Die Park-Kultur feiert Geburtstag

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02-02-20 17:00 - 02-02-20 23:00
Die große Geburtstags-fete mit viel Live-Musik Am 2. Februar 2018 schlugen wir mit der Ausstellung „Alles Japan“ auf. In unserer ersten Ausstellung zeigten elf japanische Künstler/Innen ihre Exponate. Danach folgte Ausstellung auf Ausstellung, immer standen Düsseldorfer oder international Kreative im Mittelpunkt, insgesamt über 250 sind es bis jetzt in der 25. Ausstellung „Sex|Tett. Im Dialog mit D-Mitte“. Und dann die Live-Musik, Musiker, Sänger/Innen, über 50 mal spielten, sangen, trällerten, mal laut mal leise – nur viermal kamen Polizei und Ordnungsamt – und begeisterten die Zuhörer. Es war alles dabei: Oper, Klassik, Rock, Rap, Elektronik, die Instrumente Flöte, Piano – hier stehen zwei zum Spielen bereit, dank sei unseren Sponsoren Klavierhaus Schröder und Anne uns Arne Lorenzen – Gitarren der verschiedensten Bauart, Schlagzeug und viele andere Musikinstrumente. In Wokshops wird vieles geübt und vorgeführt, ob Vorlesen für japanische Kinder, Bastelkurs für chinesischer Kinder, Gitarristentreffen oder das Üben Gehörloser, die sich auf den Wettbewerb Gehörlosen-Slam vorbereiten, unsere Räume stehen allen bereit, die ansonsten keinen Ort finden. Mit den Anwohnern und Geschäftsleuten versuchen wir unser Viertels ein wenig zu verschönern. Im Augenblick bearbeiten wir gemeinsam die Bismarckstraße. Aber wir sind nur eine Zwischennutzung, die irgendwann in nächster Zeit beendet werden muss. Wir spielen und stellen aus „von der Hand in den Mund“, da gibt es keine langfristige Planung. Und vor allem gibt es keine öffentliche Förderung. Wir können nicht am 31. Oktober eines Jahres Fördermittel für den Mai oder November des nächste Jahres beantragen, wir wissen ja nicht, ob es uns dann überhaupt noch gibt. Deshalb brauchen wir private Spenden und Sponsoren. Das sind die Ernst-Pönsgen-Stiftung, die Stadtsparkasse Düsseldorf, die PSD-Bank, die Rheinland Stiftung, die Bezirksvertretung 1, die Sprachschule Study On und die vielen Privatpersonen mit ihren Beiträgen. Sie alle haben uns geholfen, herzlichen Dank! Und da wir unsere Räume selber mit eigenen Mitteln und Manpower herrichten müssen, sind wir der Firma Sundermann & Palm GmbH dankbar, die uns die Materialien, ob Farbe oder Fußboden, sponsert. Aber – wie heißt es immer? last not least- besonders ist Frau Farmont zu erwähnen, die uns diese schöne Lokation zur Verfügung stellt. Wir glauben, die Dame weiß gar nicht wieviel Düsseldorfer und internationale Menschen sie geholfen und dabei unser Viertel etwas verschönert hat. Frau Farmont, vielen herzlichen Dank für diese zwei Jahre. Abweichend von unseren Gewohnheiten: Für diese Geburtstagsfeier ist eine Anmeldung erforderlich. Ein kurzes Telefonat  9367 9960 oder Mail info@d-mitte.de reicht vollkommen aus.

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  • 12-03-20 20:00 - 12-03-20 21:00

    Donnerstag, 12. März 2020 um 20 Uhr

     

    Geheimlehre und Heiliger Gral

    das Vermächtnis der Templer

     

    Es ist viel über die Geheimlehre der Templer und den Heiligen Gral spekuliert worden. Dabei hat man übersehen, dass sie noch heute für alle deutlich sichtbar vor uns liegt, gemäß der zentralen Botschaft des Christus, die besagt: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen!“

     

    Die Vereinigung der Idee des Priesters und des Kriegers findet zunächst im Emblem des Ordens seinen Ausdruck, das zwei Reiter auf einem Pferd zeigt. Im mittelalterlichen Europa gab es für den Menschen nur zwei Wege, mit denen er seinen Platz an der Spitze der Gesellschaft behaupten konnte: der Weg des Mönches, der ein nach Innen gerichteter Pfad ist, idealerweise ein Leben der Entbehrung und Zurückgezogenheit, oder der Weg des Ritters, um in der Welt zu handeln. Die Templer führen erstmals ein neues und in all seinen Auswirkungen revolutionäres Konzept ein, in dem sich beide Wege zu einem einzigen aktiven und zugleich spirituellen Weg verbinden.

