Farbenrausch

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23-12-19 13:00 - 24-12-19 20:00
Alle farbenreichen Bilder sind in der Technik AcylicPouring im café creativ – einem Projekt der Tagesstätten für wohnungslose Menschen der Diakonie Düsseldorf – von Besucher*innen unserer Einrichtungen in der Malgruppe entstanden. Das café creativ ist ein Teil des Projekts gesund.zeit.raum, das durch Spendengelder gefördert wird. Im café creativ gibt es verschiedene kreative Angebote, wie eine Fotogruppe, Malen und Upcycling. Wir wünschen Ihnen allen reichlichen Farbgenuss!   <iframe src="https://www.google.com/maps/embed?pb=!1m18!1m12!1m3!1d185.72946170093857!2d6.7856846664458885!3d51.22151064319694!2m3!1f0!2f0!3f0!3m2!1i1024!2i768!4f13.1!3m3!1m2!1s0x47b8ca3afe2bb0b1%3A0xfe231172982d0e3c!2sPark-Kultur%20von%20D-Mitte!5e0!3m2!1sde!2sde!4v1573026731189!5m2!1sde!2sde" width="600" height="450" frameborder="0" style="border:0;" allowfullscreen=""></iframe>

Related upcoming events

  • 17-01-20 18:00 - 26-01-20 21:00

    Videoinstallation mit 5 Videoprojektionen Kamera: Corina Gertz
    17. Januar - 26.Januar 2020
    Zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, den 17. Januar 2020
    um 19 Uhr möchten wir Sie und Ihre Freunde herzlich einladen.
    We would be pleased to welcome you and your friends to our next opening.

    Die Ausstellung ist täglich zwischen 18 Uhr und 21 Uhr geöffnet.
    The exhibition is open daily between 6 pm and 9 pm.

    Bis zum 1. Februar (Finissage) zeigen wir parallel die Ausstellung:
    Moved by light mit Arbeiten von Annette Sauerman/ Im Kabinett: Arbeiten von Gerhard Froemel.

    Mit freundlicher Unterstützung der Firma Sigma

    1.Februar 17.00: Finissage Annette Sauermann, Gerhard Frömel
    7.Februar 19.00: Eröffnung: Ina von Jan, Transzendenz im Quadrat
    8.Februar ab 15.00: Symposium mit Prof. Eugen Gomringer, Dr.Gabriele Uelsberg u.a.
    9.Februar 12.00: Literaturmatinee mit Prof. Eugen Gomringer in Zusammenarbeit mit dem Literaturbüro NRW

  • 21-01-20 13:00 - 25-01-20 20:00

    Sechs Düsseldorfer Künstler/Innen unterschiedlichsten Genres und Nationalität stellen aus: Norman de Leeuw, Frank Michaelis, Patricia R. Morocho, Amos Plaut, Ulrike Reinker, Gabriele Weide. Gemeinsam ist ihnen die Verbundenheit mit der Konzeption der Park-Kultur.

  • 23-01-20 20:00 - 23-01-20 21:00

    Dieser einführende Vortrag schildert die historischen Hintergründe, vor denen sich die Entwicklung des ersten geistigen Ritterordens in Europa abspielt, und präsentiert die Protagonisten bei der Gründung des Ordens.

    Die dramatischen gesellschaftlichen Verhältnisse am Anfang des zweiten Jahrtausends nach Christi (1000-1100) sind gekennzeichnet von der Dekadenz, dem Recht des Stärkeren und der Gewalt seiner unerbittlichen Willkür. Es sind raue und dunkle Zeiten. Eine Degeneration der moralischen Werte verbreitet sich in Kirche und Gesellschaft. Das alte Rittertum, ursprünglich zum Schutz der Menschen ersonnen, entwickelt sich zu einem Raubrittertum, das sich ohne Erbarmen am Elend anderer bereichert.

