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  • Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Den ganzen Tag
    01-07-21-29-08-21

    Vor fünfzig Jahren nahm sich der Lyriker Paul Celan (23.11.1920- 20.04.1970) in Paris das Leben. Sein Leichnam wurde aus der Seine geborgen, die genauen Todesumstände sind nicht bekannt. Er sah sich verfolgt von Plagiatsvorwürfen, umgeben von wachsendem Antisemitismus, böswillig missverstanden von Strömungen des Literaturbetriebs. Zugleich war er Träger des Georg-Büchner-Preises, seine Gedichte fanden renommierte Verleger, auch ihr Publikum.

    Vor hundert Jahren kam der Lyriker Paul Celan als Sohn einer deutschsprachigen jüdischen Familie in Czernowitz in der Bukowina zur Welt. Die Ausstellung des HdH BW stellt Grundlinien seines Lebenswegs vor und präsentiert an Hör- und Lesestationen Beispiele seines Werks. Seine Gedichte möchte er ohne Bezug zur Biografie gelesen sehen, »Meine Gedichte sind meine Vita« – aber ein Hintergrundwissen ist zur Annäherung unabdingbar: »Denn das Gedicht ist nicht zeitlos« und sein Autor »wirklichkeitswund und Wirklichkeit suchend«.

    • Eine Ausstellung von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus in Kooperation mit Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
  • KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    07:00 -22:00
    01-07-21-31-07-21

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

                                  

    100 Jahre Joseph Beuys: Ausstellung im Atrium der Stadtsparkasse

    Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys zeigt ein Künstlerkollektiv – bestehend aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern von Joseph Beuys sowie Kunstschaffenden des Künstlervereins ArtFakt e.V. – vom 1. bis zum 31. Juli 2021 die Ausstellung sowie Intervention „KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys“ im Atrium der Stadtsparkasse Düsseldorf an der Berliner Allee.

    „Wir sind eine private Initiative von Kunst- und Kulturinteressierten und möchten die erfreuliche Kampagne des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW »Beuys 2021« mit unserem Beitrag bereichern“, so die Initiatoren.

    Neben einer raumgreifenden Installation des „Bauwagens der Demokratie“ werden eigens von den Künstlerinnen und Künstlern für diese Szenerie geschaffene Tafeln gezeigt. Die Ausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet.

    Ausstellung täglich von 7 bis 22 Uhr geöffnet

    Interessierte können die Ausstellung im Rahmen der Öffnungszeiten des Atriums (täglich 7.00 – 22.00 Uhr) vom 1. bis zum 31. Juli besuchen. Am 1. Juli um 19.00 Uhr findet zur Eröffnung eine Performance des Improvisationschores Polyfolie statt, der eine Version der Aktion „Ja, Ja, Ja, Ja, Ja, Nee, Nee, Nee, Nee, Nee“ von Joseph Beuys präsentiert. Die Besucherzahl ist aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen begrenzt.

    Neben der Ausstellung im Atrium finden zudem vom 20. bis zum 23. Juli im Forum (3. Etage) der Stadtsparkasse Düsseldorf Aktionstage mit Vorträgen zu Projekten von Joseph Beuys, dem erweiterten Kunstbegriff sowie Gesprächen mit Beuys-Schülern statt.

    Das Ausstellungsprogramm im Überblick:

    Do. 01. Juli, 18:00-22:00 Uhr
    Vernissage Atrium
    Bodeninstallation
    Bauwagen der Demokratie
    Ab 19:00 Uhr: Performance Improvisationschor Polyfolie

    Di.-Fr. 20.-23. Juli, 14:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Ursula Ströbele
    Rauminstallation

    Di. 20. Juli, 19:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Landschaft sibirisch und Klang
    Ursula Ströbele, Rüdiger T. Wich
    Stephen Reader, Sylvie Norhausen
    Vortrag Susanne Fasbender

    Mi. 21. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Beuys und Sprache, Frauke Tomczak
    Kurzvortrag und Beuysfilm
    Susanne Fasbender, Kurzvortrag
    Ille Chamier und Frauke Tomczak lesen

    Do. 22. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage Forum
    Frauke Tomczak spricht mit Beuys-Schüler*innen

    Fr. 23. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Karl Heinz Rummeny
    Vortrag 7000 Eichen, documenta ´82
    Geschichte und Ausblick in die Zukunft

    Teilnehmende Künstler*innen sind:

     ArtJanz
     Stephen Reader
     Ursula Ströbele
     Rüdiger Tschibbi Wich
     Sylvie Norhausen
     Alwina Heinz
     Thomas Giese
     Polyfolie (Chor)
     Karl Heinz Rummeny
     Susanne Fasbender
     Ille Chamier
     Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste

    Anmeldung zu den Veranstaltungen unter: kulturstiftung@sskduesseldorf.de

    Näheres zum Verein ArtFakt e.V. unter: //artfakt2010.wordpress.com/

    Wagen: Gang – Eine Intervention in der Kassenhalle und einiges darüber
    Wagen: Im Mai wie eh’ dem ein Bauwagen zwischen Park und der Off-Flanke eines Einkaufs-arkadengeländes: nur, dass der dort über die vergangenen Jahre zu einer Art kleinen Institution gewordene Bauwagen der Demokratie, jetzt innen gänzlich in Malervlies ausgekleidet war und nach allen Coronaregeln bedingt begehbar, zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys. Zum 1. Juli nun (Eröffnung) der eigentümliche Gang des Bauwagens der Demokratie in gewandelter Form in die gläserne Zentrale der Düsseldorfer Stadtsparkasse an der Berliner Allee.

    Auf das vom Künstler uns Mitgegebene wie auch auf diesen Ort eingehen und Letzteren für die Dauer zu ihrem Medium machen, was keinen Widerspruch erzwingt – ihm einige seiner (wie auch des Künstlers) im funktionalen Alltag eher unter der Haut mitgenommenen Reso-nanzen entlocken und ihnen Raum öffnen, Formen zum Klingen bringen – wollen 12 bildende, Diskurs- und Tonkünstler*innen und deren Gäste während des Monats Juli, in jeweils eigener Sprache, Aussagen und Einladungen zu den Impulsen, die sie von (oder zeitgeistig parallel zu) Joseph Beuys oder auch erst später erkennend, in ihr Tun aufgenommen haben bzw. aufnehmen und weiterführen.

    Bank und Beuys. Was ist Kapital?
    Der gastgebende Ort selbst bringt verwandte Geschichte und Aspekte seines Geistes mit. War die Sparkassenzentrale schließlich nicht alleine als Geldinstitut gedacht und geplant, sondern an der ansonsten nicht überbordend verweil- und willkommenverheißenden Stadt-verkehrsader Berliner Allee, auch als Treffpunkt, Ort für Austausch, Ideen, Begegnungen und Betrachtung. In weniger Kreisen bekannt als es dies verdient: In der 3. Etage im großen Saal, dem Forum der Stadtsparkasse, verleiht jährlich deren Kunst- und Kulturstiftung den Düs-seldorfer Literaturpreis; es gibt Konzerte und anderes von gemeinschaftlichem, sprich: kulturellen Interesse dort. Es gab noch zu Joseph Beuys’ Lebzeiten eine Ausstellung (Joseph Beuys: Frauen, 1982). Ein Café (derzeit leider eingestellt) gab es in der großen Kassenhalle auf Parterre; es gab den sozialen Gedanken, der Mitgestaltung und den eines Forums eben; nicht nur bänkisch und nicht nur rheinstädtisch. Diesem konkreten Zug heute erneut zu-sprechen zu können wäre doch kein zu verachtendes Hutlüften, chapeau! nicht nur und nicht zumindest zu Ehren des Jahrhundertjubilars.

    Zu den VERANSTALTUNGEN: 3. Stock
    Im Forum der Stadtsparkasse Düsseldorf, dem Saal auf dem 3. Stock, sind eine Reihe von Vorträgen und Gesprächen zum Beuysbezug geplant.

    Ebenso auf dem 3. Stock, auf der Etage, dem offenen weitläufigen Foyer zum Saal Landschaft sibirisch und Klang

    Zur Arbeit von Ursula Ströbele: inspiriert von extrem divergierenden Bedeutungs-Zusammenhängen, auch ganz lebenspraktischen, hat U. Ströbele die Grundzüge des Gesamt-Tableaus für die 3. Etage entworfen.

    Wir hoffen, dabei möglichen Intentionen von Joseph Beuys zumindest entfernt ahnungsweise nähergekommen zu sein.

    Die Künstler*innen:

    ArtJanz * in Duisburg als Wolfram Janz, bald sich vom Boden auf mit Düsseldorf bekannt gemacht und seit einer unverhofften Barbegegnung mit und einem Fazit dazu von J. Beuys weiß er, dass das, was er, ArtJanz, lebt, ihn als Künstler definiert. Gründer (2010) und Koordinator des ArtFakt e.V. und dessen Bauwagen der Demokratie (2011), einer „mobilen Galerie“ die ausdrücklich für alle da ist.
    Stephen Reader Seit der Akademiezeit (ab 1972, lieber JB!) in Düsseldorf. *in Zürich aus halbenglischer Ehe, dann hin und her zwischen den beiden Kulturkreisen: legt Sprache nahe, die Grafik des Schreibens, der Grenzen bzw. Nebulösitat – Nachzeichnungen (Spuren, Gestus) im Raum; voices – Artikulationen. Klangperformances mit Sylvie Norhausen. Public Private ist ein Stadtbild-anvisierendes Garten(kunst)-Projekt. Mitinitiator der Ateliers und Galerie Himmelgeister Str. („Altes Jagenberggelände“)

    Ursula Ströbele * in Friedrichshafen/Bodensee und von dem Leben an diesem fast Binnenmeer dem Ozeanischen, dem wenn überhaupt, anti-prätentiösen Weltenwahrnehmen und -träumen bald getränkt. Bildhauerisch freie Künstlerin in Düsseldorf, auch schreibend, Initia-torin/Kuratorin u. A. von Lesungsreihen im Außenbereich und sonstigen Mauerfällen, freizügigen Kontinuen, will sagen, Projekten (Glashaus Worringer Platz)

    Rüdiger Tschibbi Wich * in Freiburg i.B.; Student von Joseph Beuys späte 1960er ff., Meisterschüler, einer der gewählten Klassenleiter in des Lehrers kontroverser Ausschluss-Abwesenheit von der Akademie von 1972 bis 1980, beherztestens und zugleich lebensbegrüßend seinen Gegenübern, empathischst gesellschaftskünstlerisch aktiv, darin selber ein Stück sich bis aktuell in dieser Intervention fortsetzende, entwickelnde Düsseldorfer Bewegungsgeschichte und scharfer bis philosophisch-lyrischer Geschichtsverlaufbeobachtung auf täglicher Basis.

    Sylvie Norhausen * in Hannover; nach US-amerikanischer Frühkindheit, in D., Musike-rin/Singer-Songwriter, Instrumentalistin, in Düsseldorf, u.A. mit den von ihr und Jochen Nor-hausen mitgegründeten Ensembles Orient Express und DarBahar, begegnungsfreudiges Cross-over mitunter iranischen und deutschen Musikguts. Es tauchen auch schon mal frühe Töne und Instrumente auf. Klangperformances mit Stephen Reader, u.a. im Onomato Künst-lerverein und im Glashaus Worringer Platz, Düsseldorf.

    Alwina Heinz * in Kasachstan, nach dem Studium Mathematik, Philosophie und Theologie zur Düsseldorfer Akademie – Meisterschülerin und Akademiebrief von Thomas Grünfeld. Linien, bei ihr verbinden sie, durch die Existenzlabyrinthe, eher als dass sie trennen, umreißen können sie aber auch und damit doch wieder einfrieden; Netzwerke aufgespürt, filigrane, so wie sie Organismen eben bilden oder auch einfach welche „sind“.

    Thomas Giese * Düsseldorf. Studium der Kunst und Kunstgeschichte an der Akademie. Gieses Forschungsschwerpunkt ist heute die Düsseldorfer Kunstgeschichte (zeitgenössisch und 19. Jhdt.). Mehrere Veröffentlichungen im Jahrbuch des Forum Vormärzforschung und im Heine-Jahrbuch. Von Giese erscheinen regelmäßig Artikel in der TERZ, Düsseldorfer Monatsmagazin für Politik und Kultur. Darüber hinaus Veröffentlichungen in taz und junger Welt.

    Polyfolie (Chor) ein mit bis zu 16 Mitgliedern auftretender, Kölner „Zweig“ der von Phil Minton (GB) als Feral Choir über Regionen und Ländern streugesäten stimm-experimentell-choralen „Wildsaat“ [verwildert = feral] – Brigitte Küpper, Bärbel Nolden, Marion Schüller, Renée Blume, Ute Geuss, Andrea Lorenz, Gala Hummel, Andreas Techler, Ansgar Wallstein, Norbert Zajac, Gerno Bogumil, Hansjörg Schall, Ivan Zilli, Daniel May, Iouri Grankin, Karl Krützmann

    Karl Heinz Rummeny * in Bad Lippspringe. „Im Grunde… immer noch Anhänger, von Beuys, unbedingt, … Sein Jünger … deshalb noch lange nicht“, dafür eine werkkundige Quelle und Kurator von mehreren Ausstellungen zu ihm. Bildhauer mit Situations-Zuspitz-Flair (Objekte, ortsbezogene Installationen…), 24 Jahre Initiator/Kurator des „Parkhaus“-Ausstellungsraumes im Garten des Künstlervereins Malkasten. Siehe z.B. https://www.bio-graph.de/karl-heinz-rummeny (Zugang v. 20.6.2021; dort das oben seinerseits von Eiskellerberg TV Zitierte, 2013)

    Susanne Fasbender * in Bad Godesberg; begann als Malerin (Studium bei O. Muehl in Ös-terreich und Dtld., dann Ddf. bei Nan Hoover), heute v. A. Video-, Filmemacherin/Forscherin etwa zum Hambacher Wald („Brand“, vielbeachtete Film-Trilogie) und ähnlich Brisantem, generell zu „Grundverhältnissen der Gewalt im gesellschaftlichen Zusammenleben“ (https://www.susannefasbender.de/biografie.html, Zugang 18. 6. 2021). Gründerin, 5 J. Lei-terin des Kunstfilmtags, Düsseldorf

    Ille Chamier * am Niederrein, seit langem in Düsseldorf dichtend, singend, dereinst mit Pina Bausch tanzend/bewegt und immer wieder zeichnend/malend und nicht ohne schelmische Ironie und Lust unterwegs.

    Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste F. T. * in Gelsenkirchen, dort bereits frühe Bekanntschaft mit dem Joseph-Beuys-Apologeten, -Studenten und Mitstreiter Johannes Stüttgen, u. A.; an der Düsseldorfer Akademie philologisch aktiv referierte sie bereits zu Beuys’ Lebzei-ten zu ihm. Initiatorin/Kuratorin z.B. der Dichterbegegnungsreihen Poetische Begegnungen im Onomato Künstlerverein (den sie mitgründete) in Düsseldorf

     

     

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  • Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Den ganzen Tag
    02-07-21-29-08-21

    Vor fünfzig Jahren nahm sich der Lyriker Paul Celan (23.11.1920- 20.04.1970) in Paris das Leben. Sein Leichnam wurde aus der Seine geborgen, die genauen Todesumstände sind nicht bekannt. Er sah sich verfolgt von Plagiatsvorwürfen, umgeben von wachsendem Antisemitismus, böswillig missverstanden von Strömungen des Literaturbetriebs. Zugleich war er Träger des Georg-Büchner-Preises, seine Gedichte fanden renommierte Verleger, auch ihr Publikum.

    Vor hundert Jahren kam der Lyriker Paul Celan als Sohn einer deutschsprachigen jüdischen Familie in Czernowitz in der Bukowina zur Welt. Die Ausstellung des HdH BW stellt Grundlinien seines Lebenswegs vor und präsentiert an Hör- und Lesestationen Beispiele seines Werks. Seine Gedichte möchte er ohne Bezug zur Biografie gelesen sehen, »Meine Gedichte sind meine Vita« – aber ein Hintergrundwissen ist zur Annäherung unabdingbar: »Denn das Gedicht ist nicht zeitlos« und sein Autor »wirklichkeitswund und Wirklichkeit suchend«.

    • Eine Ausstellung von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus in Kooperation mit Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
  • KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    07:00 -22:00
    02-07-21-31-07-21

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

                                  

    100 Jahre Joseph Beuys: Ausstellung im Atrium der Stadtsparkasse

    Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys zeigt ein Künstlerkollektiv – bestehend aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern von Joseph Beuys sowie Kunstschaffenden des Künstlervereins ArtFakt e.V. – vom 1. bis zum 31. Juli 2021 die Ausstellung sowie Intervention „KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys“ im Atrium der Stadtsparkasse Düsseldorf an der Berliner Allee.

    „Wir sind eine private Initiative von Kunst- und Kulturinteressierten und möchten die erfreuliche Kampagne des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW »Beuys 2021« mit unserem Beitrag bereichern“, so die Initiatoren.

    Neben einer raumgreifenden Installation des „Bauwagens der Demokratie“ werden eigens von den Künstlerinnen und Künstlern für diese Szenerie geschaffene Tafeln gezeigt. Die Ausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet.

    Ausstellung täglich von 7 bis 22 Uhr geöffnet

    Interessierte können die Ausstellung im Rahmen der Öffnungszeiten des Atriums (täglich 7.00 – 22.00 Uhr) vom 1. bis zum 31. Juli besuchen. Am 1. Juli um 19.00 Uhr findet zur Eröffnung eine Performance des Improvisationschores Polyfolie statt, der eine Version der Aktion „Ja, Ja, Ja, Ja, Ja, Nee, Nee, Nee, Nee, Nee“ von Joseph Beuys präsentiert. Die Besucherzahl ist aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen begrenzt.

    Neben der Ausstellung im Atrium finden zudem vom 20. bis zum 23. Juli im Forum (3. Etage) der Stadtsparkasse Düsseldorf Aktionstage mit Vorträgen zu Projekten von Joseph Beuys, dem erweiterten Kunstbegriff sowie Gesprächen mit Beuys-Schülern statt.

    Das Ausstellungsprogramm im Überblick:

    Do. 01. Juli, 18:00-22:00 Uhr
    Vernissage Atrium
    Bodeninstallation
    Bauwagen der Demokratie
    Ab 19:00 Uhr: Performance Improvisationschor Polyfolie

    Di.-Fr. 20.-23. Juli, 14:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Ursula Ströbele
    Rauminstallation

    Di. 20. Juli, 19:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Landschaft sibirisch und Klang
    Ursula Ströbele, Rüdiger T. Wich
    Stephen Reader, Sylvie Norhausen
    Vortrag Susanne Fasbender

    Mi. 21. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Beuys und Sprache, Frauke Tomczak
    Kurzvortrag und Beuysfilm
    Susanne Fasbender, Kurzvortrag
    Ille Chamier und Frauke Tomczak lesen

    Do. 22. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage Forum
    Frauke Tomczak spricht mit Beuys-Schüler*innen

    Fr. 23. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Karl Heinz Rummeny
    Vortrag 7000 Eichen, documenta ´82
    Geschichte und Ausblick in die Zukunft

    Teilnehmende Künstler*innen sind:

     ArtJanz
     Stephen Reader
     Ursula Ströbele
     Rüdiger Tschibbi Wich
     Sylvie Norhausen
     Alwina Heinz
     Thomas Giese
     Polyfolie (Chor)
     Karl Heinz Rummeny
     Susanne Fasbender
     Ille Chamier
     Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste

    Anmeldung zu den Veranstaltungen unter: kulturstiftung@sskduesseldorf.de

    Näheres zum Verein ArtFakt e.V. unter: //artfakt2010.wordpress.com/

    Wagen: Gang – Eine Intervention in der Kassenhalle und einiges darüber
    Wagen: Im Mai wie eh’ dem ein Bauwagen zwischen Park und der Off-Flanke eines Einkaufs-arkadengeländes: nur, dass der dort über die vergangenen Jahre zu einer Art kleinen Institution gewordene Bauwagen der Demokratie, jetzt innen gänzlich in Malervlies ausgekleidet war und nach allen Coronaregeln bedingt begehbar, zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys. Zum 1. Juli nun (Eröffnung) der eigentümliche Gang des Bauwagens der Demokratie in gewandelter Form in die gläserne Zentrale der Düsseldorfer Stadtsparkasse an der Berliner Allee.

    Auf das vom Künstler uns Mitgegebene wie auch auf diesen Ort eingehen und Letzteren für die Dauer zu ihrem Medium machen, was keinen Widerspruch erzwingt – ihm einige seiner (wie auch des Künstlers) im funktionalen Alltag eher unter der Haut mitgenommenen Reso-nanzen entlocken und ihnen Raum öffnen, Formen zum Klingen bringen – wollen 12 bildende, Diskurs- und Tonkünstler*innen und deren Gäste während des Monats Juli, in jeweils eigener Sprache, Aussagen und Einladungen zu den Impulsen, die sie von (oder zeitgeistig parallel zu) Joseph Beuys oder auch erst später erkennend, in ihr Tun aufgenommen haben bzw. aufnehmen und weiterführen.

    Bank und Beuys. Was ist Kapital?
    Der gastgebende Ort selbst bringt verwandte Geschichte und Aspekte seines Geistes mit. War die Sparkassenzentrale schließlich nicht alleine als Geldinstitut gedacht und geplant, sondern an der ansonsten nicht überbordend verweil- und willkommenverheißenden Stadt-verkehrsader Berliner Allee, auch als Treffpunkt, Ort für Austausch, Ideen, Begegnungen und Betrachtung. In weniger Kreisen bekannt als es dies verdient: In der 3. Etage im großen Saal, dem Forum der Stadtsparkasse, verleiht jährlich deren Kunst- und Kulturstiftung den Düs-seldorfer Literaturpreis; es gibt Konzerte und anderes von gemeinschaftlichem, sprich: kulturellen Interesse dort. Es gab noch zu Joseph Beuys’ Lebzeiten eine Ausstellung (Joseph Beuys: Frauen, 1982). Ein Café (derzeit leider eingestellt) gab es in der großen Kassenhalle auf Parterre; es gab den sozialen Gedanken, der Mitgestaltung und den eines Forums eben; nicht nur bänkisch und nicht nur rheinstädtisch. Diesem konkreten Zug heute erneut zu-sprechen zu können wäre doch kein zu verachtendes Hutlüften, chapeau! nicht nur und nicht zumindest zu Ehren des Jahrhundertjubilars.

    Zu den VERANSTALTUNGEN: 3. Stock
    Im Forum der Stadtsparkasse Düsseldorf, dem Saal auf dem 3. Stock, sind eine Reihe von Vorträgen und Gesprächen zum Beuysbezug geplant.

    Ebenso auf dem 3. Stock, auf der Etage, dem offenen weitläufigen Foyer zum Saal Landschaft sibirisch und Klang

    Zur Arbeit von Ursula Ströbele: inspiriert von extrem divergierenden Bedeutungs-Zusammenhängen, auch ganz lebenspraktischen, hat U. Ströbele die Grundzüge des Gesamt-Tableaus für die 3. Etage entworfen.

    Wir hoffen, dabei möglichen Intentionen von Joseph Beuys zumindest entfernt ahnungsweise nähergekommen zu sein.

    Die Künstler*innen:

    ArtJanz * in Duisburg als Wolfram Janz, bald sich vom Boden auf mit Düsseldorf bekannt gemacht und seit einer unverhofften Barbegegnung mit und einem Fazit dazu von J. Beuys weiß er, dass das, was er, ArtJanz, lebt, ihn als Künstler definiert. Gründer (2010) und Koordinator des ArtFakt e.V. und dessen Bauwagen der Demokratie (2011), einer „mobilen Galerie“ die ausdrücklich für alle da ist.
    Stephen Reader Seit der Akademiezeit (ab 1972, lieber JB!) in Düsseldorf. *in Zürich aus halbenglischer Ehe, dann hin und her zwischen den beiden Kulturkreisen: legt Sprache nahe, die Grafik des Schreibens, der Grenzen bzw. Nebulösitat – Nachzeichnungen (Spuren, Gestus) im Raum; voices – Artikulationen. Klangperformances mit Sylvie Norhausen. Public Private ist ein Stadtbild-anvisierendes Garten(kunst)-Projekt. Mitinitiator der Ateliers und Galerie Himmelgeister Str. („Altes Jagenberggelände“)

    Ursula Ströbele * in Friedrichshafen/Bodensee und von dem Leben an diesem fast Binnenmeer dem Ozeanischen, dem wenn überhaupt, anti-prätentiösen Weltenwahrnehmen und -träumen bald getränkt. Bildhauerisch freie Künstlerin in Düsseldorf, auch schreibend, Initia-torin/Kuratorin u. A. von Lesungsreihen im Außenbereich und sonstigen Mauerfällen, freizügigen Kontinuen, will sagen, Projekten (Glashaus Worringer Platz)

    Rüdiger Tschibbi Wich * in Freiburg i.B.; Student von Joseph Beuys späte 1960er ff., Meisterschüler, einer der gewählten Klassenleiter in des Lehrers kontroverser Ausschluss-Abwesenheit von der Akademie von 1972 bis 1980, beherztestens und zugleich lebensbegrüßend seinen Gegenübern, empathischst gesellschaftskünstlerisch aktiv, darin selber ein Stück sich bis aktuell in dieser Intervention fortsetzende, entwickelnde Düsseldorfer Bewegungsgeschichte und scharfer bis philosophisch-lyrischer Geschichtsverlaufbeobachtung auf täglicher Basis.

    Sylvie Norhausen * in Hannover; nach US-amerikanischer Frühkindheit, in D., Musike-rin/Singer-Songwriter, Instrumentalistin, in Düsseldorf, u.A. mit den von ihr und Jochen Nor-hausen mitgegründeten Ensembles Orient Express und DarBahar, begegnungsfreudiges Cross-over mitunter iranischen und deutschen Musikguts. Es tauchen auch schon mal frühe Töne und Instrumente auf. Klangperformances mit Stephen Reader, u.a. im Onomato Künst-lerverein und im Glashaus Worringer Platz, Düsseldorf.

    Alwina Heinz * in Kasachstan, nach dem Studium Mathematik, Philosophie und Theologie zur Düsseldorfer Akademie – Meisterschülerin und Akademiebrief von Thomas Grünfeld. Linien, bei ihr verbinden sie, durch die Existenzlabyrinthe, eher als dass sie trennen, umreißen können sie aber auch und damit doch wieder einfrieden; Netzwerke aufgespürt, filigrane, so wie sie Organismen eben bilden oder auch einfach welche „sind“.

    Thomas Giese * Düsseldorf. Studium der Kunst und Kunstgeschichte an der Akademie. Gieses Forschungsschwerpunkt ist heute die Düsseldorfer Kunstgeschichte (zeitgenössisch und 19. Jhdt.). Mehrere Veröffentlichungen im Jahrbuch des Forum Vormärzforschung und im Heine-Jahrbuch. Von Giese erscheinen regelmäßig Artikel in der TERZ, Düsseldorfer Monatsmagazin für Politik und Kultur. Darüber hinaus Veröffentlichungen in taz und junger Welt.

    Polyfolie (Chor) ein mit bis zu 16 Mitgliedern auftretender, Kölner „Zweig“ der von Phil Minton (GB) als Feral Choir über Regionen und Ländern streugesäten stimm-experimentell-choralen „Wildsaat“ [verwildert = feral] – Brigitte Küpper, Bärbel Nolden, Marion Schüller, Renée Blume, Ute Geuss, Andrea Lorenz, Gala Hummel, Andreas Techler, Ansgar Wallstein, Norbert Zajac, Gerno Bogumil, Hansjörg Schall, Ivan Zilli, Daniel May, Iouri Grankin, Karl Krützmann

    Karl Heinz Rummeny * in Bad Lippspringe. „Im Grunde… immer noch Anhänger, von Beuys, unbedingt, … Sein Jünger … deshalb noch lange nicht“, dafür eine werkkundige Quelle und Kurator von mehreren Ausstellungen zu ihm. Bildhauer mit Situations-Zuspitz-Flair (Objekte, ortsbezogene Installationen…), 24 Jahre Initiator/Kurator des „Parkhaus“-Ausstellungsraumes im Garten des Künstlervereins Malkasten. Siehe z.B. https://www.bio-graph.de/karl-heinz-rummeny (Zugang v. 20.6.2021; dort das oben seinerseits von Eiskellerberg TV Zitierte, 2013)

    Susanne Fasbender * in Bad Godesberg; begann als Malerin (Studium bei O. Muehl in Ös-terreich und Dtld., dann Ddf. bei Nan Hoover), heute v. A. Video-, Filmemacherin/Forscherin etwa zum Hambacher Wald („Brand“, vielbeachtete Film-Trilogie) und ähnlich Brisantem, generell zu „Grundverhältnissen der Gewalt im gesellschaftlichen Zusammenleben“ (https://www.susannefasbender.de/biografie.html, Zugang 18. 6. 2021). Gründerin, 5 J. Lei-terin des Kunstfilmtags, Düsseldorf

    Ille Chamier * am Niederrein, seit langem in Düsseldorf dichtend, singend, dereinst mit Pina Bausch tanzend/bewegt und immer wieder zeichnend/malend und nicht ohne schelmische Ironie und Lust unterwegs.

    Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste F. T. * in Gelsenkirchen, dort bereits frühe Bekanntschaft mit dem Joseph-Beuys-Apologeten, -Studenten und Mitstreiter Johannes Stüttgen, u. A.; an der Düsseldorfer Akademie philologisch aktiv referierte sie bereits zu Beuys’ Lebzei-ten zu ihm. Initiatorin/Kuratorin z.B. der Dichterbegegnungsreihen Poetische Begegnungen im Onomato Künstlerverein (den sie mitgründete) in Düsseldorf

     

     

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  • Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Den ganzen Tag
    03-07-21-29-08-21

    Vor fünfzig Jahren nahm sich der Lyriker Paul Celan (23.11.1920- 20.04.1970) in Paris das Leben. Sein Leichnam wurde aus der Seine geborgen, die genauen Todesumstände sind nicht bekannt. Er sah sich verfolgt von Plagiatsvorwürfen, umgeben von wachsendem Antisemitismus, böswillig missverstanden von Strömungen des Literaturbetriebs. Zugleich war er Träger des Georg-Büchner-Preises, seine Gedichte fanden renommierte Verleger, auch ihr Publikum.

    Vor hundert Jahren kam der Lyriker Paul Celan als Sohn einer deutschsprachigen jüdischen Familie in Czernowitz in der Bukowina zur Welt. Die Ausstellung des HdH BW stellt Grundlinien seines Lebenswegs vor und präsentiert an Hör- und Lesestationen Beispiele seines Werks. Seine Gedichte möchte er ohne Bezug zur Biografie gelesen sehen, »Meine Gedichte sind meine Vita« – aber ein Hintergrundwissen ist zur Annäherung unabdingbar: »Denn das Gedicht ist nicht zeitlos« und sein Autor »wirklichkeitswund und Wirklichkeit suchend«.

    • Eine Ausstellung von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus in Kooperation mit Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
  • KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    07:00 -22:00
    03-07-21-31-07-21

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

                                  

    100 Jahre Joseph Beuys: Ausstellung im Atrium der Stadtsparkasse

    Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys zeigt ein Künstlerkollektiv – bestehend aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern von Joseph Beuys sowie Kunstschaffenden des Künstlervereins ArtFakt e.V. – vom 1. bis zum 31. Juli 2021 die Ausstellung sowie Intervention „KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys“ im Atrium der Stadtsparkasse Düsseldorf an der Berliner Allee.

    „Wir sind eine private Initiative von Kunst- und Kulturinteressierten und möchten die erfreuliche Kampagne des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW »Beuys 2021« mit unserem Beitrag bereichern“, so die Initiatoren.

    Neben einer raumgreifenden Installation des „Bauwagens der Demokratie“ werden eigens von den Künstlerinnen und Künstlern für diese Szenerie geschaffene Tafeln gezeigt. Die Ausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet.

    Ausstellung täglich von 7 bis 22 Uhr geöffnet

    Interessierte können die Ausstellung im Rahmen der Öffnungszeiten des Atriums (täglich 7.00 – 22.00 Uhr) vom 1. bis zum 31. Juli besuchen. Am 1. Juli um 19.00 Uhr findet zur Eröffnung eine Performance des Improvisationschores Polyfolie statt, der eine Version der Aktion „Ja, Ja, Ja, Ja, Ja, Nee, Nee, Nee, Nee, Nee“ von Joseph Beuys präsentiert. Die Besucherzahl ist aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen begrenzt.

    Neben der Ausstellung im Atrium finden zudem vom 20. bis zum 23. Juli im Forum (3. Etage) der Stadtsparkasse Düsseldorf Aktionstage mit Vorträgen zu Projekten von Joseph Beuys, dem erweiterten Kunstbegriff sowie Gesprächen mit Beuys-Schülern statt.

    Das Ausstellungsprogramm im Überblick:

    Do. 01. Juli, 18:00-22:00 Uhr
    Vernissage Atrium
    Bodeninstallation
    Bauwagen der Demokratie
    Ab 19:00 Uhr: Performance Improvisationschor Polyfolie

    Di.-Fr. 20.-23. Juli, 14:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Ursula Ströbele
    Rauminstallation

    Di. 20. Juli, 19:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Landschaft sibirisch und Klang
    Ursula Ströbele, Rüdiger T. Wich
    Stephen Reader, Sylvie Norhausen
    Vortrag Susanne Fasbender

    Mi. 21. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Beuys und Sprache, Frauke Tomczak
    Kurzvortrag und Beuysfilm
    Susanne Fasbender, Kurzvortrag
    Ille Chamier und Frauke Tomczak lesen

    Do. 22. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage Forum
    Frauke Tomczak spricht mit Beuys-Schüler*innen

    Fr. 23. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Karl Heinz Rummeny
    Vortrag 7000 Eichen, documenta ´82
    Geschichte und Ausblick in die Zukunft

    Teilnehmende Künstler*innen sind:

     ArtJanz
     Stephen Reader
     Ursula Ströbele
     Rüdiger Tschibbi Wich
     Sylvie Norhausen
     Alwina Heinz
     Thomas Giese
     Polyfolie (Chor)
     Karl Heinz Rummeny
     Susanne Fasbender
     Ille Chamier
     Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste

    Anmeldung zu den Veranstaltungen unter: kulturstiftung@sskduesseldorf.de

    Näheres zum Verein ArtFakt e.V. unter: //artfakt2010.wordpress.com/

    Wagen: Gang – Eine Intervention in der Kassenhalle und einiges darüber
    Wagen: Im Mai wie eh’ dem ein Bauwagen zwischen Park und der Off-Flanke eines Einkaufs-arkadengeländes: nur, dass der dort über die vergangenen Jahre zu einer Art kleinen Institution gewordene Bauwagen der Demokratie, jetzt innen gänzlich in Malervlies ausgekleidet war und nach allen Coronaregeln bedingt begehbar, zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys. Zum 1. Juli nun (Eröffnung) der eigentümliche Gang des Bauwagens der Demokratie in gewandelter Form in die gläserne Zentrale der Düsseldorfer Stadtsparkasse an der Berliner Allee.

    Auf das vom Künstler uns Mitgegebene wie auch auf diesen Ort eingehen und Letzteren für die Dauer zu ihrem Medium machen, was keinen Widerspruch erzwingt – ihm einige seiner (wie auch des Künstlers) im funktionalen Alltag eher unter der Haut mitgenommenen Reso-nanzen entlocken und ihnen Raum öffnen, Formen zum Klingen bringen – wollen 12 bildende, Diskurs- und Tonkünstler*innen und deren Gäste während des Monats Juli, in jeweils eigener Sprache, Aussagen und Einladungen zu den Impulsen, die sie von (oder zeitgeistig parallel zu) Joseph Beuys oder auch erst später erkennend, in ihr Tun aufgenommen haben bzw. aufnehmen und weiterführen.

    Bank und Beuys. Was ist Kapital?
    Der gastgebende Ort selbst bringt verwandte Geschichte und Aspekte seines Geistes mit. War die Sparkassenzentrale schließlich nicht alleine als Geldinstitut gedacht und geplant, sondern an der ansonsten nicht überbordend verweil- und willkommenverheißenden Stadt-verkehrsader Berliner Allee, auch als Treffpunkt, Ort für Austausch, Ideen, Begegnungen und Betrachtung. In weniger Kreisen bekannt als es dies verdient: In der 3. Etage im großen Saal, dem Forum der Stadtsparkasse, verleiht jährlich deren Kunst- und Kulturstiftung den Düs-seldorfer Literaturpreis; es gibt Konzerte und anderes von gemeinschaftlichem, sprich: kulturellen Interesse dort. Es gab noch zu Joseph Beuys’ Lebzeiten eine Ausstellung (Joseph Beuys: Frauen, 1982). Ein Café (derzeit leider eingestellt) gab es in der großen Kassenhalle auf Parterre; es gab den sozialen Gedanken, der Mitgestaltung und den eines Forums eben; nicht nur bänkisch und nicht nur rheinstädtisch. Diesem konkreten Zug heute erneut zu-sprechen zu können wäre doch kein zu verachtendes Hutlüften, chapeau! nicht nur und nicht zumindest zu Ehren des Jahrhundertjubilars.

    Zu den VERANSTALTUNGEN: 3. Stock
    Im Forum der Stadtsparkasse Düsseldorf, dem Saal auf dem 3. Stock, sind eine Reihe von Vorträgen und Gesprächen zum Beuysbezug geplant.

    Ebenso auf dem 3. Stock, auf der Etage, dem offenen weitläufigen Foyer zum Saal Landschaft sibirisch und Klang

    Zur Arbeit von Ursula Ströbele: inspiriert von extrem divergierenden Bedeutungs-Zusammenhängen, auch ganz lebenspraktischen, hat U. Ströbele die Grundzüge des Gesamt-Tableaus für die 3. Etage entworfen.

    Wir hoffen, dabei möglichen Intentionen von Joseph Beuys zumindest entfernt ahnungsweise nähergekommen zu sein.

    Die Künstler*innen:

    ArtJanz * in Duisburg als Wolfram Janz, bald sich vom Boden auf mit Düsseldorf bekannt gemacht und seit einer unverhofften Barbegegnung mit und einem Fazit dazu von J. Beuys weiß er, dass das, was er, ArtJanz, lebt, ihn als Künstler definiert. Gründer (2010) und Koordinator des ArtFakt e.V. und dessen Bauwagen der Demokratie (2011), einer „mobilen Galerie“ die ausdrücklich für alle da ist.
    Stephen Reader Seit der Akademiezeit (ab 1972, lieber JB!) in Düsseldorf. *in Zürich aus halbenglischer Ehe, dann hin und her zwischen den beiden Kulturkreisen: legt Sprache nahe, die Grafik des Schreibens, der Grenzen bzw. Nebulösitat – Nachzeichnungen (Spuren, Gestus) im Raum; voices – Artikulationen. Klangperformances mit Sylvie Norhausen. Public Private ist ein Stadtbild-anvisierendes Garten(kunst)-Projekt. Mitinitiator der Ateliers und Galerie Himmelgeister Str. („Altes Jagenberggelände“)

    Ursula Ströbele * in Friedrichshafen/Bodensee und von dem Leben an diesem fast Binnenmeer dem Ozeanischen, dem wenn überhaupt, anti-prätentiösen Weltenwahrnehmen und -träumen bald getränkt. Bildhauerisch freie Künstlerin in Düsseldorf, auch schreibend, Initia-torin/Kuratorin u. A. von Lesungsreihen im Außenbereich und sonstigen Mauerfällen, freizügigen Kontinuen, will sagen, Projekten (Glashaus Worringer Platz)

    Rüdiger Tschibbi Wich * in Freiburg i.B.; Student von Joseph Beuys späte 1960er ff., Meisterschüler, einer der gewählten Klassenleiter in des Lehrers kontroverser Ausschluss-Abwesenheit von der Akademie von 1972 bis 1980, beherztestens und zugleich lebensbegrüßend seinen Gegenübern, empathischst gesellschaftskünstlerisch aktiv, darin selber ein Stück sich bis aktuell in dieser Intervention fortsetzende, entwickelnde Düsseldorfer Bewegungsgeschichte und scharfer bis philosophisch-lyrischer Geschichtsverlaufbeobachtung auf täglicher Basis.

    Sylvie Norhausen * in Hannover; nach US-amerikanischer Frühkindheit, in D., Musike-rin/Singer-Songwriter, Instrumentalistin, in Düsseldorf, u.A. mit den von ihr und Jochen Nor-hausen mitgegründeten Ensembles Orient Express und DarBahar, begegnungsfreudiges Cross-over mitunter iranischen und deutschen Musikguts. Es tauchen auch schon mal frühe Töne und Instrumente auf. Klangperformances mit Stephen Reader, u.a. im Onomato Künst-lerverein und im Glashaus Worringer Platz, Düsseldorf.

    Alwina Heinz * in Kasachstan, nach dem Studium Mathematik, Philosophie und Theologie zur Düsseldorfer Akademie – Meisterschülerin und Akademiebrief von Thomas Grünfeld. Linien, bei ihr verbinden sie, durch die Existenzlabyrinthe, eher als dass sie trennen, umreißen können sie aber auch und damit doch wieder einfrieden; Netzwerke aufgespürt, filigrane, so wie sie Organismen eben bilden oder auch einfach welche „sind“.

    Thomas Giese * Düsseldorf. Studium der Kunst und Kunstgeschichte an der Akademie. Gieses Forschungsschwerpunkt ist heute die Düsseldorfer Kunstgeschichte (zeitgenössisch und 19. Jhdt.). Mehrere Veröffentlichungen im Jahrbuch des Forum Vormärzforschung und im Heine-Jahrbuch. Von Giese erscheinen regelmäßig Artikel in der TERZ, Düsseldorfer Monatsmagazin für Politik und Kultur. Darüber hinaus Veröffentlichungen in taz und junger Welt.

    Polyfolie (Chor) ein mit bis zu 16 Mitgliedern auftretender, Kölner „Zweig“ der von Phil Minton (GB) als Feral Choir über Regionen und Ländern streugesäten stimm-experimentell-choralen „Wildsaat“ [verwildert = feral] – Brigitte Küpper, Bärbel Nolden, Marion Schüller, Renée Blume, Ute Geuss, Andrea Lorenz, Gala Hummel, Andreas Techler, Ansgar Wallstein, Norbert Zajac, Gerno Bogumil, Hansjörg Schall, Ivan Zilli, Daniel May, Iouri Grankin, Karl Krützmann

    Karl Heinz Rummeny * in Bad Lippspringe. „Im Grunde… immer noch Anhänger, von Beuys, unbedingt, … Sein Jünger … deshalb noch lange nicht“, dafür eine werkkundige Quelle und Kurator von mehreren Ausstellungen zu ihm. Bildhauer mit Situations-Zuspitz-Flair (Objekte, ortsbezogene Installationen…), 24 Jahre Initiator/Kurator des „Parkhaus“-Ausstellungsraumes im Garten des Künstlervereins Malkasten. Siehe z.B. https://www.bio-graph.de/karl-heinz-rummeny (Zugang v. 20.6.2021; dort das oben seinerseits von Eiskellerberg TV Zitierte, 2013)

    Susanne Fasbender * in Bad Godesberg; begann als Malerin (Studium bei O. Muehl in Ös-terreich und Dtld., dann Ddf. bei Nan Hoover), heute v. A. Video-, Filmemacherin/Forscherin etwa zum Hambacher Wald („Brand“, vielbeachtete Film-Trilogie) und ähnlich Brisantem, generell zu „Grundverhältnissen der Gewalt im gesellschaftlichen Zusammenleben“ (https://www.susannefasbender.de/biografie.html, Zugang 18. 6. 2021). Gründerin, 5 J. Lei-terin des Kunstfilmtags, Düsseldorf

    Ille Chamier * am Niederrein, seit langem in Düsseldorf dichtend, singend, dereinst mit Pina Bausch tanzend/bewegt und immer wieder zeichnend/malend und nicht ohne schelmische Ironie und Lust unterwegs.

    Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste F. T. * in Gelsenkirchen, dort bereits frühe Bekanntschaft mit dem Joseph-Beuys-Apologeten, -Studenten und Mitstreiter Johannes Stüttgen, u. A.; an der Düsseldorfer Akademie philologisch aktiv referierte sie bereits zu Beuys’ Lebzei-ten zu ihm. Initiatorin/Kuratorin z.B. der Dichterbegegnungsreihen Poetische Begegnungen im Onomato Künstlerverein (den sie mitgründete) in Düsseldorf

     

     

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  • Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Den ganzen Tag
    04-07-21-29-08-21

    Vor fünfzig Jahren nahm sich der Lyriker Paul Celan (23.11.1920- 20.04.1970) in Paris das Leben. Sein Leichnam wurde aus der Seine geborgen, die genauen Todesumstände sind nicht bekannt. Er sah sich verfolgt von Plagiatsvorwürfen, umgeben von wachsendem Antisemitismus, böswillig missverstanden von Strömungen des Literaturbetriebs. Zugleich war er Träger des Georg-Büchner-Preises, seine Gedichte fanden renommierte Verleger, auch ihr Publikum.

    Vor hundert Jahren kam der Lyriker Paul Celan als Sohn einer deutschsprachigen jüdischen Familie in Czernowitz in der Bukowina zur Welt. Die Ausstellung des HdH BW stellt Grundlinien seines Lebenswegs vor und präsentiert an Hör- und Lesestationen Beispiele seines Werks. Seine Gedichte möchte er ohne Bezug zur Biografie gelesen sehen, »Meine Gedichte sind meine Vita« – aber ein Hintergrundwissen ist zur Annäherung unabdingbar: »Denn das Gedicht ist nicht zeitlos« und sein Autor »wirklichkeitswund und Wirklichkeit suchend«.

    • Eine Ausstellung von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus in Kooperation mit Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
  • KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    07:00 -22:00
    04-07-21-31-07-21

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

                                  

    100 Jahre Joseph Beuys: Ausstellung im Atrium der Stadtsparkasse

    Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys zeigt ein Künstlerkollektiv – bestehend aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern von Joseph Beuys sowie Kunstschaffenden des Künstlervereins ArtFakt e.V. – vom 1. bis zum 31. Juli 2021 die Ausstellung sowie Intervention „KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys“ im Atrium der Stadtsparkasse Düsseldorf an der Berliner Allee.

    „Wir sind eine private Initiative von Kunst- und Kulturinteressierten und möchten die erfreuliche Kampagne des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW »Beuys 2021« mit unserem Beitrag bereichern“, so die Initiatoren.

    Neben einer raumgreifenden Installation des „Bauwagens der Demokratie“ werden eigens von den Künstlerinnen und Künstlern für diese Szenerie geschaffene Tafeln gezeigt. Die Ausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet.

    Ausstellung täglich von 7 bis 22 Uhr geöffnet

    Interessierte können die Ausstellung im Rahmen der Öffnungszeiten des Atriums (täglich 7.00 – 22.00 Uhr) vom 1. bis zum 31. Juli besuchen. Am 1. Juli um 19.00 Uhr findet zur Eröffnung eine Performance des Improvisationschores Polyfolie statt, der eine Version der Aktion „Ja, Ja, Ja, Ja, Ja, Nee, Nee, Nee, Nee, Nee“ von Joseph Beuys präsentiert. Die Besucherzahl ist aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen begrenzt.

    Neben der Ausstellung im Atrium finden zudem vom 20. bis zum 23. Juli im Forum (3. Etage) der Stadtsparkasse Düsseldorf Aktionstage mit Vorträgen zu Projekten von Joseph Beuys, dem erweiterten Kunstbegriff sowie Gesprächen mit Beuys-Schülern statt.

    Das Ausstellungsprogramm im Überblick:

    Do. 01. Juli, 18:00-22:00 Uhr
    Vernissage Atrium
    Bodeninstallation
    Bauwagen der Demokratie
    Ab 19:00 Uhr: Performance Improvisationschor Polyfolie

    Di.-Fr. 20.-23. Juli, 14:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Ursula Ströbele
    Rauminstallation

    Di. 20. Juli, 19:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Landschaft sibirisch und Klang
    Ursula Ströbele, Rüdiger T. Wich
    Stephen Reader, Sylvie Norhausen
    Vortrag Susanne Fasbender

    Mi. 21. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Beuys und Sprache, Frauke Tomczak
    Kurzvortrag und Beuysfilm
    Susanne Fasbender, Kurzvortrag
    Ille Chamier und Frauke Tomczak lesen

    Do. 22. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage Forum
    Frauke Tomczak spricht mit Beuys-Schüler*innen

    Fr. 23. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Karl Heinz Rummeny
    Vortrag 7000 Eichen, documenta ´82
    Geschichte und Ausblick in die Zukunft

    Teilnehmende Künstler*innen sind:

     ArtJanz
     Stephen Reader
     Ursula Ströbele
     Rüdiger Tschibbi Wich
     Sylvie Norhausen
     Alwina Heinz
     Thomas Giese
     Polyfolie (Chor)
     Karl Heinz Rummeny
     Susanne Fasbender
     Ille Chamier
     Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste

    Anmeldung zu den Veranstaltungen unter: kulturstiftung@sskduesseldorf.de

    Näheres zum Verein ArtFakt e.V. unter: //artfakt2010.wordpress.com/

    Wagen: Gang – Eine Intervention in der Kassenhalle und einiges darüber
    Wagen: Im Mai wie eh’ dem ein Bauwagen zwischen Park und der Off-Flanke eines Einkaufs-arkadengeländes: nur, dass der dort über die vergangenen Jahre zu einer Art kleinen Institution gewordene Bauwagen der Demokratie, jetzt innen gänzlich in Malervlies ausgekleidet war und nach allen Coronaregeln bedingt begehbar, zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys. Zum 1. Juli nun (Eröffnung) der eigentümliche Gang des Bauwagens der Demokratie in gewandelter Form in die gläserne Zentrale der Düsseldorfer Stadtsparkasse an der Berliner Allee.

    Auf das vom Künstler uns Mitgegebene wie auch auf diesen Ort eingehen und Letzteren für die Dauer zu ihrem Medium machen, was keinen Widerspruch erzwingt – ihm einige seiner (wie auch des Künstlers) im funktionalen Alltag eher unter der Haut mitgenommenen Reso-nanzen entlocken und ihnen Raum öffnen, Formen zum Klingen bringen – wollen 12 bildende, Diskurs- und Tonkünstler*innen und deren Gäste während des Monats Juli, in jeweils eigener Sprache, Aussagen und Einladungen zu den Impulsen, die sie von (oder zeitgeistig parallel zu) Joseph Beuys oder auch erst später erkennend, in ihr Tun aufgenommen haben bzw. aufnehmen und weiterführen.

    Bank und Beuys. Was ist Kapital?
    Der gastgebende Ort selbst bringt verwandte Geschichte und Aspekte seines Geistes mit. War die Sparkassenzentrale schließlich nicht alleine als Geldinstitut gedacht und geplant, sondern an der ansonsten nicht überbordend verweil- und willkommenverheißenden Stadt-verkehrsader Berliner Allee, auch als Treffpunkt, Ort für Austausch, Ideen, Begegnungen und Betrachtung. In weniger Kreisen bekannt als es dies verdient: In der 3. Etage im großen Saal, dem Forum der Stadtsparkasse, verleiht jährlich deren Kunst- und Kulturstiftung den Düs-seldorfer Literaturpreis; es gibt Konzerte und anderes von gemeinschaftlichem, sprich: kulturellen Interesse dort. Es gab noch zu Joseph Beuys’ Lebzeiten eine Ausstellung (Joseph Beuys: Frauen, 1982). Ein Café (derzeit leider eingestellt) gab es in der großen Kassenhalle auf Parterre; es gab den sozialen Gedanken, der Mitgestaltung und den eines Forums eben; nicht nur bänkisch und nicht nur rheinstädtisch. Diesem konkreten Zug heute erneut zu-sprechen zu können wäre doch kein zu verachtendes Hutlüften, chapeau! nicht nur und nicht zumindest zu Ehren des Jahrhundertjubilars.

    Zu den VERANSTALTUNGEN: 3. Stock
    Im Forum der Stadtsparkasse Düsseldorf, dem Saal auf dem 3. Stock, sind eine Reihe von Vorträgen und Gesprächen zum Beuysbezug geplant.

    Ebenso auf dem 3. Stock, auf der Etage, dem offenen weitläufigen Foyer zum Saal Landschaft sibirisch und Klang

    Zur Arbeit von Ursula Ströbele: inspiriert von extrem divergierenden Bedeutungs-Zusammenhängen, auch ganz lebenspraktischen, hat U. Ströbele die Grundzüge des Gesamt-Tableaus für die 3. Etage entworfen.

    Wir hoffen, dabei möglichen Intentionen von Joseph Beuys zumindest entfernt ahnungsweise nähergekommen zu sein.

    Die Künstler*innen:

    ArtJanz * in Duisburg als Wolfram Janz, bald sich vom Boden auf mit Düsseldorf bekannt gemacht und seit einer unverhofften Barbegegnung mit und einem Fazit dazu von J. Beuys weiß er, dass das, was er, ArtJanz, lebt, ihn als Künstler definiert. Gründer (2010) und Koordinator des ArtFakt e.V. und dessen Bauwagen der Demokratie (2011), einer „mobilen Galerie“ die ausdrücklich für alle da ist.
    Stephen Reader Seit der Akademiezeit (ab 1972, lieber JB!) in Düsseldorf. *in Zürich aus halbenglischer Ehe, dann hin und her zwischen den beiden Kulturkreisen: legt Sprache nahe, die Grafik des Schreibens, der Grenzen bzw. Nebulösitat – Nachzeichnungen (Spuren, Gestus) im Raum; voices – Artikulationen. Klangperformances mit Sylvie Norhausen. Public Private ist ein Stadtbild-anvisierendes Garten(kunst)-Projekt. Mitinitiator der Ateliers und Galerie Himmelgeister Str. („Altes Jagenberggelände“)

    Ursula Ströbele * in Friedrichshafen/Bodensee und von dem Leben an diesem fast Binnenmeer dem Ozeanischen, dem wenn überhaupt, anti-prätentiösen Weltenwahrnehmen und -träumen bald getränkt. Bildhauerisch freie Künstlerin in Düsseldorf, auch schreibend, Initia-torin/Kuratorin u. A. von Lesungsreihen im Außenbereich und sonstigen Mauerfällen, freizügigen Kontinuen, will sagen, Projekten (Glashaus Worringer Platz)

    Rüdiger Tschibbi Wich * in Freiburg i.B.; Student von Joseph Beuys späte 1960er ff., Meisterschüler, einer der gewählten Klassenleiter in des Lehrers kontroverser Ausschluss-Abwesenheit von der Akademie von 1972 bis 1980, beherztestens und zugleich lebensbegrüßend seinen Gegenübern, empathischst gesellschaftskünstlerisch aktiv, darin selber ein Stück sich bis aktuell in dieser Intervention fortsetzende, entwickelnde Düsseldorfer Bewegungsgeschichte und scharfer bis philosophisch-lyrischer Geschichtsverlaufbeobachtung auf täglicher Basis.

    Sylvie Norhausen * in Hannover; nach US-amerikanischer Frühkindheit, in D., Musike-rin/Singer-Songwriter, Instrumentalistin, in Düsseldorf, u.A. mit den von ihr und Jochen Nor-hausen mitgegründeten Ensembles Orient Express und DarBahar, begegnungsfreudiges Cross-over mitunter iranischen und deutschen Musikguts. Es tauchen auch schon mal frühe Töne und Instrumente auf. Klangperformances mit Stephen Reader, u.a. im Onomato Künst-lerverein und im Glashaus Worringer Platz, Düsseldorf.

    Alwina Heinz * in Kasachstan, nach dem Studium Mathematik, Philosophie und Theologie zur Düsseldorfer Akademie – Meisterschülerin und Akademiebrief von Thomas Grünfeld. Linien, bei ihr verbinden sie, durch die Existenzlabyrinthe, eher als dass sie trennen, umreißen können sie aber auch und damit doch wieder einfrieden; Netzwerke aufgespürt, filigrane, so wie sie Organismen eben bilden oder auch einfach welche „sind“.

    Thomas Giese * Düsseldorf. Studium der Kunst und Kunstgeschichte an der Akademie. Gieses Forschungsschwerpunkt ist heute die Düsseldorfer Kunstgeschichte (zeitgenössisch und 19. Jhdt.). Mehrere Veröffentlichungen im Jahrbuch des Forum Vormärzforschung und im Heine-Jahrbuch. Von Giese erscheinen regelmäßig Artikel in der TERZ, Düsseldorfer Monatsmagazin für Politik und Kultur. Darüber hinaus Veröffentlichungen in taz und junger Welt.

    Polyfolie (Chor) ein mit bis zu 16 Mitgliedern auftretender, Kölner „Zweig“ der von Phil Minton (GB) als Feral Choir über Regionen und Ländern streugesäten stimm-experimentell-choralen „Wildsaat“ [verwildert = feral] – Brigitte Küpper, Bärbel Nolden, Marion Schüller, Renée Blume, Ute Geuss, Andrea Lorenz, Gala Hummel, Andreas Techler, Ansgar Wallstein, Norbert Zajac, Gerno Bogumil, Hansjörg Schall, Ivan Zilli, Daniel May, Iouri Grankin, Karl Krützmann

    Karl Heinz Rummeny * in Bad Lippspringe. „Im Grunde… immer noch Anhänger, von Beuys, unbedingt, … Sein Jünger … deshalb noch lange nicht“, dafür eine werkkundige Quelle und Kurator von mehreren Ausstellungen zu ihm. Bildhauer mit Situations-Zuspitz-Flair (Objekte, ortsbezogene Installationen…), 24 Jahre Initiator/Kurator des „Parkhaus“-Ausstellungsraumes im Garten des Künstlervereins Malkasten. Siehe z.B. https://www.bio-graph.de/karl-heinz-rummeny (Zugang v. 20.6.2021; dort das oben seinerseits von Eiskellerberg TV Zitierte, 2013)

    Susanne Fasbender * in Bad Godesberg; begann als Malerin (Studium bei O. Muehl in Ös-terreich und Dtld., dann Ddf. bei Nan Hoover), heute v. A. Video-, Filmemacherin/Forscherin etwa zum Hambacher Wald („Brand“, vielbeachtete Film-Trilogie) und ähnlich Brisantem, generell zu „Grundverhältnissen der Gewalt im gesellschaftlichen Zusammenleben“ (https://www.susannefasbender.de/biografie.html, Zugang 18. 6. 2021). Gründerin, 5 J. Lei-terin des Kunstfilmtags, Düsseldorf

    Ille Chamier * am Niederrein, seit langem in Düsseldorf dichtend, singend, dereinst mit Pina Bausch tanzend/bewegt und immer wieder zeichnend/malend und nicht ohne schelmische Ironie und Lust unterwegs.

    Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste F. T. * in Gelsenkirchen, dort bereits frühe Bekanntschaft mit dem Joseph-Beuys-Apologeten, -Studenten und Mitstreiter Johannes Stüttgen, u. A.; an der Düsseldorfer Akademie philologisch aktiv referierte sie bereits zu Beuys’ Lebzei-ten zu ihm. Initiatorin/Kuratorin z.B. der Dichterbegegnungsreihen Poetische Begegnungen im Onomato Künstlerverein (den sie mitgründete) in Düsseldorf

     

     

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  • Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Den ganzen Tag
    05-07-21-29-08-21

    Vor fünfzig Jahren nahm sich der Lyriker Paul Celan (23.11.1920- 20.04.1970) in Paris das Leben. Sein Leichnam wurde aus der Seine geborgen, die genauen Todesumstände sind nicht bekannt. Er sah sich verfolgt von Plagiatsvorwürfen, umgeben von wachsendem Antisemitismus, böswillig missverstanden von Strömungen des Literaturbetriebs. Zugleich war er Träger des Georg-Büchner-Preises, seine Gedichte fanden renommierte Verleger, auch ihr Publikum.

    Vor hundert Jahren kam der Lyriker Paul Celan als Sohn einer deutschsprachigen jüdischen Familie in Czernowitz in der Bukowina zur Welt. Die Ausstellung des HdH BW stellt Grundlinien seines Lebenswegs vor und präsentiert an Hör- und Lesestationen Beispiele seines Werks. Seine Gedichte möchte er ohne Bezug zur Biografie gelesen sehen, »Meine Gedichte sind meine Vita« – aber ein Hintergrundwissen ist zur Annäherung unabdingbar: »Denn das Gedicht ist nicht zeitlos« und sein Autor »wirklichkeitswund und Wirklichkeit suchend«.

    • Eine Ausstellung von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus in Kooperation mit Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
  • KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    07:00 -22:00
    05-07-21-31-07-21

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

                                  

    100 Jahre Joseph Beuys: Ausstellung im Atrium der Stadtsparkasse

    Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys zeigt ein Künstlerkollektiv – bestehend aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern von Joseph Beuys sowie Kunstschaffenden des Künstlervereins ArtFakt e.V. – vom 1. bis zum 31. Juli 2021 die Ausstellung sowie Intervention „KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys“ im Atrium der Stadtsparkasse Düsseldorf an der Berliner Allee.

    „Wir sind eine private Initiative von Kunst- und Kulturinteressierten und möchten die erfreuliche Kampagne des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW »Beuys 2021« mit unserem Beitrag bereichern“, so die Initiatoren.

    Neben einer raumgreifenden Installation des „Bauwagens der Demokratie“ werden eigens von den Künstlerinnen und Künstlern für diese Szenerie geschaffene Tafeln gezeigt. Die Ausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet.

    Ausstellung täglich von 7 bis 22 Uhr geöffnet

    Interessierte können die Ausstellung im Rahmen der Öffnungszeiten des Atriums (täglich 7.00 – 22.00 Uhr) vom 1. bis zum 31. Juli besuchen. Am 1. Juli um 19.00 Uhr findet zur Eröffnung eine Performance des Improvisationschores Polyfolie statt, der eine Version der Aktion „Ja, Ja, Ja, Ja, Ja, Nee, Nee, Nee, Nee, Nee“ von Joseph Beuys präsentiert. Die Besucherzahl ist aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen begrenzt.

    Neben der Ausstellung im Atrium finden zudem vom 20. bis zum 23. Juli im Forum (3. Etage) der Stadtsparkasse Düsseldorf Aktionstage mit Vorträgen zu Projekten von Joseph Beuys, dem erweiterten Kunstbegriff sowie Gesprächen mit Beuys-Schülern statt.

    Das Ausstellungsprogramm im Überblick:

    Do. 01. Juli, 18:00-22:00 Uhr
    Vernissage Atrium
    Bodeninstallation
    Bauwagen der Demokratie
    Ab 19:00 Uhr: Performance Improvisationschor Polyfolie

    Di.-Fr. 20.-23. Juli, 14:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Ursula Ströbele
    Rauminstallation

    Di. 20. Juli, 19:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Landschaft sibirisch und Klang
    Ursula Ströbele, Rüdiger T. Wich
    Stephen Reader, Sylvie Norhausen
    Vortrag Susanne Fasbender

    Mi. 21. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Beuys und Sprache, Frauke Tomczak
    Kurzvortrag und Beuysfilm
    Susanne Fasbender, Kurzvortrag
    Ille Chamier und Frauke Tomczak lesen

    Do. 22. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage Forum
    Frauke Tomczak spricht mit Beuys-Schüler*innen

    Fr. 23. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Karl Heinz Rummeny
    Vortrag 7000 Eichen, documenta ´82
    Geschichte und Ausblick in die Zukunft

    Teilnehmende Künstler*innen sind:

     ArtJanz
     Stephen Reader
     Ursula Ströbele
     Rüdiger Tschibbi Wich
     Sylvie Norhausen
     Alwina Heinz
     Thomas Giese
     Polyfolie (Chor)
     Karl Heinz Rummeny
     Susanne Fasbender
     Ille Chamier
     Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste

    Anmeldung zu den Veranstaltungen unter: kulturstiftung@sskduesseldorf.de

    Näheres zum Verein ArtFakt e.V. unter: //artfakt2010.wordpress.com/

    Wagen: Gang – Eine Intervention in der Kassenhalle und einiges darüber
    Wagen: Im Mai wie eh’ dem ein Bauwagen zwischen Park und der Off-Flanke eines Einkaufs-arkadengeländes: nur, dass der dort über die vergangenen Jahre zu einer Art kleinen Institution gewordene Bauwagen der Demokratie, jetzt innen gänzlich in Malervlies ausgekleidet war und nach allen Coronaregeln bedingt begehbar, zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys. Zum 1. Juli nun (Eröffnung) der eigentümliche Gang des Bauwagens der Demokratie in gewandelter Form in die gläserne Zentrale der Düsseldorfer Stadtsparkasse an der Berliner Allee.

    Auf das vom Künstler uns Mitgegebene wie auch auf diesen Ort eingehen und Letzteren für die Dauer zu ihrem Medium machen, was keinen Widerspruch erzwingt – ihm einige seiner (wie auch des Künstlers) im funktionalen Alltag eher unter der Haut mitgenommenen Reso-nanzen entlocken und ihnen Raum öffnen, Formen zum Klingen bringen – wollen 12 bildende, Diskurs- und Tonkünstler*innen und deren Gäste während des Monats Juli, in jeweils eigener Sprache, Aussagen und Einladungen zu den Impulsen, die sie von (oder zeitgeistig parallel zu) Joseph Beuys oder auch erst später erkennend, in ihr Tun aufgenommen haben bzw. aufnehmen und weiterführen.

    Bank und Beuys. Was ist Kapital?
    Der gastgebende Ort selbst bringt verwandte Geschichte und Aspekte seines Geistes mit. War die Sparkassenzentrale schließlich nicht alleine als Geldinstitut gedacht und geplant, sondern an der ansonsten nicht überbordend verweil- und willkommenverheißenden Stadt-verkehrsader Berliner Allee, auch als Treffpunkt, Ort für Austausch, Ideen, Begegnungen und Betrachtung. In weniger Kreisen bekannt als es dies verdient: In der 3. Etage im großen Saal, dem Forum der Stadtsparkasse, verleiht jährlich deren Kunst- und Kulturstiftung den Düs-seldorfer Literaturpreis; es gibt Konzerte und anderes von gemeinschaftlichem, sprich: kulturellen Interesse dort. Es gab noch zu Joseph Beuys’ Lebzeiten eine Ausstellung (Joseph Beuys: Frauen, 1982). Ein Café (derzeit leider eingestellt) gab es in der großen Kassenhalle auf Parterre; es gab den sozialen Gedanken, der Mitgestaltung und den eines Forums eben; nicht nur bänkisch und nicht nur rheinstädtisch. Diesem konkreten Zug heute erneut zu-sprechen zu können wäre doch kein zu verachtendes Hutlüften, chapeau! nicht nur und nicht zumindest zu Ehren des Jahrhundertjubilars.

    Zu den VERANSTALTUNGEN: 3. Stock
    Im Forum der Stadtsparkasse Düsseldorf, dem Saal auf dem 3. Stock, sind eine Reihe von Vorträgen und Gesprächen zum Beuysbezug geplant.

    Ebenso auf dem 3. Stock, auf der Etage, dem offenen weitläufigen Foyer zum Saal Landschaft sibirisch und Klang

    Zur Arbeit von Ursula Ströbele: inspiriert von extrem divergierenden Bedeutungs-Zusammenhängen, auch ganz lebenspraktischen, hat U. Ströbele die Grundzüge des Gesamt-Tableaus für die 3. Etage entworfen.

    Wir hoffen, dabei möglichen Intentionen von Joseph Beuys zumindest entfernt ahnungsweise nähergekommen zu sein.

