Sex|Tett – Dialog mit D-Mitte

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21-01-20 13:00 - 25-01-20 20:00
Sechs Düsseldorfer Künstler/Innen unterschiedlichsten Genres und Nationalität stellen aus: Norman de Leeuw, Frank Michaelis, Patricia R. Morocho, Amos Plaut, Ulrike Reinker, Gabriele Weide. Gemeinsam ist ihnen die Verbundenheit mit der Konzeption der Park-Kultur.

Related upcoming events

  • 12-03-20 20:00 - 12-03-20 21:00

    Donnerstag, 12. März 2020 um 20 Uhr

     

    Geheimlehre und Heiliger Gral

    das Vermächtnis der Templer

     

    Es ist viel über die Geheimlehre der Templer und den Heiligen Gral spekuliert worden. Dabei hat man übersehen, dass sie noch heute für alle deutlich sichtbar vor uns liegt, gemäß der zentralen Botschaft des Christus, die besagt: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen!“

     

    Die Vereinigung der Idee des Priesters und des Kriegers findet zunächst im Emblem des Ordens seinen Ausdruck, das zwei Reiter auf einem Pferd zeigt. Im mittelalterlichen Europa gab es für den Menschen nur zwei Wege, mit denen er seinen Platz an der Spitze der Gesellschaft behaupten konnte: der Weg des Mönches, der ein nach Innen gerichteter Pfad ist, idealerweise ein Leben der Entbehrung und Zurückgezogenheit, oder der Weg des Ritters, um in der Welt zu handeln. Die Templer führen erstmals ein neues und in all seinen Auswirkungen revolutionäres Konzept ein, in dem sich beide Wege zu einem einzigen aktiven und zugleich spirituellen Weg verbinden.

     

    Die Lehre des Ordens kommt auch durch andere äußerlich sichtbare Veränderungen zum Ausdruck. So entsteht nicht zufällig zusammen mit der Bewegung der Templer eine neue Architektur und eine neue Kunstform: die Gotik und die Gralsliteratur. Beide sind verbunden mit der Entfaltung des Ordens und der Ausdehnung seines Einflusses in ganz Europa.

     

    Die gotischen Kathedralen, zum Beispiel, zeigen eine bis dahin nicht für möglich gehaltene, in die Höhe gerichtete Architektur, die mächtige und lichtvolle Elemente in sich vereint. Sie symbolisiert das Streben des Menschen hin zu erhabenen Geisteshöhen, um sich an der Idee des Göttlichen zu sättigen. Die mysteriösen Darstellungen an ihren Fassaden, alchemische Symbole der Umwandlung, geheimnisvolle Labyrinthe und die besonderen Maße ihrer Baumodule, die erstaunliche mathematisch-musikalische Regeln hervorheben, zeugen von dem umfangreichen Geheimwissen der Templer, das nach ihrem Untergang zum Großteil verloren gegangen ist.

     

    Die Gralsliteratur ist ihrerseits ein offenes Buch für diejenigen, die in der Symbolik ihrer Geschichten und Legenden mehr sehen können, als die plakative Romantik der Erzählung: in ihnen verbergen sich die geheimen Lehren der Umwandlung des menschlichen Bewusstseins hin zu einem göttlichen Bewusstsein. Das Pferd, das Schwert, der König, die Dame, der Kampf, die Reisen, die Eroberung des Heiligen Grals etc… all dies sind Symbole für die Hilfsmittel und Zutaten auf dem Weg der individuellen Befreiung, für die Kräfte und Möglichkeiten, die jeder Mensch in seinem Inneren zur freien Verfügung hat.

     

    Es ist klar, dass eine so offen dargelegte Botschaft über die Befreiung des Menschen den Argwohn und Zorn jener Kräfte heraufbeschworen musste, die seit jeher von seiner Unterjochung profitieren.

     

     

     

     

     

  • 13-03-20 14:00 - 15-03-20 20:00

    Zum neukonzipierten Fotoweekend vom 13.3. - bis 15.3.2020 mit Namen : "Düsseldorf Photo +" werde ich in meinen Räumen eine neue Serie der textbasierenden Medienkünstlerin Thyra Schmidt, ehemalige Schülerin von Thomas Ruff unter dem poetischen Titel "Rendezvous" präsentieren.

