Dialoge im Wandel Fotografien aus The Walther Collection

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29-08-22 10:21 - 25-09-22 10:21
K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
Address: Ständehausstr. 1, 40217 Düsseldorf
Noch bis 25. September 2022, Kunstsammlung K 21 Ständehausstraße 1  Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 10 bis 18 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 bis 18 Uhr - Eintritt: Regulär: 12 Euro  Wie spiegeln sich historische und kulturelle Transformationsprozesse im Medium der Fotografie? Mit mehr als 500 fotografischen Werken aus Afrika, seiner Diaspora und Europa zeichnet diese sehr interessante, eindrucksvolle Gruppenausstellung die Entwicklung der Fotografie als eine Geschichte transnationaler Parallelen und Widersprüche nach. Sie zeigt die Bezüge zwischen den Anfängen ethnografischer Dispositive aus der Kolonialzeit, der selbstbestimmten Studiofotografie ab den 1940er Jahren und dem visuellen Aktivismus zeitgenössischer Künstler*innen. Systematisch decken die hier zusammengestellten Fotografien und Medienkunstwerke das sich wandelnde Verhältnis zwischen Bild und Selbstbild, Porträt und sozialer Identität, Darstellung und Inszenierung auf. Ein wichtiger Bezugspunkt für „Dialoge im Wandel“ ist die von Okwui Enwezor (1963 – 2019) kuratierte Gruppenausstellung „Momente des Selbst: Porträtfotografie und soziale Identität“ (2010) in der The Walther Collection. Ein gutes Jahrzehnt später würdigt die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen die wegweisende Pionierleistung Okwui Enwezors sowie das außergewöhnliche Engagement des Sammlers Artur Walther. Dank ihrer fundierten Beiträge zur Erweiterung der Kulturgeschichte der Fotografie ist es uns heute möglich, bahnbrechende Bildprojekte vorzustellen, die in den Diskursen dieses Museums bisher kaum berücksichtigt wurden. Künstler*innen: Martina Bacigalupo, Sammy Baloji, Oladélé Ajiboyé Bamgboyé, Yto Barrada, Bernd und Hilla Becher, Jodi Bieber, Edson Chagas, Mimi Cherono Ng’ok, Kudzanai Chiurai, Alfred Martin Duggan-Cronin, Theo Eshetu, Em’kal Eyongakpa, Rotimi Fani-Kayode, Samuel Fosso, François-Xavier Gbré, David Goldblatt, Kay Hassan, Délio Jasse, Seydou Keïta, Lebohang Kganye, Sabelo Mlangeni, Santu Mofokeng, S. J. Moodley, Zanele Muholi, Mwangi Hutter, Mame-Diarra Niang, Grace Ndiritu, J.D. 'Okhai Ojeikere, Dawit L. Petros, Jo Ractliffe, August Sander, Berni Searle, Malick Sidibé, Penny Siopis, Mikhael Subotzky, Guy Tillim, Hentie van der Merwe, Nontsikelelo Veleko, Sue Williamson und mit historischen Studioaufnahmen u. a. von Samuel Baylis Barnard, Kimberley Studio, W. Rausch und zahlreichen namentlich bekannten oder nicht identifizierten Fotograf*innen.
  • Anmeldung und Information: Tel: 0211/8381-204, service@kunstsammlung.de
  • Eine Ausstellung der Kunstsammlung NRW. Die Ausstellung wurde in enger Zusammen-arbeit mit The Walther Collection konzipiert und kuratorisch von Renée Mussai begleitet.
In drei Ausstellungsgesprächen stellen Expert*innen aus unterschiedlichen Fachgebieten ihre Perspektiven auf ausgewählte Werke zur Diskussion: -Freitag, 26. 8., 16.30 – 17.30 Uhr In Fashion? Blickkonstellationen zwischen Tradition und Moderne, Afrika und Europa Mit der Textilforscherin Maryline Ogboko und Medienkulturwissenschaftlerin Lisa Tracy Michalik -Sonntag, 28. 8., 16.30 – 17.30 Uhr Übersetzen oder übersetzt werden. Sind wir in der Lage, Kolonialfotographie zu lesen, auszustellen und zu diskutieren? Mit Tania Luz Olivares Achach, Kuratorin und Fotografiehistorikerin, und Vivien Trommer, Co-Kuratorin der Ausstellung -Freitag, 16. 9., 16.30 – 17.30 Uhr In den Blick nehmen – Spannungen zwischen dem Realen, Imaginären und Symbolischen zugleich Mit Sozialwissenschaftlerin Antonia Vogelsang und Kunstvermittlerin Annika Plank
  • Die Teilnahme ist mit gültigem Ticket zur Ausstellung kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich: Tel 0211/8381-204, service@kunstsammlung.de

