Ausstellung: Kunstgedanken

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06-10-20 13:00 - 10-10-20 20:00
Kunst ist Inspiration, Medizin und kreative Auseinandersetzung. Die NEANDERARTgroup präsentiert ihre künstlerische Vielseitigkeit in der neuen Ausstellung ,,Kunstgedanken 2.0". Mit Malerei, Fotografie, Skulpturen und Objekten beleben sie seit nunmehr 12 Jahren die Kunstszene rund um Düsseldorf. Eine interessante Mischung von Autodidakten und studierten Künstlern, die alle die gleiche Sprache sprechen, die der Kunst. Teilnehmer Kunstgedanken:  Mirko Blum, Marion Jansen, Kristina Eckel, Rita Lasch, Inge Woeste, Antje Peters, Martin Schumacher, Ulli Schutkin, Sonja Zeltner-Müller, Sebastian Freitag, Juan Wiza, Lothar Kniep, Reiner Langer, Inge Appelgren, Bianca Schulz, Ralf Buchholz

Related upcoming events

  • 25-10-20 19:00 - 15-01-21 22:00

     

    Zur Eröffnung der Skulpturenausstellung im Malkastenpark am Dienstag 1. September 2020 um 19 Uhr laden wir Sie herzlich ein.

     

    SKULPTURENAUSSTELLUNG

    Jaana Caspary, Felix Contzen, Alexander Föllenz, Jonas Hohnke, Yi Zheng Lin, Vera Lossau,

    Wilhelm Mundt, Mercedes Neuß,

    Martin Schwenk, Paul Schwer,

    Viktoria Strecker & Severin Spengler, Emil Walde

    kuratiert von Wilko Austermann

  • 27-10-20 19:00 - 27-10-20 22:00

    Im Pandemiejahr 2020 ist alles anders. Eine ursprünglich im Januar für den März geplante Aktion stellt nun aus einer völlig anderen Perspektive die Frage, wie Begegnungen mit Kunst und Menschen in der neuen Zeit aussehen können?  Das wechselhafte Schicksal der aus Vormärz und Aufklärung hervorgegangenen deutschen Demokratiebewegungen zeichnet sich mehr als deutlich am von den lokalen Akteuren selbst organisierten Künstlerverein Malkasten ab. Seit seiner Gründung 1848 liefert dieser durch Auseinandersetzung mit der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf, der überregionalen Kunstszene sowie der überaus rezeptionsfreudigen Bürgerschaft der Stadt aufschlussreiche Belege für ein medien- und kulturhistorisches Gesamtbild. Wie demokratierelevant ist die Rolle der Künstlerschaft

    Entstanden ist MALKASTEN REVISITED, eine medienkulturhistorische Ausstellung an einem einzigen Abend, die sich sowohl aus den Tiefen des Archivs des Künstlerverein Malkasten speist, als auch die Entwicklungen der letzten dreissig Jahre  bis in  die  digitale  Gegenwart  zeigt.  Gestritten haben die Malkästler schon immer gern, sagt die Archivarin des KVM Sabine Schroyen geduldig lächelnd. Überaus zahlreich sind aber auch die künstlerischen Impulse und Initiativen der letzten Jahre, als man seit dem Neuanfang Anfang der 1990er Jahre versuchte, das Gewicht der bleiernen Nachkriegszeit und die Schatten der Nazivergangenheit und andere von der Zeit längst überholte Traditionen hinter sich zu lassen oder neu zu formulieren. Ab 1978 nahm der KVM endlich auch weibliche Mitglieder auf, heute ist der  Vorstand  mit vier Frauen  paritätisch  und  der  Wirtschaftsbeirat  mit  zwei  Frauen  doch immerhin deutlich diverser gestaltet, als es noch kurz vor dem Aufbruch ins 21. Jahrhundert möglich erschien. In diesem Ringen im  Impulse künstlerischer,  aber  auch  bürgerlicher  Teilhabe  im Kontext  der  Stadtgesellschaft  ersucht  sich  der  Malkasten  immer  wieder  neu  zu  positionieren. Aktuell stellen sich erneut existentielle Zukunftsfragen.