    Die Künstler*innen:

    ArtJanz * in Duisburg als Wolfram Janz, bald sich vom Boden auf mit Düsseldorf bekannt gemacht und seit einer unverhofften Barbegegnung mit und einem Fazit dazu von J. Beuys weiß er, dass das, was er, ArtJanz, lebt, ihn als Künstler definiert. Gründer (2010) und Koordinator des ArtFakt e.V. und dessen Bauwagen der Demokratie (2011), einer „mobilen Galerie“ die ausdrücklich für alle da ist.
    Stephen Reader Seit der Akademiezeit (ab 1972, lieber JB!) in Düsseldorf. *in Zürich aus halbenglischer Ehe, dann hin und her zwischen den beiden Kulturkreisen: legt Sprache nahe, die Grafik des Schreibens, der Grenzen bzw. Nebulösitat – Nachzeichnungen (Spuren, Gestus) im Raum; voices – Artikulationen. Klangperformances mit Sylvie Norhausen. Public Private ist ein Stadtbild-anvisierendes Garten(kunst)-Projekt. Mitinitiator der Ateliers und Galerie Himmelgeister Str. („Altes Jagenberggelände“)

    Ursula Ströbele * in Friedrichshafen/Bodensee und von dem Leben an diesem fast Binnenmeer dem Ozeanischen, dem wenn überhaupt, anti-prätentiösen Weltenwahrnehmen und -träumen bald getränkt. Bildhauerisch freie Künstlerin in Düsseldorf, auch schreibend, Initia-torin/Kuratorin u. A. von Lesungsreihen im Außenbereich und sonstigen Mauerfällen, freizügigen Kontinuen, will sagen, Projekten (Glashaus Worringer Platz)

    Rüdiger Tschibbi Wich * in Freiburg i.B.; Student von Joseph Beuys späte 1960er ff., Meisterschüler, einer der gewählten Klassenleiter in des Lehrers kontroverser Ausschluss-Abwesenheit von der Akademie von 1972 bis 1980, beherztestens und zugleich lebensbegrüßend seinen Gegenübern, empathischst gesellschaftskünstlerisch aktiv, darin selber ein Stück sich bis aktuell in dieser Intervention fortsetzende, entwickelnde Düsseldorfer Bewegungsgeschichte und scharfer bis philosophisch-lyrischer Geschichtsverlaufbeobachtung auf täglicher Basis.

    Sylvie Norhausen * in Hannover; nach US-amerikanischer Frühkindheit, in D., Musike-rin/Singer-Songwriter, Instrumentalistin, in Düsseldorf, u.A. mit den von ihr und Jochen Nor-hausen mitgegründeten Ensembles Orient Express und DarBahar, begegnungsfreudiges Cross-over mitunter iranischen und deutschen Musikguts. Es tauchen auch schon mal frühe Töne und Instrumente auf. Klangperformances mit Stephen Reader, u.a. im Onomato Künst-lerverein und im Glashaus Worringer Platz, Düsseldorf.

    Alwina Heinz * in Kasachstan, nach dem Studium Mathematik, Philosophie und Theologie zur Düsseldorfer Akademie – Meisterschülerin und Akademiebrief von Thomas Grünfeld. Linien, bei ihr verbinden sie, durch die Existenzlabyrinthe, eher als dass sie trennen, umreißen können sie aber auch und damit doch wieder einfrieden; Netzwerke aufgespürt, filigrane, so wie sie Organismen eben bilden oder auch einfach welche „sind“.

    Thomas Giese * Düsseldorf. Studium der Kunst und Kunstgeschichte an der Akademie. Gieses Forschungsschwerpunkt ist heute die Düsseldorfer Kunstgeschichte (zeitgenössisch und 19. Jhdt.). Mehrere Veröffentlichungen im Jahrbuch des Forum Vormärzforschung und im Heine-Jahrbuch. Von Giese erscheinen regelmäßig Artikel in der TERZ, Düsseldorfer Monatsmagazin für Politik und Kultur. Darüber hinaus Veröffentlichungen in taz und junger Welt.

    Polyfolie (Chor) ein mit bis zu 16 Mitgliedern auftretender, Kölner „Zweig“ der von Phil Minton (GB) als Feral Choir über Regionen und Ländern streugesäten stimm-experimentell-choralen „Wildsaat“ [verwildert = feral] – Brigitte Küpper, Bärbel Nolden, Marion Schüller, Renée Blume, Ute Geuss, Andrea Lorenz, Gala Hummel, Andreas Techler, Ansgar Wallstein, Norbert Zajac, Gerno Bogumil, Hansjörg Schall, Ivan Zilli, Daniel May, Iouri Grankin, Karl Krützmann

    Karl Heinz Rummeny * in Bad Lippspringe. „Im Grunde… immer noch Anhänger, von Beuys, unbedingt, … Sein Jünger … deshalb noch lange nicht“, dafür eine werkkundige Quelle und Kurator von mehreren Ausstellungen zu ihm. Bildhauer mit Situations-Zuspitz-Flair (Objekte, ortsbezogene Installationen…), 24 Jahre Initiator/Kurator des „Parkhaus“-Ausstellungsraumes im Garten des Künstlervereins Malkasten. Siehe z.B. https://www.bio-graph.de/karl-heinz-rummeny (Zugang v. 20.6.2021; dort das oben seinerseits von Eiskellerberg TV Zitierte, 2013)

    Susanne Fasbender * in Bad Godesberg; begann als Malerin (Studium bei O. Muehl in Ös-terreich und Dtld., dann Ddf. bei Nan Hoover), heute v. A. Video-, Filmemacherin/Forscherin etwa zum Hambacher Wald („Brand“, vielbeachtete Film-Trilogie) und ähnlich Brisantem, generell zu „Grundverhältnissen der Gewalt im gesellschaftlichen Zusammenleben“ (https://www.susannefasbender.de/biografie.html, Zugang 18. 6. 2021). Gründerin, 5 J. Lei-terin des Kunstfilmtags, Düsseldorf

    Ille Chamier * am Niederrein, seit langem in Düsseldorf dichtend, singend, dereinst mit Pina Bausch tanzend/bewegt und immer wieder zeichnend/malend und nicht ohne schelmische Ironie und Lust unterwegs.

    Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste F. T. * in Gelsenkirchen, dort bereits frühe Bekanntschaft mit dem Joseph-Beuys-Apologeten, -Studenten und Mitstreiter Johannes Stüttgen, u. A.; an der Düsseldorfer Akademie philologisch aktiv referierte sie bereits zu Beuys’ Lebzei-ten zu ihm. Initiatorin/Kuratorin z.B. der Dichterbegegnungsreihen Poetische Begegnungen im Onomato Künstlerverein (den sie mitgründete) in Düsseldorf

     

     

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  • Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Den ganzen Tag
    06-07-21-29-08-21

    Vor fünfzig Jahren nahm sich der Lyriker Paul Celan (23.11.1920- 20.04.1970) in Paris das Leben. Sein Leichnam wurde aus der Seine geborgen, die genauen Todesumstände sind nicht bekannt. Er sah sich verfolgt von Plagiatsvorwürfen, umgeben von wachsendem Antisemitismus, böswillig missverstanden von Strömungen des Literaturbetriebs. Zugleich war er Träger des Georg-Büchner-Preises, seine Gedichte fanden renommierte Verleger, auch ihr Publikum.

    Vor hundert Jahren kam der Lyriker Paul Celan als Sohn einer deutschsprachigen jüdischen Familie in Czernowitz in der Bukowina zur Welt. Die Ausstellung des HdH BW stellt Grundlinien seines Lebenswegs vor und präsentiert an Hör- und Lesestationen Beispiele seines Werks. Seine Gedichte möchte er ohne Bezug zur Biografie gelesen sehen, »Meine Gedichte sind meine Vita« – aber ein Hintergrundwissen ist zur Annäherung unabdingbar: »Denn das Gedicht ist nicht zeitlos« und sein Autor »wirklichkeitswund und Wirklichkeit suchend«.

    • Eine Ausstellung von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus in Kooperation mit Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
  • KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    07:00 -22:00
    06-07-21-31-07-21

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

                                  

    100 Jahre Joseph Beuys: Ausstellung im Atrium der Stadtsparkasse

    Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys zeigt ein Künstlerkollektiv – bestehend aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern von Joseph Beuys sowie Kunstschaffenden des Künstlervereins ArtFakt e.V. – vom 1. bis zum 31. Juli 2021 die Ausstellung sowie Intervention „KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys“ im Atrium der Stadtsparkasse Düsseldorf an der Berliner Allee.

    „Wir sind eine private Initiative von Kunst- und Kulturinteressierten und möchten die erfreuliche Kampagne des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW »Beuys 2021« mit unserem Beitrag bereichern“, so die Initiatoren.

    Neben einer raumgreifenden Installation des „Bauwagens der Demokratie“ werden eigens von den Künstlerinnen und Künstlern für diese Szenerie geschaffene Tafeln gezeigt. Die Ausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet.

    Ausstellung täglich von 7 bis 22 Uhr geöffnet

    Interessierte können die Ausstellung im Rahmen der Öffnungszeiten des Atriums (täglich 7.00 – 22.00 Uhr) vom 1. bis zum 31. Juli besuchen. Am 1. Juli um 19.00 Uhr findet zur Eröffnung eine Performance des Improvisationschores Polyfolie statt, der eine Version der Aktion „Ja, Ja, Ja, Ja, Ja, Nee, Nee, Nee, Nee, Nee“ von Joseph Beuys präsentiert. Die Besucherzahl ist aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen begrenzt.

    Neben der Ausstellung im Atrium finden zudem vom 20. bis zum 23. Juli im Forum (3. Etage) der Stadtsparkasse Düsseldorf Aktionstage mit Vorträgen zu Projekten von Joseph Beuys, dem erweiterten Kunstbegriff sowie Gesprächen mit Beuys-Schülern statt.

    Das Ausstellungsprogramm im Überblick:

    Do. 01. Juli, 18:00-22:00 Uhr
    Vernissage Atrium
    Bodeninstallation
    Bauwagen der Demokratie
    Ab 19:00 Uhr: Performance Improvisationschor Polyfolie

    Di.-Fr. 20.-23. Juli, 14:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Ursula Ströbele
    Rauminstallation

    Di. 20. Juli, 19:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Landschaft sibirisch und Klang
    Ursula Ströbele, Rüdiger T. Wich
    Stephen Reader, Sylvie Norhausen
    Vortrag Susanne Fasbender

    Mi. 21. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Beuys und Sprache, Frauke Tomczak
    Kurzvortrag und Beuysfilm
    Susanne Fasbender, Kurzvortrag
    Ille Chamier und Frauke Tomczak lesen

    Do. 22. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage Forum
    Frauke Tomczak spricht mit Beuys-Schüler*innen

    Fr. 23. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Karl Heinz Rummeny
    Vortrag 7000 Eichen, documenta ´82
    Geschichte und Ausblick in die Zukunft

    Teilnehmende Künstler*innen sind:

     ArtJanz
     Stephen Reader
     Ursula Ströbele
     Rüdiger Tschibbi Wich
     Sylvie Norhausen
     Alwina Heinz
     Thomas Giese
     Polyfolie (Chor)
     Karl Heinz Rummeny
     Susanne Fasbender
     Ille Chamier
     Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste

    Anmeldung zu den Veranstaltungen unter: kulturstiftung@sskduesseldorf.de

    Näheres zum Verein ArtFakt e.V. unter: //artfakt2010.wordpress.com/

    Wagen: Gang – Eine Intervention in der Kassenhalle und einiges darüber
    Wagen: Im Mai wie eh’ dem ein Bauwagen zwischen Park und der Off-Flanke eines Einkaufs-arkadengeländes: nur, dass der dort über die vergangenen Jahre zu einer Art kleinen Institution gewordene Bauwagen der Demokratie, jetzt innen gänzlich in Malervlies ausgekleidet war und nach allen Coronaregeln bedingt begehbar, zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys. Zum 1. Juli nun (Eröffnung) der eigentümliche Gang des Bauwagens der Demokratie in gewandelter Form in die gläserne Zentrale der Düsseldorfer Stadtsparkasse an der Berliner Allee.

    Auf das vom Künstler uns Mitgegebene wie auch auf diesen Ort eingehen und Letzteren für die Dauer zu ihrem Medium machen, was keinen Widerspruch erzwingt – ihm einige seiner (wie auch des Künstlers) im funktionalen Alltag eher unter der Haut mitgenommenen Reso-nanzen entlocken und ihnen Raum öffnen, Formen zum Klingen bringen – wollen 12 bildende, Diskurs- und Tonkünstler*innen und deren Gäste während des Monats Juli, in jeweils eigener Sprache, Aussagen und Einladungen zu den Impulsen, die sie von (oder zeitgeistig parallel zu) Joseph Beuys oder auch erst später erkennend, in ihr Tun aufgenommen haben bzw. aufnehmen und weiterführen.

    Bank und Beuys. Was ist Kapital?
    Der gastgebende Ort selbst bringt verwandte Geschichte und Aspekte seines Geistes mit. War die Sparkassenzentrale schließlich nicht alleine als Geldinstitut gedacht und geplant, sondern an der ansonsten nicht überbordend verweil- und willkommenverheißenden Stadt-verkehrsader Berliner Allee, auch als Treffpunkt, Ort für Austausch, Ideen, Begegnungen und Betrachtung. In weniger Kreisen bekannt als es dies verdient: In der 3. Etage im großen Saal, dem Forum der Stadtsparkasse, verleiht jährlich deren Kunst- und Kulturstiftung den Düs-seldorfer Literaturpreis; es gibt Konzerte und anderes von gemeinschaftlichem, sprich: kulturellen Interesse dort. Es gab noch zu Joseph Beuys’ Lebzeiten eine Ausstellung (Joseph Beuys: Frauen, 1982). Ein Café (derzeit leider eingestellt) gab es in der großen Kassenhalle auf Parterre; es gab den sozialen Gedanken, der Mitgestaltung und den eines Forums eben; nicht nur bänkisch und nicht nur rheinstädtisch. Diesem konkreten Zug heute erneut zu-sprechen zu können wäre doch kein zu verachtendes Hutlüften, chapeau! nicht nur und nicht zumindest zu Ehren des Jahrhundertjubilars.

    Zu den VERANSTALTUNGEN: 3. Stock
    Im Forum der Stadtsparkasse Düsseldorf, dem Saal auf dem 3. Stock, sind eine Reihe von Vorträgen und Gesprächen zum Beuysbezug geplant.

    Ebenso auf dem 3. Stock, auf der Etage, dem offenen weitläufigen Foyer zum Saal Landschaft sibirisch und Klang

    Zur Arbeit von Ursula Ströbele: inspiriert von extrem divergierenden Bedeutungs-Zusammenhängen, auch ganz lebenspraktischen, hat U. Ströbele die Grundzüge des Gesamt-Tableaus für die 3. Etage entworfen.

    Wir hoffen, dabei möglichen Intentionen von Joseph Beuys zumindest entfernt ahnungsweise nähergekommen zu sein.

    Die Künstler*innen:

    ArtJanz * in Duisburg als Wolfram Janz, bald sich vom Boden auf mit Düsseldorf bekannt gemacht und seit einer unverhofften Barbegegnung mit und einem Fazit dazu von J. Beuys weiß er, dass das, was er, ArtJanz, lebt, ihn als Künstler definiert. Gründer (2010) und Koordinator des ArtFakt e.V. und dessen Bauwagen der Demokratie (2011), einer „mobilen Galerie“ die ausdrücklich für alle da ist.
    Stephen Reader Seit der Akademiezeit (ab 1972, lieber JB!) in Düsseldorf. *in Zürich aus halbenglischer Ehe, dann hin und her zwischen den beiden Kulturkreisen: legt Sprache nahe, die Grafik des Schreibens, der Grenzen bzw. Nebulösitat – Nachzeichnungen (Spuren, Gestus) im Raum; voices – Artikulationen. Klangperformances mit Sylvie Norhausen. Public Private ist ein Stadtbild-anvisierendes Garten(kunst)-Projekt. Mitinitiator der Ateliers und Galerie Himmelgeister Str. („Altes Jagenberggelände“)

    Ursula Ströbele * in Friedrichshafen/Bodensee und von dem Leben an diesem fast Binnenmeer dem Ozeanischen, dem wenn überhaupt, anti-prätentiösen Weltenwahrnehmen und -träumen bald getränkt. Bildhauerisch freie Künstlerin in Düsseldorf, auch schreibend, Initia-torin/Kuratorin u. A. von Lesungsreihen im Außenbereich und sonstigen Mauerfällen, freizügigen Kontinuen, will sagen, Projekten (Glashaus Worringer Platz)

    Rüdiger Tschibbi Wich * in Freiburg i.B.; Student von Joseph Beuys späte 1960er ff., Meisterschüler, einer der gewählten Klassenleiter in des Lehrers kontroverser Ausschluss-Abwesenheit von der Akademie von 1972 bis 1980, beherztestens und zugleich lebensbegrüßend seinen Gegenübern, empathischst gesellschaftskünstlerisch aktiv, darin selber ein Stück sich bis aktuell in dieser Intervention fortsetzende, entwickelnde Düsseldorfer Bewegungsgeschichte und scharfer bis philosophisch-lyrischer Geschichtsverlaufbeobachtung auf täglicher Basis.

    Sylvie Norhausen * in Hannover; nach US-amerikanischer Frühkindheit, in D., Musike-rin/Singer-Songwriter, Instrumentalistin, in Düsseldorf, u.A. mit den von ihr und Jochen Nor-hausen mitgegründeten Ensembles Orient Express und DarBahar, begegnungsfreudiges Cross-over mitunter iranischen und deutschen Musikguts. Es tauchen auch schon mal frühe Töne und Instrumente auf. Klangperformances mit Stephen Reader, u.a. im Onomato Künst-lerverein und im Glashaus Worringer Platz, Düsseldorf.

    Alwina Heinz * in Kasachstan, nach dem Studium Mathematik, Philosophie und Theologie zur Düsseldorfer Akademie – Meisterschülerin und Akademiebrief von Thomas Grünfeld. Linien, bei ihr verbinden sie, durch die Existenzlabyrinthe, eher als dass sie trennen, umreißen können sie aber auch und damit doch wieder einfrieden; Netzwerke aufgespürt, filigrane, so wie sie Organismen eben bilden oder auch einfach welche „sind“.

    Thomas Giese * Düsseldorf. Studium der Kunst und Kunstgeschichte an der Akademie. Gieses Forschungsschwerpunkt ist heute die Düsseldorfer Kunstgeschichte (zeitgenössisch und 19. Jhdt.). Mehrere Veröffentlichungen im Jahrbuch des Forum Vormärzforschung und im Heine-Jahrbuch. Von Giese erscheinen regelmäßig Artikel in der TERZ, Düsseldorfer Monatsmagazin für Politik und Kultur. Darüber hinaus Veröffentlichungen in taz und junger Welt.

    Polyfolie (Chor) ein mit bis zu 16 Mitgliedern auftretender, Kölner „Zweig“ der von Phil Minton (GB) als Feral Choir über Regionen und Ländern streugesäten stimm-experimentell-choralen „Wildsaat“ [verwildert = feral] – Brigitte Küpper, Bärbel Nolden, Marion Schüller, Renée Blume, Ute Geuss, Andrea Lorenz, Gala Hummel, Andreas Techler, Ansgar Wallstein, Norbert Zajac, Gerno Bogumil, Hansjörg Schall, Ivan Zilli, Daniel May, Iouri Grankin, Karl Krützmann

    Karl Heinz Rummeny * in Bad Lippspringe. „Im Grunde… immer noch Anhänger, von Beuys, unbedingt, … Sein Jünger … deshalb noch lange nicht“, dafür eine werkkundige Quelle und Kurator von mehreren Ausstellungen zu ihm. Bildhauer mit Situations-Zuspitz-Flair (Objekte, ortsbezogene Installationen…), 24 Jahre Initiator/Kurator des „Parkhaus“-Ausstellungsraumes im Garten des Künstlervereins Malkasten. Siehe z.B. https://www.bio-graph.de/karl-heinz-rummeny (Zugang v. 20.6.2021; dort das oben seinerseits von Eiskellerberg TV Zitierte, 2013)

    Susanne Fasbender * in Bad Godesberg; begann als Malerin (Studium bei O. Muehl in Ös-terreich und Dtld., dann Ddf. bei Nan Hoover), heute v. A. Video-, Filmemacherin/Forscherin etwa zum Hambacher Wald („Brand“, vielbeachtete Film-Trilogie) und ähnlich Brisantem, generell zu „Grundverhältnissen der Gewalt im gesellschaftlichen Zusammenleben“ (https://www.susannefasbender.de/biografie.html, Zugang 18. 6. 2021). Gründerin, 5 J. Lei-terin des Kunstfilmtags, Düsseldorf

    Ille Chamier * am Niederrein, seit langem in Düsseldorf dichtend, singend, dereinst mit Pina Bausch tanzend/bewegt und immer wieder zeichnend/malend und nicht ohne schelmische Ironie und Lust unterwegs.

    Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste F. T. * in Gelsenkirchen, dort bereits frühe Bekanntschaft mit dem Joseph-Beuys-Apologeten, -Studenten und Mitstreiter Johannes Stüttgen, u. A.; an der Düsseldorfer Akademie philologisch aktiv referierte sie bereits zu Beuys’ Lebzei-ten zu ihm. Initiatorin/Kuratorin z.B. der Dichterbegegnungsreihen Poetische Begegnungen im Onomato Künstlerverein (den sie mitgründete) in Düsseldorf

     

     

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  • Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Den ganzen Tag
    07-07-21-29-08-21

    Vor fünfzig Jahren nahm sich der Lyriker Paul Celan (23.11.1920- 20.04.1970) in Paris das Leben. Sein Leichnam wurde aus der Seine geborgen, die genauen Todesumstände sind nicht bekannt. Er sah sich verfolgt von Plagiatsvorwürfen, umgeben von wachsendem Antisemitismus, böswillig missverstanden von Strömungen des Literaturbetriebs. Zugleich war er Träger des Georg-Büchner-Preises, seine Gedichte fanden renommierte Verleger, auch ihr Publikum.

    Vor hundert Jahren kam der Lyriker Paul Celan als Sohn einer deutschsprachigen jüdischen Familie in Czernowitz in der Bukowina zur Welt. Die Ausstellung des HdH BW stellt Grundlinien seines Lebenswegs vor und präsentiert an Hör- und Lesestationen Beispiele seines Werks. Seine Gedichte möchte er ohne Bezug zur Biografie gelesen sehen, »Meine Gedichte sind meine Vita« – aber ein Hintergrundwissen ist zur Annäherung unabdingbar: »Denn das Gedicht ist nicht zeitlos« und sein Autor »wirklichkeitswund und Wirklichkeit suchend«.

    • Eine Ausstellung von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus in Kooperation mit Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
  • KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    07:00 -22:00
    07-07-21-31-07-21

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

                                  

    100 Jahre Joseph Beuys: Ausstellung im Atrium der Stadtsparkasse

    Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys zeigt ein Künstlerkollektiv – bestehend aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern von Joseph Beuys sowie Kunstschaffenden des Künstlervereins ArtFakt e.V. – vom 1. bis zum 31. Juli 2021 die Ausstellung sowie Intervention „KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys“ im Atrium der Stadtsparkasse Düsseldorf an der Berliner Allee.

    „Wir sind eine private Initiative von Kunst- und Kulturinteressierten und möchten die erfreuliche Kampagne des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW »Beuys 2021« mit unserem Beitrag bereichern“, so die Initiatoren.

    Neben einer raumgreifenden Installation des „Bauwagens der Demokratie“ werden eigens von den Künstlerinnen und Künstlern für diese Szenerie geschaffene Tafeln gezeigt. Die Ausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet.

    Ausstellung täglich von 7 bis 22 Uhr geöffnet

    Interessierte können die Ausstellung im Rahmen der Öffnungszeiten des Atriums (täglich 7.00 – 22.00 Uhr) vom 1. bis zum 31. Juli besuchen. Am 1. Juli um 19.00 Uhr findet zur Eröffnung eine Performance des Improvisationschores Polyfolie statt, der eine Version der Aktion „Ja, Ja, Ja, Ja, Ja, Nee, Nee, Nee, Nee, Nee“ von Joseph Beuys präsentiert. Die Besucherzahl ist aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen begrenzt.

    Neben der Ausstellung im Atrium finden zudem vom 20. bis zum 23. Juli im Forum (3. Etage) der Stadtsparkasse Düsseldorf Aktionstage mit Vorträgen zu Projekten von Joseph Beuys, dem erweiterten Kunstbegriff sowie Gesprächen mit Beuys-Schülern statt.

    Das Ausstellungsprogramm im Überblick:

    Do. 01. Juli, 18:00-22:00 Uhr
    Vernissage Atrium
    Bodeninstallation
    Bauwagen der Demokratie
    Ab 19:00 Uhr: Performance Improvisationschor Polyfolie

    Di.-Fr. 20.-23. Juli, 14:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Ursula Ströbele
    Rauminstallation

    Di. 20. Juli, 19:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Landschaft sibirisch und Klang
    Ursula Ströbele, Rüdiger T. Wich
    Stephen Reader, Sylvie Norhausen
    Vortrag Susanne Fasbender

    Mi. 21. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Beuys und Sprache, Frauke Tomczak
    Kurzvortrag und Beuysfilm
    Susanne Fasbender, Kurzvortrag
    Ille Chamier und Frauke Tomczak lesen

    Do. 22. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage Forum
    Frauke Tomczak spricht mit Beuys-Schüler*innen

    Fr. 23. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Karl Heinz Rummeny
    Vortrag 7000 Eichen, documenta ´82
    Geschichte und Ausblick in die Zukunft

    Teilnehmende Künstler*innen sind:

     ArtJanz
     Stephen Reader
     Ursula Ströbele
     Rüdiger Tschibbi Wich
     Sylvie Norhausen
     Alwina Heinz
     Thomas Giese
     Polyfolie (Chor)
     Karl Heinz Rummeny
     Susanne Fasbender
     Ille Chamier
     Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste

    Anmeldung zu den Veranstaltungen unter: kulturstiftung@sskduesseldorf.de

    Näheres zum Verein ArtFakt e.V. unter: //artfakt2010.wordpress.com/

    Wagen: Gang – Eine Intervention in der Kassenhalle und einiges darüber
    Wagen: Im Mai wie eh’ dem ein Bauwagen zwischen Park und der Off-Flanke eines Einkaufs-arkadengeländes: nur, dass der dort über die vergangenen Jahre zu einer Art kleinen Institution gewordene Bauwagen der Demokratie, jetzt innen gänzlich in Malervlies ausgekleidet war und nach allen Coronaregeln bedingt begehbar, zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys. Zum 1. Juli nun (Eröffnung) der eigentümliche Gang des Bauwagens der Demokratie in gewandelter Form in die gläserne Zentrale der Düsseldorfer Stadtsparkasse an der Berliner Allee.

    Auf das vom Künstler uns Mitgegebene wie auch auf diesen Ort eingehen und Letzteren für die Dauer zu ihrem Medium machen, was keinen Widerspruch erzwingt – ihm einige seiner (wie auch des Künstlers) im funktionalen Alltag eher unter der Haut mitgenommenen Reso-nanzen entlocken und ihnen Raum öffnen, Formen zum Klingen bringen – wollen 12 bildende, Diskurs- und Tonkünstler*innen und deren Gäste während des Monats Juli, in jeweils eigener Sprache, Aussagen und Einladungen zu den Impulsen, die sie von (oder zeitgeistig parallel zu) Joseph Beuys oder auch erst später erkennend, in ihr Tun aufgenommen haben bzw. aufnehmen und weiterführen.

    Bank und Beuys. Was ist Kapital?
    Der gastgebende Ort selbst bringt verwandte Geschichte und Aspekte seines Geistes mit. War die Sparkassenzentrale schließlich nicht alleine als Geldinstitut gedacht und geplant, sondern an der ansonsten nicht überbordend verweil- und willkommenverheißenden Stadt-verkehrsader Berliner Allee, auch als Treffpunkt, Ort für Austausch, Ideen, Begegnungen und Betrachtung. In weniger Kreisen bekannt als es dies verdient: In der 3. Etage im großen Saal, dem Forum der Stadtsparkasse, verleiht jährlich deren Kunst- und Kulturstiftung den Düs-seldorfer Literaturpreis; es gibt Konzerte und anderes von gemeinschaftlichem, sprich: kulturellen Interesse dort. Es gab noch zu Joseph Beuys’ Lebzeiten eine Ausstellung (Joseph Beuys: Frauen, 1982). Ein Café (derzeit leider eingestellt) gab es in der großen Kassenhalle auf Parterre; es gab den sozialen Gedanken, der Mitgestaltung und den eines Forums eben; nicht nur bänkisch und nicht nur rheinstädtisch. Diesem konkreten Zug heute erneut zu-sprechen zu können wäre doch kein zu verachtendes Hutlüften, chapeau! nicht nur und nicht zumindest zu Ehren des Jahrhundertjubilars.

    Zu den VERANSTALTUNGEN: 3. Stock
    Im Forum der Stadtsparkasse Düsseldorf, dem Saal auf dem 3. Stock, sind eine Reihe von Vorträgen und Gesprächen zum Beuysbezug geplant.

    Ebenso auf dem 3. Stock, auf der Etage, dem offenen weitläufigen Foyer zum Saal Landschaft sibirisch und Klang

    Zur Arbeit von Ursula Ströbele: inspiriert von extrem divergierenden Bedeutungs-Zusammenhängen, auch ganz lebenspraktischen, hat U. Ströbele die Grundzüge des Gesamt-Tableaus für die 3. Etage entworfen.

    Wir hoffen, dabei möglichen Intentionen von Joseph Beuys zumindest entfernt ahnungsweise nähergekommen zu sein.

    Die Künstler*innen:

    ArtJanz * in Duisburg als Wolfram Janz, bald sich vom Boden auf mit Düsseldorf bekannt gemacht und seit einer unverhofften Barbegegnung mit und einem Fazit dazu von J. Beuys weiß er, dass das, was er, ArtJanz, lebt, ihn als Künstler definiert. Gründer (2010) und Koordinator des ArtFakt e.V. und dessen Bauwagen der Demokratie (2011), einer „mobilen Galerie“ die ausdrücklich für alle da ist.
    Stephen Reader Seit der Akademiezeit (ab 1972, lieber JB!) in Düsseldorf. *in Zürich aus halbenglischer Ehe, dann hin und her zwischen den beiden Kulturkreisen: legt Sprache nahe, die Grafik des Schreibens, der Grenzen bzw. Nebulösitat – Nachzeichnungen (Spuren, Gestus) im Raum; voices – Artikulationen. Klangperformances mit Sylvie Norhausen. Public Private ist ein Stadtbild-anvisierendes Garten(kunst)-Projekt. Mitinitiator der Ateliers und Galerie Himmelgeister Str. („Altes Jagenberggelände“)

    Ursula Ströbele * in Friedrichshafen/Bodensee und von dem Leben an diesem fast Binnenmeer dem Ozeanischen, dem wenn überhaupt, anti-prätentiösen Weltenwahrnehmen und -träumen bald getränkt. Bildhauerisch freie Künstlerin in Düsseldorf, auch schreibend, Initia-torin/Kuratorin u. A. von Lesungsreihen im Außenbereich und sonstigen Mauerfällen, freizügigen Kontinuen, will sagen, Projekten (Glashaus Worringer Platz)

    Rüdiger Tschibbi Wich * in Freiburg i.B.; Student von Joseph Beuys späte 1960er ff., Meisterschüler, einer der gewählten Klassenleiter in des Lehrers kontroverser Ausschluss-Abwesenheit von der Akademie von 1972 bis 1980, beherztestens und zugleich lebensbegrüßend seinen Gegenübern, empathischst gesellschaftskünstlerisch aktiv, darin selber ein Stück sich bis aktuell in dieser Intervention fortsetzende, entwickelnde Düsseldorfer Bewegungsgeschichte und scharfer bis philosophisch-lyrischer Geschichtsverlaufbeobachtung auf täglicher Basis.

    Sylvie Norhausen * in Hannover; nach US-amerikanischer Frühkindheit, in D., Musike-rin/Singer-Songwriter, Instrumentalistin, in Düsseldorf, u.A. mit den von ihr und Jochen Nor-hausen mitgegründeten Ensembles Orient Express und DarBahar, begegnungsfreudiges Cross-over mitunter iranischen und deutschen Musikguts. Es tauchen auch schon mal frühe Töne und Instrumente auf. Klangperformances mit Stephen Reader, u.a. im Onomato Künst-lerverein und im Glashaus Worringer Platz, Düsseldorf.

    Alwina Heinz * in Kasachstan, nach dem Studium Mathematik, Philosophie und Theologie zur Düsseldorfer Akademie – Meisterschülerin und Akademiebrief von Thomas Grünfeld. Linien, bei ihr verbinden sie, durch die Existenzlabyrinthe, eher als dass sie trennen, umreißen können sie aber auch und damit doch wieder einfrieden; Netzwerke aufgespürt, filigrane, so wie sie Organismen eben bilden oder auch einfach welche „sind“.

    Thomas Giese * Düsseldorf. Studium der Kunst und Kunstgeschichte an der Akademie. Gieses Forschungsschwerpunkt ist heute die Düsseldorfer Kunstgeschichte (zeitgenössisch und 19. Jhdt.). Mehrere Veröffentlichungen im Jahrbuch des Forum Vormärzforschung und im Heine-Jahrbuch. Von Giese erscheinen regelmäßig Artikel in der TERZ, Düsseldorfer Monatsmagazin für Politik und Kultur. Darüber hinaus Veröffentlichungen in taz und junger Welt.

    Polyfolie (Chor) ein mit bis zu 16 Mitgliedern auftretender, Kölner „Zweig“ der von Phil Minton (GB) als Feral Choir über Regionen und Ländern streugesäten stimm-experimentell-choralen „Wildsaat“ [verwildert = feral] – Brigitte Küpper, Bärbel Nolden, Marion Schüller, Renée Blume, Ute Geuss, Andrea Lorenz, Gala Hummel, Andreas Techler, Ansgar Wallstein, Norbert Zajac, Gerno Bogumil, Hansjörg Schall, Ivan Zilli, Daniel May, Iouri Grankin, Karl Krützmann

    Karl Heinz Rummeny * in Bad Lippspringe. „Im Grunde… immer noch Anhänger, von Beuys, unbedingt, … Sein Jünger … deshalb noch lange nicht“, dafür eine werkkundige Quelle und Kurator von mehreren Ausstellungen zu ihm. Bildhauer mit Situations-Zuspitz-Flair (Objekte, ortsbezogene Installationen…), 24 Jahre Initiator/Kurator des „Parkhaus“-Ausstellungsraumes im Garten des Künstlervereins Malkasten. Siehe z.B. https://www.bio-graph.de/karl-heinz-rummeny (Zugang v. 20.6.2021; dort das oben seinerseits von Eiskellerberg TV Zitierte, 2013)

    Susanne Fasbender * in Bad Godesberg; begann als Malerin (Studium bei O. Muehl in Ös-terreich und Dtld., dann Ddf. bei Nan Hoover), heute v. A. Video-, Filmemacherin/Forscherin etwa zum Hambacher Wald („Brand“, vielbeachtete Film-Trilogie) und ähnlich Brisantem, generell zu „Grundverhältnissen der Gewalt im gesellschaftlichen Zusammenleben“ (https://www.susannefasbender.de/biografie.html, Zugang 18. 6. 2021). Gründerin, 5 J. Lei-terin des Kunstfilmtags, Düsseldorf

    Ille Chamier * am Niederrein, seit langem in Düsseldorf dichtend, singend, dereinst mit Pina Bausch tanzend/bewegt und immer wieder zeichnend/malend und nicht ohne schelmische Ironie und Lust unterwegs.

    Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste F. T. * in Gelsenkirchen, dort bereits frühe Bekanntschaft mit dem Joseph-Beuys-Apologeten, -Studenten und Mitstreiter Johannes Stüttgen, u. A.; an der Düsseldorfer Akademie philologisch aktiv referierte sie bereits zu Beuys’ Lebzei-ten zu ihm. Initiatorin/Kuratorin z.B. der Dichterbegegnungsreihen Poetische Begegnungen im Onomato Künstlerverein (den sie mitgründete) in Düsseldorf

     

     

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  • Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Den ganzen Tag
    08-07-21-29-08-21

    Vor fünfzig Jahren nahm sich der Lyriker Paul Celan (23.11.1920- 20.04.1970) in Paris das Leben. Sein Leichnam wurde aus der Seine geborgen, die genauen Todesumstände sind nicht bekannt. Er sah sich verfolgt von Plagiatsvorwürfen, umgeben von wachsendem Antisemitismus, böswillig missverstanden von Strömungen des Literaturbetriebs. Zugleich war er Träger des Georg-Büchner-Preises, seine Gedichte fanden renommierte Verleger, auch ihr Publikum.

    Vor hundert Jahren kam der Lyriker Paul Celan als Sohn einer deutschsprachigen jüdischen Familie in Czernowitz in der Bukowina zur Welt. Die Ausstellung des HdH BW stellt Grundlinien seines Lebenswegs vor und präsentiert an Hör- und Lesestationen Beispiele seines Werks. Seine Gedichte möchte er ohne Bezug zur Biografie gelesen sehen, »Meine Gedichte sind meine Vita« – aber ein Hintergrundwissen ist zur Annäherung unabdingbar: »Denn das Gedicht ist nicht zeitlos« und sein Autor »wirklichkeitswund und Wirklichkeit suchend«.

    • Eine Ausstellung von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus in Kooperation mit Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
  • KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    07:00 -22:00
    08-07-21-31-07-21

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

                                  

    100 Jahre Joseph Beuys: Ausstellung im Atrium der Stadtsparkasse

    Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys zeigt ein Künstlerkollektiv – bestehend aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern von Joseph Beuys sowie Kunstschaffenden des Künstlervereins ArtFakt e.V. – vom 1. bis zum 31. Juli 2021 die Ausstellung sowie Intervention „KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys“ im Atrium der Stadtsparkasse Düsseldorf an der Berliner Allee.

    „Wir sind eine private Initiative von Kunst- und Kulturinteressierten und möchten die erfreuliche Kampagne des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW »Beuys 2021« mit unserem Beitrag bereichern“, so die Initiatoren.

    Neben einer raumgreifenden Installation des „Bauwagens der Demokratie“ werden eigens von den Künstlerinnen und Künstlern für diese Szenerie geschaffene Tafeln gezeigt. Die Ausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet.

    Ausstellung täglich von 7 bis 22 Uhr geöffnet

    Interessierte können die Ausstellung im Rahmen der Öffnungszeiten des Atriums (täglich 7.00 – 22.00 Uhr) vom 1. bis zum 31. Juli besuchen. Am 1. Juli um 19.00 Uhr findet zur Eröffnung eine Performance des Improvisationschores Polyfolie statt, der eine Version der Aktion „Ja, Ja, Ja, Ja, Ja, Nee, Nee, Nee, Nee, Nee“ von Joseph Beuys präsentiert. Die Besucherzahl ist aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen begrenzt.

    Neben der Ausstellung im Atrium finden zudem vom 20. bis zum 23. Juli im Forum (3. Etage) der Stadtsparkasse Düsseldorf Aktionstage mit Vorträgen zu Projekten von Joseph Beuys, dem erweiterten Kunstbegriff sowie Gesprächen mit Beuys-Schülern statt.

    Das Ausstellungsprogramm im Überblick:

    Do. 01. Juli, 18:00-22:00 Uhr
    Vernissage Atrium
    Bodeninstallation
    Bauwagen der Demokratie
    Ab 19:00 Uhr: Performance Improvisationschor Polyfolie

    Di.-Fr. 20.-23. Juli, 14:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Ursula Ströbele
    Rauminstallation

    Di. 20. Juli, 19:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Landschaft sibirisch und Klang
    Ursula Ströbele, Rüdiger T. Wich
    Stephen Reader, Sylvie Norhausen
    Vortrag Susanne Fasbender

    Mi. 21. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Beuys und Sprache, Frauke Tomczak
    Kurzvortrag und Beuysfilm
    Susanne Fasbender, Kurzvortrag
    Ille Chamier und Frauke Tomczak lesen

    Do. 22. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage Forum
    Frauke Tomczak spricht mit Beuys-Schüler*innen

    Fr. 23. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Karl Heinz Rummeny
    Vortrag 7000 Eichen, documenta ´82
    Geschichte und Ausblick in die Zukunft

    Teilnehmende Künstler*innen sind:

     ArtJanz
     Stephen Reader
     Ursula Ströbele
     Rüdiger Tschibbi Wich
     Sylvie Norhausen
     Alwina Heinz
     Thomas Giese
     Polyfolie (Chor)
     Karl Heinz Rummeny
     Susanne Fasbender
     Ille Chamier
     Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste

    Anmeldung zu den Veranstaltungen unter: kulturstiftung@sskduesseldorf.de

    Näheres zum Verein ArtFakt e.V. unter: //artfakt2010.wordpress.com/

    Wagen: Gang – Eine Intervention in der Kassenhalle und einiges darüber
    Wagen: Im Mai wie eh’ dem ein Bauwagen zwischen Park und der Off-Flanke eines Einkaufs-arkadengeländes: nur, dass der dort über die vergangenen Jahre zu einer Art kleinen Institution gewordene Bauwagen der Demokratie, jetzt innen gänzlich in Malervlies ausgekleidet war und nach allen Coronaregeln bedingt begehbar, zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys. Zum 1. Juli nun (Eröffnung) der eigentümliche Gang des Bauwagens der Demokratie in gewandelter Form in die gläserne Zentrale der Düsseldorfer Stadtsparkasse an der Berliner Allee.

    Auf das vom Künstler uns Mitgegebene wie auch auf diesen Ort eingehen und Letzteren für die Dauer zu ihrem Medium machen, was keinen Widerspruch erzwingt – ihm einige seiner (wie auch des Künstlers) im funktionalen Alltag eher unter der Haut mitgenommenen Reso-nanzen entlocken und ihnen Raum öffnen, Formen zum Klingen bringen – wollen 12 bildende, Diskurs- und Tonkünstler*innen und deren Gäste während des Monats Juli, in jeweils eigener Sprache, Aussagen und Einladungen zu den Impulsen, die sie von (oder zeitgeistig parallel zu) Joseph Beuys oder auch erst später erkennend, in ihr Tun aufgenommen haben bzw. aufnehmen und weiterführen.

    Bank und Beuys. Was ist Kapital?
    Der gastgebende Ort selbst bringt verwandte Geschichte und Aspekte seines Geistes mit. War die Sparkassenzentrale schließlich nicht alleine als Geldinstitut gedacht und geplant, sondern an der ansonsten nicht überbordend verweil- und willkommenverheißenden Stadt-verkehrsader Berliner Allee, auch als Treffpunkt, Ort für Austausch, Ideen, Begegnungen und Betrachtung. In weniger Kreisen bekannt als es dies verdient: In der 3. Etage im großen Saal, dem Forum der Stadtsparkasse, verleiht jährlich deren Kunst- und Kulturstiftung den Düs-seldorfer Literaturpreis; es gibt Konzerte und anderes von gemeinschaftlichem, sprich: kulturellen Interesse dort. Es gab noch zu Joseph Beuys’ Lebzeiten eine Ausstellung (Joseph Beuys: Frauen, 1982). Ein Café (derzeit leider eingestellt) gab es in der großen Kassenhalle auf Parterre; es gab den sozialen Gedanken, der Mitgestaltung und den eines Forums eben; nicht nur bänkisch und nicht nur rheinstädtisch. Diesem konkreten Zug heute erneut zu-sprechen zu können wäre doch kein zu verachtendes Hutlüften, chapeau! nicht nur und nicht zumindest zu Ehren des Jahrhundertjubilars.

    Zu den VERANSTALTUNGEN: 3. Stock
    Im Forum der Stadtsparkasse Düsseldorf, dem Saal auf dem 3. Stock, sind eine Reihe von Vorträgen und Gesprächen zum Beuysbezug geplant.

    Ebenso auf dem 3. Stock, auf der Etage, dem offenen weitläufigen Foyer zum Saal Landschaft sibirisch und Klang

    Zur Arbeit von Ursula Ströbele: inspiriert von extrem divergierenden Bedeutungs-Zusammenhängen, auch ganz lebenspraktischen, hat U. Ströbele die Grundzüge des Gesamt-Tableaus für die 3. Etage entworfen.

    Wir hoffen, dabei möglichen Intentionen von Joseph Beuys zumindest entfernt ahnungsweise nähergekommen zu sein.

    Die Künstler*innen:

    ArtJanz * in Duisburg als Wolfram Janz, bald sich vom Boden auf mit Düsseldorf bekannt gemacht und seit einer unverhofften Barbegegnung mit und einem Fazit dazu von J. Beuys weiß er, dass das, was er, ArtJanz, lebt, ihn als Künstler definiert. Gründer (2010) und Koordinator des ArtFakt e.V. und dessen Bauwagen der Demokratie (2011), einer „mobilen Galerie“ die ausdrücklich für alle da ist.
    Stephen Reader Seit der Akademiezeit (ab 1972, lieber JB!) in Düsseldorf. *in Zürich aus halbenglischer Ehe, dann hin und her zwischen den beiden Kulturkreisen: legt Sprache nahe, die Grafik des Schreibens, der Grenzen bzw. Nebulösitat – Nachzeichnungen (Spuren, Gestus) im Raum; voices – Artikulationen. Klangperformances mit Sylvie Norhausen. Public Private ist ein Stadtbild-anvisierendes Garten(kunst)-Projekt. Mitinitiator der Ateliers und Galerie Himmelgeister Str. („Altes Jagenberggelände“)

    Ursula Ströbele * in Friedrichshafen/Bodensee und von dem Leben an diesem fast Binnenmeer dem Ozeanischen, dem wenn überhaupt, anti-prätentiösen Weltenwahrnehmen und -träumen bald getränkt. Bildhauerisch freie Künstlerin in Düsseldorf, auch schreibend, Initia-torin/Kuratorin u. A. von Lesungsreihen im Außenbereich und sonstigen Mauerfällen, freizügigen Kontinuen, will sagen, Projekten (Glashaus Worringer Platz)

    Rüdiger Tschibbi Wich * in Freiburg i.B.; Student von Joseph Beuys späte 1960er ff., Meisterschüler, einer der gewählten Klassenleiter in des Lehrers kontroverser Ausschluss-Abwesenheit von der Akademie von 1972 bis 1980, beherztestens und zugleich lebensbegrüßend seinen Gegenübern, empathischst gesellschaftskünstlerisch aktiv, darin selber ein Stück sich bis aktuell in dieser Intervention fortsetzende, entwickelnde Düsseldorfer Bewegungsgeschichte und scharfer bis philosophisch-lyrischer Geschichtsverlaufbeobachtung auf täglicher Basis.

    Sylvie Norhausen * in Hannover; nach US-amerikanischer Frühkindheit, in D., Musike-rin/Singer-Songwriter, Instrumentalistin, in Düsseldorf, u.A. mit den von ihr und Jochen Nor-hausen mitgegründeten Ensembles Orient Express und DarBahar, begegnungsfreudiges Cross-over mitunter iranischen und deutschen Musikguts. Es tauchen auch schon mal frühe Töne und Instrumente auf. Klangperformances mit Stephen Reader, u.a. im Onomato Künst-lerverein und im Glashaus Worringer Platz, Düsseldorf.

    Alwina Heinz * in Kasachstan, nach dem Studium Mathematik, Philosophie und Theologie zur Düsseldorfer Akademie – Meisterschülerin und Akademiebrief von Thomas Grünfeld. Linien, bei ihr verbinden sie, durch die Existenzlabyrinthe, eher als dass sie trennen, umreißen können sie aber auch und damit doch wieder einfrieden; Netzwerke aufgespürt, filigrane, so wie sie Organismen eben bilden oder auch einfach welche „sind“.

    Thomas Giese * Düsseldorf. Studium der Kunst und Kunstgeschichte an der Akademie. Gieses Forschungsschwerpunkt ist heute die Düsseldorfer Kunstgeschichte (zeitgenössisch und 19. Jhdt.). Mehrere Veröffentlichungen im Jahrbuch des Forum Vormärzforschung und im Heine-Jahrbuch. Von Giese erscheinen regelmäßig Artikel in der TERZ, Düsseldorfer Monatsmagazin für Politik und Kultur. Darüber hinaus Veröffentlichungen in taz und junger Welt.

    Polyfolie (Chor) ein mit bis zu 16 Mitgliedern auftretender, Kölner „Zweig“ der von Phil Minton (GB) als Feral Choir über Regionen und Ländern streugesäten stimm-experimentell-choralen „Wildsaat“ [verwildert = feral] – Brigitte Küpper, Bärbel Nolden, Marion Schüller, Renée Blume, Ute Geuss, Andrea Lorenz, Gala Hummel, Andreas Techler, Ansgar Wallstein, Norbert Zajac, Gerno Bogumil, Hansjörg Schall, Ivan Zilli, Daniel May, Iouri Grankin, Karl Krützmann

    Karl Heinz Rummeny * in Bad Lippspringe. „Im Grunde… immer noch Anhänger, von Beuys, unbedingt, … Sein Jünger … deshalb noch lange nicht“, dafür eine werkkundige Quelle und Kurator von mehreren Ausstellungen zu ihm. Bildhauer mit Situations-Zuspitz-Flair (Objekte, ortsbezogene Installationen…), 24 Jahre Initiator/Kurator des „Parkhaus“-Ausstellungsraumes im Garten des Künstlervereins Malkasten. Siehe z.B. https://www.bio-graph.de/karl-heinz-rummeny (Zugang v. 20.6.2021; dort das oben seinerseits von Eiskellerberg TV Zitierte, 2013)

    Susanne Fasbender * in Bad Godesberg; begann als Malerin (Studium bei O. Muehl in Ös-terreich und Dtld., dann Ddf. bei Nan Hoover), heute v. A. Video-, Filmemacherin/Forscherin etwa zum Hambacher Wald („Brand“, vielbeachtete Film-Trilogie) und ähnlich Brisantem, generell zu „Grundverhältnissen der Gewalt im gesellschaftlichen Zusammenleben“ (https://www.susannefasbender.de/biografie.html, Zugang 18. 6. 2021). Gründerin, 5 J. Lei-terin des Kunstfilmtags, Düsseldorf

    Ille Chamier * am Niederrein, seit langem in Düsseldorf dichtend, singend, dereinst mit Pina Bausch tanzend/bewegt und immer wieder zeichnend/malend und nicht ohne schelmische Ironie und Lust unterwegs.

    Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste F. T. * in Gelsenkirchen, dort bereits frühe Bekanntschaft mit dem Joseph-Beuys-Apologeten, -Studenten und Mitstreiter Johannes Stüttgen, u. A.; an der Düsseldorfer Akademie philologisch aktiv referierte sie bereits zu Beuys’ Lebzei-ten zu ihm. Initiatorin/Kuratorin z.B. der Dichterbegegnungsreihen Poetische Begegnungen im Onomato Künstlerverein (den sie mitgründete) in Düsseldorf

     

     

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  • Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Den ganzen Tag
    09-07-21-29-08-21

    Vor fünfzig Jahren nahm sich der Lyriker Paul Celan (23.11.1920- 20.04.1970) in Paris das Leben. Sein Leichnam wurde aus der Seine geborgen, die genauen Todesumstände sind nicht bekannt. Er sah sich verfolgt von Plagiatsvorwürfen, umgeben von wachsendem Antisemitismus, böswillig missverstanden von Strömungen des Literaturbetriebs. Zugleich war er Träger des Georg-Büchner-Preises, seine Gedichte fanden renommierte Verleger, auch ihr Publikum.

    Vor hundert Jahren kam der Lyriker Paul Celan als Sohn einer deutschsprachigen jüdischen Familie in Czernowitz in der Bukowina zur Welt. Die Ausstellung des HdH BW stellt Grundlinien seines Lebenswegs vor und präsentiert an Hör- und Lesestationen Beispiele seines Werks. Seine Gedichte möchte er ohne Bezug zur Biografie gelesen sehen, »Meine Gedichte sind meine Vita« – aber ein Hintergrundwissen ist zur Annäherung unabdingbar: »Denn das Gedicht ist nicht zeitlos« und sein Autor »wirklichkeitswund und Wirklichkeit suchend«.

    • Eine Ausstellung von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus in Kooperation mit Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
  • KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    07:00 -22:00
    09-07-21-31-07-21

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

                                  

    100 Jahre Joseph Beuys: Ausstellung im Atrium der Stadtsparkasse

    Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys zeigt ein Künstlerkollektiv – bestehend aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern von Joseph Beuys sowie Kunstschaffenden des Künstlervereins ArtFakt e.V. – vom 1. bis zum 31. Juli 2021 die Ausstellung sowie Intervention „KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys“ im Atrium der Stadtsparkasse Düsseldorf an der Berliner Allee.

    „Wir sind eine private Initiative von Kunst- und Kulturinteressierten und möchten die erfreuliche Kampagne des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW »Beuys 2021« mit unserem Beitrag bereichern“, so die Initiatoren.

    Neben einer raumgreifenden Installation des „Bauwagens der Demokratie“ werden eigens von den Künstlerinnen und Künstlern für diese Szenerie geschaffene Tafeln gezeigt. Die Ausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet.

    Ausstellung täglich von 7 bis 22 Uhr geöffnet

    Interessierte können die Ausstellung im Rahmen der Öffnungszeiten des Atriums (täglich 7.00 – 22.00 Uhr) vom 1. bis zum 31. Juli besuchen. Am 1. Juli um 19.00 Uhr findet zur Eröffnung eine Performance des Improvisationschores Polyfolie statt, der eine Version der Aktion „Ja, Ja, Ja, Ja, Ja, Nee, Nee, Nee, Nee, Nee“ von Joseph Beuys präsentiert. Die Besucherzahl ist aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen begrenzt.

    Neben der Ausstellung im Atrium finden zudem vom 20. bis zum 23. Juli im Forum (3. Etage) der Stadtsparkasse Düsseldorf Aktionstage mit Vorträgen zu Projekten von Joseph Beuys, dem erweiterten Kunstbegriff sowie Gesprächen mit Beuys-Schülern statt.

    Das Ausstellungsprogramm im Überblick:

    Do. 01. Juli, 18:00-22:00 Uhr
    Vernissage Atrium
    Bodeninstallation
    Bauwagen der Demokratie
    Ab 19:00 Uhr: Performance Improvisationschor Polyfolie

    Di.-Fr. 20.-23. Juli, 14:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Ursula Ströbele
    Rauminstallation

    Di. 20. Juli, 19:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Landschaft sibirisch und Klang
    Ursula Ströbele, Rüdiger T. Wich
    Stephen Reader, Sylvie Norhausen
    Vortrag Susanne Fasbender

    Mi. 21. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Beuys und Sprache, Frauke Tomczak
    Kurzvortrag und Beuysfilm
    Susanne Fasbender, Kurzvortrag
    Ille Chamier und Frauke Tomczak lesen

    Do. 22. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage Forum
    Frauke Tomczak spricht mit Beuys-Schüler*innen

    Fr. 23. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Karl Heinz Rummeny
    Vortrag 7000 Eichen, documenta ´82
    Geschichte und Ausblick in die Zukunft

    Teilnehmende Künstler*innen sind:

     ArtJanz
     Stephen Reader
     Ursula Ströbele
     Rüdiger Tschibbi Wich
     Sylvie Norhausen
     Alwina Heinz
     Thomas Giese
     Polyfolie (Chor)
     Karl Heinz Rummeny
     Susanne Fasbender
     Ille Chamier
     Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste

    Anmeldung zu den Veranstaltungen unter: kulturstiftung@sskduesseldorf.de

    Näheres zum Verein ArtFakt e.V. unter: //artfakt2010.wordpress.com/

    Wagen: Gang – Eine Intervention in der Kassenhalle und einiges darüber
    Wagen: Im Mai wie eh’ dem ein Bauwagen zwischen Park und der Off-Flanke eines Einkaufs-arkadengeländes: nur, dass der dort über die vergangenen Jahre zu einer Art kleinen Institution gewordene Bauwagen der Demokratie, jetzt innen gänzlich in Malervlies ausgekleidet war und nach allen Coronaregeln bedingt begehbar, zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys. Zum 1. Juli nun (Eröffnung) der eigentümliche Gang des Bauwagens der Demokratie in gewandelter Form in die gläserne Zentrale der Düsseldorfer Stadtsparkasse an der Berliner Allee.

    Auf das vom Künstler uns Mitgegebene wie auch auf diesen Ort eingehen und Letzteren für die Dauer zu ihrem Medium machen, was keinen Widerspruch erzwingt – ihm einige seiner (wie auch des Künstlers) im funktionalen Alltag eher unter der Haut mitgenommenen Reso-nanzen entlocken und ihnen Raum öffnen, Formen zum Klingen bringen – wollen 12 bildende, Diskurs- und Tonkünstler*innen und deren Gäste während des Monats Juli, in jeweils eigener Sprache, Aussagen und Einladungen zu den Impulsen, die sie von (oder zeitgeistig parallel zu) Joseph Beuys oder auch erst später erkennend, in ihr Tun aufgenommen haben bzw. aufnehmen und weiterführen.

    Bank und Beuys. Was ist Kapital?
    Der gastgebende Ort selbst bringt verwandte Geschichte und Aspekte seines Geistes mit. War die Sparkassenzentrale schließlich nicht alleine als Geldinstitut gedacht und geplant, sondern an der ansonsten nicht überbordend verweil- und willkommenverheißenden Stadt-verkehrsader Berliner Allee, auch als Treffpunkt, Ort für Austausch, Ideen, Begegnungen und Betrachtung. In weniger Kreisen bekannt als es dies verdient: In der 3. Etage im großen Saal, dem Forum der Stadtsparkasse, verleiht jährlich deren Kunst- und Kulturstiftung den Düs-seldorfer Literaturpreis; es gibt Konzerte und anderes von gemeinschaftlichem, sprich: kulturellen Interesse dort. Es gab noch zu Joseph Beuys’ Lebzeiten eine Ausstellung (Joseph Beuys: Frauen, 1982). Ein Café (derzeit leider eingestellt) gab es in der großen Kassenhalle auf Parterre; es gab den sozialen Gedanken, der Mitgestaltung und den eines Forums eben; nicht nur bänkisch und nicht nur rheinstädtisch. Diesem konkreten Zug heute erneut zu-sprechen zu können wäre doch kein zu verachtendes Hutlüften, chapeau! nicht nur und nicht zumindest zu Ehren des Jahrhundertjubilars.

    Zu den VERANSTALTUNGEN: 3. Stock
    Im Forum der Stadtsparkasse Düsseldorf, dem Saal auf dem 3. Stock, sind eine Reihe von Vorträgen und Gesprächen zum Beuysbezug geplant.

    Ebenso auf dem 3. Stock, auf der Etage, dem offenen weitläufigen Foyer zum Saal Landschaft sibirisch und Klang

    Zur Arbeit von Ursula Ströbele: inspiriert von extrem divergierenden Bedeutungs-Zusammenhängen, auch ganz lebenspraktischen, hat U. Ströbele die Grundzüge des Gesamt-Tableaus für die 3. Etage entworfen.

    Wir hoffen, dabei möglichen Intentionen von Joseph Beuys zumindest entfernt ahnungsweise nähergekommen zu sein.

    Die Künstler*innen:

    ArtJanz * in Duisburg als Wolfram Janz, bald sich vom Boden auf mit Düsseldorf bekannt gemacht und seit einer unverhofften Barbegegnung mit und einem Fazit dazu von J. Beuys weiß er, dass das, was er, ArtJanz, lebt, ihn als Künstler definiert. Gründer (2010) und Koordinator des ArtFakt e.V. und dessen Bauwagen der Demokratie (2011), einer „mobilen Galerie“ die ausdrücklich für alle da ist.
    Stephen Reader Seit der Akademiezeit (ab 1972, lieber JB!) in Düsseldorf. *in Zürich aus halbenglischer Ehe, dann hin und her zwischen den beiden Kulturkreisen: legt Sprache nahe, die Grafik des Schreibens, der Grenzen bzw. Nebulösitat – Nachzeichnungen (Spuren, Gestus) im Raum; voices – Artikulationen. Klangperformances mit Sylvie Norhausen. Public Private ist ein Stadtbild-anvisierendes Garten(kunst)-Projekt. Mitinitiator der Ateliers und Galerie Himmelgeister Str. („Altes Jagenberggelände“)

    Ursula Ströbele * in Friedrichshafen/Bodensee und von dem Leben an diesem fast Binnenmeer dem Ozeanischen, dem wenn überhaupt, anti-prätentiösen Weltenwahrnehmen und -träumen bald getränkt. Bildhauerisch freie Künstlerin in Düsseldorf, auch schreibend, Initia-torin/Kuratorin u. A. von Lesungsreihen im Außenbereich und sonstigen Mauerfällen, freizügigen Kontinuen, will sagen, Projekten (Glashaus Worringer Platz)

    Rüdiger Tschibbi Wich * in Freiburg i.B.; Student von Joseph Beuys späte 1960er ff., Meisterschüler, einer der gewählten Klassenleiter in des Lehrers kontroverser Ausschluss-Abwesenheit von der Akademie von 1972 bis 1980, beherztestens und zugleich lebensbegrüßend seinen Gegenübern, empathischst gesellschaftskünstlerisch aktiv, darin selber ein Stück sich bis aktuell in dieser Intervention fortsetzende, entwickelnde Düsseldorfer Bewegungsgeschichte und scharfer bis philosophisch-lyrischer Geschichtsverlaufbeobachtung auf täglicher Basis.

    Sylvie Norhausen * in Hannover; nach US-amerikanischer Frühkindheit, in D., Musike-rin/Singer-Songwriter, Instrumentalistin, in Düsseldorf, u.A. mit den von ihr und Jochen Nor-hausen mitgegründeten Ensembles Orient Express und DarBahar, begegnungsfreudiges Cross-over mitunter iranischen und deutschen Musikguts. Es tauchen auch schon mal frühe Töne und Instrumente auf. Klangperformances mit Stephen Reader, u.a. im Onomato Künst-lerverein und im Glashaus Worringer Platz, Düsseldorf.

    Alwina Heinz * in Kasachstan, nach dem Studium Mathematik, Philosophie und Theologie zur Düsseldorfer Akademie – Meisterschülerin und Akademiebrief von Thomas Grünfeld. Linien, bei ihr verbinden sie, durch die Existenzlabyrinthe, eher als dass sie trennen, umreißen können sie aber auch und damit doch wieder einfrieden; Netzwerke aufgespürt, filigrane, so wie sie Organismen eben bilden oder auch einfach welche „sind“.

    Thomas Giese * Düsseldorf. Studium der Kunst und Kunstgeschichte an der Akademie. Gieses Forschungsschwerpunkt ist heute die Düsseldorfer Kunstgeschichte (zeitgenössisch und 19. Jhdt.). Mehrere Veröffentlichungen im Jahrbuch des Forum Vormärzforschung und im Heine-Jahrbuch. Von Giese erscheinen regelmäßig Artikel in der TERZ, Düsseldorfer Monatsmagazin für Politik und Kultur. Darüber hinaus Veröffentlichungen in taz und junger Welt.

    Polyfolie (Chor) ein mit bis zu 16 Mitgliedern auftretender, Kölner „Zweig“ der von Phil Minton (GB) als Feral Choir über Regionen und Ländern streugesäten stimm-experimentell-choralen „Wildsaat“ [verwildert = feral] – Brigitte Küpper, Bärbel Nolden, Marion Schüller, Renée Blume, Ute Geuss, Andrea Lorenz, Gala Hummel, Andreas Techler, Ansgar Wallstein, Norbert Zajac, Gerno Bogumil, Hansjörg Schall, Ivan Zilli, Daniel May, Iouri Grankin, Karl Krützmann

    Karl Heinz Rummeny * in Bad Lippspringe. „Im Grunde… immer noch Anhänger, von Beuys, unbedingt, … Sein Jünger … deshalb noch lange nicht“, dafür eine werkkundige Quelle und Kurator von mehreren Ausstellungen zu ihm. Bildhauer mit Situations-Zuspitz-Flair (Objekte, ortsbezogene Installationen…), 24 Jahre Initiator/Kurator des „Parkhaus“-Ausstellungsraumes im Garten des Künstlervereins Malkasten. Siehe z.B. https://www.bio-graph.de/karl-heinz-rummeny (Zugang v. 20.6.2021; dort das oben seinerseits von Eiskellerberg TV Zitierte, 2013)

    Susanne Fasbender * in Bad Godesberg; begann als Malerin (Studium bei O. Muehl in Ös-terreich und Dtld., dann Ddf. bei Nan Hoover), heute v. A. Video-, Filmemacherin/Forscherin etwa zum Hambacher Wald („Brand“, vielbeachtete Film-Trilogie) und ähnlich Brisantem, generell zu „Grundverhältnissen der Gewalt im gesellschaftlichen Zusammenleben“ (https://www.susannefasbender.de/biografie.html, Zugang 18. 6. 2021). Gründerin, 5 J. Lei-terin des Kunstfilmtags, Düsseldorf

    Ille Chamier * am Niederrein, seit langem in Düsseldorf dichtend, singend, dereinst mit Pina Bausch tanzend/bewegt und immer wieder zeichnend/malend und nicht ohne schelmische Ironie und Lust unterwegs.

    Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste F. T. * in Gelsenkirchen, dort bereits frühe Bekanntschaft mit dem Joseph-Beuys-Apologeten, -Studenten und Mitstreiter Johannes Stüttgen, u. A.; an der Düsseldorfer Akademie philologisch aktiv referierte sie bereits zu Beuys’ Lebzei-ten zu ihm. Initiatorin/Kuratorin z.B. der Dichterbegegnungsreihen Poetische Begegnungen im Onomato Künstlerverein (den sie mitgründete) in Düsseldorf

     

     

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  • Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Den ganzen Tag
    10-07-21-29-08-21

    Vor fünfzig Jahren nahm sich der Lyriker Paul Celan (23.11.1920- 20.04.1970) in Paris das Leben. Sein Leichnam wurde aus der Seine geborgen, die genauen Todesumstände sind nicht bekannt. Er sah sich verfolgt von Plagiatsvorwürfen, umgeben von wachsendem Antisemitismus, böswillig missverstanden von Strömungen des Literaturbetriebs. Zugleich war er Träger des Georg-Büchner-Preises, seine Gedichte fanden renommierte Verleger, auch ihr Publikum.

    Vor hundert Jahren kam der Lyriker Paul Celan als Sohn einer deutschsprachigen jüdischen Familie in Czernowitz in der Bukowina zur Welt. Die Ausstellung des HdH BW stellt Grundlinien seines Lebenswegs vor und präsentiert an Hör- und Lesestationen Beispiele seines Werks. Seine Gedichte möchte er ohne Bezug zur Biografie gelesen sehen, »Meine Gedichte sind meine Vita« – aber ein Hintergrundwissen ist zur Annäherung unabdingbar: »Denn das Gedicht ist nicht zeitlos« und sein Autor »wirklichkeitswund und Wirklichkeit suchend«.

    • Eine Ausstellung von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus in Kooperation mit Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
  • KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    07:00 -22:00
    10-07-21-31-07-21

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

                                  

    100 Jahre Joseph Beuys: Ausstellung im Atrium der Stadtsparkasse

    Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys zeigt ein Künstlerkollektiv – bestehend aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern von Joseph Beuys sowie Kunstschaffenden des Künstlervereins ArtFakt e.V. – vom 1. bis zum 31. Juli 2021 die Ausstellung sowie Intervention „KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys“ im Atrium der Stadtsparkasse Düsseldorf an der Berliner Allee.

    „Wir sind eine private Initiative von Kunst- und Kulturinteressierten und möchten die erfreuliche Kampagne des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW »Beuys 2021« mit unserem Beitrag bereichern“, so die Initiatoren.

    Neben einer raumgreifenden Installation des „Bauwagens der Demokratie“ werden eigens von den Künstlerinnen und Künstlern für diese Szenerie geschaffene Tafeln gezeigt. Die Ausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet.

