Jugendliche können Düsseldorfs Zukunft mitgestalten

Wie sieht die Stadt von morgen aus? Was soll sich in Düsseldorf ändern? Um diese Fragen dreht sich alles beim „Zukunftsgipfel dus2030 – Macht Zukunft!“. Alle Düsseldorfer Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren sind eingeladen, sich am Samstag, 15. Juni, von 14.30 bis 20.30 im Akki-Haus an der Siegburger Straße 25 mit Gleichaltrigen über ihre Interessen und Zukunftsthemen auszutauschen und Visionen für ihre Stadt zu entwickeln.

 „Neben der zurzeit laufenden Jugendbefragung, die ein Meinungsbild zu jugendrelevanten Themen in Düsseldorf mittels strukturiertem Fragebogen abfragt, sollen Jugendliche beim Zukunftsgipfel selbst zu Wort kommen. Es sollen Visionen und Zukunftsperspektiven behandelt und gemeinsam entwickelt werden, die sicherlich auch im politischen Raum ihren Widerhall finden werden,“ ordnet Stadtdirektor Burkhard Hintzsche den Zukunftsgipfel ein.

 Um auch Jugendliche für diesen Zukunftsgipfel zu gewinnen, die einen Querschnitt ihrer Altersgruppe bilden, wurden 800 repräsentativ ausgewählte Jugendliche angeschrieben. Sie wurden vom Amt für Statistik und Wahlen ermittelt und von der Servicestelle Partizipation zur Teilnahme am Zukunftsgipfel persönlich eingeladen.

Ein buntes Rahmenprogramm mit Musik, Aktion und Workshops sowie einer Beköstigung erwartet die Jugendlichen am 15. Juni im ehemaligen BUGA-Gelände. Die Veranstaltungsräume sind barrierefrei zugänglich. Andere interessierte Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren sind ebenfalls zur Mitwirkung beim Zukunftsgipfel herzlich willkommen. Die Teilnahme und Verpflegung sind kostenfrei. Für Rückfragen oder Anmeldungen zur Veranstaltung genügt eine kurze Mail an zukunftsgipfel@duesseldorf.de

Mitsprache ist kein Privileg, sondern ein verbrieftes Recht. Junge Düsseldorferinnen und Düsseldorfer stärker einzubeziehen und ihren Stimmen Gehör zu verschaffen, war der Ausgangspunkt zu der Entscheidung des Jugendhilfeausschusses, diesen Zukunftsgipfel durchzuführen. Hierzu hatten BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, CDU, SPD, FDP und DIE LINKE einen interfraktionellen Antrag gestellt.

Die Servicestelle Partizipation und das Jugendamt Düsseldorf organisieren die Veranstaltung. Bereits bei der Vorbereitung des Gipfels gab es ein Novum: Die inhaltliche Gestaltung erfolgte im Zusammenspiel von Servicestelle, Jugendamt, Jugendrat und Jugendverbänden sowie Vertreterinnen und Vertreter aus der Düsseldorfer Kommunalpolitik.

 Hintergrund: Die Servicestelle Partizipation

 Die Servicestelle Partizipation wurde aufgrund von Beschlüssen des Jugendhilfeausschusses und des Rates der Landeshauptstadt in 2017 gegründet und personell besetzt. Sie befindet sich in der Trägerschaft des Jugendamtes, Abteilung Jugendförderung und des Jugendrings Düsseldorf, der Arbeitsgemeinschaft der Düsseldorfer Jugendverbände. Sie dient der Umsetzung der im Partizipationsbericht formulierten Aufgaben. Ziel der Servicestelle ist es, durch unterschiedliche Projekte, aber auch durch Beratung, Kinder und Jugendliche stärker in der Stadt zu beteiligen. Hierzu gehören die Bezirkschecks, die Durchführung von Kinder- und Jugendforen sowie die Begleitung von Planungsvorhaben. Mitarbeiterinnen der Servicestelle Partizipation sind: Alexa Steckel (Jugendring Düsseldorf, Telefon 0211 -8922018, Alexa.Steckel@jugendring-duesseldorf.de) und Saskia Hofmann (Jugendamt 51/3, Telefon 0211 – 8995138, saskia.hofmann@duesseldorf.de).

Text: Annemarie Wotschke

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