  • 19-03-20 19:00 - 19-03-20 21:00

    19. März – 19.00 Uhr

    Fotoausstellung von Wojciech Szulc-Cholnicki
    Ausstellungseröffnung mit Einführungsvortrag von Dr. Mathias Wagner
    Die Ausstellung »Im Gegenlicht« zeigt Arbeiten des Fotografen Wojciech Szulc-Cholnicki aus dem heutigen Ermland und Masuren. Seine Fotos veranschaulichen den gegenwärtigen Alltag einer jahrhundertealten Region, die im Nordosten Polens liegt. Entstanden ist ein Panorama beeindruckender Momentaufnahmen zwischen heute und gestern. Wojciech Szulc-Cholnicki wurde 1972 in Pasłęk/Preußisch-Holland geboren und arbeitete von 1997 bis 2012 für die Polnische Fotoagentur Ekpictures. Er veröffentlichte u. a. in The Guardian, Die Zeit, Hollywood Reporter, Premiere sowie in der polnischen Presse zu Themen wie Film, Kino und Reisen.
    Als Einführung in die Ausstellung hält Dr. Mathias Wagner vom Institut für Soziologie an der Leibniz-Universität Hannover den Vortrag »Masuren im Gegenlicht der Moderne«.

    Laufzeit der Ausstellung: 20. März bis 08. Mai 2020

  • 20-03-20 10:00 - 08-05-20 19:00

    Fotoausstellung von Wojciech Szulc-Cholnicki
    Ausstellungseröffnung mit Einführungsvortrag von Dr. Mathias Wagner
    Die Ausstellung »Im Gegenlicht« zeigt Arbeiten des Fotografen Wojciech Szulc-Cholnicki aus dem heutigen Ermland und Masuren. Seine Fotos veranschaulichen den gegenwärtigen Alltag einer jahrhundertealten Region, die im Nordosten Polens liegt. Entstanden ist ein Panorama beeindruckender Momentaufnahmen zwischen heute und gestern. Wojciech Szulc-Cholnicki wurde 1972 in Pasłęk/Preußisch-Holland geboren und arbeitete von 1997 bis 2012 für die Polnische Fotoagentur Ekpictures. Er veröffentlichte u. a. in The Guardian, Die Zeit, Hollywood Reporter, Premiere sowie in der polnischen Presse zu Themen wie Film, Kino und Reisen.
    Als Einführung in die Ausstellung hält Dr. Mathias Wagner vom Institut für Soziologie an der Leibniz-Universität Hannover den Vortrag »Masuren im Gegenlicht der Moderne«.

    Laufzeit der Ausstellung: 20. März bis 08. Mai 2020

  • 24-03-20 19:00 - 24-03-20 21:00

    Gedichte und mehr mit Dr. Matthias Buth
    Promovierter Jurist, Ministerialbeamter – und Dichter? Oder umgekehrt? Fraglos ist, dass Matthias Buth neben seiner beruflichen Karriere in verschiedenen Bundesministerien (zeitweilig auch im Bereich der Kulturpflege der Vertriebenen) eine staunenswerte Anzahl von Gedicht- und Essaybänden vorgelegt hat. Nicht wenige seiner Werke sind auch übersetzt worden, etwa ins Rumänische oder Polnische. Was und wer er aber wirklich oder hauptsächlich ist, das beantwortet er am besten selbst. Und Matthias Buth liest (nicht nur) aus seinem neuen Gedichtband »Weiß ist das Leopardenfell des Himmels«, der im vergangenen Jahr erschienen ist.

    In Kooperation mit: Literaturbüro NRW

  • 26-03-20 19:00 - 26-03-20 21:00

    Familienbiografischer Vortragsabend mit Mechthild Batzke
    Kann es sein, dass noch zwei, drei oder sogar vier Generationen nach einem existenziellen Ereignis wie Flucht oder Vertreibung Auswirkungen davon bei den Nachkommen zu spüren sind? Die Antwort ist: JA. Die erlebte Entwurzelung der Vorfahren ist ein tiefgreifendes Familienschicksal, das Einfluss auf das Leben der Kinder- und Enkelkindergeneration haben kann. Wenn traumatische Ereignisse innerhalb der Familie keinen »friedlichen Abschluss« gefunden haben, führen »gewissen Themen« immer wieder zu Zündstoff auch innerhalb der familiären Beziehungen. Eine mitfühlende Mischung aus Analyse und Würdigung der damaligen Ereignisse kann im Hier und Jetzt zu Erleichterung und überraschenden Lösungen führen. Beim interaktiven Vortragsabend werden familienbiografische Zusammenhänge anhand eines anschaulichen Fallbeispiels vorgestellt und erläutert.