    Der Aufruf zum Kreuzzug durch Papst Urban II. stellt in dieser Situation einen kurzfristigen Ausweg dar, um dem Ideal des Ritters eine neue Aufgabe zu geben.  Die Ostkirche verzweifelt unter dem Ansturm des Islam und die Heilige Stadt, in der der Erlöser gekreuzigt wurde, ist für christliche Pilger nahezu unerreichbar geworden.

    Doch nach der Eroberung Jerusalems stellt sich eine Gruppe von frommen Rittern, die sich dem Schutz der Pilger und der heiligen Stätten verschrieben hatte, die unvermeidliche Frage nach der Vereinbarkeit eines spirituellen Weges mit der offensichtlichen Notwendigkeit, das eigene Leben und das der anderen mit der Waffe verteidigen und manchmal töten zu müssen.

    Bernhard von Clairvaux gibt dem ersten geistigen Ritterorden der Christenheit seine spirituellen Grundlagen. Seine Lehre gleicht auf erstaunliche Weise der Mentalität der buddhistischen Shaolinmönche, der Samurai und der Unterweisung des Krishna in der indischen Tradition. Der Templer muss in sich die Vereinigung zweier scheinbar gegensätzlicher Prinzipien bewirken: er muss das Krieger- und Priestertum gleichzeitig in sich verwirklichen.

     

  • 25-01-20 14:00 - 25-01-20 16:00

    Die Teilnehmerzahl ist auf 35 Personen begrenzt.
    Für unsere Planung bitten  wir um Anmeldung bis Mittwoch, 22.01.2020 bei Wolfgang Imkamp w.imkamp@gdcf-duesseldorf.de

    Eine Veranstaltung der GDCF-Eltern-Kind-Gruppe in Kooperation mit D-Mitte
    zum Frühlingsfest 2020
    Das Frühlingsfest ist das traditionellste und wichtigste Fest Chinas. Das Jahr des Schweins neigt sich dem Ende zu und das Jahr der Ratte beginnt. Aus diesem guten Anlass, lasst uns mit den Kindern zusammen schöne Kreationen für das Jahr der Ratte basteln. Ihr könnt eine Bastelfreude für die Eltern oder etwas Schönes für das Kinderzimmer zaubern.
    Wir bringen Euch dazu Ideen und Bastelmaterial wie Luftballons, Papier, Malstifte und vieles mehr mit.
    D-Mitte stellt uns wieder einen Raum zur Verfügung. Vielen Dank an D-Mitte!
    Die Veranstaltung ist kostenlos  Wir freuen uns auf Euer Kommen!

    Hinweis:
    Am 25.01.2020, ab 17:30 h, findet das "Chinesische Neujahrsessen" der GDCF Düsseldorf e.V. im
    China-Restaurant "Hai Xian" statt. Das Restaurant ist nur etwa 1 km von D-Mitte entfernt. Bei
    Interesse an der Teilnahme auch am Neujahrsessen können wir zusammen dorthin gehen.

  • 28-01-20 13:00 - 02-02-20 20:00

    Sechs Düsseldorfer Künstler/Innen unterschiedlichsten Genres und Nationalität stellen aus: Norman de Leeuw, Frank Michaelis, Patricia R. Morocho, Amos Plaut, Ulrike Reinker, Gabriele Weide. Gemeinsam ist ihnen die Verbundenheit mit der Konzeption der Park-Kultur.