    Ausstellung täglich von 7 bis 22 Uhr geöffnet

    Interessierte können die Ausstellung im Rahmen der Öffnungszeiten des Atriums (täglich 7.00 – 22.00 Uhr) vom 1. bis zum 31. Juli besuchen. Am 1. Juli um 19.00 Uhr findet zur Eröffnung eine Performance des Improvisationschores Polyfolie statt, der eine Version der Aktion „Ja, Ja, Ja, Ja, Ja, Nee, Nee, Nee, Nee, Nee“ von Joseph Beuys präsentiert. Die Besucherzahl ist aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen begrenzt.

    Neben der Ausstellung im Atrium finden zudem vom 20. bis zum 23. Juli im Forum (3. Etage) der Stadtsparkasse Düsseldorf Aktionstage mit Vorträgen zu Projekten von Joseph Beuys, dem erweiterten Kunstbegriff sowie Gesprächen mit Beuys-Schülern statt.

    Das Ausstellungsprogramm im Überblick:

    Do. 01. Juli, 18:00-22:00 Uhr
    Vernissage Atrium
    Bodeninstallation
    Bauwagen der Demokratie
    Ab 19:00 Uhr: Performance Improvisationschor Polyfolie

    Di.-Fr. 20.-23. Juli, 14:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Ursula Ströbele
    Rauminstallation

    Di. 20. Juli, 19:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Landschaft sibirisch und Klang
    Ursula Ströbele, Rüdiger T. Wich
    Stephen Reader, Sylvie Norhausen
    Vortrag Susanne Fasbender

    Mi. 21. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Beuys und Sprache, Frauke Tomczak
    Kurzvortrag und Beuysfilm
    Susanne Fasbender, Kurzvortrag
    Ille Chamier und Frauke Tomczak lesen

    Do. 22. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage Forum
    Frauke Tomczak spricht mit Beuys-Schüler*innen

    Fr. 23. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Karl Heinz Rummeny
    Vortrag 7000 Eichen, documenta ´82
    Geschichte und Ausblick in die Zukunft

    Teilnehmende Künstler*innen sind:

     ArtJanz
     Stephen Reader
     Ursula Ströbele
     Rüdiger Tschibbi Wich
     Sylvie Norhausen
     Alwina Heinz
     Thomas Giese
     Polyfolie (Chor)
     Karl Heinz Rummeny
     Susanne Fasbender
     Ille Chamier
     Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste

    Anmeldung zu den Veranstaltungen unter: kulturstiftung@sskduesseldorf.de

    Näheres zum Verein ArtFakt e.V. unter: //artfakt2010.wordpress.com/

    Wagen: Gang – Eine Intervention in der Kassenhalle und einiges darüber
    Wagen: Im Mai wie eh’ dem ein Bauwagen zwischen Park und der Off-Flanke eines Einkaufs-arkadengeländes: nur, dass der dort über die vergangenen Jahre zu einer Art kleinen Institution gewordene Bauwagen der Demokratie, jetzt innen gänzlich in Malervlies ausgekleidet war und nach allen Coronaregeln bedingt begehbar, zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys. Zum 1. Juli nun (Eröffnung) der eigentümliche Gang des Bauwagens der Demokratie in gewandelter Form in die gläserne Zentrale der Düsseldorfer Stadtsparkasse an der Berliner Allee.

    Auf das vom Künstler uns Mitgegebene wie auch auf diesen Ort eingehen und Letzteren für die Dauer zu ihrem Medium machen, was keinen Widerspruch erzwingt – ihm einige seiner (wie auch des Künstlers) im funktionalen Alltag eher unter der Haut mitgenommenen Reso-nanzen entlocken und ihnen Raum öffnen, Formen zum Klingen bringen – wollen 12 bildende, Diskurs- und Tonkünstler*innen und deren Gäste während des Monats Juli, in jeweils eigener Sprache, Aussagen und Einladungen zu den Impulsen, die sie von (oder zeitgeistig parallel zu) Joseph Beuys oder auch erst später erkennend, in ihr Tun aufgenommen haben bzw. aufnehmen und weiterführen.

    Bank und Beuys. Was ist Kapital?
    Der gastgebende Ort selbst bringt verwandte Geschichte und Aspekte seines Geistes mit. War die Sparkassenzentrale schließlich nicht alleine als Geldinstitut gedacht und geplant, sondern an der ansonsten nicht überbordend verweil- und willkommenverheißenden Stadt-verkehrsader Berliner Allee, auch als Treffpunkt, Ort für Austausch, Ideen, Begegnungen und Betrachtung. In weniger Kreisen bekannt als es dies verdient: In der 3. Etage im großen Saal, dem Forum der Stadtsparkasse, verleiht jährlich deren Kunst- und Kulturstiftung den Düs-seldorfer Literaturpreis; es gibt Konzerte und anderes von gemeinschaftlichem, sprich: kulturellen Interesse dort. Es gab noch zu Joseph Beuys’ Lebzeiten eine Ausstellung (Joseph Beuys: Frauen, 1982). Ein Café (derzeit leider eingestellt) gab es in der großen Kassenhalle auf Parterre; es gab den sozialen Gedanken, der Mitgestaltung und den eines Forums eben; nicht nur bänkisch und nicht nur rheinstädtisch. Diesem konkreten Zug heute erneut zu-sprechen zu können wäre doch kein zu verachtendes Hutlüften, chapeau! nicht nur und nicht zumindest zu Ehren des Jahrhundertjubilars.

    Zu den VERANSTALTUNGEN: 3. Stock
    Im Forum der Stadtsparkasse Düsseldorf, dem Saal auf dem 3. Stock, sind eine Reihe von Vorträgen und Gesprächen zum Beuysbezug geplant.

    Ebenso auf dem 3. Stock, auf der Etage, dem offenen weitläufigen Foyer zum Saal Landschaft sibirisch und Klang

    Zur Arbeit von Ursula Ströbele: inspiriert von extrem divergierenden Bedeutungs-Zusammenhängen, auch ganz lebenspraktischen, hat U. Ströbele die Grundzüge des Gesamt-Tableaus für die 3. Etage entworfen.

    Wir hoffen, dabei möglichen Intentionen von Joseph Beuys zumindest entfernt ahnungsweise nähergekommen zu sein.

    Die Künstler*innen:

    ArtJanz * in Duisburg als Wolfram Janz, bald sich vom Boden auf mit Düsseldorf bekannt gemacht und seit einer unverhofften Barbegegnung mit und einem Fazit dazu von J. Beuys weiß er, dass das, was er, ArtJanz, lebt, ihn als Künstler definiert. Gründer (2010) und Koordinator des ArtFakt e.V. und dessen Bauwagen der Demokratie (2011), einer „mobilen Galerie“ die ausdrücklich für alle da ist.
    Stephen Reader Seit der Akademiezeit (ab 1972, lieber JB!) in Düsseldorf. *in Zürich aus halbenglischer Ehe, dann hin und her zwischen den beiden Kulturkreisen: legt Sprache nahe, die Grafik des Schreibens, der Grenzen bzw. Nebulösitat – Nachzeichnungen (Spuren, Gestus) im Raum; voices – Artikulationen. Klangperformances mit Sylvie Norhausen. Public Private ist ein Stadtbild-anvisierendes Garten(kunst)-Projekt. Mitinitiator der Ateliers und Galerie Himmelgeister Str. („Altes Jagenberggelände“)

    Ursula Ströbele * in Friedrichshafen/Bodensee und von dem Leben an diesem fast Binnenmeer dem Ozeanischen, dem wenn überhaupt, anti-prätentiösen Weltenwahrnehmen und -träumen bald getränkt. Bildhauerisch freie Künstlerin in Düsseldorf, auch schreibend, Initia-torin/Kuratorin u. A. von Lesungsreihen im Außenbereich und sonstigen Mauerfällen, freizügigen Kontinuen, will sagen, Projekten (Glashaus Worringer Platz)

    Rüdiger Tschibbi Wich * in Freiburg i.B.; Student von Joseph Beuys späte 1960er ff., Meisterschüler, einer der gewählten Klassenleiter in des Lehrers kontroverser Ausschluss-Abwesenheit von der Akademie von 1972 bis 1980, beherztestens und zugleich lebensbegrüßend seinen Gegenübern, empathischst gesellschaftskünstlerisch aktiv, darin selber ein Stück sich bis aktuell in dieser Intervention fortsetzende, entwickelnde Düsseldorfer Bewegungsgeschichte und scharfer bis philosophisch-lyrischer Geschichtsverlaufbeobachtung auf täglicher Basis.

    Sylvie Norhausen * in Hannover; nach US-amerikanischer Frühkindheit, in D., Musike-rin/Singer-Songwriter, Instrumentalistin, in Düsseldorf, u.A. mit den von ihr und Jochen Nor-hausen mitgegründeten Ensembles Orient Express und DarBahar, begegnungsfreudiges Cross-over mitunter iranischen und deutschen Musikguts. Es tauchen auch schon mal frühe Töne und Instrumente auf. Klangperformances mit Stephen Reader, u.a. im Onomato Künst-lerverein und im Glashaus Worringer Platz, Düsseldorf.

    Alwina Heinz * in Kasachstan, nach dem Studium Mathematik, Philosophie und Theologie zur Düsseldorfer Akademie – Meisterschülerin und Akademiebrief von Thomas Grünfeld. Linien, bei ihr verbinden sie, durch die Existenzlabyrinthe, eher als dass sie trennen, umreißen können sie aber auch und damit doch wieder einfrieden; Netzwerke aufgespürt, filigrane, so wie sie Organismen eben bilden oder auch einfach welche „sind“.

    Thomas Giese * Düsseldorf. Studium der Kunst und Kunstgeschichte an der Akademie. Gieses Forschungsschwerpunkt ist heute die Düsseldorfer Kunstgeschichte (zeitgenössisch und 19. Jhdt.). Mehrere Veröffentlichungen im Jahrbuch des Forum Vormärzforschung und im Heine-Jahrbuch. Von Giese erscheinen regelmäßig Artikel in der TERZ, Düsseldorfer Monatsmagazin für Politik und Kultur. Darüber hinaus Veröffentlichungen in taz und junger Welt.

    Polyfolie (Chor) ein mit bis zu 16 Mitgliedern auftretender, Kölner „Zweig“ der von Phil Minton (GB) als Feral Choir über Regionen und Ländern streugesäten stimm-experimentell-choralen „Wildsaat“ [verwildert = feral] – Brigitte Küpper, Bärbel Nolden, Marion Schüller, Renée Blume, Ute Geuss, Andrea Lorenz, Gala Hummel, Andreas Techler, Ansgar Wallstein, Norbert Zajac, Gerno Bogumil, Hansjörg Schall, Ivan Zilli, Daniel May, Iouri Grankin, Karl Krützmann

    Karl Heinz Rummeny * in Bad Lippspringe. „Im Grunde… immer noch Anhänger, von Beuys, unbedingt, … Sein Jünger … deshalb noch lange nicht“, dafür eine werkkundige Quelle und Kurator von mehreren Ausstellungen zu ihm. Bildhauer mit Situations-Zuspitz-Flair (Objekte, ortsbezogene Installationen…), 24 Jahre Initiator/Kurator des „Parkhaus“-Ausstellungsraumes im Garten des Künstlervereins Malkasten. Siehe z.B. https://www.bio-graph.de/karl-heinz-rummeny (Zugang v. 20.6.2021; dort das oben seinerseits von Eiskellerberg TV Zitierte, 2013)

    Susanne Fasbender * in Bad Godesberg; begann als Malerin (Studium bei O. Muehl in Ös-terreich und Dtld., dann Ddf. bei Nan Hoover), heute v. A. Video-, Filmemacherin/Forscherin etwa zum Hambacher Wald („Brand“, vielbeachtete Film-Trilogie) und ähnlich Brisantem, generell zu „Grundverhältnissen der Gewalt im gesellschaftlichen Zusammenleben“ (https://www.susannefasbender.de/biografie.html, Zugang 18. 6. 2021). Gründerin, 5 J. Lei-terin des Kunstfilmtags, Düsseldorf

    Ille Chamier * am Niederrein, seit langem in Düsseldorf dichtend, singend, dereinst mit Pina Bausch tanzend/bewegt und immer wieder zeichnend/malend und nicht ohne schelmische Ironie und Lust unterwegs.

    Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste F. T. * in Gelsenkirchen, dort bereits frühe Bekanntschaft mit dem Joseph-Beuys-Apologeten, -Studenten und Mitstreiter Johannes Stüttgen, u. A.; an der Düsseldorfer Akademie philologisch aktiv referierte sie bereits zu Beuys’ Lebzei-ten zu ihm. Initiatorin/Kuratorin z.B. der Dichterbegegnungsreihen Poetische Begegnungen im Onomato Künstlerverein (den sie mitgründete) in Düsseldorf

     

     

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  • Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Den ganzen Tag
    11-07-21-29-08-21

    Vor fünfzig Jahren nahm sich der Lyriker Paul Celan (23.11.1920- 20.04.1970) in Paris das Leben. Sein Leichnam wurde aus der Seine geborgen, die genauen Todesumstände sind nicht bekannt. Er sah sich verfolgt von Plagiatsvorwürfen, umgeben von wachsendem Antisemitismus, böswillig missverstanden von Strömungen des Literaturbetriebs. Zugleich war er Träger des Georg-Büchner-Preises, seine Gedichte fanden renommierte Verleger, auch ihr Publikum.

    Vor hundert Jahren kam der Lyriker Paul Celan als Sohn einer deutschsprachigen jüdischen Familie in Czernowitz in der Bukowina zur Welt. Die Ausstellung des HdH BW stellt Grundlinien seines Lebenswegs vor und präsentiert an Hör- und Lesestationen Beispiele seines Werks. Seine Gedichte möchte er ohne Bezug zur Biografie gelesen sehen, »Meine Gedichte sind meine Vita« – aber ein Hintergrundwissen ist zur Annäherung unabdingbar: »Denn das Gedicht ist nicht zeitlos« und sein Autor »wirklichkeitswund und Wirklichkeit suchend«.

    • Eine Ausstellung von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus in Kooperation mit Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
  • KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    07:00 -22:00
    11-07-21-31-07-21

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

                                  

    100 Jahre Joseph Beuys: Ausstellung im Atrium der Stadtsparkasse

    Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys zeigt ein Künstlerkollektiv – bestehend aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern von Joseph Beuys sowie Kunstschaffenden des Künstlervereins ArtFakt e.V. – vom 1. bis zum 31. Juli 2021 die Ausstellung sowie Intervention „KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys“ im Atrium der Stadtsparkasse Düsseldorf an der Berliner Allee.

    „Wir sind eine private Initiative von Kunst- und Kulturinteressierten und möchten die erfreuliche Kampagne des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW »Beuys 2021« mit unserem Beitrag bereichern“, so die Initiatoren.

    Neben einer raumgreifenden Installation des „Bauwagens der Demokratie“ werden eigens von den Künstlerinnen und Künstlern für diese Szenerie geschaffene Tafeln gezeigt. Die Ausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet.

    Ausstellung täglich von 7 bis 22 Uhr geöffnet

    Interessierte können die Ausstellung im Rahmen der Öffnungszeiten des Atriums (täglich 7.00 – 22.00 Uhr) vom 1. bis zum 31. Juli besuchen. Am 1. Juli um 19.00 Uhr findet zur Eröffnung eine Performance des Improvisationschores Polyfolie statt, der eine Version der Aktion „Ja, Ja, Ja, Ja, Ja, Nee, Nee, Nee, Nee, Nee“ von Joseph Beuys präsentiert. Die Besucherzahl ist aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen begrenzt.

    Neben der Ausstellung im Atrium finden zudem vom 20. bis zum 23. Juli im Forum (3. Etage) der Stadtsparkasse Düsseldorf Aktionstage mit Vorträgen zu Projekten von Joseph Beuys, dem erweiterten Kunstbegriff sowie Gesprächen mit Beuys-Schülern statt.

    Das Ausstellungsprogramm im Überblick:

    Do. 01. Juli, 18:00-22:00 Uhr
    Vernissage Atrium
    Bodeninstallation
    Bauwagen der Demokratie
    Ab 19:00 Uhr: Performance Improvisationschor Polyfolie

    Di.-Fr. 20.-23. Juli, 14:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Ursula Ströbele
    Rauminstallation

    Di. 20. Juli, 19:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Landschaft sibirisch und Klang
    Ursula Ströbele, Rüdiger T. Wich
    Stephen Reader, Sylvie Norhausen
    Vortrag Susanne Fasbender

    Mi. 21. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Beuys und Sprache, Frauke Tomczak
    Kurzvortrag und Beuysfilm
    Susanne Fasbender, Kurzvortrag
    Ille Chamier und Frauke Tomczak lesen

    Do. 22. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage Forum
    Frauke Tomczak spricht mit Beuys-Schüler*innen

    Fr. 23. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Karl Heinz Rummeny
    Vortrag 7000 Eichen, documenta ´82
    Geschichte und Ausblick in die Zukunft

    Teilnehmende Künstler*innen sind:

     ArtJanz
     Stephen Reader
     Ursula Ströbele
     Rüdiger Tschibbi Wich
     Sylvie Norhausen
     Alwina Heinz
     Thomas Giese
     Polyfolie (Chor)
     Karl Heinz Rummeny
     Susanne Fasbender
     Ille Chamier
     Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste

    Anmeldung zu den Veranstaltungen unter: kulturstiftung@sskduesseldorf.de

    Näheres zum Verein ArtFakt e.V. unter: //artfakt2010.wordpress.com/

    Wagen: Gang – Eine Intervention in der Kassenhalle und einiges darüber
    Wagen: Im Mai wie eh’ dem ein Bauwagen zwischen Park und der Off-Flanke eines Einkaufs-arkadengeländes: nur, dass der dort über die vergangenen Jahre zu einer Art kleinen Institution gewordene Bauwagen der Demokratie, jetzt innen gänzlich in Malervlies ausgekleidet war und nach allen Coronaregeln bedingt begehbar, zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys. Zum 1. Juli nun (Eröffnung) der eigentümliche Gang des Bauwagens der Demokratie in gewandelter Form in die gläserne Zentrale der Düsseldorfer Stadtsparkasse an der Berliner Allee.

    Auf das vom Künstler uns Mitgegebene wie auch auf diesen Ort eingehen und Letzteren für die Dauer zu ihrem Medium machen, was keinen Widerspruch erzwingt – ihm einige seiner (wie auch des Künstlers) im funktionalen Alltag eher unter der Haut mitgenommenen Reso-nanzen entlocken und ihnen Raum öffnen, Formen zum Klingen bringen – wollen 12 bildende, Diskurs- und Tonkünstler*innen und deren Gäste während des Monats Juli, in jeweils eigener Sprache, Aussagen und Einladungen zu den Impulsen, die sie von (oder zeitgeistig parallel zu) Joseph Beuys oder auch erst später erkennend, in ihr Tun aufgenommen haben bzw. aufnehmen und weiterführen.

    Bank und Beuys. Was ist Kapital?
    Der gastgebende Ort selbst bringt verwandte Geschichte und Aspekte seines Geistes mit. War die Sparkassenzentrale schließlich nicht alleine als Geldinstitut gedacht und geplant, sondern an der ansonsten nicht überbordend verweil- und willkommenverheißenden Stadt-verkehrsader Berliner Allee, auch als Treffpunkt, Ort für Austausch, Ideen, Begegnungen und Betrachtung. In weniger Kreisen bekannt als es dies verdient: In der 3. Etage im großen Saal, dem Forum der Stadtsparkasse, verleiht jährlich deren Kunst- und Kulturstiftung den Düs-seldorfer Literaturpreis; es gibt Konzerte und anderes von gemeinschaftlichem, sprich: kulturellen Interesse dort. Es gab noch zu Joseph Beuys’ Lebzeiten eine Ausstellung (Joseph Beuys: Frauen, 1982). Ein Café (derzeit leider eingestellt) gab es in der großen Kassenhalle auf Parterre; es gab den sozialen Gedanken, der Mitgestaltung und den eines Forums eben; nicht nur bänkisch und nicht nur rheinstädtisch. Diesem konkreten Zug heute erneut zu-sprechen zu können wäre doch kein zu verachtendes Hutlüften, chapeau! nicht nur und nicht zumindest zu Ehren des Jahrhundertjubilars.

    Zu den VERANSTALTUNGEN: 3. Stock
    Im Forum der Stadtsparkasse Düsseldorf, dem Saal auf dem 3. Stock, sind eine Reihe von Vorträgen und Gesprächen zum Beuysbezug geplant.

    Ebenso auf dem 3. Stock, auf der Etage, dem offenen weitläufigen Foyer zum Saal Landschaft sibirisch und Klang

    Zur Arbeit von Ursula Ströbele: inspiriert von extrem divergierenden Bedeutungs-Zusammenhängen, auch ganz lebenspraktischen, hat U. Ströbele die Grundzüge des Gesamt-Tableaus für die 3. Etage entworfen.

    Wir hoffen, dabei möglichen Intentionen von Joseph Beuys zumindest entfernt ahnungsweise nähergekommen zu sein.

    Die Künstler*innen:

    ArtJanz * in Duisburg als Wolfram Janz, bald sich vom Boden auf mit Düsseldorf bekannt gemacht und seit einer unverhofften Barbegegnung mit und einem Fazit dazu von J. Beuys weiß er, dass das, was er, ArtJanz, lebt, ihn als Künstler definiert. Gründer (2010) und Koordinator des ArtFakt e.V. und dessen Bauwagen der Demokratie (2011), einer „mobilen Galerie“ die ausdrücklich für alle da ist.
    Stephen Reader Seit der Akademiezeit (ab 1972, lieber JB!) in Düsseldorf. *in Zürich aus halbenglischer Ehe, dann hin und her zwischen den beiden Kulturkreisen: legt Sprache nahe, die Grafik des Schreibens, der Grenzen bzw. Nebulösitat – Nachzeichnungen (Spuren, Gestus) im Raum; voices – Artikulationen. Klangperformances mit Sylvie Norhausen. Public Private ist ein Stadtbild-anvisierendes Garten(kunst)-Projekt. Mitinitiator der Ateliers und Galerie Himmelgeister Str. („Altes Jagenberggelände“)

    Ursula Ströbele * in Friedrichshafen/Bodensee und von dem Leben an diesem fast Binnenmeer dem Ozeanischen, dem wenn überhaupt, anti-prätentiösen Weltenwahrnehmen und -träumen bald getränkt. Bildhauerisch freie Künstlerin in Düsseldorf, auch schreibend, Initia-torin/Kuratorin u. A. von Lesungsreihen im Außenbereich und sonstigen Mauerfällen, freizügigen Kontinuen, will sagen, Projekten (Glashaus Worringer Platz)

    Rüdiger Tschibbi Wich * in Freiburg i.B.; Student von Joseph Beuys späte 1960er ff., Meisterschüler, einer der gewählten Klassenleiter in des Lehrers kontroverser Ausschluss-Abwesenheit von der Akademie von 1972 bis 1980, beherztestens und zugleich lebensbegrüßend seinen Gegenübern, empathischst gesellschaftskünstlerisch aktiv, darin selber ein Stück sich bis aktuell in dieser Intervention fortsetzende, entwickelnde Düsseldorfer Bewegungsgeschichte und scharfer bis philosophisch-lyrischer Geschichtsverlaufbeobachtung auf täglicher Basis.

    Sylvie Norhausen * in Hannover; nach US-amerikanischer Frühkindheit, in D., Musike-rin/Singer-Songwriter, Instrumentalistin, in Düsseldorf, u.A. mit den von ihr und Jochen Nor-hausen mitgegründeten Ensembles Orient Express und DarBahar, begegnungsfreudiges Cross-over mitunter iranischen und deutschen Musikguts. Es tauchen auch schon mal frühe Töne und Instrumente auf. Klangperformances mit Stephen Reader, u.a. im Onomato Künst-lerverein und im Glashaus Worringer Platz, Düsseldorf.

    Alwina Heinz * in Kasachstan, nach dem Studium Mathematik, Philosophie und Theologie zur Düsseldorfer Akademie – Meisterschülerin und Akademiebrief von Thomas Grünfeld. Linien, bei ihr verbinden sie, durch die Existenzlabyrinthe, eher als dass sie trennen, umreißen können sie aber auch und damit doch wieder einfrieden; Netzwerke aufgespürt, filigrane, so wie sie Organismen eben bilden oder auch einfach welche „sind“.

    Thomas Giese * Düsseldorf. Studium der Kunst und Kunstgeschichte an der Akademie. Gieses Forschungsschwerpunkt ist heute die Düsseldorfer Kunstgeschichte (zeitgenössisch und 19. Jhdt.). Mehrere Veröffentlichungen im Jahrbuch des Forum Vormärzforschung und im Heine-Jahrbuch. Von Giese erscheinen regelmäßig Artikel in der TERZ, Düsseldorfer Monatsmagazin für Politik und Kultur. Darüber hinaus Veröffentlichungen in taz und junger Welt.

    Polyfolie (Chor) ein mit bis zu 16 Mitgliedern auftretender, Kölner „Zweig“ der von Phil Minton (GB) als Feral Choir über Regionen und Ländern streugesäten stimm-experimentell-choralen „Wildsaat“ [verwildert = feral] – Brigitte Küpper, Bärbel Nolden, Marion Schüller, Renée Blume, Ute Geuss, Andrea Lorenz, Gala Hummel, Andreas Techler, Ansgar Wallstein, Norbert Zajac, Gerno Bogumil, Hansjörg Schall, Ivan Zilli, Daniel May, Iouri Grankin, Karl Krützmann

    Karl Heinz Rummeny * in Bad Lippspringe. „Im Grunde… immer noch Anhänger, von Beuys, unbedingt, … Sein Jünger … deshalb noch lange nicht“, dafür eine werkkundige Quelle und Kurator von mehreren Ausstellungen zu ihm. Bildhauer mit Situations-Zuspitz-Flair (Objekte, ortsbezogene Installationen…), 24 Jahre Initiator/Kurator des „Parkhaus“-Ausstellungsraumes im Garten des Künstlervereins Malkasten. Siehe z.B. https://www.bio-graph.de/karl-heinz-rummeny (Zugang v. 20.6.2021; dort das oben seinerseits von Eiskellerberg TV Zitierte, 2013)

    Susanne Fasbender * in Bad Godesberg; begann als Malerin (Studium bei O. Muehl in Ös-terreich und Dtld., dann Ddf. bei Nan Hoover), heute v. A. Video-, Filmemacherin/Forscherin etwa zum Hambacher Wald („Brand“, vielbeachtete Film-Trilogie) und ähnlich Brisantem, generell zu „Grundverhältnissen der Gewalt im gesellschaftlichen Zusammenleben“ (https://www.susannefasbender.de/biografie.html, Zugang 18. 6. 2021). Gründerin, 5 J. Lei-terin des Kunstfilmtags, Düsseldorf

    Ille Chamier * am Niederrein, seit langem in Düsseldorf dichtend, singend, dereinst mit Pina Bausch tanzend/bewegt und immer wieder zeichnend/malend und nicht ohne schelmische Ironie und Lust unterwegs.

    Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste F. T. * in Gelsenkirchen, dort bereits frühe Bekanntschaft mit dem Joseph-Beuys-Apologeten, -Studenten und Mitstreiter Johannes Stüttgen, u. A.; an der Düsseldorfer Akademie philologisch aktiv referierte sie bereits zu Beuys’ Lebzei-ten zu ihm. Initiatorin/Kuratorin z.B. der Dichterbegegnungsreihen Poetische Begegnungen im Onomato Künstlerverein (den sie mitgründete) in Düsseldorf

     

     

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  • Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Den ganzen Tag
    12-07-21-29-08-21

    Vor fünfzig Jahren nahm sich der Lyriker Paul Celan (23.11.1920- 20.04.1970) in Paris das Leben. Sein Leichnam wurde aus der Seine geborgen, die genauen Todesumstände sind nicht bekannt. Er sah sich verfolgt von Plagiatsvorwürfen, umgeben von wachsendem Antisemitismus, böswillig missverstanden von Strömungen des Literaturbetriebs. Zugleich war er Träger des Georg-Büchner-Preises, seine Gedichte fanden renommierte Verleger, auch ihr Publikum.

    Vor hundert Jahren kam der Lyriker Paul Celan als Sohn einer deutschsprachigen jüdischen Familie in Czernowitz in der Bukowina zur Welt. Die Ausstellung des HdH BW stellt Grundlinien seines Lebenswegs vor und präsentiert an Hör- und Lesestationen Beispiele seines Werks. Seine Gedichte möchte er ohne Bezug zur Biografie gelesen sehen, »Meine Gedichte sind meine Vita« – aber ein Hintergrundwissen ist zur Annäherung unabdingbar: »Denn das Gedicht ist nicht zeitlos« und sein Autor »wirklichkeitswund und Wirklichkeit suchend«.

    • Eine Ausstellung von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus in Kooperation mit Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
  • KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    07:00 -22:00
    12-07-21-31-07-21

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

                                  

    100 Jahre Joseph Beuys: Ausstellung im Atrium der Stadtsparkasse

    Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys zeigt ein Künstlerkollektiv – bestehend aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern von Joseph Beuys sowie Kunstschaffenden des Künstlervereins ArtFakt e.V. – vom 1. bis zum 31. Juli 2021 die Ausstellung sowie Intervention „KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys“ im Atrium der Stadtsparkasse Düsseldorf an der Berliner Allee.

    „Wir sind eine private Initiative von Kunst- und Kulturinteressierten und möchten die erfreuliche Kampagne des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW »Beuys 2021« mit unserem Beitrag bereichern“, so die Initiatoren.

    Neben einer raumgreifenden Installation des „Bauwagens der Demokratie“ werden eigens von den Künstlerinnen und Künstlern für diese Szenerie geschaffene Tafeln gezeigt. Die Ausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet.

    Ausstellung täglich von 7 bis 22 Uhr geöffnet

    Interessierte können die Ausstellung im Rahmen der Öffnungszeiten des Atriums (täglich 7.00 – 22.00 Uhr) vom 1. bis zum 31. Juli besuchen. Am 1. Juli um 19.00 Uhr findet zur Eröffnung eine Performance des Improvisationschores Polyfolie statt, der eine Version der Aktion „Ja, Ja, Ja, Ja, Ja, Nee, Nee, Nee, Nee, Nee“ von Joseph Beuys präsentiert. Die Besucherzahl ist aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen begrenzt.

    Neben der Ausstellung im Atrium finden zudem vom 20. bis zum 23. Juli im Forum (3. Etage) der Stadtsparkasse Düsseldorf Aktionstage mit Vorträgen zu Projekten von Joseph Beuys, dem erweiterten Kunstbegriff sowie Gesprächen mit Beuys-Schülern statt.

    Das Ausstellungsprogramm im Überblick:

    Do. 01. Juli, 18:00-22:00 Uhr
    Vernissage Atrium
    Bodeninstallation
    Bauwagen der Demokratie
    Ab 19:00 Uhr: Performance Improvisationschor Polyfolie

    Di.-Fr. 20.-23. Juli, 14:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Ursula Ströbele
    Rauminstallation

    Di. 20. Juli, 19:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Landschaft sibirisch und Klang
    Ursula Ströbele, Rüdiger T. Wich
    Stephen Reader, Sylvie Norhausen
    Vortrag Susanne Fasbender

    Mi. 21. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Beuys und Sprache, Frauke Tomczak
    Kurzvortrag und Beuysfilm
    Susanne Fasbender, Kurzvortrag
    Ille Chamier und Frauke Tomczak lesen

    Do. 22. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage Forum
    Frauke Tomczak spricht mit Beuys-Schüler*innen

    Fr. 23. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Karl Heinz Rummeny
    Vortrag 7000 Eichen, documenta ´82
    Geschichte und Ausblick in die Zukunft

    Teilnehmende Künstler*innen sind:

     ArtJanz
     Stephen Reader
     Ursula Ströbele
     Rüdiger Tschibbi Wich
     Sylvie Norhausen
     Alwina Heinz
     Thomas Giese
     Polyfolie (Chor)
     Karl Heinz Rummeny
     Susanne Fasbender
     Ille Chamier
     Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste

    Anmeldung zu den Veranstaltungen unter: kulturstiftung@sskduesseldorf.de

    Näheres zum Verein ArtFakt e.V. unter: //artfakt2010.wordpress.com/

    Wagen: Gang – Eine Intervention in der Kassenhalle und einiges darüber
    Wagen: Im Mai wie eh’ dem ein Bauwagen zwischen Park und der Off-Flanke eines Einkaufs-arkadengeländes: nur, dass der dort über die vergangenen Jahre zu einer Art kleinen Institution gewordene Bauwagen der Demokratie, jetzt innen gänzlich in Malervlies ausgekleidet war und nach allen Coronaregeln bedingt begehbar, zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys. Zum 1. Juli nun (Eröffnung) der eigentümliche Gang des Bauwagens der Demokratie in gewandelter Form in die gläserne Zentrale der Düsseldorfer Stadtsparkasse an der Berliner Allee.

    Auf das vom Künstler uns Mitgegebene wie auch auf diesen Ort eingehen und Letzteren für die Dauer zu ihrem Medium machen, was keinen Widerspruch erzwingt – ihm einige seiner (wie auch des Künstlers) im funktionalen Alltag eher unter der Haut mitgenommenen Reso-nanzen entlocken und ihnen Raum öffnen, Formen zum Klingen bringen – wollen 12 bildende, Diskurs- und Tonkünstler*innen und deren Gäste während des Monats Juli, in jeweils eigener Sprache, Aussagen und Einladungen zu den Impulsen, die sie von (oder zeitgeistig parallel zu) Joseph Beuys oder auch erst später erkennend, in ihr Tun aufgenommen haben bzw. aufnehmen und weiterführen.

    Bank und Beuys. Was ist Kapital?
    Der gastgebende Ort selbst bringt verwandte Geschichte und Aspekte seines Geistes mit. War die Sparkassenzentrale schließlich nicht alleine als Geldinstitut gedacht und geplant, sondern an der ansonsten nicht überbordend verweil- und willkommenverheißenden Stadt-verkehrsader Berliner Allee, auch als Treffpunkt, Ort für Austausch, Ideen, Begegnungen und Betrachtung. In weniger Kreisen bekannt als es dies verdient: In der 3. Etage im großen Saal, dem Forum der Stadtsparkasse, verleiht jährlich deren Kunst- und Kulturstiftung den Düs-seldorfer Literaturpreis; es gibt Konzerte und anderes von gemeinschaftlichem, sprich: kulturellen Interesse dort. Es gab noch zu Joseph Beuys’ Lebzeiten eine Ausstellung (Joseph Beuys: Frauen, 1982). Ein Café (derzeit leider eingestellt) gab es in der großen Kassenhalle auf Parterre; es gab den sozialen Gedanken, der Mitgestaltung und den eines Forums eben; nicht nur bänkisch und nicht nur rheinstädtisch. Diesem konkreten Zug heute erneut zu-sprechen zu können wäre doch kein zu verachtendes Hutlüften, chapeau! nicht nur und nicht zumindest zu Ehren des Jahrhundertjubilars.

    Zu den VERANSTALTUNGEN: 3. Stock
    Im Forum der Stadtsparkasse Düsseldorf, dem Saal auf dem 3. Stock, sind eine Reihe von Vorträgen und Gesprächen zum Beuysbezug geplant.

    Ebenso auf dem 3. Stock, auf der Etage, dem offenen weitläufigen Foyer zum Saal Landschaft sibirisch und Klang

    Zur Arbeit von Ursula Ströbele: inspiriert von extrem divergierenden Bedeutungs-Zusammenhängen, auch ganz lebenspraktischen, hat U. Ströbele die Grundzüge des Gesamt-Tableaus für die 3. Etage entworfen.

    Wir hoffen, dabei möglichen Intentionen von Joseph Beuys zumindest entfernt ahnungsweise nähergekommen zu sein.

    Die Künstler*innen:

    ArtJanz * in Duisburg als Wolfram Janz, bald sich vom Boden auf mit Düsseldorf bekannt gemacht und seit einer unverhofften Barbegegnung mit und einem Fazit dazu von J. Beuys weiß er, dass das, was er, ArtJanz, lebt, ihn als Künstler definiert. Gründer (2010) und Koordinator des ArtFakt e.V. und dessen Bauwagen der Demokratie (2011), einer „mobilen Galerie“ die ausdrücklich für alle da ist.
    Stephen Reader Seit der Akademiezeit (ab 1972, lieber JB!) in Düsseldorf. *in Zürich aus halbenglischer Ehe, dann hin und her zwischen den beiden Kulturkreisen: legt Sprache nahe, die Grafik des Schreibens, der Grenzen bzw. Nebulösitat – Nachzeichnungen (Spuren, Gestus) im Raum; voices – Artikulationen. Klangperformances mit Sylvie Norhausen. Public Private ist ein Stadtbild-anvisierendes Garten(kunst)-Projekt. Mitinitiator der Ateliers und Galerie Himmelgeister Str. („Altes Jagenberggelände“)

    Ursula Ströbele * in Friedrichshafen/Bodensee und von dem Leben an diesem fast Binnenmeer dem Ozeanischen, dem wenn überhaupt, anti-prätentiösen Weltenwahrnehmen und -träumen bald getränkt. Bildhauerisch freie Künstlerin in Düsseldorf, auch schreibend, Initia-torin/Kuratorin u. A. von Lesungsreihen im Außenbereich und sonstigen Mauerfällen, freizügigen Kontinuen, will sagen, Projekten (Glashaus Worringer Platz)

    Rüdiger Tschibbi Wich * in Freiburg i.B.; Student von Joseph Beuys späte 1960er ff., Meisterschüler, einer der gewählten Klassenleiter in des Lehrers kontroverser Ausschluss-Abwesenheit von der Akademie von 1972 bis 1980, beherztestens und zugleich lebensbegrüßend seinen Gegenübern, empathischst gesellschaftskünstlerisch aktiv, darin selber ein Stück sich bis aktuell in dieser Intervention fortsetzende, entwickelnde Düsseldorfer Bewegungsgeschichte und scharfer bis philosophisch-lyrischer Geschichtsverlaufbeobachtung auf täglicher Basis.

    Sylvie Norhausen * in Hannover; nach US-amerikanischer Frühkindheit, in D., Musike-rin/Singer-Songwriter, Instrumentalistin, in Düsseldorf, u.A. mit den von ihr und Jochen Nor-hausen mitgegründeten Ensembles Orient Express und DarBahar, begegnungsfreudiges Cross-over mitunter iranischen und deutschen Musikguts. Es tauchen auch schon mal frühe Töne und Instrumente auf. Klangperformances mit Stephen Reader, u.a. im Onomato Künst-lerverein und im Glashaus Worringer Platz, Düsseldorf.

    Alwina Heinz * in Kasachstan, nach dem Studium Mathematik, Philosophie und Theologie zur Düsseldorfer Akademie – Meisterschülerin und Akademiebrief von Thomas Grünfeld. Linien, bei ihr verbinden sie, durch die Existenzlabyrinthe, eher als dass sie trennen, umreißen können sie aber auch und damit doch wieder einfrieden; Netzwerke aufgespürt, filigrane, so wie sie Organismen eben bilden oder auch einfach welche „sind“.

    Thomas Giese * Düsseldorf. Studium der Kunst und Kunstgeschichte an der Akademie. Gieses Forschungsschwerpunkt ist heute die Düsseldorfer Kunstgeschichte (zeitgenössisch und 19. Jhdt.). Mehrere Veröffentlichungen im Jahrbuch des Forum Vormärzforschung und im Heine-Jahrbuch. Von Giese erscheinen regelmäßig Artikel in der TERZ, Düsseldorfer Monatsmagazin für Politik und Kultur. Darüber hinaus Veröffentlichungen in taz und junger Welt.

    Polyfolie (Chor) ein mit bis zu 16 Mitgliedern auftretender, Kölner „Zweig“ der von Phil Minton (GB) als Feral Choir über Regionen und Ländern streugesäten stimm-experimentell-choralen „Wildsaat“ [verwildert = feral] – Brigitte Küpper, Bärbel Nolden, Marion Schüller, Renée Blume, Ute Geuss, Andrea Lorenz, Gala Hummel, Andreas Techler, Ansgar Wallstein, Norbert Zajac, Gerno Bogumil, Hansjörg Schall, Ivan Zilli, Daniel May, Iouri Grankin, Karl Krützmann

    Karl Heinz Rummeny * in Bad Lippspringe. „Im Grunde… immer noch Anhänger, von Beuys, unbedingt, … Sein Jünger … deshalb noch lange nicht“, dafür eine werkkundige Quelle und Kurator von mehreren Ausstellungen zu ihm. Bildhauer mit Situations-Zuspitz-Flair (Objekte, ortsbezogene Installationen…), 24 Jahre Initiator/Kurator des „Parkhaus“-Ausstellungsraumes im Garten des Künstlervereins Malkasten. Siehe z.B. https://www.bio-graph.de/karl-heinz-rummeny (Zugang v. 20.6.2021; dort das oben seinerseits von Eiskellerberg TV Zitierte, 2013)

    Susanne Fasbender * in Bad Godesberg; begann als Malerin (Studium bei O. Muehl in Ös-terreich und Dtld., dann Ddf. bei Nan Hoover), heute v. A. Video-, Filmemacherin/Forscherin etwa zum Hambacher Wald („Brand“, vielbeachtete Film-Trilogie) und ähnlich Brisantem, generell zu „Grundverhältnissen der Gewalt im gesellschaftlichen Zusammenleben“ (https://www.susannefasbender.de/biografie.html, Zugang 18. 6. 2021). Gründerin, 5 J. Lei-terin des Kunstfilmtags, Düsseldorf

    Ille Chamier * am Niederrein, seit langem in Düsseldorf dichtend, singend, dereinst mit Pina Bausch tanzend/bewegt und immer wieder zeichnend/malend und nicht ohne schelmische Ironie und Lust unterwegs.

    Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste F. T. * in Gelsenkirchen, dort bereits frühe Bekanntschaft mit dem Joseph-Beuys-Apologeten, -Studenten und Mitstreiter Johannes Stüttgen, u. A.; an der Düsseldorfer Akademie philologisch aktiv referierte sie bereits zu Beuys’ Lebzei-ten zu ihm. Initiatorin/Kuratorin z.B. der Dichterbegegnungsreihen Poetische Begegnungen im Onomato Künstlerverein (den sie mitgründete) in Düsseldorf

     

     

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  • Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Den ganzen Tag
    13-07-21-29-08-21

    Vor fünfzig Jahren nahm sich der Lyriker Paul Celan (23.11.1920- 20.04.1970) in Paris das Leben. Sein Leichnam wurde aus der Seine geborgen, die genauen Todesumstände sind nicht bekannt. Er sah sich verfolgt von Plagiatsvorwürfen, umgeben von wachsendem Antisemitismus, böswillig missverstanden von Strömungen des Literaturbetriebs. Zugleich war er Träger des Georg-Büchner-Preises, seine Gedichte fanden renommierte Verleger, auch ihr Publikum.

    Vor hundert Jahren kam der Lyriker Paul Celan als Sohn einer deutschsprachigen jüdischen Familie in Czernowitz in der Bukowina zur Welt. Die Ausstellung des HdH BW stellt Grundlinien seines Lebenswegs vor und präsentiert an Hör- und Lesestationen Beispiele seines Werks. Seine Gedichte möchte er ohne Bezug zur Biografie gelesen sehen, »Meine Gedichte sind meine Vita« – aber ein Hintergrundwissen ist zur Annäherung unabdingbar: »Denn das Gedicht ist nicht zeitlos« und sein Autor »wirklichkeitswund und Wirklichkeit suchend«.

    • Eine Ausstellung von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus in Kooperation mit Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
  • KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    07:00 -22:00
    13-07-21-31-07-21

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

                                  

    100 Jahre Joseph Beuys: Ausstellung im Atrium der Stadtsparkasse

    Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys zeigt ein Künstlerkollektiv – bestehend aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern von Joseph Beuys sowie Kunstschaffenden des Künstlervereins ArtFakt e.V. – vom 1. bis zum 31. Juli 2021 die Ausstellung sowie Intervention „KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys“ im Atrium der Stadtsparkasse Düsseldorf an der Berliner Allee.

    „Wir sind eine private Initiative von Kunst- und Kulturinteressierten und möchten die erfreuliche Kampagne des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW »Beuys 2021« mit unserem Beitrag bereichern“, so die Initiatoren.

    Neben einer raumgreifenden Installation des „Bauwagens der Demokratie“ werden eigens von den Künstlerinnen und Künstlern für diese Szenerie geschaffene Tafeln gezeigt. Die Ausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet.

    Ausstellung täglich von 7 bis 22 Uhr geöffnet

    Interessierte können die Ausstellung im Rahmen der Öffnungszeiten des Atriums (täglich 7.00 – 22.00 Uhr) vom 1. bis zum 31. Juli besuchen. Am 1. Juli um 19.00 Uhr findet zur Eröffnung eine Performance des Improvisationschores Polyfolie statt, der eine Version der Aktion „Ja, Ja, Ja, Ja, Ja, Nee, Nee, Nee, Nee, Nee“ von Joseph Beuys präsentiert. Die Besucherzahl ist aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen begrenzt.

    Neben der Ausstellung im Atrium finden zudem vom 20. bis zum 23. Juli im Forum (3. Etage) der Stadtsparkasse Düsseldorf Aktionstage mit Vorträgen zu Projekten von Joseph Beuys, dem erweiterten Kunstbegriff sowie Gesprächen mit Beuys-Schülern statt.

    Das Ausstellungsprogramm im Überblick:

    Do. 01. Juli, 18:00-22:00 Uhr
    Vernissage Atrium
    Bodeninstallation
    Bauwagen der Demokratie
    Ab 19:00 Uhr: Performance Improvisationschor Polyfolie

    Di.-Fr. 20.-23. Juli, 14:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Ursula Ströbele
    Rauminstallation

    Di. 20. Juli, 19:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Landschaft sibirisch und Klang
    Ursula Ströbele, Rüdiger T. Wich
    Stephen Reader, Sylvie Norhausen
    Vortrag Susanne Fasbender

    Mi. 21. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Beuys und Sprache, Frauke Tomczak
    Kurzvortrag und Beuysfilm
    Susanne Fasbender, Kurzvortrag
    Ille Chamier und Frauke Tomczak lesen

    Do. 22. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage Forum
    Frauke Tomczak spricht mit Beuys-Schüler*innen

    Fr. 23. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Karl Heinz Rummeny
    Vortrag 7000 Eichen, documenta ´82
    Geschichte und Ausblick in die Zukunft

    Teilnehmende Künstler*innen sind:

     ArtJanz
     Stephen Reader
     Ursula Ströbele
     Rüdiger Tschibbi Wich
     Sylvie Norhausen
     Alwina Heinz
     Thomas Giese
     Polyfolie (Chor)
     Karl Heinz Rummeny
     Susanne Fasbender
     Ille Chamier
     Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste

    Anmeldung zu den Veranstaltungen unter: kulturstiftung@sskduesseldorf.de

    Näheres zum Verein ArtFakt e.V. unter: //artfakt2010.wordpress.com/

    Wagen: Gang – Eine Intervention in der Kassenhalle und einiges darüber
    Wagen: Im Mai wie eh’ dem ein Bauwagen zwischen Park und der Off-Flanke eines Einkaufs-arkadengeländes: nur, dass der dort über die vergangenen Jahre zu einer Art kleinen Institution gewordene Bauwagen der Demokratie, jetzt innen gänzlich in Malervlies ausgekleidet war und nach allen Coronaregeln bedingt begehbar, zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys. Zum 1. Juli nun (Eröffnung) der eigentümliche Gang des Bauwagens der Demokratie in gewandelter Form in die gläserne Zentrale der Düsseldorfer Stadtsparkasse an der Berliner Allee.

    Auf das vom Künstler uns Mitgegebene wie auch auf diesen Ort eingehen und Letzteren für die Dauer zu ihrem Medium machen, was keinen Widerspruch erzwingt – ihm einige seiner (wie auch des Künstlers) im funktionalen Alltag eher unter der Haut mitgenommenen Reso-nanzen entlocken und ihnen Raum öffnen, Formen zum Klingen bringen – wollen 12 bildende, Diskurs- und Tonkünstler*innen und deren Gäste während des Monats Juli, in jeweils eigener Sprache, Aussagen und Einladungen zu den Impulsen, die sie von (oder zeitgeistig parallel zu) Joseph Beuys oder auch erst später erkennend, in ihr Tun aufgenommen haben bzw. aufnehmen und weiterführen.

    Bank und Beuys. Was ist Kapital?
    Der gastgebende Ort selbst bringt verwandte Geschichte und Aspekte seines Geistes mit. War die Sparkassenzentrale schließlich nicht alleine als Geldinstitut gedacht und geplant, sondern an der ansonsten nicht überbordend verweil- und willkommenverheißenden Stadt-verkehrsader Berliner Allee, auch als Treffpunkt, Ort für Austausch, Ideen, Begegnungen und Betrachtung. In weniger Kreisen bekannt als es dies verdient: In der 3. Etage im großen Saal, dem Forum der Stadtsparkasse, verleiht jährlich deren Kunst- und Kulturstiftung den Düs-seldorfer Literaturpreis; es gibt Konzerte und anderes von gemeinschaftlichem, sprich: kulturellen Interesse dort. Es gab noch zu Joseph Beuys’ Lebzeiten eine Ausstellung (Joseph Beuys: Frauen, 1982). Ein Café (derzeit leider eingestellt) gab es in der großen Kassenhalle auf Parterre; es gab den sozialen Gedanken, der Mitgestaltung und den eines Forums eben; nicht nur bänkisch und nicht nur rheinstädtisch. Diesem konkreten Zug heute erneut zu-sprechen zu können wäre doch kein zu verachtendes Hutlüften, chapeau! nicht nur und nicht zumindest zu Ehren des Jahrhundertjubilars.

    Zu den VERANSTALTUNGEN: 3. Stock
    Im Forum der Stadtsparkasse Düsseldorf, dem Saal auf dem 3. Stock, sind eine Reihe von Vorträgen und Gesprächen zum Beuysbezug geplant.

    Ebenso auf dem 3. Stock, auf der Etage, dem offenen weitläufigen Foyer zum Saal Landschaft sibirisch und Klang

    Zur Arbeit von Ursula Ströbele: inspiriert von extrem divergierenden Bedeutungs-Zusammenhängen, auch ganz lebenspraktischen, hat U. Ströbele die Grundzüge des Gesamt-Tableaus für die 3. Etage entworfen.

    Wir hoffen, dabei möglichen Intentionen von Joseph Beuys zumindest entfernt ahnungsweise nähergekommen zu sein.

    Die Künstler*innen:

    ArtJanz * in Duisburg als Wolfram Janz, bald sich vom Boden auf mit Düsseldorf bekannt gemacht und seit einer unverhofften Barbegegnung mit und einem Fazit dazu von J. Beuys weiß er, dass das, was er, ArtJanz, lebt, ihn als Künstler definiert. Gründer (2010) und Koordinator des ArtFakt e.V. und dessen Bauwagen der Demokratie (2011), einer „mobilen Galerie“ die ausdrücklich für alle da ist.
    Stephen Reader Seit der Akademiezeit (ab 1972, lieber JB!) in Düsseldorf. *in Zürich aus halbenglischer Ehe, dann hin und her zwischen den beiden Kulturkreisen: legt Sprache nahe, die Grafik des Schreibens, der Grenzen bzw. Nebulösitat – Nachzeichnungen (Spuren, Gestus) im Raum; voices – Artikulationen. Klangperformances mit Sylvie Norhausen. Public Private ist ein Stadtbild-anvisierendes Garten(kunst)-Projekt. Mitinitiator der Ateliers und Galerie Himmelgeister Str. („Altes Jagenberggelände“)

    Ursula Ströbele * in Friedrichshafen/Bodensee und von dem Leben an diesem fast Binnenmeer dem Ozeanischen, dem wenn überhaupt, anti-prätentiösen Weltenwahrnehmen und -träumen bald getränkt. Bildhauerisch freie Künstlerin in Düsseldorf, auch schreibend, Initia-torin/Kuratorin u. A. von Lesungsreihen im Außenbereich und sonstigen Mauerfällen, freizügigen Kontinuen, will sagen, Projekten (Glashaus Worringer Platz)

    Rüdiger Tschibbi Wich * in Freiburg i.B.; Student von Joseph Beuys späte 1960er ff., Meisterschüler, einer der gewählten Klassenleiter in des Lehrers kontroverser Ausschluss-Abwesenheit von der Akademie von 1972 bis 1980, beherztestens und zugleich lebensbegrüßend seinen Gegenübern, empathischst gesellschaftskünstlerisch aktiv, darin selber ein Stück sich bis aktuell in dieser Intervention fortsetzende, entwickelnde Düsseldorfer Bewegungsgeschichte und scharfer bis philosophisch-lyrischer Geschichtsverlaufbeobachtung auf täglicher Basis.

    Sylvie Norhausen * in Hannover; nach US-amerikanischer Frühkindheit, in D., Musike-rin/Singer-Songwriter, Instrumentalistin, in Düsseldorf, u.A. mit den von ihr und Jochen Nor-hausen mitgegründeten Ensembles Orient Express und DarBahar, begegnungsfreudiges Cross-over mitunter iranischen und deutschen Musikguts. Es tauchen auch schon mal frühe Töne und Instrumente auf. Klangperformances mit Stephen Reader, u.a. im Onomato Künst-lerverein und im Glashaus Worringer Platz, Düsseldorf.

    Alwina Heinz * in Kasachstan, nach dem Studium Mathematik, Philosophie und Theologie zur Düsseldorfer Akademie – Meisterschülerin und Akademiebrief von Thomas Grünfeld. Linien, bei ihr verbinden sie, durch die Existenzlabyrinthe, eher als dass sie trennen, umreißen können sie aber auch und damit doch wieder einfrieden; Netzwerke aufgespürt, filigrane, so wie sie Organismen eben bilden oder auch einfach welche „sind“.

    Thomas Giese * Düsseldorf. Studium der Kunst und Kunstgeschichte an der Akademie. Gieses Forschungsschwerpunkt ist heute die Düsseldorfer Kunstgeschichte (zeitgenössisch und 19. Jhdt.). Mehrere Veröffentlichungen im Jahrbuch des Forum Vormärzforschung und im Heine-Jahrbuch. Von Giese erscheinen regelmäßig Artikel in der TERZ, Düsseldorfer Monatsmagazin für Politik und Kultur. Darüber hinaus Veröffentlichungen in taz und junger Welt.

    Polyfolie (Chor) ein mit bis zu 16 Mitgliedern auftretender, Kölner „Zweig“ der von Phil Minton (GB) als Feral Choir über Regionen und Ländern streugesäten stimm-experimentell-choralen „Wildsaat“ [verwildert = feral] – Brigitte Küpper, Bärbel Nolden, Marion Schüller, Renée Blume, Ute Geuss, Andrea Lorenz, Gala Hummel, Andreas Techler, Ansgar Wallstein, Norbert Zajac, Gerno Bogumil, Hansjörg Schall, Ivan Zilli, Daniel May, Iouri Grankin, Karl Krützmann

    Karl Heinz Rummeny * in Bad Lippspringe. „Im Grunde… immer noch Anhänger, von Beuys, unbedingt, … Sein Jünger … deshalb noch lange nicht“, dafür eine werkkundige Quelle und Kurator von mehreren Ausstellungen zu ihm. Bildhauer mit Situations-Zuspitz-Flair (Objekte, ortsbezogene Installationen…), 24 Jahre Initiator/Kurator des „Parkhaus“-Ausstellungsraumes im Garten des Künstlervereins Malkasten. Siehe z.B. https://www.bio-graph.de/karl-heinz-rummeny (Zugang v. 20.6.2021; dort das oben seinerseits von Eiskellerberg TV Zitierte, 2013)

    Susanne Fasbender * in Bad Godesberg; begann als Malerin (Studium bei O. Muehl in Ös-terreich und Dtld., dann Ddf. bei Nan Hoover), heute v. A. Video-, Filmemacherin/Forscherin etwa zum Hambacher Wald („Brand“, vielbeachtete Film-Trilogie) und ähnlich Brisantem, generell zu „Grundverhältnissen der Gewalt im gesellschaftlichen Zusammenleben“ (https://www.susannefasbender.de/biografie.html, Zugang 18. 6. 2021). Gründerin, 5 J. Lei-terin des Kunstfilmtags, Düsseldorf

    Ille Chamier * am Niederrein, seit langem in Düsseldorf dichtend, singend, dereinst mit Pina Bausch tanzend/bewegt und immer wieder zeichnend/malend und nicht ohne schelmische Ironie und Lust unterwegs.

    Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste F. T. * in Gelsenkirchen, dort bereits frühe Bekanntschaft mit dem Joseph-Beuys-Apologeten, -Studenten und Mitstreiter Johannes Stüttgen, u. A.; an der Düsseldorfer Akademie philologisch aktiv referierte sie bereits zu Beuys’ Lebzei-ten zu ihm. Initiatorin/Kuratorin z.B. der Dichterbegegnungsreihen Poetische Begegnungen im Onomato Künstlerverein (den sie mitgründete) in Düsseldorf

     

     

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  • Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Den ganzen Tag
    14-07-21-29-08-21

    Vor fünfzig Jahren nahm sich der Lyriker Paul Celan (23.11.1920- 20.04.1970) in Paris das Leben. Sein Leichnam wurde aus der Seine geborgen, die genauen Todesumstände sind nicht bekannt. Er sah sich verfolgt von Plagiatsvorwürfen, umgeben von wachsendem Antisemitismus, böswillig missverstanden von Strömungen des Literaturbetriebs. Zugleich war er Träger des Georg-Büchner-Preises, seine Gedichte fanden renommierte Verleger, auch ihr Publikum.

    Vor hundert Jahren kam der Lyriker Paul Celan als Sohn einer deutschsprachigen jüdischen Familie in Czernowitz in der Bukowina zur Welt. Die Ausstellung des HdH BW stellt Grundlinien seines Lebenswegs vor und präsentiert an Hör- und Lesestationen Beispiele seines Werks. Seine Gedichte möchte er ohne Bezug zur Biografie gelesen sehen, »Meine Gedichte sind meine Vita« – aber ein Hintergrundwissen ist zur Annäherung unabdingbar: »Denn das Gedicht ist nicht zeitlos« und sein Autor »wirklichkeitswund und Wirklichkeit suchend«.

    • Eine Ausstellung von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus in Kooperation mit Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
  • KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    07:00 -22:00
    14-07-21-31-07-21

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

                                  

    100 Jahre Joseph Beuys: Ausstellung im Atrium der Stadtsparkasse

    Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys zeigt ein Künstlerkollektiv – bestehend aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern von Joseph Beuys sowie Kunstschaffenden des Künstlervereins ArtFakt e.V. – vom 1. bis zum 31. Juli 2021 die Ausstellung sowie Intervention „KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys“ im Atrium der Stadtsparkasse Düsseldorf an der Berliner Allee.

    „Wir sind eine private Initiative von Kunst- und Kulturinteressierten und möchten die erfreuliche Kampagne des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW »Beuys 2021« mit unserem Beitrag bereichern“, so die Initiatoren.

    Neben einer raumgreifenden Installation des „Bauwagens der Demokratie“ werden eigens von den Künstlerinnen und Künstlern für diese Szenerie geschaffene Tafeln gezeigt. Die Ausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet.

    Ausstellung täglich von 7 bis 22 Uhr geöffnet

    Interessierte können die Ausstellung im Rahmen der Öffnungszeiten des Atriums (täglich 7.00 – 22.00 Uhr) vom 1. bis zum 31. Juli besuchen. Am 1. Juli um 19.00 Uhr findet zur Eröffnung eine Performance des Improvisationschores Polyfolie statt, der eine Version der Aktion „Ja, Ja, Ja, Ja, Ja, Nee, Nee, Nee, Nee, Nee“ von Joseph Beuys präsentiert. Die Besucherzahl ist aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen begrenzt.

    Neben der Ausstellung im Atrium finden zudem vom 20. bis zum 23. Juli im Forum (3. Etage) der Stadtsparkasse Düsseldorf Aktionstage mit Vorträgen zu Projekten von Joseph Beuys, dem erweiterten Kunstbegriff sowie Gesprächen mit Beuys-Schülern statt.

    Das Ausstellungsprogramm im Überblick:

    Do. 01. Juli, 18:00-22:00 Uhr
    Vernissage Atrium
    Bodeninstallation
    Bauwagen der Demokratie
    Ab 19:00 Uhr: Performance Improvisationschor Polyfolie

    Di.-Fr. 20.-23. Juli, 14:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Ursula Ströbele
    Rauminstallation

    Di. 20. Juli, 19:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Landschaft sibirisch und Klang
    Ursula Ströbele, Rüdiger T. Wich
    Stephen Reader, Sylvie Norhausen
    Vortrag Susanne Fasbender

    Mi. 21. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Beuys und Sprache, Frauke Tomczak
    Kurzvortrag und Beuysfilm
    Susanne Fasbender, Kurzvortrag
    Ille Chamier und Frauke Tomczak lesen

    Do. 22. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage Forum
    Frauke Tomczak spricht mit Beuys-Schüler*innen

    Fr. 23. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Karl Heinz Rummeny
    Vortrag 7000 Eichen, documenta ´82
    Geschichte und Ausblick in die Zukunft

    Teilnehmende Künstler*innen sind:

     ArtJanz
     Stephen Reader
     Ursula Ströbele
     Rüdiger Tschibbi Wich
     Sylvie Norhausen
     Alwina Heinz
     Thomas Giese
     Polyfolie (Chor)
     Karl Heinz Rummeny
     Susanne Fasbender
     Ille Chamier
     Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste

    Anmeldung zu den Veranstaltungen unter: kulturstiftung@sskduesseldorf.de

    Näheres zum Verein ArtFakt e.V. unter: //artfakt2010.wordpress.com/

    Wagen: Gang – Eine Intervention in der Kassenhalle und einiges darüber
    Wagen: Im Mai wie eh’ dem ein Bauwagen zwischen Park und der Off-Flanke eines Einkaufs-arkadengeländes: nur, dass der dort über die vergangenen Jahre zu einer Art kleinen Institution gewordene Bauwagen der Demokratie, jetzt innen gänzlich in Malervlies ausgekleidet war und nach allen Coronaregeln bedingt begehbar, zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys. Zum 1. Juli nun (Eröffnung) der eigentümliche Gang des Bauwagens der Demokratie in gewandelter Form in die gläserne Zentrale der Düsseldorfer Stadtsparkasse an der Berliner Allee.

    Auf das vom Künstler uns Mitgegebene wie auch auf diesen Ort eingehen und Letzteren für die Dauer zu ihrem Medium machen, was keinen Widerspruch erzwingt – ihm einige seiner (wie auch des Künstlers) im funktionalen Alltag eher unter der Haut mitgenommenen Reso-nanzen entlocken und ihnen Raum öffnen, Formen zum Klingen bringen – wollen 12 bildende, Diskurs- und Tonkünstler*innen und deren Gäste während des Monats Juli, in jeweils eigener Sprache, Aussagen und Einladungen zu den Impulsen, die sie von (oder zeitgeistig parallel zu) Joseph Beuys oder auch erst später erkennend, in ihr Tun aufgenommen haben bzw. aufnehmen und weiterführen.

    Bank und Beuys. Was ist Kapital?
    Der gastgebende Ort selbst bringt verwandte Geschichte und Aspekte seines Geistes mit. War die Sparkassenzentrale schließlich nicht alleine als Geldinstitut gedacht und geplant, sondern an der ansonsten nicht überbordend verweil- und willkommenverheißenden Stadt-verkehrsader Berliner Allee, auch als Treffpunkt, Ort für Austausch, Ideen, Begegnungen und Betrachtung. In weniger Kreisen bekannt als es dies verdient: In der 3. Etage im großen Saal, dem Forum der Stadtsparkasse, verleiht jährlich deren Kunst- und Kulturstiftung den Düs-seldorfer Literaturpreis; es gibt Konzerte und anderes von gemeinschaftlichem, sprich: kulturellen Interesse dort. Es gab noch zu Joseph Beuys’ Lebzeiten eine Ausstellung (Joseph Beuys: Frauen, 1982). Ein Café (derzeit leider eingestellt) gab es in der großen Kassenhalle auf Parterre; es gab den sozialen Gedanken, der Mitgestaltung und den eines Forums eben; nicht nur bänkisch und nicht nur rheinstädtisch. Diesem konkreten Zug heute erneut zu-sprechen zu können wäre doch kein zu verachtendes Hutlüften, chapeau! nicht nur und nicht zumindest zu Ehren des Jahrhundertjubilars.

    Zu den VERANSTALTUNGEN: 3. Stock
    Im Forum der Stadtsparkasse Düsseldorf, dem Saal auf dem 3. Stock, sind eine Reihe von Vorträgen und Gesprächen zum Beuysbezug geplant.

    Ebenso auf dem 3. Stock, auf der Etage, dem offenen weitläufigen Foyer zum Saal Landschaft sibirisch und Klang

    Zur Arbeit von Ursula Ströbele: inspiriert von extrem divergierenden Bedeutungs-Zusammenhängen, auch ganz lebenspraktischen, hat U. Ströbele die Grundzüge des Gesamt-Tableaus für die 3. Etage entworfen.

    Wir hoffen, dabei möglichen Intentionen von Joseph Beuys zumindest entfernt ahnungsweise nähergekommen zu sein.

    Die Künstler*innen:

    ArtJanz * in Duisburg als Wolfram Janz, bald sich vom Boden auf mit Düsseldorf bekannt gemacht und seit einer unverhofften Barbegegnung mit und einem Fazit dazu von J. Beuys weiß er, dass das, was er, ArtJanz, lebt, ihn als Künstler definiert. Gründer (2010) und Koordinator des ArtFakt e.V. und dessen Bauwagen der Demokratie (2011), einer „mobilen Galerie“ die ausdrücklich für alle da ist.
    Stephen Reader Seit der Akademiezeit (ab 1972, lieber JB!) in Düsseldorf. *in Zürich aus halbenglischer Ehe, dann hin und her zwischen den beiden Kulturkreisen: legt Sprache nahe, die Grafik des Schreibens, der Grenzen bzw. Nebulösitat – Nachzeichnungen (Spuren, Gestus) im Raum; voices – Artikulationen. Klangperformances mit Sylvie Norhausen. Public Private ist ein Stadtbild-anvisierendes Garten(kunst)-Projekt. Mitinitiator der Ateliers und Galerie Himmelgeister Str. („Altes Jagenberggelände“)

    Ursula Ströbele * in Friedrichshafen/Bodensee und von dem Leben an diesem fast Binnenmeer dem Ozeanischen, dem wenn überhaupt, anti-prätentiösen Weltenwahrnehmen und -träumen bald getränkt. Bildhauerisch freie Künstlerin in Düsseldorf, auch schreibend, Initia-torin/Kuratorin u. A. von Lesungsreihen im Außenbereich und sonstigen Mauerfällen, freizügigen Kontinuen, will sagen, Projekten (Glashaus Worringer Platz)

    Rüdiger Tschibbi Wich * in Freiburg i.B.; Student von Joseph Beuys späte 1960er ff., Meisterschüler, einer der gewählten Klassenleiter in des Lehrers kontroverser Ausschluss-Abwesenheit von der Akademie von 1972 bis 1980, beherztestens und zugleich lebensbegrüßend seinen Gegenübern, empathischst gesellschaftskünstlerisch aktiv, darin selber ein Stück sich bis aktuell in dieser Intervention fortsetzende, entwickelnde Düsseldorfer Bewegungsgeschichte und scharfer bis philosophisch-lyrischer Geschichtsverlaufbeobachtung auf täglicher Basis.

