralerziehung forciert. Und dennoch fühlen sich viele Chinesen heute so frei wie noch nie. Laut einer jährlich durchgeführten Umfrage des staatlichen TV-Senders CCTV bei 100.000 Familien halten sich 51 % für glücklich. Wie ist das zu erklären?

    Referent: Prof. Dr. Thomas Heberer, Uni Duisburg

    Über den Referenten:
    Thomas Heberer ist Seniorprofessor für Politik und Gesellschaft Chinas an der Universität Duisburg-Essen und gilt als einer der renommiertesten China-Wissenschaftler Deutschlands.

    Corona:
    Die Teilnehmer müssen die 3-G-Regeln einhalten. Ein entsprechender Nachweis muss vorgelegt werden.

    Kosten: € 3,00 (für Mitglieder der GDCF Düsseldorf kostenloser Eintritt)

    Kontakt: Dieter Böning (d.boening@gdcf-duesseldorf.de)

     

    Tel.: 0160 – 16 97 833 Fax: 0211 – 1577 6781
    info@gdcf-duesseldorf.de www.gdcf-duesseldorf.de

  • 17-11-21 19:30 - 17-11-21 21:00

    Die Menschen, die Landschaft, die kulturellen und wirtschaftspolitischen Entwicklungs-tendenzen standen für das Sinologen-Ehepaar Dr. Thomas Täubner und Xuemei Täubner-Liu im Mittelpunkt ihres Interesses als sie 2014 von der alten Kaiserstadt Xi’an bis zu den Mogao-Grotten von Dunhuang im Nordwesten der Provinz Gansu reisten. Das Gebiet des Zhangye-Danxia-Nationalparks, einem 510 Quadratkilometer großen Geoparks an den nördlichen Ausläufern des Qilian-Gebirges, hinterließ ebenso überwältigende Eindrücke wie die individuell organisierte Fahrt mit dem PKW um den Qinghai-See, einem der größten Binnenwasser-Salzseen der Erde auf dem Qinghai-Tibet-Plateau (3195 m ü. M.).

    2013 hatte der Staatspräsident Xi Jinping mit der „Road-and-Belt-Initiative“ (auch „Neue-Seidenstraßen-Initiative“ genannt) die welthistorische Bedeutung der „Seidenstraße (Sichou Zhi Lu)“ in ein neues Licht gerückt. Auch dieser hoch aktuelle gesellschaftspolitische Aspekt findet in diesem Vortrag Berücksichtigung. Doch die spannendsten Momente waren dort zu erleben, wo die kulturellen und religiösen Schmelzpunkte des Vielvölkerstaates in den Vordergrund traten.

    Referent: Dr. Thomas Täubner

    Über den Referenten:
    Der Sinologe Dr. phil. Thomas Täubner promovierte 2004 bei Prof. Dr. jur. Dr. phil. Harro von Senger (Albert - Ludwigs - Universität Freiburg i. Br.) über das Thema „Soziagogie (Wissenschaft von der Gesellschaftsführung)“. Damit war Täubner der überhaupt erste Wissenschaftler, der sich diesem für den Aufstieg Chinas zur Weltmacht maßgeblichen Thema in seiner Doktorarbeit gewidmet hat.

    Dr. Thomas Täubner leitet seit 2005 gemeinsam mit seiner Ehefrau Xuemei Täubner- Liu das private Kultur - Institut CHINA FORUM – GALERIE T (s. www.chinaforum-t-galerie.com).

    Ort: Neue Location! VHS Düsseldorf (Bilk), Mecumstraße 10, 40223 Düsseldorf

    Kosten: € 3,00
    (für Mitglieder der GDCF Düsseldorf kostenloser Eintritt)

    Kontakt: Dieter Böning (d.boening@gdcf-duesseldorf.de)

    Tel.: 0160 – 16 97 833 Fax: 0211 – 1577 6781
    info@gdcf-duesseldorf.de www.gdcf-duesseldorf.de

                                                                                                                      

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