Sie sind wieder da. Warum wir den neuen deutschen Nationalismus nicht mehr los werden

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25-09-19 19:00 - 25-09-19 21:00
Gerhart-Hauptmann-Haus
Address: Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf, Germany
Lesung und Gespräch mit Patrick Bahners Patrick Bahners arbeitet seit über dreißig Jahren für die FAZ, war davon zehn Jahre Leiter der Feuilletonredaktion, drei Jahre Korrespondent in New York und berichtet seit 2018 von Köln aus über NRW-Kultur. In »Die Panikmacher« schrieb er über die deutsche Angst vor dem Islam, was ihm 2011 eine Nominierung für den Sachbuch-Preis der Leipziger Buchmesse einbrachte. Noch prominenter ist Bahners in den vergangenen Jahren durch seine Diskussionsfreude auf Twitter geworden. In einem Interview mit dem Portal »Übermedien« bezeichnete er die Plattform als »eine große Kneipe«, in der »man sich ohne große Formalitäten einfach einmischt«. Das tut er leidenschaftlich und ausdauernd und hat dadurch eine ebenso große Kritiker- wie Fangemeinde gewonnen. In seinem neuen Buch »Sie sind wieder da« schildert er, wie sich das politische Leben verändert, wenn der Protest von rechts sich im System etabliert. Die neuesten Losungswörter der politischen Sprache sind »das Eigene« und »die Grenze«. Schon jetzt gelingt es der AfD, die Themen des öffentlichen Gesprächs zu bestimmen, und Politiker der etablierten Parteien haben die Redensweisen der Rechtspopulisten bereits übernommen. Moderation: Michael Serrer (Literaturbüro NRW) In Kooperation mit: Literaturbüro NRW

Related upcoming events

  • 27-08-19 20:00 - 27-08-19 22:00

    Ein Lyrikabend der besonderen Art erwartet Sie am Dienstag, 27. August um 20.00 Uhr in der Parkkultur: Die Autorinnen Pia Helfferich und Christina Müller-Gutowski präsentieren eine Auswahl foto-lyrischer Dialoge aus dem POING-Band zum Thema STADT. Im Wechselspiel von Lesung und Fotoprojektion werden urbane Räume sichtbar. Worte und Orte laden zu Assoziationen ein, denen man folgen kann, um eigene Wege durch diese Hyperstadt zu gehen.
    POING ist eine vom vauvau-verlag für interaktive Lyrik ins Leben gerufene Anthologie-Reihe mit  Gemeinschaftsarbeiten von Autorentandems, die sich in Wort und Bild dialogisch begegnen.
    Die Moderation des Abends übernimmt Maren Jungclaus vom Literaturbüro NRW.

    In Zusammenarbeit mit Parkkultur im Rahmen des Literarischen Sommers 2019   Eintritt frei

     

  • 04-09-19 15:00 - 04-09-19 18:00

    Das Bauhaus und seine Erben Bücher im Gespräch Vor 100 Jahren wurde das Bauhaus in Deutschland gegründet. Ein Jubiläum, das dieses Jahr in ganz Deutschland gefeiert wird. Das Bauhaus prägte nicht nur die Städte Weimar und Dessau, sondern hatte auch Einfluss auf die Architektur in anderen deutschen Städten. Oskar Schlemmer ging nach Breslau und baute dort zusammen mit Adolf Rading eines der eindrucksvollsten Wohnhäuser der Moderne, andere außergewöhnliche Bauten folgten. »Bücher im Gespräch« beschäftigt sich mit dem Einfluss des Bauhauses auf die Architektur im östlichen Europa und stellt besonders prägnante Gebäude vor. Anmeldung bis 3. September unter bibliothek@g-h-h.de oder 0211-16991-30.

  • 05-09-19 19:00 - 05-09-19 21:00

    Kommentierte Lesung mit Axel Dornemann und Katharina Grabowski - Der Flüchtlingsstrom war noch nicht abgeebbt, da erschien im Oktober 1945 bereits ein wegweisendes Gedicht über ihn: Dagmar Nick schrieb ihr berühmtes Gedicht »Flucht«, in dem es am Schluss existenziell heißt: »Ach, ich habe nichts mehr, kaum ein Leben, nur noch Angst.« Viele Autorinnen und Autoren haben seitdem Flucht und Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg in Erzählungen, Essays, Romanen und Gedichten thematisiert.
    Axel Dornemann präsentiert in »Heimwehland« Texte von über 60 deutschen, polnischen, tschechischen und litauischen Schriftstellerinnen und Schriftstellern. Neben bekannten Autoren finden sich weniger bekannte, neben Älteren auch Gegenwartsschriftsteller. An diesem Abend berichtet der Herausgeber von seinen fast vier Jahre dauernden Recherchen und der schwierigen Auswahl der Texte. Katharina Grabowski, Preisträgerin der ersten Düsseldorfer Schreibtalentiade 2010, liest ausgewählte Passagen aus dem Buch.