  • 29-01-20 19:00 - 29-01-20 22:00

    29. Januar – 19.00 Uhr
    Das Tobsdorfer Chorgestühl und seine Restaurierung
    Siebenbürgische Chorgestühle des Meisters Johannes Reychmut aus Schäßburg
    Ausstellungseröffnung
    Am Anfang stand ein Fund 2009 in Siebenbürgen, im Kreis Hermannstadt/Sibiu in Tobsdorf (heute: rumänisch Dupuș, ungarisch Táblás). Ein Bretterhaufen in einer Kirche, ein in mehrere Dutzend Einzelteile zerlegtes gotisches Chorgestühl aus Tobsdorf. Der Studiengang Konservierung und Restaurierung von Möbeln und Holzobjekten an der Hochschule für Wissenschaft und Kunst in Hildesheim, die enge Kontakte zu Siebenbürgen pflegt, nahm sich nach Absprache mit der rumänischen Denkmalpflege und der Evangelischen Kirche dieses Objekts an. Acht Jahre der Erforschung, Dokumentation und Restaurierung folgten. Die Ausstellung, die von Master-Absolventinnen, Studierenden und dem Werkstattleiter konzipiert wurde, zeigt auf erfrischende Weise in Tafeln und Kurzfilmen die komplizierte Restaurierung des siebenbürgischen Chorgestühls aus dem Jahre 1537. Gezeigt wird auch eine originalgetreu nachgebaute Stalle (Sitzabteil).

    Ausstellungseröffnung gemeinsam mit dem Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland – Landesgruppe Nordrhein-Westfalen

    Laufzeit der Ausstellung: 30. Januar bis 15. März 2020

  • 29-01-20 19:00 - 29-01-20 22:00

    29. Januar – 19.00 Uhr
    Kirchenburgenlandschaft Siebenbürgen – Ein europäisches Kulturerbe
    Ausstellungseröffnung
    Die Wanderausstellung wirft einen Blick auf die Kirchenburgen als eindrucksvollste architektonische Zeugnisse mittelalterlicher Architektur in Siebenbürgen (Rumänien). Sie wurde von der Stiftung Kirchenburgen, die unter der gemeinsamen Schirmherrschaft des rumänischen Staatspräsidenten Klaus Johannis und des deutschen Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier für den Erhalt des kirchlichen Kulturerbes steht, dem Deutschen Kulturforum östliches Europa, der Evangelische Kirche A. B. in Rumänien und der Technischen Universität Berlin entwickelt. Die Ausstellung informiert auf 24 farbigen Text- und Bildtafeln über die Geschichte der Kirchenburgen und verweist auf die aktuellen Initiativen, die sich vor Ort bemühen, die Kirchenburgenlandschaft zu erhalten und für den Tourismus zugänglich zu machen. Ungefähr 150 Kirchenburgen und Wehrkirchen sind erhalten. Erst sieben von ihnen gehören heute zum Weltkulturerbe der UNESCO.

    Laufzeit der Ausstellung: 30. Januar bis 15. März 2020

    In Kooperation mit: Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland – Landesgruppe Nordrhein-Westfalen

  • 30-01-20 10:00 - 15-03-20 19:00

    Kirchenburgenlandschaft Siebenbürgen – Ein europäisches Kulturerbe

    Die Wanderausstellung wirft einen Blick auf die Kirchenburgen als eindrucksvollste architektonische Zeugnisse mittelalterlicher Architektur in Siebenbürgen (Rumänien). Sie wurde von der Stiftung Kirchenburgen, die unter der gemeinsamen Schirmherrschaft des rumänischen Staatspräsidenten Klaus Johannis und des deutschen Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier für den Erhalt des kirchlichen Kulturerbes steht, dem Deutschen Kulturforum östliches Europa, der Evangelische Kirche A. B. in Rumänien und der Technischen Universität Berlin entwickelt. Die Ausstellung informiert auf 24 farbigen Text- und Bildtafeln über die Geschichte der Kirchenburgen und verweist auf die aktuellen Initiativen, die sich vor Ort bemühen, die Kirchenburgenlandschaft zu erhalten und für den Tourismus zugänglich zu machen. Ungefähr 150 Kirchenburgen und Wehrkirchen sind erhalten. Erst sieben von ihnen gehören heute zum Weltkulturerbe der UNESCO.