     

    Die Lehre des Ordens kommt auch durch andere äußerlich sichtbare Veränderungen zum Ausdruck. So entsteht nicht zufällig zusammen mit der Bewegung der Templer eine neue Architektur und eine neue Kunstform: die Gotik und die Gralsliteratur. Beide sind verbunden mit der Entfaltung des Ordens und der Ausdehnung seines Einflusses in ganz Europa.

     

    Die gotischen Kathedralen, zum Beispiel, zeigen eine bis dahin nicht für möglich gehaltene, in die Höhe gerichtete Architektur, die mächtige und lichtvolle Elemente in sich vereint. Sie symbolisiert das Streben des Menschen hin zu erhabenen Geisteshöhen, um sich an der Idee des Göttlichen zu sättigen. Die mysteriösen Darstellungen an ihren Fassaden, alchemische Symbole der Umwandlung, geheimnisvolle Labyrinthe und die besonderen Maße ihrer Baumodule, die erstaunliche mathematisch-musikalische Regeln hervorheben, zeugen von dem umfangreichen Geheimwissen der Templer, das nach ihrem Untergang zum Großteil verloren gegangen ist.

     

    Die Gralsliteratur ist ihrerseits ein offenes Buch für diejenigen, die in der Symbolik ihrer Geschichten und Legenden mehr sehen können, als die plakative Romantik der Erzählung: in ihnen verbergen sich die geheimen Lehren der Umwandlung des menschlichen Bewusstseins hin zu einem göttlichen Bewusstsein. Das Pferd, das Schwert, der König, die Dame, der Kampf, die Reisen, die Eroberung des Heiligen Grals etc… all dies sind Symbole für die Hilfsmittel und Zutaten auf dem Weg der individuellen Befreiung, für die Kräfte und Möglichkeiten, die jeder Mensch in seinem Inneren zur freien Verfügung hat.

     

    Es ist klar, dass eine so offen dargelegte Botschaft über die Befreiung des Menschen den Argwohn und Zorn jener Kräfte heraufbeschworen musste, die seit jeher von seiner Unterjochung profitieren.

     

     

     

     

     

  • 02-04-20 20:00 - 02-04-20 21:00

    Donnerstag, 2. April 2020 um 20 Uhr

     

     

    der Sieg des Imperiums

     

    Nach heutiger Einschätzung der wichtigsten und bedeutendsten Historiker ist die Vernichtung des Templerordens durch Philipp IV., genannt „der Schöne“, der vielleicht größte Gerichtsskandal der modernen Kriminologie.

    Gezielt lancierte Propaganda, gefälschte Beweise und falsche Zeugen in einem perfiden Spiel aus Macht und Korruption führten am 13. Oktober 1307 zur bis dato größten Polizeiaktion der Geschichte. An einem Tag werden in einer konzertierten Aktion nahezu alle Templer Frankreichs inhaftiert und auf unmenschliche Art und Weise der Folter unterzogen, um Geständnisse aus ihnen herauszupressen. Dieses Vorgehen war nach damaligem Recht in mehrfacher Hinsicht unrechtmäßig. Trotzdem hob Papst Klemens V. unter großem politischem Druck den Orden schließlich auf, ohne ihn jedoch jemals zu verurteilen.

    Eine Schuld konnte dem Orden nie auch nur durch ein einziges Beweisstück nachgewiesen werden. Philipp der Schöne, der sich in seiner Gier nach Gold am Vermögen der Templer bereichern wollte, hat sein Ziel nicht erreicht. Was von dem einst mächtigsten und größten Ritterorden bis heute bleibt, ist deshalb immer wieder auch die Frage nach dem sagenumwobenen Schatz der Templer, allem voran dem Heiligen Gral, der in ihrem Besitz gewesen sein soll.

    Doch was ist der Gral? Wozu dient er?

    Weshalb sind hunderte von Templern, nachdem sie unter der Folter ein falsches Geständnis abgelegt hatten, todesmutig auf den Scheiterhaufen gestiegen, in Beteuerung ihrer, für alle offensichtlichen Unschuld? Sie taten dies ohne auch nur ein einziges Wort über das Geheimnis der Templer preiszugeben. Sie haben nie verraten, wo der Heilige Gral sich befindet.

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