Der Jazz am Samstag im Hofgarten

Ab 15h spielte triosence. Der Stern nennt dieses Trio um Bernhard Schüler (piano) mit Omar Rodriguez Calvo (bass) und Stephan Emig (drums) »Die neuen Gesichter des deutschen Jazz«. Seit Entstehung der Band 1999 hat triosence in Deutschland so ziemlich alles abgeräumt, was es an Jazzpreisen zu gewinnen gibt und auch im Ausland zählt sie mittlerweile zu den erfolgreichsten Jazzimporten. So schreibt das japanische Swing Journal anlässlich ihres Debütalbums »First Enchantment« 2002 beispielsweise vom »Pianotrio, das unseren Eindruck vom steifen deutschen Jazz weggewischt hat«. Über die Jahre hat die Band einen unverwechselbaren eigenen Stil entwickelt, den sie selbst als songjazz bezeichnet. Die Melodie betonte Mischung aus Jazz, Fusion, Folk und World Music überzeugt nicht nur Kenner sondern auch jene, die mit Jazz bislang wenig anfangen konnten.

Auch danach bekamen die Zuschauer, welche trotz Regens ausgehalten hatten, einen richtigen  Leckerbissen serviert: Al Foster mit seinem Quintet. Al Foster ist ein ganz großer Drummer. Spielte u.a. mit  Brecker Brothers, Herbie Hancock, Sonny Rollins, Miles Davis. Aber auch die Soli von Mike DiRubbo (Altsaxophon) und Freddie Hendrix (Trompete)  begeistern das Publikum.

Die Besetzung: Al Foster (Schlagzeug), Mike DiRubbo (Altsaxophon), Freddie Hendrix (Trompete), Adam Birnbaum (Piano), Doug Weiss (Bass)-

 

 

 

 

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