    Laufzeit der Ausstellung: 30. Januar bis 15. März 2020

    In Kooperation mit: Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland – Landesgruppe Nordrhein-Westfalen

  • 30-01-20 10:00 - 15-03-20 19:00

    Das Tobsdorfer Chorgestühl und seine Restaurierung
    Siebenbürgische Chorgestühle des Meisters Johannes Reychmut aus Schäßburg
    Ausstellung
    Am Anfang stand ein Fund 2009 in Siebenbürgen, im Kreis Hermannstadt/Sibiu in Tobsdorf (heute: rumänisch Dupuș, ungarisch Táblás). Ein Bretterhaufen in einer Kirche, ein in mehrere Dutzend Einzelteile zerlegtes gotisches Chorgestühl aus Tobsdorf. Der Studiengang Konservierung und Restaurierung von Möbeln und Holzobjekten an der Hochschule für Wissenschaft und Kunst in Hildesheim, die enge Kontakte zu Siebenbürgen pflegt, nahm sich nach Absprache mit der rumänischen Denkmalpflege und der Evangelischen Kirche dieses Objekts an. Acht Jahre der Erforschung, Dokumentation und Restaurierung folgten. Die Ausstellung, die von Master-Absolventinnen, Studierenden und dem Werkstattleiter konzipiert wurde, zeigt auf erfrischende Weise in Tafeln und Kurzfilmen die komplizierte Restaurierung des siebenbürgischen Chorgestühls aus dem Jahre 1537. Gezeigt wird auch eine originalgetreu nachgebaute Stalle (Sitzabteil).

    Ausstellungseröffnung gemeinsam mit dem Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland – Landesgruppe Nordrhein-Westfalen

    Laufzeit der Ausstellung: 30. Januar bis 15. März 2020

  • 30-01-20 18:00 - 30-01-20 21:00

    Am 30.1.2020 ist in meinen Räumen von 18 - 21 Uhr die Eröffnung der Ausstellung "Portraits without People" mit Arbeiten der in Berlin lebenden Malerin Lilla von Puttkamer. Zusendung der Einladung folgt gesondert.

  • 02-02-20 17:00 - 02-02-20 23:00

    Die große Geburtstags-fete mit viel Live-Musik

  • 04-02-20 13:00 - 08-02-20 20:00

    Sechs Düsseldorfer Künstler/Innen unterschiedlichsten Genres und Nationalität stellen aus: Norman de Leeuw, Frank Michaelis, Patricia R. Morocho, Amos Plaut, Ulrike Reinker, Gabriele Weide. Gemeinsam ist ihnen die Verbundenheit mit der Konzeption der Park-Kultur.

  • 13-02-20 20:00 - 13-02-20 21:00

    der Heilige Krieg in der östlichen und westlichen Tradition

    Die Idee eines geistigen oder spirituellen Ideals des Kriegers ist sehr alt und findet sich in vielen Traditionen des Orient und Okzident.

    Das Bushidō, der „Weg des Kriegers“, entlehnt seine Grundlehren aus den Prinzipien des Shintō, des Buddhismus und Konfuzianismus. Es ist der Kodex jener nur mündlich übertragenen moralischen Werte, die der Samurai, der japanische Ritter, beachten muss. Ein Gesetz, das im Herzen des Kämpfers eingeschrieben sein soll. Es besteht aus Ehrlichkeit, Mut, Mitgefühl, Höflichkeit, Ehrenhaftigkeit, Aufrichtigkeit und Loyalität und betrachtet nur wahrhaftige Taten als heilig. Auch in China sind die Kampfkünste durch den Daoismus tief von Ideen der Ethik und des stets angemessenen Handelns durchdrungen. Dafür muss zuerst der Geist des Kämpfers von allen Wünschen und Begierden gereinigt werden.