    Sylvie Norhausen * in Hannover; nach US-amerikanischer Frühkindheit, in D., Musike-rin/Singer-Songwriter, Instrumentalistin, in Düsseldorf, u.A. mit den von ihr und Jochen Nor-hausen mitgegründeten Ensembles Orient Express und DarBahar, begegnungsfreudiges Cross-over mitunter iranischen und deutschen Musikguts. Es tauchen auch schon mal frühe Töne und Instrumente auf. Klangperformances mit Stephen Reader, u.a. im Onomato Künst-lerverein und im Glashaus Worringer Platz, Düsseldorf.

    Alwina Heinz * in Kasachstan, nach dem Studium Mathematik, Philosophie und Theologie zur Düsseldorfer Akademie – Meisterschülerin und Akademiebrief von Thomas Grünfeld. Linien, bei ihr verbinden sie, durch die Existenzlabyrinthe, eher als dass sie trennen, umreißen können sie aber auch und damit doch wieder einfrieden; Netzwerke aufgespürt, filigrane, so wie sie Organismen eben bilden oder auch einfach welche „sind“.

    Thomas Giese * Düsseldorf. Studium der Kunst und Kunstgeschichte an der Akademie. Gieses Forschungsschwerpunkt ist heute die Düsseldorfer Kunstgeschichte (zeitgenössisch und 19. Jhdt.). Mehrere Veröffentlichungen im Jahrbuch des Forum Vormärzforschung und im Heine-Jahrbuch. Von Giese erscheinen regelmäßig Artikel in der TERZ, Düsseldorfer Monatsmagazin für Politik und Kultur. Darüber hinaus Veröffentlichungen in taz und junger Welt.

    Polyfolie (Chor) ein mit bis zu 16 Mitgliedern auftretender, Kölner „Zweig“ der von Phil Minton (GB) als Feral Choir über Regionen und Ländern streugesäten stimm-experimentell-choralen „Wildsaat“ [verwildert = feral] – Brigitte Küpper, Bärbel Nolden, Marion Schüller, Renée Blume, Ute Geuss, Andrea Lorenz, Gala Hummel, Andreas Techler, Ansgar Wallstein, Norbert Zajac, Gerno Bogumil, Hansjörg Schall, Ivan Zilli, Daniel May, Iouri Grankin, Karl Krützmann

    Karl Heinz Rummeny * in Bad Lippspringe. „Im Grunde… immer noch Anhänger, von Beuys, unbedingt, … Sein Jünger … deshalb noch lange nicht“, dafür eine werkkundige Quelle und Kurator von mehreren Ausstellungen zu ihm. Bildhauer mit Situations-Zuspitz-Flair (Objekte, ortsbezogene Installationen…), 24 Jahre Initiator/Kurator des „Parkhaus“-Ausstellungsraumes im Garten des Künstlervereins Malkasten. Siehe z.B. https://www.bio-graph.de/karl-heinz-rummeny (Zugang v. 20.6.2021; dort das oben seinerseits von Eiskellerberg TV Zitierte, 2013)

    Susanne Fasbender * in Bad Godesberg; begann als Malerin (Studium bei O. Muehl in Ös-terreich und Dtld., dann Ddf. bei Nan Hoover), heute v. A. Video-, Filmemacherin/Forscherin etwa zum Hambacher Wald („Brand“, vielbeachtete Film-Trilogie) und ähnlich Brisantem, generell zu „Grundverhältnissen der Gewalt im gesellschaftlichen Zusammenleben“ (https://www.susannefasbender.de/biografie.html, Zugang 18. 6. 2021). Gründerin, 5 J. Lei-terin des Kunstfilmtags, Düsseldorf

    Ille Chamier * am Niederrein, seit langem in Düsseldorf dichtend, singend, dereinst mit Pina Bausch tanzend/bewegt und immer wieder zeichnend/malend und nicht ohne schelmische Ironie und Lust unterwegs.

    Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste F. T. * in Gelsenkirchen, dort bereits frühe Bekanntschaft mit dem Joseph-Beuys-Apologeten, -Studenten und Mitstreiter Johannes Stüttgen, u. A.; an der Düsseldorfer Akademie philologisch aktiv referierte sie bereits zu Beuys’ Lebzei-ten zu ihm. Initiatorin/Kuratorin z.B. der Dichterbegegnungsreihen Poetische Begegnungen im Onomato Künstlerverein (den sie mitgründete) in Düsseldorf

     

     

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  • Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Den ganzen Tag
    15-07-21-29-08-21

    Vor fünfzig Jahren nahm sich der Lyriker Paul Celan (23.11.1920- 20.04.1970) in Paris das Leben. Sein Leichnam wurde aus der Seine geborgen, die genauen Todesumstände sind nicht bekannt. Er sah sich verfolgt von Plagiatsvorwürfen, umgeben von wachsendem Antisemitismus, böswillig missverstanden von Strömungen des Literaturbetriebs. Zugleich war er Träger des Georg-Büchner-Preises, seine Gedichte fanden renommierte Verleger, auch ihr Publikum.

    Vor hundert Jahren kam der Lyriker Paul Celan als Sohn einer deutschsprachigen jüdischen Familie in Czernowitz in der Bukowina zur Welt. Die Ausstellung des HdH BW stellt Grundlinien seines Lebenswegs vor und präsentiert an Hör- und Lesestationen Beispiele seines Werks. Seine Gedichte möchte er ohne Bezug zur Biografie gelesen sehen, »Meine Gedichte sind meine Vita« – aber ein Hintergrundwissen ist zur Annäherung unabdingbar: »Denn das Gedicht ist nicht zeitlos« und sein Autor »wirklichkeitswund und Wirklichkeit suchend«.

    • Eine Ausstellung von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus in Kooperation mit Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
  • KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    07:00 -22:00
    15-07-21-31-07-21

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

                                  

    100 Jahre Joseph Beuys: Ausstellung im Atrium der Stadtsparkasse

    Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys zeigt ein Künstlerkollektiv – bestehend aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern von Joseph Beuys sowie Kunstschaffenden des Künstlervereins ArtFakt e.V. – vom 1. bis zum 31. Juli 2021 die Ausstellung sowie Intervention „KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys“ im Atrium der Stadtsparkasse Düsseldorf an der Berliner Allee.

    „Wir sind eine private Initiative von Kunst- und Kulturinteressierten und möchten die erfreuliche Kampagne des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW »Beuys 2021« mit unserem Beitrag bereichern“, so die Initiatoren.

    Neben einer raumgreifenden Installation des „Bauwagens der Demokratie“ werden eigens von den Künstlerinnen und Künstlern für diese Szenerie geschaffene Tafeln gezeigt. Die Ausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet.

    Ausstellung täglich von 7 bis 22 Uhr geöffnet

    Interessierte können die Ausstellung im Rahmen der Öffnungszeiten des Atriums (täglich 7.00 – 22.00 Uhr) vom 1. bis zum 31. Juli besuchen. Am 1. Juli um 19.00 Uhr findet zur Eröffnung eine Performance des Improvisationschores Polyfolie statt, der eine Version der Aktion „Ja, Ja, Ja, Ja, Ja, Nee, Nee, Nee, Nee, Nee“ von Joseph Beuys präsentiert. Die Besucherzahl ist aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen begrenzt.

    Neben der Ausstellung im Atrium finden zudem vom 20. bis zum 23. Juli im Forum (3. Etage) der Stadtsparkasse Düsseldorf Aktionstage mit Vorträgen zu Projekten von Joseph Beuys, dem erweiterten Kunstbegriff sowie Gesprächen mit Beuys-Schülern statt.

    Das Ausstellungsprogramm im Überblick:

    Do. 01. Juli, 18:00-22:00 Uhr
    Vernissage Atrium
    Bodeninstallation
    Bauwagen der Demokratie
    Ab 19:00 Uhr: Performance Improvisationschor Polyfolie

    Di.-Fr. 20.-23. Juli, 14:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Ursula Ströbele
    Rauminstallation

    Di. 20. Juli, 19:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Landschaft sibirisch und Klang
    Ursula Ströbele, Rüdiger T. Wich
    Stephen Reader, Sylvie Norhausen
    Vortrag Susanne Fasbender

    Mi. 21. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Beuys und Sprache, Frauke Tomczak
    Kurzvortrag und Beuysfilm
    Susanne Fasbender, Kurzvortrag
    Ille Chamier und Frauke Tomczak lesen

    Do. 22. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage Forum
    Frauke Tomczak spricht mit Beuys-Schüler*innen

    Fr. 23. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Karl Heinz Rummeny
    Vortrag 7000 Eichen, documenta ´82
    Geschichte und Ausblick in die Zukunft

    Teilnehmende Künstler*innen sind:

     ArtJanz
     Stephen Reader
     Ursula Ströbele
     Rüdiger Tschibbi Wich
     Sylvie Norhausen
     Alwina Heinz
     Thomas Giese
     Polyfolie (Chor)
     Karl Heinz Rummeny
     Susanne Fasbender
     Ille Chamier
     Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste

    Anmeldung zu den Veranstaltungen unter: kulturstiftung@sskduesseldorf.de

    Näheres zum Verein ArtFakt e.V. unter: //artfakt2010.wordpress.com/

    Wagen: Gang – Eine Intervention in der Kassenhalle und einiges darüber
    Wagen: Im Mai wie eh’ dem ein Bauwagen zwischen Park und der Off-Flanke eines Einkaufs-arkadengeländes: nur, dass der dort über die vergangenen Jahre zu einer Art kleinen Institution gewordene Bauwagen der Demokratie, jetzt innen gänzlich in Malervlies ausgekleidet war und nach allen Coronaregeln bedingt begehbar, zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys. Zum 1. Juli nun (Eröffnung) der eigentümliche Gang des Bauwagens der Demokratie in gewandelter Form in die gläserne Zentrale der Düsseldorfer Stadtsparkasse an der Berliner Allee.

    Auf das vom Künstler uns Mitgegebene wie auch auf diesen Ort eingehen und Letzteren für die Dauer zu ihrem Medium machen, was keinen Widerspruch erzwingt – ihm einige seiner (wie auch des Künstlers) im funktionalen Alltag eher unter der Haut mitgenommenen Reso-nanzen entlocken und ihnen Raum öffnen, Formen zum Klingen bringen – wollen 12 bildende, Diskurs- und Tonkünstler*innen und deren Gäste während des Monats Juli, in jeweils eigener Sprache, Aussagen und Einladungen zu den Impulsen, die sie von (oder zeitgeistig parallel zu) Joseph Beuys oder auch erst später erkennend, in ihr Tun aufgenommen haben bzw. aufnehmen und weiterführen.

    Bank und Beuys. Was ist Kapital?
    Der gastgebende Ort selbst bringt verwandte Geschichte und Aspekte seines Geistes mit. War die Sparkassenzentrale schließlich nicht alleine als Geldinstitut gedacht und geplant, sondern an der ansonsten nicht überbordend verweil- und willkommenverheißenden Stadt-verkehrsader Berliner Allee, auch als Treffpunkt, Ort für Austausch, Ideen, Begegnungen und Betrachtung. In weniger Kreisen bekannt als es dies verdient: In der 3. Etage im großen Saal, dem Forum der Stadtsparkasse, verleiht jährlich deren Kunst- und Kulturstiftung den Düs-seldorfer Literaturpreis; es gibt Konzerte und anderes von gemeinschaftlichem, sprich: kulturellen Interesse dort. Es gab noch zu Joseph Beuys’ Lebzeiten eine Ausstellung (Joseph Beuys: Frauen, 1982). Ein Café (derzeit leider eingestellt) gab es in der großen Kassenhalle auf Parterre; es gab den sozialen Gedanken, der Mitgestaltung und den eines Forums eben; nicht nur bänkisch und nicht nur rheinstädtisch. Diesem konkreten Zug heute erneut zu-sprechen zu können wäre doch kein zu verachtendes Hutlüften, chapeau! nicht nur und nicht zumindest zu Ehren des Jahrhundertjubilars.

    Zu den VERANSTALTUNGEN: 3. Stock
    Im Forum der Stadtsparkasse Düsseldorf, dem Saal auf dem 3. Stock, sind eine Reihe von Vorträgen und Gesprächen zum Beuysbezug geplant.

    Ebenso auf dem 3. Stock, auf der Etage, dem offenen weitläufigen Foyer zum Saal Landschaft sibirisch und Klang

    Zur Arbeit von Ursula Ströbele: inspiriert von extrem divergierenden Bedeutungs-Zusammenhängen, auch ganz lebenspraktischen, hat U. Ströbele die Grundzüge des Gesamt-Tableaus für die 3. Etage entworfen.

    Wir hoffen, dabei möglichen Intentionen von Joseph Beuys zumindest entfernt ahnungsweise nähergekommen zu sein.

    Die Künstler*innen:

    ArtJanz * in Duisburg als Wolfram Janz, bald sich vom Boden auf mit Düsseldorf bekannt gemacht und seit einer unverhofften Barbegegnung mit und einem Fazit dazu von J. Beuys weiß er, dass das, was er, ArtJanz, lebt, ihn als Künstler definiert. Gründer (2010) und Koordinator des ArtFakt e.V. und dessen Bauwagen der Demokratie (2011), einer „mobilen Galerie“ die ausdrücklich für alle da ist.
    Stephen Reader Seit der Akademiezeit (ab 1972, lieber JB!) in Düsseldorf. *in Zürich aus halbenglischer Ehe, dann hin und her zwischen den beiden Kulturkreisen: legt Sprache nahe, die Grafik des Schreibens, der Grenzen bzw. Nebulösitat – Nachzeichnungen (Spuren, Gestus) im Raum; voices – Artikulationen. Klangperformances mit Sylvie Norhausen. Public Private ist ein Stadtbild-anvisierendes Garten(kunst)-Projekt. Mitinitiator der Ateliers und Galerie Himmelgeister Str. („Altes Jagenberggelände“)

    Ursula Ströbele * in Friedrichshafen/Bodensee und von dem Leben an diesem fast Binnenmeer dem Ozeanischen, dem wenn überhaupt, anti-prätentiösen Weltenwahrnehmen und -träumen bald getränkt. Bildhauerisch freie Künstlerin in Düsseldorf, auch schreibend, Initia-torin/Kuratorin u. A. von Lesungsreihen im Außenbereich und sonstigen Mauerfällen, freizügigen Kontinuen, will sagen, Projekten (Glashaus Worringer Platz)

    Rüdiger Tschibbi Wich * in Freiburg i.B.; Student von Joseph Beuys späte 1960er ff., Meisterschüler, einer der gewählten Klassenleiter in des Lehrers kontroverser Ausschluss-Abwesenheit von der Akademie von 1972 bis 1980, beherztestens und zugleich lebensbegrüßend seinen Gegenübern, empathischst gesellschaftskünstlerisch aktiv, darin selber ein Stück sich bis aktuell in dieser Intervention fortsetzende, entwickelnde Düsseldorfer Bewegungsgeschichte und scharfer bis philosophisch-lyrischer Geschichtsverlaufbeobachtung auf täglicher Basis.

    Sylvie Norhausen * in Hannover; nach US-amerikanischer Frühkindheit, in D., Musike-rin/Singer-Songwriter, Instrumentalistin, in Düsseldorf, u.A. mit den von ihr und Jochen Nor-hausen mitgegründeten Ensembles Orient Express und DarBahar, begegnungsfreudiges Cross-over mitunter iranischen und deutschen Musikguts. Es tauchen auch schon mal frühe Töne und Instrumente auf. Klangperformances mit Stephen Reader, u.a. im Onomato Künst-lerverein und im Glashaus Worringer Platz, Düsseldorf.

    Alwina Heinz * in Kasachstan, nach dem Studium Mathematik, Philosophie und Theologie zur Düsseldorfer Akademie – Meisterschülerin und Akademiebrief von Thomas Grünfeld. Linien, bei ihr verbinden sie, durch die Existenzlabyrinthe, eher als dass sie trennen, umreißen können sie aber auch und damit doch wieder einfrieden; Netzwerke aufgespürt, filigrane, so wie sie Organismen eben bilden oder auch einfach welche „sind“.

    Thomas Giese * Düsseldorf. Studium der Kunst und Kunstgeschichte an der Akademie. Gieses Forschungsschwerpunkt ist heute die Düsseldorfer Kunstgeschichte (zeitgenössisch und 19. Jhdt.). Mehrere Veröffentlichungen im Jahrbuch des Forum Vormärzforschung und im Heine-Jahrbuch. Von Giese erscheinen regelmäßig Artikel in der TERZ, Düsseldorfer Monatsmagazin für Politik und Kultur. Darüber hinaus Veröffentlichungen in taz und junger Welt.

    Polyfolie (Chor) ein mit bis zu 16 Mitgliedern auftretender, Kölner „Zweig“ der von Phil Minton (GB) als Feral Choir über Regionen und Ländern streugesäten stimm-experimentell-choralen „Wildsaat“ [verwildert = feral] – Brigitte Küpper, Bärbel Nolden, Marion Schüller, Renée Blume, Ute Geuss, Andrea Lorenz, Gala Hummel, Andreas Techler, Ansgar Wallstein, Norbert Zajac, Gerno Bogumil, Hansjörg Schall, Ivan Zilli, Daniel May, Iouri Grankin, Karl Krützmann

    Karl Heinz Rummeny * in Bad Lippspringe. „Im Grunde… immer noch Anhänger, von Beuys, unbedingt, … Sein Jünger … deshalb noch lange nicht“, dafür eine werkkundige Quelle und Kurator von mehreren Ausstellungen zu ihm. Bildhauer mit Situations-Zuspitz-Flair (Objekte, ortsbezogene Installationen…), 24 Jahre Initiator/Kurator des „Parkhaus“-Ausstellungsraumes im Garten des Künstlervereins Malkasten. Siehe z.B. https://www.bio-graph.de/karl-heinz-rummeny (Zugang v. 20.6.2021; dort das oben seinerseits von Eiskellerberg TV Zitierte, 2013)

    Susanne Fasbender * in Bad Godesberg; begann als Malerin (Studium bei O. Muehl in Ös-terreich und Dtld., dann Ddf. bei Nan Hoover), heute v. A. Video-, Filmemacherin/Forscherin etwa zum Hambacher Wald („Brand“, vielbeachtete Film-Trilogie) und ähnlich Brisantem, generell zu „Grundverhältnissen der Gewalt im gesellschaftlichen Zusammenleben“ (https://www.susannefasbender.de/biografie.html, Zugang 18. 6. 2021). Gründerin, 5 J. Lei-terin des Kunstfilmtags, Düsseldorf

    Ille Chamier * am Niederrein, seit langem in Düsseldorf dichtend, singend, dereinst mit Pina Bausch tanzend/bewegt und immer wieder zeichnend/malend und nicht ohne schelmische Ironie und Lust unterwegs.

    Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste F. T. * in Gelsenkirchen, dort bereits frühe Bekanntschaft mit dem Joseph-Beuys-Apologeten, -Studenten und Mitstreiter Johannes Stüttgen, u. A.; an der Düsseldorfer Akademie philologisch aktiv referierte sie bereits zu Beuys’ Lebzei-ten zu ihm. Initiatorin/Kuratorin z.B. der Dichterbegegnungsreihen Poetische Begegnungen im Onomato Künstlerverein (den sie mitgründete) in Düsseldorf

     

     

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  • Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Den ganzen Tag
    16-07-21-29-08-21

    Vor fünfzig Jahren nahm sich der Lyriker Paul Celan (23.11.1920- 20.04.1970) in Paris das Leben. Sein Leichnam wurde aus der Seine geborgen, die genauen Todesumstände sind nicht bekannt. Er sah sich verfolgt von Plagiatsvorwürfen, umgeben von wachsendem Antisemitismus, böswillig missverstanden von Strömungen des Literaturbetriebs. Zugleich war er Träger des Georg-Büchner-Preises, seine Gedichte fanden renommierte Verleger, auch ihr Publikum.

    Vor hundert Jahren kam der Lyriker Paul Celan als Sohn einer deutschsprachigen jüdischen Familie in Czernowitz in der Bukowina zur Welt. Die Ausstellung des HdH BW stellt Grundlinien seines Lebenswegs vor und präsentiert an Hör- und Lesestationen Beispiele seines Werks. Seine Gedichte möchte er ohne Bezug zur Biografie gelesen sehen, »Meine Gedichte sind meine Vita« – aber ein Hintergrundwissen ist zur Annäherung unabdingbar: »Denn das Gedicht ist nicht zeitlos« und sein Autor »wirklichkeitswund und Wirklichkeit suchend«.

    • Eine Ausstellung von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus in Kooperation mit Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
  • KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    07:00 -22:00
    16-07-21-31-07-21

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

                                  

    100 Jahre Joseph Beuys: Ausstellung im Atrium der Stadtsparkasse

    Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys zeigt ein Künstlerkollektiv – bestehend aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern von Joseph Beuys sowie Kunstschaffenden des Künstlervereins ArtFakt e.V. – vom 1. bis zum 31. Juli 2021 die Ausstellung sowie Intervention „KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys“ im Atrium der Stadtsparkasse Düsseldorf an der Berliner Allee.

    „Wir sind eine private Initiative von Kunst- und Kulturinteressierten und möchten die erfreuliche Kampagne des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW »Beuys 2021« mit unserem Beitrag bereichern“, so die Initiatoren.

    Neben einer raumgreifenden Installation des „Bauwagens der Demokratie“ werden eigens von den Künstlerinnen und Künstlern für diese Szenerie geschaffene Tafeln gezeigt. Die Ausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet.

    Ausstellung täglich von 7 bis 22 Uhr geöffnet

    Interessierte können die Ausstellung im Rahmen der Öffnungszeiten des Atriums (täglich 7.00 – 22.00 Uhr) vom 1. bis zum 31. Juli besuchen. Am 1. Juli um 19.00 Uhr findet zur Eröffnung eine Performance des Improvisationschores Polyfolie statt, der eine Version der Aktion „Ja, Ja, Ja, Ja, Ja, Nee, Nee, Nee, Nee, Nee“ von Joseph Beuys präsentiert. Die Besucherzahl ist aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen begrenzt.

    Neben der Ausstellung im Atrium finden zudem vom 20. bis zum 23. Juli im Forum (3. Etage) der Stadtsparkasse Düsseldorf Aktionstage mit Vorträgen zu Projekten von Joseph Beuys, dem erweiterten Kunstbegriff sowie Gesprächen mit Beuys-Schülern statt.

    Das Ausstellungsprogramm im Überblick:

    Do. 01. Juli, 18:00-22:00 Uhr
    Vernissage Atrium
    Bodeninstallation
    Bauwagen der Demokratie
    Ab 19:00 Uhr: Performance Improvisationschor Polyfolie

    Di.-Fr. 20.-23. Juli, 14:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Ursula Ströbele
    Rauminstallation

    Di. 20. Juli, 19:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Landschaft sibirisch und Klang
    Ursula Ströbele, Rüdiger T. Wich
    Stephen Reader, Sylvie Norhausen
    Vortrag Susanne Fasbender

    Mi. 21. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Beuys und Sprache, Frauke Tomczak
    Kurzvortrag und Beuysfilm
    Susanne Fasbender, Kurzvortrag
    Ille Chamier und Frauke Tomczak lesen

    Do. 22. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage Forum
    Frauke Tomczak spricht mit Beuys-Schüler*innen

    Fr. 23. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Karl Heinz Rummeny
    Vortrag 7000 Eichen, documenta ´82
    Geschichte und Ausblick in die Zukunft

    Teilnehmende Künstler*innen sind:

     ArtJanz
     Stephen Reader
     Ursula Ströbele
     Rüdiger Tschibbi Wich
     Sylvie Norhausen
     Alwina Heinz
     Thomas Giese
     Polyfolie (Chor)
     Karl Heinz Rummeny
     Susanne Fasbender
     Ille Chamier
     Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste

    Anmeldung zu den Veranstaltungen unter: kulturstiftung@sskduesseldorf.de

    Näheres zum Verein ArtFakt e.V. unter: //artfakt2010.wordpress.com/

    Wagen: Gang – Eine Intervention in der Kassenhalle und einiges darüber
    Wagen: Im Mai wie eh’ dem ein Bauwagen zwischen Park und der Off-Flanke eines Einkaufs-arkadengeländes: nur, dass der dort über die vergangenen Jahre zu einer Art kleinen Institution gewordene Bauwagen der Demokratie, jetzt innen gänzlich in Malervlies ausgekleidet war und nach allen Coronaregeln bedingt begehbar, zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys. Zum 1. Juli nun (Eröffnung) der eigentümliche Gang des Bauwagens der Demokratie in gewandelter Form in die gläserne Zentrale der Düsseldorfer Stadtsparkasse an der Berliner Allee.

    Auf das vom Künstler uns Mitgegebene wie auch auf diesen Ort eingehen und Letzteren für die Dauer zu ihrem Medium machen, was keinen Widerspruch erzwingt – ihm einige seiner (wie auch des Künstlers) im funktionalen Alltag eher unter der Haut mitgenommenen Reso-nanzen entlocken und ihnen Raum öffnen, Formen zum Klingen bringen – wollen 12 bildende, Diskurs- und Tonkünstler*innen und deren Gäste während des Monats Juli, in jeweils eigener Sprache, Aussagen und Einladungen zu den Impulsen, die sie von (oder zeitgeistig parallel zu) Joseph Beuys oder auch erst später erkennend, in ihr Tun aufgenommen haben bzw. aufnehmen und weiterführen.

    Bank und Beuys. Was ist Kapital?
    Der gastgebende Ort selbst bringt verwandte Geschichte und Aspekte seines Geistes mit. War die Sparkassenzentrale schließlich nicht alleine als Geldinstitut gedacht und geplant, sondern an der ansonsten nicht überbordend verweil- und willkommenverheißenden Stadt-verkehrsader Berliner Allee, auch als Treffpunkt, Ort für Austausch, Ideen, Begegnungen und Betrachtung. In weniger Kreisen bekannt als es dies verdient: In der 3. Etage im großen Saal, dem Forum der Stadtsparkasse, verleiht jährlich deren Kunst- und Kulturstiftung den Düs-seldorfer Literaturpreis; es gibt Konzerte und anderes von gemeinschaftlichem, sprich: kulturellen Interesse dort. Es gab noch zu Joseph Beuys’ Lebzeiten eine Ausstellung (Joseph Beuys: Frauen, 1982). Ein Café (derzeit leider eingestellt) gab es in der großen Kassenhalle auf Parterre; es gab den sozialen Gedanken, der Mitgestaltung und den eines Forums eben; nicht nur bänkisch und nicht nur rheinstädtisch. Diesem konkreten Zug heute erneut zu-sprechen zu können wäre doch kein zu verachtendes Hutlüften, chapeau! nicht nur und nicht zumindest zu Ehren des Jahrhundertjubilars.

    Zu den VERANSTALTUNGEN: 3. Stock
    Im Forum der Stadtsparkasse Düsseldorf, dem Saal auf dem 3. Stock, sind eine Reihe von Vorträgen und Gesprächen zum Beuysbezug geplant.

    Ebenso auf dem 3. Stock, auf der Etage, dem offenen weitläufigen Foyer zum Saal Landschaft sibirisch und Klang

    Zur Arbeit von Ursula Ströbele: inspiriert von extrem divergierenden Bedeutungs-Zusammenhängen, auch ganz lebenspraktischen, hat U. Ströbele die Grundzüge des Gesamt-Tableaus für die 3. Etage entworfen.

    Wir hoffen, dabei möglichen Intentionen von Joseph Beuys zumindest entfernt ahnungsweise nähergekommen zu sein.

    Die Künstler*innen:

    ArtJanz * in Duisburg als Wolfram Janz, bald sich vom Boden auf mit Düsseldorf bekannt gemacht und seit einer unverhofften Barbegegnung mit und einem Fazit dazu von J. Beuys weiß er, dass das, was er, ArtJanz, lebt, ihn als Künstler definiert. Gründer (2010) und Koordinator des ArtFakt e.V. und dessen Bauwagen der Demokratie (2011), einer „mobilen Galerie“ die ausdrücklich für alle da ist.
    Stephen Reader Seit der Akademiezeit (ab 1972, lieber JB!) in Düsseldorf. *in Zürich aus halbenglischer Ehe, dann hin und her zwischen den beiden Kulturkreisen: legt Sprache nahe, die Grafik des Schreibens, der Grenzen bzw. Nebulösitat – Nachzeichnungen (Spuren, Gestus) im Raum; voices – Artikulationen. Klangperformances mit Sylvie Norhausen. Public Private ist ein Stadtbild-anvisierendes Garten(kunst)-Projekt. Mitinitiator der Ateliers und Galerie Himmelgeister Str. („Altes Jagenberggelände“)

    Ursula Ströbele * in Friedrichshafen/Bodensee und von dem Leben an diesem fast Binnenmeer dem Ozeanischen, dem wenn überhaupt, anti-prätentiösen Weltenwahrnehmen und -träumen bald getränkt. Bildhauerisch freie Künstlerin in Düsseldorf, auch schreibend, Initia-torin/Kuratorin u. A. von Lesungsreihen im Außenbereich und sonstigen Mauerfällen, freizügigen Kontinuen, will sagen, Projekten (Glashaus Worringer Platz)

    Rüdiger Tschibbi Wich * in Freiburg i.B.; Student von Joseph Beuys späte 1960er ff., Meisterschüler, einer der gewählten Klassenleiter in des Lehrers kontroverser Ausschluss-Abwesenheit von der Akademie von 1972 bis 1980, beherztestens und zugleich lebensbegrüßend seinen Gegenübern, empathischst gesellschaftskünstlerisch aktiv, darin selber ein Stück sich bis aktuell in dieser Intervention fortsetzende, entwickelnde Düsseldorfer Bewegungsgeschichte und scharfer bis philosophisch-lyrischer Geschichtsverlaufbeobachtung auf täglicher Basis.

    Sylvie Norhausen * in Hannover; nach US-amerikanischer Frühkindheit, in D., Musike-rin/Singer-Songwriter, Instrumentalistin, in Düsseldorf, u.A. mit den von ihr und Jochen Nor-hausen mitgegründeten Ensembles Orient Express und DarBahar, begegnungsfreudiges Cross-over mitunter iranischen und deutschen Musikguts. Es tauchen auch schon mal frühe Töne und Instrumente auf. Klangperformances mit Stephen Reader, u.a. im Onomato Künst-lerverein und im Glashaus Worringer Platz, Düsseldorf.

    Alwina Heinz * in Kasachstan, nach dem Studium Mathematik, Philosophie und Theologie zur Düsseldorfer Akademie – Meisterschülerin und Akademiebrief von Thomas Grünfeld. Linien, bei ihr verbinden sie, durch die Existenzlabyrinthe, eher als dass sie trennen, umreißen können sie aber auch und damit doch wieder einfrieden; Netzwerke aufgespürt, filigrane, so wie sie Organismen eben bilden oder auch einfach welche „sind“.

    Thomas Giese * Düsseldorf. Studium der Kunst und Kunstgeschichte an der Akademie. Gieses Forschungsschwerpunkt ist heute die Düsseldorfer Kunstgeschichte (zeitgenössisch und 19. Jhdt.). Mehrere Veröffentlichungen im Jahrbuch des Forum Vormärzforschung und im Heine-Jahrbuch. Von Giese erscheinen regelmäßig Artikel in der TERZ, Düsseldorfer Monatsmagazin für Politik und Kultur. Darüber hinaus Veröffentlichungen in taz und junger Welt.

    Polyfolie (Chor) ein mit bis zu 16 Mitgliedern auftretender, Kölner „Zweig“ der von Phil Minton (GB) als Feral Choir über Regionen und Ländern streugesäten stimm-experimentell-choralen „Wildsaat“ [verwildert = feral] – Brigitte Küpper, Bärbel Nolden, Marion Schüller, Renée Blume, Ute Geuss, Andrea Lorenz, Gala Hummel, Andreas Techler, Ansgar Wallstein, Norbert Zajac, Gerno Bogumil, Hansjörg Schall, Ivan Zilli, Daniel May, Iouri Grankin, Karl Krützmann

    Karl Heinz Rummeny * in Bad Lippspringe. „Im Grunde… immer noch Anhänger, von Beuys, unbedingt, … Sein Jünger … deshalb noch lange nicht“, dafür eine werkkundige Quelle und Kurator von mehreren Ausstellungen zu ihm. Bildhauer mit Situations-Zuspitz-Flair (Objekte, ortsbezogene Installationen…), 24 Jahre Initiator/Kurator des „Parkhaus“-Ausstellungsraumes im Garten des Künstlervereins Malkasten. Siehe z.B. https://www.bio-graph.de/karl-heinz-rummeny (Zugang v. 20.6.2021; dort das oben seinerseits von Eiskellerberg TV Zitierte, 2013)

    Susanne Fasbender * in Bad Godesberg; begann als Malerin (Studium bei O. Muehl in Ös-terreich und Dtld., dann Ddf. bei Nan Hoover), heute v. A. Video-, Filmemacherin/Forscherin etwa zum Hambacher Wald („Brand“, vielbeachtete Film-Trilogie) und ähnlich Brisantem, generell zu „Grundverhältnissen der Gewalt im gesellschaftlichen Zusammenleben“ (https://www.susannefasbender.de/biografie.html, Zugang 18. 6. 2021). Gründerin, 5 J. Lei-terin des Kunstfilmtags, Düsseldorf

    Ille Chamier * am Niederrein, seit langem in Düsseldorf dichtend, singend, dereinst mit Pina Bausch tanzend/bewegt und immer wieder zeichnend/malend und nicht ohne schelmische Ironie und Lust unterwegs.

    Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste F. T. * in Gelsenkirchen, dort bereits frühe Bekanntschaft mit dem Joseph-Beuys-Apologeten, -Studenten und Mitstreiter Johannes Stüttgen, u. A.; an der Düsseldorfer Akademie philologisch aktiv referierte sie bereits zu Beuys’ Lebzei-ten zu ihm. Initiatorin/Kuratorin z.B. der Dichterbegegnungsreihen Poetische Begegnungen im Onomato Künstlerverein (den sie mitgründete) in Düsseldorf

     

     

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  • Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Den ganzen Tag
    17-07-21-29-08-21

    Vor fünfzig Jahren nahm sich der Lyriker Paul Celan (23.11.1920- 20.04.1970) in Paris das Leben. Sein Leichnam wurde aus der Seine geborgen, die genauen Todesumstände sind nicht bekannt. Er sah sich verfolgt von Plagiatsvorwürfen, umgeben von wachsendem Antisemitismus, böswillig missverstanden von Strömungen des Literaturbetriebs. Zugleich war er Träger des Georg-Büchner-Preises, seine Gedichte fanden renommierte Verleger, auch ihr Publikum.

    Vor hundert Jahren kam der Lyriker Paul Celan als Sohn einer deutschsprachigen jüdischen Familie in Czernowitz in der Bukowina zur Welt. Die Ausstellung des HdH BW stellt Grundlinien seines Lebenswegs vor und präsentiert an Hör- und Lesestationen Beispiele seines Werks. Seine Gedichte möchte er ohne Bezug zur Biografie gelesen sehen, »Meine Gedichte sind meine Vita« – aber ein Hintergrundwissen ist zur Annäherung unabdingbar: »Denn das Gedicht ist nicht zeitlos« und sein Autor »wirklichkeitswund und Wirklichkeit suchend«.

    • Eine Ausstellung von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus in Kooperation mit Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
  • KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    07:00 -22:00
    17-07-21-31-07-21

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

                                  

    100 Jahre Joseph Beuys: Ausstellung im Atrium der Stadtsparkasse

    Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys zeigt ein Künstlerkollektiv – bestehend aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern von Joseph Beuys sowie Kunstschaffenden des Künstlervereins ArtFakt e.V. – vom 1. bis zum 31. Juli 2021 die Ausstellung sowie Intervention „KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys“ im Atrium der Stadtsparkasse Düsseldorf an der Berliner Allee.

    „Wir sind eine private Initiative von Kunst- und Kulturinteressierten und möchten die erfreuliche Kampagne des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW »Beuys 2021« mit unserem Beitrag bereichern“, so die Initiatoren.

    Neben einer raumgreifenden Installation des „Bauwagens der Demokratie“ werden eigens von den Künstlerinnen und Künstlern für diese Szenerie geschaffene Tafeln gezeigt. Die Ausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet.

    Ausstellung täglich von 7 bis 22 Uhr geöffnet

    Interessierte können die Ausstellung im Rahmen der Öffnungszeiten des Atriums (täglich 7.00 – 22.00 Uhr) vom 1. bis zum 31. Juli besuchen. Am 1. Juli um 19.00 Uhr findet zur Eröffnung eine Performance des Improvisationschores Polyfolie statt, der eine Version der Aktion „Ja, Ja, Ja, Ja, Ja, Nee, Nee, Nee, Nee, Nee“ von Joseph Beuys präsentiert. Die Besucherzahl ist aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen begrenzt.

    Neben der Ausstellung im Atrium finden zudem vom 20. bis zum 23. Juli im Forum (3. Etage) der Stadtsparkasse Düsseldorf Aktionstage mit Vorträgen zu Projekten von Joseph Beuys, dem erweiterten Kunstbegriff sowie Gesprächen mit Beuys-Schülern statt.

    Das Ausstellungsprogramm im Überblick:

    Do. 01. Juli, 18:00-22:00 Uhr
    Vernissage Atrium
    Bodeninstallation
    Bauwagen der Demokratie
    Ab 19:00 Uhr: Performance Improvisationschor Polyfolie

    Di.-Fr. 20.-23. Juli, 14:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Ursula Ströbele
    Rauminstallation

    Di. 20. Juli, 19:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Landschaft sibirisch und Klang
    Ursula Ströbele, Rüdiger T. Wich
    Stephen Reader, Sylvie Norhausen
    Vortrag Susanne Fasbender

    Mi. 21. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Beuys und Sprache, Frauke Tomczak
    Kurzvortrag und Beuysfilm
    Susanne Fasbender, Kurzvortrag
    Ille Chamier und Frauke Tomczak lesen

    Do. 22. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage Forum
    Frauke Tomczak spricht mit Beuys-Schüler*innen

    Fr. 23. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Karl Heinz Rummeny
    Vortrag 7000 Eichen, documenta ´82
    Geschichte und Ausblick in die Zukunft

    Teilnehmende Künstler*innen sind:

     ArtJanz
     Stephen Reader
     Ursula Ströbele
     Rüdiger Tschibbi Wich
     Sylvie Norhausen
     Alwina Heinz
     Thomas Giese
     Polyfolie (Chor)
     Karl Heinz Rummeny
     Susanne Fasbender
     Ille Chamier
     Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste

    Anmeldung zu den Veranstaltungen unter: kulturstiftung@sskduesseldorf.de

    Näheres zum Verein ArtFakt e.V. unter: //artfakt2010.wordpress.com/

    Wagen: Gang – Eine Intervention in der Kassenhalle und einiges darüber
    Wagen: Im Mai wie eh’ dem ein Bauwagen zwischen Park und der Off-Flanke eines Einkaufs-arkadengeländes: nur, dass der dort über die vergangenen Jahre zu einer Art kleinen Institution gewordene Bauwagen der Demokratie, jetzt innen gänzlich in Malervlies ausgekleidet war und nach allen Coronaregeln bedingt begehbar, zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys. Zum 1. Juli nun (Eröffnung) der eigentümliche Gang des Bauwagens der Demokratie in gewandelter Form in die gläserne Zentrale der Düsseldorfer Stadtsparkasse an der Berliner Allee.

    Auf das vom Künstler uns Mitgegebene wie auch auf diesen Ort eingehen und Letzteren für die Dauer zu ihrem Medium machen, was keinen Widerspruch erzwingt – ihm einige seiner (wie auch des Künstlers) im funktionalen Alltag eher unter der Haut mitgenommenen Reso-nanzen entlocken und ihnen Raum öffnen, Formen zum Klingen bringen – wollen 12 bildende, Diskurs- und Tonkünstler*innen und deren Gäste während des Monats Juli, in jeweils eigener Sprache, Aussagen und Einladungen zu den Impulsen, die sie von (oder zeitgeistig parallel zu) Joseph Beuys oder auch erst später erkennend, in ihr Tun aufgenommen haben bzw. aufnehmen und weiterführen.

    Bank und Beuys. Was ist Kapital?
    Der gastgebende Ort selbst bringt verwandte Geschichte und Aspekte seines Geistes mit. War die Sparkassenzentrale schließlich nicht alleine als Geldinstitut gedacht und geplant, sondern an der ansonsten nicht überbordend verweil- und willkommenverheißenden Stadt-verkehrsader Berliner Allee, auch als Treffpunkt, Ort für Austausch, Ideen, Begegnungen und Betrachtung. In weniger Kreisen bekannt als es dies verdient: In der 3. Etage im großen Saal, dem Forum der Stadtsparkasse, verleiht jährlich deren Kunst- und Kulturstiftung den Düs-seldorfer Literaturpreis; es gibt Konzerte und anderes von gemeinschaftlichem, sprich: kulturellen Interesse dort. Es gab noch zu Joseph Beuys’ Lebzeiten eine Ausstellung (Joseph Beuys: Frauen, 1982). Ein Café (derzeit leider eingestellt) gab es in der großen Kassenhalle auf Parterre; es gab den sozialen Gedanken, der Mitgestaltung und den eines Forums eben; nicht nur bänkisch und nicht nur rheinstädtisch. Diesem konkreten Zug heute erneut zu-sprechen zu können wäre doch kein zu verachtendes Hutlüften, chapeau! nicht nur und nicht zumindest zu Ehren des Jahrhundertjubilars.

    Zu den VERANSTALTUNGEN: 3. Stock
    Im Forum der Stadtsparkasse Düsseldorf, dem Saal auf dem 3. Stock, sind eine Reihe von Vorträgen und Gesprächen zum Beuysbezug geplant.

    Ebenso auf dem 3. Stock, auf der Etage, dem offenen weitläufigen Foyer zum Saal Landschaft sibirisch und Klang

    Zur Arbeit von Ursula Ströbele: inspiriert von extrem divergierenden Bedeutungs-Zusammenhängen, auch ganz lebenspraktischen, hat U. Ströbele die Grundzüge des Gesamt-Tableaus für die 3. Etage entworfen.

    Wir hoffen, dabei möglichen Intentionen von Joseph Beuys zumindest entfernt ahnungsweise nähergekommen zu sein.

    Die Künstler*innen:

    ArtJanz * in Duisburg als Wolfram Janz, bald sich vom Boden auf mit Düsseldorf bekannt gemacht und seit einer unverhofften Barbegegnung mit und einem Fazit dazu von J. Beuys weiß er, dass das, was er, ArtJanz, lebt, ihn als Künstler definiert. Gründer (2010) und Koordinator des ArtFakt e.V. und dessen Bauwagen der Demokratie (2011), einer „mobilen Galerie“ die ausdrücklich für alle da ist.
    Stephen Reader Seit der Akademiezeit (ab 1972, lieber JB!) in Düsseldorf. *in Zürich aus halbenglischer Ehe, dann hin und her zwischen den beiden Kulturkreisen: legt Sprache nahe, die Grafik des Schreibens, der Grenzen bzw. Nebulösitat – Nachzeichnungen (Spuren, Gestus) im Raum; voices – Artikulationen. Klangperformances mit Sylvie Norhausen. Public Private ist ein Stadtbild-anvisierendes Garten(kunst)-Projekt. Mitinitiator der Ateliers und Galerie Himmelgeister Str. („Altes Jagenberggelände“)

    Ursula Ströbele * in Friedrichshafen/Bodensee und von dem Leben an diesem fast Binnenmeer dem Ozeanischen, dem wenn überhaupt, anti-prätentiösen Weltenwahrnehmen und -träumen bald getränkt. Bildhauerisch freie Künstlerin in Düsseldorf, auch schreibend, Initia-torin/Kuratorin u. A. von Lesungsreihen im Außenbereich und sonstigen Mauerfällen, freizügigen Kontinuen, will sagen, Projekten (Glashaus Worringer Platz)

    Rüdiger Tschibbi Wich * in Freiburg i.B.; Student von Joseph Beuys späte 1960er ff., Meisterschüler, einer der gewählten Klassenleiter in des Lehrers kontroverser Ausschluss-Abwesenheit von der Akademie von 1972 bis 1980, beherztestens und zugleich lebensbegrüßend seinen Gegenübern, empathischst gesellschaftskünstlerisch aktiv, darin selber ein Stück sich bis aktuell in dieser Intervention fortsetzende, entwickelnde Düsseldorfer Bewegungsgeschichte und scharfer bis philosophisch-lyrischer Geschichtsverlaufbeobachtung auf täglicher Basis.

    Sylvie Norhausen * in Hannover; nach US-amerikanischer Frühkindheit, in D., Musike-rin/Singer-Songwriter, Instrumentalistin, in Düsseldorf, u.A. mit den von ihr und Jochen Nor-hausen mitgegründeten Ensembles Orient Express und DarBahar, begegnungsfreudiges Cross-over mitunter iranischen und deutschen Musikguts. Es tauchen auch schon mal frühe Töne und Instrumente auf. Klangperformances mit Stephen Reader, u.a. im Onomato Künst-lerverein und im Glashaus Worringer Platz, Düsseldorf.

    Alwina Heinz * in Kasachstan, nach dem Studium Mathematik, Philosophie und Theologie zur Düsseldorfer Akademie – Meisterschülerin und Akademiebrief von Thomas Grünfeld. Linien, bei ihr verbinden sie, durch die Existenzlabyrinthe, eher als dass sie trennen, umreißen können sie aber auch und damit doch wieder einfrieden; Netzwerke aufgespürt, filigrane, so wie sie Organismen eben bilden oder auch einfach welche „sind“.

    Thomas Giese * Düsseldorf. Studium der Kunst und Kunstgeschichte an der Akademie. Gieses Forschungsschwerpunkt ist heute die Düsseldorfer Kunstgeschichte (zeitgenössisch und 19. Jhdt.). Mehrere Veröffentlichungen im Jahrbuch des Forum Vormärzforschung und im Heine-Jahrbuch. Von Giese erscheinen regelmäßig Artikel in der TERZ, Düsseldorfer Monatsmagazin für Politik und Kultur. Darüber hinaus Veröffentlichungen in taz und junger Welt.

    Polyfolie (Chor) ein mit bis zu 16 Mitgliedern auftretender, Kölner „Zweig“ der von Phil Minton (GB) als Feral Choir über Regionen und Ländern streugesäten stimm-experimentell-choralen „Wildsaat“ [verwildert = feral] – Brigitte Küpper, Bärbel Nolden, Marion Schüller, Renée Blume, Ute Geuss, Andrea Lorenz, Gala Hummel, Andreas Techler, Ansgar Wallstein, Norbert Zajac, Gerno Bogumil, Hansjörg Schall, Ivan Zilli, Daniel May, Iouri Grankin, Karl Krützmann

    Karl Heinz Rummeny * in Bad Lippspringe. „Im Grunde… immer noch Anhänger, von Beuys, unbedingt, … Sein Jünger … deshalb noch lange nicht“, dafür eine werkkundige Quelle und Kurator von mehreren Ausstellungen zu ihm. Bildhauer mit Situations-Zuspitz-Flair (Objekte, ortsbezogene Installationen…), 24 Jahre Initiator/Kurator des „Parkhaus“-Ausstellungsraumes im Garten des Künstlervereins Malkasten. Siehe z.B. https://www.bio-graph.de/karl-heinz-rummeny (Zugang v. 20.6.2021; dort das oben seinerseits von Eiskellerberg TV Zitierte, 2013)

    Susanne Fasbender * in Bad Godesberg; begann als Malerin (Studium bei O. Muehl in Ös-terreich und Dtld., dann Ddf. bei Nan Hoover), heute v. A. Video-, Filmemacherin/Forscherin etwa zum Hambacher Wald („Brand“, vielbeachtete Film-Trilogie) und ähnlich Brisantem, generell zu „Grundverhältnissen der Gewalt im gesellschaftlichen Zusammenleben“ (https://www.susannefasbender.de/biografie.html, Zugang 18. 6. 2021). Gründerin, 5 J. Lei-terin des Kunstfilmtags, Düsseldorf

    Ille Chamier * am Niederrein, seit langem in Düsseldorf dichtend, singend, dereinst mit Pina Bausch tanzend/bewegt und immer wieder zeichnend/malend und nicht ohne schelmische Ironie und Lust unterwegs.

    Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste F. T. * in Gelsenkirchen, dort bereits frühe Bekanntschaft mit dem Joseph-Beuys-Apologeten, -Studenten und Mitstreiter Johannes Stüttgen, u. A.; an der Düsseldorfer Akademie philologisch aktiv referierte sie bereits zu Beuys’ Lebzei-ten zu ihm. Initiatorin/Kuratorin z.B. der Dichterbegegnungsreihen Poetische Begegnungen im Onomato Künstlerverein (den sie mitgründete) in Düsseldorf

     

     

18
  • Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Den ganzen Tag
    18-07-21-29-08-21

    Vor fünfzig Jahren nahm sich der Lyriker Paul Celan (23.11.1920- 20.04.1970) in Paris das Leben. Sein Leichnam wurde aus der Seine geborgen, die genauen Todesumstände sind nicht bekannt. Er sah sich verfolgt von Plagiatsvorwürfen, umgeben von wachsendem Antisemitismus, böswillig missverstanden von Strömungen des Literaturbetriebs. Zugleich war er Träger des Georg-Büchner-Preises, seine Gedichte fanden renommierte Verleger, auch ihr Publikum.

    Vor hundert Jahren kam der Lyriker Paul Celan als Sohn einer deutschsprachigen jüdischen Familie in Czernowitz in der Bukowina zur Welt. Die Ausstellung des HdH BW stellt Grundlinien seines Lebenswegs vor und präsentiert an Hör- und Lesestationen Beispiele seines Werks. Seine Gedichte möchte er ohne Bezug zur Biografie gelesen sehen, »Meine Gedichte sind meine Vita« – aber ein Hintergrundwissen ist zur Annäherung unabdingbar: »Denn das Gedicht ist nicht zeitlos« und sein Autor »wirklichkeitswund und Wirklichkeit suchend«.

    • Eine Ausstellung von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus in Kooperation mit Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
  • KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    07:00 -22:00
    18-07-21-31-07-21

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

                                  

    100 Jahre Joseph Beuys: Ausstellung im Atrium der Stadtsparkasse

    Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys zeigt ein Künstlerkollektiv – bestehend aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern von Joseph Beuys sowie Kunstschaffenden des Künstlervereins ArtFakt e.V. – vom 1. bis zum 31. Juli 2021 die Ausstellung sowie Intervention „KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys“ im Atrium der Stadtsparkasse Düsseldorf an der Berliner Allee.

    „Wir sind eine private Initiative von Kunst- und Kulturinteressierten und möchten die erfreuliche Kampagne des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW »Beuys 2021« mit unserem Beitrag bereichern“, so die Initiatoren.

    Neben einer raumgreifenden Installation des „Bauwagens der Demokratie“ werden eigens von den Künstlerinnen und Künstlern für diese Szenerie geschaffene Tafeln gezeigt. Die Ausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet.

    Ausstellung täglich von 7 bis 22 Uhr geöffnet

    Interessierte können die Ausstellung im Rahmen der Öffnungszeiten des Atriums (täglich 7.00 – 22.00 Uhr) vom 1. bis zum 31. Juli besuchen. Am 1. Juli um 19.00 Uhr findet zur Eröffnung eine Performance des Improvisationschores Polyfolie statt, der eine Version der Aktion „Ja, Ja, Ja, Ja, Ja, Nee, Nee, Nee, Nee, Nee“ von Joseph Beuys präsentiert. Die Besucherzahl ist aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen begrenzt.

    Neben der Ausstellung im Atrium finden zudem vom 20. bis zum 23. Juli im Forum (3. Etage) der Stadtsparkasse Düsseldorf Aktionstage mit Vorträgen zu Projekten von Joseph Beuys, dem erweiterten Kunstbegriff sowie Gesprächen mit Beuys-Schülern statt.

    Das Ausstellungsprogramm im Überblick:

    Do. 01. Juli, 18:00-22:00 Uhr
    Vernissage Atrium
    Bodeninstallation
    Bauwagen der Demokratie
    Ab 19:00 Uhr: Performance Improvisationschor Polyfolie

    Di.-Fr. 20.-23. Juli, 14:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Ursula Ströbele
    Rauminstallation

    Di. 20. Juli, 19:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Landschaft sibirisch und Klang
    Ursula Ströbele, Rüdiger T. Wich
    Stephen Reader, Sylvie Norhausen
    Vortrag Susanne Fasbender

    Mi. 21. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Beuys und Sprache, Frauke Tomczak
    Kurzvortrag und Beuysfilm
    Susanne Fasbender, Kurzvortrag
    Ille Chamier und Frauke Tomczak lesen

    Do. 22. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage Forum
    Frauke Tomczak spricht mit Beuys-Schüler*innen

    Fr. 23. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Karl Heinz Rummeny
    Vortrag 7000 Eichen, documenta ´82
    Geschichte und Ausblick in die Zukunft

    Teilnehmende Künstler*innen sind:

     ArtJanz
     Stephen Reader
     Ursula Ströbele
     Rüdiger Tschibbi Wich
     Sylvie Norhausen
     Alwina Heinz
     Thomas Giese
     Polyfolie (Chor)
     Karl Heinz Rummeny
     Susanne Fasbender
     Ille Chamier
     Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste

    Anmeldung zu den Veranstaltungen unter: kulturstiftung@sskduesseldorf.de

    Näheres zum Verein ArtFakt e.V. unter: //artfakt2010.wordpress.com/

    Wagen: Gang – Eine Intervention in der Kassenhalle und einiges darüber
    Wagen: Im Mai wie eh’ dem ein Bauwagen zwischen Park und der Off-Flanke eines Einkaufs-arkadengeländes: nur, dass der dort über die vergangenen Jahre zu einer Art kleinen Institution gewordene Bauwagen der Demokratie, jetzt innen gänzlich in Malervlies ausgekleidet war und nach allen Coronaregeln bedingt begehbar, zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys. Zum 1. Juli nun (Eröffnung) der eigentümliche Gang des Bauwagens der Demokratie in gewandelter Form in die gläserne Zentrale der Düsseldorfer Stadtsparkasse an der Berliner Allee.

    Auf das vom Künstler uns Mitgegebene wie auch auf diesen Ort eingehen und Letzteren für die Dauer zu ihrem Medium machen, was keinen Widerspruch erzwingt – ihm einige seiner (wie auch des Künstlers) im funktionalen Alltag eher unter der Haut mitgenommenen Reso-nanzen entlocken und ihnen Raum öffnen, Formen zum Klingen bringen – wollen 12 bildende, Diskurs- und Tonkünstler*innen und deren Gäste während des Monats Juli, in jeweils eigener Sprache, Aussagen und Einladungen zu den Impulsen, die sie von (oder zeitgeistig parallel zu) Joseph Beuys oder auch erst später erkennend, in ihr Tun aufgenommen haben bzw. aufnehmen und weiterführen.

    Bank und Beuys. Was ist Kapital?
    Der gastgebende Ort selbst bringt verwandte Geschichte und Aspekte seines Geistes mit. War die Sparkassenzentrale schließlich nicht alleine als Geldinstitut gedacht und geplant, sondern an der ansonsten nicht überbordend verweil- und willkommenverheißenden Stadt-verkehrsader Berliner Allee, auch als Treffpunkt, Ort für Austausch, Ideen, Begegnungen und Betrachtung. In weniger Kreisen bekannt als es dies verdient: In der 3. Etage im großen Saal, dem Forum der Stadtsparkasse, verleiht jährlich deren Kunst- und Kulturstiftung den Düs-seldorfer Literaturpreis; es gibt Konzerte und anderes von gemeinschaftlichem, sprich: kulturellen Interesse dort. Es gab noch zu Joseph Beuys’ Lebzeiten eine Ausstellung (Joseph Beuys: Frauen, 1982). Ein Café (derzeit leider eingestellt) gab es in der großen Kassenhalle auf Parterre; es gab den sozialen Gedanken, der Mitgestaltung und den eines Forums eben; nicht nur bänkisch und nicht nur rheinstädtisch. Diesem konkreten Zug heute erneut zu-sprechen zu können wäre doch kein zu verachtendes Hutlüften, chapeau! nicht nur und nicht zumindest zu Ehren des Jahrhundertjubilars.

    Zu den VERANSTALTUNGEN: 3. Stock
    Im Forum der Stadtsparkasse Düsseldorf, dem Saal auf dem 3. Stock, sind eine Reihe von Vorträgen und Gesprächen zum Beuysbezug geplant.

    Ebenso auf dem 3. Stock, auf der Etage, dem offenen weitläufigen Foyer zum Saal Landschaft sibirisch und Klang

    Zur Arbeit von Ursula Ströbele: inspiriert von extrem divergierenden Bedeutungs-Zusammenhängen, auch ganz lebenspraktischen, hat U. Ströbele die Grundzüge des Gesamt-Tableaus für die 3. Etage entworfen.

    Wir hoffen, dabei möglichen Intentionen von Joseph Beuys zumindest entfernt ahnungsweise nähergekommen zu sein.

    Die Künstler*innen:

    ArtJanz * in Duisburg als Wolfram Janz, bald sich vom Boden auf mit Düsseldorf bekannt gemacht und seit einer unverhofften Barbegegnung mit und einem Fazit dazu von J. Beuys weiß er, dass das, was er, ArtJanz, lebt, ihn als Künstler definiert. Gründer (2010) und Koordinator des ArtFakt e.V. und dessen Bauwagen der Demokratie (2011), einer „mobilen Galerie“ die ausdrücklich für alle da ist.
    Stephen Reader Seit der Akademiezeit (ab 1972, lieber JB!) in Düsseldorf. *in Zürich aus halbenglischer Ehe, dann hin und her zwischen den beiden Kulturkreisen: legt Sprache nahe, die Grafik des Schreibens, der Grenzen bzw. Nebulösitat – Nachzeichnungen (Spuren, Gestus) im Raum; voices – Artikulationen. Klangperformances mit Sylvie Norhausen. Public Private ist ein Stadtbild-anvisierendes Garten(kunst)-Projekt. Mitinitiator der Ateliers und Galerie Himmelgeister Str. („Altes Jagenberggelände“)

    Ursula Ströbele * in Friedrichshafen/Bodensee und von dem Leben an diesem fast Binnenmeer dem Ozeanischen, dem wenn überhaupt, anti-prätentiösen Weltenwahrnehmen und -träumen bald getränkt. Bildhauerisch freie Künstlerin in Düsseldorf, auch schreibend, Initia-torin/Kuratorin u. A. von Lesungsreihen im Außenbereich und sonstigen Mauerfällen, freizügigen Kontinuen, will sagen, Projekten (Glashaus Worringer Platz)

    Rüdiger Tschibbi Wich * in Freiburg i.B.; Student von Joseph Beuys späte 1960er ff., Meisterschüler, einer der gewählten Klassenleiter in des Lehrers kontroverser Ausschluss-Abwesenheit von der Akademie von 1972 bis 1980, beherztestens und zugleich lebensbegrüßend seinen Gegenübern, empathischst gesellschaftskünstlerisch aktiv, darin selber ein Stück sich bis aktuell in dieser Intervention fortsetzende, entwickelnde Düsseldorfer Bewegungsgeschichte und scharfer bis philosophisch-lyrischer Geschichtsverlaufbeobachtung auf täglicher Basis.

    Sylvie Norhausen * in Hannover; nach US-amerikanischer Frühkindheit, in D., Musike-rin/Singer-Songwriter, Instrumentalistin, in Düsseldorf, u.A. mit den von ihr und Jochen Nor-hausen mitgegründeten Ensembles Orient Express und DarBahar, begegnungsfreudiges Cross-over mitunter iranischen und deutschen Musikguts. Es tauchen auch schon mal frühe Töne und Instrumente auf. Klangperformances mit Stephen Reader, u.a. im Onomato Künst-lerverein und im Glashaus Worringer Platz, Düsseldorf.

    Alwina Heinz * in Kasachstan, nach dem Studium Mathematik, Philosophie und Theologie zur Düsseldorfer Akademie – Meisterschülerin und Akademiebrief von Thomas Grünfeld. Linien, bei ihr verbinden sie, durch die Existenzlabyrinthe, eher als dass sie trennen, umreißen können sie aber auch und damit doch wieder einfrieden; Netzwerke aufgespürt, filigrane, so wie sie Organismen eben bilden oder auch einfach welche „sind“.

    Thomas Giese * Düsseldorf. Studium der Kunst und Kunstgeschichte an der Akademie. Gieses Forschungsschwerpunkt ist heute die Düsseldorfer Kunstgeschichte (zeitgenössisch und 19. Jhdt.). Mehrere Veröffentlichungen im Jahrbuch des Forum Vormärzforschung und im Heine-Jahrbuch. Von Giese erscheinen regelmäßig Artikel in der TERZ, Düsseldorfer Monatsmagazin für Politik und Kultur. Darüber hinaus Veröffentlichungen in taz und junger Welt.

    Polyfolie (Chor) ein mit bis zu 16 Mitgliedern auftretender, Kölner „Zweig“ der von Phil Minton (GB) als Feral Choir über Regionen und Ländern streugesäten stimm-experimentell-choralen „Wildsaat“ [verwildert = feral] – Brigitte Küpper, Bärbel Nolden, Marion Schüller, Renée Blume, Ute Geuss, Andrea Lorenz, Gala Hummel, Andreas Techler, Ansgar Wallstein, Norbert Zajac, Gerno Bogumil, Hansjörg Schall, Ivan Zilli, Daniel May, Iouri Grankin, Karl Krützmann

    Karl Heinz Rummeny * in Bad Lippspringe. „Im Grunde… immer noch Anhänger, von Beuys, unbedingt, … Sein Jünger … deshalb noch lange nicht“, dafür eine werkkundige Quelle und Kurator von mehreren Ausstellungen zu ihm. Bildhauer mit Situations-Zuspitz-Flair (Objekte, ortsbezogene Installationen…), 24 Jahre Initiator/Kurator des „Parkhaus“-Ausstellungsraumes im Garten des Künstlervereins Malkasten. Siehe z.B. https://www.bio-graph.de/karl-heinz-rummeny (Zugang v. 20.6.2021; dort das oben seinerseits von Eiskellerberg TV Zitierte, 2013)

    Susanne Fasbender * in Bad Godesberg; begann als Malerin (Studium bei O. Muehl in Ös-terreich und Dtld., dann Ddf. bei Nan Hoover), heute v. A. Video-, Filmemacherin/Forscherin etwa zum Hambacher Wald („Brand“, vielbeachtete Film-Trilogie) und ähnlich Brisantem, generell zu „Grundverhältnissen der Gewalt im gesellschaftlichen Zusammenleben“ (https://www.susannefasbender.de/biografie.html, Zugang 18. 6. 2021). Gründerin, 5 J. Lei-terin des Kunstfilmtags, Düsseldorf

    Ille Chamier * am Niederrein, seit langem in Düsseldorf dichtend, singend, dereinst mit Pina Bausch tanzend/bewegt und immer wieder zeichnend/malend und nicht ohne schelmische Ironie und Lust unterwegs.

    Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste F. T. * in Gelsenkirchen, dort bereits frühe Bekanntschaft mit dem Joseph-Beuys-Apologeten, -Studenten und Mitstreiter Johannes Stüttgen, u. A.; an der Düsseldorfer Akademie philologisch aktiv referierte sie bereits zu Beuys’ Lebzei-ten zu ihm. Initiatorin/Kuratorin z.B. der Dichterbegegnungsreihen Poetische Begegnungen im Onomato Künstlerverein (den sie mitgründete) in Düsseldorf

     

     

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  • Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Den ganzen Tag
    19-07-21-29-08-21

    Vor fünfzig Jahren nahm sich der Lyriker Paul Celan (23.11.1920- 20.04.1970) in Paris das Leben. Sein Leichnam wurde aus der Seine geborgen, die genauen Todesumstände sind nicht bekannt. Er sah sich verfolgt von Plagiatsvorwürfen, umgeben von wachsendem Antisemitismus, böswillig missverstanden von Strömungen des Literaturbetriebs. Zugleich war er Träger des Georg-Büchner-Preises, seine Gedichte fanden renommierte Verleger, auch ihr Publikum.

    Vor hundert Jahren kam der Lyriker Paul Celan als Sohn einer deutschsprachigen jüdischen Familie in Czernowitz in der Bukowina zur Welt. Die Ausstellung des HdH BW stellt Grundlinien seines Lebenswegs vor und präsentiert an Hör- und Lesestationen Beispiele seines Werks. Seine Gedichte möchte er ohne Bezug zur Biografie gelesen sehen, »Meine Gedichte sind meine Vita« – aber ein Hintergrundwissen ist zur Annäherung unabdingbar: »Denn das Gedicht ist nicht zeitlos« und sein Autor »wirklichkeitswund und Wirklichkeit suchend«.

    • Eine Ausstellung von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus in Kooperation mit Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
  • KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    07:00 -22:00
    19-07-21-31-07-21

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

                                  

    100 Jahre Joseph Beuys: Ausstellung im Atrium der Stadtsparkasse

    Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys zeigt ein Künstlerkollektiv – bestehend aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern von Joseph Beuys sowie Kunstschaffenden des Künstlervereins ArtFakt e.V. – vom 1. bis zum 31. Juli 2021 die Ausstellung sowie Intervention „KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys“ im Atrium der Stadtsparkasse Düsseldorf an der Berliner Allee.

    „Wir sind eine private Initiative von Kunst- und Kulturinteressierten und möchten die erfreuliche Kampagne des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW »Beuys 2021« mit unserem Beitrag bereichern“, so die Initiatoren.

    Neben einer raumgreifenden Installation des „Bauwagens der Demokratie“ werden eigens von den Künstlerinnen und Künstlern für diese Szenerie geschaffene Tafeln gezeigt. Die Ausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet.

    Ausstellung täglich von 7 bis 22 Uhr geöffnet

    Interessierte können die Ausstellung im Rahmen der Öffnungszeiten des Atriums (täglich 7.00 – 22.00 Uhr) vom 1. bis zum 31. Juli besuchen. Am 1. Juli um 19.00 Uhr findet zur Eröffnung eine Performance des Improvisationschores Polyfolie statt, der eine Version der Aktion „Ja, Ja, Ja, Ja, Ja, Nee, Nee, Nee, Nee, Nee“ von Joseph Beuys präsentiert. Die Besucherzahl ist aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen begrenzt.

    Neben der Ausstellung im Atrium finden zudem vom 20. bis zum 23. Juli im Forum (3. Etage) der Stadtsparkasse Düsseldorf Aktionstage mit Vorträgen zu Projekten von Joseph Beuys, dem erweiterten Kunstbegriff sowie Gesprächen mit Beuys-Schülern statt.

    Das Ausstellungsprogramm im Überblick:

    Do. 01. Juli, 18:00-22:00 Uhr
    Vernissage Atrium
    Bodeninstallation
    Bauwagen der Demokratie
    Ab 19:00 Uhr: Performance Improvisationschor Polyfolie

    Di.-Fr. 20.-23. Juli, 14:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Ursula Ströbele
    Rauminstallation

    Di. 20. Juli, 19:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Landschaft sibirisch und Klang
    Ursula Ströbele, Rüdiger T. Wich
    Stephen Reader, Sylvie Norhausen
    Vortrag Susanne Fasbender

    Mi. 21. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Beuys und Sprache, Frauke Tomczak
    Kurzvortrag und Beuysfilm
    Susanne Fasbender, Kurzvortrag
    Ille Chamier und Frauke Tomczak lesen

    Do. 22. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage Forum
    Frauke Tomczak spricht mit Beuys-Schüler*innen

    Fr. 23. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Karl Heinz Rummeny
    Vortrag 7000 Eichen, documenta ´82
    Geschichte und Ausblick in die Zukunft

    Teilnehmende Künstler*innen sind:

     ArtJanz
     Stephen Reader
     Ursula Ströbele
     Rüdiger Tschibbi Wich
     Sylvie Norhausen
     Alwina Heinz
     Thomas Giese
     Polyfolie (Chor)
     Karl Heinz Rummeny
     Susanne Fasbender
     Ille Chamier
     Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste

    Anmeldung zu den Veranstaltungen unter: kulturstiftung@sskduesseldorf.de

    Näheres zum Verein ArtFakt e.V. unter: //artfakt2010.wordpress.com/

    Wagen: Gang – Eine Intervention in der Kassenhalle und einiges darüber
    Wagen: Im Mai wie eh’ dem ein Bauwagen zwischen Park und der Off-Flanke eines Einkaufs-arkadengeländes: nur, dass der dort über die vergangenen Jahre zu einer Art kleinen Institution gewordene Bauwagen der Demokratie, jetzt innen gänzlich in Malervlies ausgekleidet war und nach allen Coronaregeln bedingt begehbar, zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys. Zum 1. Juli nun (Eröffnung) der eigentümliche Gang des Bauwagens der Demokratie in gewandelter Form in die gläserne Zentrale der Düsseldorfer Stadtsparkasse an der Berliner Allee.