  • 09-09-19 19:00 - 09-09-19 21:00

    Vortrag von Dr. Bärbel Beutner
    Sowirog, ein kleines verlorenes Dorf mitten in den Wäldern und Mooren Ostpreußens. Die Menschen sind es gewohnt, ein karges, abgeschiedenes Leben zu führen. In Zentrum ihrer Gemeinschaft steht der Landarzt Jons Ehrenreich Jeromin, ein bescheidener und um moralische Integrität bemühter Mann. Als die Dorfbewohner sich in den 1930er-Jahren mit dem Terror der Nationalsozialisten konfrontiert sehen, schließen sie sich zu einer verschworenen Gemeinschaft zähen Widerstands zusammen. In seinem zweibändigen Roman »Die Jerominkinder«, der 1945–1947 entstanden ist, beschreibt Ernst Wiechert (1887–1950) eine ländliche Lebensgemeinschaft zwischen den beiden Weltkriegen, die bei aller Abgeschiedenheit den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts nicht entgeht. Dr. Bärbel Beutner, Vorsitzende der Internationalen Ernst-Wiechert-Gesellschaft, referiert in ihrem Vortrag über Wiecherts Roman.
    In Kooperation mit: BdV-Landesverband Nordrhein-Westfalen

  • 11-09-19 19:00 - 11-09-19 21:00

    Lesung mit Artur Becker
    In seinem autobiografisch gefärbten Familienroman »Drang nach Osten« widmet sich Artur Becker den immer aktuellen Themen Versöhnung und Schuld. Der Protagonist des Romans ist dem Autor zum Verwechseln ähnlich und doch nicht er selbst. Arthur, Ende 40, aus Masuren, lebt als Historiker und Schriftsteller in Bremen. Für Recherchen besucht er seinen Onkel und erfährt von dem ehemaligen Stalinisten, dass er 1945 freiheitshungrige Menschen gefoltert hat, darunter auch Arthurs polnischen Großvater. Schockiert beschließt Arthur, sein nächstes Buch ganz den Schicksalen seiner Großeltern zu widmen und landet schnell bei den immer gleichen Fragen: Wie konnten all die Verbrechen geschehen? Woher kommt das Böse? Was ist Freiheit – und was ist ihr Preis? Artur Becker wurde in Bartoszyce (Masuren) geboren, lebt seit 1985 in Deutschland und veröffentlicht Romane, Erzählungen, Gedichte und Übersetzungen. Für sein Werk wurde er u. a. 2009 mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis und 2012 mit dem DIALOG-Preis der Deutsch-Polnischen Gesellschaft ausgezeichnet.
    In Kooperation mit: Literaturbüro NRW

  • 12-09-19 19:00 - 12-09-19 21:00

    Eine Wander- und Rezitationsperformance mit Ralf Peters
    Ralf Peters hat in diesem Jahr eine Kunstperformance der besonders ausdauernden Art abgeschlossen. Am 8. Mai 2017 startete er seine Grundgesetzwanderung in Aachen auf dem Europaplatz und lief innerhalb von zwei Jahren in Etappen bis nach Görlitz. An jedem Ort, an dem er übernachtete, rezitierte er an öffentlichen Plätzen die ersten zwanzig Artikel des Grundgesetzes. Dabei verstand der Stimm- und Performancekünstler und promovierte Philosoph seine Aktion vor allem als Einladung zum Austausch darüber, wie wir heute das Grundgesetz verstehen. In seinem Blog zum Projekt fragte er kurz vor Beginn der Reise: »Ist es nur ein alter Text, ein Text für Juristen, ein heiliger Text des Nachkriegsdeutschlands, der wichtigste Text, der in Deutschland im 20. Jahrhundert geschrieben wurde, ein utopischer Text, ein Text, der den Verfassungspatriotismus rechtfertigt?« Welche Antworten und sicher auch neuen Fragen er im Laufe seiner zweijährigen Performance erhalten hat, davon wird er an diesem Abend erzählen.