     

    Im Urchristentum spricht Origenes in seinen Homilien zum Buch Joshua, das die Eroberung des „Heiligen Landes“ beschreibt, ausdrücklich über die Notwendigkeit, die inneren Feinde zu besiegen. Seiner esoterischen Lehre zufolge beschreibt die Bibel die uralte Idee des spirituellen Kampfes sehr ausführlich, aber nur auf verschleierte Weise: zum Beispiel mit den Namen von Orten und Feinden, deren tiefere Symbolik innerlich gelebt werden muss, „um das Himmelreich zu erobern“. Wer den Kampf im Außen sucht, so der Kirchenlehrer, verfehlt das Ziel, weil er den geistigen Sinn der Schrift nicht versteht.

    Im Islam spricht das „Kitāb-ul-Futuwwa“, eine Schrift über das spirituelle Rittertum, von einem „kleinen Krieg“, der im äußeren Leben gegen die Ungerechtigkeit und gegen die Unterdrückung der Schwachen geführt werden muss, und von dem viel anspruchsvolleren und wichtigeren „großen Krieg“, der eigentliche „heilige Krieg“, der im Innern des Menschen sein Schlachtfeld findet. Es ist der Krieg des Menschen gegen die Feinde, die er in sich trägt und die der Ordnung und der Einheit im Wege stehen. Eine Einheit, welche die harmonische Verbindung von Innen und Außen, von edlem Gedanken und selbstloser Handlung bedeutet, die auf ein einziges Ziel ausgerichtet sind: Wahrhaftigkeit.

    Die spirituellen Texte der indischen Tradition finden in der Bhagavad Gita, dem „Gesang des Erhabenen“, ihren tiefsten Ausdruck. Das Gespräch zwischen Krishna und Arjuna entwickelt die Essenz der indischen Geheimlehre vom spirituellen Kampf. Arjuna stellt den Idealtyp des geistigen Kriegers dar, eine Idee, die in jedem Menschen steckt und auch erweckt werden soll. Eingebunden in den Diskurs über die Wiederkehr der Seelen und das Gesetz des Karmas soll der Mensch lernen, das Richtige zu tun, denn der Geist kann weder töten, noch getötet werden. Niederlage oder Triumph, egal, nur mit seiner Ausrichtung auf Gott kann der Mensch wirklich siegen, und damit das Gute.

    Noblesse oblige.

    Somit ist für den Ritter vor allem eins wichtig: die Intention seiner Handlung. Ist diese auf Gerechtigkeit, Frieden, Liebe und Wahrheit ausgerichtet, ohne dass er in seinem Innern von den Äußeren Umständen bedingt wird, dann ist er auf dem richtigen Weg. Die Absicht des spirituellen Kriegers ist es also, das universale Wesen Gottes individuell zum Ausdruck zu bringen, Sein ausführender Arm in der Gesellschaft zu sein, unabhängig davon, ob er dieses göttliche Prinzip mit Krishna, Christus oder Allāh identifiziert.

    Die verborgene, antike Lehre eines wahrhaft geistigen Rittertums findet bei den Tempelrittern eine völlig neue Art des Ausdrucks. Das revolutionäre an der Bewegung der Templer ist aber nicht ihre historische Bedeutung als christliche Kampftruppe im Heiligen Land: vielmehr spiegelt sich ihr immenser gesellschaftlicher Einfluss bis heute in der gesamten abendländischen Kultur wieder.

     

     

     

  • 12-03-20 20:00 - 12-03-20 21:00

    Donnerstag, 12. März 2020 um 20 Uhr

     

    Geheimlehre und Heiliger Gral

    das Vermächtnis der Templer

     

    Es ist viel über die Geheimlehre der Templer und den Heiligen Gral spekuliert worden. Dabei hat man übersehen, dass sie noch heute für alle deutlich sichtbar vor uns liegt, gemäß der zentralen Botschaft des Christus, die besagt: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen!“

     