    Auf das vom Künstler uns Mitgegebene wie auch auf diesen Ort eingehen und Letzteren für die Dauer zu ihrem Medium machen, was keinen Widerspruch erzwingt – ihm einige seiner (wie auch des Künstlers) im funktionalen Alltag eher unter der Haut mitgenommenen Reso-nanzen entlocken und ihnen Raum öffnen, Formen zum Klingen bringen – wollen 12 bildende, Diskurs- und Tonkünstler*innen und deren Gäste während des Monats Juli, in jeweils eigener Sprache, Aussagen und Einladungen zu den Impulsen, die sie von (oder zeitgeistig parallel zu) Joseph Beuys oder auch erst später erkennend, in ihr Tun aufgenommen haben bzw. aufnehmen und weiterführen.

    Bank und Beuys. Was ist Kapital?
    Der gastgebende Ort selbst bringt verwandte Geschichte und Aspekte seines Geistes mit. War die Sparkassenzentrale schließlich nicht alleine als Geldinstitut gedacht und geplant, sondern an der ansonsten nicht überbordend verweil- und willkommenverheißenden Stadt-verkehrsader Berliner Allee, auch als Treffpunkt, Ort für Austausch, Ideen, Begegnungen und Betrachtung. In weniger Kreisen bekannt als es dies verdient: In der 3. Etage im großen Saal, dem Forum der Stadtsparkasse, verleiht jährlich deren Kunst- und Kulturstiftung den Düs-seldorfer Literaturpreis; es gibt Konzerte und anderes von gemeinschaftlichem, sprich: kulturellen Interesse dort. Es gab noch zu Joseph Beuys’ Lebzeiten eine Ausstellung (Joseph Beuys: Frauen, 1982). Ein Café (derzeit leider eingestellt) gab es in der großen Kassenhalle auf Parterre; es gab den sozialen Gedanken, der Mitgestaltung und den eines Forums eben; nicht nur bänkisch und nicht nur rheinstädtisch. Diesem konkreten Zug heute erneut zu-sprechen zu können wäre doch kein zu verachtendes Hutlüften, chapeau! nicht nur und nicht zumindest zu Ehren des Jahrhundertjubilars.

    Zu den VERANSTALTUNGEN: 3. Stock
    Im Forum der Stadtsparkasse Düsseldorf, dem Saal auf dem 3. Stock, sind eine Reihe von Vorträgen und Gesprächen zum Beuysbezug geplant.

    Ebenso auf dem 3. Stock, auf der Etage, dem offenen weitläufigen Foyer zum Saal Landschaft sibirisch und Klang

    Zur Arbeit von Ursula Ströbele: inspiriert von extrem divergierenden Bedeutungs-Zusammenhängen, auch ganz lebenspraktischen, hat U. Ströbele die Grundzüge des Gesamt-Tableaus für die 3. Etage entworfen.

    Wir hoffen, dabei möglichen Intentionen von Joseph Beuys zumindest entfernt ahnungsweise nähergekommen zu sein.

    Die Künstler*innen:

    ArtJanz * in Duisburg als Wolfram Janz, bald sich vom Boden auf mit Düsseldorf bekannt gemacht und seit einer unverhofften Barbegegnung mit und einem Fazit dazu von J. Beuys weiß er, dass das, was er, ArtJanz, lebt, ihn als Künstler definiert. Gründer (2010) und Koordinator des ArtFakt e.V. und dessen Bauwagen der Demokratie (2011), einer „mobilen Galerie“ die ausdrücklich für alle da ist.
    Stephen Reader Seit der Akademiezeit (ab 1972, lieber JB!) in Düsseldorf. *in Zürich aus halbenglischer Ehe, dann hin und her zwischen den beiden Kulturkreisen: legt Sprache nahe, die Grafik des Schreibens, der Grenzen bzw. Nebulösitat – Nachzeichnungen (Spuren, Gestus) im Raum; voices – Artikulationen. Klangperformances mit Sylvie Norhausen. Public Private ist ein Stadtbild-anvisierendes Garten(kunst)-Projekt. Mitinitiator der Ateliers und Galerie Himmelgeister Str. („Altes Jagenberggelände“)

    Ursula Ströbele * in Friedrichshafen/Bodensee und von dem Leben an diesem fast Binnenmeer dem Ozeanischen, dem wenn überhaupt, anti-prätentiösen Weltenwahrnehmen und -träumen bald getränkt. Bildhauerisch freie Künstlerin in Düsseldorf, auch schreibend, Initia-torin/Kuratorin u. A. von Lesungsreihen im Außenbereich und sonstigen Mauerfällen, freizügigen Kontinuen, will sagen, Projekten (Glashaus Worringer Platz)

    Rüdiger Tschibbi Wich * in Freiburg i.B.; Student von Joseph Beuys späte 1960er ff., Meisterschüler, einer der gewählten Klassenleiter in des Lehrers kontroverser Ausschluss-Abwesenheit von der Akademie von 1972 bis 1980, beherztestens und zugleich lebensbegrüßend seinen Gegenübern, empathischst gesellschaftskünstlerisch aktiv, darin selber ein Stück sich bis aktuell in dieser Intervention fortsetzende, entwickelnde Düsseldorfer Bewegungsgeschichte und scharfer bis philosophisch-lyrischer Geschichtsverlaufbeobachtung auf täglicher Basis.

    Sylvie Norhausen * in Hannover; nach US-amerikanischer Frühkindheit, in D., Musike-rin/Singer-Songwriter, Instrumentalistin, in Düsseldorf, u.A. mit den von ihr und Jochen Nor-hausen mitgegründeten Ensembles Orient Express und DarBahar, begegnungsfreudiges Cross-over mitunter iranischen und deutschen Musikguts. Es tauchen auch schon mal frühe Töne und Instrumente auf. Klangperformances mit Stephen Reader, u.a. im Onomato Künst-lerverein und im Glashaus Worringer Platz, Düsseldorf.

    Alwina Heinz * in Kasachstan, nach dem Studium Mathematik, Philosophie und Theologie zur Düsseldorfer Akademie – Meisterschülerin und Akademiebrief von Thomas Grünfeld. Linien, bei ihr verbinden sie, durch die Existenzlabyrinthe, eher als dass sie trennen, umreißen können sie aber auch und damit doch wieder einfrieden; Netzwerke aufgespürt, filigrane, so wie sie Organismen eben bilden oder auch einfach welche „sind“.

    Thomas Giese * Düsseldorf. Studium der Kunst und Kunstgeschichte an der Akademie. Gieses Forschungsschwerpunkt ist heute die Düsseldorfer Kunstgeschichte (zeitgenössisch und 19. Jhdt.). Mehrere Veröffentlichungen im Jahrbuch des Forum Vormärzforschung und im Heine-Jahrbuch. Von Giese erscheinen regelmäßig Artikel in der TERZ, Düsseldorfer Monatsmagazin für Politik und Kultur. Darüber hinaus Veröffentlichungen in taz und junger Welt.

    Polyfolie (Chor) ein mit bis zu 16 Mitgliedern auftretender, Kölner „Zweig“ der von Phil Minton (GB) als Feral Choir über Regionen und Ländern streugesäten stimm-experimentell-choralen „Wildsaat“ [verwildert = feral] – Brigitte Küpper, Bärbel Nolden, Marion Schüller, Renée Blume, Ute Geuss, Andrea Lorenz, Gala Hummel, Andreas Techler, Ansgar Wallstein, Norbert Zajac, Gerno Bogumil, Hansjörg Schall, Ivan Zilli, Daniel May, Iouri Grankin, Karl Krützmann

    Karl Heinz Rummeny * in Bad Lippspringe. „Im Grunde… immer noch Anhänger, von Beuys, unbedingt, … Sein Jünger … deshalb noch lange nicht“, dafür eine werkkundige Quelle und Kurator von mehreren Ausstellungen zu ihm. Bildhauer mit Situations-Zuspitz-Flair (Objekte, ortsbezogene Installationen…), 24 Jahre Initiator/Kurator des „Parkhaus“-Ausstellungsraumes im Garten des Künstlervereins Malkasten. Siehe z.B. https://www.bio-graph.de/karl-heinz-rummeny (Zugang v. 20.6.2021; dort das oben seinerseits von Eiskellerberg TV Zitierte, 2013)

    Susanne Fasbender * in Bad Godesberg; begann als Malerin (Studium bei O. Muehl in Ös-terreich und Dtld., dann Ddf. bei Nan Hoover), heute v. A. Video-, Filmemacherin/Forscherin etwa zum Hambacher Wald („Brand“, vielbeachtete Film-Trilogie) und ähnlich Brisantem, generell zu „Grundverhältnissen der Gewalt im gesellschaftlichen Zusammenleben“ (https://www.susannefasbender.de/biografie.html, Zugang 18. 6. 2021). Gründerin, 5 J. Lei-terin des Kunstfilmtags, Düsseldorf

    Ille Chamier * am Niederrein, seit langem in Düsseldorf dichtend, singend, dereinst mit Pina Bausch tanzend/bewegt und immer wieder zeichnend/malend und nicht ohne schelmische Ironie und Lust unterwegs.

    Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste F. T. * in Gelsenkirchen, dort bereits frühe Bekanntschaft mit dem Joseph-Beuys-Apologeten, -Studenten und Mitstreiter Johannes Stüttgen, u. A.; an der Düsseldorfer Akademie philologisch aktiv referierte sie bereits zu Beuys’ Lebzei-ten zu ihm. Initiatorin/Kuratorin z.B. der Dichterbegegnungsreihen Poetische Begegnungen im Onomato Künstlerverein (den sie mitgründete) in Düsseldorf

     

     

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  • Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Den ganzen Tag
    20-07-21-29-08-21

    Vor fünfzig Jahren nahm sich der Lyriker Paul Celan (23.11.1920- 20.04.1970) in Paris das Leben. Sein Leichnam wurde aus der Seine geborgen, die genauen Todesumstände sind nicht bekannt. Er sah sich verfolgt von Plagiatsvorwürfen, umgeben von wachsendem Antisemitismus, böswillig missverstanden von Strömungen des Literaturbetriebs. Zugleich war er Träger des Georg-Büchner-Preises, seine Gedichte fanden renommierte Verleger, auch ihr Publikum.

    Vor hundert Jahren kam der Lyriker Paul Celan als Sohn einer deutschsprachigen jüdischen Familie in Czernowitz in der Bukowina zur Welt. Die Ausstellung des HdH BW stellt Grundlinien seines Lebenswegs vor und präsentiert an Hör- und Lesestationen Beispiele seines Werks. Seine Gedichte möchte er ohne Bezug zur Biografie gelesen sehen, »Meine Gedichte sind meine Vita« – aber ein Hintergrundwissen ist zur Annäherung unabdingbar: »Denn das Gedicht ist nicht zeitlos« und sein Autor »wirklichkeitswund und Wirklichkeit suchend«.

    • Eine Ausstellung von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus in Kooperation mit Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
  • KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    07:00 -22:00
    20-07-21-31-07-21

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

                                  

    100 Jahre Joseph Beuys: Ausstellung im Atrium der Stadtsparkasse

    Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys zeigt ein Künstlerkollektiv – bestehend aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern von Joseph Beuys sowie Kunstschaffenden des Künstlervereins ArtFakt e.V. – vom 1. bis zum 31. Juli 2021 die Ausstellung sowie Intervention „KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys“ im Atrium der Stadtsparkasse Düsseldorf an der Berliner Allee.

    „Wir sind eine private Initiative von Kunst- und Kulturinteressierten und möchten die erfreuliche Kampagne des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW »Beuys 2021« mit unserem Beitrag bereichern“, so die Initiatoren.

    Neben einer raumgreifenden Installation des „Bauwagens der Demokratie“ werden eigens von den Künstlerinnen und Künstlern für diese Szenerie geschaffene Tafeln gezeigt. Die Ausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet.

    Ausstellung täglich von 7 bis 22 Uhr geöffnet

    Interessierte können die Ausstellung im Rahmen der Öffnungszeiten des Atriums (täglich 7.00 – 22.00 Uhr) vom 1. bis zum 31. Juli besuchen. Am 1. Juli um 19.00 Uhr findet zur Eröffnung eine Performance des Improvisationschores Polyfolie statt, der eine Version der Aktion „Ja, Ja, Ja, Ja, Ja, Nee, Nee, Nee, Nee, Nee“ von Joseph Beuys präsentiert. Die Besucherzahl ist aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen begrenzt.

    Neben der Ausstellung im Atrium finden zudem vom 20. bis zum 23. Juli im Forum (3. Etage) der Stadtsparkasse Düsseldorf Aktionstage mit Vorträgen zu Projekten von Joseph Beuys, dem erweiterten Kunstbegriff sowie Gesprächen mit Beuys-Schülern statt.

    Das Ausstellungsprogramm im Überblick:

    Do. 01. Juli, 18:00-22:00 Uhr
    Vernissage Atrium
    Bodeninstallation
    Bauwagen der Demokratie
    Ab 19:00 Uhr: Performance Improvisationschor Polyfolie

    Di.-Fr. 20.-23. Juli, 14:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Ursula Ströbele
    Rauminstallation

    Di. 20. Juli, 19:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Landschaft sibirisch und Klang
    Ursula Ströbele, Rüdiger T. Wich
    Stephen Reader, Sylvie Norhausen
    Vortrag Susanne Fasbender

    Mi. 21. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Beuys und Sprache, Frauke Tomczak
    Kurzvortrag und Beuysfilm
    Susanne Fasbender, Kurzvortrag
    Ille Chamier und Frauke Tomczak lesen

    Do. 22. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage Forum
    Frauke Tomczak spricht mit Beuys-Schüler*innen

    Fr. 23. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Karl Heinz Rummeny
    Vortrag 7000 Eichen, documenta ´82
    Geschichte und Ausblick in die Zukunft

    Teilnehmende Künstler*innen sind:

     ArtJanz
     Stephen Reader
     Ursula Ströbele
     Rüdiger Tschibbi Wich
     Sylvie Norhausen
     Alwina Heinz
     Thomas Giese
     Polyfolie (Chor)
     Karl Heinz Rummeny
     Susanne Fasbender
     Ille Chamier
     Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste

    Anmeldung zu den Veranstaltungen unter: kulturstiftung@sskduesseldorf.de

    Näheres zum Verein ArtFakt e.V. unter: //artfakt2010.wordpress.com/

    Wagen: Gang – Eine Intervention in der Kassenhalle und einiges darüber
    Wagen: Im Mai wie eh’ dem ein Bauwagen zwischen Park und der Off-Flanke eines Einkaufs-arkadengeländes: nur, dass der dort über die vergangenen Jahre zu einer Art kleinen Institution gewordene Bauwagen der Demokratie, jetzt innen gänzlich in Malervlies ausgekleidet war und nach allen Coronaregeln bedingt begehbar, zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys. Zum 1. Juli nun (Eröffnung) der eigentümliche Gang des Bauwagens der Demokratie in gewandelter Form in die gläserne Zentrale der Düsseldorfer Stadtsparkasse an der Berliner Allee.

    Auf das vom Künstler uns Mitgegebene wie auch auf diesen Ort eingehen und Letzteren für die Dauer zu ihrem Medium machen, was keinen Widerspruch erzwingt – ihm einige seiner (wie auch des Künstlers) im funktionalen Alltag eher unter der Haut mitgenommenen Reso-nanzen entlocken und ihnen Raum öffnen, Formen zum Klingen bringen – wollen 12 bildende, Diskurs- und Tonkünstler*innen und deren Gäste während des Monats Juli, in jeweils eigener Sprache, Aussagen und Einladungen zu den Impulsen, die sie von (oder zeitgeistig parallel zu) Joseph Beuys oder auch erst später erkennend, in ihr Tun aufgenommen haben bzw. aufnehmen und weiterführen.

    Bank und Beuys. Was ist Kapital?
    Der gastgebende Ort selbst bringt verwandte Geschichte und Aspekte seines Geistes mit. War die Sparkassenzentrale schließlich nicht alleine als Geldinstitut gedacht und geplant, sondern an der ansonsten nicht überbordend verweil- und willkommenverheißenden Stadt-verkehrsader Berliner Allee, auch als Treffpunkt, Ort für Austausch, Ideen, Begegnungen und Betrachtung. In weniger Kreisen bekannt als es dies verdient: In der 3. Etage im großen Saal, dem Forum der Stadtsparkasse, verleiht jährlich deren Kunst- und Kulturstiftung den Düs-seldorfer Literaturpreis; es gibt Konzerte und anderes von gemeinschaftlichem, sprich: kulturellen Interesse dort. Es gab noch zu Joseph Beuys’ Lebzeiten eine Ausstellung (Joseph Beuys: Frauen, 1982). Ein Café (derzeit leider eingestellt) gab es in der großen Kassenhalle auf Parterre; es gab den sozialen Gedanken, der Mitgestaltung und den eines Forums eben; nicht nur bänkisch und nicht nur rheinstädtisch. Diesem konkreten Zug heute erneut zu-sprechen zu können wäre doch kein zu verachtendes Hutlüften, chapeau! nicht nur und nicht zumindest zu Ehren des Jahrhundertjubilars.

    Zu den VERANSTALTUNGEN: 3. Stock
    Im Forum der Stadtsparkasse Düsseldorf, dem Saal auf dem 3. Stock, sind eine Reihe von Vorträgen und Gesprächen zum Beuysbezug geplant.

    Ebenso auf dem 3. Stock, auf der Etage, dem offenen weitläufigen Foyer zum Saal Landschaft sibirisch und Klang

    Zur Arbeit von Ursula Ströbele: inspiriert von extrem divergierenden Bedeutungs-Zusammenhängen, auch ganz lebenspraktischen, hat U. Ströbele die Grundzüge des Gesamt-Tableaus für die 3. Etage entworfen.

    Wir hoffen, dabei möglichen Intentionen von Joseph Beuys zumindest entfernt ahnungsweise nähergekommen zu sein.

    Die Künstler*innen:

    ArtJanz * in Duisburg als Wolfram Janz, bald sich vom Boden auf mit Düsseldorf bekannt gemacht und seit einer unverhofften Barbegegnung mit und einem Fazit dazu von J. Beuys weiß er, dass das, was er, ArtJanz, lebt, ihn als Künstler definiert. Gründer (2010) und Koordinator des ArtFakt e.V. und dessen Bauwagen der Demokratie (2011), einer „mobilen Galerie“ die ausdrücklich für alle da ist.
    Stephen Reader Seit der Akademiezeit (ab 1972, lieber JB!) in Düsseldorf. *in Zürich aus halbenglischer Ehe, dann hin und her zwischen den beiden Kulturkreisen: legt Sprache nahe, die Grafik des Schreibens, der Grenzen bzw. Nebulösitat – Nachzeichnungen (Spuren, Gestus) im Raum; voices – Artikulationen. Klangperformances mit Sylvie Norhausen. Public Private ist ein Stadtbild-anvisierendes Garten(kunst)-Projekt. Mitinitiator der Ateliers und Galerie Himmelgeister Str. („Altes Jagenberggelände“)

    Ursula Ströbele * in Friedrichshafen/Bodensee und von dem Leben an diesem fast Binnenmeer dem Ozeanischen, dem wenn überhaupt, anti-prätentiösen Weltenwahrnehmen und -träumen bald getränkt. Bildhauerisch freie Künstlerin in Düsseldorf, auch schreibend, Initia-torin/Kuratorin u. A. von Lesungsreihen im Außenbereich und sonstigen Mauerfällen, freizügigen Kontinuen, will sagen, Projekten (Glashaus Worringer Platz)

    Rüdiger Tschibbi Wich * in Freiburg i.B.; Student von Joseph Beuys späte 1960er ff., Meisterschüler, einer der gewählten Klassenleiter in des Lehrers kontroverser Ausschluss-Abwesenheit von der Akademie von 1972 bis 1980, beherztestens und zugleich lebensbegrüßend seinen Gegenübern, empathischst gesellschaftskünstlerisch aktiv, darin selber ein Stück sich bis aktuell in dieser Intervention fortsetzende, entwickelnde Düsseldorfer Bewegungsgeschichte und scharfer bis philosophisch-lyrischer Geschichtsverlaufbeobachtung auf täglicher Basis.

    Sylvie Norhausen * in Hannover; nach US-amerikanischer Frühkindheit, in D., Musike-rin/Singer-Songwriter, Instrumentalistin, in Düsseldorf, u.A. mit den von ihr und Jochen Nor-hausen mitgegründeten Ensembles Orient Express und DarBahar, begegnungsfreudiges Cross-over mitunter iranischen und deutschen Musikguts. Es tauchen auch schon mal frühe Töne und Instrumente auf. Klangperformances mit Stephen Reader, u.a. im Onomato Künst-lerverein und im Glashaus Worringer Platz, Düsseldorf.

    Alwina Heinz * in Kasachstan, nach dem Studium Mathematik, Philosophie und Theologie zur Düsseldorfer Akademie – Meisterschülerin und Akademiebrief von Thomas Grünfeld. Linien, bei ihr verbinden sie, durch die Existenzlabyrinthe, eher als dass sie trennen, umreißen können sie aber auch und damit doch wieder einfrieden; Netzwerke aufgespürt, filigrane, so wie sie Organismen eben bilden oder auch einfach welche „sind“.

    Thomas Giese * Düsseldorf. Studium der Kunst und Kunstgeschichte an der Akademie. Gieses Forschungsschwerpunkt ist heute die Düsseldorfer Kunstgeschichte (zeitgenössisch und 19. Jhdt.). Mehrere Veröffentlichungen im Jahrbuch des Forum Vormärzforschung und im Heine-Jahrbuch. Von Giese erscheinen regelmäßig Artikel in der TERZ, Düsseldorfer Monatsmagazin für Politik und Kultur. Darüber hinaus Veröffentlichungen in taz und junger Welt.

    Polyfolie (Chor) ein mit bis zu 16 Mitgliedern auftretender, Kölner „Zweig“ der von Phil Minton (GB) als Feral Choir über Regionen und Ländern streugesäten stimm-experimentell-choralen „Wildsaat“ [verwildert = feral] – Brigitte Küpper, Bärbel Nolden, Marion Schüller, Renée Blume, Ute Geuss, Andrea Lorenz, Gala Hummel, Andreas Techler, Ansgar Wallstein, Norbert Zajac, Gerno Bogumil, Hansjörg Schall, Ivan Zilli, Daniel May, Iouri Grankin, Karl Krützmann

    Karl Heinz Rummeny * in Bad Lippspringe. „Im Grunde… immer noch Anhänger, von Beuys, unbedingt, … Sein Jünger … deshalb noch lange nicht“, dafür eine werkkundige Quelle und Kurator von mehreren Ausstellungen zu ihm. Bildhauer mit Situations-Zuspitz-Flair (Objekte, ortsbezogene Installationen…), 24 Jahre Initiator/Kurator des „Parkhaus“-Ausstellungsraumes im Garten des Künstlervereins Malkasten. Siehe z.B. https://www.bio-graph.de/karl-heinz-rummeny (Zugang v. 20.6.2021; dort das oben seinerseits von Eiskellerberg TV Zitierte, 2013)

    Susanne Fasbender * in Bad Godesberg; begann als Malerin (Studium bei O. Muehl in Ös-terreich und Dtld., dann Ddf. bei Nan Hoover), heute v. A. Video-, Filmemacherin/Forscherin etwa zum Hambacher Wald („Brand“, vielbeachtete Film-Trilogie) und ähnlich Brisantem, generell zu „Grundverhältnissen der Gewalt im gesellschaftlichen Zusammenleben“ (https://www.susannefasbender.de/biografie.html, Zugang 18. 6. 2021). Gründerin, 5 J. Lei-terin des Kunstfilmtags, Düsseldorf

    Ille Chamier * am Niederrein, seit langem in Düsseldorf dichtend, singend, dereinst mit Pina Bausch tanzend/bewegt und immer wieder zeichnend/malend und nicht ohne schelmische Ironie und Lust unterwegs.

    Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste F. T. * in Gelsenkirchen, dort bereits frühe Bekanntschaft mit dem Joseph-Beuys-Apologeten, -Studenten und Mitstreiter Johannes Stüttgen, u. A.; an der Düsseldorfer Akademie philologisch aktiv referierte sie bereits zu Beuys’ Lebzei-ten zu ihm. Initiatorin/Kuratorin z.B. der Dichterbegegnungsreihen Poetische Begegnungen im Onomato Künstlerverein (den sie mitgründete) in Düsseldorf

     

     

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  • Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Den ganzen Tag
    21-07-21-29-08-21

    Vor fünfzig Jahren nahm sich der Lyriker Paul Celan (23.11.1920- 20.04.1970) in Paris das Leben. Sein Leichnam wurde aus der Seine geborgen, die genauen Todesumstände sind nicht bekannt. Er sah sich verfolgt von Plagiatsvorwürfen, umgeben von wachsendem Antisemitismus, böswillig missverstanden von Strömungen des Literaturbetriebs. Zugleich war er Träger des Georg-Büchner-Preises, seine Gedichte fanden renommierte Verleger, auch ihr Publikum.

    Vor hundert Jahren kam der Lyriker Paul Celan als Sohn einer deutschsprachigen jüdischen Familie in Czernowitz in der Bukowina zur Welt. Die Ausstellung des HdH BW stellt Grundlinien seines Lebenswegs vor und präsentiert an Hör- und Lesestationen Beispiele seines Werks. Seine Gedichte möchte er ohne Bezug zur Biografie gelesen sehen, »Meine Gedichte sind meine Vita« – aber ein Hintergrundwissen ist zur Annäherung unabdingbar: »Denn das Gedicht ist nicht zeitlos« und sein Autor »wirklichkeitswund und Wirklichkeit suchend«.

    • Eine Ausstellung von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus in Kooperation mit Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
  • KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    07:00 -22:00
    21-07-21-31-07-21

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

                                  

    100 Jahre Joseph Beuys: Ausstellung im Atrium der Stadtsparkasse

    Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys zeigt ein Künstlerkollektiv – bestehend aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern von Joseph Beuys sowie Kunstschaffenden des Künstlervereins ArtFakt e.V. – vom 1. bis zum 31. Juli 2021 die Ausstellung sowie Intervention „KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys“ im Atrium der Stadtsparkasse Düsseldorf an der Berliner Allee.

    „Wir sind eine private Initiative von Kunst- und Kulturinteressierten und möchten die erfreuliche Kampagne des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW »Beuys 2021« mit unserem Beitrag bereichern“, so die Initiatoren.

    Neben einer raumgreifenden Installation des „Bauwagens der Demokratie“ werden eigens von den Künstlerinnen und Künstlern für diese Szenerie geschaffene Tafeln gezeigt. Die Ausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet.

    Ausstellung täglich von 7 bis 22 Uhr geöffnet

    Interessierte können die Ausstellung im Rahmen der Öffnungszeiten des Atriums (täglich 7.00 – 22.00 Uhr) vom 1. bis zum 31. Juli besuchen. Am 1. Juli um 19.00 Uhr findet zur Eröffnung eine Performance des Improvisationschores Polyfolie statt, der eine Version der Aktion „Ja, Ja, Ja, Ja, Ja, Nee, Nee, Nee, Nee, Nee“ von Joseph Beuys präsentiert. Die Besucherzahl ist aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen begrenzt.

    Neben der Ausstellung im Atrium finden zudem vom 20. bis zum 23. Juli im Forum (3. Etage) der Stadtsparkasse Düsseldorf Aktionstage mit Vorträgen zu Projekten von Joseph Beuys, dem erweiterten Kunstbegriff sowie Gesprächen mit Beuys-Schülern statt.

    Das Ausstellungsprogramm im Überblick:

    Do. 01. Juli, 18:00-22:00 Uhr
    Vernissage Atrium
    Bodeninstallation
    Bauwagen der Demokratie
    Ab 19:00 Uhr: Performance Improvisationschor Polyfolie

    Di.-Fr. 20.-23. Juli, 14:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Ursula Ströbele
    Rauminstallation

    Di. 20. Juli, 19:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Landschaft sibirisch und Klang
    Ursula Ströbele, Rüdiger T. Wich
    Stephen Reader, Sylvie Norhausen
    Vortrag Susanne Fasbender

    Mi. 21. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Beuys und Sprache, Frauke Tomczak
    Kurzvortrag und Beuysfilm
    Susanne Fasbender, Kurzvortrag
    Ille Chamier und Frauke Tomczak lesen

    Do. 22. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage Forum
    Frauke Tomczak spricht mit Beuys-Schüler*innen

    Fr. 23. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Karl Heinz Rummeny
    Vortrag 7000 Eichen, documenta ´82
    Geschichte und Ausblick in die Zukunft

    Teilnehmende Künstler*innen sind:

     ArtJanz
     Stephen Reader
     Ursula Ströbele
     Rüdiger Tschibbi Wich
     Sylvie Norhausen
     Alwina Heinz
     Thomas Giese
     Polyfolie (Chor)
     Karl Heinz Rummeny
     Susanne Fasbender
     Ille Chamier
     Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste

    Anmeldung zu den Veranstaltungen unter: kulturstiftung@sskduesseldorf.de

    Näheres zum Verein ArtFakt e.V. unter: //artfakt2010.wordpress.com/

    Wagen: Gang – Eine Intervention in der Kassenhalle und einiges darüber
    Wagen: Im Mai wie eh’ dem ein Bauwagen zwischen Park und der Off-Flanke eines Einkaufs-arkadengeländes: nur, dass der dort über die vergangenen Jahre zu einer Art kleinen Institution gewordene Bauwagen der Demokratie, jetzt innen gänzlich in Malervlies ausgekleidet war und nach allen Coronaregeln bedingt begehbar, zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys. Zum 1. Juli nun (Eröffnung) der eigentümliche Gang des Bauwagens der Demokratie in gewandelter Form in die gläserne Zentrale der Düsseldorfer Stadtsparkasse an der Berliner Allee.

    Auf das vom Künstler uns Mitgegebene wie auch auf diesen Ort eingehen und Letzteren für die Dauer zu ihrem Medium machen, was keinen Widerspruch erzwingt – ihm einige seiner (wie auch des Künstlers) im funktionalen Alltag eher unter der Haut mitgenommenen Reso-nanzen entlocken und ihnen Raum öffnen, Formen zum Klingen bringen – wollen 12 bildende, Diskurs- und Tonkünstler*innen und deren Gäste während des Monats Juli, in jeweils eigener Sprache, Aussagen und Einladungen zu den Impulsen, die sie von (oder zeitgeistig parallel zu) Joseph Beuys oder auch erst später erkennend, in ihr Tun aufgenommen haben bzw. aufnehmen und weiterführen.

    Bank und Beuys. Was ist Kapital?
    Der gastgebende Ort selbst bringt verwandte Geschichte und Aspekte seines Geistes mit. War die Sparkassenzentrale schließlich nicht alleine als Geldinstitut gedacht und geplant, sondern an der ansonsten nicht überbordend verweil- und willkommenverheißenden Stadt-verkehrsader Berliner Allee, auch als Treffpunkt, Ort für Austausch, Ideen, Begegnungen und Betrachtung. In weniger Kreisen bekannt als es dies verdient: In der 3. Etage im großen Saal, dem Forum der Stadtsparkasse, verleiht jährlich deren Kunst- und Kulturstiftung den Düs-seldorfer Literaturpreis; es gibt Konzerte und anderes von gemeinschaftlichem, sprich: kulturellen Interesse dort. Es gab noch zu Joseph Beuys’ Lebzeiten eine Ausstellung (Joseph Beuys: Frauen, 1982). Ein Café (derzeit leider eingestellt) gab es in der großen Kassenhalle auf Parterre; es gab den sozialen Gedanken, der Mitgestaltung und den eines Forums eben; nicht nur bänkisch und nicht nur rheinstädtisch. Diesem konkreten Zug heute erneut zu-sprechen zu können wäre doch kein zu verachtendes Hutlüften, chapeau! nicht nur und nicht zumindest zu Ehren des Jahrhundertjubilars.

    Zu den VERANSTALTUNGEN: 3. Stock
    Im Forum der Stadtsparkasse Düsseldorf, dem Saal auf dem 3. Stock, sind eine Reihe von Vorträgen und Gesprächen zum Beuysbezug geplant.

    Ebenso auf dem 3. Stock, auf der Etage, dem offenen weitläufigen Foyer zum Saal Landschaft sibirisch und Klang

    Zur Arbeit von Ursula Ströbele: inspiriert von extrem divergierenden Bedeutungs-Zusammenhängen, auch ganz lebenspraktischen, hat U. Ströbele die Grundzüge des Gesamt-Tableaus für die 3. Etage entworfen.

    Wir hoffen, dabei möglichen Intentionen von Joseph Beuys zumindest entfernt ahnungsweise nähergekommen zu sein.

    Die Künstler*innen:

    ArtJanz * in Duisburg als Wolfram Janz, bald sich vom Boden auf mit Düsseldorf bekannt gemacht und seit einer unverhofften Barbegegnung mit und einem Fazit dazu von J. Beuys weiß er, dass das, was er, ArtJanz, lebt, ihn als Künstler definiert. Gründer (2010) und Koordinator des ArtFakt e.V. und dessen Bauwagen der Demokratie (2011), einer „mobilen Galerie“ die ausdrücklich für alle da ist.
    Stephen Reader Seit der Akademiezeit (ab 1972, lieber JB!) in Düsseldorf. *in Zürich aus halbenglischer Ehe, dann hin und her zwischen den beiden Kulturkreisen: legt Sprache nahe, die Grafik des Schreibens, der Grenzen bzw. Nebulösitat – Nachzeichnungen (Spuren, Gestus) im Raum; voices – Artikulationen. Klangperformances mit Sylvie Norhausen. Public Private ist ein Stadtbild-anvisierendes Garten(kunst)-Projekt. Mitinitiator der Ateliers und Galerie Himmelgeister Str. („Altes Jagenberggelände“)

    Ursula Ströbele * in Friedrichshafen/Bodensee und von dem Leben an diesem fast Binnenmeer dem Ozeanischen, dem wenn überhaupt, anti-prätentiösen Weltenwahrnehmen und -träumen bald getränkt. Bildhauerisch freie Künstlerin in Düsseldorf, auch schreibend, Initia-torin/Kuratorin u. A. von Lesungsreihen im Außenbereich und sonstigen Mauerfällen, freizügigen Kontinuen, will sagen, Projekten (Glashaus Worringer Platz)

    Rüdiger Tschibbi Wich * in Freiburg i.B.; Student von Joseph Beuys späte 1960er ff., Meisterschüler, einer der gewählten Klassenleiter in des Lehrers kontroverser Ausschluss-Abwesenheit von der Akademie von 1972 bis 1980, beherztestens und zugleich lebensbegrüßend seinen Gegenübern, empathischst gesellschaftskünstlerisch aktiv, darin selber ein Stück sich bis aktuell in dieser Intervention fortsetzende, entwickelnde Düsseldorfer Bewegungsgeschichte und scharfer bis philosophisch-lyrischer Geschichtsverlaufbeobachtung auf täglicher Basis.

    Sylvie Norhausen * in Hannover; nach US-amerikanischer Frühkindheit, in D., Musike-rin/Singer-Songwriter, Instrumentalistin, in Düsseldorf, u.A. mit den von ihr und Jochen Nor-hausen mitgegründeten Ensembles Orient Express und DarBahar, begegnungsfreudiges Cross-over mitunter iranischen und deutschen Musikguts. Es tauchen auch schon mal frühe Töne und Instrumente auf. Klangperformances mit Stephen Reader, u.a. im Onomato Künst-lerverein und im Glashaus Worringer Platz, Düsseldorf.

    Alwina Heinz * in Kasachstan, nach dem Studium Mathematik, Philosophie und Theologie zur Düsseldorfer Akademie – Meisterschülerin und Akademiebrief von Thomas Grünfeld. Linien, bei ihr verbinden sie, durch die Existenzlabyrinthe, eher als dass sie trennen, umreißen können sie aber auch und damit doch wieder einfrieden; Netzwerke aufgespürt, filigrane, so wie sie Organismen eben bilden oder auch einfach welche „sind“.

    Thomas Giese * Düsseldorf. Studium der Kunst und Kunstgeschichte an der Akademie. Gieses Forschungsschwerpunkt ist heute die Düsseldorfer Kunstgeschichte (zeitgenössisch und 19. Jhdt.). Mehrere Veröffentlichungen im Jahrbuch des Forum Vormärzforschung und im Heine-Jahrbuch. Von Giese erscheinen regelmäßig Artikel in der TERZ, Düsseldorfer Monatsmagazin für Politik und Kultur. Darüber hinaus Veröffentlichungen in taz und junger Welt.

    Polyfolie (Chor) ein mit bis zu 16 Mitgliedern auftretender, Kölner „Zweig“ der von Phil Minton (GB) als Feral Choir über Regionen und Ländern streugesäten stimm-experimentell-choralen „Wildsaat“ [verwildert = feral] – Brigitte Küpper, Bärbel Nolden, Marion Schüller, Renée Blume, Ute Geuss, Andrea Lorenz, Gala Hummel, Andreas Techler, Ansgar Wallstein, Norbert Zajac, Gerno Bogumil, Hansjörg Schall, Ivan Zilli, Daniel May, Iouri Grankin, Karl Krützmann

    Karl Heinz Rummeny * in Bad Lippspringe. „Im Grunde… immer noch Anhänger, von Beuys, unbedingt, … Sein Jünger … deshalb noch lange nicht“, dafür eine werkkundige Quelle und Kurator von mehreren Ausstellungen zu ihm. Bildhauer mit Situations-Zuspitz-Flair (Objekte, ortsbezogene Installationen…), 24 Jahre Initiator/Kurator des „Parkhaus“-Ausstellungsraumes im Garten des Künstlervereins Malkasten. Siehe z.B. https://www.bio-graph.de/karl-heinz-rummeny (Zugang v. 20.6.2021; dort das oben seinerseits von Eiskellerberg TV Zitierte, 2013)

    Susanne Fasbender * in Bad Godesberg; begann als Malerin (Studium bei O. Muehl in Ös-terreich und Dtld., dann Ddf. bei Nan Hoover), heute v. A. Video-, Filmemacherin/Forscherin etwa zum Hambacher Wald („Brand“, vielbeachtete Film-Trilogie) und ähnlich Brisantem, generell zu „Grundverhältnissen der Gewalt im gesellschaftlichen Zusammenleben“ (https://www.susannefasbender.de/biografie.html, Zugang 18. 6. 2021). Gründerin, 5 J. Lei-terin des Kunstfilmtags, Düsseldorf

    Ille Chamier * am Niederrein, seit langem in Düsseldorf dichtend, singend, dereinst mit Pina Bausch tanzend/bewegt und immer wieder zeichnend/malend und nicht ohne schelmische Ironie und Lust unterwegs.

    Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste F. T. * in Gelsenkirchen, dort bereits frühe Bekanntschaft mit dem Joseph-Beuys-Apologeten, -Studenten und Mitstreiter Johannes Stüttgen, u. A.; an der Düsseldorfer Akademie philologisch aktiv referierte sie bereits zu Beuys’ Lebzei-ten zu ihm. Initiatorin/Kuratorin z.B. der Dichterbegegnungsreihen Poetische Begegnungen im Onomato Künstlerverein (den sie mitgründete) in Düsseldorf

     

     

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  • Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Den ganzen Tag
    22-07-21-29-08-21

    Vor fünfzig Jahren nahm sich der Lyriker Paul Celan (23.11.1920- 20.04.1970) in Paris das Leben. Sein Leichnam wurde aus der Seine geborgen, die genauen Todesumstände sind nicht bekannt. Er sah sich verfolgt von Plagiatsvorwürfen, umgeben von wachsendem Antisemitismus, böswillig missverstanden von Strömungen des Literaturbetriebs. Zugleich war er Träger des Georg-Büchner-Preises, seine Gedichte fanden renommierte Verleger, auch ihr Publikum.

    Vor hundert Jahren kam der Lyriker Paul Celan als Sohn einer deutschsprachigen jüdischen Familie in Czernowitz in der Bukowina zur Welt. Die Ausstellung des HdH BW stellt Grundlinien seines Lebenswegs vor und präsentiert an Hör- und Lesestationen Beispiele seines Werks. Seine Gedichte möchte er ohne Bezug zur Biografie gelesen sehen, »Meine Gedichte sind meine Vita« – aber ein Hintergrundwissen ist zur Annäherung unabdingbar: »Denn das Gedicht ist nicht zeitlos« und sein Autor »wirklichkeitswund und Wirklichkeit suchend«.

    • Eine Ausstellung von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus in Kooperation mit Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
  • KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    07:00 -22:00
    22-07-21-31-07-21

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

                                  

    100 Jahre Joseph Beuys: Ausstellung im Atrium der Stadtsparkasse

    Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys zeigt ein Künstlerkollektiv – bestehend aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern von Joseph Beuys sowie Kunstschaffenden des Künstlervereins ArtFakt e.V. – vom 1. bis zum 31. Juli 2021 die Ausstellung sowie Intervention „KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys“ im Atrium der Stadtsparkasse Düsseldorf an der Berliner Allee.

    „Wir sind eine private Initiative von Kunst- und Kulturinteressierten und möchten die erfreuliche Kampagne des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW »Beuys 2021« mit unserem Beitrag bereichern“, so die Initiatoren.

    Neben einer raumgreifenden Installation des „Bauwagens der Demokratie“ werden eigens von den Künstlerinnen und Künstlern für diese Szenerie geschaffene Tafeln gezeigt. Die Ausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet.

    Ausstellung täglich von 7 bis 22 Uhr geöffnet

    Interessierte können die Ausstellung im Rahmen der Öffnungszeiten des Atriums (täglich 7.00 – 22.00 Uhr) vom 1. bis zum 31. Juli besuchen. Am 1. Juli um 19.00 Uhr findet zur Eröffnung eine Performance des Improvisationschores Polyfolie statt, der eine Version der Aktion „Ja, Ja, Ja, Ja, Ja, Nee, Nee, Nee, Nee, Nee“ von Joseph Beuys präsentiert. Die Besucherzahl ist aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen begrenzt.

    Neben der Ausstellung im Atrium finden zudem vom 20. bis zum 23. Juli im Forum (3. Etage) der Stadtsparkasse Düsseldorf Aktionstage mit Vorträgen zu Projekten von Joseph Beuys, dem erweiterten Kunstbegriff sowie Gesprächen mit Beuys-Schülern statt.

    Das Ausstellungsprogramm im Überblick:

    Do. 01. Juli, 18:00-22:00 Uhr
    Vernissage Atrium
    Bodeninstallation
    Bauwagen der Demokratie
    Ab 19:00 Uhr: Performance Improvisationschor Polyfolie

    Di.-Fr. 20.-23. Juli, 14:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Ursula Ströbele
    Rauminstallation

    Di. 20. Juli, 19:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Landschaft sibirisch und Klang
    Ursula Ströbele, Rüdiger T. Wich
    Stephen Reader, Sylvie Norhausen
    Vortrag Susanne Fasbender

    Mi. 21. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Beuys und Sprache, Frauke Tomczak
    Kurzvortrag und Beuysfilm
    Susanne Fasbender, Kurzvortrag
    Ille Chamier und Frauke Tomczak lesen

    Do. 22. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage Forum
    Frauke Tomczak spricht mit Beuys-Schüler*innen

    Fr. 23. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Karl Heinz Rummeny
    Vortrag 7000 Eichen, documenta ´82
    Geschichte und Ausblick in die Zukunft

    Teilnehmende Künstler*innen sind:

     ArtJanz
     Stephen Reader
     Ursula Ströbele
     Rüdiger Tschibbi Wich
     Sylvie Norhausen
     Alwina Heinz
     Thomas Giese
     Polyfolie (Chor)
     Karl Heinz Rummeny
     Susanne Fasbender
     Ille Chamier
     Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste

    Anmeldung zu den Veranstaltungen unter: kulturstiftung@sskduesseldorf.de

    Näheres zum Verein ArtFakt e.V. unter: //artfakt2010.wordpress.com/

    Wagen: Gang – Eine Intervention in der Kassenhalle und einiges darüber
    Wagen: Im Mai wie eh’ dem ein Bauwagen zwischen Park und der Off-Flanke eines Einkaufs-arkadengeländes: nur, dass der dort über die vergangenen Jahre zu einer Art kleinen Institution gewordene Bauwagen der Demokratie, jetzt innen gänzlich in Malervlies ausgekleidet war und nach allen Coronaregeln bedingt begehbar, zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys. Zum 1. Juli nun (Eröffnung) der eigentümliche Gang des Bauwagens der Demokratie in gewandelter Form in die gläserne Zentrale der Düsseldorfer Stadtsparkasse an der Berliner Allee.

    Auf das vom Künstler uns Mitgegebene wie auch auf diesen Ort eingehen und Letzteren für die Dauer zu ihrem Medium machen, was keinen Widerspruch erzwingt – ihm einige seiner (wie auch des Künstlers) im funktionalen Alltag eher unter der Haut mitgenommenen Reso-nanzen entlocken und ihnen Raum öffnen, Formen zum Klingen bringen – wollen 12 bildende, Diskurs- und Tonkünstler*innen und deren Gäste während des Monats Juli, in jeweils eigener Sprache, Aussagen und Einladungen zu den Impulsen, die sie von (oder zeitgeistig parallel zu) Joseph Beuys oder auch erst später erkennend, in ihr Tun aufgenommen haben bzw. aufnehmen und weiterführen.

    Bank und Beuys. Was ist Kapital?
    Der gastgebende Ort selbst bringt verwandte Geschichte und Aspekte seines Geistes mit. War die Sparkassenzentrale schließlich nicht alleine als Geldinstitut gedacht und geplant, sondern an der ansonsten nicht überbordend verweil- und willkommenverheißenden Stadt-verkehrsader Berliner Allee, auch als Treffpunkt, Ort für Austausch, Ideen, Begegnungen und Betrachtung. In weniger Kreisen bekannt als es dies verdient: In der 3. Etage im großen Saal, dem Forum der Stadtsparkasse, verleiht jährlich deren Kunst- und Kulturstiftung den Düs-seldorfer Literaturpreis; es gibt Konzerte und anderes von gemeinschaftlichem, sprich: kulturellen Interesse dort. Es gab noch zu Joseph Beuys’ Lebzeiten eine Ausstellung (Joseph Beuys: Frauen, 1982). Ein Café (derzeit leider eingestellt) gab es in der großen Kassenhalle auf Parterre; es gab den sozialen Gedanken, der Mitgestaltung und den eines Forums eben; nicht nur bänkisch und nicht nur rheinstädtisch. Diesem konkreten Zug heute erneut zu-sprechen zu können wäre doch kein zu verachtendes Hutlüften, chapeau! nicht nur und nicht zumindest zu Ehren des Jahrhundertjubilars.

    Zu den VERANSTALTUNGEN: 3. Stock
    Im Forum der Stadtsparkasse Düsseldorf, dem Saal auf dem 3. Stock, sind eine Reihe von Vorträgen und Gesprächen zum Beuysbezug geplant.

    Ebenso auf dem 3. Stock, auf der Etage, dem offenen weitläufigen Foyer zum Saal Landschaft sibirisch und Klang

    Zur Arbeit von Ursula Ströbele: inspiriert von extrem divergierenden Bedeutungs-Zusammenhängen, auch ganz lebenspraktischen, hat U. Ströbele die Grundzüge des Gesamt-Tableaus für die 3. Etage entworfen.

    Wir hoffen, dabei möglichen Intentionen von Joseph Beuys zumindest entfernt ahnungsweise nähergekommen zu sein.

    Die Künstler*innen:

    ArtJanz * in Duisburg als Wolfram Janz, bald sich vom Boden auf mit Düsseldorf bekannt gemacht und seit einer unverhofften Barbegegnung mit und einem Fazit dazu von J. Beuys weiß er, dass das, was er, ArtJanz, lebt, ihn als Künstler definiert. Gründer (2010) und Koordinator des ArtFakt e.V. und dessen Bauwagen der Demokratie (2011), einer „mobilen Galerie“ die ausdrücklich für alle da ist.
    Stephen Reader Seit der Akademiezeit (ab 1972, lieber JB!) in Düsseldorf. *in Zürich aus halbenglischer Ehe, dann hin und her zwischen den beiden Kulturkreisen: legt Sprache nahe, die Grafik des Schreibens, der Grenzen bzw. Nebulösitat – Nachzeichnungen (Spuren, Gestus) im Raum; voices – Artikulationen. Klangperformances mit Sylvie Norhausen. Public Private ist ein Stadtbild-anvisierendes Garten(kunst)-Projekt. Mitinitiator der Ateliers und Galerie Himmelgeister Str. („Altes Jagenberggelände“)

    Ursula Ströbele * in Friedrichshafen/Bodensee und von dem Leben an diesem fast Binnenmeer dem Ozeanischen, dem wenn überhaupt, anti-prätentiösen Weltenwahrnehmen und -träumen bald getränkt. Bildhauerisch freie Künstlerin in Düsseldorf, auch schreibend, Initia-torin/Kuratorin u. A. von Lesungsreihen im Außenbereich und sonstigen Mauerfällen, freizügigen Kontinuen, will sagen, Projekten (Glashaus Worringer Platz)

    Rüdiger Tschibbi Wich * in Freiburg i.B.; Student von Joseph Beuys späte 1960er ff., Meisterschüler, einer der gewählten Klassenleiter in des Lehrers kontroverser Ausschluss-Abwesenheit von der Akademie von 1972 bis 1980, beherztestens und zugleich lebensbegrüßend seinen Gegenübern, empathischst gesellschaftskünstlerisch aktiv, darin selber ein Stück sich bis aktuell in dieser Intervention fortsetzende, entwickelnde Düsseldorfer Bewegungsgeschichte und scharfer bis philosophisch-lyrischer Geschichtsverlaufbeobachtung auf täglicher Basis.

    Sylvie Norhausen * in Hannover; nach US-amerikanischer Frühkindheit, in D., Musike-rin/Singer-Songwriter, Instrumentalistin, in Düsseldorf, u.A. mit den von ihr und Jochen Nor-hausen mitgegründeten Ensembles Orient Express und DarBahar, begegnungsfreudiges Cross-over mitunter iranischen und deutschen Musikguts. Es tauchen auch schon mal frühe Töne und Instrumente auf. Klangperformances mit Stephen Reader, u.a. im Onomato Künst-lerverein und im Glashaus Worringer Platz, Düsseldorf.

    Alwina Heinz * in Kasachstan, nach dem Studium Mathematik, Philosophie und Theologie zur Düsseldorfer Akademie – Meisterschülerin und Akademiebrief von Thomas Grünfeld. Linien, bei ihr verbinden sie, durch die Existenzlabyrinthe, eher als dass sie trennen, umreißen können sie aber auch und damit doch wieder einfrieden; Netzwerke aufgespürt, filigrane, so wie sie Organismen eben bilden oder auch einfach welche „sind“.

    Thomas Giese * Düsseldorf. Studium der Kunst und Kunstgeschichte an der Akademie. Gieses Forschungsschwerpunkt ist heute die Düsseldorfer Kunstgeschichte (zeitgenössisch und 19. Jhdt.). Mehrere Veröffentlichungen im Jahrbuch des Forum Vormärzforschung und im Heine-Jahrbuch. Von Giese erscheinen regelmäßig Artikel in der TERZ, Düsseldorfer Monatsmagazin für Politik und Kultur. Darüber hinaus Veröffentlichungen in taz und junger Welt.

    Polyfolie (Chor) ein mit bis zu 16 Mitgliedern auftretender, Kölner „Zweig“ der von Phil Minton (GB) als Feral Choir über Regionen und Ländern streugesäten stimm-experimentell-choralen „Wildsaat“ [verwildert = feral] – Brigitte Küpper, Bärbel Nolden, Marion Schüller, Renée Blume, Ute Geuss, Andrea Lorenz, Gala Hummel, Andreas Techler, Ansgar Wallstein, Norbert Zajac, Gerno Bogumil, Hansjörg Schall, Ivan Zilli, Daniel May, Iouri Grankin, Karl Krützmann

    Karl Heinz Rummeny * in Bad Lippspringe. „Im Grunde… immer noch Anhänger, von Beuys, unbedingt, … Sein Jünger … deshalb noch lange nicht“, dafür eine werkkundige Quelle und Kurator von mehreren Ausstellungen zu ihm. Bildhauer mit Situations-Zuspitz-Flair (Objekte, ortsbezogene Installationen…), 24 Jahre Initiator/Kurator des „Parkhaus“-Ausstellungsraumes im Garten des Künstlervereins Malkasten. Siehe z.B. https://www.bio-graph.de/karl-heinz-rummeny (Zugang v. 20.6.2021; dort das oben seinerseits von Eiskellerberg TV Zitierte, 2013)

    Susanne Fasbender * in Bad Godesberg; begann als Malerin (Studium bei O. Muehl in Ös-terreich und Dtld., dann Ddf. bei Nan Hoover), heute v. A. Video-, Filmemacherin/Forscherin etwa zum Hambacher Wald („Brand“, vielbeachtete Film-Trilogie) und ähnlich Brisantem, generell zu „Grundverhältnissen der Gewalt im gesellschaftlichen Zusammenleben“ (https://www.susannefasbender.de/biografie.html, Zugang 18. 6. 2021). Gründerin, 5 J. Lei-terin des Kunstfilmtags, Düsseldorf

    Ille Chamier * am Niederrein, seit langem in Düsseldorf dichtend, singend, dereinst mit Pina Bausch tanzend/bewegt und immer wieder zeichnend/malend und nicht ohne schelmische Ironie und Lust unterwegs.

    Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste F. T. * in Gelsenkirchen, dort bereits frühe Bekanntschaft mit dem Joseph-Beuys-Apologeten, -Studenten und Mitstreiter Johannes Stüttgen, u. A.; an der Düsseldorfer Akademie philologisch aktiv referierte sie bereits zu Beuys’ Lebzei-ten zu ihm. Initiatorin/Kuratorin z.B. der Dichterbegegnungsreihen Poetische Begegnungen im Onomato Künstlerverein (den sie mitgründete) in Düsseldorf

     

     

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  • Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Den ganzen Tag
    23-07-21-29-08-21

    Vor fünfzig Jahren nahm sich der Lyriker Paul Celan (23.11.1920- 20.04.1970) in Paris das Leben. Sein Leichnam wurde aus der Seine geborgen, die genauen Todesumstände sind nicht bekannt. Er sah sich verfolgt von Plagiatsvorwürfen, umgeben von wachsendem Antisemitismus, böswillig missverstanden von Strömungen des Literaturbetriebs. Zugleich war er Träger des Georg-Büchner-Preises, seine Gedichte fanden renommierte Verleger, auch ihr Publikum.

    Vor hundert Jahren kam der Lyriker Paul Celan als Sohn einer deutschsprachigen jüdischen Familie in Czernowitz in der Bukowina zur Welt. Die Ausstellung des HdH BW stellt Grundlinien seines Lebenswegs vor und präsentiert an Hör- und Lesestationen Beispiele seines Werks. Seine Gedichte möchte er ohne Bezug zur Biografie gelesen sehen, »Meine Gedichte sind meine Vita« – aber ein Hintergrundwissen ist zur Annäherung unabdingbar: »Denn das Gedicht ist nicht zeitlos« und sein Autor »wirklichkeitswund und Wirklichkeit suchend«.

    • Eine Ausstellung von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus in Kooperation mit Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
  • KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    07:00 -22:00
    23-07-21-31-07-21

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

                                  

    100 Jahre Joseph Beuys: Ausstellung im Atrium der Stadtsparkasse

    Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys zeigt ein Künstlerkollektiv – bestehend aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern von Joseph Beuys sowie Kunstschaffenden des Künstlervereins ArtFakt e.V. – vom 1. bis zum 31. Juli 2021 die Ausstellung sowie Intervention „KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys“ im Atrium der Stadtsparkasse Düsseldorf an der Berliner Allee.

    „Wir sind eine private Initiative von Kunst- und Kulturinteressierten und möchten die erfreuliche Kampagne des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW »Beuys 2021« mit unserem Beitrag bereichern“, so die Initiatoren.

    Neben einer raumgreifenden Installation des „Bauwagens der Demokratie“ werden eigens von den Künstlerinnen und Künstlern für diese Szenerie geschaffene Tafeln gezeigt. Die Ausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet.

    Ausstellung täglich von 7 bis 22 Uhr geöffnet

    Interessierte können die Ausstellung im Rahmen der Öffnungszeiten des Atriums (täglich 7.00 – 22.00 Uhr) vom 1. bis zum 31. Juli besuchen. Am 1. Juli um 19.00 Uhr findet zur Eröffnung eine Performance des Improvisationschores Polyfolie statt, der eine Version der Aktion „Ja, Ja, Ja, Ja, Ja, Nee, Nee, Nee, Nee, Nee“ von Joseph Beuys präsentiert. Die Besucherzahl ist aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen begrenzt.

    Neben der Ausstellung im Atrium finden zudem vom 20. bis zum 23. Juli im Forum (3. Etage) der Stadtsparkasse Düsseldorf Aktionstage mit Vorträgen zu Projekten von Joseph Beuys, dem erweiterten Kunstbegriff sowie Gesprächen mit Beuys-Schülern statt.

    Das Ausstellungsprogramm im Überblick:

    Do. 01. Juli, 18:00-22:00 Uhr
    Vernissage Atrium
    Bodeninstallation
    Bauwagen der Demokratie
    Ab 19:00 Uhr: Performance Improvisationschor Polyfolie

    Di.-Fr. 20.-23. Juli, 14:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Ursula Ströbele
    Rauminstallation

    Di. 20. Juli, 19:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Landschaft sibirisch und Klang
    Ursula Ströbele, Rüdiger T. Wich
    Stephen Reader, Sylvie Norhausen
    Vortrag Susanne Fasbender

    Mi. 21. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Beuys und Sprache, Frauke Tomczak
    Kurzvortrag und Beuysfilm
    Susanne Fasbender, Kurzvortrag
    Ille Chamier und Frauke Tomczak lesen

    Do. 22. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage Forum
    Frauke Tomczak spricht mit Beuys-Schüler*innen

    Fr. 23. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Karl Heinz Rummeny
    Vortrag 7000 Eichen, documenta ´82
    Geschichte und Ausblick in die Zukunft

    Teilnehmende Künstler*innen sind:

     ArtJanz
     Stephen Reader
     Ursula Ströbele
     Rüdiger Tschibbi Wich
     Sylvie Norhausen
     Alwina Heinz
     Thomas Giese
     Polyfolie (Chor)
     Karl Heinz Rummeny
     Susanne Fasbender
     Ille Chamier
     Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste

    Anmeldung zu den Veranstaltungen unter: kulturstiftung@sskduesseldorf.de

    Näheres zum Verein ArtFakt e.V. unter: //artfakt2010.wordpress.com/

    Wagen: Gang – Eine Intervention in der Kassenhalle und einiges darüber
    Wagen: Im Mai wie eh’ dem ein Bauwagen zwischen Park und der Off-Flanke eines Einkaufs-arkadengeländes: nur, dass der dort über die vergangenen Jahre zu einer Art kleinen Institution gewordene Bauwagen der Demokratie, jetzt innen gänzlich in Malervlies ausgekleidet war und nach allen Coronaregeln bedingt begehbar, zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys. Zum 1. Juli nun (Eröffnung) der eigentümliche Gang des Bauwagens der Demokratie in gewandelter Form in die gläserne Zentrale der Düsseldorfer Stadtsparkasse an der Berliner Allee.

    Auf das vom Künstler uns Mitgegebene wie auch auf diesen Ort eingehen und Letzteren für die Dauer zu ihrem Medium machen, was keinen Widerspruch erzwingt – ihm einige seiner (wie auch des Künstlers) im funktionalen Alltag eher unter der Haut mitgenommenen Reso-nanzen entlocken und ihnen Raum öffnen, Formen zum Klingen bringen – wollen 12 bildende, Diskurs- und Tonkünstler*innen und deren Gäste während des Monats Juli, in jeweils eigener Sprache, Aussagen und Einladungen zu den Impulsen, die sie von (oder zeitgeistig parallel zu) Joseph Beuys oder auch erst später erkennend, in ihr Tun aufgenommen haben bzw. aufnehmen und weiterführen.

    Bank und Beuys. Was ist Kapital?
    Der gastgebende Ort selbst bringt verwandte Geschichte und Aspekte seines Geistes mit. War die Sparkassenzentrale schließlich nicht alleine als Geldinstitut gedacht und geplant, sondern an der ansonsten nicht überbordend verweil- und willkommenverheißenden Stadt-verkehrsader Berliner Allee, auch als Treffpunkt, Ort für Austausch, Ideen, Begegnungen und Betrachtung. In weniger Kreisen bekannt als es dies verdient: In der 3. Etage im großen Saal, dem Forum der Stadtsparkasse, verleiht jährlich deren Kunst- und Kulturstiftung den Düs-seldorfer Literaturpreis; es gibt Konzerte und anderes von gemeinschaftlichem, sprich: kulturellen Interesse dort. Es gab noch zu Joseph Beuys’ Lebzeiten eine Ausstellung (Joseph Beuys: Frauen, 1982). Ein Café (derzeit leider eingestellt) gab es in der großen Kassenhalle auf Parterre; es gab den sozialen Gedanken, der Mitgestaltung und den eines Forums eben; nicht nur bänkisch und nicht nur rheinstädtisch. Diesem konkreten Zug heute erneut zu-sprechen zu können wäre doch kein zu verachtendes Hutlüften, chapeau! nicht nur und nicht zumindest zu Ehren des Jahrhundertjubilars.

    Zu den VERANSTALTUNGEN: 3. Stock
    Im Forum der Stadtsparkasse Düsseldorf, dem Saal auf dem 3. Stock, sind eine Reihe von Vorträgen und Gesprächen zum Beuysbezug geplant.

    Ebenso auf dem 3. Stock, auf der Etage, dem offenen weitläufigen Foyer zum Saal Landschaft sibirisch und Klang

    Zur Arbeit von Ursula Ströbele: inspiriert von extrem divergierenden Bedeutungs-Zusammenhängen, auch ganz lebenspraktischen, hat U. Ströbele die Grundzüge des Gesamt-Tableaus für die 3. Etage entworfen.

    Wir hoffen, dabei möglichen Intentionen von Joseph Beuys zumindest entfernt ahnungsweise nähergekommen zu sein.

    Die Künstler*innen:

    ArtJanz * in Duisburg als Wolfram Janz, bald sich vom Boden auf mit Düsseldorf bekannt gemacht und seit einer unverhofften Barbegegnung mit und einem Fazit dazu von J. Beuys weiß er, dass das, was er, ArtJanz, lebt, ihn als Künstler definiert. Gründer (2010) und Koordinator des ArtFakt e.V. und dessen Bauwagen der Demokratie (2011), einer „mobilen Galerie“ die ausdrücklich für alle da ist.
    Stephen Reader Seit der Akademiezeit (ab 1972, lieber JB!) in Düsseldorf. *in Zürich aus halbenglischer Ehe, dann hin und her zwischen den beiden Kulturkreisen: legt Sprache nahe, die Grafik des Schreibens, der Grenzen bzw. Nebulösitat – Nachzeichnungen (Spuren, Gestus) im Raum; voices – Artikulationen. Klangperformances mit Sylvie Norhausen. Public Private ist ein Stadtbild-anvisierendes Garten(kunst)-Projekt. Mitinitiator der Ateliers und Galerie Himmelgeister Str. („Altes Jagenberggelände“)

    Ursula Ströbele * in Friedrichshafen/Bodensee und von dem Leben an diesem fast Binnenmeer dem Ozeanischen, dem wenn überhaupt, anti-prätentiösen Weltenwahrnehmen und -träumen bald getränkt. Bildhauerisch freie Künstlerin in Düsseldorf, auch schreibend, Initia-torin/Kuratorin u. A. von Lesungsreihen im Außenbereich und sonstigen Mauerfällen, freizügigen Kontinuen, will sagen, Projekten (Glashaus Worringer Platz)

    Rüdiger Tschibbi Wich * in Freiburg i.B.; Student von Joseph Beuys späte 1960er ff., Meisterschüler, einer der gewählten Klassenleiter in des Lehrers kontroverser Ausschluss-Abwesenheit von der Akademie von 1972 bis 1980, beherztestens und zugleich lebensbegrüßend seinen Gegenübern, empathischst gesellschaftskünstlerisch aktiv, darin selber ein Stück sich bis aktuell in dieser Intervention fortsetzende, entwickelnde Düsseldorfer Bewegungsgeschichte und scharfer bis philosophisch-lyrischer Geschichtsverlaufbeobachtung auf täglicher Basis.

    Sylvie Norhausen * in Hannover; nach US-amerikanischer Frühkindheit, in D., Musike-rin/Singer-Songwriter, Instrumentalistin, in Düsseldorf, u.A. mit den von ihr und Jochen Nor-hausen mitgegründeten Ensembles Orient Express und DarBahar, begegnungsfreudiges Cross-over mitunter iranischen und deutschen Musikguts. Es tauchen auch schon mal frühe Töne und Instrumente auf. Klangperformances mit Stephen Reader, u.a. im Onomato Künst-lerverein und im Glashaus Worringer Platz, Düsseldorf.

    Alwina Heinz * in Kasachstan, nach dem Studium Mathematik, Philosophie und Theologie zur Düsseldorfer Akademie – Meisterschülerin und Akademiebrief von Thomas Grünfeld. Linien, bei ihr verbinden sie, durch die Existenzlabyrinthe, eher als dass sie trennen, umreißen können sie aber auch und damit doch wieder einfrieden; Netzwerke aufgespürt, filigrane, so wie sie Organismen eben bilden oder auch einfach welche „sind“.

    Thomas Giese * Düsseldorf. Studium der Kunst und Kunstgeschichte an der Akademie. Gieses Forschungsschwerpunkt ist heute die Düsseldorfer Kunstgeschichte (zeitgenössisch und 19. Jhdt.). Mehrere Veröffentlichungen im Jahrbuch des Forum Vormärzforschung und im Heine-Jahrbuch. Von Giese erscheinen regelmäßig Artikel in der TERZ, Düsseldorfer Monatsmagazin für Politik und Kultur. Darüber hinaus Veröffentlichungen in taz und junger Welt.