    Mechthild Batzke ist Systematischer und Familienbiografischer Coach. 2017 ist ihr Buch »Aus Liebe verrückt: wie wir es schaffen, familiäre Verstrickungen zu erkennen und neu damit umzugehen« erschienen.

  • 01-04-20 19:00 - 01-04-20 21:00

    Lesung mit Dr. Katja Schlenker
    Die Tagebücher Victor Klemperers umfassen den Zeitraum von der Weimarer Republik bis 1960. Insbesondere die Jahre von 1933 bis zum Ende des Krieges 1945, in denen er als zwangsemeritierter Professor der Technischen Hochschule in Dresden und verfolgter Jude den nationalsozialistischen Alltag skizzierte, zeigen ihn als wichtigen Zeitzeugen. Victor Klemperer (1881–1960) war Sohn eines Rabbiners aus Landsberg/Warthe. Nach dem Krieg war er von 1945 bis 1960 Hochschullehrer in Dresden, Greifswald, Halle und Berlin. Er verfasste zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der italienischen und französischen Literatur. Durch seine Untersuchung der Sprache des »Dritten Reiches« und seine Tagebücher erlangte Victor Klemperer Berühmtheit. Victor Klemperer und seine Frau Eva haben nicht nur die Bombardierung Dresdens überlebt, sondern die Herrschaft der Nationalsozialisten, die Erniedrigungen – weil jüdischen Glaubens – den Terror, den Verrat, das »Judenhaus«.

    Dr. Katja Schlenker, deren Mutter und Großmutter in Dresden den Bombenangriff am 13. Februar 1945 er- und überlebten, liest aus den Tagebüchern von Victor Klemperer.

  • 02-04-20 20:00 - 02-04-20 21:00

    Donnerstag, 2. April 2020 um 20 Uhr

     

     

    der Sieg des Imperiums

     

    Nach heutiger Einschätzung der wichtigsten und bedeutendsten Historiker ist die Vernichtung des Templerordens durch Philipp IV., genannt „der Schöne“, der vielleicht größte Gerichtsskandal der modernen Kriminologie.

    Gezielt lancierte Propaganda, gefälschte Beweise und falsche Zeugen in einem perfiden Spiel aus Macht und Korruption führten am 13. Oktober 1307 zur bis dato größten Polizeiaktion der Geschichte. An einem Tag werden in einer konzertierten Aktion nahezu alle Templer Frankreichs inhaftiert und auf unmenschliche Art und Weise der Folter unterzogen, um Geständnisse aus ihnen herauszupressen. Dieses Vorgehen war nach damaligem Recht in mehrfacher Hinsicht unrechtmäßig. Trotzdem hob Papst Klemens V. unter großem politischem Druck den Orden schließlich auf, ohne ihn jedoch jemals zu verurteilen.

    Eine Schuld konnte dem Orden nie auch nur durch ein einziges Beweisstück nachgewiesen werden. Philipp der Schöne, der sich in seiner Gier nach Gold am Vermögen der Templer bereichern wollte, hat sein Ziel nicht erreicht. Was von dem einst mächtigsten und größten Ritterorden bis heute bleibt, ist deshalb immer wieder auch die Frage nach dem sagenumwobenen Schatz der Templer, allem voran dem Heiligen Gral, der in ihrem Besitz gewesen sein soll.

    Doch was ist der Gral? Wozu dient er?

    Weshalb sind hunderte von Templern, nachdem sie unter der Folter ein falsches Geständnis abgelegt hatten, todesmutig auf den Scheiterhaufen gestiegen, in Beteuerung ihrer, für alle offensichtlichen Unschuld? Sie taten dies ohne auch nur ein einziges Wort über das Geheimnis der Templer preiszugeben. Sie haben nie verraten, wo der Heilige Gral sich befindet.

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