    Die Vereinigung der Idee des Priesters und des Kriegers findet zunächst im Emblem des Ordens seinen Ausdruck, das zwei Reiter auf einem Pferd zeigt. Im mittelalterlichen Europa gab es für den Menschen nur zwei Wege, mit denen er seinen Platz an der Spitze der Gesellschaft behaupten konnte: der Weg des Mönches, der ein nach Innen gerichteter Pfad ist, idealerweise ein Leben der Entbehrung und Zurückgezogenheit, oder der Weg des Ritters, um in der Welt zu handeln. Die Templer führen erstmals ein neues und in all seinen Auswirkungen revolutionäres Konzept ein, in dem sich beide Wege zu einem einzigen aktiven und zugleich spirituellen Weg verbinden.

     

    Die Lehre des Ordens kommt auch durch andere äußerlich sichtbare Veränderungen zum Ausdruck. So entsteht nicht zufällig zusammen mit der Bewegung der Templer eine neue Architektur und eine neue Kunstform: die Gotik und die Gralsliteratur. Beide sind verbunden mit der Entfaltung des Ordens und der Ausdehnung seines Einflusses in ganz Europa.

     

    Die gotischen Kathedralen, zum Beispiel, zeigen eine bis dahin nicht für möglich gehaltene, in die Höhe gerichtete Architektur, die mächtige und lichtvolle Elemente in sich vereint. Sie symbolisiert das Streben des Menschen hin zu erhabenen Geisteshöhen, um sich an der Idee des Göttlichen zu sättigen. Die mysteriösen Darstellungen an ihren Fassaden, alchemische Symbole der Umwandlung, geheimnisvolle Labyrinthe und die besonderen Maße ihrer Baumodule, die erstaunliche mathematisch-musikalische Regeln hervorheben, zeugen von dem umfangreichen Geheimwissen der Templer, das nach ihrem Untergang zum Großteil verloren gegangen ist.

     

    Die Gralsliteratur ist ihrerseits ein offenes Buch für diejenigen, die in der Symbolik ihrer Geschichten und Legenden mehr sehen können, als die plakative Romantik der Erzählung: in ihnen verbergen sich die geheimen Lehren der Umwandlung des menschlichen Bewusstseins hin zu einem göttlichen Bewusstsein. Das Pferd, das Schwert, der König, die Dame, der Kampf, die Reisen, die Eroberung des Heiligen Grals etc… all dies sind Symbole für die Hilfsmittel und Zutaten auf dem Weg der individuellen Befreiung, für die Kräfte und Möglichkeiten, die jeder Mensch in seinem Inneren zur freien Verfügung hat.

     

    Es ist klar, dass eine so offen dargelegte Botschaft über die Befreiung des Menschen den Argwohn und Zorn jener Kräfte heraufbeschworen musste, die seit jeher von seiner Unterjochung profitieren.

     

     

     

     

     

  • 13-03-20 14:00 - 15-03-20 20:00

    Zum neukonzipierten Fotoweekend vom 13.3. - bis 15.3.2020 mit Namen : "Düsseldorf Photo +" werde ich in meinen Räumen eine neue Serie der textbasierenden Medienkünstlerin Thyra Schmidt, ehemalige Schülerin von Thomas Ruff unter dem poetischen Titel "Rendezvous" präsentieren.

  • 19-03-20 19:00 - 19-03-20 21:00

    19. März – 19.00 Uhr

    Fotoausstellung von Wojciech Szulc-Cholnicki
    Ausstellungseröffnung mit Einführungsvortrag von Dr. Mathias Wagner
    Die Ausstellung »Im Gegenlicht« zeigt Arbeiten des Fotografen Wojciech Szulc-Cholnicki aus dem heutigen Ermland und Masuren. Seine Fotos veranschaulichen den gegenwärtigen Alltag einer jahrhundertealten Region, die im Nordosten Polens liegt. Entstanden ist ein Panorama beeindruckender Momentaufnahmen zwischen heute und gestern. Wojciech Szulc-Cholnicki wurde 1972 in Pasłęk/Preußisch-Holland geboren und arbeitete von 1997 bis 2012 für die Polnische Fotoagentur Ekpictures. Er veröffentlichte u. a. in The Guardian, Die Zeit, Hollywood Reporter, Premiere sowie in der polnischen Presse zu Themen wie Film, Kino und Reisen.
    Als Einführung in die Ausstellung hält Dr. Mathias Wagner vom Institut für Soziologie an der Leibniz-Universität Hannover den Vortrag »Masuren im Gegenlicht der Moderne«.