  • 18-09-19 19:00 - 18-09-19 21:00

    Lesung und Gespräch mit Arno Surminski
    Ostpreußen im Jahr 1812. Martin Millbacher, Sohn eines Bauern an der Memel, zieht für Napoleon in den Krieg gegen Russland. Er hofft auf Abenteuer und reiche Beute. Doch bald wendet sich das Blatt. Russland lässt sich nicht erobern. Statt Ruhm und Ehre warten Hunger und Kälte. Martin gerät in die Schlachten von Smolensk und Borodino, erlebt die Feuersbrunst von Moskau und sieht das massenhafte Sterben seiner Kameraden an der Beresina und im litauischen Wilna. Statt an Beute denkt er nur noch ans Überleben. Sprachgewaltig erzählt Arno Surminski vom Schicksal des jungen Ostpreußen in den Wirren des napoleonischen Russlandfeldzugs.
    Sein Roman ist lebendige Geschichte, nicht aus der Sicht von Generälen und Monarchen, sondern aus der Perspektive der einfachen Soldaten. Arno Surminski, geb. 1934 in Jäglack/Ostpreußen, wuchs als Flüchtlingskind im schleswig-holsteinischen Trittau auf. Bekannt wurde Surminski mit vielen Erzählungen und Romanen, die sich meist mit dem Schicksal der Vertriebenen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten und ihren Bemühungen, im Nachkriegsdeutschland Fuß zu fassen, auseinandersetzten. Der vielfach ausgezeichnete Schriftsteller lebt und arbeitet in Hamburg.
    In Kooperation mit: Literaturbüro NRW

  • 23-09-19 20:00 - 23-09-19 21:00

    Vortrag von Archeosofica Düsseldorf, Eintritt frei

    Der Mensch besteht aus derselben Materie wie der Kosmos und ist zeitgleich mit ihm entstanden. Er unterliegt deshalb denselben Prinzipien und Gesetzmäßigkeiten wie das Universum, in dem er lebt. So zumindest behaupten es die alten Traditionen, die seit jeher eine Weise hierarchische, mathematische und musikalische Ordnung in der Schöpfung erkannt haben.

    Ein Hinweis für die Übereinstimmung des kosmisch Großen mit dem unendlich Kleinen sind die wirbelartigen Strukturen, die wir überall in der Natur und auch im Menschen finden. Von der Bewegung der Galaxien und des Sonnensystems, über die Wirbelstruktur von Stürmen und Wasserläufen, bis hin zum gewundenen Aufbau organischer Strukturen von Pflanzen und der DNA, sie alle folgen mathematisch denselben Prinzipien und Wachstumsrhythmen. Und was die spirituellen Lehren anbelangt: die indische, tibetanische, jüdische und alchemische Tradition erkennt in den „Kronen“, „Feuerrädern“ oder„Chakras“ ebensolche Wirbelstrukturen im unsichtbaren Menschen.

    Einen weiteren Hinweis finden wir in der offensichtlichen Ähnlichkeit dermakrokosmischen Struktur des Universums mit dem mikroskopischen Aufbau unseres Gehirns. Ist das alles mehr als nur Zufall?

    Das Konzept vom Menschen als Mikro-Makrokosmos ist uralt und genauso alt sind auch die Fragen des Menschen danach, woher er kommt und wohin er geht, die man in der Tradition das „Rätsel der Sphinx“ nennt. Es ist das Mysterium von der Evolution des Menschen, das mit der Entstehung, der Entwicklung und dem Ziel des Universums auf geheimnisvolle Weise verbunden zu sein scheint.

     

  • 26-09-19 19:00 - 26-09-19 21:00

    Lesung und Gespräch mit Christian Bommarius
    Die Bundesrepublik wird in diesem Jahr 70 Jahre alt. 1949 brachten die ersten Bundestagswahlen Konrad Adenauer ins Kanzleramt, Theodor Heuss wurde Bundespräsident, Bonn Hauptstadt der Bundesrepublik. Damit begann in der Mitte Europas ein auf den ersten Blick bizarres Experiment. Ausgerechnet auf den Ruinen im Westen des politisch, wirtschaftlich und moralisch bankrotten Deutschland sollte eine Demokratie entstehen. Das Experiment musste gelingen, weil die drei westlichen Besatzungsmächte im Kalten Krieg ein demokratisches Westdeutschland als Gegengewicht zur DDR wollten. Andererseits waren die Erfolgsaussichten besorgniserregend, denn die Westdeutschen waren auch Jahre nach dem Ende des Weltkrieges auf die Demokratie nicht vorbereitet.
    Christian Bommarius erzählt so kundig wie kurzweilig die Geschichte des langen Jahres 1949, das bereits 1948 einsetzt, als mit Währungsreform und Auftrag zur Verfassungsbildung die Weichen in Richtung Bundesrepublik gestellt wurden. Er schildert zentrale und marginale Episoden aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Alltagsleben. Sein Buch ist ein buntes Panoptikum der frühen Bundesrepublik – und birgt eine höchst aktuelle Botschaft: demokratisches Denken und Handeln muss gegen Widerstände gelebt werden, damals wie heute.
    Christian Bommarius, geb. 1958, studierte Germanistik und Rechtswissenschaft. Nach journalistischen Stationen, u. a. als Korrespondent der Deutschen Presseagentur, war er von 1998 bis 2017 Redakteur der Berliner Zeitung. Seit 2018 ist er Kolumnist der Süddeutschen Zeitung. Für sein publizistisches Werk wurde Bommarius der Heinrich-Mann-Preis verliehen.