    Vor zwanzig Jahren baute Claus Föttinger im Jacobihaus seine mittlerweile zum wiederholten Male von ihm selbst restaurierte JB´s-Bar, eine soziale Plastik inspiriert vom Namensgeber Joseph Beuys und Mittelpunkt etlicher Künstlerfeste. Föttingers  Bars, in denen er immer wieder gesellschaftlich relevante Themen  verhandelt,  führen Menschen an unterschiedlichsten  Orten zusammen und  bilden den Kern seiner Kunstpraxis. Nicht nur als Bar, sondern auch als Lampe, Tisch, Stuhl, Wand oder Screensaver agieren seine Werke in den Zwischenräumen dieser sozialen und oft auch musealen Konstruktionen als „Trojaner“, wie es die Medienwissenschaftlerin und Künstlerkollegin Susanne Ristow schon 2015 nennt. Schon lange vor der Corona-Pandemie führten sie und der Kritiker und Ex-Galerist Martin Bochynek mit Claus Föttinger in dessen Atelier auf der Ackerstrasse ein „Kulturvirologisches Gespräch“ mit dem Titel „Ein Trojaner aus Nürnberg“ über Fragen nach Virus und Viralität am Beispiel der Arbeiten des Künstlers (Katalog-Pdf mit zahlreichen Werkfotos im Anhang). Darin spricht Föttinger selbstironisch vom „SPD-Effekt“ seiner Arbeit an der künstlerischen Bewältigung massenmedialer Bilderfluten. Die fünf Jahre später aus diesem Gespräch entstandene Videoskulptur MALKASTEN REVISITED spiegelt seine Methode, Massenkultur, soziale Problematik und die Neuverhandlung von Demokratie im Kontext von Archivbeständen zu thematisieren.

    Das Screening am 27.10.2020 in Ristows performativen Dialogformat
    MBULANZ///////DOC  SU  & TRICKSTER speist sich aus ca. 6000 Bildmotiven aus historischem Malkastenarchiv, Dokumentationen zu Parkhaus, Motiven aus Ristows kulturvirologischer Forschung, sowie Fotos und Einladungskarten von Aktivitäten der letzten dreissig Jahre in Jacobihaus, Theatersaal, Künstlerkeller, Restaurant, Bar und Malkastenpark. Über zahlreiche Videobeamer projiziert bildet dieses von Hand gefilterte kulturelle Gedächtnis ein sich permanent in Form und Position veränderndes digitales Wallpaper, das mithilfe des Zufalls stets neue assoziative Verknüpfungen in Größe und Zuordnung generiert.

    Dafür verwandelt Föttinger das Jacobihaus als „quasi entmieteten Malkasten“ in ein „Haunted House“, wie er  es ausdrückt.

    Zeitgleich öffnet das Parkhaus im Malkastenpark mit der Präsentation eigener Werke des langjährig vor allem als Kurator tätigen Künstlers Karl Heinz Rummeny. Hier wird die bestehende Ausstellung an diesem Abend von Föttingers Screening überlagert. Mit dieser direkten Kooperation erinnert Susanne Ristow aka Doc Su an ihre erste kulturvirologische Lecture Performance auf Einladung des Kollegen bei der Quadriennale 2014 in der Schau ANOTHER PLACE/ ANOTHER SPACE/ TOGETHER. Analoge Begegnungen und persönliche Kommunikation wie sie Ristows Dialogformat der AMBULANZ anbietet, erscheinen nach der Selbstisolation der vergangenen Monate wichtiger denn je. Denn im Coronajahr 2020 funktionieren eingeübte Praktiken des sozialen Umganges auf einmal nicht mehr, Claus Föttinger erscheint dies als „Zeitenwende einer vermehrt eventbasierten Kulturrezeption“ und das von ihm gefilterte Archivmaterial kommentiert angesichts des  zunehmendenRechtsradikalismus im dreißig Jahre wiedervereinigten Deutschland auch unsere Demokratie auf dem Prüfstand.  Höchste Zeit also für eine Revision und die Rückkehr an einen wichtigen Ort gemeinsamer Düsseldorfer

    Kunst- und Demokratiegeschichte, wo auf kontroverse Weise die Selbstdarstellung des Malkastens seit 1848 gezeigt und die Frage gestellt wird, welche Konzeption sich daraus für heutige und kommende Generationen ergeben könnte. Auffällig bei der Durchsicht des Bildmaterials der letzten zwanzig Jahre waren die vielen Kinder und ihre Familien, die den Malkasten besuchten. Für sie und uns alle bietet MALKASTEN REVISITED die Gelegenheit, sich am 27.10. zu Föttingers „digitalem Lagerfeuer“ in Jacobihaus, Parkhaus und dem dazwischengelegenen Park unter den nun üblichen Coronaschutzregeln einzufinden und vielleicht auch zu wärmen oder erhitzen.