    Laufzeit der Ausstellung: 20. März bis 08. Mai 2020

  • 20-03-20 10:00 - 08-05-20 19:00

    Fotoausstellung von Wojciech Szulc-Cholnicki
    Ausstellungseröffnung mit Einführungsvortrag von Dr. Mathias Wagner
    Die Ausstellung »Im Gegenlicht« zeigt Arbeiten des Fotografen Wojciech Szulc-Cholnicki aus dem heutigen Ermland und Masuren. Seine Fotos veranschaulichen den gegenwärtigen Alltag einer jahrhundertealten Region, die im Nordosten Polens liegt. Entstanden ist ein Panorama beeindruckender Momentaufnahmen zwischen heute und gestern. Wojciech Szulc-Cholnicki wurde 1972 in Pasłęk/Preußisch-Holland geboren und arbeitete von 1997 bis 2012 für die Polnische Fotoagentur Ekpictures. Er veröffentlichte u. a. in The Guardian, Die Zeit, Hollywood Reporter, Premiere sowie in der polnischen Presse zu Themen wie Film, Kino und Reisen.
    Als Einführung in die Ausstellung hält Dr. Mathias Wagner vom Institut für Soziologie an der Leibniz-Universität Hannover den Vortrag »Masuren im Gegenlicht der Moderne«.

    Laufzeit der Ausstellung: 20. März bis 08. Mai 2020

  • 24-03-20 19:00 - 24-03-20 21:00

    Gedichte und mehr mit Dr. Matthias Buth
    Promovierter Jurist, Ministerialbeamter – und Dichter? Oder umgekehrt? Fraglos ist, dass Matthias Buth neben seiner beruflichen Karriere in verschiedenen Bundesministerien (zeitweilig auch im Bereich der Kulturpflege der Vertriebenen) eine staunenswerte Anzahl von Gedicht- und Essaybänden vorgelegt hat. Nicht wenige seiner Werke sind auch übersetzt worden, etwa ins Rumänische oder Polnische. Was und wer er aber wirklich oder hauptsächlich ist, das beantwortet er am besten selbst. Und Matthias Buth liest (nicht nur) aus seinem neuen Gedichtband »Weiß ist das Leopardenfell des Himmels«, der im vergangenen Jahr erschienen ist.

    In Kooperation mit: Literaturbüro NRW

  • 26-03-20 19:00 - 26-03-20 21:00

    Familienbiografischer Vortragsabend mit Mechthild Batzke
    Kann es sein, dass noch zwei, drei oder sogar vier Generationen nach einem existenziellen Ereignis wie Flucht oder Vertreibung Auswirkungen davon bei den Nachkommen zu spüren sind? Die Antwort ist: JA. Die erlebte Entwurzelung der Vorfahren ist ein tiefgreifendes Familienschicksal, das Einfluss auf das Leben der Kinder- und Enkelkindergeneration haben kann. Wenn traumatische Ereignisse innerhalb der Familie keinen »friedlichen Abschluss« gefunden haben, führen »gewissen Themen« immer wieder zu Zündstoff auch innerhalb der familiären Beziehungen. Eine mitfühlende Mischung aus Analyse und Würdigung der damaligen Ereignisse kann im Hier und Jetzt zu Erleichterung und überraschenden Lösungen führen. Beim interaktiven Vortragsabend werden familienbiografische Zusammenhänge anhand eines anschaulichen Fallbeispiels vorgestellt und erläutert.