  • 30-09-19 19:00 - 30-09-19 21:00

    Ein Hörtheaterabend von und mit Anja Bilabel und Salome Amend
    Eine spannende Melange aus Zeitzeugenberichten, Literatur und Dokumentation umrahmt von musikalischen Impressionen präsentiert Anja Bilabel an diesem Abend. In ihrer szenischen Lesung beleuchtet die ausgebildete Schauspielerin und professionelle Sprecherin in verschiedenen Facetten die Geschichte deutscher Nachkriegskinder im ehemaligen Ostpreußen. Viele von ihnen versuchten sich nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges vor den Soldaten der Roten Armee in Sicherheit zu bringen. Heimat- und elternlos »verwilderten« sie und wurden daher »Wolfskinder« genannt. Eine Geschichte über erschütternde Kinderschicksale und gleichzeitig eine Geschichte über die Bedeutung von Identität, Menschenwürde und Mitgefühl. Die begleitenden Improvisationen und Klänge werden gespielt von Salome Amend.

  • 12-10-19 19:30 - 12-10-19 21:30

    Humor und Liebe, Alltag und Leben sind die Themen bei Robert Gernhardt. Oliver Steller ist die »Stimme deutscher Lyrik« (FAZ). Sein lyrischer Plauderton führt durch den Abend und macht Robert Gernhardt zu einem Gesamtkunstwerk, das heiter und unterhaltsam, aber auch sehr tiefsinnig ist.
    Tickets 18,50 € + VVK-Gebühr /AK 23 € – auf allen Plätzen. Im Vorverkauf bei Buch und Presse Hollmann 0211-329191 sowie an der Abendkasse – kein Vorverkauf im Büro der Johanneskirche.

  • 21-10-19 20:00 - 21-10-19 21:00

    Vortrag der Archeosofica Düsseldorf , Eintritt frei

    Die Lehren der Kabbala berühren auf einzigartige Weise die tiefen Geheimnisse um die Entstehung der Welt und den Ursprung des Menschen. Sie beschreiben die Schöpfung als eine perfekte, mathematische Ordnung. Diese Ordnung der Welt wird durch 10 unsichtbare Kräfte bewirkt und ihr Einfluss erstreckt sich auf alles Geschaffene. Alle Ebenen und Dimensionen folgen demnach denselben Prinzipien.

    Sicherlich ist die Schöpfung aus dem NICHTS eines ihrer größten Mysterien. Haben doch selbst die modernen Physiker Probleme damit, den Anfang und den Ursprung des Seins zu beschreiben, da hier alle bekannten Naturgesetze außer Kraft treten und das Verständnis der übergeordneten Zusammenhänge den menschlichen Intellekt zu übersteigen scheint.

    Nun, die Kabbala ist ein faszinierendes System zur Schulung des menschlichen Geistes, der ja, wie einst von einem der größten Kabbalisten behauptet wurde, selbst die Tiefen Gottes zu ergründen vermag.

    Soweit wir wissen, entstammt diese mystisch-initiatische Geheimlehre ursprünglich der jüdischen Tradition, aber schon längst ist sie Bestandteil des islamischen Sufismus, der christlichen Asketik und der spirituellen Alchemie geworden, denn ihre Lehren sind nicht rein spekulativ, sondern sehr praktisch.

    Andererseits finden wir die Symbole der kabbalistischen Schöpfungsidee nicht nur in der Genesis des Moses, sondern auch in den noch älteren Mythen der assyrisch-babylonischen und ägyptischen Tradition, die sich verblüffenderweise mit den modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen über den Aufbau von Materie und Kosmos decken.

    Könnte man die Kabbala also als eine universale spirituelle Lehre betrachten, die jenseits von Religion und Wissenschaft steht und diese miteinander zu verbinden vermag?