    Ganz besonderer Dank für das Zustandekommen dieser zeitbasierten sozialen Plastik gilt Sabine Schroyen,  der  Archivarin  des  Künstlerverein  Malkasten  und  allen,  die  zum  Gelingen  des  Projektes beigetragen haben.

  • 31-10-20 14:00 - 31-10-20 23:45

    Düsseldorfer Expat Meetups jammen miteinander in der Park-Kultur. Aber auch jeder Musiker/Inn aus Düsseldorf kann mitspielen. Einfach sein Instrument mitbringen. Los geht es um 2 pm und das Ende ist offen, so nach Mitternacht zum Sonntag.

  • 06-11-20 12:30 - 15-11-20 15:30

    Am  06.  November  startet  die  PHOTO  POPUP  FAIR  No  7,  die  Messe  für

    zeitgenössische Photographie in Düsseldorf mit einem besonderen Hygiene

    und  Gesundheitskonzept.  Die  etablierte  Photo  Art  Messe  präsentiert  auf

    2000  Quadratmetern  über  40  Künstler  von  nationalem  und  internationalem

    Format,  einer  neuen  Fläche,  dem  ´BlackRoom`,  Workshops,  sowie  Live

    Shootings,  unter  Coronabedingungen  mit  allen  notwendigen

    Sicherheitsaspekten.

    „Die  Hygiene  und  Gesundheitsmassnahmen  waren  für  uns  das  wichtigste

    Planungselement.  Hierin  kommt  unser  ganz  besonderes  Hygieneextra  zum

    Einsatz.  In  der  gesamten  Location  werden  UVC  Lampen  aufgestellt  und

    installiert. Diese reinigen vor dem Event alle Oberflächen und die Raumluft zu

    98%  von  allen  Viren  und  Bakterien.  Während  der  Veranstaltung  kommen

    UVC  Lampen  mit  Reflektoren  gegen  die  Decke  zum  Einsatz,  so  dass

    Besucher  und  Aussteller  keiner  Strahlung  aussetzt  sind  und  dennoch  die

    nach oben steigenden Aerosole zuverlässig von Viren und Bakterien befreit

    werden.  Zusätzlich  werden  Hochleistungsindustrieluftfilter  mit  integriertem

    UVC  Licht  aufgestellt,  die  eine  permanente  Reinigung  der  Raumluft

    ermöglichen.  Darüber  hinaus  werden  wir  mit  seriellen  Messungen  die

    Ergebnisse überwachen“, so Wolfgang Sohn, Founder und Creative Director

    der PPUF.

    Wieder präsentiert die PHOTO POPUP FAIR viele junge wie etablierte Stars

    aus  der  nationalen  und  internationalen  Photokunstwelt.  Jens  Koch  und

    Robert Schlesinger wurden im vergangen Jahr vom Magazin Stern zu den 10

    besten Photographen Deutschlands gezählt.

    Flóra Borsi aus Budapest ist eine weltweit gefeierte junge Künstlerin. Simone

    Mack, die Tochter von dem Zero Künstler Heinz Mack ist ebenso dabei wie

    der Starphotograph Frank Dursthoff aus Düsseldorf und Fabio Borquez aus

    Argentinien.

     

    Die  Sonderausstellung  zeigt  unter  anderem  auch  Stefan  Rappo  (er  war  13

    Jahre  der  1.  Assistent  von  Peter  Lindbergh)  aus  Paris  und  den  CANON

    Ambassador Sascha Hüttenhain.

    Mit  dabei  ist  auch  Sarp  Kerem  Yavuz  aus  NY  mit  seinen  lebensgroßen

    Neonarbeiten.

    Wolfgang  Sohn  ergänzt;  „Kunst  jetzt  in  diesen  Zeiten  erlebbar  zu  machen

    und  unter  Berücksichtigung  aller  wichtigen  Hygienemassnahmen  den

    Menschen ein Stück Normalität und die Möglichkeit der Ablenkung zu geben

    und  gleichzeitig  die  Präsenz  der  Kunst  und  Kultur  darzustellen  und  zu

    fördern, ist auch ein wesentlich wichtiger Faktor dieser Zeiten“!

    SAVE THE DATE:

    Presserundgang  am  Mittwoch,  den  6.  November  2019,  12.30  Uhr,  im

    stilwerk, Grünstraße 15, Düsseldorf.

    Pressekontakt:
    Wolfgang Sohn
    ws@xawo.de
    www.photopopupfair.de
    Tel. 0151 400 16 591

    Falls Sie nicht am Presserundgang teilnehmen können, steht Wolfgang Sohn

    auch für Einzelinterviews zur Verfügung.

    Vielen Dank.

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