    Polyfolie (Chor) ein mit bis zu 16 Mitgliedern auftretender, Kölner „Zweig“ der von Phil Minton (GB) als Feral Choir über Regionen und Ländern streugesäten stimm-experimentell-choralen „Wildsaat“ [verwildert = feral] – Brigitte Küpper, Bärbel Nolden, Marion Schüller, Renée Blume, Ute Geuss, Andrea Lorenz, Gala Hummel, Andreas Techler, Ansgar Wallstein, Norbert Zajac, Gerno Bogumil, Hansjörg Schall, Ivan Zilli, Daniel May, Iouri Grankin, Karl Krützmann

    Karl Heinz Rummeny * in Bad Lippspringe. „Im Grunde… immer noch Anhänger, von Beuys, unbedingt, … Sein Jünger … deshalb noch lange nicht“, dafür eine werkkundige Quelle und Kurator von mehreren Ausstellungen zu ihm. Bildhauer mit Situations-Zuspitz-Flair (Objekte, ortsbezogene Installationen…), 24 Jahre Initiator/Kurator des „Parkhaus“-Ausstellungsraumes im Garten des Künstlervereins Malkasten. Siehe z.B. https://www.bio-graph.de/karl-heinz-rummeny (Zugang v. 20.6.2021; dort das oben seinerseits von Eiskellerberg TV Zitierte, 2013)

    Susanne Fasbender * in Bad Godesberg; begann als Malerin (Studium bei O. Muehl in Ös-terreich und Dtld., dann Ddf. bei Nan Hoover), heute v. A. Video-, Filmemacherin/Forscherin etwa zum Hambacher Wald („Brand“, vielbeachtete Film-Trilogie) und ähnlich Brisantem, generell zu „Grundverhältnissen der Gewalt im gesellschaftlichen Zusammenleben“ (https://www.susannefasbender.de/biografie.html, Zugang 18. 6. 2021). Gründerin, 5 J. Lei-terin des Kunstfilmtags, Düsseldorf

    Ille Chamier * am Niederrein, seit langem in Düsseldorf dichtend, singend, dereinst mit Pina Bausch tanzend/bewegt und immer wieder zeichnend/malend und nicht ohne schelmische Ironie und Lust unterwegs.

    Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste F. T. * in Gelsenkirchen, dort bereits frühe Bekanntschaft mit dem Joseph-Beuys-Apologeten, -Studenten und Mitstreiter Johannes Stüttgen, u. A.; an der Düsseldorfer Akademie philologisch aktiv referierte sie bereits zu Beuys’ Lebzei-ten zu ihm. Initiatorin/Kuratorin z.B. der Dichterbegegnungsreihen Poetische Begegnungen im Onomato Künstlerverein (den sie mitgründete) in Düsseldorf

     

     

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  • Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Den ganzen Tag
    24-07-21-29-08-21

    Vor fünfzig Jahren nahm sich der Lyriker Paul Celan (23.11.1920- 20.04.1970) in Paris das Leben. Sein Leichnam wurde aus der Seine geborgen, die genauen Todesumstände sind nicht bekannt. Er sah sich verfolgt von Plagiatsvorwürfen, umgeben von wachsendem Antisemitismus, böswillig missverstanden von Strömungen des Literaturbetriebs. Zugleich war er Träger des Georg-Büchner-Preises, seine Gedichte fanden renommierte Verleger, auch ihr Publikum.

    Vor hundert Jahren kam der Lyriker Paul Celan als Sohn einer deutschsprachigen jüdischen Familie in Czernowitz in der Bukowina zur Welt. Die Ausstellung des HdH BW stellt Grundlinien seines Lebenswegs vor und präsentiert an Hör- und Lesestationen Beispiele seines Werks. Seine Gedichte möchte er ohne Bezug zur Biografie gelesen sehen, »Meine Gedichte sind meine Vita« – aber ein Hintergrundwissen ist zur Annäherung unabdingbar: »Denn das Gedicht ist nicht zeitlos« und sein Autor »wirklichkeitswund und Wirklichkeit suchend«.

    • Eine Ausstellung von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus in Kooperation mit Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
  • KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    07:00 -22:00
    24-07-21-31-07-21

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

                                  

    100 Jahre Joseph Beuys: Ausstellung im Atrium der Stadtsparkasse

    Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys zeigt ein Künstlerkollektiv – bestehend aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern von Joseph Beuys sowie Kunstschaffenden des Künstlervereins ArtFakt e.V. – vom 1. bis zum 31. Juli 2021 die Ausstellung sowie Intervention „KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys“ im Atrium der Stadtsparkasse Düsseldorf an der Berliner Allee.

    „Wir sind eine private Initiative von Kunst- und Kulturinteressierten und möchten die erfreuliche Kampagne des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW »Beuys 2021« mit unserem Beitrag bereichern“, so die Initiatoren.

    Neben einer raumgreifenden Installation des „Bauwagens der Demokratie“ werden eigens von den Künstlerinnen und Künstlern für diese Szenerie geschaffene Tafeln gezeigt. Die Ausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet.

    Ausstellung täglich von 7 bis 22 Uhr geöffnet

    Interessierte können die Ausstellung im Rahmen der Öffnungszeiten des Atriums (täglich 7.00 – 22.00 Uhr) vom 1. bis zum 31. Juli besuchen. Am 1. Juli um 19.00 Uhr findet zur Eröffnung eine Performance des Improvisationschores Polyfolie statt, der eine Version der Aktion „Ja, Ja, Ja, Ja, Ja, Nee, Nee, Nee, Nee, Nee“ von Joseph Beuys präsentiert. Die Besucherzahl ist aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen begrenzt.

    Neben der Ausstellung im Atrium finden zudem vom 20. bis zum 23. Juli im Forum (3. Etage) der Stadtsparkasse Düsseldorf Aktionstage mit Vorträgen zu Projekten von Joseph Beuys, dem erweiterten Kunstbegriff sowie Gesprächen mit Beuys-Schülern statt.

    Das Ausstellungsprogramm im Überblick:

    Do. 01. Juli, 18:00-22:00 Uhr
    Vernissage Atrium
    Bodeninstallation
    Bauwagen der Demokratie
    Ab 19:00 Uhr: Performance Improvisationschor Polyfolie

    Di.-Fr. 20.-23. Juli, 14:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Ursula Ströbele
    Rauminstallation

    Di. 20. Juli, 19:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Landschaft sibirisch und Klang
    Ursula Ströbele, Rüdiger T. Wich
    Stephen Reader, Sylvie Norhausen
    Vortrag Susanne Fasbender

    Mi. 21. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Beuys und Sprache, Frauke Tomczak
    Kurzvortrag und Beuysfilm
    Susanne Fasbender, Kurzvortrag
    Ille Chamier und Frauke Tomczak lesen

    Do. 22. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage Forum
    Frauke Tomczak spricht mit Beuys-Schüler*innen

    Fr. 23. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Karl Heinz Rummeny
    Vortrag 7000 Eichen, documenta ´82
    Geschichte und Ausblick in die Zukunft

    Teilnehmende Künstler*innen sind:

     ArtJanz
     Stephen Reader
     Ursula Ströbele
     Rüdiger Tschibbi Wich
     Sylvie Norhausen
     Alwina Heinz
     Thomas Giese
     Polyfolie (Chor)
     Karl Heinz Rummeny
     Susanne Fasbender
     Ille Chamier
     Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste

    Anmeldung zu den Veranstaltungen unter: kulturstiftung@sskduesseldorf.de

    Näheres zum Verein ArtFakt e.V. unter: //artfakt2010.wordpress.com/

    Wagen: Gang – Eine Intervention in der Kassenhalle und einiges darüber
    Wagen: Im Mai wie eh’ dem ein Bauwagen zwischen Park und der Off-Flanke eines Einkaufs-arkadengeländes: nur, dass der dort über die vergangenen Jahre zu einer Art kleinen Institution gewordene Bauwagen der Demokratie, jetzt innen gänzlich in Malervlies ausgekleidet war und nach allen Coronaregeln bedingt begehbar, zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys. Zum 1. Juli nun (Eröffnung) der eigentümliche Gang des Bauwagens der Demokratie in gewandelter Form in die gläserne Zentrale der Düsseldorfer Stadtsparkasse an der Berliner Allee.

    Auf das vom Künstler uns Mitgegebene wie auch auf diesen Ort eingehen und Letzteren für die Dauer zu ihrem Medium machen, was keinen Widerspruch erzwingt – ihm einige seiner (wie auch des Künstlers) im funktionalen Alltag eher unter der Haut mitgenommenen Reso-nanzen entlocken und ihnen Raum öffnen, Formen zum Klingen bringen – wollen 12 bildende, Diskurs- und Tonkünstler*innen und deren Gäste während des Monats Juli, in jeweils eigener Sprache, Aussagen und Einladungen zu den Impulsen, die sie von (oder zeitgeistig parallel zu) Joseph Beuys oder auch erst später erkennend, in ihr Tun aufgenommen haben bzw. aufnehmen und weiterführen.

    Bank und Beuys. Was ist Kapital?
    Der gastgebende Ort selbst bringt verwandte Geschichte und Aspekte seines Geistes mit. War die Sparkassenzentrale schließlich nicht alleine als Geldinstitut gedacht und geplant, sondern an der ansonsten nicht überbordend verweil- und willkommenverheißenden Stadt-verkehrsader Berliner Allee, auch als Treffpunkt, Ort für Austausch, Ideen, Begegnungen und Betrachtung. In weniger Kreisen bekannt als es dies verdient: In der 3. Etage im großen Saal, dem Forum der Stadtsparkasse, verleiht jährlich deren Kunst- und Kulturstiftung den Düs-seldorfer Literaturpreis; es gibt Konzerte und anderes von gemeinschaftlichem, sprich: kulturellen Interesse dort. Es gab noch zu Joseph Beuys’ Lebzeiten eine Ausstellung (Joseph Beuys: Frauen, 1982). Ein Café (derzeit leider eingestellt) gab es in der großen Kassenhalle auf Parterre; es gab den sozialen Gedanken, der Mitgestaltung und den eines Forums eben; nicht nur bänkisch und nicht nur rheinstädtisch. Diesem konkreten Zug heute erneut zu-sprechen zu können wäre doch kein zu verachtendes Hutlüften, chapeau! nicht nur und nicht zumindest zu Ehren des Jahrhundertjubilars.

    Zu den VERANSTALTUNGEN: 3. Stock
    Im Forum der Stadtsparkasse Düsseldorf, dem Saal auf dem 3. Stock, sind eine Reihe von Vorträgen und Gesprächen zum Beuysbezug geplant.

    Ebenso auf dem 3. Stock, auf der Etage, dem offenen weitläufigen Foyer zum Saal Landschaft sibirisch und Klang

    Zur Arbeit von Ursula Ströbele: inspiriert von extrem divergierenden Bedeutungs-Zusammenhängen, auch ganz lebenspraktischen, hat U. Ströbele die Grundzüge des Gesamt-Tableaus für die 3. Etage entworfen.

    Wir hoffen, dabei möglichen Intentionen von Joseph Beuys zumindest entfernt ahnungsweise nähergekommen zu sein.

    Die Künstler*innen:

    ArtJanz * in Duisburg als Wolfram Janz, bald sich vom Boden auf mit Düsseldorf bekannt gemacht und seit einer unverhofften Barbegegnung mit und einem Fazit dazu von J. Beuys weiß er, dass das, was er, ArtJanz, lebt, ihn als Künstler definiert. Gründer (2010) und Koordinator des ArtFakt e.V. und dessen Bauwagen der Demokratie (2011), einer „mobilen Galerie“ die ausdrücklich für alle da ist.
    Stephen Reader Seit der Akademiezeit (ab 1972, lieber JB!) in Düsseldorf. *in Zürich aus halbenglischer Ehe, dann hin und her zwischen den beiden Kulturkreisen: legt Sprache nahe, die Grafik des Schreibens, der Grenzen bzw. Nebulösitat – Nachzeichnungen (Spuren, Gestus) im Raum; voices – Artikulationen. Klangperformances mit Sylvie Norhausen. Public Private ist ein Stadtbild-anvisierendes Garten(kunst)-Projekt. Mitinitiator der Ateliers und Galerie Himmelgeister Str. („Altes Jagenberggelände“)

    Ursula Ströbele * in Friedrichshafen/Bodensee und von dem Leben an diesem fast Binnenmeer dem Ozeanischen, dem wenn überhaupt, anti-prätentiösen Weltenwahrnehmen und -träumen bald getränkt. Bildhauerisch freie Künstlerin in Düsseldorf, auch schreibend, Initia-torin/Kuratorin u. A. von Lesungsreihen im Außenbereich und sonstigen Mauerfällen, freizügigen Kontinuen, will sagen, Projekten (Glashaus Worringer Platz)

    Rüdiger Tschibbi Wich * in Freiburg i.B.; Student von Joseph Beuys späte 1960er ff., Meisterschüler, einer der gewählten Klassenleiter in des Lehrers kontroverser Ausschluss-Abwesenheit von der Akademie von 1972 bis 1980, beherztestens und zugleich lebensbegrüßend seinen Gegenübern, empathischst gesellschaftskünstlerisch aktiv, darin selber ein Stück sich bis aktuell in dieser Intervention fortsetzende, entwickelnde Düsseldorfer Bewegungsgeschichte und scharfer bis philosophisch-lyrischer Geschichtsverlaufbeobachtung auf täglicher Basis.

    Sylvie Norhausen * in Hannover; nach US-amerikanischer Frühkindheit, in D., Musike-rin/Singer-Songwriter, Instrumentalistin, in Düsseldorf, u.A. mit den von ihr und Jochen Nor-hausen mitgegründeten Ensembles Orient Express und DarBahar, begegnungsfreudiges Cross-over mitunter iranischen und deutschen Musikguts. Es tauchen auch schon mal frühe Töne und Instrumente auf. Klangperformances mit Stephen Reader, u.a. im Onomato Künst-lerverein und im Glashaus Worringer Platz, Düsseldorf.

    Alwina Heinz * in Kasachstan, nach dem Studium Mathematik, Philosophie und Theologie zur Düsseldorfer Akademie – Meisterschülerin und Akademiebrief von Thomas Grünfeld. Linien, bei ihr verbinden sie, durch die Existenzlabyrinthe, eher als dass sie trennen, umreißen können sie aber auch und damit doch wieder einfrieden; Netzwerke aufgespürt, filigrane, so wie sie Organismen eben bilden oder auch einfach welche „sind“.

    Thomas Giese * Düsseldorf. Studium der Kunst und Kunstgeschichte an der Akademie. Gieses Forschungsschwerpunkt ist heute die Düsseldorfer Kunstgeschichte (zeitgenössisch und 19. Jhdt.). Mehrere Veröffentlichungen im Jahrbuch des Forum Vormärzforschung und im Heine-Jahrbuch. Von Giese erscheinen regelmäßig Artikel in der TERZ, Düsseldorfer Monatsmagazin für Politik und Kultur. Darüber hinaus Veröffentlichungen in taz und junger Welt.

    Polyfolie (Chor) ein mit bis zu 16 Mitgliedern auftretender, Kölner „Zweig“ der von Phil Minton (GB) als Feral Choir über Regionen und Ländern streugesäten stimm-experimentell-choralen „Wildsaat“ [verwildert = feral] – Brigitte Küpper, Bärbel Nolden, Marion Schüller, Renée Blume, Ute Geuss, Andrea Lorenz, Gala Hummel, Andreas Techler, Ansgar Wallstein, Norbert Zajac, Gerno Bogumil, Hansjörg Schall, Ivan Zilli, Daniel May, Iouri Grankin, Karl Krützmann

    Karl Heinz Rummeny * in Bad Lippspringe. „Im Grunde… immer noch Anhänger, von Beuys, unbedingt, … Sein Jünger … deshalb noch lange nicht“, dafür eine werkkundige Quelle und Kurator von mehreren Ausstellungen zu ihm. Bildhauer mit Situations-Zuspitz-Flair (Objekte, ortsbezogene Installationen…), 24 Jahre Initiator/Kurator des „Parkhaus“-Ausstellungsraumes im Garten des Künstlervereins Malkasten. Siehe z.B. https://www.bio-graph.de/karl-heinz-rummeny (Zugang v. 20.6.2021; dort das oben seinerseits von Eiskellerberg TV Zitierte, 2013)

    Susanne Fasbender * in Bad Godesberg; begann als Malerin (Studium bei O. Muehl in Ös-terreich und Dtld., dann Ddf. bei Nan Hoover), heute v. A. Video-, Filmemacherin/Forscherin etwa zum Hambacher Wald („Brand“, vielbeachtete Film-Trilogie) und ähnlich Brisantem, generell zu „Grundverhältnissen der Gewalt im gesellschaftlichen Zusammenleben“ (https://www.susannefasbender.de/biografie.html, Zugang 18. 6. 2021). Gründerin, 5 J. Lei-terin des Kunstfilmtags, Düsseldorf

    Ille Chamier * am Niederrein, seit langem in Düsseldorf dichtend, singend, dereinst mit Pina Bausch tanzend/bewegt und immer wieder zeichnend/malend und nicht ohne schelmische Ironie und Lust unterwegs.

    Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste F. T. * in Gelsenkirchen, dort bereits frühe Bekanntschaft mit dem Joseph-Beuys-Apologeten, -Studenten und Mitstreiter Johannes Stüttgen, u. A.; an der Düsseldorfer Akademie philologisch aktiv referierte sie bereits zu Beuys’ Lebzei-ten zu ihm. Initiatorin/Kuratorin z.B. der Dichterbegegnungsreihen Poetische Begegnungen im Onomato Künstlerverein (den sie mitgründete) in Düsseldorf

     

     

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  • Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Den ganzen Tag
    25-07-21-29-08-21

    Vor fünfzig Jahren nahm sich der Lyriker Paul Celan (23.11.1920- 20.04.1970) in Paris das Leben. Sein Leichnam wurde aus der Seine geborgen, die genauen Todesumstände sind nicht bekannt. Er sah sich verfolgt von Plagiatsvorwürfen, umgeben von wachsendem Antisemitismus, böswillig missverstanden von Strömungen des Literaturbetriebs. Zugleich war er Träger des Georg-Büchner-Preises, seine Gedichte fanden renommierte Verleger, auch ihr Publikum.

    Vor hundert Jahren kam der Lyriker Paul Celan als Sohn einer deutschsprachigen jüdischen Familie in Czernowitz in der Bukowina zur Welt. Die Ausstellung des HdH BW stellt Grundlinien seines Lebenswegs vor und präsentiert an Hör- und Lesestationen Beispiele seines Werks. Seine Gedichte möchte er ohne Bezug zur Biografie gelesen sehen, »Meine Gedichte sind meine Vita« – aber ein Hintergrundwissen ist zur Annäherung unabdingbar: »Denn das Gedicht ist nicht zeitlos« und sein Autor »wirklichkeitswund und Wirklichkeit suchend«.

    • Eine Ausstellung von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus in Kooperation mit Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
  • KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    07:00 -22:00
    25-07-21-31-07-21

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

                                  

    100 Jahre Joseph Beuys: Ausstellung im Atrium der Stadtsparkasse

    Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys zeigt ein Künstlerkollektiv – bestehend aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern von Joseph Beuys sowie Kunstschaffenden des Künstlervereins ArtFakt e.V. – vom 1. bis zum 31. Juli 2021 die Ausstellung sowie Intervention „KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys“ im Atrium der Stadtsparkasse Düsseldorf an der Berliner Allee.

    „Wir sind eine private Initiative von Kunst- und Kulturinteressierten und möchten die erfreuliche Kampagne des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW »Beuys 2021« mit unserem Beitrag bereichern“, so die Initiatoren.

    Neben einer raumgreifenden Installation des „Bauwagens der Demokratie“ werden eigens von den Künstlerinnen und Künstlern für diese Szenerie geschaffene Tafeln gezeigt. Die Ausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet.

    Ausstellung täglich von 7 bis 22 Uhr geöffnet

    Interessierte können die Ausstellung im Rahmen der Öffnungszeiten des Atriums (täglich 7.00 – 22.00 Uhr) vom 1. bis zum 31. Juli besuchen. Am 1. Juli um 19.00 Uhr findet zur Eröffnung eine Performance des Improvisationschores Polyfolie statt, der eine Version der Aktion „Ja, Ja, Ja, Ja, Ja, Nee, Nee, Nee, Nee, Nee“ von Joseph Beuys präsentiert. Die Besucherzahl ist aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen begrenzt.

    Neben der Ausstellung im Atrium finden zudem vom 20. bis zum 23. Juli im Forum (3. Etage) der Stadtsparkasse Düsseldorf Aktionstage mit Vorträgen zu Projekten von Joseph Beuys, dem erweiterten Kunstbegriff sowie Gesprächen mit Beuys-Schülern statt.

    Das Ausstellungsprogramm im Überblick:

    Do. 01. Juli, 18:00-22:00 Uhr
    Vernissage Atrium
    Bodeninstallation
    Bauwagen der Demokratie
    Ab 19:00 Uhr: Performance Improvisationschor Polyfolie

    Di.-Fr. 20.-23. Juli, 14:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Ursula Ströbele
    Rauminstallation

    Di. 20. Juli, 19:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Landschaft sibirisch und Klang
    Ursula Ströbele, Rüdiger T. Wich
    Stephen Reader, Sylvie Norhausen
    Vortrag Susanne Fasbender

    Mi. 21. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Beuys und Sprache, Frauke Tomczak
    Kurzvortrag und Beuysfilm
    Susanne Fasbender, Kurzvortrag
    Ille Chamier und Frauke Tomczak lesen

    Do. 22. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage Forum
    Frauke Tomczak spricht mit Beuys-Schüler*innen

    Fr. 23. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Karl Heinz Rummeny
    Vortrag 7000 Eichen, documenta ´82
    Geschichte und Ausblick in die Zukunft

    Teilnehmende Künstler*innen sind:

     ArtJanz
     Stephen Reader
     Ursula Ströbele
     Rüdiger Tschibbi Wich
     Sylvie Norhausen
     Alwina Heinz
     Thomas Giese
     Polyfolie (Chor)
     Karl Heinz Rummeny
     Susanne Fasbender
     Ille Chamier
     Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste

    Anmeldung zu den Veranstaltungen unter: kulturstiftung@sskduesseldorf.de

    Näheres zum Verein ArtFakt e.V. unter: //artfakt2010.wordpress.com/

    Wagen: Gang – Eine Intervention in der Kassenhalle und einiges darüber
    Wagen: Im Mai wie eh’ dem ein Bauwagen zwischen Park und der Off-Flanke eines Einkaufs-arkadengeländes: nur, dass der dort über die vergangenen Jahre zu einer Art kleinen Institution gewordene Bauwagen der Demokratie, jetzt innen gänzlich in Malervlies ausgekleidet war und nach allen Coronaregeln bedingt begehbar, zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys. Zum 1. Juli nun (Eröffnung) der eigentümliche Gang des Bauwagens der Demokratie in gewandelter Form in die gläserne Zentrale der Düsseldorfer Stadtsparkasse an der Berliner Allee.

    Auf das vom Künstler uns Mitgegebene wie auch auf diesen Ort eingehen und Letzteren für die Dauer zu ihrem Medium machen, was keinen Widerspruch erzwingt – ihm einige seiner (wie auch des Künstlers) im funktionalen Alltag eher unter der Haut mitgenommenen Reso-nanzen entlocken und ihnen Raum öffnen, Formen zum Klingen bringen – wollen 12 bildende, Diskurs- und Tonkünstler*innen und deren Gäste während des Monats Juli, in jeweils eigener Sprache, Aussagen und Einladungen zu den Impulsen, die sie von (oder zeitgeistig parallel zu) Joseph Beuys oder auch erst später erkennend, in ihr Tun aufgenommen haben bzw. aufnehmen und weiterführen.

    Bank und Beuys. Was ist Kapital?
    Der gastgebende Ort selbst bringt verwandte Geschichte und Aspekte seines Geistes mit. War die Sparkassenzentrale schließlich nicht alleine als Geldinstitut gedacht und geplant, sondern an der ansonsten nicht überbordend verweil- und willkommenverheißenden Stadt-verkehrsader Berliner Allee, auch als Treffpunkt, Ort für Austausch, Ideen, Begegnungen und Betrachtung. In weniger Kreisen bekannt als es dies verdient: In der 3. Etage im großen Saal, dem Forum der Stadtsparkasse, verleiht jährlich deren Kunst- und Kulturstiftung den Düs-seldorfer Literaturpreis; es gibt Konzerte und anderes von gemeinschaftlichem, sprich: kulturellen Interesse dort. Es gab noch zu Joseph Beuys’ Lebzeiten eine Ausstellung (Joseph Beuys: Frauen, 1982). Ein Café (derzeit leider eingestellt) gab es in der großen Kassenhalle auf Parterre; es gab den sozialen Gedanken, der Mitgestaltung und den eines Forums eben; nicht nur bänkisch und nicht nur rheinstädtisch. Diesem konkreten Zug heute erneut zu-sprechen zu können wäre doch kein zu verachtendes Hutlüften, chapeau! nicht nur und nicht zumindest zu Ehren des Jahrhundertjubilars.

    Zu den VERANSTALTUNGEN: 3. Stock
    Im Forum der Stadtsparkasse Düsseldorf, dem Saal auf dem 3. Stock, sind eine Reihe von Vorträgen und Gesprächen zum Beuysbezug geplant.

    Ebenso auf dem 3. Stock, auf der Etage, dem offenen weitläufigen Foyer zum Saal Landschaft sibirisch und Klang

    Zur Arbeit von Ursula Ströbele: inspiriert von extrem divergierenden Bedeutungs-Zusammenhängen, auch ganz lebenspraktischen, hat U. Ströbele die Grundzüge des Gesamt-Tableaus für die 3. Etage entworfen.

    Wir hoffen, dabei möglichen Intentionen von Joseph Beuys zumindest entfernt ahnungsweise nähergekommen zu sein.

    Die Künstler*innen:

    ArtJanz * in Duisburg als Wolfram Janz, bald sich vom Boden auf mit Düsseldorf bekannt gemacht und seit einer unverhofften Barbegegnung mit und einem Fazit dazu von J. Beuys weiß er, dass das, was er, ArtJanz, lebt, ihn als Künstler definiert. Gründer (2010) und Koordinator des ArtFakt e.V. und dessen Bauwagen der Demokratie (2011), einer „mobilen Galerie“ die ausdrücklich für alle da ist.
    Stephen Reader Seit der Akademiezeit (ab 1972, lieber JB!) in Düsseldorf. *in Zürich aus halbenglischer Ehe, dann hin und her zwischen den beiden Kulturkreisen: legt Sprache nahe, die Grafik des Schreibens, der Grenzen bzw. Nebulösitat – Nachzeichnungen (Spuren, Gestus) im Raum; voices – Artikulationen. Klangperformances mit Sylvie Norhausen. Public Private ist ein Stadtbild-anvisierendes Garten(kunst)-Projekt. Mitinitiator der Ateliers und Galerie Himmelgeister Str. („Altes Jagenberggelände“)

    Ursula Ströbele * in Friedrichshafen/Bodensee und von dem Leben an diesem fast Binnenmeer dem Ozeanischen, dem wenn überhaupt, anti-prätentiösen Weltenwahrnehmen und -träumen bald getränkt. Bildhauerisch freie Künstlerin in Düsseldorf, auch schreibend, Initia-torin/Kuratorin u. A. von Lesungsreihen im Außenbereich und sonstigen Mauerfällen, freizügigen Kontinuen, will sagen, Projekten (Glashaus Worringer Platz)

    Rüdiger Tschibbi Wich * in Freiburg i.B.; Student von Joseph Beuys späte 1960er ff., Meisterschüler, einer der gewählten Klassenleiter in des Lehrers kontroverser Ausschluss-Abwesenheit von der Akademie von 1972 bis 1980, beherztestens und zugleich lebensbegrüßend seinen Gegenübern, empathischst gesellschaftskünstlerisch aktiv, darin selber ein Stück sich bis aktuell in dieser Intervention fortsetzende, entwickelnde Düsseldorfer Bewegungsgeschichte und scharfer bis philosophisch-lyrischer Geschichtsverlaufbeobachtung auf täglicher Basis.

    Sylvie Norhausen * in Hannover; nach US-amerikanischer Frühkindheit, in D., Musike-rin/Singer-Songwriter, Instrumentalistin, in Düsseldorf, u.A. mit den von ihr und Jochen Nor-hausen mitgegründeten Ensembles Orient Express und DarBahar, begegnungsfreudiges Cross-over mitunter iranischen und deutschen Musikguts. Es tauchen auch schon mal frühe Töne und Instrumente auf. Klangperformances mit Stephen Reader, u.a. im Onomato Künst-lerverein und im Glashaus Worringer Platz, Düsseldorf.

    Alwina Heinz * in Kasachstan, nach dem Studium Mathematik, Philosophie und Theologie zur Düsseldorfer Akademie – Meisterschülerin und Akademiebrief von Thomas Grünfeld. Linien, bei ihr verbinden sie, durch die Existenzlabyrinthe, eher als dass sie trennen, umreißen können sie aber auch und damit doch wieder einfrieden; Netzwerke aufgespürt, filigrane, so wie sie Organismen eben bilden oder auch einfach welche „sind“.

    Thomas Giese * Düsseldorf. Studium der Kunst und Kunstgeschichte an der Akademie. Gieses Forschungsschwerpunkt ist heute die Düsseldorfer Kunstgeschichte (zeitgenössisch und 19. Jhdt.). Mehrere Veröffentlichungen im Jahrbuch des Forum Vormärzforschung und im Heine-Jahrbuch. Von Giese erscheinen regelmäßig Artikel in der TERZ, Düsseldorfer Monatsmagazin für Politik und Kultur. Darüber hinaus Veröffentlichungen in taz und junger Welt.

    Polyfolie (Chor) ein mit bis zu 16 Mitgliedern auftretender, Kölner „Zweig“ der von Phil Minton (GB) als Feral Choir über Regionen und Ländern streugesäten stimm-experimentell-choralen „Wildsaat“ [verwildert = feral] – Brigitte Küpper, Bärbel Nolden, Marion Schüller, Renée Blume, Ute Geuss, Andrea Lorenz, Gala Hummel, Andreas Techler, Ansgar Wallstein, Norbert Zajac, Gerno Bogumil, Hansjörg Schall, Ivan Zilli, Daniel May, Iouri Grankin, Karl Krützmann

    Karl Heinz Rummeny * in Bad Lippspringe. „Im Grunde… immer noch Anhänger, von Beuys, unbedingt, … Sein Jünger … deshalb noch lange nicht“, dafür eine werkkundige Quelle und Kurator von mehreren Ausstellungen zu ihm. Bildhauer mit Situations-Zuspitz-Flair (Objekte, ortsbezogene Installationen…), 24 Jahre Initiator/Kurator des „Parkhaus“-Ausstellungsraumes im Garten des Künstlervereins Malkasten. Siehe z.B. https://www.bio-graph.de/karl-heinz-rummeny (Zugang v. 20.6.2021; dort das oben seinerseits von Eiskellerberg TV Zitierte, 2013)

    Susanne Fasbender * in Bad Godesberg; begann als Malerin (Studium bei O. Muehl in Ös-terreich und Dtld., dann Ddf. bei Nan Hoover), heute v. A. Video-, Filmemacherin/Forscherin etwa zum Hambacher Wald („Brand“, vielbeachtete Film-Trilogie) und ähnlich Brisantem, generell zu „Grundverhältnissen der Gewalt im gesellschaftlichen Zusammenleben“ (https://www.susannefasbender.de/biografie.html, Zugang 18. 6. 2021). Gründerin, 5 J. Lei-terin des Kunstfilmtags, Düsseldorf

    Ille Chamier * am Niederrein, seit langem in Düsseldorf dichtend, singend, dereinst mit Pina Bausch tanzend/bewegt und immer wieder zeichnend/malend und nicht ohne schelmische Ironie und Lust unterwegs.

    Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste F. T. * in Gelsenkirchen, dort bereits frühe Bekanntschaft mit dem Joseph-Beuys-Apologeten, -Studenten und Mitstreiter Johannes Stüttgen, u. A.; an der Düsseldorfer Akademie philologisch aktiv referierte sie bereits zu Beuys’ Lebzei-ten zu ihm. Initiatorin/Kuratorin z.B. der Dichterbegegnungsreihen Poetische Begegnungen im Onomato Künstlerverein (den sie mitgründete) in Düsseldorf

     

     

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  • Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Den ganzen Tag
    26-07-21-29-08-21

    Vor fünfzig Jahren nahm sich der Lyriker Paul Celan (23.11.1920- 20.04.1970) in Paris das Leben. Sein Leichnam wurde aus der Seine geborgen, die genauen Todesumstände sind nicht bekannt. Er sah sich verfolgt von Plagiatsvorwürfen, umgeben von wachsendem Antisemitismus, böswillig missverstanden von Strömungen des Literaturbetriebs. Zugleich war er Träger des Georg-Büchner-Preises, seine Gedichte fanden renommierte Verleger, auch ihr Publikum.

    Vor hundert Jahren kam der Lyriker Paul Celan als Sohn einer deutschsprachigen jüdischen Familie in Czernowitz in der Bukowina zur Welt. Die Ausstellung des HdH BW stellt Grundlinien seines Lebenswegs vor und präsentiert an Hör- und Lesestationen Beispiele seines Werks. Seine Gedichte möchte er ohne Bezug zur Biografie gelesen sehen, »Meine Gedichte sind meine Vita« – aber ein Hintergrundwissen ist zur Annäherung unabdingbar: »Denn das Gedicht ist nicht zeitlos« und sein Autor »wirklichkeitswund und Wirklichkeit suchend«.

    • Eine Ausstellung von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus in Kooperation mit Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
  • KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    07:00 -22:00
    26-07-21-31-07-21

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

                                  

    100 Jahre Joseph Beuys: Ausstellung im Atrium der Stadtsparkasse

    Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys zeigt ein Künstlerkollektiv – bestehend aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern von Joseph Beuys sowie Kunstschaffenden des Künstlervereins ArtFakt e.V. – vom 1. bis zum 31. Juli 2021 die Ausstellung sowie Intervention „KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys“ im Atrium der Stadtsparkasse Düsseldorf an der Berliner Allee.

    „Wir sind eine private Initiative von Kunst- und Kulturinteressierten und möchten die erfreuliche Kampagne des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW »Beuys 2021« mit unserem Beitrag bereichern“, so die Initiatoren.

    Neben einer raumgreifenden Installation des „Bauwagens der Demokratie“ werden eigens von den Künstlerinnen und Künstlern für diese Szenerie geschaffene Tafeln gezeigt. Die Ausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet.

    Ausstellung täglich von 7 bis 22 Uhr geöffnet

    Interessierte können die Ausstellung im Rahmen der Öffnungszeiten des Atriums (täglich 7.00 – 22.00 Uhr) vom 1. bis zum 31. Juli besuchen. Am 1. Juli um 19.00 Uhr findet zur Eröffnung eine Performance des Improvisationschores Polyfolie statt, der eine Version der Aktion „Ja, Ja, Ja, Ja, Ja, Nee, Nee, Nee, Nee, Nee“ von Joseph Beuys präsentiert. Die Besucherzahl ist aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen begrenzt.

    Neben der Ausstellung im Atrium finden zudem vom 20. bis zum 23. Juli im Forum (3. Etage) der Stadtsparkasse Düsseldorf Aktionstage mit Vorträgen zu Projekten von Joseph Beuys, dem erweiterten Kunstbegriff sowie Gesprächen mit Beuys-Schülern statt.

    Das Ausstellungsprogramm im Überblick:

    Do. 01. Juli, 18:00-22:00 Uhr
    Vernissage Atrium
    Bodeninstallation
    Bauwagen der Demokratie
    Ab 19:00 Uhr: Performance Improvisationschor Polyfolie

    Di.-Fr. 20.-23. Juli, 14:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Ursula Ströbele
    Rauminstallation

    Di. 20. Juli, 19:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Landschaft sibirisch und Klang
    Ursula Ströbele, Rüdiger T. Wich
    Stephen Reader, Sylvie Norhausen
    Vortrag Susanne Fasbender

    Mi. 21. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Beuys und Sprache, Frauke Tomczak
    Kurzvortrag und Beuysfilm
    Susanne Fasbender, Kurzvortrag
    Ille Chamier und Frauke Tomczak lesen

    Do. 22. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage Forum
    Frauke Tomczak spricht mit Beuys-Schüler*innen

    Fr. 23. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Karl Heinz Rummeny
    Vortrag 7000 Eichen, documenta ´82
    Geschichte und Ausblick in die Zukunft

    Teilnehmende Künstler*innen sind:

     ArtJanz
     Stephen Reader
     Ursula Ströbele
     Rüdiger Tschibbi Wich
     Sylvie Norhausen
     Alwina Heinz
     Thomas Giese
     Polyfolie (Chor)
     Karl Heinz Rummeny
     Susanne Fasbender
     Ille Chamier
     Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste

    Anmeldung zu den Veranstaltungen unter: kulturstiftung@sskduesseldorf.de

    Näheres zum Verein ArtFakt e.V. unter: //artfakt2010.wordpress.com/

    Wagen: Gang – Eine Intervention in der Kassenhalle und einiges darüber
    Wagen: Im Mai wie eh’ dem ein Bauwagen zwischen Park und der Off-Flanke eines Einkaufs-arkadengeländes: nur, dass der dort über die vergangenen Jahre zu einer Art kleinen Institution gewordene Bauwagen der Demokratie, jetzt innen gänzlich in Malervlies ausgekleidet war und nach allen Coronaregeln bedingt begehbar, zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys. Zum 1. Juli nun (Eröffnung) der eigentümliche Gang des Bauwagens der Demokratie in gewandelter Form in die gläserne Zentrale der Düsseldorfer Stadtsparkasse an der Berliner Allee.

    Auf das vom Künstler uns Mitgegebene wie auch auf diesen Ort eingehen und Letzteren für die Dauer zu ihrem Medium machen, was keinen Widerspruch erzwingt – ihm einige seiner (wie auch des Künstlers) im funktionalen Alltag eher unter der Haut mitgenommenen Reso-nanzen entlocken und ihnen Raum öffnen, Formen zum Klingen bringen – wollen 12 bildende, Diskurs- und Tonkünstler*innen und deren Gäste während des Monats Juli, in jeweils eigener Sprache, Aussagen und Einladungen zu den Impulsen, die sie von (oder zeitgeistig parallel zu) Joseph Beuys oder auch erst später erkennend, in ihr Tun aufgenommen haben bzw. aufnehmen und weiterführen.

    Bank und Beuys. Was ist Kapital?
    Der gastgebende Ort selbst bringt verwandte Geschichte und Aspekte seines Geistes mit. War die Sparkassenzentrale schließlich nicht alleine als Geldinstitut gedacht und geplant, sondern an der ansonsten nicht überbordend verweil- und willkommenverheißenden Stadt-verkehrsader Berliner Allee, auch als Treffpunkt, Ort für Austausch, Ideen, Begegnungen und Betrachtung. In weniger Kreisen bekannt als es dies verdient: In der 3. Etage im großen Saal, dem Forum der Stadtsparkasse, verleiht jährlich deren Kunst- und Kulturstiftung den Düs-seldorfer Literaturpreis; es gibt Konzerte und anderes von gemeinschaftlichem, sprich: kulturellen Interesse dort. Es gab noch zu Joseph Beuys’ Lebzeiten eine Ausstellung (Joseph Beuys: Frauen, 1982). Ein Café (derzeit leider eingestellt) gab es in der großen Kassenhalle auf Parterre; es gab den sozialen Gedanken, der Mitgestaltung und den eines Forums eben; nicht nur bänkisch und nicht nur rheinstädtisch. Diesem konkreten Zug heute erneut zu-sprechen zu können wäre doch kein zu verachtendes Hutlüften, chapeau! nicht nur und nicht zumindest zu Ehren des Jahrhundertjubilars.

    Zu den VERANSTALTUNGEN: 3. Stock
    Im Forum der Stadtsparkasse Düsseldorf, dem Saal auf dem 3. Stock, sind eine Reihe von Vorträgen und Gesprächen zum Beuysbezug geplant.

    Ebenso auf dem 3. Stock, auf der Etage, dem offenen weitläufigen Foyer zum Saal Landschaft sibirisch und Klang

    Zur Arbeit von Ursula Ströbele: inspiriert von extrem divergierenden Bedeutungs-Zusammenhängen, auch ganz lebenspraktischen, hat U. Ströbele die Grundzüge des Gesamt-Tableaus für die 3. Etage entworfen.

    Wir hoffen, dabei möglichen Intentionen von Joseph Beuys zumindest entfernt ahnungsweise nähergekommen zu sein.

    Die Künstler*innen:

    ArtJanz * in Duisburg als Wolfram Janz, bald sich vom Boden auf mit Düsseldorf bekannt gemacht und seit einer unverhofften Barbegegnung mit und einem Fazit dazu von J. Beuys weiß er, dass das, was er, ArtJanz, lebt, ihn als Künstler definiert. Gründer (2010) und Koordinator des ArtFakt e.V. und dessen Bauwagen der Demokratie (2011), einer „mobilen Galerie“ die ausdrücklich für alle da ist.
    Stephen Reader Seit der Akademiezeit (ab 1972, lieber JB!) in Düsseldorf. *in Zürich aus halbenglischer Ehe, dann hin und her zwischen den beiden Kulturkreisen: legt Sprache nahe, die Grafik des Schreibens, der Grenzen bzw. Nebulösitat – Nachzeichnungen (Spuren, Gestus) im Raum; voices – Artikulationen. Klangperformances mit Sylvie Norhausen. Public Private ist ein Stadtbild-anvisierendes Garten(kunst)-Projekt. Mitinitiator der Ateliers und Galerie Himmelgeister Str. („Altes Jagenberggelände“)

    Ursula Ströbele * in Friedrichshafen/Bodensee und von dem Leben an diesem fast Binnenmeer dem Ozeanischen, dem wenn überhaupt, anti-prätentiösen Weltenwahrnehmen und -träumen bald getränkt. Bildhauerisch freie Künstlerin in Düsseldorf, auch schreibend, Initia-torin/Kuratorin u. A. von Lesungsreihen im Außenbereich und sonstigen Mauerfällen, freizügigen Kontinuen, will sagen, Projekten (Glashaus Worringer Platz)

    Rüdiger Tschibbi Wich * in Freiburg i.B.; Student von Joseph Beuys späte 1960er ff., Meisterschüler, einer der gewählten Klassenleiter in des Lehrers kontroverser Ausschluss-Abwesenheit von der Akademie von 1972 bis 1980, beherztestens und zugleich lebensbegrüßend seinen Gegenübern, empathischst gesellschaftskünstlerisch aktiv, darin selber ein Stück sich bis aktuell in dieser Intervention fortsetzende, entwickelnde Düsseldorfer Bewegungsgeschichte und scharfer bis philosophisch-lyrischer Geschichtsverlaufbeobachtung auf täglicher Basis.

    Sylvie Norhausen * in Hannover; nach US-amerikanischer Frühkindheit, in D., Musike-rin/Singer-Songwriter, Instrumentalistin, in Düsseldorf, u.A. mit den von ihr und Jochen Nor-hausen mitgegründeten Ensembles Orient Express und DarBahar, begegnungsfreudiges Cross-over mitunter iranischen und deutschen Musikguts. Es tauchen auch schon mal frühe Töne und Instrumente auf. Klangperformances mit Stephen Reader, u.a. im Onomato Künst-lerverein und im Glashaus Worringer Platz, Düsseldorf.

    Alwina Heinz * in Kasachstan, nach dem Studium Mathematik, Philosophie und Theologie zur Düsseldorfer Akademie – Meisterschülerin und Akademiebrief von Thomas Grünfeld. Linien, bei ihr verbinden sie, durch die Existenzlabyrinthe, eher als dass sie trennen, umreißen können sie aber auch und damit doch wieder einfrieden; Netzwerke aufgespürt, filigrane, so wie sie Organismen eben bilden oder auch einfach welche „sind“.

    Thomas Giese * Düsseldorf. Studium der Kunst und Kunstgeschichte an der Akademie. Gieses Forschungsschwerpunkt ist heute die Düsseldorfer Kunstgeschichte (zeitgenössisch und 19. Jhdt.). Mehrere Veröffentlichungen im Jahrbuch des Forum Vormärzforschung und im Heine-Jahrbuch. Von Giese erscheinen regelmäßig Artikel in der TERZ, Düsseldorfer Monatsmagazin für Politik und Kultur. Darüber hinaus Veröffentlichungen in taz und junger Welt.

    Polyfolie (Chor) ein mit bis zu 16 Mitgliedern auftretender, Kölner „Zweig“ der von Phil Minton (GB) als Feral Choir über Regionen und Ländern streugesäten stimm-experimentell-choralen „Wildsaat“ [verwildert = feral] – Brigitte Küpper, Bärbel Nolden, Marion Schüller, Renée Blume, Ute Geuss, Andrea Lorenz, Gala Hummel, Andreas Techler, Ansgar Wallstein, Norbert Zajac, Gerno Bogumil, Hansjörg Schall, Ivan Zilli, Daniel May, Iouri Grankin, Karl Krützmann

    Karl Heinz Rummeny * in Bad Lippspringe. „Im Grunde… immer noch Anhänger, von Beuys, unbedingt, … Sein Jünger … deshalb noch lange nicht“, dafür eine werkkundige Quelle und Kurator von mehreren Ausstellungen zu ihm. Bildhauer mit Situations-Zuspitz-Flair (Objekte, ortsbezogene Installationen…), 24 Jahre Initiator/Kurator des „Parkhaus“-Ausstellungsraumes im Garten des Künstlervereins Malkasten. Siehe z.B. https://www.bio-graph.de/karl-heinz-rummeny (Zugang v. 20.6.2021; dort das oben seinerseits von Eiskellerberg TV Zitierte, 2013)

    Susanne Fasbender * in Bad Godesberg; begann als Malerin (Studium bei O. Muehl in Ös-terreich und Dtld., dann Ddf. bei Nan Hoover), heute v. A. Video-, Filmemacherin/Forscherin etwa zum Hambacher Wald („Brand“, vielbeachtete Film-Trilogie) und ähnlich Brisantem, generell zu „Grundverhältnissen der Gewalt im gesellschaftlichen Zusammenleben“ (https://www.susannefasbender.de/biografie.html, Zugang 18. 6. 2021). Gründerin, 5 J. Lei-terin des Kunstfilmtags, Düsseldorf

    Ille Chamier * am Niederrein, seit langem in Düsseldorf dichtend, singend, dereinst mit Pina Bausch tanzend/bewegt und immer wieder zeichnend/malend und nicht ohne schelmische Ironie und Lust unterwegs.

    Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste F. T. * in Gelsenkirchen, dort bereits frühe Bekanntschaft mit dem Joseph-Beuys-Apologeten, -Studenten und Mitstreiter Johannes Stüttgen, u. A.; an der Düsseldorfer Akademie philologisch aktiv referierte sie bereits zu Beuys’ Lebzei-ten zu ihm. Initiatorin/Kuratorin z.B. der Dichterbegegnungsreihen Poetische Begegnungen im Onomato Künstlerverein (den sie mitgründete) in Düsseldorf

     

     

  • Ausstellung „Best Beloved“ von Robin Weuste

    Ausstellung „Best Beloved“ von Robin Weuste

    10:00 -16:00
    26-07-21-27-07-21

    Adersstraße 45, 40215 Düsseldorf, Deutschland

    Adersstraße 45, 40215 Düsseldorf, Deutschland

    Im Kunsthaus Popescu, Aderssstraße 45, wird vom 16.Juli bis 15. August die Ausstellung „Best Beloved“ von Robin Weuste gezeigt.

    Das Titel gebende Bild “Best-Beloved” zeigt eine Interpretation des homerischen Helden Achilles und dessen Freund Patroklus, den Achilles φίλτατος (Philtatos) nannte. Das altgriechische Wort Philtatos bezeichnet den am meisten Geliebten, den Best-Beloved. Die Ausstellung im Kunsthaus Popescu zeigt in kleineren und überlebensgroßen Formaten Darstellungen entrückter Entitäten in einsamer Natur, die den Konflikt von selbstbewusstem Eros und hermethischer Verschlossenheit aushalten. Die ausgewählten Bilder sind im Sinne des Titels quasi Robin Weustes “Philtatoi” des letzten Jahres.

    Robin Weuste, geboren 1993 in Solingen, schloss 2019 sein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf ab und lebt und arbeitet seitdem als freischaffender Künstler in Düsseldorf. Robin remystifiziert seine Umwelt, indem er Alltagseindrücke wie Blicke, Berührungen, zwei Männer auf einer Bank oder einen Nachtspaziergang in eine Dramaturgie einbaut, die sie ihrer Alltäglichkeit enthebt und damit das archetypische, zugrundeliegende Gefühl erforscht. Im Kontrast dazu steht die Auseinandersetzung mit bekannten mythologischen Figuren, die sich in Robins Bildern von ihrer Geschichtslastigkeit befreien und nach Intimität und Ruhe suchen.

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  • Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Den ganzen Tag
    27-07-21-29-08-21

    Vor fünfzig Jahren nahm sich der Lyriker Paul Celan (23.11.1920- 20.04.1970) in Paris das Leben. Sein Leichnam wurde aus der Seine geborgen, die genauen Todesumstände sind nicht bekannt. Er sah sich verfolgt von Plagiatsvorwürfen, umgeben von wachsendem Antisemitismus, böswillig missverstanden von Strömungen des Literaturbetriebs. Zugleich war er Träger des Georg-Büchner-Preises, seine Gedichte fanden renommierte Verleger, auch ihr Publikum.

    Vor hundert Jahren kam der Lyriker Paul Celan als Sohn einer deutschsprachigen jüdischen Familie in Czernowitz in der Bukowina zur Welt. Die Ausstellung des HdH BW stellt Grundlinien seines Lebenswegs vor und präsentiert an Hör- und Lesestationen Beispiele seines Werks. Seine Gedichte möchte er ohne Bezug zur Biografie gelesen sehen, »Meine Gedichte sind meine Vita« – aber ein Hintergrundwissen ist zur Annäherung unabdingbar: »Denn das Gedicht ist nicht zeitlos« und sein Autor »wirklichkeitswund und Wirklichkeit suchend«.

    • Eine Ausstellung von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus in Kooperation mit Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
  • KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    07:00 -22:00
    27-07-21-31-07-21

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

                                  

    100 Jahre Joseph Beuys: Ausstellung im Atrium der Stadtsparkasse

    Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys zeigt ein Künstlerkollektiv – bestehend aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern von Joseph Beuys sowie Kunstschaffenden des Künstlervereins ArtFakt e.V. – vom 1. bis zum 31. Juli 2021 die Ausstellung sowie Intervention „KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys“ im Atrium der Stadtsparkasse Düsseldorf an der Berliner Allee.

    „Wir sind eine private Initiative von Kunst- und Kulturinteressierten und möchten die erfreuliche Kampagne des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW »Beuys 2021« mit unserem Beitrag bereichern“, so die Initiatoren.

    Neben einer raumgreifenden Installation des „Bauwagens der Demokratie“ werden eigens von den Künstlerinnen und Künstlern für diese Szenerie geschaffene Tafeln gezeigt. Die Ausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet.

    Ausstellung täglich von 7 bis 22 Uhr geöffnet

    Interessierte können die Ausstellung im Rahmen der Öffnungszeiten des Atriums (täglich 7.00 – 22.00 Uhr) vom 1. bis zum 31. Juli besuchen. Am 1. Juli um 19.00 Uhr findet zur Eröffnung eine Performance des Improvisationschores Polyfolie statt, der eine Version der Aktion „Ja, Ja, Ja, Ja, Ja, Nee, Nee, Nee, Nee, Nee“ von Joseph Beuys präsentiert. Die Besucherzahl ist aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen begrenzt.

    Neben der Ausstellung im Atrium finden zudem vom 20. bis zum 23. Juli im Forum (3. Etage) der Stadtsparkasse Düsseldorf Aktionstage mit Vorträgen zu Projekten von Joseph Beuys, dem erweiterten Kunstbegriff sowie Gesprächen mit Beuys-Schülern statt.

    Das Ausstellungsprogramm im Überblick:

    Do. 01. Juli, 18:00-22:00 Uhr
    Vernissage Atrium
    Bodeninstallation
    Bauwagen der Demokratie
    Ab 19:00 Uhr: Performance Improvisationschor Polyfolie

    Di.-Fr. 20.-23. Juli, 14:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Ursula Ströbele
    Rauminstallation

    Di. 20. Juli, 19:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Landschaft sibirisch und Klang
    Ursula Ströbele, Rüdiger T. Wich
    Stephen Reader, Sylvie Norhausen
    Vortrag Susanne Fasbender

    Mi. 21. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Beuys und Sprache, Frauke Tomczak
    Kurzvortrag und Beuysfilm
    Susanne Fasbender, Kurzvortrag
    Ille Chamier und Frauke Tomczak lesen

    Do. 22. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage Forum
    Frauke Tomczak spricht mit Beuys-Schüler*innen

    Fr. 23. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Karl Heinz Rummeny
    Vortrag 7000 Eichen, documenta ´82
    Geschichte und Ausblick in die Zukunft

    Teilnehmende Künstler*innen sind:

     ArtJanz
     Stephen Reader
     Ursula Ströbele
     Rüdiger Tschibbi Wich
     Sylvie Norhausen
     Alwina Heinz
     Thomas Giese
     Polyfolie (Chor)
     Karl Heinz Rummeny
     Susanne Fasbender
     Ille Chamier
     Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste

    Anmeldung zu den Veranstaltungen unter: kulturstiftung@sskduesseldorf.de

    Näheres zum Verein ArtFakt e.V. unter: //artfakt2010.wordpress.com/

    Wagen: Gang – Eine Intervention in der Kassenhalle und einiges darüber
    Wagen: Im Mai wie eh’ dem ein Bauwagen zwischen Park und der Off-Flanke eines Einkaufs-arkadengeländes: nur, dass der dort über die vergangenen Jahre zu einer Art kleinen Institution gewordene Bauwagen der Demokratie, jetzt innen gänzlich in Malervlies ausgekleidet war und nach allen Coronaregeln bedingt begehbar, zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys. Zum 1. Juli nun (Eröffnung) der eigentümliche Gang des Bauwagens der Demokratie in gewandelter Form in die gläserne Zentrale der Düsseldorfer Stadtsparkasse an der Berliner Allee.

    Auf das vom Künstler uns Mitgegebene wie auch auf diesen Ort eingehen und Letzteren für die Dauer zu ihrem Medium machen, was keinen Widerspruch erzwingt – ihm einige seiner (wie auch des Künstlers) im funktionalen Alltag eher unter der Haut mitgenommenen Reso-nanzen entlocken und ihnen Raum öffnen, Formen zum Klingen bringen – wollen 12 bildende, Diskurs- und Tonkünstler*innen und deren Gäste während des Monats Juli, in jeweils eigener Sprache, Aussagen und Einladungen zu den Impulsen, die sie von (oder zeitgeistig parallel zu) Joseph Beuys oder auch erst später erkennend, in ihr Tun aufgenommen haben bzw. aufnehmen und weiterführen.

    Bank und Beuys. Was ist Kapital?
    Der gastgebende Ort selbst bringt verwandte Geschichte und Aspekte seines Geistes mit. War die Sparkassenzentrale schließlich nicht alleine als Geldinstitut gedacht und geplant, sondern an der ansonsten nicht überbordend verweil- und willkommenverheißenden Stadt-verkehrsader Berliner Allee, auch als Treffpunkt, Ort für Austausch, Ideen, Begegnungen und Betrachtung. In weniger Kreisen bekannt als es dies verdient: In der 3. Etage im großen Saal, dem Forum der Stadtsparkasse, verleiht jährlich deren Kunst- und Kulturstiftung den Düs-seldorfer Literaturpreis; es gibt Konzerte und anderes von gemeinschaftlichem, sprich: kulturellen Interesse dort. Es gab noch zu Joseph Beuys’ Lebzeiten eine Ausstellung (Joseph Beuys: Frauen, 1982). Ein Café (derzeit leider eingestellt) gab es in der großen Kassenhalle auf Parterre; es gab den sozialen Gedanken, der Mitgestaltung und den eines Forums eben; nicht nur bänkisch und nicht nur rheinstädtisch. Diesem konkreten Zug heute erneut zu-sprechen zu können wäre doch kein zu verachtendes Hutlüften, chapeau! nicht nur und nicht zumindest zu Ehren des Jahrhundertjubilars.

    Zu den VERANSTALTUNGEN: 3. Stock
    Im Forum der Stadtsparkasse Düsseldorf, dem Saal auf dem 3. Stock, sind eine Reihe von Vorträgen und Gesprächen zum Beuysbezug geplant.

    Ebenso auf dem 3. Stock, auf der Etage, dem offenen weitläufigen Foyer zum Saal Landschaft sibirisch und Klang

    Zur Arbeit von Ursula Ströbele: inspiriert von extrem divergierenden Bedeutungs-Zusammenhängen, auch ganz lebenspraktischen, hat U. Ströbele die Grundzüge des Gesamt-Tableaus für die 3. Etage entworfen.

    Wir hoffen, dabei möglichen Intentionen von Joseph Beuys zumindest entfernt ahnungsweise nähergekommen zu sein.

    Die Künstler*innen:

    ArtJanz * in Duisburg als Wolfram Janz, bald sich vom Boden auf mit Düsseldorf bekannt gemacht und seit einer unverhofften Barbegegnung mit und einem Fazit dazu von J. Beuys weiß er, dass das, was er, ArtJanz, lebt, ihn als Künstler definiert. Gründer (2010) und Koordinator des ArtFakt e.V. und dessen Bauwagen der Demokratie (2011), einer „mobilen Galerie“ die ausdrücklich für alle da ist.
    Stephen Reader Seit der Akademiezeit (ab 1972, lieber JB!) in Düsseldorf. *in Zürich aus halbenglischer Ehe, dann hin und her zwischen den beiden Kulturkreisen: legt Sprache nahe, die Grafik des Schreibens, der Grenzen bzw. Nebulösitat – Nachzeichnungen (Spuren, Gestus) im Raum; voices – Artikulationen. Klangperformances mit Sylvie Norhausen. Public Private ist ein Stadtbild-anvisierendes Garten(kunst)-Projekt. Mitinitiator der Ateliers und Galerie Himmelgeister Str. („Altes Jagenberggelände“)

    Ursula Ströbele * in Friedrichshafen/Bodensee und von dem Leben an diesem fast Binnenmeer dem Ozeanischen, dem wenn überhaupt, anti-prätentiösen Weltenwahrnehmen und -träumen bald getränkt. Bildhauerisch freie Künstlerin in Düsseldorf, auch schreibend, Initia-torin/Kuratorin u. A. von Lesungsreihen im Außenbereich und sonstigen Mauerfällen, freizügigen Kontinuen, will sagen, Projekten (Glashaus Worringer Platz)

    Rüdiger Tschibbi Wich * in Freiburg i.B.; Student von Joseph Beuys späte 1960er ff., Meisterschüler, einer der gewählten Klassenleiter in des Lehrers kontroverser Ausschluss-Abwesenheit von der Akademie von 1972 bis 1980, beherztestens und zugleich lebensbegrüßend seinen Gegenübern, empathischst gesellschaftskünstlerisch aktiv, darin selber ein Stück sich bis aktuell in dieser Intervention fortsetzende, entwickelnde Düsseldorfer Bewegungsgeschichte und scharfer bis philosophisch-lyrischer Geschichtsverlaufbeobachtung auf täglicher Basis.

    Sylvie Norhausen * in Hannover; nach US-amerikanischer Frühkindheit, in D., Musike-rin/Singer-Songwriter, Instrumentalistin, in Düsseldorf, u.A. mit den von ihr und Jochen Nor-hausen mitgegründeten Ensembles Orient Express und DarBahar, begegnungsfreudiges Cross-over mitunter iranischen und deutschen Musikguts. Es tauchen auch schon mal frühe Töne und Instrumente auf. Klangperformances mit Stephen Reader, u.a. im Onomato Künst-lerverein und im Glashaus Worringer Platz, Düsseldorf.

    Alwina Heinz * in Kasachstan, nach dem Studium Mathematik, Philosophie und Theologie zur Düsseldorfer Akademie – Meisterschülerin und Akademiebrief von Thomas Grünfeld. Linien, bei ihr verbinden sie, durch die Existenzlabyrinthe, eher als dass sie trennen, umreißen können sie aber auch und damit doch wieder einfrieden; Netzwerke aufgespürt, filigrane, so wie sie Organismen eben bilden oder auch einfach welche „sind“.

    Thomas Giese * Düsseldorf. Studium der Kunst und Kunstgeschichte an der Akademie. Gieses Forschungsschwerpunkt ist heute die Düsseldorfer Kunstgeschichte (zeitgenössisch und 19. Jhdt.). Mehrere Veröffentlichungen im Jahrbuch des Forum Vormärzforschung und im Heine-Jahrbuch. Von Giese erscheinen regelmäßig Artikel in der TERZ, Düsseldorfer Monatsmagazin für Politik und Kultur. Darüber hinaus Veröffentlichungen in taz und junger Welt.

    Polyfolie (Chor) ein mit bis zu 16 Mitgliedern auftretender, Kölner „Zweig“ der von Phil Minton (GB) als Feral Choir über Regionen und Ländern streugesäten stimm-experimentell-choralen „Wildsaat“ [verwildert = feral] – Brigitte Küpper, Bärbel Nolden, Marion Schüller, Renée Blume, Ute Geuss, Andrea Lorenz, Gala Hummel, Andreas Techler, Ansgar Wallstein, Norbert Zajac, Gerno Bogumil, Hansjörg Schall, Ivan Zilli, Daniel May, Iouri Grankin, Karl Krützmann

    Karl Heinz Rummeny * in Bad Lippspringe. „Im Grunde… immer noch Anhänger, von Beuys, unbedingt, … Sein Jünger … deshalb noch lange nicht“, dafür eine werkkundige Quelle und Kurator von mehreren Ausstellungen zu ihm. Bildhauer mit Situations-Zuspitz-Flair (Objekte, ortsbezogene Installationen…), 24 Jahre Initiator/Kurator des „Parkhaus“-Ausstellungsraumes im Garten des Künstlervereins Malkasten. Siehe z.B. https://www.bio-graph.de/karl-heinz-rummeny (Zugang v. 20.6.2021; dort das oben seinerseits von Eiskellerberg TV Zitierte, 2013)

    Susanne Fasbender * in Bad Godesberg; begann als Malerin (Studium bei O. Muehl in Ös-terreich und Dtld., dann Ddf. bei Nan Hoover), heute v. A. Video-, Filmemacherin/Forscherin etwa zum Hambacher Wald („Brand“, vielbeachtete Film-Trilogie) und ähnlich Brisantem, generell zu „Grundverhältnissen der Gewalt im gesellschaftlichen Zusammenleben“ (https://www.susannefasbender.de/biografie.html, Zugang 18. 6. 2021). Gründerin, 5 J. Lei-terin des Kunstfilmtags, Düsseldorf

    Ille Chamier * am Niederrein, seit langem in Düsseldorf dichtend, singend, dereinst mit Pina Bausch tanzend/bewegt und immer wieder zeichnend/malend und nicht ohne schelmische Ironie und Lust unterwegs.

    Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste F. T. * in Gelsenkirchen, dort bereits frühe Bekanntschaft mit dem Joseph-Beuys-Apologeten, -Studenten und Mitstreiter Johannes Stüttgen, u. A.; an der Düsseldorfer Akademie philologisch aktiv referierte sie bereits zu Beuys’ Lebzei-ten zu ihm. Initiatorin/Kuratorin z.B. der Dichterbegegnungsreihen Poetische Begegnungen im Onomato Künstlerverein (den sie mitgründete) in Düsseldorf

     

     

  • Ausstellung „Best Beloved“ von Robin Weuste

    Ausstellung „Best Beloved“ von Robin Weuste

    10:00 -16:00
    27-07-21-27-07-21

    Adersstraße 45, 40215 Düsseldorf, Deutschland

    Adersstraße 45, 40215 Düsseldorf, Deutschland

    Im Kunsthaus Popescu, Aderssstraße 45, wird vom 16.Juli bis 15. August die Ausstellung „Best Beloved“ von Robin Weuste gezeigt.

    Das Titel gebende Bild “Best-Beloved” zeigt eine Interpretation des homerischen Helden Achilles und dessen Freund Patroklus, den Achilles φίλτατος (Philtatos) nannte. Das altgriechische Wort Philtatos bezeichnet den am meisten Geliebten, den Best-Beloved. Die Ausstellung im Kunsthaus Popescu zeigt in kleineren und überlebensgroßen Formaten Darstellungen entrückter Entitäten in einsamer Natur, die den Konflikt von selbstbewusstem Eros und hermethischer Verschlossenheit aushalten. Die ausgewählten Bilder sind im Sinne des Titels quasi Robin Weustes “Philtatoi” des letzten Jahres.

    Robin Weuste, geboren 1993 in Solingen, schloss 2019 sein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf ab und lebt und arbeitet seitdem als freischaffender Künstler in Düsseldorf. Robin remystifiziert seine Umwelt, indem er Alltagseindrücke wie Blicke, Berührungen, zwei Männer auf einer Bank oder einen Nachtspaziergang in eine Dramaturgie einbaut, die sie ihrer Alltäglichkeit enthebt und damit das archetypische, zugrundeliegende Gefühl erforscht. Im Kontrast dazu steht die Auseinandersetzung mit bekannten mythologischen Figuren, die sich in Robins Bildern von ihrer Geschichtslastigkeit befreien und nach Intimität und Ruhe suchen.

  • Ausstellung “Rheine Kunst”

    Ausstellung “Rheine Kunst”

    13:00 -20:00
    27-07-21-31-07-21

    Am Freitag, den 23. Juli 2021 ab 19:00 Uhr eröffnet eine neue Ausstellung in der Park-Kultur die Pforten, die bis zu 8. August gezeigt wird. Zur Vernissage ist jede/r willkommen, eine Anmeldung ist aber sinnvoll und erleichtert uns die Organisation. Also bitte per Mail anmelden mit Name, Mailanschrift und Telefon an info@d-mitte.de

    Unter dem Titel ,,Rhein(e)Kunst” stellen KünstlerInnen aus Düsseldorf und Köln gemeinsam ihre Kunst aus. Den Besucher erwartet ein interessanter Mix aus den beiden Städten am Rhein. Von Fotografie, über Malerei, Skulpturen und Trash Kunst.

    Auch der Werdegang der Künstler erstreckt sich über alle Bandbreiten. Von der Absolventin der Düsseldorfer Kunstakademie bis hin bundesweiten Netzwerker und scratsch Art Künstler ist alles vertreten.

    Und doch wird man beim Besuch der Ausstellung eines feststellen, die gemeinsame Liebe zur Kunst.

  • AYLIN LECLAIRE – SCULPTURAL RITUALS

    AYLIN LECLAIRE – SCULPTURAL RITUALS

    19:00 -23:00
    27-07-21

    Jacobistraße 6, 40211 Düsseldorf, Deutschland

    Jacobistraße 6, 40211 Düsseldorf, Deutschland

    Herzliche Einladung zu der Premiere der Konzertperformance im Malkastenpark

    19 Uhr Einlass

    21 Uhr Konzertperformance

    Livestream zum Konzert:

    https://youtu.be/pyJ-KWhJyoU

    Bitte beachten Sie die aktuellen Corona-Regelungen für NRW

    Tel: 0211 – 35 64 71
    info@malkasten.org
    www.malkasten.org

  • Ausstellung WOODSTOCK von VA WÖLFL im Jacobihaus

    Ausstellung WOODSTOCK von VA WÖLFL im Jacobihaus

    19:00 -22:00
    27-07-21

    Jacobistraße 6, 40211 Düsseldorf, Deutschland

    Jacobistraße 6, 40211 Düsseldorf, Deutschland

      Abb.© VA Wölfl, WOODSTOCK 1969

    JACOBIHAUS  –   VA WÖLFL WOODSTOCK
    20.J
    ULI – 29. AUG 2021

    Herzliche Einladung zur Eröffnung der Ausstellung im Jacobihaus am Dienstag, 20. Juli 2021 um 19 Uhr.