     

  • 09-11-19 17:30 - 09-11-19 19:30

    Szenische Theaterinstallation mit Pièrre.Vers zum Gedenken an die Ereignisse der Pogromnacht
    Schwarz-helle Nacht – eine performative Zeitreise: Auf Grundlage von archivierten Zeitzeugenberichten der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf werden die Ereignisse in einer Prozesssituation verhandelt. Auf dem Tisch liegen Zeitungsausschnitte, erlassene Paragrafen zur systematischen Erschwerung des jüdischen Lebens und persönliche Berichte von Düsseldorfer Juden, die von den Darsteller*innen nach und nach ihre Stimmen wiederbekommen. Eine Veranstaltung der Evangelischen Kirche Düsseldorf und der Katholischen Kirche Düsseldorf, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Düsseldorf e.V. und der Mahn- und Gedenkstätte

  • 21-11-19 19:00 - 21-11-19 21:00

    Wanderausstellung der Evangelischen Kirche im Rheinland

    Nach einer kurzen Begrüßung und einer kompakten Kuratorenführung durch die Ausstellung sprechen Kurator Holger Hagedorn und Dr. Frank Vogelsang, Leiter der Evangelischen Akademie im Rheinland, auf dem Podium im Foyer mit den anwesenden Künstlerinnen und Künstlern.

  • 25-11-19 20:00 - 25-11-19 21:00

    Vortrag der Archeosofica Düsseldorf, Eintritt frei

    “Zwischen Farben, Licht und Klang besteht nicht nur eine Ähnlichkeit, sondern auch eine geheime Identität. Die natürliche Tonleiter entspricht den Farben des Lichtspektrums.

    Klang ist Farbe und Farbe ist Musik. Bevor die Zeit entstand, als noch nichts existierte, gab es weder Stimmen noch Töne, es gab kein Licht und keine Farben und die Stille herrschte allein und unbestritten in der unbegreiflichen ewigen Unendlichkeit. Aus der Dunkelheit der Leere und der Stille ließ der Herr der Ewigkeit durch das Wort Licht-Farbe-Klang alles entstehen.

    Alles ist Schwingung, sowohl im physischen, wie auch im metaphysischen, und auch der Mensch, da er Körper, Eros, pathetische Seele und Geist ist, verhält sich wie eine musikalische Oktave, reagiert wie die Saite einer Zither, die er selbst mit der Mitwirkung seines Schöpfers gezupft hat.

    Die Schwingung erzeugt Ton und Licht und organisiert die Materie in geometrischen Formen.

    Die Aufführung eines sakralen Musikstückes, das von einem großen Orchester gespielt und von einem Chor gesungen wird, bildet ein gigantisches Gebäude aus ätherischer, astraler und mentaler Materie. Schritt für Schritt, während das Stück gesungen und gespielt wird, weitet sich das Gebäude aus, erhebt sich wie eine
    große Bergkette, die mit vielen zarten und brillanten Farben aufleuchtet. Die ätherischen Formen, die vom Klang der Melodie hervorgebracht werden, dehnen sich aus, erheben sich in die Höhe, stützen sich und verwandeln sich in ein Spiel aus Farben mit einer kostbaren Bandbreite, deren Schönheit jede Vorstellung übersteigt.”

    aus BLICK INS UNIVERSUM von Alessandro Benassai

  • 09-12-19 20:00 - 09-12-19 20:00

    Vortrag der Archeosofica Düsseldorf, Eintritt frei

    In der Schöpfung des Universums nimmt die Weisheit eine wichtige Rolle ein. Sie wurde in verschiedenen Traditionen durch die Mutter-Gottheit personifiziert, von der alles ausgeht. Es ist die Idee des Meeres und der primordialen Wasser (Urwasser), aus Gott das gesamte Sein entstehen lässt.

    Es ist die Isis des Alten Ägypten, die Nammu der Sumerer, die Tiamat der Babylonier, Ceres bei den Griechen. In der Edda symbolisiert die Rune MADR oder MAN den „höheren Ursprung“, die „Geburt“ und die königliche und spirituelle Herkunft.

    Die Kabbala bezeichnet eine der 10 Sefiroth, d.h. die Lichter mit denen Gott sich seiner Schöpfung offenbart, als die unerschaffene Weisheit CHOCKMA. Die erschaffene Weisheit ist ihr Spiegel und der Archetyp für die Entwicklung des Menschen.

    In der christlichen und orthodoxen Tradition wird die geschaffene Weisheit Gottes Sophia genannt. Außergewöhnliche Persönlichkeiten wie Jakob Böhme, Pawel Florenski, Vladimir Solovjev und Tommaso Palamidessi haben sie als eine kosmogonische Wesenheit beschrieben, mit der man durch Visionen und außersinnliche Erfahrungen in direkten Kontakt treten kann, indem man einer asketischen Methodologie folgt.

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