    Mechthild Batzke ist Systematischer und Familienbiografischer Coach. 2017 ist ihr Buch »Aus Liebe verrückt: wie wir es schaffen, familiäre Verstrickungen zu erkennen und neu damit umzugehen« erschienen.

  • 01-04-20 19:00 - 01-04-20 21:00

    Lesung mit Dr. Katja Schlenker
    Die Tagebücher Victor Klemperers umfassen den Zeitraum von der Weimarer Republik bis 1960. Insbesondere die Jahre von 1933 bis zum Ende des Krieges 1945, in denen er als zwangsemeritierter Professor der Technischen Hochschule in Dresden und verfolgter Jude den nationalsozialistischen Alltag skizzierte, zeigen ihn als wichtigen Zeitzeugen. Victor Klemperer (1881–1960) war Sohn eines Rabbiners aus Landsberg/Warthe. Nach dem Krieg war er von 1945 bis 1960 Hochschullehrer in Dresden, Greifswald, Halle und Berlin. Er verfasste zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der italienischen und französischen Literatur. Durch seine Untersuchung der Sprache des »Dritten Reiches« und seine Tagebücher erlangte Victor Klemperer Berühmtheit. Victor Klemperer und seine Frau Eva haben nicht nur die Bombardierung Dresdens überlebt, sondern die Herrschaft der Nationalsozialisten, die Erniedrigungen – weil jüdischen Glaubens – den Terror, den Verrat, das »Judenhaus«.

    Dr. Katja Schlenker, deren Mutter und Großmutter in Dresden den Bombenangriff am 13. Februar 1945 er- und überlebten, liest aus den Tagebüchern von Victor Klemperer.

  • 02-04-20 20:00 - 02-04-20 21:00

    Donnerstag, 2. April 2020 um 20 Uhr

     

     

    der Sieg des Imperiums

     

    Nach heutiger Einschätzung der wichtigsten und bedeutendsten Historiker ist die Vernichtung des Templerordens durch Philipp IV., genannt „der Schöne“, der vielleicht größte Gerichtsskandal der modernen Kriminologie.

    Gezielt lancierte Propaganda, gefälschte Beweise und falsche Zeugen in einem perfiden Spiel aus Macht und Korruption führten am 13. Oktober 1307 zur bis dato größten Polizeiaktion der Geschichte. An einem Tag werden in einer konzertierten Aktion nahezu alle Templer Frankreichs inhaftiert und auf unmenschliche Art und Weise der Folter unterzogen, um Geständnisse aus ihnen herauszupressen. Dieses Vorgehen war nach damaligem Recht in mehrfacher Hinsicht unrechtmäßig. Trotzdem hob Papst Klemens V. unter großem politischem Druck den Orden schließlich auf, ohne ihn jedoch jemals zu verurteilen.

    Eine Schuld konnte dem Orden nie auch nur durch ein einziges Beweisstück nachgewiesen werden. Philipp der Schöne, der sich in seiner Gier nach Gold am Vermögen der Templer bereichern wollte, hat sein Ziel nicht erreicht. Was von dem einst mächtigsten und größten Ritterorden bis heute bleibt, ist deshalb immer wieder auch die Frage nach dem sagenumwobenen Schatz der Templer, allem voran dem Heiligen Gral, der in ihrem Besitz gewesen sein soll.

    Doch was ist der Gral? Wozu dient er?

    Weshalb sind hunderte von Templern, nachdem sie unter der Folter ein falsches Geständnis abgelegt hatten, todesmutig auf den Scheiterhaufen gestiegen, in Beteuerung ihrer, für alle offensichtlichen Unschuld? Sie taten dies ohne auch nur ein einziges Wort über das Geheimnis der Templer preiszugeben. Sie haben nie verraten, wo der Heilige Gral sich befindet.

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