    Öffnungszeiten dienstags von 19 – 22 Uhr
    sowie nach telefonischer Vereinbarung unter 0211 – 35 64 71

    VA Wölfl bricht erwartete Gewissheiten und vertraute Vorstellungen. Als Künstler blickt er hinter die Kulissen der Sehgewohnheiten und als Choreograf konfrontiert er dichte Ruhe mit eindringlicher Dynamik.
    (Johannes auf der Lake)

     

    info@malkasten.org
    www.malkasten.org

  • Weitere Veranstaltungen
    • Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita
      Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita
      Den ganzen Tag
      27-07-21-29-08-21

      Vor fünfzig Jahren nahm sich der Lyriker Paul Celan (23.11.1920- 20.04.1970) in Paris das Leben. Sein Leichnam wurde aus der Seine geborgen, die genauen Todesumstände sind nicht bekannt. Er sah sich verfolgt von Plagiatsvorwürfen, umgeben von wachsendem Antisemitismus, böswillig missverstanden von Strömungen des Literaturbetriebs. Zugleich war er Träger des Georg-Büchner-Preises, seine Gedichte fanden renommierte Verleger, auch ihr Publikum.

      Vor hundert Jahren kam der Lyriker Paul Celan als Sohn einer deutschsprachigen jüdischen Familie in Czernowitz in der Bukowina zur Welt. Die Ausstellung des HdH BW stellt Grundlinien seines Lebenswegs vor und präsentiert an Hör- und Lesestationen Beispiele seines Werks. Seine Gedichte möchte er ohne Bezug zur Biografie gelesen sehen, »Meine Gedichte sind meine Vita« – aber ein Hintergrundwissen ist zur Annäherung unabdingbar: »Denn das Gedicht ist nicht zeitlos« und sein Autor »wirklichkeitswund und Wirklichkeit suchend«.

      • Eine Ausstellung von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus in Kooperation mit Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
    • KREATIVITÄT KUNST ARBEIT - Hommage 100 Beuys
      KREATIVITÄT KUNST ARBEIT - Hommage 100 Beuys
      07:00 -22:00
      27-07-21-31-07-21
      Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf
      Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

                                    

      100 Jahre Joseph Beuys: Ausstellung im Atrium der Stadtsparkasse

      Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys zeigt ein Künstlerkollektiv – bestehend aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern von Joseph Beuys sowie Kunstschaffenden des Künstlervereins ArtFakt e.V. – vom 1. bis zum 31. Juli 2021 die Ausstellung sowie Intervention „KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys“ im Atrium der Stadtsparkasse Düsseldorf an der Berliner Allee.

      „Wir sind eine private Initiative von Kunst- und Kulturinteressierten und möchten die erfreuliche Kampagne des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW »Beuys 2021« mit unserem Beitrag bereichern“, so die Initiatoren.

      Neben einer raumgreifenden Installation des „Bauwagens der Demokratie“ werden eigens von den Künstlerinnen und Künstlern für diese Szenerie geschaffene Tafeln gezeigt. Die Ausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet.

      Ausstellung täglich von 7 bis 22 Uhr geöffnet

      Interessierte können die Ausstellung im Rahmen der Öffnungszeiten des Atriums (täglich 7.00 – 22.00 Uhr) vom 1. bis zum 31. Juli besuchen. Am 1. Juli um 19.00 Uhr findet zur Eröffnung eine Performance des Improvisationschores Polyfolie statt, der eine Version der Aktion „Ja, Ja, Ja, Ja, Ja, Nee, Nee, Nee, Nee, Nee“ von Joseph Beuys präsentiert. Die Besucherzahl ist aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen begrenzt.

      Neben der Ausstellung im Atrium finden zudem vom 20. bis zum 23. Juli im Forum (3. Etage) der Stadtsparkasse Düsseldorf Aktionstage mit Vorträgen zu Projekten von Joseph Beuys, dem erweiterten Kunstbegriff sowie Gesprächen mit Beuys-Schülern statt.

      Das Ausstellungsprogramm im Überblick:

      Do. 01. Juli, 18:00-22:00 Uhr
      Vernissage Atrium
      Bodeninstallation
      Bauwagen der Demokratie
      Ab 19:00 Uhr: Performance Improvisationschor Polyfolie

      Di.-Fr. 20.-23. Juli, 14:00-22:00 Uhr
      3. Etage, Forum
      Ursula Ströbele
      Rauminstallation

      Di. 20. Juli, 19:00 Uhr
      3. Etage, Forum
      Landschaft sibirisch und Klang
      Ursula Ströbele, Rüdiger T. Wich
      Stephen Reader, Sylvie Norhausen
      Vortrag Susanne Fasbender

      Mi. 21. Juli, 19:00-22:00 Uhr
      3. Etage, Forum
      Beuys und Sprache, Frauke Tomczak
      Kurzvortrag und Beuysfilm
      Susanne Fasbender, Kurzvortrag
      Ille Chamier und Frauke Tomczak lesen

      Do. 22. Juli, 19:00-22:00 Uhr
      3. Etage Forum
      Frauke Tomczak spricht mit Beuys-Schüler*innen

      Fr. 23. Juli, 19:00-22:00 Uhr
      3. Etage, Forum
      Karl Heinz Rummeny
      Vortrag 7000 Eichen, documenta ´82
      Geschichte und Ausblick in die Zukunft

      Teilnehmende Künstler*innen sind:

       ArtJanz
       Stephen Reader
       Ursula Ströbele
       Rüdiger Tschibbi Wich
       Sylvie Norhausen
       Alwina Heinz
       Thomas Giese
       Polyfolie (Chor)
       Karl Heinz Rummeny
       Susanne Fasbender
       Ille Chamier
       Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste

      Anmeldung zu den Veranstaltungen unter: kulturstiftung@sskduesseldorf.de

      Näheres zum Verein ArtFakt e.V. unter: //artfakt2010.wordpress.com/

      Wagen: Gang – Eine Intervention in der Kassenhalle und einiges darüber
      Wagen: Im Mai wie eh’ dem ein Bauwagen zwischen Park und der Off-Flanke eines Einkaufs-arkadengeländes: nur, dass der dort über die vergangenen Jahre zu einer Art kleinen Institution gewordene Bauwagen der Demokratie, jetzt innen gänzlich in Malervlies ausgekleidet war und nach allen Coronaregeln bedingt begehbar, zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys. Zum 1. Juli nun (Eröffnung) der eigentümliche Gang des Bauwagens der Demokratie in gewandelter Form in die gläserne Zentrale der Düsseldorfer Stadtsparkasse an der Berliner Allee.

      Auf das vom Künstler uns Mitgegebene wie auch auf diesen Ort eingehen und Letzteren für die Dauer zu ihrem Medium machen, was keinen Widerspruch erzwingt – ihm einige seiner (wie auch des Künstlers) im funktionalen Alltag eher unter der Haut mitgenommenen Reso-nanzen entlocken und ihnen Raum öffnen, Formen zum Klingen bringen – wollen 12 bildende, Diskurs- und Tonkünstler*innen und deren Gäste während des Monats Juli, in jeweils eigener Sprache, Aussagen und Einladungen zu den Impulsen, die sie von (oder zeitgeistig parallel zu) Joseph Beuys oder auch erst später erkennend, in ihr Tun aufgenommen haben bzw. aufnehmen und weiterführen.

      Bank und Beuys. Was ist Kapital?
      Der gastgebende Ort selbst bringt verwandte Geschichte und Aspekte seines Geistes mit. War die Sparkassenzentrale schließlich nicht alleine als Geldinstitut gedacht und geplant, sondern an der ansonsten nicht überbordend verweil- und willkommenverheißenden Stadt-verkehrsader Berliner Allee, auch als Treffpunkt, Ort für Austausch, Ideen, Begegnungen und Betrachtung. In weniger Kreisen bekannt als es dies verdient: In der 3. Etage im großen Saal, dem Forum der Stadtsparkasse, verleiht jährlich deren Kunst- und Kulturstiftung den Düs-seldorfer Literaturpreis; es gibt Konzerte und anderes von gemeinschaftlichem, sprich: kulturellen Interesse dort. Es gab noch zu Joseph Beuys’ Lebzeiten eine Ausstellung (Joseph Beuys: Frauen, 1982). Ein Café (derzeit leider eingestellt) gab es in der großen Kassenhalle auf Parterre; es gab den sozialen Gedanken, der Mitgestaltung und den eines Forums eben; nicht nur bänkisch und nicht nur rheinstädtisch. Diesem konkreten Zug heute erneut zu-sprechen zu können wäre doch kein zu verachtendes Hutlüften, chapeau! nicht nur und nicht zumindest zu Ehren des Jahrhundertjubilars.

      Zu den VERANSTALTUNGEN: 3. Stock
      Im Forum der Stadtsparkasse Düsseldorf, dem Saal auf dem 3. Stock, sind eine Reihe von Vorträgen und Gesprächen zum Beuysbezug geplant.

      Ebenso auf dem 3. Stock, auf der Etage, dem offenen weitläufigen Foyer zum Saal Landschaft sibirisch und Klang

      Zur Arbeit von Ursula Ströbele: inspiriert von extrem divergierenden Bedeutungs-Zusammenhängen, auch ganz lebenspraktischen, hat U. Ströbele die Grundzüge des Gesamt-Tableaus für die 3. Etage entworfen.

      Wir hoffen, dabei möglichen Intentionen von Joseph Beuys zumindest entfernt ahnungsweise nähergekommen zu sein.

      Die Künstler*innen:

      ArtJanz * in Duisburg als Wolfram Janz, bald sich vom Boden auf mit Düsseldorf bekannt gemacht und seit einer unverhofften Barbegegnung mit und einem Fazit dazu von J. Beuys weiß er, dass das, was er, ArtJanz, lebt, ihn als Künstler definiert. Gründer (2010) und Koordinator des ArtFakt e.V. und dessen Bauwagen der Demokratie (2011), einer „mobilen Galerie“ die ausdrücklich für alle da ist.
      Stephen Reader Seit der Akademiezeit (ab 1972, lieber JB!) in Düsseldorf. *in Zürich aus halbenglischer Ehe, dann hin und her zwischen den beiden Kulturkreisen: legt Sprache nahe, die Grafik des Schreibens, der Grenzen bzw. Nebulösitat – Nachzeichnungen (Spuren, Gestus) im Raum; voices – Artikulationen. Klangperformances mit Sylvie Norhausen. Public Private ist ein Stadtbild-anvisierendes Garten(kunst)-Projekt. Mitinitiator der Ateliers und Galerie Himmelgeister Str. („Altes Jagenberggelände“)

      Ursula Ströbele * in Friedrichshafen/Bodensee und von dem Leben an diesem fast Binnenmeer dem Ozeanischen, dem wenn überhaupt, anti-prätentiösen Weltenwahrnehmen und -träumen bald getränkt. Bildhauerisch freie Künstlerin in Düsseldorf, auch schreibend, Initia-torin/Kuratorin u. A. von Lesungsreihen im Außenbereich und sonstigen Mauerfällen, freizügigen Kontinuen, will sagen, Projekten (Glashaus Worringer Platz)

      Rüdiger Tschibbi Wich * in Freiburg i.B.; Student von Joseph Beuys späte 1960er ff., Meisterschüler, einer der gewählten Klassenleiter in des Lehrers kontroverser Ausschluss-Abwesenheit von der Akademie von 1972 bis 1980, beherztestens und zugleich lebensbegrüßend seinen Gegenübern, empathischst gesellschaftskünstlerisch aktiv, darin selber ein Stück sich bis aktuell in dieser Intervention fortsetzende, entwickelnde Düsseldorfer Bewegungsgeschichte und scharfer bis philosophisch-lyrischer Geschichtsverlaufbeobachtung auf täglicher Basis.

      Sylvie Norhausen * in Hannover; nach US-amerikanischer Frühkindheit, in D., Musike-rin/Singer-Songwriter, Instrumentalistin, in Düsseldorf, u.A. mit den von ihr und Jochen Nor-hausen mitgegründeten Ensembles Orient Express und DarBahar, begegnungsfreudiges Cross-over mitunter iranischen und deutschen Musikguts. Es tauchen auch schon mal frühe Töne und Instrumente auf. Klangperformances mit Stephen Reader, u.a. im Onomato Künst-lerverein und im Glashaus Worringer Platz, Düsseldorf.

      Alwina Heinz * in Kasachstan, nach dem Studium Mathematik, Philosophie und Theologie zur Düsseldorfer Akademie – Meisterschülerin und Akademiebrief von Thomas Grünfeld. Linien, bei ihr verbinden sie, durch die Existenzlabyrinthe, eher als dass sie trennen, umreißen können sie aber auch und damit doch wieder einfrieden; Netzwerke aufgespürt, filigrane, so wie sie Organismen eben bilden oder auch einfach welche „sind“.

      Thomas Giese * Düsseldorf. Studium der Kunst und Kunstgeschichte an der Akademie. Gieses Forschungsschwerpunkt ist heute die Düsseldorfer Kunstgeschichte (zeitgenössisch und 19. Jhdt.). Mehrere Veröffentlichungen im Jahrbuch des Forum Vormärzforschung und im Heine-Jahrbuch. Von Giese erscheinen regelmäßig Artikel in der TERZ, Düsseldorfer Monatsmagazin für Politik und Kultur. Darüber hinaus Veröffentlichungen in taz und junger Welt.

      Polyfolie (Chor) ein mit bis zu 16 Mitgliedern auftretender, Kölner „Zweig“ der von Phil Minton (GB) als Feral Choir über Regionen und Ländern streugesäten stimm-experimentell-choralen „Wildsaat“ [verwildert = feral] – Brigitte Küpper, Bärbel Nolden, Marion Schüller, Renée Blume, Ute Geuss, Andrea Lorenz, Gala Hummel, Andreas Techler, Ansgar Wallstein, Norbert Zajac, Gerno Bogumil, Hansjörg Schall, Ivan Zilli, Daniel May, Iouri Grankin, Karl Krützmann

      Karl Heinz Rummeny * in Bad Lippspringe. „Im Grunde… immer noch Anhänger, von Beuys, unbedingt, … Sein Jünger … deshalb noch lange nicht“, dafür eine werkkundige Quelle und Kurator von mehreren Ausstellungen zu ihm. Bildhauer mit Situations-Zuspitz-Flair (Objekte, ortsbezogene Installationen…), 24 Jahre Initiator/Kurator des „Parkhaus“-Ausstellungsraumes im Garten des Künstlervereins Malkasten. Siehe z.B. https://www.bio-graph.de/karl-heinz-rummeny (Zugang v. 20.6.2021; dort das oben seinerseits von Eiskellerberg TV Zitierte, 2013)

      Susanne Fasbender * in Bad Godesberg; begann als Malerin (Studium bei O. Muehl in Ös-terreich und Dtld., dann Ddf. bei Nan Hoover), heute v. A. Video-, Filmemacherin/Forscherin etwa zum Hambacher Wald („Brand“, vielbeachtete Film-Trilogie) und ähnlich Brisantem, generell zu „Grundverhältnissen der Gewalt im gesellschaftlichen Zusammenleben“ (https://www.susannefasbender.de/biografie.html, Zugang 18. 6. 2021). Gründerin, 5 J. Lei-terin des Kunstfilmtags, Düsseldorf

      Ille Chamier * am Niederrein, seit langem in Düsseldorf dichtend, singend, dereinst mit Pina Bausch tanzend/bewegt und immer wieder zeichnend/malend und nicht ohne schelmische Ironie und Lust unterwegs.

      Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste F. T. * in Gelsenkirchen, dort bereits frühe Bekanntschaft mit dem Joseph-Beuys-Apologeten, -Studenten und Mitstreiter Johannes Stüttgen, u. A.; an der Düsseldorfer Akademie philologisch aktiv referierte sie bereits zu Beuys’ Lebzei-ten zu ihm. Initiatorin/Kuratorin z.B. der Dichterbegegnungsreihen Poetische Begegnungen im Onomato Künstlerverein (den sie mitgründete) in Düsseldorf

       

       

    • Ausstellung „Best Beloved“ von Robin Weuste
      Ausstellung „Best Beloved“ von Robin Weuste
      10:00 -16:00
      27-07-21-27-07-21
      Adersstraße 45, 40215 Düsseldorf, Deutschland
      Adersstraße 45, 40215 Düsseldorf, Deutschland

      Im Kunsthaus Popescu, Aderssstraße 45, wird vom 16.Juli bis 15. August die Ausstellung „Best Beloved“ von Robin Weuste gezeigt.

      Das Titel gebende Bild “Best-Beloved” zeigt eine Interpretation des homerischen Helden Achilles und dessen Freund Patroklus, den Achilles φίλτατος (Philtatos) nannte. Das altgriechische Wort Philtatos bezeichnet den am meisten Geliebten, den Best-Beloved. Die Ausstellung im Kunsthaus Popescu zeigt in kleineren und überlebensgroßen Formaten Darstellungen entrückter Entitäten in einsamer Natur, die den Konflikt von selbstbewusstem Eros und hermethischer Verschlossenheit aushalten. Die ausgewählten Bilder sind im Sinne des Titels quasi Robin Weustes “Philtatoi” des letzten Jahres.

      Robin Weuste, geboren 1993 in Solingen, schloss 2019 sein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf ab und lebt und arbeitet seitdem als freischaffender Künstler in Düsseldorf. Robin remystifiziert seine Umwelt, indem er Alltagseindrücke wie Blicke, Berührungen, zwei Männer auf einer Bank oder einen Nachtspaziergang in eine Dramaturgie einbaut, die sie ihrer Alltäglichkeit enthebt und damit das archetypische, zugrundeliegende Gefühl erforscht. Im Kontrast dazu steht die Auseinandersetzung mit bekannten mythologischen Figuren, die sich in Robins Bildern von ihrer Geschichtslastigkeit befreien und nach Intimität und Ruhe suchen.

    • Ausstellung "Rheine Kunst"
      Ausstellung "Rheine Kunst"
      13:00 -20:00
      27-07-21-31-07-21

      Am Freitag, den 23. Juli 2021 ab 19:00 Uhr eröffnet eine neue Ausstellung in der Park-Kultur die Pforten, die bis zu 8. August gezeigt wird. Zur Vernissage ist jede/r willkommen, eine Anmeldung ist aber sinnvoll und erleichtert uns die Organisation. Also bitte per Mail anmelden mit Name, Mailanschrift und Telefon an info@d-mitte.de

      Unter dem Titel ,,Rhein(e)Kunst” stellen KünstlerInnen aus Düsseldorf und Köln gemeinsam ihre Kunst aus. Den Besucher erwartet ein interessanter Mix aus den beiden Städten am Rhein. Von Fotografie, über Malerei, Skulpturen und Trash Kunst.

      Auch der Werdegang der Künstler erstreckt sich über alle Bandbreiten. Von der Absolventin der Düsseldorfer Kunstakademie bis hin bundesweiten Netzwerker und scratsch Art Künstler ist alles vertreten.

      Und doch wird man beim Besuch der Ausstellung eines feststellen, die gemeinsame Liebe zur Kunst.

    • AYLIN LECLAIRE - SCULPTURAL RITUALS
      AYLIN LECLAIRE - SCULPTURAL RITUALS
      19:00 -23:00
      27-07-21
      Jacobistraße 6, 40211 Düsseldorf, Deutschland
      Jacobistraße 6, 40211 Düsseldorf, Deutschland

      Herzliche Einladung zu der Premiere der Konzertperformance im Malkastenpark

      19 Uhr Einlass

      21 Uhr Konzertperformance

      Livestream zum Konzert:

      https://youtu.be/pyJ-KWhJyoU

      Bitte beachten Sie die aktuellen Corona-Regelungen für NRW

      Tel: 0211 – 35 64 71
      info@malkasten.org
      www.malkasten.org

    • Ausstellung WOODSTOCK von VA WÖLFL im Jacobihaus
      Ausstellung WOODSTOCK von VA WÖLFL im Jacobihaus
      19:00 -22:00
      27-07-21
      Jacobistraße 6, 40211 Düsseldorf, Deutschland
      Jacobistraße 6, 40211 Düsseldorf, Deutschland

        Abb.© VA Wölfl, WOODSTOCK 1969

      JACOBIHAUS  –   VA WÖLFL WOODSTOCK
      20.J
      ULI – 29. AUG 2021

      Herzliche Einladung zur Eröffnung der Ausstellung im Jacobihaus am Dienstag, 20. Juli 2021 um 19 Uhr.

      Öffnungszeiten dienstags von 19 – 22 Uhr
      sowie nach telefonischer Vereinbarung unter 0211 – 35 64 71

      VA Wölfl bricht erwartete Gewissheiten und vertraute Vorstellungen. Als Künstler blickt er hinter die Kulissen der Sehgewohnheiten und als Choreograf konfrontiert er dichte Ruhe mit eindringlicher Dynamik.
      (Johannes auf der Lake)

       

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      www.malkasten.org

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  • Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Den ganzen Tag
    28-07-21-29-08-21

    Vor fünfzig Jahren nahm sich der Lyriker Paul Celan (23.11.1920- 20.04.1970) in Paris das Leben. Sein Leichnam wurde aus der Seine geborgen, die genauen Todesumstände sind nicht bekannt. Er sah sich verfolgt von Plagiatsvorwürfen, umgeben von wachsendem Antisemitismus, böswillig missverstanden von Strömungen des Literaturbetriebs. Zugleich war er Träger des Georg-Büchner-Preises, seine Gedichte fanden renommierte Verleger, auch ihr Publikum.

    Vor hundert Jahren kam der Lyriker Paul Celan als Sohn einer deutschsprachigen jüdischen Familie in Czernowitz in der Bukowina zur Welt. Die Ausstellung des HdH BW stellt Grundlinien seines Lebenswegs vor und präsentiert an Hör- und Lesestationen Beispiele seines Werks. Seine Gedichte möchte er ohne Bezug zur Biografie gelesen sehen, »Meine Gedichte sind meine Vita« – aber ein Hintergrundwissen ist zur Annäherung unabdingbar: »Denn das Gedicht ist nicht zeitlos« und sein Autor »wirklichkeitswund und Wirklichkeit suchend«.

    • Eine Ausstellung von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus in Kooperation mit Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
  • KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    07:00 -22:00
    28-07-21-31-07-21

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

                                  

    100 Jahre Joseph Beuys: Ausstellung im Atrium der Stadtsparkasse

    Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys zeigt ein Künstlerkollektiv – bestehend aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern von Joseph Beuys sowie Kunstschaffenden des Künstlervereins ArtFakt e.V. – vom 1. bis zum 31. Juli 2021 die Ausstellung sowie Intervention „KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys“ im Atrium der Stadtsparkasse Düsseldorf an der Berliner Allee.

    „Wir sind eine private Initiative von Kunst- und Kulturinteressierten und möchten die erfreuliche Kampagne des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW »Beuys 2021« mit unserem Beitrag bereichern“, so die Initiatoren.

    Neben einer raumgreifenden Installation des „Bauwagens der Demokratie“ werden eigens von den Künstlerinnen und Künstlern für diese Szenerie geschaffene Tafeln gezeigt. Die Ausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet.

    Ausstellung täglich von 7 bis 22 Uhr geöffnet

    Interessierte können die Ausstellung im Rahmen der Öffnungszeiten des Atriums (täglich 7.00 – 22.00 Uhr) vom 1. bis zum 31. Juli besuchen. Am 1. Juli um 19.00 Uhr findet zur Eröffnung eine Performance des Improvisationschores Polyfolie statt, der eine Version der Aktion „Ja, Ja, Ja, Ja, Ja, Nee, Nee, Nee, Nee, Nee“ von Joseph Beuys präsentiert. Die Besucherzahl ist aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen begrenzt.

    Neben der Ausstellung im Atrium finden zudem vom 20. bis zum 23. Juli im Forum (3. Etage) der Stadtsparkasse Düsseldorf Aktionstage mit Vorträgen zu Projekten von Joseph Beuys, dem erweiterten Kunstbegriff sowie Gesprächen mit Beuys-Schülern statt.

    Das Ausstellungsprogramm im Überblick:

    Do. 01. Juli, 18:00-22:00 Uhr
    Vernissage Atrium
    Bodeninstallation
    Bauwagen der Demokratie
    Ab 19:00 Uhr: Performance Improvisationschor Polyfolie

    Di.-Fr. 20.-23. Juli, 14:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Ursula Ströbele
    Rauminstallation

    Di. 20. Juli, 19:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Landschaft sibirisch und Klang
    Ursula Ströbele, Rüdiger T. Wich
    Stephen Reader, Sylvie Norhausen
    Vortrag Susanne Fasbender

    Mi. 21. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Beuys und Sprache, Frauke Tomczak
    Kurzvortrag und Beuysfilm
    Susanne Fasbender, Kurzvortrag
    Ille Chamier und Frauke Tomczak lesen

    Do. 22. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage Forum
    Frauke Tomczak spricht mit Beuys-Schüler*innen

    Fr. 23. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Karl Heinz Rummeny
    Vortrag 7000 Eichen, documenta ´82
    Geschichte und Ausblick in die Zukunft

    Teilnehmende Künstler*innen sind:

     ArtJanz
     Stephen Reader
     Ursula Ströbele
     Rüdiger Tschibbi Wich
     Sylvie Norhausen
     Alwina Heinz
     Thomas Giese
     Polyfolie (Chor)
     Karl Heinz Rummeny
     Susanne Fasbender
     Ille Chamier
     Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste

    Anmeldung zu den Veranstaltungen unter: kulturstiftung@sskduesseldorf.de

    Näheres zum Verein ArtFakt e.V. unter: //artfakt2010.wordpress.com/

    Wagen: Gang – Eine Intervention in der Kassenhalle und einiges darüber
    Wagen: Im Mai wie eh’ dem ein Bauwagen zwischen Park und der Off-Flanke eines Einkaufs-arkadengeländes: nur, dass der dort über die vergangenen Jahre zu einer Art kleinen Institution gewordene Bauwagen der Demokratie, jetzt innen gänzlich in Malervlies ausgekleidet war und nach allen Coronaregeln bedingt begehbar, zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys. Zum 1. Juli nun (Eröffnung) der eigentümliche Gang des Bauwagens der Demokratie in gewandelter Form in die gläserne Zentrale der Düsseldorfer Stadtsparkasse an der Berliner Allee.

    Auf das vom Künstler uns Mitgegebene wie auch auf diesen Ort eingehen und Letzteren für die Dauer zu ihrem Medium machen, was keinen Widerspruch erzwingt – ihm einige seiner (wie auch des Künstlers) im funktionalen Alltag eher unter der Haut mitgenommenen Reso-nanzen entlocken und ihnen Raum öffnen, Formen zum Klingen bringen – wollen 12 bildende, Diskurs- und Tonkünstler*innen und deren Gäste während des Monats Juli, in jeweils eigener Sprache, Aussagen und Einladungen zu den Impulsen, die sie von (oder zeitgeistig parallel zu) Joseph Beuys oder auch erst später erkennend, in ihr Tun aufgenommen haben bzw. aufnehmen und weiterführen.

    Bank und Beuys. Was ist Kapital?
    Der gastgebende Ort selbst bringt verwandte Geschichte und Aspekte seines Geistes mit. War die Sparkassenzentrale schließlich nicht alleine als Geldinstitut gedacht und geplant, sondern an der ansonsten nicht überbordend verweil- und willkommenverheißenden Stadt-verkehrsader Berliner Allee, auch als Treffpunkt, Ort für Austausch, Ideen, Begegnungen und Betrachtung. In weniger Kreisen bekannt als es dies verdient: In der 3. Etage im großen Saal, dem Forum der Stadtsparkasse, verleiht jährlich deren Kunst- und Kulturstiftung den Düs-seldorfer Literaturpreis; es gibt Konzerte und anderes von gemeinschaftlichem, sprich: kulturellen Interesse dort. Es gab noch zu Joseph Beuys’ Lebzeiten eine Ausstellung (Joseph Beuys: Frauen, 1982). Ein Café (derzeit leider eingestellt) gab es in der großen Kassenhalle auf Parterre; es gab den sozialen Gedanken, der Mitgestaltung und den eines Forums eben; nicht nur bänkisch und nicht nur rheinstädtisch. Diesem konkreten Zug heute erneut zu-sprechen zu können wäre doch kein zu verachtendes Hutlüften, chapeau! nicht nur und nicht zumindest zu Ehren des Jahrhundertjubilars.

    Zu den VERANSTALTUNGEN: 3. Stock
    Im Forum der Stadtsparkasse Düsseldorf, dem Saal auf dem 3. Stock, sind eine Reihe von Vorträgen und Gesprächen zum Beuysbezug geplant.

    Ebenso auf dem 3. Stock, auf der Etage, dem offenen weitläufigen Foyer zum Saal Landschaft sibirisch und Klang

    Zur Arbeit von Ursula Ströbele: inspiriert von extrem divergierenden Bedeutungs-Zusammenhängen, auch ganz lebenspraktischen, hat U. Ströbele die Grundzüge des Gesamt-Tableaus für die 3. Etage entworfen.

    Wir hoffen, dabei möglichen Intentionen von Joseph Beuys zumindest entfernt ahnungsweise nähergekommen zu sein.

    Die Künstler*innen:

    ArtJanz * in Duisburg als Wolfram Janz, bald sich vom Boden auf mit Düsseldorf bekannt gemacht und seit einer unverhofften Barbegegnung mit und einem Fazit dazu von J. Beuys weiß er, dass das, was er, ArtJanz, lebt, ihn als Künstler definiert. Gründer (2010) und Koordinator des ArtFakt e.V. und dessen Bauwagen der Demokratie (2011), einer „mobilen Galerie“ die ausdrücklich für alle da ist.
    Stephen Reader Seit der Akademiezeit (ab 1972, lieber JB!) in Düsseldorf. *in Zürich aus halbenglischer Ehe, dann hin und her zwischen den beiden Kulturkreisen: legt Sprache nahe, die Grafik des Schreibens, der Grenzen bzw. Nebulösitat – Nachzeichnungen (Spuren, Gestus) im Raum; voices – Artikulationen. Klangperformances mit Sylvie Norhausen. Public Private ist ein Stadtbild-anvisierendes Garten(kunst)-Projekt. Mitinitiator der Ateliers und Galerie Himmelgeister Str. („Altes Jagenberggelände“)

    Ursula Ströbele * in Friedrichshafen/Bodensee und von dem Leben an diesem fast Binnenmeer dem Ozeanischen, dem wenn überhaupt, anti-prätentiösen Weltenwahrnehmen und -träumen bald getränkt. Bildhauerisch freie Künstlerin in Düsseldorf, auch schreibend, Initia-torin/Kuratorin u. A. von Lesungsreihen im Außenbereich und sonstigen Mauerfällen, freizügigen Kontinuen, will sagen, Projekten (Glashaus Worringer Platz)

    Rüdiger Tschibbi Wich * in Freiburg i.B.; Student von Joseph Beuys späte 1960er ff., Meisterschüler, einer der gewählten Klassenleiter in des Lehrers kontroverser Ausschluss-Abwesenheit von der Akademie von 1972 bis 1980, beherztestens und zugleich lebensbegrüßend seinen Gegenübern, empathischst gesellschaftskünstlerisch aktiv, darin selber ein Stück sich bis aktuell in dieser Intervention fortsetzende, entwickelnde Düsseldorfer Bewegungsgeschichte und scharfer bis philosophisch-lyrischer Geschichtsverlaufbeobachtung auf täglicher Basis.

    Sylvie Norhausen * in Hannover; nach US-amerikanischer Frühkindheit, in D., Musike-rin/Singer-Songwriter, Instrumentalistin, in Düsseldorf, u.A. mit den von ihr und Jochen Nor-hausen mitgegründeten Ensembles Orient Express und DarBahar, begegnungsfreudiges Cross-over mitunter iranischen und deutschen Musikguts. Es tauchen auch schon mal frühe Töne und Instrumente auf. Klangperformances mit Stephen Reader, u.a. im Onomato Künst-lerverein und im Glashaus Worringer Platz, Düsseldorf.

    Alwina Heinz * in Kasachstan, nach dem Studium Mathematik, Philosophie und Theologie zur Düsseldorfer Akademie – Meisterschülerin und Akademiebrief von Thomas Grünfeld. Linien, bei ihr verbinden sie, durch die Existenzlabyrinthe, eher als dass sie trennen, umreißen können sie aber auch und damit doch wieder einfrieden; Netzwerke aufgespürt, filigrane, so wie sie Organismen eben bilden oder auch einfach welche „sind“.

    Thomas Giese * Düsseldorf. Studium der Kunst und Kunstgeschichte an der Akademie. Gieses Forschungsschwerpunkt ist heute die Düsseldorfer Kunstgeschichte (zeitgenössisch und 19. Jhdt.). Mehrere Veröffentlichungen im Jahrbuch des Forum Vormärzforschung und im Heine-Jahrbuch. Von Giese erscheinen regelmäßig Artikel in der TERZ, Düsseldorfer Monatsmagazin für Politik und Kultur. Darüber hinaus Veröffentlichungen in taz und junger Welt.

    Polyfolie (Chor) ein mit bis zu 16 Mitgliedern auftretender, Kölner „Zweig“ der von Phil Minton (GB) als Feral Choir über Regionen und Ländern streugesäten stimm-experimentell-choralen „Wildsaat“ [verwildert = feral] – Brigitte Küpper, Bärbel Nolden, Marion Schüller, Renée Blume, Ute Geuss, Andrea Lorenz, Gala Hummel, Andreas Techler, Ansgar Wallstein, Norbert Zajac, Gerno Bogumil, Hansjörg Schall, Ivan Zilli, Daniel May, Iouri Grankin, Karl Krützmann

    Karl Heinz Rummeny * in Bad Lippspringe. „Im Grunde… immer noch Anhänger, von Beuys, unbedingt, … Sein Jünger … deshalb noch lange nicht“, dafür eine werkkundige Quelle und Kurator von mehreren Ausstellungen zu ihm. Bildhauer mit Situations-Zuspitz-Flair (Objekte, ortsbezogene Installationen…), 24 Jahre Initiator/Kurator des „Parkhaus“-Ausstellungsraumes im Garten des Künstlervereins Malkasten. Siehe z.B. https://www.bio-graph.de/karl-heinz-rummeny (Zugang v. 20.6.2021; dort das oben seinerseits von Eiskellerberg TV Zitierte, 2013)

    Susanne Fasbender * in Bad Godesberg; begann als Malerin (Studium bei O. Muehl in Ös-terreich und Dtld., dann Ddf. bei Nan Hoover), heute v. A. Video-, Filmemacherin/Forscherin etwa zum Hambacher Wald („Brand“, vielbeachtete Film-Trilogie) und ähnlich Brisantem, generell zu „Grundverhältnissen der Gewalt im gesellschaftlichen Zusammenleben“ (https://www.susannefasbender.de/biografie.html, Zugang 18. 6. 2021). Gründerin, 5 J. Lei-terin des Kunstfilmtags, Düsseldorf

    Ille Chamier * am Niederrein, seit langem in Düsseldorf dichtend, singend, dereinst mit Pina Bausch tanzend/bewegt und immer wieder zeichnend/malend und nicht ohne schelmische Ironie und Lust unterwegs.

    Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste F. T. * in Gelsenkirchen, dort bereits frühe Bekanntschaft mit dem Joseph-Beuys-Apologeten, -Studenten und Mitstreiter Johannes Stüttgen, u. A.; an der Düsseldorfer Akademie philologisch aktiv referierte sie bereits zu Beuys’ Lebzei-ten zu ihm. Initiatorin/Kuratorin z.B. der Dichterbegegnungsreihen Poetische Begegnungen im Onomato Künstlerverein (den sie mitgründete) in Düsseldorf

     

     

  • Ausstellung “Rheine Kunst”

    Ausstellung “Rheine Kunst”

    13:00 -20:00
    28-07-21-31-07-21

    Am Freitag, den 23. Juli 2021 ab 19:00 Uhr eröffnet eine neue Ausstellung in der Park-Kultur die Pforten, die bis zu 8. August gezeigt wird. Zur Vernissage ist jede/r willkommen, eine Anmeldung ist aber sinnvoll und erleichtert uns die Organisation. Also bitte per Mail anmelden mit Name, Mailanschrift und Telefon an info@d-mitte.de

    Unter dem Titel ,,Rhein(e)Kunst” stellen KünstlerInnen aus Düsseldorf und Köln gemeinsam ihre Kunst aus. Den Besucher erwartet ein interessanter Mix aus den beiden Städten am Rhein. Von Fotografie, über Malerei, Skulpturen und Trash Kunst.

    Auch der Werdegang der Künstler erstreckt sich über alle Bandbreiten. Von der Absolventin der Düsseldorfer Kunstakademie bis hin bundesweiten Netzwerker und scratsch Art Künstler ist alles vertreten.

    Und doch wird man beim Besuch der Ausstellung eines feststellen, die gemeinsame Liebe zur Kunst.

29
  • Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Den ganzen Tag
    29-07-21-29-08-21

    Vor fünfzig Jahren nahm sich der Lyriker Paul Celan (23.11.1920- 20.04.1970) in Paris das Leben. Sein Leichnam wurde aus der Seine geborgen, die genauen Todesumstände sind nicht bekannt. Er sah sich verfolgt von Plagiatsvorwürfen, umgeben von wachsendem Antisemitismus, böswillig missverstanden von Strömungen des Literaturbetriebs. Zugleich war er Träger des Georg-Büchner-Preises, seine Gedichte fanden renommierte Verleger, auch ihr Publikum.

    Vor hundert Jahren kam der Lyriker Paul Celan als Sohn einer deutschsprachigen jüdischen Familie in Czernowitz in der Bukowina zur Welt. Die Ausstellung des HdH BW stellt Grundlinien seines Lebenswegs vor und präsentiert an Hör- und Lesestationen Beispiele seines Werks. Seine Gedichte möchte er ohne Bezug zur Biografie gelesen sehen, »Meine Gedichte sind meine Vita« – aber ein Hintergrundwissen ist zur Annäherung unabdingbar: »Denn das Gedicht ist nicht zeitlos« und sein Autor »wirklichkeitswund und Wirklichkeit suchend«.

    • Eine Ausstellung von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus in Kooperation mit Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
  • KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    07:00 -22:00
    29-07-21-31-07-21

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

                                  

    100 Jahre Joseph Beuys: Ausstellung im Atrium der Stadtsparkasse

    Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys zeigt ein Künstlerkollektiv – bestehend aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern von Joseph Beuys sowie Kunstschaffenden des Künstlervereins ArtFakt e.V. – vom 1. bis zum 31. Juli 2021 die Ausstellung sowie Intervention „KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys“ im Atrium der Stadtsparkasse Düsseldorf an der Berliner Allee.

    „Wir sind eine private Initiative von Kunst- und Kulturinteressierten und möchten die erfreuliche Kampagne des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW »Beuys 2021« mit unserem Beitrag bereichern“, so die Initiatoren.

    Neben einer raumgreifenden Installation des „Bauwagens der Demokratie“ werden eigens von den Künstlerinnen und Künstlern für diese Szenerie geschaffene Tafeln gezeigt. Die Ausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet.

    Ausstellung täglich von 7 bis 22 Uhr geöffnet

    Interessierte können die Ausstellung im Rahmen der Öffnungszeiten des Atriums (täglich 7.00 – 22.00 Uhr) vom 1. bis zum 31. Juli besuchen. Am 1. Juli um 19.00 Uhr findet zur Eröffnung eine Performance des Improvisationschores Polyfolie statt, der eine Version der Aktion „Ja, Ja, Ja, Ja, Ja, Nee, Nee, Nee, Nee, Nee“ von Joseph Beuys präsentiert. Die Besucherzahl ist aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen begrenzt.

    Neben der Ausstellung im Atrium finden zudem vom 20. bis zum 23. Juli im Forum (3. Etage) der Stadtsparkasse Düsseldorf Aktionstage mit Vorträgen zu Projekten von Joseph Beuys, dem erweiterten Kunstbegriff sowie Gesprächen mit Beuys-Schülern statt.

    Das Ausstellungsprogramm im Überblick:

    Do. 01. Juli, 18:00-22:00 Uhr
    Vernissage Atrium
    Bodeninstallation
    Bauwagen der Demokratie
    Ab 19:00 Uhr: Performance Improvisationschor Polyfolie

    Di.-Fr. 20.-23. Juli, 14:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Ursula Ströbele
    Rauminstallation

    Di. 20. Juli, 19:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Landschaft sibirisch und Klang
    Ursula Ströbele, Rüdiger T. Wich
    Stephen Reader, Sylvie Norhausen
    Vortrag Susanne Fasbender

    Mi. 21. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Beuys und Sprache, Frauke Tomczak
    Kurzvortrag und Beuysfilm
    Susanne Fasbender, Kurzvortrag
    Ille Chamier und Frauke Tomczak lesen

    Do. 22. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage Forum
    Frauke Tomczak spricht mit Beuys-Schüler*innen

    Fr. 23. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Karl Heinz Rummeny
    Vortrag 7000 Eichen, documenta ´82
    Geschichte und Ausblick in die Zukunft

    Teilnehmende Künstler*innen sind:

     ArtJanz
     Stephen Reader
     Ursula Ströbele
     Rüdiger Tschibbi Wich
     Sylvie Norhausen
     Alwina Heinz
     Thomas Giese
     Polyfolie (Chor)
     Karl Heinz Rummeny
     Susanne Fasbender
     Ille Chamier
     Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste

    Anmeldung zu den Veranstaltungen unter: kulturstiftung@sskduesseldorf.de

    Näheres zum Verein ArtFakt e.V. unter: //artfakt2010.wordpress.com/

    Wagen: Gang – Eine Intervention in der Kassenhalle und einiges darüber
    Wagen: Im Mai wie eh’ dem ein Bauwagen zwischen Park und der Off-Flanke eines Einkaufs-arkadengeländes: nur, dass der dort über die vergangenen Jahre zu einer Art kleinen Institution gewordene Bauwagen der Demokratie, jetzt innen gänzlich in Malervlies ausgekleidet war und nach allen Coronaregeln bedingt begehbar, zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys. Zum 1. Juli nun (Eröffnung) der eigentümliche Gang des Bauwagens der Demokratie in gewandelter Form in die gläserne Zentrale der Düsseldorfer Stadtsparkasse an der Berliner Allee.

    Auf das vom Künstler uns Mitgegebene wie auch auf diesen Ort eingehen und Letzteren für die Dauer zu ihrem Medium machen, was keinen Widerspruch erzwingt – ihm einige seiner (wie auch des Künstlers) im funktionalen Alltag eher unter der Haut mitgenommenen Reso-nanzen entlocken und ihnen Raum öffnen, Formen zum Klingen bringen – wollen 12 bildende, Diskurs- und Tonkünstler*innen und deren Gäste während des Monats Juli, in jeweils eigener Sprache, Aussagen und Einladungen zu den Impulsen, die sie von (oder zeitgeistig parallel zu) Joseph Beuys oder auch erst später erkennend, in ihr Tun aufgenommen haben bzw. aufnehmen und weiterführen.

    Bank und Beuys. Was ist Kapital?
    Der gastgebende Ort selbst bringt verwandte Geschichte und Aspekte seines Geistes mit. War die Sparkassenzentrale schließlich nicht alleine als Geldinstitut gedacht und geplant, sondern an der ansonsten nicht überbordend verweil- und willkommenverheißenden Stadt-verkehrsader Berliner Allee, auch als Treffpunkt, Ort für Austausch, Ideen, Begegnungen und Betrachtung. In weniger Kreisen bekannt als es dies verdient: In der 3. Etage im großen Saal, dem Forum der Stadtsparkasse, verleiht jährlich deren Kunst- und Kulturstiftung den Düs-seldorfer Literaturpreis; es gibt Konzerte und anderes von gemeinschaftlichem, sprich: kulturellen Interesse dort. Es gab noch zu Joseph Beuys’ Lebzeiten eine Ausstellung (Joseph Beuys: Frauen, 1982). Ein Café (derzeit leider eingestellt) gab es in der großen Kassenhalle auf Parterre; es gab den sozialen Gedanken, der Mitgestaltung und den eines Forums eben; nicht nur bänkisch und nicht nur rheinstädtisch. Diesem konkreten Zug heute erneut zu-sprechen zu können wäre doch kein zu verachtendes Hutlüften, chapeau! nicht nur und nicht zumindest zu Ehren des Jahrhundertjubilars.

    Zu den VERANSTALTUNGEN: 3. Stock
    Im Forum der Stadtsparkasse Düsseldorf, dem Saal auf dem 3. Stock, sind eine Reihe von Vorträgen und Gesprächen zum Beuysbezug geplant.

    Ebenso auf dem 3. Stock, auf der Etage, dem offenen weitläufigen Foyer zum Saal Landschaft sibirisch und Klang

    Zur Arbeit von Ursula Ströbele: inspiriert von extrem divergierenden Bedeutungs-Zusammenhängen, auch ganz lebenspraktischen, hat U. Ströbele die Grundzüge des Gesamt-Tableaus für die 3. Etage entworfen.

    Wir hoffen, dabei möglichen Intentionen von Joseph Beuys zumindest entfernt ahnungsweise nähergekommen zu sein.

    Die Künstler*innen:

    ArtJanz * in Duisburg als Wolfram Janz, bald sich vom Boden auf mit Düsseldorf bekannt gemacht und seit einer unverhofften Barbegegnung mit und einem Fazit dazu von J. Beuys weiß er, dass das, was er, ArtJanz, lebt, ihn als Künstler definiert. Gründer (2010) und Koordinator des ArtFakt e.V. und dessen Bauwagen der Demokratie (2011), einer „mobilen Galerie“ die ausdrücklich für alle da ist.
    Stephen Reader Seit der Akademiezeit (ab 1972, lieber JB!) in Düsseldorf. *in Zürich aus halbenglischer Ehe, dann hin und her zwischen den beiden Kulturkreisen: legt Sprache nahe, die Grafik des Schreibens, der Grenzen bzw. Nebulösitat – Nachzeichnungen (Spuren, Gestus) im Raum; voices – Artikulationen. Klangperformances mit Sylvie Norhausen. Public Private ist ein Stadtbild-anvisierendes Garten(kunst)-Projekt. Mitinitiator der Ateliers und Galerie Himmelgeister Str. („Altes Jagenberggelände“)

    Ursula Ströbele * in Friedrichshafen/Bodensee und von dem Leben an diesem fast Binnenmeer dem Ozeanischen, dem wenn überhaupt, anti-prätentiösen Weltenwahrnehmen und -träumen bald getränkt. Bildhauerisch freie Künstlerin in Düsseldorf, auch schreibend, Initia-torin/Kuratorin u. A. von Lesungsreihen im Außenbereich und sonstigen Mauerfällen, freizügigen Kontinuen, will sagen, Projekten (Glashaus Worringer Platz)

    Rüdiger Tschibbi Wich * in Freiburg i.B.; Student von Joseph Beuys späte 1960er ff., Meisterschüler, einer der gewählten Klassenleiter in des Lehrers kontroverser Ausschluss-Abwesenheit von der Akademie von 1972 bis 1980, beherztestens und zugleich lebensbegrüßend seinen Gegenübern, empathischst gesellschaftskünstlerisch aktiv, darin selber ein Stück sich bis aktuell in dieser Intervention fortsetzende, entwickelnde Düsseldorfer Bewegungsgeschichte und scharfer bis philosophisch-lyrischer Geschichtsverlaufbeobachtung auf täglicher Basis.

    Sylvie Norhausen * in Hannover; nach US-amerikanischer Frühkindheit, in D., Musike-rin/Singer-Songwriter, Instrumentalistin, in Düsseldorf, u.A. mit den von ihr und Jochen Nor-hausen mitgegründeten Ensembles Orient Express und DarBahar, begegnungsfreudiges Cross-over mitunter iranischen und deutschen Musikguts. Es tauchen auch schon mal frühe Töne und Instrumente auf. Klangperformances mit Stephen Reader, u.a. im Onomato Künst-lerverein und im Glashaus Worringer Platz, Düsseldorf.

    Alwina Heinz * in Kasachstan, nach dem Studium Mathematik, Philosophie und Theologie zur Düsseldorfer Akademie – Meisterschülerin und Akademiebrief von Thomas Grünfeld. Linien, bei ihr verbinden sie, durch die Existenzlabyrinthe, eher als dass sie trennen, umreißen können sie aber auch und damit doch wieder einfrieden; Netzwerke aufgespürt, filigrane, so wie sie Organismen eben bilden oder auch einfach welche „sind“.

    Thomas Giese * Düsseldorf. Studium der Kunst und Kunstgeschichte an der Akademie. Gieses Forschungsschwerpunkt ist heute die Düsseldorfer Kunstgeschichte (zeitgenössisch und 19. Jhdt.). Mehrere Veröffentlichungen im Jahrbuch des Forum Vormärzforschung und im Heine-Jahrbuch. Von Giese erscheinen regelmäßig Artikel in der TERZ, Düsseldorfer Monatsmagazin für Politik und Kultur. Darüber hinaus Veröffentlichungen in taz und junger Welt.

    Polyfolie (Chor) ein mit bis zu 16 Mitgliedern auftretender, Kölner „Zweig“ der von Phil Minton (GB) als Feral Choir über Regionen und Ländern streugesäten stimm-experimentell-choralen „Wildsaat“ [verwildert = feral] – Brigitte Küpper, Bärbel Nolden, Marion Schüller, Renée Blume, Ute Geuss, Andrea Lorenz, Gala Hummel, Andreas Techler, Ansgar Wallstein, Norbert Zajac, Gerno Bogumil, Hansjörg Schall, Ivan Zilli, Daniel May, Iouri Grankin, Karl Krützmann

    Karl Heinz Rummeny * in Bad Lippspringe. „Im Grunde… immer noch Anhänger, von Beuys, unbedingt, … Sein Jünger … deshalb noch lange nicht“, dafür eine werkkundige Quelle und Kurator von mehreren Ausstellungen zu ihm. Bildhauer mit Situations-Zuspitz-Flair (Objekte, ortsbezogene Installationen…), 24 Jahre Initiator/Kurator des „Parkhaus“-Ausstellungsraumes im Garten des Künstlervereins Malkasten. Siehe z.B. https://www.bio-graph.de/karl-heinz-rummeny (Zugang v. 20.6.2021; dort das oben seinerseits von Eiskellerberg TV Zitierte, 2013)

    Susanne Fasbender * in Bad Godesberg; begann als Malerin (Studium bei O. Muehl in Ös-terreich und Dtld., dann Ddf. bei Nan Hoover), heute v. A. Video-, Filmemacherin/Forscherin etwa zum Hambacher Wald („Brand“, vielbeachtete Film-Trilogie) und ähnlich Brisantem, generell zu „Grundverhältnissen der Gewalt im gesellschaftlichen Zusammenleben“ (https://www.susannefasbender.de/biografie.html, Zugang 18. 6. 2021). Gründerin, 5 J. Lei-terin des Kunstfilmtags, Düsseldorf

    Ille Chamier * am Niederrein, seit langem in Düsseldorf dichtend, singend, dereinst mit Pina Bausch tanzend/bewegt und immer wieder zeichnend/malend und nicht ohne schelmische Ironie und Lust unterwegs.

    Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste F. T. * in Gelsenkirchen, dort bereits frühe Bekanntschaft mit dem Joseph-Beuys-Apologeten, -Studenten und Mitstreiter Johannes Stüttgen, u. A.; an der Düsseldorfer Akademie philologisch aktiv referierte sie bereits zu Beuys’ Lebzei-ten zu ihm. Initiatorin/Kuratorin z.B. der Dichterbegegnungsreihen Poetische Begegnungen im Onomato Künstlerverein (den sie mitgründete) in Düsseldorf

     

     

  • Ausstellung „Best Beloved“ von Robin Weuste

    Ausstellung „Best Beloved“ von Robin Weuste

    10:00 -16:00
    29-07-21

    Adersstraße 45, 40215 Düsseldorf, Deutschland

    Adersstraße 45, 40215 Düsseldorf, Deutschland

    Im Kunsthaus Popescu, Aderssstraße 45, wird vom 16.Juli bis 15. August die Ausstellung „Best Beloved“ von Robin Weuste gezeigt.

    Das Titel gebende Bild “Best-Beloved” zeigt eine Interpretation des homerischen Helden Achilles und dessen Freund Patroklus, den Achilles φίλτατος (Philtatos) nannte. Das altgriechische Wort Philtatos bezeichnet den am meisten Geliebten, den Best-Beloved. Die Ausstellung im Kunsthaus Popescu zeigt in kleineren und überlebensgroßen Formaten Darstellungen entrückter Entitäten in einsamer Natur, die den Konflikt von selbstbewusstem Eros und hermethischer Verschlossenheit aushalten. Die ausgewählten Bilder sind im Sinne des Titels quasi Robin Weustes “Philtatoi” des letzten Jahres.

    Robin Weuste, geboren 1993 in Solingen, schloss 2019 sein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf ab und lebt und arbeitet seitdem als freischaffender Künstler in Düsseldorf. Robin remystifiziert seine Umwelt, indem er Alltagseindrücke wie Blicke, Berührungen, zwei Männer auf einer Bank oder einen Nachtspaziergang in eine Dramaturgie einbaut, die sie ihrer Alltäglichkeit enthebt und damit das archetypische, zugrundeliegende Gefühl erforscht. Im Kontrast dazu steht die Auseinandersetzung mit bekannten mythologischen Figuren, die sich in Robins Bildern von ihrer Geschichtslastigkeit befreien und nach Intimität und Ruhe suchen.

  • Ausstellung “Rheine Kunst”

    Ausstellung “Rheine Kunst”

    13:00 -20:00
    29-07-21-31-07-21

    Am Freitag, den 23. Juli 2021 ab 19:00 Uhr eröffnet eine neue Ausstellung in der Park-Kultur die Pforten, die bis zu 8. August gezeigt wird. Zur Vernissage ist jede/r willkommen, eine Anmeldung ist aber sinnvoll und erleichtert uns die Organisation. Also bitte per Mail anmelden mit Name, Mailanschrift und Telefon an info@d-mitte.de

    Unter dem Titel ,,Rhein(e)Kunst” stellen KünstlerInnen aus Düsseldorf und Köln gemeinsam ihre Kunst aus. Den Besucher erwartet ein interessanter Mix aus den beiden Städten am Rhein. Von Fotografie, über Malerei, Skulpturen und Trash Kunst.

    Auch der Werdegang der Künstler erstreckt sich über alle Bandbreiten. Von der Absolventin der Düsseldorfer Kunstakademie bis hin bundesweiten Netzwerker und scratsch Art Künstler ist alles vertreten.

    Und doch wird man beim Besuch der Ausstellung eines feststellen, die gemeinsame Liebe zur Kunst.

  • Radio Park-Kultur: Die Zentralbibliothek

    Radio Park-Kultur: Die Zentralbibliothek

    17:00 -18:00
    29-07-21

    Jeden Donnerstag von 17 bis 18 Uhr in STREAMD https://streamd.de/

    Am Donnerstag, den 29. Juli ist Stephan Schwering, der Leiter der Zentralbibliothek Gast bei Radio Park-Kultur. Wir werden alles über die Stadtbibliothek, vor Allem nach dem Umzug in das KAP1 erfahren. Wenn ihr Fragen habt, einfach uns schicken an info@d-mitte.de. Barbara Kempnich wird alle Fragen beantworten und viele Informationen übermitteln.

    Wer sich schon mal über die Zentralbibliothek vorab informieren möchte, hier:

    https://dmitte.de/hier-gibt-es-was-zu-lesen-und-noch-viel-mehr/

    Oder auf unserer Webseite  https://dmitte.de/  im  Suchfeld einfach „Stadtbibliothek“ oder „Zentralbibliothek“eingeben. Da gibt es zahlreiche Hinweise.

    Über Radio Park-Kultur:

    Roland Ermrich (Geschäftsführer der Park-Kultur) und Luigi Lo Grasso (Redakteur u.a. von Bonasera Düsseldorf) senden jeden Donnerstag live aus der Parkkultur. Die Parkkultur ist ein Projekt des Vereins “Düsseldorfs Vielfalt Erleben e.V.”.

     

    Im Bahnhofsviertel Düsseldorfs leben auf nur 1,3 qkm etwas mehr als 15.000 Menschen. Fast 70 % sind Ausländer, sie stammen aus 138 Nationen. Hinzu kommen täglich 30.000 Beschäftigte. Die Bevölkerungsfluktuation ist jährlich ein Drittel. Dies ergibt keine Identität oder traditionelle Bindung an das Viertel. Schlechte Voraussetzungen für nachbarschaftliches Zusammenleben. Nachbarschaft wollen wir mit dem Projekt generieren. Anonymität und Fragmentierung zwischen den einzelnen nationalen Gruppen aufheben. Das ist Grund genug, regelmäßig zu berichten, was in diesem Viertel geschieht.

     

  • 40 Jahre – Urteilsverkündung im Majdanekprozess

    40 Jahre – Urteilsverkündung im Majdanekprozess

    18:00 -20:00
    29-07-21

    Bastionstraße 6, 40213 Düsseldorf

    Bastionstraße 6, 40213 Düsseldorf

    Zeitzeugengespräch mit Rechtsanwalt Dieter Hanschel

    Nach mehr als fünf Jahren Prozessdauer wurde am 30. Juni 1981 das Urteil im Prozess zur juristischen Aufarbeitung der Verbrechen im Konzentrationslager Majdanek gesprochen. 

    Dieter Hanschel war damals Pflichtverteidiger eines der Angeklagten. 

    Im Gespräch mit Superintendent Heinrich Fucks vom Evangelischen Kirchenkreis Düsseldorf wirft Hanschel einen Blick zurück auf diese Jahre: persönliche Erfahrungen, öffentliche Wirkung des Prozesses und juristische Konsequenzen aus diesem Prozess.

    Vor 40 Jahren endete der Majdanek-Prozess. Er gilt als das aufwendigste und längste NS-Verfahren der deutschen Justizgeschichte vor dem Düsseldorfer Landgericht.  Auf der Anklagebank saßen 15 ehemalige SS-Wachleute und Aufseherinnen des Konzentrationslagers Majdanek bei Lublin (Polen).

    Superintendent Heinrich Fuchs
    Rechtsanwalt Dieter Hanschel

    Veranstaltungsort/Anmeldung:
    Die Veranstaltung findet im Haus der Kirche, Bastionstraße 6, statt. 
    Aufgrund einer begrenzten Platzanzahl wird um eine Anmeldung per Mail unter mailto:esta.duesseldorf@ekir.de gebeten. 
    Wer an der Veranstaltung online teilnehmen möchte, erhält nach Anmeldung den Link zum Youtube-Kanal. Informationen unter Telefon 0211/957 57 746/745.

    Die Evangelische Stadtakademie ist selbstverständlich auch während der Sommerzeit für Sie erreichbar. Unsere Telefonnummern und E-Mail-Adressen finden Sie hier https://estadus.info/kontakt/.  Wir freuen uns darauf mit Ihnen zu sprechen und Sie “online” wiederzusehen!

    Hier finden Sie weitere Beiträge unserer Studienleitenden:
    Blog “Himmelsleiter”: https://himmelsleiter.evdus.de/
    Podcast: https://estadus.info/kurse/veranstaltungsart/podcast/

     

  • Weitere Veranstaltungen
    • Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita
      Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita
      Den ganzen Tag
      29-07-21-29-08-21

      Vor fünfzig Jahren nahm sich der Lyriker Paul Celan (23.11.1920- 20.04.1970) in Paris das Leben. Sein Leichnam wurde aus der Seine geborgen, die genauen Todesumstände sind nicht bekannt. Er sah sich verfolgt von Plagiatsvorwürfen, umgeben von wachsendem Antisemitismus, böswillig missverstanden von Strömungen des Literaturbetriebs. Zugleich war er Träger des Georg-Büchner-Preises, seine Gedichte fanden renommierte Verleger, auch ihr Publikum.

      Vor hundert Jahren kam der Lyriker Paul Celan als Sohn einer deutschsprachigen jüdischen Familie in Czernowitz in der Bukowina zur Welt. Die Ausstellung des HdH BW stellt Grundlinien seines Lebenswegs vor und präsentiert an Hör- und Lesestationen Beispiele seines Werks. Seine Gedichte möchte er ohne Bezug zur Biografie gelesen sehen, »Meine Gedichte sind meine Vita« – aber ein Hintergrundwissen ist zur Annäherung unabdingbar: »Denn das Gedicht ist nicht zeitlos« und sein Autor »wirklichkeitswund und Wirklichkeit suchend«.

      • Eine Ausstellung von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus in Kooperation mit Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
    • KREATIVITÄT KUNST ARBEIT - Hommage 100 Beuys
      KREATIVITÄT KUNST ARBEIT - Hommage 100 Beuys
      07:00 -22:00
      29-07-21-31-07-21
      Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf
      Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

                                    

      100 Jahre Joseph Beuys: Ausstellung im Atrium der Stadtsparkasse

      Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys zeigt ein Künstlerkollektiv – bestehend aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern von Joseph Beuys sowie Kunstschaffenden des Künstlervereins ArtFakt e.V. – vom 1. bis zum 31. Juli 2021 die Ausstellung sowie Intervention „KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys“ im Atrium der Stadtsparkasse Düsseldorf an der Berliner Allee.

      „Wir sind eine private Initiative von Kunst- und Kulturinteressierten und möchten die erfreuliche Kampagne des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW »Beuys 2021« mit unserem Beitrag bereichern“, so die Initiatoren.

      Neben einer raumgreifenden Installation des „Bauwagens der Demokratie“ werden eigens von den Künstlerinnen und Künstlern für diese Szenerie geschaffene Tafeln gezeigt. Die Ausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet.

      Ausstellung täglich von 7 bis 22 Uhr geöffnet

      Interessierte können die Ausstellung im Rahmen der Öffnungszeiten des Atriums (täglich 7.00 – 22.00 Uhr) vom 1. bis zum 31. Juli besuchen. Am 1. Juli um 19.00 Uhr findet zur Eröffnung eine Performance des Improvisationschores Polyfolie statt, der eine Version der Aktion „Ja, Ja, Ja, Ja, Ja, Nee, Nee, Nee, Nee, Nee“ von Joseph Beuys präsentiert. Die Besucherzahl ist aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen begrenzt.

      Neben der Ausstellung im Atrium finden zudem vom 20. bis zum 23. Juli im Forum (3. Etage) der Stadtsparkasse Düsseldorf Aktionstage mit Vorträgen zu Projekten von Joseph Beuys, dem erweiterten Kunstbegriff sowie Gesprächen mit Beuys-Schülern statt.

      Das Ausstellungsprogramm im Überblick:

      Do. 01. Juli, 18:00-22:00 Uhr
      Vernissage Atrium
      Bodeninstallation
      Bauwagen der Demokratie
      Ab 19:00 Uhr: Performance Improvisationschor Polyfolie

      Di.-Fr. 20.-23. Juli, 14:00-22:00 Uhr
      3. Etage, Forum
      Ursula Ströbele
      Rauminstallation

      Di. 20. Juli, 19:00 Uhr
      3. Etage, Forum
      Landschaft sibirisch und Klang
      Ursula Ströbele, Rüdiger T. Wich
      Stephen Reader, Sylvie Norhausen
      Vortrag Susanne Fasbender

      Mi. 21. Juli, 19:00-22:00 Uhr
      3. Etage, Forum
      Beuys und Sprache, Frauke Tomczak
      Kurzvortrag und Beuysfilm
      Susanne Fasbender, Kurzvortrag
      Ille Chamier und Frauke Tomczak lesen

      Do. 22. Juli, 19:00-22:00 Uhr
      3. Etage Forum
      Frauke Tomczak spricht mit Beuys-Schüler*innen

      Fr. 23. Juli, 19:00-22:00 Uhr
      3. Etage, Forum
      Karl Heinz Rummeny
      Vortrag 7000 Eichen, documenta ´82
      Geschichte und Ausblick in die Zukunft

      Teilnehmende Künstler*innen sind:

       ArtJanz
       Stephen Reader
       Ursula Ströbele
       Rüdiger Tschibbi Wich
       Sylvie Norhausen
       Alwina Heinz
       Thomas Giese
       Polyfolie (Chor)
       Karl Heinz Rummeny
       Susanne Fasbender
       Ille Chamier
       Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste

      Anmeldung zu den Veranstaltungen unter: kulturstiftung@sskduesseldorf.de

      Näheres zum Verein ArtFakt e.V. unter: //artfakt2010.wordpress.com/

      Wagen: Gang – Eine Intervention in der Kassenhalle und einiges darüber
      Wagen: Im Mai wie eh’ dem ein Bauwagen zwischen Park und der Off-Flanke eines Einkaufs-arkadengeländes: nur, dass der dort über die vergangenen Jahre zu einer Art kleinen Institution gewordene Bauwagen der Demokratie, jetzt innen gänzlich in Malervlies ausgekleidet war und nach allen Coronaregeln bedingt begehbar, zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys. Zum 1. Juli nun (Eröffnung) der eigentümliche Gang des Bauwagens der Demokratie in gewandelter Form in die gläserne Zentrale der Düsseldorfer Stadtsparkasse an der Berliner Allee.

      Auf das vom Künstler uns Mitgegebene wie auch auf diesen Ort eingehen und Letzteren für die Dauer zu ihrem Medium machen, was keinen Widerspruch erzwingt – ihm einige seiner (wie auch des Künstlers) im funktionalen Alltag eher unter der Haut mitgenommenen Reso-nanzen entlocken und ihnen Raum öffnen, Formen zum Klingen bringen – wollen 12 bildende, Diskurs- und Tonkünstler*innen und deren Gäste während des Monats Juli, in jeweils eigener Sprache, Aussagen und Einladungen zu den Impulsen, die sie von (oder zeitgeistig parallel zu) Joseph Beuys oder auch erst später erkennend, in ihr Tun aufgenommen haben bzw. aufnehmen und weiterführen.

      Bank und Beuys. Was ist Kapital?
      Der gastgebende Ort selbst bringt verwandte Geschichte und Aspekte seines Geistes mit. War die Sparkassenzentrale schließlich nicht alleine als Geldinstitut gedacht und geplant, sondern an der ansonsten nicht überbordend verweil- und willkommenverheißenden Stadt-verkehrsader Berliner Allee, auch als Treffpunkt, Ort für Austausch, Ideen, Begegnungen und Betrachtung. In weniger Kreisen bekannt als es dies verdient: In der 3. Etage im großen Saal, dem Forum der Stadtsparkasse, verleiht jährlich deren Kunst- und Kulturstiftung den Düs-seldorfer Literaturpreis; es gibt Konzerte und anderes von gemeinschaftlichem, sprich: kulturellen Interesse dort. Es gab noch zu Joseph Beuys’ Lebzeiten eine Ausstellung (Joseph Beuys: Frauen, 1982). Ein Café (derzeit leider eingestellt) gab es in der großen Kassenhalle auf Parterre; es gab den sozialen Gedanken, der Mitgestaltung und den eines Forums eben; nicht nur bänkisch und nicht nur rheinstädtisch. Diesem konkreten Zug heute erneut zu-sprechen zu können wäre doch kein zu verachtendes Hutlüften, chapeau! nicht nur und nicht zumindest zu Ehren des Jahrhundertjubilars.

      Zu den VERANSTALTUNGEN: 3. Stock
      Im Forum der Stadtsparkasse Düsseldorf, dem Saal auf dem 3. Stock, sind eine Reihe von Vorträgen und Gesprächen zum Beuysbezug geplant.

      Ebenso auf dem 3. Stock, auf der Etage, dem offenen weitläufigen Foyer zum Saal Landschaft sibirisch und Klang

      Zur Arbeit von Ursula Ströbele: inspiriert von extrem divergierenden Bedeutungs-Zusammenhängen, auch ganz lebenspraktischen, hat U. Ströbele die Grundzüge des Gesamt-Tableaus für die 3. Etage entworfen.

      Wir hoffen, dabei möglichen Intentionen von Joseph Beuys zumindest entfernt ahnungsweise nähergekommen zu sein.