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    Die nächste Ausstellung wird von der ehemaligen Klasse Jörg Immendorffs ausgerichtet, https://dmitte.de/high-noon-colleagues-zu-pferd/ . Die Vernissage ist am Freitag, den 30. September ab 19 Uhr (Einlass 18 Uhr). Hierzu laden wir Dich herzlich ein. Bei dieser Gelegenheit möchten wir Dir unser Konzept und die Realisation ausführlich erläutern. Auch wird es unterhaltsam, es gibt Live-Musik – vor allem scare reggae - und im Anschluss sorgt der DJ für die Stimmung zum Tanz.

    Die Ausstellung endet am 30. Oktober mit einer Finissage. Die Veranstaltungen bis zum Jahresende werden auf unserer Webseite und in den Sozialen Medien veröffentlicht. Unter anderem werden bis Jahresende über dreißig Live-Konzerte angeboten, dazu Veranstaltungen, Workshops und Talk-Runden.

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    Einundzwanzig ehemalige Studierende der Immendorff-Klasse von der Kunstakademie stellen im Kunstraum KÖ106 aus. Sie nennen ihre Ausstellung „High Noon Colleagues zu Pferd“. Die Ausstellungsdauer ist vom 20.9. bis zum 30.10. Alle teilnehmenden Maler*innen haben etwa zur gleichen Zeit in der Immendorff Klasse an der Kunstakademie Düsseldorf studiert, ca. 2000 – 2007, sind also die letzte Generation von Studierenden von Prof. Jörg Immendorff, bevor dieser an seiner langjährigen Krankheit ALS im Jahr 2007 verstarb.
    Die Immendorff-Schüler*Innen haben sich in ihrem künstlerischen Schaffen in diesem Zeitraum gegenseitig inspiriert und beeinflusst, waren Wegbegleiter, Kritiker, Konkurrenten und Freunde. Die Lehre von Professor Jörg Immendorff war vor allem politisch, seine Rezeption des politischen Zeitgeistes war das Fundament seines künstlerischen Beitrages an seine Studentinnen und Studenten. 1973 malte er das Bild „Wo stehst du mir deiner Kunst, Kollege?“. So verlangte er auch von uns, dass wir Position beziehen. Und das ist in unserer heutigen Zeit wieder wichtiger denn je, denn die vielen Krisen auf der Welt brauchen Fragen und Antworten auch aus der Künstlerschaft. Wir nehmen Stellung, auch wenn nicht alle Bilder im engen Sinne politisch sind.
    Die meisten ausstellenden Künstler*Innen werden bei der Vernissage anwesend sein. An Gesprächsstoff für intensive Gespräche und Diskussionen wird es nicht fehlen. Anschließend gibt es Live-Musik und danach unterhalten DJs. Es kann getanzt werden. Open End
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    die Stadtsparkasse Düsseldorf lädt herzlich zum Künstlerinnengespräch mit der in Berlin lebenden Künstlerin Setsuko Ikai am ein.

    Treffpunkt:
    Empfang Stadtsparkasse Düsseldorf

    Anmeldung:
    kulturstiftung@sskduesseldorf.de oder Tel.: 0211 - 878 1395

    Weitere Informationen unter:
    www.sskduesseldorf.de/kunstimblick

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