Christliche Judenfeindschaft – ein aufgearbeitetes Kapitel oder gegenwärtiges Problem?

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24-11-21 09:30 - 24-11-21 13:15
Jüdische Gemeinde Düsseldorf
Phone: 0211 / 46 91 2613
Online-Fachtagung Der christliche Antijudaismus stellt die älteste Form der Judenfeindschaft dar, deren Stereotype sich in aktualisierter Form auch in anderen Facetten des zeitgenössischen Antisemitismus wiederfinden lassen. Sei es die im Vorwurf des Gottesmords enthaltene Vorstellung unermesslicher Macht ‚der Juden‘, die sich im Mythos vermeintlicher jüdischer Weltverschwörung niederschlägt oder mittelalterliche Ritualmord- und Brunnen-vergiftungslegenden, die auf den Staat Israel übertragen werden – solche und andere über Jahrhunderte tradierten und transformierten Narrative belegen die enorme Bedeutung christlich-religiös begründeter Judenfeindschaft für die Persistenz antisemitischen Gedankenguts in der Gegenwart. Der Fachtag beschäftigt sich daher mit den zentralen Motiven des christlichen Antijudaismus und Antisemitismus, deren Ursprung und historischen Kontinuitätslinien sowie deren Relevanz in der heutigen Zeit. In einer Podiumsdiskussion werden zudem praktische Herausforderungen und aktuelle Lösungsansätze zur Bekämpfung dieses Problems behandelt. Anmeldung bis zum 23.11.2021, 12:00 Uhr, unter: https://forms.office.com/r/SCZ2KHZJYb   Programm 09:30 Uhr Eröffnung mit Grußworten 10:00 Uhr Möglichkeiten Christlich-Jüdischer Kooperationen Abraham Lehrer, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland 10:30 Uhr Keynote: Gefährliches Erbe – Geschichte und Gegenwart von christlichem Antijudaismus und Antisemitismus Henning Flad, Projektleitung der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus 11:30 Uhr Pause 11:45 Uhr Podiumsdiskussion: Praktische Herausforderungen und aktuelle Lösungsansätze im kirchlichen und interreligiösen Bereich Christian Staffa, Antisemitismusbeauftragter der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) Volker Beck, Publizist und Lehrbeauftragter für Religionspolitik am Centrum für Religionswissenschaftliche Studien (CERES) der Ruhr-Universität Bochum Thomas Frings, Referent für interreligiösen Dialog im Erzbistum Köln Efraim Yehoud-Desel, Rabbiner und Antisemitismusbeauftragter der Schulstiftung im Bistum Osnabrück 13:15 Uhr Ende                          

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