      Die Künstler*innen:

      ArtJanz * in Duisburg als Wolfram Janz, bald sich vom Boden auf mit Düsseldorf bekannt gemacht und seit einer unverhofften Barbegegnung mit und einem Fazit dazu von J. Beuys weiß er, dass das, was er, ArtJanz, lebt, ihn als Künstler definiert. Gründer (2010) und Koordinator des ArtFakt e.V. und dessen Bauwagen der Demokratie (2011), einer „mobilen Galerie“ die ausdrücklich für alle da ist.
      Stephen Reader Seit der Akademiezeit (ab 1972, lieber JB!) in Düsseldorf. *in Zürich aus halbenglischer Ehe, dann hin und her zwischen den beiden Kulturkreisen: legt Sprache nahe, die Grafik des Schreibens, der Grenzen bzw. Nebulösitat – Nachzeichnungen (Spuren, Gestus) im Raum; voices – Artikulationen. Klangperformances mit Sylvie Norhausen. Public Private ist ein Stadtbild-anvisierendes Garten(kunst)-Projekt. Mitinitiator der Ateliers und Galerie Himmelgeister Str. („Altes Jagenberggelände“)

      Ursula Ströbele * in Friedrichshafen/Bodensee und von dem Leben an diesem fast Binnenmeer dem Ozeanischen, dem wenn überhaupt, anti-prätentiösen Weltenwahrnehmen und -träumen bald getränkt. Bildhauerisch freie Künstlerin in Düsseldorf, auch schreibend, Initia-torin/Kuratorin u. A. von Lesungsreihen im Außenbereich und sonstigen Mauerfällen, freizügigen Kontinuen, will sagen, Projekten (Glashaus Worringer Platz)

      Rüdiger Tschibbi Wich * in Freiburg i.B.; Student von Joseph Beuys späte 1960er ff., Meisterschüler, einer der gewählten Klassenleiter in des Lehrers kontroverser Ausschluss-Abwesenheit von der Akademie von 1972 bis 1980, beherztestens und zugleich lebensbegrüßend seinen Gegenübern, empathischst gesellschaftskünstlerisch aktiv, darin selber ein Stück sich bis aktuell in dieser Intervention fortsetzende, entwickelnde Düsseldorfer Bewegungsgeschichte und scharfer bis philosophisch-lyrischer Geschichtsverlaufbeobachtung auf täglicher Basis.

      Sylvie Norhausen * in Hannover; nach US-amerikanischer Frühkindheit, in D., Musike-rin/Singer-Songwriter, Instrumentalistin, in Düsseldorf, u.A. mit den von ihr und Jochen Nor-hausen mitgegründeten Ensembles Orient Express und DarBahar, begegnungsfreudiges Cross-over mitunter iranischen und deutschen Musikguts. Es tauchen auch schon mal frühe Töne und Instrumente auf. Klangperformances mit Stephen Reader, u.a. im Onomato Künst-lerverein und im Glashaus Worringer Platz, Düsseldorf.

      Alwina Heinz * in Kasachstan, nach dem Studium Mathematik, Philosophie und Theologie zur Düsseldorfer Akademie – Meisterschülerin und Akademiebrief von Thomas Grünfeld. Linien, bei ihr verbinden sie, durch die Existenzlabyrinthe, eher als dass sie trennen, umreißen können sie aber auch und damit doch wieder einfrieden; Netzwerke aufgespürt, filigrane, so wie sie Organismen eben bilden oder auch einfach welche „sind“.

      Thomas Giese * Düsseldorf. Studium der Kunst und Kunstgeschichte an der Akademie. Gieses Forschungsschwerpunkt ist heute die Düsseldorfer Kunstgeschichte (zeitgenössisch und 19. Jhdt.). Mehrere Veröffentlichungen im Jahrbuch des Forum Vormärzforschung und im Heine-Jahrbuch. Von Giese erscheinen regelmäßig Artikel in der TERZ, Düsseldorfer Monatsmagazin für Politik und Kultur. Darüber hinaus Veröffentlichungen in taz und junger Welt.

      Polyfolie (Chor) ein mit bis zu 16 Mitgliedern auftretender, Kölner „Zweig“ der von Phil Minton (GB) als Feral Choir über Regionen und Ländern streugesäten stimm-experimentell-choralen „Wildsaat“ [verwildert = feral] – Brigitte Küpper, Bärbel Nolden, Marion Schüller, Renée Blume, Ute Geuss, Andrea Lorenz, Gala Hummel, Andreas Techler, Ansgar Wallstein, Norbert Zajac, Gerno Bogumil, Hansjörg Schall, Ivan Zilli, Daniel May, Iouri Grankin, Karl Krützmann

      Karl Heinz Rummeny * in Bad Lippspringe. „Im Grunde… immer noch Anhänger, von Beuys, unbedingt, … Sein Jünger … deshalb noch lange nicht“, dafür eine werkkundige Quelle und Kurator von mehreren Ausstellungen zu ihm. Bildhauer mit Situations-Zuspitz-Flair (Objekte, ortsbezogene Installationen…), 24 Jahre Initiator/Kurator des „Parkhaus“-Ausstellungsraumes im Garten des Künstlervereins Malkasten. Siehe z.B. https://www.bio-graph.de/karl-heinz-rummeny (Zugang v. 20.6.2021; dort das oben seinerseits von Eiskellerberg TV Zitierte, 2013)

      Susanne Fasbender * in Bad Godesberg; begann als Malerin (Studium bei O. Muehl in Ös-terreich und Dtld., dann Ddf. bei Nan Hoover), heute v. A. Video-, Filmemacherin/Forscherin etwa zum Hambacher Wald („Brand“, vielbeachtete Film-Trilogie) und ähnlich Brisantem, generell zu „Grundverhältnissen der Gewalt im gesellschaftlichen Zusammenleben“ (https://www.susannefasbender.de/biografie.html, Zugang 18. 6. 2021). Gründerin, 5 J. Lei-terin des Kunstfilmtags, Düsseldorf

      Ille Chamier * am Niederrein, seit langem in Düsseldorf dichtend, singend, dereinst mit Pina Bausch tanzend/bewegt und immer wieder zeichnend/malend und nicht ohne schelmische Ironie und Lust unterwegs.

      Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste F. T. * in Gelsenkirchen, dort bereits frühe Bekanntschaft mit dem Joseph-Beuys-Apologeten, -Studenten und Mitstreiter Johannes Stüttgen, u. A.; an der Düsseldorfer Akademie philologisch aktiv referierte sie bereits zu Beuys’ Lebzei-ten zu ihm. Initiatorin/Kuratorin z.B. der Dichterbegegnungsreihen Poetische Begegnungen im Onomato Künstlerverein (den sie mitgründete) in Düsseldorf

       

       

    • Ausstellung „Best Beloved“ von Robin Weuste
      Ausstellung „Best Beloved“ von Robin Weuste
      10:00 -16:00
      29-07-21
      Adersstraße 45, 40215 Düsseldorf, Deutschland
      Adersstraße 45, 40215 Düsseldorf, Deutschland

      Im Kunsthaus Popescu, Aderssstraße 45, wird vom 16.Juli bis 15. August die Ausstellung „Best Beloved“ von Robin Weuste gezeigt.

      Das Titel gebende Bild “Best-Beloved” zeigt eine Interpretation des homerischen Helden Achilles und dessen Freund Patroklus, den Achilles φίλτατος (Philtatos) nannte. Das altgriechische Wort Philtatos bezeichnet den am meisten Geliebten, den Best-Beloved. Die Ausstellung im Kunsthaus Popescu zeigt in kleineren und überlebensgroßen Formaten Darstellungen entrückter Entitäten in einsamer Natur, die den Konflikt von selbstbewusstem Eros und hermethischer Verschlossenheit aushalten. Die ausgewählten Bilder sind im Sinne des Titels quasi Robin Weustes “Philtatoi” des letzten Jahres.

      Robin Weuste, geboren 1993 in Solingen, schloss 2019 sein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf ab und lebt und arbeitet seitdem als freischaffender Künstler in Düsseldorf. Robin remystifiziert seine Umwelt, indem er Alltagseindrücke wie Blicke, Berührungen, zwei Männer auf einer Bank oder einen Nachtspaziergang in eine Dramaturgie einbaut, die sie ihrer Alltäglichkeit enthebt und damit das archetypische, zugrundeliegende Gefühl erforscht. Im Kontrast dazu steht die Auseinandersetzung mit bekannten mythologischen Figuren, die sich in Robins Bildern von ihrer Geschichtslastigkeit befreien und nach Intimität und Ruhe suchen.

    • Ausstellung "Rheine Kunst"
      Ausstellung "Rheine Kunst"
      13:00 -20:00
      29-07-21-31-07-21

      Am Freitag, den 23. Juli 2021 ab 19:00 Uhr eröffnet eine neue Ausstellung in der Park-Kultur die Pforten, die bis zu 8. August gezeigt wird. Zur Vernissage ist jede/r willkommen, eine Anmeldung ist aber sinnvoll und erleichtert uns die Organisation. Also bitte per Mail anmelden mit Name, Mailanschrift und Telefon an info@d-mitte.de

      Unter dem Titel ,,Rhein(e)Kunst” stellen KünstlerInnen aus Düsseldorf und Köln gemeinsam ihre Kunst aus. Den Besucher erwartet ein interessanter Mix aus den beiden Städten am Rhein. Von Fotografie, über Malerei, Skulpturen und Trash Kunst.

      Auch der Werdegang der Künstler erstreckt sich über alle Bandbreiten. Von der Absolventin der Düsseldorfer Kunstakademie bis hin bundesweiten Netzwerker und scratsch Art Künstler ist alles vertreten.

      Und doch wird man beim Besuch der Ausstellung eines feststellen, die gemeinsame Liebe zur Kunst.

    • Radio Park-Kultur: Die Zentralbibliothek
      Radio Park-Kultur: Die Zentralbibliothek
      17:00 -18:00
      29-07-21

      Jeden Donnerstag von 17 bis 18 Uhr in STREAMD https://streamd.de/

      Am Donnerstag, den 29. Juli ist Stephan Schwering, der Leiter der Zentralbibliothek Gast bei Radio Park-Kultur. Wir werden alles über die Stadtbibliothek, vor Allem nach dem Umzug in das KAP1 erfahren. Wenn ihr Fragen habt, einfach uns schicken an info@d-mitte.de. Barbara Kempnich wird alle Fragen beantworten und viele Informationen übermitteln.

      Wer sich schon mal über die Zentralbibliothek vorab informieren möchte, hier:

      https://dmitte.de/hier-gibt-es-was-zu-lesen-und-noch-viel-mehr/

      Oder auf unserer Webseite  https://dmitte.de/  im  Suchfeld einfach „Stadtbibliothek“ oder „Zentralbibliothek“eingeben. Da gibt es zahlreiche Hinweise.

      Über Radio Park-Kultur:

      Roland Ermrich (Geschäftsführer der Park-Kultur) und Luigi Lo Grasso (Redakteur u.a. von Bonasera Düsseldorf) senden jeden Donnerstag live aus der Parkkultur. Die Parkkultur ist ein Projekt des Vereins “Düsseldorfs Vielfalt Erleben e.V.”.

       

      Im Bahnhofsviertel Düsseldorfs leben auf nur 1,3 qkm etwas mehr als 15.000 Menschen. Fast 70 % sind Ausländer, sie stammen aus 138 Nationen. Hinzu kommen täglich 30.000 Beschäftigte. Die Bevölkerungsfluktuation ist jährlich ein Drittel. Dies ergibt keine Identität oder traditionelle Bindung an das Viertel. Schlechte Voraussetzungen für nachbarschaftliches Zusammenleben. Nachbarschaft wollen wir mit dem Projekt generieren. Anonymität und Fragmentierung zwischen den einzelnen nationalen Gruppen aufheben. Das ist Grund genug, regelmäßig zu berichten, was in diesem Viertel geschieht.

       

    • 40 Jahre - Urteilsverkündung im Majdanekprozess
      40 Jahre - Urteilsverkündung im Majdanekprozess
      18:00 -20:00
      29-07-21
      Bastionstraße 6, 40213 Düsseldorf
      Bastionstraße 6, 40213 Düsseldorf

      Zeitzeugengespräch mit Rechtsanwalt Dieter Hanschel

      Nach mehr als fünf Jahren Prozessdauer wurde am 30. Juni 1981 das Urteil im Prozess zur juristischen Aufarbeitung der Verbrechen im Konzentrationslager Majdanek gesprochen. 

      Dieter Hanschel war damals Pflichtverteidiger eines der Angeklagten. 

      Im Gespräch mit Superintendent Heinrich Fucks vom Evangelischen Kirchenkreis Düsseldorf wirft Hanschel einen Blick zurück auf diese Jahre: persönliche Erfahrungen, öffentliche Wirkung des Prozesses und juristische Konsequenzen aus diesem Prozess.

      Vor 40 Jahren endete der Majdanek-Prozess. Er gilt als das aufwendigste und längste NS-Verfahren der deutschen Justizgeschichte vor dem Düsseldorfer Landgericht.  Auf der Anklagebank saßen 15 ehemalige SS-Wachleute und Aufseherinnen des Konzentrationslagers Majdanek bei Lublin (Polen).

      Superintendent Heinrich Fuchs
      Rechtsanwalt Dieter Hanschel

      Veranstaltungsort/Anmeldung:
      Die Veranstaltung findet im Haus der Kirche, Bastionstraße 6, statt. 
      Aufgrund einer begrenzten Platzanzahl wird um eine Anmeldung per Mail unter mailto:esta.duesseldorf@ekir.de gebeten. 
      Wer an der Veranstaltung online teilnehmen möchte, erhält nach Anmeldung den Link zum Youtube-Kanal. Informationen unter Telefon 0211/957 57 746/745.

      Die Evangelische Stadtakademie ist selbstverständlich auch während der Sommerzeit für Sie erreichbar. Unsere Telefonnummern und E-Mail-Adressen finden Sie hier https://estadus.info/kontakt/.  Wir freuen uns darauf mit Ihnen zu sprechen und Sie “online” wiederzusehen!

      Hier finden Sie weitere Beiträge unserer Studienleitenden:
      Blog “Himmelsleiter”: https://himmelsleiter.evdus.de/
      Podcast: https://estadus.info/kurse/veranstaltungsart/podcast/

       

30
  • Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Den ganzen Tag
    30-07-21-29-08-21

    Vor fünfzig Jahren nahm sich der Lyriker Paul Celan (23.11.1920- 20.04.1970) in Paris das Leben. Sein Leichnam wurde aus der Seine geborgen, die genauen Todesumstände sind nicht bekannt. Er sah sich verfolgt von Plagiatsvorwürfen, umgeben von wachsendem Antisemitismus, böswillig missverstanden von Strömungen des Literaturbetriebs. Zugleich war er Träger des Georg-Büchner-Preises, seine Gedichte fanden renommierte Verleger, auch ihr Publikum.

    Vor hundert Jahren kam der Lyriker Paul Celan als Sohn einer deutschsprachigen jüdischen Familie in Czernowitz in der Bukowina zur Welt. Die Ausstellung des HdH BW stellt Grundlinien seines Lebenswegs vor und präsentiert an Hör- und Lesestationen Beispiele seines Werks. Seine Gedichte möchte er ohne Bezug zur Biografie gelesen sehen, »Meine Gedichte sind meine Vita« – aber ein Hintergrundwissen ist zur Annäherung unabdingbar: »Denn das Gedicht ist nicht zeitlos« und sein Autor »wirklichkeitswund und Wirklichkeit suchend«.

    • Eine Ausstellung von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus in Kooperation mit Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
  • KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    07:00 -22:00
    30-07-21-31-07-21

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

                                  

    100 Jahre Joseph Beuys: Ausstellung im Atrium der Stadtsparkasse

    Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys zeigt ein Künstlerkollektiv – bestehend aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern von Joseph Beuys sowie Kunstschaffenden des Künstlervereins ArtFakt e.V. – vom 1. bis zum 31. Juli 2021 die Ausstellung sowie Intervention „KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys“ im Atrium der Stadtsparkasse Düsseldorf an der Berliner Allee.

    „Wir sind eine private Initiative von Kunst- und Kulturinteressierten und möchten die erfreuliche Kampagne des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW »Beuys 2021« mit unserem Beitrag bereichern“, so die Initiatoren.

    Neben einer raumgreifenden Installation des „Bauwagens der Demokratie“ werden eigens von den Künstlerinnen und Künstlern für diese Szenerie geschaffene Tafeln gezeigt. Die Ausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet.

    Ausstellung täglich von 7 bis 22 Uhr geöffnet

    Interessierte können die Ausstellung im Rahmen der Öffnungszeiten des Atriums (täglich 7.00 – 22.00 Uhr) vom 1. bis zum 31. Juli besuchen. Am 1. Juli um 19.00 Uhr findet zur Eröffnung eine Performance des Improvisationschores Polyfolie statt, der eine Version der Aktion „Ja, Ja, Ja, Ja, Ja, Nee, Nee, Nee, Nee, Nee“ von Joseph Beuys präsentiert. Die Besucherzahl ist aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen begrenzt.

    Neben der Ausstellung im Atrium finden zudem vom 20. bis zum 23. Juli im Forum (3. Etage) der Stadtsparkasse Düsseldorf Aktionstage mit Vorträgen zu Projekten von Joseph Beuys, dem erweiterten Kunstbegriff sowie Gesprächen mit Beuys-Schülern statt.

    Das Ausstellungsprogramm im Überblick:

    Do. 01. Juli, 18:00-22:00 Uhr
    Vernissage Atrium
    Bodeninstallation
    Bauwagen der Demokratie
    Ab 19:00 Uhr: Performance Improvisationschor Polyfolie

    Di.-Fr. 20.-23. Juli, 14:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Ursula Ströbele
    Rauminstallation

    Di. 20. Juli, 19:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Landschaft sibirisch und Klang
    Ursula Ströbele, Rüdiger T. Wich
    Stephen Reader, Sylvie Norhausen
    Vortrag Susanne Fasbender

    Mi. 21. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Beuys und Sprache, Frauke Tomczak
    Kurzvortrag und Beuysfilm
    Susanne Fasbender, Kurzvortrag
    Ille Chamier und Frauke Tomczak lesen

    Do. 22. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage Forum
    Frauke Tomczak spricht mit Beuys-Schüler*innen

    Fr. 23. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Karl Heinz Rummeny
    Vortrag 7000 Eichen, documenta ´82
    Geschichte und Ausblick in die Zukunft

    Teilnehmende Künstler*innen sind:

     ArtJanz
     Stephen Reader
     Ursula Ströbele
     Rüdiger Tschibbi Wich
     Sylvie Norhausen
     Alwina Heinz
     Thomas Giese
     Polyfolie (Chor)
     Karl Heinz Rummeny
     Susanne Fasbender
     Ille Chamier
     Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste

    Anmeldung zu den Veranstaltungen unter: kulturstiftung@sskduesseldorf.de

    Näheres zum Verein ArtFakt e.V. unter: //artfakt2010.wordpress.com/

    Wagen: Gang – Eine Intervention in der Kassenhalle und einiges darüber
    Wagen: Im Mai wie eh’ dem ein Bauwagen zwischen Park und der Off-Flanke eines Einkaufs-arkadengeländes: nur, dass der dort über die vergangenen Jahre zu einer Art kleinen Institution gewordene Bauwagen der Demokratie, jetzt innen gänzlich in Malervlies ausgekleidet war und nach allen Coronaregeln bedingt begehbar, zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys. Zum 1. Juli nun (Eröffnung) der eigentümliche Gang des Bauwagens der Demokratie in gewandelter Form in die gläserne Zentrale der Düsseldorfer Stadtsparkasse an der Berliner Allee.

    Auf das vom Künstler uns Mitgegebene wie auch auf diesen Ort eingehen und Letzteren für die Dauer zu ihrem Medium machen, was keinen Widerspruch erzwingt – ihm einige seiner (wie auch des Künstlers) im funktionalen Alltag eher unter der Haut mitgenommenen Reso-nanzen entlocken und ihnen Raum öffnen, Formen zum Klingen bringen – wollen 12 bildende, Diskurs- und Tonkünstler*innen und deren Gäste während des Monats Juli, in jeweils eigener Sprache, Aussagen und Einladungen zu den Impulsen, die sie von (oder zeitgeistig parallel zu) Joseph Beuys oder auch erst später erkennend, in ihr Tun aufgenommen haben bzw. aufnehmen und weiterführen.

    Bank und Beuys. Was ist Kapital?
    Der gastgebende Ort selbst bringt verwandte Geschichte und Aspekte seines Geistes mit. War die Sparkassenzentrale schließlich nicht alleine als Geldinstitut gedacht und geplant, sondern an der ansonsten nicht überbordend verweil- und willkommenverheißenden Stadt-verkehrsader Berliner Allee, auch als Treffpunkt, Ort für Austausch, Ideen, Begegnungen und Betrachtung. In weniger Kreisen bekannt als es dies verdient: In der 3. Etage im großen Saal, dem Forum der Stadtsparkasse, verleiht jährlich deren Kunst- und Kulturstiftung den Düs-seldorfer Literaturpreis; es gibt Konzerte und anderes von gemeinschaftlichem, sprich: kulturellen Interesse dort. Es gab noch zu Joseph Beuys’ Lebzeiten eine Ausstellung (Joseph Beuys: Frauen, 1982). Ein Café (derzeit leider eingestellt) gab es in der großen Kassenhalle auf Parterre; es gab den sozialen Gedanken, der Mitgestaltung und den eines Forums eben; nicht nur bänkisch und nicht nur rheinstädtisch. Diesem konkreten Zug heute erneut zu-sprechen zu können wäre doch kein zu verachtendes Hutlüften, chapeau! nicht nur und nicht zumindest zu Ehren des Jahrhundertjubilars.

    Zu den VERANSTALTUNGEN: 3. Stock
    Im Forum der Stadtsparkasse Düsseldorf, dem Saal auf dem 3. Stock, sind eine Reihe von Vorträgen und Gesprächen zum Beuysbezug geplant.

    Ebenso auf dem 3. Stock, auf der Etage, dem offenen weitläufigen Foyer zum Saal Landschaft sibirisch und Klang

    Zur Arbeit von Ursula Ströbele: inspiriert von extrem divergierenden Bedeutungs-Zusammenhängen, auch ganz lebenspraktischen, hat U. Ströbele die Grundzüge des Gesamt-Tableaus für die 3. Etage entworfen.

    Wir hoffen, dabei möglichen Intentionen von Joseph Beuys zumindest entfernt ahnungsweise nähergekommen zu sein.

    Die Künstler*innen:

    ArtJanz * in Duisburg als Wolfram Janz, bald sich vom Boden auf mit Düsseldorf bekannt gemacht und seit einer unverhofften Barbegegnung mit und einem Fazit dazu von J. Beuys weiß er, dass das, was er, ArtJanz, lebt, ihn als Künstler definiert. Gründer (2010) und Koordinator des ArtFakt e.V. und dessen Bauwagen der Demokratie (2011), einer „mobilen Galerie“ die ausdrücklich für alle da ist.
    Stephen Reader Seit der Akademiezeit (ab 1972, lieber JB!) in Düsseldorf. *in Zürich aus halbenglischer Ehe, dann hin und her zwischen den beiden Kulturkreisen: legt Sprache nahe, die Grafik des Schreibens, der Grenzen bzw. Nebulösitat – Nachzeichnungen (Spuren, Gestus) im Raum; voices – Artikulationen. Klangperformances mit Sylvie Norhausen. Public Private ist ein Stadtbild-anvisierendes Garten(kunst)-Projekt. Mitinitiator der Ateliers und Galerie Himmelgeister Str. („Altes Jagenberggelände“)

    Ursula Ströbele * in Friedrichshafen/Bodensee und von dem Leben an diesem fast Binnenmeer dem Ozeanischen, dem wenn überhaupt, anti-prätentiösen Weltenwahrnehmen und -träumen bald getränkt. Bildhauerisch freie Künstlerin in Düsseldorf, auch schreibend, Initia-torin/Kuratorin u. A. von Lesungsreihen im Außenbereich und sonstigen Mauerfällen, freizügigen Kontinuen, will sagen, Projekten (Glashaus Worringer Platz)

    Rüdiger Tschibbi Wich * in Freiburg i.B.; Student von Joseph Beuys späte 1960er ff., Meisterschüler, einer der gewählten Klassenleiter in des Lehrers kontroverser Ausschluss-Abwesenheit von der Akademie von 1972 bis 1980, beherztestens und zugleich lebensbegrüßend seinen Gegenübern, empathischst gesellschaftskünstlerisch aktiv, darin selber ein Stück sich bis aktuell in dieser Intervention fortsetzende, entwickelnde Düsseldorfer Bewegungsgeschichte und scharfer bis philosophisch-lyrischer Geschichtsverlaufbeobachtung auf täglicher Basis.

    Sylvie Norhausen * in Hannover; nach US-amerikanischer Frühkindheit, in D., Musike-rin/Singer-Songwriter, Instrumentalistin, in Düsseldorf, u.A. mit den von ihr und Jochen Nor-hausen mitgegründeten Ensembles Orient Express und DarBahar, begegnungsfreudiges Cross-over mitunter iranischen und deutschen Musikguts. Es tauchen auch schon mal frühe Töne und Instrumente auf. Klangperformances mit Stephen Reader, u.a. im Onomato Künst-lerverein und im Glashaus Worringer Platz, Düsseldorf.

    Alwina Heinz * in Kasachstan, nach dem Studium Mathematik, Philosophie und Theologie zur Düsseldorfer Akademie – Meisterschülerin und Akademiebrief von Thomas Grünfeld. Linien, bei ihr verbinden sie, durch die Existenzlabyrinthe, eher als dass sie trennen, umreißen können sie aber auch und damit doch wieder einfrieden; Netzwerke aufgespürt, filigrane, so wie sie Organismen eben bilden oder auch einfach welche „sind“.

    Thomas Giese * Düsseldorf. Studium der Kunst und Kunstgeschichte an der Akademie. Gieses Forschungsschwerpunkt ist heute die Düsseldorfer Kunstgeschichte (zeitgenössisch und 19. Jhdt.). Mehrere Veröffentlichungen im Jahrbuch des Forum Vormärzforschung und im Heine-Jahrbuch. Von Giese erscheinen regelmäßig Artikel in der TERZ, Düsseldorfer Monatsmagazin für Politik und Kultur. Darüber hinaus Veröffentlichungen in taz und junger Welt.

    Polyfolie (Chor) ein mit bis zu 16 Mitgliedern auftretender, Kölner „Zweig“ der von Phil Minton (GB) als Feral Choir über Regionen und Ländern streugesäten stimm-experimentell-choralen „Wildsaat“ [verwildert = feral] – Brigitte Küpper, Bärbel Nolden, Marion Schüller, Renée Blume, Ute Geuss, Andrea Lorenz, Gala Hummel, Andreas Techler, Ansgar Wallstein, Norbert Zajac, Gerno Bogumil, Hansjörg Schall, Ivan Zilli, Daniel May, Iouri Grankin, Karl Krützmann

    Karl Heinz Rummeny * in Bad Lippspringe. „Im Grunde… immer noch Anhänger, von Beuys, unbedingt, … Sein Jünger … deshalb noch lange nicht“, dafür eine werkkundige Quelle und Kurator von mehreren Ausstellungen zu ihm. Bildhauer mit Situations-Zuspitz-Flair (Objekte, ortsbezogene Installationen…), 24 Jahre Initiator/Kurator des „Parkhaus“-Ausstellungsraumes im Garten des Künstlervereins Malkasten. Siehe z.B. https://www.bio-graph.de/karl-heinz-rummeny (Zugang v. 20.6.2021; dort das oben seinerseits von Eiskellerberg TV Zitierte, 2013)

    Susanne Fasbender * in Bad Godesberg; begann als Malerin (Studium bei O. Muehl in Ös-terreich und Dtld., dann Ddf. bei Nan Hoover), heute v. A. Video-, Filmemacherin/Forscherin etwa zum Hambacher Wald („Brand“, vielbeachtete Film-Trilogie) und ähnlich Brisantem, generell zu „Grundverhältnissen der Gewalt im gesellschaftlichen Zusammenleben“ (https://www.susannefasbender.de/biografie.html, Zugang 18. 6. 2021). Gründerin, 5 J. Lei-terin des Kunstfilmtags, Düsseldorf

    Ille Chamier * am Niederrein, seit langem in Düsseldorf dichtend, singend, dereinst mit Pina Bausch tanzend/bewegt und immer wieder zeichnend/malend und nicht ohne schelmische Ironie und Lust unterwegs.

    Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste F. T. * in Gelsenkirchen, dort bereits frühe Bekanntschaft mit dem Joseph-Beuys-Apologeten, -Studenten und Mitstreiter Johannes Stüttgen, u. A.; an der Düsseldorfer Akademie philologisch aktiv referierte sie bereits zu Beuys’ Lebzei-ten zu ihm. Initiatorin/Kuratorin z.B. der Dichterbegegnungsreihen Poetische Begegnungen im Onomato Künstlerverein (den sie mitgründete) in Düsseldorf

     

     

  • Ausstellung “Rheine Kunst”

    Ausstellung “Rheine Kunst”

    13:00 -20:00
    30-07-21-31-07-21

    Am Freitag, den 23. Juli 2021 ab 19:00 Uhr eröffnet eine neue Ausstellung in der Park-Kultur die Pforten, die bis zu 8. August gezeigt wird. Zur Vernissage ist jede/r willkommen, eine Anmeldung ist aber sinnvoll und erleichtert uns die Organisation. Also bitte per Mail anmelden mit Name, Mailanschrift und Telefon an info@d-mitte.de

    Unter dem Titel ,,Rhein(e)Kunst” stellen KünstlerInnen aus Düsseldorf und Köln gemeinsam ihre Kunst aus. Den Besucher erwartet ein interessanter Mix aus den beiden Städten am Rhein. Von Fotografie, über Malerei, Skulpturen und Trash Kunst.

    Auch der Werdegang der Künstler erstreckt sich über alle Bandbreiten. Von der Absolventin der Düsseldorfer Kunstakademie bis hin bundesweiten Netzwerker und scratsch Art Künstler ist alles vertreten.

    Und doch wird man beim Besuch der Ausstellung eines feststellen, die gemeinsame Liebe zur Kunst.

31
  • Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita

    Den ganzen Tag
    31-07-21-29-08-21

    Vor fünfzig Jahren nahm sich der Lyriker Paul Celan (23.11.1920- 20.04.1970) in Paris das Leben. Sein Leichnam wurde aus der Seine geborgen, die genauen Todesumstände sind nicht bekannt. Er sah sich verfolgt von Plagiatsvorwürfen, umgeben von wachsendem Antisemitismus, böswillig missverstanden von Strömungen des Literaturbetriebs. Zugleich war er Träger des Georg-Büchner-Preises, seine Gedichte fanden renommierte Verleger, auch ihr Publikum.

    Vor hundert Jahren kam der Lyriker Paul Celan als Sohn einer deutschsprachigen jüdischen Familie in Czernowitz in der Bukowina zur Welt. Die Ausstellung des HdH BW stellt Grundlinien seines Lebenswegs vor und präsentiert an Hör- und Lesestationen Beispiele seines Werks. Seine Gedichte möchte er ohne Bezug zur Biografie gelesen sehen, »Meine Gedichte sind meine Vita« – aber ein Hintergrundwissen ist zur Annäherung unabdingbar: »Denn das Gedicht ist nicht zeitlos« und sein Autor »wirklichkeitswund und Wirklichkeit suchend«.

    • Eine Ausstellung von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus in Kooperation mit Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
  • KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys

    07:00 -22:00
    31-07-21-31-07-21

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

    Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

                                  

    100 Jahre Joseph Beuys: Ausstellung im Atrium der Stadtsparkasse

    Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys zeigt ein Künstlerkollektiv – bestehend aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern von Joseph Beuys sowie Kunstschaffenden des Künstlervereins ArtFakt e.V. – vom 1. bis zum 31. Juli 2021 die Ausstellung sowie Intervention „KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys“ im Atrium der Stadtsparkasse Düsseldorf an der Berliner Allee.

    „Wir sind eine private Initiative von Kunst- und Kulturinteressierten und möchten die erfreuliche Kampagne des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW »Beuys 2021« mit unserem Beitrag bereichern“, so die Initiatoren.

    Neben einer raumgreifenden Installation des „Bauwagens der Demokratie“ werden eigens von den Künstlerinnen und Künstlern für diese Szenerie geschaffene Tafeln gezeigt. Die Ausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet.

    Ausstellung täglich von 7 bis 22 Uhr geöffnet

    Interessierte können die Ausstellung im Rahmen der Öffnungszeiten des Atriums (täglich 7.00 – 22.00 Uhr) vom 1. bis zum 31. Juli besuchen. Am 1. Juli um 19.00 Uhr findet zur Eröffnung eine Performance des Improvisationschores Polyfolie statt, der eine Version der Aktion „Ja, Ja, Ja, Ja, Ja, Nee, Nee, Nee, Nee, Nee“ von Joseph Beuys präsentiert. Die Besucherzahl ist aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen begrenzt.

    Neben der Ausstellung im Atrium finden zudem vom 20. bis zum 23. Juli im Forum (3. Etage) der Stadtsparkasse Düsseldorf Aktionstage mit Vorträgen zu Projekten von Joseph Beuys, dem erweiterten Kunstbegriff sowie Gesprächen mit Beuys-Schülern statt.

    Das Ausstellungsprogramm im Überblick:

    Do. 01. Juli, 18:00-22:00 Uhr
    Vernissage Atrium
    Bodeninstallation
    Bauwagen der Demokratie
    Ab 19:00 Uhr: Performance Improvisationschor Polyfolie

    Di.-Fr. 20.-23. Juli, 14:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Ursula Ströbele
    Rauminstallation

    Di. 20. Juli, 19:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Landschaft sibirisch und Klang
    Ursula Ströbele, Rüdiger T. Wich
    Stephen Reader, Sylvie Norhausen
    Vortrag Susanne Fasbender

    Mi. 21. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Beuys und Sprache, Frauke Tomczak
    Kurzvortrag und Beuysfilm
    Susanne Fasbender, Kurzvortrag
    Ille Chamier und Frauke Tomczak lesen

    Do. 22. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage Forum
    Frauke Tomczak spricht mit Beuys-Schüler*innen

    Fr. 23. Juli, 19:00-22:00 Uhr
    3. Etage, Forum
    Karl Heinz Rummeny
    Vortrag 7000 Eichen, documenta ´82
    Geschichte und Ausblick in die Zukunft

    Teilnehmende Künstler*innen sind:

     ArtJanz
     Stephen Reader
     Ursula Ströbele
     Rüdiger Tschibbi Wich
     Sylvie Norhausen
     Alwina Heinz
     Thomas Giese
     Polyfolie (Chor)
     Karl Heinz Rummeny
     Susanne Fasbender
     Ille Chamier
     Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste

    Anmeldung zu den Veranstaltungen unter: kulturstiftung@sskduesseldorf.de

    Näheres zum Verein ArtFakt e.V. unter: //artfakt2010.wordpress.com/

    Wagen: Gang – Eine Intervention in der Kassenhalle und einiges darüber
    Wagen: Im Mai wie eh’ dem ein Bauwagen zwischen Park und der Off-Flanke eines Einkaufs-arkadengeländes: nur, dass der dort über die vergangenen Jahre zu einer Art kleinen Institution gewordene Bauwagen der Demokratie, jetzt innen gänzlich in Malervlies ausgekleidet war und nach allen Coronaregeln bedingt begehbar, zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys. Zum 1. Juli nun (Eröffnung) der eigentümliche Gang des Bauwagens der Demokratie in gewandelter Form in die gläserne Zentrale der Düsseldorfer Stadtsparkasse an der Berliner Allee.

    Auf das vom Künstler uns Mitgegebene wie auch auf diesen Ort eingehen und Letzteren für die Dauer zu ihrem Medium machen, was keinen Widerspruch erzwingt – ihm einige seiner (wie auch des Künstlers) im funktionalen Alltag eher unter der Haut mitgenommenen Reso-nanzen entlocken und ihnen Raum öffnen, Formen zum Klingen bringen – wollen 12 bildende, Diskurs- und Tonkünstler*innen und deren Gäste während des Monats Juli, in jeweils eigener Sprache, Aussagen und Einladungen zu den Impulsen, die sie von (oder zeitgeistig parallel zu) Joseph Beuys oder auch erst später erkennend, in ihr Tun aufgenommen haben bzw. aufnehmen und weiterführen.

    Bank und Beuys. Was ist Kapital?
    Der gastgebende Ort selbst bringt verwandte Geschichte und Aspekte seines Geistes mit. War die Sparkassenzentrale schließlich nicht alleine als Geldinstitut gedacht und geplant, sondern an der ansonsten nicht überbordend verweil- und willkommenverheißenden Stadt-verkehrsader Berliner Allee, auch als Treffpunkt, Ort für Austausch, Ideen, Begegnungen und Betrachtung. In weniger Kreisen bekannt als es dies verdient: In der 3. Etage im großen Saal, dem Forum der Stadtsparkasse, verleiht jährlich deren Kunst- und Kulturstiftung den Düs-seldorfer Literaturpreis; es gibt Konzerte und anderes von gemeinschaftlichem, sprich: kulturellen Interesse dort. Es gab noch zu Joseph Beuys’ Lebzeiten eine Ausstellung (Joseph Beuys: Frauen, 1982). Ein Café (derzeit leider eingestellt) gab es in der großen Kassenhalle auf Parterre; es gab den sozialen Gedanken, der Mitgestaltung und den eines Forums eben; nicht nur bänkisch und nicht nur rheinstädtisch. Diesem konkreten Zug heute erneut zu-sprechen zu können wäre doch kein zu verachtendes Hutlüften, chapeau! nicht nur und nicht zumindest zu Ehren des Jahrhundertjubilars.

    Zu den VERANSTALTUNGEN: 3. Stock
    Im Forum der Stadtsparkasse Düsseldorf, dem Saal auf dem 3. Stock, sind eine Reihe von Vorträgen und Gesprächen zum Beuysbezug geplant.

    Ebenso auf dem 3. Stock, auf der Etage, dem offenen weitläufigen Foyer zum Saal Landschaft sibirisch und Klang

    Zur Arbeit von Ursula Ströbele: inspiriert von extrem divergierenden Bedeutungs-Zusammenhängen, auch ganz lebenspraktischen, hat U. Ströbele die Grundzüge des Gesamt-Tableaus für die 3. Etage entworfen.

    Wir hoffen, dabei möglichen Intentionen von Joseph Beuys zumindest entfernt ahnungsweise nähergekommen zu sein.

    Die Künstler*innen:

    ArtJanz * in Duisburg als Wolfram Janz, bald sich vom Boden auf mit Düsseldorf bekannt gemacht und seit einer unverhofften Barbegegnung mit und einem Fazit dazu von J. Beuys weiß er, dass das, was er, ArtJanz, lebt, ihn als Künstler definiert. Gründer (2010) und Koordinator des ArtFakt e.V. und dessen Bauwagen der Demokratie (2011), einer „mobilen Galerie“ die ausdrücklich für alle da ist.
    Stephen Reader Seit der Akademiezeit (ab 1972, lieber JB!) in Düsseldorf. *in Zürich aus halbenglischer Ehe, dann hin und her zwischen den beiden Kulturkreisen: legt Sprache nahe, die Grafik des Schreibens, der Grenzen bzw. Nebulösitat – Nachzeichnungen (Spuren, Gestus) im Raum; voices – Artikulationen. Klangperformances mit Sylvie Norhausen. Public Private ist ein Stadtbild-anvisierendes Garten(kunst)-Projekt. Mitinitiator der Ateliers und Galerie Himmelgeister Str. („Altes Jagenberggelände“)

    Ursula Ströbele * in Friedrichshafen/Bodensee und von dem Leben an diesem fast Binnenmeer dem Ozeanischen, dem wenn überhaupt, anti-prätentiösen Weltenwahrnehmen und -träumen bald getränkt. Bildhauerisch freie Künstlerin in Düsseldorf, auch schreibend, Initia-torin/Kuratorin u. A. von Lesungsreihen im Außenbereich und sonstigen Mauerfällen, freizügigen Kontinuen, will sagen, Projekten (Glashaus Worringer Platz)

    Rüdiger Tschibbi Wich * in Freiburg i.B.; Student von Joseph Beuys späte 1960er ff., Meisterschüler, einer der gewählten Klassenleiter in des Lehrers kontroverser Ausschluss-Abwesenheit von der Akademie von 1972 bis 1980, beherztestens und zugleich lebensbegrüßend seinen Gegenübern, empathischst gesellschaftskünstlerisch aktiv, darin selber ein Stück sich bis aktuell in dieser Intervention fortsetzende, entwickelnde Düsseldorfer Bewegungsgeschichte und scharfer bis philosophisch-lyrischer Geschichtsverlaufbeobachtung auf täglicher Basis.

    Sylvie Norhausen * in Hannover; nach US-amerikanischer Frühkindheit, in D., Musike-rin/Singer-Songwriter, Instrumentalistin, in Düsseldorf, u.A. mit den von ihr und Jochen Nor-hausen mitgegründeten Ensembles Orient Express und DarBahar, begegnungsfreudiges Cross-over mitunter iranischen und deutschen Musikguts. Es tauchen auch schon mal frühe Töne und Instrumente auf. Klangperformances mit Stephen Reader, u.a. im Onomato Künst-lerverein und im Glashaus Worringer Platz, Düsseldorf.

    Alwina Heinz * in Kasachstan, nach dem Studium Mathematik, Philosophie und Theologie zur Düsseldorfer Akademie – Meisterschülerin und Akademiebrief von Thomas Grünfeld. Linien, bei ihr verbinden sie, durch die Existenzlabyrinthe, eher als dass sie trennen, umreißen können sie aber auch und damit doch wieder einfrieden; Netzwerke aufgespürt, filigrane, so wie sie Organismen eben bilden oder auch einfach welche „sind“.

    Thomas Giese * Düsseldorf. Studium der Kunst und Kunstgeschichte an der Akademie. Gieses Forschungsschwerpunkt ist heute die Düsseldorfer Kunstgeschichte (zeitgenössisch und 19. Jhdt.). Mehrere Veröffentlichungen im Jahrbuch des Forum Vormärzforschung und im Heine-Jahrbuch. Von Giese erscheinen regelmäßig Artikel in der TERZ, Düsseldorfer Monatsmagazin für Politik und Kultur. Darüber hinaus Veröffentlichungen in taz und junger Welt.

    Polyfolie (Chor) ein mit bis zu 16 Mitgliedern auftretender, Kölner „Zweig“ der von Phil Minton (GB) als Feral Choir über Regionen und Ländern streugesäten stimm-experimentell-choralen „Wildsaat“ [verwildert = feral] – Brigitte Küpper, Bärbel Nolden, Marion Schüller, Renée Blume, Ute Geuss, Andrea Lorenz, Gala Hummel, Andreas Techler, Ansgar Wallstein, Norbert Zajac, Gerno Bogumil, Hansjörg Schall, Ivan Zilli, Daniel May, Iouri Grankin, Karl Krützmann

    Karl Heinz Rummeny * in Bad Lippspringe. „Im Grunde… immer noch Anhänger, von Beuys, unbedingt, … Sein Jünger … deshalb noch lange nicht“, dafür eine werkkundige Quelle und Kurator von mehreren Ausstellungen zu ihm. Bildhauer mit Situations-Zuspitz-Flair (Objekte, ortsbezogene Installationen…), 24 Jahre Initiator/Kurator des „Parkhaus“-Ausstellungsraumes im Garten des Künstlervereins Malkasten. Siehe z.B. https://www.bio-graph.de/karl-heinz-rummeny (Zugang v. 20.6.2021; dort das oben seinerseits von Eiskellerberg TV Zitierte, 2013)

    Susanne Fasbender * in Bad Godesberg; begann als Malerin (Studium bei O. Muehl in Ös-terreich und Dtld., dann Ddf. bei Nan Hoover), heute v. A. Video-, Filmemacherin/Forscherin etwa zum Hambacher Wald („Brand“, vielbeachtete Film-Trilogie) und ähnlich Brisantem, generell zu „Grundverhältnissen der Gewalt im gesellschaftlichen Zusammenleben“ (https://www.susannefasbender.de/biografie.html, Zugang 18. 6. 2021). Gründerin, 5 J. Lei-terin des Kunstfilmtags, Düsseldorf

    Ille Chamier * am Niederrein, seit langem in Düsseldorf dichtend, singend, dereinst mit Pina Bausch tanzend/bewegt und immer wieder zeichnend/malend und nicht ohne schelmische Ironie und Lust unterwegs.

    Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste F. T. * in Gelsenkirchen, dort bereits frühe Bekanntschaft mit dem Joseph-Beuys-Apologeten, -Studenten und Mitstreiter Johannes Stüttgen, u. A.; an der Düsseldorfer Akademie philologisch aktiv referierte sie bereits zu Beuys’ Lebzei-ten zu ihm. Initiatorin/Kuratorin z.B. der Dichterbegegnungsreihen Poetische Begegnungen im Onomato Künstlerverein (den sie mitgründete) in Düsseldorf

     

     

  • Ausstellung “Rheine Kunst”

    Ausstellung “Rheine Kunst”

    13:00 -20:00
    31-07-21-31-07-21

    Am Freitag, den 23. Juli 2021 ab 19:00 Uhr eröffnet eine neue Ausstellung in der Park-Kultur die Pforten, die bis zu 8. August gezeigt wird. Zur Vernissage ist jede/r willkommen, eine Anmeldung ist aber sinnvoll und erleichtert uns die Organisation. Also bitte per Mail anmelden mit Name, Mailanschrift und Telefon an info@d-mitte.de

    Unter dem Titel ,,Rhein(e)Kunst” stellen KünstlerInnen aus Düsseldorf und Köln gemeinsam ihre Kunst aus. Den Besucher erwartet ein interessanter Mix aus den beiden Städten am Rhein. Von Fotografie, über Malerei, Skulpturen und Trash Kunst.

    Auch der Werdegang der Künstler erstreckt sich über alle Bandbreiten. Von der Absolventin der Düsseldorfer Kunstakademie bis hin bundesweiten Netzwerker und scratsch Art Künstler ist alles vertreten.

    Und doch wird man beim Besuch der Ausstellung eines feststellen, die gemeinsame Liebe zur Kunst.

  • Es geht weiter im QUATSCH COMEDY CLUB im Capitol Theater Düsseldorf

    Es geht weiter im QUATSCH COMEDY CLUB im Capitol Theater Düsseldorf

    20:00 -22:00
    31-07-21

       

    Düsseldorf, 23. Juli. Der kultigste Comedy-Club Deutschlands ist zurück: Am 31. Juli begrüßt der QUATSCH COMEDY CLUB die Zuschauer im Capitol Theater Düsseldorf zum ersten Mal wieder nach dem Lockdown und hat jede Menge neue Gags, Pointen und Überraschungen im Gepäck.

    Die Moderation im Juli übernimmt Sebastian Schnoy, der als vielfach ausgezeichneter Kabarettist, Keynote Speaker, Moderator und Buchautor die Bühne fest im Griff hat. In seinen Programmen verbindet er Politik mit Humor. Europa ist seine Leidenschaft – auf historischer und politischer Ebene. Was das für seinen Auftritt im Capitol bedeutet? Finden Sie es heraus und freuen Sie sich außerdem auf folgende Gäste:

    Toby Käp:
    Toby Käp hat zwei Handicaps: Er ist hörgeschädigt und Mamas Liebling. Mal absurd, mal nachdenklich, mal grenzwertig, doch am Ende immer pointiert und authentisch: Toby Käp lässt unaufhörlich aufhorchen.

    Amir Shahbazz:
    Als Stand-up-Comedian mit muslimischem Hintergrund hat Amir Shahbazz den klugen Blick auf die Irrwege der Kulturen. Ob Vorurteile, Ernährungsdebatte, mediale Berichterstattungen oder Kindererziehung – Amir analysiert und findet den Alltagsirrwitz in fast jeder Situation.

    Torsten Schlosser :
    Torsten Schlosser ist ein Meister des Cross-Genre. Der Bühnen-Anarchist poltert durch die Kabarett- und Comedy-Schubladen wie ein Elefant durch den Porzellanladen – mal spitz und politisch, oft aber völlig sinnfrei und absurd.

    Robert Alan:
    Robert Alan war pubertärer Kleinstadtrapper, tragischer Singer-Songwriter in einer Großstadt, stiller Schlagzeuger in der Countryband seiner Eltern und großmäuliger Frontmann erfolgloser Indiebands. Klar, dass da am Ende nur noch die Musikcomedy bleibt.

    Tickets ab 24,90 EUR. Über das Hygienekonzept das Capitol Theaters können alle Gäste sich im Voraus unter www.capitol-theater.de informieren.

    Corinna Steffens-Dieckmann • +49 (0) 211 / 73 44 169 • corinna.steffens@mehr-bb-entertainment.de www.capitol-theater.de

  • Weitere Veranstaltungen
    • Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita
      Ausstellung Paul Celan. Meine Gedichte sind meine Vita
      Den ganzen Tag
      31-07-21-29-08-21

      Vor fünfzig Jahren nahm sich der Lyriker Paul Celan (23.11.1920- 20.04.1970) in Paris das Leben. Sein Leichnam wurde aus der Seine geborgen, die genauen Todesumstände sind nicht bekannt. Er sah sich verfolgt von Plagiatsvorwürfen, umgeben von wachsendem Antisemitismus, böswillig missverstanden von Strömungen des Literaturbetriebs. Zugleich war er Träger des Georg-Büchner-Preises, seine Gedichte fanden renommierte Verleger, auch ihr Publikum.

      Vor hundert Jahren kam der Lyriker Paul Celan als Sohn einer deutschsprachigen jüdischen Familie in Czernowitz in der Bukowina zur Welt. Die Ausstellung des HdH BW stellt Grundlinien seines Lebenswegs vor und präsentiert an Hör- und Lesestationen Beispiele seines Werks. Seine Gedichte möchte er ohne Bezug zur Biografie gelesen sehen, »Meine Gedichte sind meine Vita« – aber ein Hintergrundwissen ist zur Annäherung unabdingbar: »Denn das Gedicht ist nicht zeitlos« und sein Autor »wirklichkeitswund und Wirklichkeit suchend«.

      • Eine Ausstellung von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus in Kooperation mit Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg
    • KREATIVITÄT KUNST ARBEIT - Hommage 100 Beuys
      KREATIVITÄT KUNST ARBEIT - Hommage 100 Beuys
      07:00 -22:00
      31-07-21-31-07-21
      Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf
      Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

                                    

      100 Jahre Joseph Beuys: Ausstellung im Atrium der Stadtsparkasse

      Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys zeigt ein Künstlerkollektiv – bestehend aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern von Joseph Beuys sowie Kunstschaffenden des Künstlervereins ArtFakt e.V. – vom 1. bis zum 31. Juli 2021 die Ausstellung sowie Intervention „KREATIVITÄT KUNST ARBEIT – Hommage 100 Beuys“ im Atrium der Stadtsparkasse Düsseldorf an der Berliner Allee.

      „Wir sind eine private Initiative von Kunst- und Kulturinteressierten und möchten die erfreuliche Kampagne des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW »Beuys 2021« mit unserem Beitrag bereichern“, so die Initiatoren.

      Neben einer raumgreifenden Installation des „Bauwagens der Demokratie“ werden eigens von den Künstlerinnen und Künstlern für diese Szenerie geschaffene Tafeln gezeigt. Die Ausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet.

      Ausstellung täglich von 7 bis 22 Uhr geöffnet

      Interessierte können die Ausstellung im Rahmen der Öffnungszeiten des Atriums (täglich 7.00 – 22.00 Uhr) vom 1. bis zum 31. Juli besuchen. Am 1. Juli um 19.00 Uhr findet zur Eröffnung eine Performance des Improvisationschores Polyfolie statt, der eine Version der Aktion „Ja, Ja, Ja, Ja, Ja, Nee, Nee, Nee, Nee, Nee“ von Joseph Beuys präsentiert. Die Besucherzahl ist aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen begrenzt.

      Neben der Ausstellung im Atrium finden zudem vom 20. bis zum 23. Juli im Forum (3. Etage) der Stadtsparkasse Düsseldorf Aktionstage mit Vorträgen zu Projekten von Joseph Beuys, dem erweiterten Kunstbegriff sowie Gesprächen mit Beuys-Schülern statt.

      Das Ausstellungsprogramm im Überblick:

      Do. 01. Juli, 18:00-22:00 Uhr
      Vernissage Atrium
      Bodeninstallation
      Bauwagen der Demokratie
      Ab 19:00 Uhr: Performance Improvisationschor Polyfolie

      Di.-Fr. 20.-23. Juli, 14:00-22:00 Uhr
      3. Etage, Forum
      Ursula Ströbele
      Rauminstallation

      Di. 20. Juli, 19:00 Uhr
      3. Etage, Forum
      Landschaft sibirisch und Klang
      Ursula Ströbele, Rüdiger T. Wich
      Stephen Reader, Sylvie Norhausen
      Vortrag Susanne Fasbender

      Mi. 21. Juli, 19:00-22:00 Uhr
      3. Etage, Forum
      Beuys und Sprache, Frauke Tomczak
      Kurzvortrag und Beuysfilm
      Susanne Fasbender, Kurzvortrag
      Ille Chamier und Frauke Tomczak lesen

      Do. 22. Juli, 19:00-22:00 Uhr
      3. Etage Forum
      Frauke Tomczak spricht mit Beuys-Schüler*innen

      Fr. 23. Juli, 19:00-22:00 Uhr
      3. Etage, Forum
      Karl Heinz Rummeny
      Vortrag 7000 Eichen, documenta ´82
      Geschichte und Ausblick in die Zukunft

      Teilnehmende Künstler*innen sind:

       ArtJanz
       Stephen Reader
       Ursula Ströbele
       Rüdiger Tschibbi Wich
       Sylvie Norhausen
       Alwina Heinz
       Thomas Giese
       Polyfolie (Chor)
       Karl Heinz Rummeny
       Susanne Fasbender
       Ille Chamier
       Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste

      Anmeldung zu den Veranstaltungen unter: kulturstiftung@sskduesseldorf.de

      Näheres zum Verein ArtFakt e.V. unter: //artfakt2010.wordpress.com/

      Wagen: Gang – Eine Intervention in der Kassenhalle und einiges darüber
      Wagen: Im Mai wie eh’ dem ein Bauwagen zwischen Park und der Off-Flanke eines Einkaufs-arkadengeländes: nur, dass der dort über die vergangenen Jahre zu einer Art kleinen Institution gewordene Bauwagen der Demokratie, jetzt innen gänzlich in Malervlies ausgekleidet war und nach allen Coronaregeln bedingt begehbar, zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys. Zum 1. Juli nun (Eröffnung) der eigentümliche Gang des Bauwagens der Demokratie in gewandelter Form in die gläserne Zentrale der Düsseldorfer Stadtsparkasse an der Berliner Allee.

      Auf das vom Künstler uns Mitgegebene wie auch auf diesen Ort eingehen und Letzteren für die Dauer zu ihrem Medium machen, was keinen Widerspruch erzwingt – ihm einige seiner (wie auch des Künstlers) im funktionalen Alltag eher unter der Haut mitgenommenen Reso-nanzen entlocken und ihnen Raum öffnen, Formen zum Klingen bringen – wollen 12 bildende, Diskurs- und Tonkünstler*innen und deren Gäste während des Monats Juli, in jeweils eigener Sprache, Aussagen und Einladungen zu den Impulsen, die sie von (oder zeitgeistig parallel zu) Joseph Beuys oder auch erst später erkennend, in ihr Tun aufgenommen haben bzw. aufnehmen und weiterführen.

      Bank und Beuys. Was ist Kapital?
      Der gastgebende Ort selbst bringt verwandte Geschichte und Aspekte seines Geistes mit. War die Sparkassenzentrale schließlich nicht alleine als Geldinstitut gedacht und geplant, sondern an der ansonsten nicht überbordend verweil- und willkommenverheißenden Stadt-verkehrsader Berliner Allee, auch als Treffpunkt, Ort für Austausch, Ideen, Begegnungen und Betrachtung. In weniger Kreisen bekannt als es dies verdient: In der 3. Etage im großen Saal, dem Forum der Stadtsparkasse, verleiht jährlich deren Kunst- und Kulturstiftung den Düs-seldorfer Literaturpreis; es gibt Konzerte und anderes von gemeinschaftlichem, sprich: kulturellen Interesse dort. Es gab noch zu Joseph Beuys’ Lebzeiten eine Ausstellung (Joseph Beuys: Frauen, 1982). Ein Café (derzeit leider eingestellt) gab es in der großen Kassenhalle auf Parterre; es gab den sozialen Gedanken, der Mitgestaltung und den eines Forums eben; nicht nur bänkisch und nicht nur rheinstädtisch. Diesem konkreten Zug heute erneut zu-sprechen zu können wäre doch kein zu verachtendes Hutlüften, chapeau! nicht nur und nicht zumindest zu Ehren des Jahrhundertjubilars.

      Zu den VERANSTALTUNGEN: 3. Stock
      Im Forum der Stadtsparkasse Düsseldorf, dem Saal auf dem 3. Stock, sind eine Reihe von Vorträgen und Gesprächen zum Beuysbezug geplant.

      Ebenso auf dem 3. Stock, auf der Etage, dem offenen weitläufigen Foyer zum Saal Landschaft sibirisch und Klang

      Zur Arbeit von Ursula Ströbele: inspiriert von extrem divergierenden Bedeutungs-Zusammenhängen, auch ganz lebenspraktischen, hat U. Ströbele die Grundzüge des Gesamt-Tableaus für die 3. Etage entworfen.

      Wir hoffen, dabei möglichen Intentionen von Joseph Beuys zumindest entfernt ahnungsweise nähergekommen zu sein.

      Die Künstler*innen:

      ArtJanz * in Duisburg als Wolfram Janz, bald sich vom Boden auf mit Düsseldorf bekannt gemacht und seit einer unverhofften Barbegegnung mit und einem Fazit dazu von J. Beuys weiß er, dass das, was er, ArtJanz, lebt, ihn als Künstler definiert. Gründer (2010) und Koordinator des ArtFakt e.V. und dessen Bauwagen der Demokratie (2011), einer „mobilen Galerie“ die ausdrücklich für alle da ist.
      Stephen Reader Seit der Akademiezeit (ab 1972, lieber JB!) in Düsseldorf. *in Zürich aus halbenglischer Ehe, dann hin und her zwischen den beiden Kulturkreisen: legt Sprache nahe, die Grafik des Schreibens, der Grenzen bzw. Nebulösitat – Nachzeichnungen (Spuren, Gestus) im Raum; voices – Artikulationen. Klangperformances mit Sylvie Norhausen. Public Private ist ein Stadtbild-anvisierendes Garten(kunst)-Projekt. Mitinitiator der Ateliers und Galerie Himmelgeister Str. („Altes Jagenberggelände“)

      Ursula Ströbele * in Friedrichshafen/Bodensee und von dem Leben an diesem fast Binnenmeer dem Ozeanischen, dem wenn überhaupt, anti-prätentiösen Weltenwahrnehmen und -träumen bald getränkt. Bildhauerisch freie Künstlerin in Düsseldorf, auch schreibend, Initia-torin/Kuratorin u. A. von Lesungsreihen im Außenbereich und sonstigen Mauerfällen, freizügigen Kontinuen, will sagen, Projekten (Glashaus Worringer Platz)

      Rüdiger Tschibbi Wich * in Freiburg i.B.; Student von Joseph Beuys späte 1960er ff., Meisterschüler, einer der gewählten Klassenleiter in des Lehrers kontroverser Ausschluss-Abwesenheit von der Akademie von 1972 bis 1980, beherztestens und zugleich lebensbegrüßend seinen Gegenübern, empathischst gesellschaftskünstlerisch aktiv, darin selber ein Stück sich bis aktuell in dieser Intervention fortsetzende, entwickelnde Düsseldorfer Bewegungsgeschichte und scharfer bis philosophisch-lyrischer Geschichtsverlaufbeobachtung auf täglicher Basis.

      Sylvie Norhausen * in Hannover; nach US-amerikanischer Frühkindheit, in D., Musike-rin/Singer-Songwriter, Instrumentalistin, in Düsseldorf, u.A. mit den von ihr und Jochen Nor-hausen mitgegründeten Ensembles Orient Express und DarBahar, begegnungsfreudiges Cross-over mitunter iranischen und deutschen Musikguts. Es tauchen auch schon mal frühe Töne und Instrumente auf. Klangperformances mit Stephen Reader, u.a. im Onomato Künst-lerverein und im Glashaus Worringer Platz, Düsseldorf.

      Alwina Heinz * in Kasachstan, nach dem Studium Mathematik, Philosophie und Theologie zur Düsseldorfer Akademie – Meisterschülerin und Akademiebrief von Thomas Grünfeld. Linien, bei ihr verbinden sie, durch die Existenzlabyrinthe, eher als dass sie trennen, umreißen können sie aber auch und damit doch wieder einfrieden; Netzwerke aufgespürt, filigrane, so wie sie Organismen eben bilden oder auch einfach welche „sind“.

      Thomas Giese * Düsseldorf. Studium der Kunst und Kunstgeschichte an der Akademie. Gieses Forschungsschwerpunkt ist heute die Düsseldorfer Kunstgeschichte (zeitgenössisch und 19. Jhdt.). Mehrere Veröffentlichungen im Jahrbuch des Forum Vormärzforschung und im Heine-Jahrbuch. Von Giese erscheinen regelmäßig Artikel in der TERZ, Düsseldorfer Monatsmagazin für Politik und Kultur. Darüber hinaus Veröffentlichungen in taz und junger Welt.

      Polyfolie (Chor) ein mit bis zu 16 Mitgliedern auftretender, Kölner „Zweig“ der von Phil Minton (GB) als Feral Choir über Regionen und Ländern streugesäten stimm-experimentell-choralen „Wildsaat“ [verwildert = feral] – Brigitte Küpper, Bärbel Nolden, Marion Schüller, Renée Blume, Ute Geuss, Andrea Lorenz, Gala Hummel, Andreas Techler, Ansgar Wallstein, Norbert Zajac, Gerno Bogumil, Hansjörg Schall, Ivan Zilli, Daniel May, Iouri Grankin, Karl Krützmann

      Karl Heinz Rummeny * in Bad Lippspringe. „Im Grunde… immer noch Anhänger, von Beuys, unbedingt, … Sein Jünger … deshalb noch lange nicht“, dafür eine werkkundige Quelle und Kurator von mehreren Ausstellungen zu ihm. Bildhauer mit Situations-Zuspitz-Flair (Objekte, ortsbezogene Installationen…), 24 Jahre Initiator/Kurator des „Parkhaus“-Ausstellungsraumes im Garten des Künstlervereins Malkasten. Siehe z.B. https://www.bio-graph.de/karl-heinz-rummeny (Zugang v. 20.6.2021; dort das oben seinerseits von Eiskellerberg TV Zitierte, 2013)

      Susanne Fasbender * in Bad Godesberg; begann als Malerin (Studium bei O. Muehl in Ös-terreich und Dtld., dann Ddf. bei Nan Hoover), heute v. A. Video-, Filmemacherin/Forscherin etwa zum Hambacher Wald („Brand“, vielbeachtete Film-Trilogie) und ähnlich Brisantem, generell zu „Grundverhältnissen der Gewalt im gesellschaftlichen Zusammenleben“ (https://www.susannefasbender.de/biografie.html, Zugang 18. 6. 2021). Gründerin, 5 J. Lei-terin des Kunstfilmtags, Düsseldorf

      Ille Chamier * am Niederrein, seit langem in Düsseldorf dichtend, singend, dereinst mit Pina Bausch tanzend/bewegt und immer wieder zeichnend/malend und nicht ohne schelmische Ironie und Lust unterwegs.

      Dr. phil. Frauke Tomczak und Gäste F. T. * in Gelsenkirchen, dort bereits frühe Bekanntschaft mit dem Joseph-Beuys-Apologeten, -Studenten und Mitstreiter Johannes Stüttgen, u. A.; an der Düsseldorfer Akademie philologisch aktiv referierte sie bereits zu Beuys’ Lebzei-ten zu ihm. Initiatorin/Kuratorin z.B. der Dichterbegegnungsreihen Poetische Begegnungen im Onomato Künstlerverein (den sie mitgründete) in Düsseldorf

       

       

    • Ausstellung "Rheine Kunst"
      Ausstellung "Rheine Kunst"
      13:00 -20:00
      31-07-21-31-07-21

      Am Freitag, den 23. Juli 2021 ab 19:00 Uhr eröffnet eine neue Ausstellung in der Park-Kultur die Pforten, die bis zu 8. August gezeigt wird. Zur Vernissage ist jede/r willkommen, eine Anmeldung ist aber sinnvoll und erleichtert uns die Organisation. Also bitte per Mail anmelden mit Name, Mailanschrift und Telefon an info@d-mitte.de

      Unter dem Titel ,,Rhein(e)Kunst” stellen KünstlerInnen aus Düsseldorf und Köln gemeinsam ihre Kunst aus. Den Besucher erwartet ein interessanter Mix aus den beiden Städten am Rhein. Von Fotografie, über Malerei, Skulpturen und Trash Kunst.

      Auch der Werdegang der Künstler erstreckt sich über alle Bandbreiten. Von der Absolventin der Düsseldorfer Kunstakademie bis hin bundesweiten Netzwerker und scratsch Art Künstler ist alles vertreten.

      Und doch wird man beim Besuch der Ausstellung eines feststellen, die gemeinsame Liebe zur Kunst.

    • Es geht weiter im QUATSCH COMEDY CLUB im Capitol Theater Düsseldorf
      Es geht weiter im QUATSCH COMEDY CLUB im Capitol Theater Düsseldorf
      20:00 -22:00
      31-07-21

         

      Düsseldorf, 23. Juli. Der kultigste Comedy-Club Deutschlands ist zurück: Am 31. Juli begrüßt der QUATSCH COMEDY CLUB die Zuschauer im Capitol Theater Düsseldorf zum ersten Mal wieder nach dem Lockdown und hat jede Menge neue Gags, Pointen und Überraschungen im Gepäck.

      Die Moderation im Juli übernimmt Sebastian Schnoy, der als vielfach ausgezeichneter Kabarettist, Keynote Speaker, Moderator und Buchautor die Bühne fest im Griff hat. In seinen Programmen verbindet er Politik mit Humor. Europa ist seine Leidenschaft – auf historischer und politischer Ebene. Was das für seinen Auftritt im Capitol bedeutet? Finden Sie es heraus und freuen Sie sich außerdem auf folgende Gäste:

      Toby Käp:
      Toby Käp hat zwei Handicaps: Er ist hörgeschädigt und Mamas Liebling. Mal absurd, mal nachdenklich, mal grenzwertig, doch am Ende immer pointiert und authentisch: Toby Käp lässt unaufhörlich aufhorchen.

      Amir Shahbazz:
      Als Stand-up-Comedian mit muslimischem Hintergrund hat Amir Shahbazz den klugen Blick auf die Irrwege der Kulturen. Ob Vorurteile, Ernährungsdebatte, mediale Berichterstattungen oder Kindererziehung – Amir analysiert und findet den Alltagsirrwitz in fast jeder Situation.

      Torsten Schlosser :
      Torsten Schlosser ist ein Meister des Cross-Genre. Der Bühnen-Anarchist poltert durch die Kabarett- und Comedy-Schubladen wie ein Elefant durch den Porzellanladen – mal spitz und politisch, oft aber völlig sinnfrei und absurd.

      Robert Alan:
      Robert Alan war pubertärer Kleinstadtrapper, tragischer Singer-Songwriter in einer Großstadt, stiller Schlagzeuger in der Countryband seiner Eltern und großmäuliger Frontmann erfolgloser Indiebands. Klar, dass da am Ende nur noch die Musikcomedy bleibt.

      Tickets ab 24,90 EUR. Über das Hygienekonzept das Capitol Theaters können alle Gäste sich im Voraus unter www.capitol-theater.de informieren.

      Corinna Steffens-Dieckmann • +49 (0) 211 / 73 44 169 • corinna.steffens@mehr-bb-entertainment.de www.capitol-theater.de

August